DE10019330A1 - Steckverbindung - Google Patents
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Abstract
Es wird eine Steckverbindung 10 vorgeschlagen, die zum Verbinden von luftführenden Leitungen dient. Die Steckverbindung 10 umfasst mindestens einen ersten und einen zweiten Verbindungspartner 11, 12 und eine Dichtung 13, welche zwischen die Verbindungspartner 11, 12 eingebracht ist. Die Dichtung 13 weist axial und radial wirkende Dichtflächen 14, 15 auf, welche auch bei Konturabweichungen der Verbindungspartner eine luftdichte Verbindung erzeugen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung nach dem Oberbegriff des Patentanspru
ches 1.
Es ist aus der DE 299 05 483 ein Kunststoffbauteil mit einem separaten Anschluss
bauteil, welches aus einem anderen Material bestehen kann, bekannt. Das An
schlussbauteil ist mit einer Schnappverbindung mit dem Kunststoffbauteil verbunden,
wobei zur Abdichtung der Verbindung ein Dichtungsring eingebracht ist. Der Dich
tungsring dichtet die Verbindung radial ab. Die Schnappverbindung wird durch zu
sammenwirkende Vorsprünge und Aussparungen zwischen dem Kunststoffbauteil
und dem Anschlussbauteil gebildet, wodurch ein Herausziehen des Anschlussbau
teils aus dem Kunststoffbauteil verhindert wird.
Zur Abdichtung der Verbindung mit dem Dichtring ist jedoch eine zylindrische Innen
fläche an dem Kunststoffbauteil und eine zylindrische Außenfläche an dem An
schlussbauteil erforderlich. Bei nicht zylindrischen Flächen entsteht bei Dichtringen
ein Leckstrom, da Dichtungsringe durch die ausschließlich radiale Abdichtung nur
geringe Konturabweichungen ausgleichen können. Daher ist die Verwendung von
Dichtringen bei Kunststoffbauteilen kritisch, da fertigungsbedingte Toleranzen relativ
groß und Formabweichungen unvermeidbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Steckverbindung, welche Tole
ranz und Formabweichungen ausgleichen und somit eine dichte Verbindung zweier
Bauteile miteinander erzeugt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Steckverbindung für luftführende Leitungen, weist mindestens
zwei Verbindungspartner und mindestens eine Dichtung auf. Die Verbindungspartner
besitzen miteinander korrespondierende Flächen, wobei Ausführungen denkbar sind,
bei denen die Flächen direkt oder indirekt über die Dichtung miteinander in Kontakt
stehen. Die Dichtung weist axial und radial wirkende Dichtflächen auf, wodurch auch
bei Konturabweichungen im radialen Dichtbereich der Verbindungspartner eine luft
dichte Verbindung erzeugt wird. Wenn die Konturabweichung radial zu stark ab
weicht, so dass die Dichtfläche radial keine ausreichende Abdichtung erzeugt, so
bewirkt die axial wirkende Dichtfläche die erforderliche Dichtheit der Steckverbin
dung. Da die Verbindungspartner ineinander gesteckt sind, wobei ein Verbindungs
partner den anderen Verbindungspartner zumindest teilweise umschließt, sind Maß
nahmen zu ergreifen, dass sich die Verbindungspartner nicht unkontrolliert vonein
ander lösen. Hierbei kann die Dichtung derart ausgestaltet sein, dass die Dichtflä
chen an den Verbindungspartnern anliegen und durch eine entsprechende Material
reibung zwischen der Dichtung und den Verbindungspartnern oder eine definierte
Materialfestigkeit ein Lösen der Steckverbindung verhindert. Die erfindungsgemäße
Steckverbindung ist zur Verbindung von Verbindungspartnern aus ein und demsel
ben Material oder aus unterschiedlichen Materialien geeignet.
Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist die Dichtung fest mit einem
der beiden Verbindungspartner verbunden. Dadurch wird die Montage der beiden
Verbindungspartner miteinander vereinfacht, da keine separate Dichtung eingelegt
und gehalten werden muss. Durch eine Verbindung der Dichtung mit einem der Ver
bindungspartner ist die Dichtung an der, zur Montage erforderlichen Stelle fixiert,
wodurch bei der Montage die Dichtung nicht verrutschen und dadurch keine undichte
Stelle erzeugen kann. Die Dichtung kann durch unterschiedliche Maßnahmen mit
einem der Verbindungspartner verbunden sein. Hierbei stellt das Verbinden der
Dichtung mit einem Klebstoff eine Variante dar. Weiterhin ist eine formschlüssige
Ausbildung Verbindung denkbar, wobei die Dichtung und der damit verbundene Ver
bindungspartner einen Formbereich aufweisen, in welchem die Dichtung mit dem
Verbindungspartner verbunden ist. Das Anformen der Dichtung an einen Verbin
dungspartner stellt eine weitere Art der Verbindung dar. Hierbei kann die Dichtung
direkt an den Verbindungspartner durch z. B. Spritzgießen angeformt sein.
Es ist vorteilhaft, dass zwischen den Verbindungspartnern eine Kammer zur Auf
nahme der Dichtung vorgesehen ist. Diese Kammer wird durch die miteinander korrespondierende
Flächen der Verbindungspartner gebildet, wobei die Dichtung von
der Kammer ganz oder nur teilweise aufgenommen wird. Die Dichtung stützt sich
derart an den korrespondierenden Flächen ab, dass axial und radial wirkende Dicht
flächen erzeugt werden. Bei Konturabweichungen der korrespondierenden Flächen
der Verbindungspartner, nimmt die Dichtung eine toleranzausgleichende Funktion
ein, wodurch die Dichtung in Bereichen geringerer Kammergröße stärker zusam
mengepresst wird und in Bereichen mit einer größeren Kammergröße die Dichtung
nicht zu stark zusammengepresst wird.
Eine besondere Ausführungsform der Erfindung weist einen gemeinsamen Kalibrier
bereich der Verbindungspartner auf. In diesem Kalibrierbereich berühren sich die
Verbindungspartner und zentrieren sich gegenseitig.
Eine besonders günstige Ausführungsform der Erfindung sieht im Steckbereich zwei
Kalibrierbereiche vor, einen in Steckrichtung vorn und einen in Steckrichtung hinten,
mit welchen die beiden Verbindungspartner formschlüssig so miteinander verbindbar
sind, dass auch bei fertigungsbedingten Unrundheiten eine Kammer gebildet wird,
die umlaufend überall den genau gleichen Querschnitt hat. Damit ist eine umlaufend
gleiche Dichtungspressung gewährleistet.
Die Kalibrierbereiche können unterschiedlich ausgebildet sein. Es können mehrere
Kalibrierbereiche mit z. B. unterschiedlichen Berührungslängen vorgesehen sein.
Weiterhin sind Kalibrierbereiche denkbar, welche mehrere punktuelle Berührungen
aufweisen. Die Kalibrierbereiche können derart ausgestaltet sein, dass ein unkontrol
liertes Lösen der Verbindungspartner verhindert wird. Hierbei können Toleranzen in
den Kalibrierbereichen derart gewählt werden, dass eine große Reibkraft entsteht,
welche das unkontrollierte Lösen der Verbindungspartner verhindert. Weiterhin kön
nen die Kalibrierbereiche eine geometrische Ausgestaltung aufweisen, welche die
Reibkraft zwischen den Verbindungspartnern, durch z. B. Ineinandergreifen von Er
hebungen und Vertiefungen, erhöht.
Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung bestehen die Verbindungspart
ner aus Kunststoff. Bei dieser Ausgestaltung können die Verbindungspartner spritzgegossen
sein, wodurch auch komplizierte Formen kostengünstig hergestellt werden
können. Weiterhin weisen Verbindungspartner aus Kunststoff ein geringeres Teile
gewicht auf, als z. B. Verbindungspartner aus Metall.
Es ist vorteilhaft, die ineinander gesteckten Verbindungspartner mit einer Befesti
gungseinheit zu verbinden. Hierzu können Schraubverbindungen oder Schnappver
bindungen verwendet werden. Schraubverbindungen können derart gestaltet sein,
dass die beiden Verbindungspartner an angeformten Verbindungsflanschen mitein
ander verschraubt werden, indem die Schrauben durch die Verbindungsflansche
hindurch gesteckt und mit Muttern fixiert werden. Alternativ hierzu können die
Schrauben nur durch einen Verbindungspartner gesteckt und in den anderen Verbin
dungspartner eingeschraubt werden. Die Schnappverbindung kann durch separate
Bauteile oder durch eine spezielle Ausbildung der Verbindungspartner gebildet wer
den.
Wird die Schnappverbindung durch separate Bauteile gebildet, so können diese aus
einem anderen Material, als die Verbindungspartner bestehen. Diese separaten
Bauteile weisen zumindest einen Hakenbereich und einen Ösenbereich auf, wobei
beide Bereiche gemeinsam eine Schnappverbindung erzeugen. Der Hakenbereich
greift bei geschlossener Schnappverbindung in den Ösenbereich ein, wodurch die
zusammengesteckten Verbindungspartner im montierten Zustand fixiert werden.
Wird die Schnappverbindung durch die Verbindungspartner selbst gebildet, dann
weist ein Verbindungspartner einen Hakenbereich und der andere Verbindungspart
ner einen Ösenbereich auf. Je nach Ausgestaltung der Haken- bzw. Ösenbereiche
ist mindestens ein Bereich so ausgelegt, dass dieser zur Montage federn kann.
Nachdem der Hakenbereich mit dem Ösenbereich die Schnappverbindung gebildet
hat, sind die Verbindungspartner derart miteinander verbunden, so dass ein unkon
trolliertes Lösen der Verbindungspartner verhindert wird. Zum kontrollierten Lösen
der Verbindungspartner ist eine, der Schnappverbindung entgegen wirkende Kraft
erforderlich, welche den Hakenbereich oder den Ösenbereich in eine Lage bringt, bei
der die Schnappverbindung aufgehoben wird und die Verbindungspartner getrennt
werden können.
Eine besondere Ausführungsform der Steckverbindung weist an der Schnappverbin
dung eine Verriegelung auf. Die Verriegelung kann unterschiedliche Funktionen er
füllen. Eine Funktion der Verriegelung stellt die Fixierung der Schnappverbindung in
verschnapptem Zustand dar, wodurch die Schnappverbindung nur geöffnet werden
kann, nachdem die Verriegelung entfernt wurde. Eine weitere Funktion der Verrie
gelung besteht in der Fixierung des Hakenbereiches oder des Ösenbereiches in ei
ner Stellung, in der keine Schnappverbindung durch den Hakenbereich mit dem
Ösenbereich erzeugt wird. Diese Funktion der Verriegelung kann insbesondere bei der
Montage der beiden Verbindungspartner vorteilhaft sein.
In einer besonderen Ausführung der Erfindung ist ein Saugrohr als Stecksystem
ausgeführt. Das Saugrohr weist zylinderseitig Auslässe auf, welche eine Verbindung
zu einem angrenzenden Zylinderkopf bilden. Erfindungsgemäß sind die Auslässe
des Saugrohrs luftdicht mit dem Zylinderkopf verbunden, wobei die Auslässe einen
Verbindungspartner bilden und der Zylinderkopf den zweiten Verbindungspartner
bildet. Bei diesem Stecksystem kann z. B. ein Zylinderkopf aus Metall mit einem
Saugrohr aus Kunststoff verbunden werden.
Eine weitere Ausführung sieht die Verwendung der erfindungsgemäßen Steckverbin
dung bei mindestens zwei, im Bereich der Steckverbindung parallel zueinander ver
laufenden luftführenden Leitungen vor. Diese Leitungen können mit einer Steckver
bindung einfach und schnell verbunden werden, wobei die Steckverbindung entspre
chend der bisher beschriebenen Ausführungen gestaltet sein kann.
Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen
außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen her
vor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form
von Unterkombinationen bei der Ausführungsform der Erfindung und auf anderen
Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen
darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in den Zeichnungen anhand von sche
matischen Ausführungsbeispielen erläutert.
Hierbei zeigt
Fig. 1 eine Steckverbindung im Schnitt,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus einer Steckverbindung im Schnitt,
Fig. 3 eine Steckverbindung im Schnitt entlang der Schnittlinie A-A der Fig. 4
und
Fig. 4 eine Steckverbindung in der Draufsicht.
In Fig. 1 ist eine Steckverbindung 10 für luftführende Leitungen im Schnitt darge
stellt. Die Steckverbindung 10 wird durch einen ersten Verbindungspartner 11, einen
zweiten Verbindungspartner 12 und eine Dichtung 13 gebildet. Die Dichtung 13 be
steht aus einem elastisch verformbaren Material wie z. B. Weichgummi und weist ei
ne radiale Dichtfläche 14 und eine axiale Dichtfläche 15 auf. Der erste Verbindungs
partner 11 besteht bei dieser Ausführung aus Metall und der zweite Verbindungs
partner 12 besteht aus Kunststoff. Somit werden Verbindungspartner 11, 12 aus un
terschiedlichen Materialien miteinander verbunden. Ausführungen, bei denen die
Verbindungspartner 11, 12 aus dem selben Material bestehen, sind selbstverständ
lich auch denkbar.
Die Dichtung 13 ist auf einem zylindrischen Dichtungsansatz 16 des zweiten Verbin
dungspartners 12 aufgebracht und stützt sich in axialer Richtung an einem umlau
fenden Bund 17 ab, welcher senkrecht zu dem Dichtungsansatz 16 verläuft. Die Ver
bindungspartner 11, 12 umschließen bei dieser Ausführung mit einer Wandung 18
eine kreisförmige Strömungsquerschnittsfläche 19. Es sind aber auch anders ausgebildete,
z. B. ovale, rechteckige oder polygonförmige Strömungsquerschnittsflächen
19 denkbar. Der zweite Verbindungspartner 12 ist derart in den ersten Verbindungs
partner 11 eingebracht, dass der Bund 17 in einer Aufnahme 20 geführt ist und dass
zwischen dem Bund 17 und der Aufnahme 20 eine Materialreibung herrscht, welche
in zusammengestecktem Zustand ein unkontrolliertes Lösen der Verbindungspartner
11, 12 verhindert. An der Aufnahme 20 stützt sich die radiale Dichtfläche 14 der
Dichtung 13 ab, wodurch die Steckverbindung 10 radial abgedichtet wird. Zur axialen
Abdichtung der Steckverbindung 10 liegt die Dichtung 13 an einer Schulter 21 an.
Diese Schulter 21 verbindet die Aufnahme 20 mit der Wandung 18 des ersten Ver
bindungspartner 11. Die Dichtung 13 besitzt somit eine axiale und eine radiale Ab
dichtung. Sollte die Dichtung 13 durch eine Konturabweichung eines der Verbin
dungspartner 11, 12 z. B. nicht mehr radial abdichten, so wird die Dichtheit der Steck
verbindung 10 durch die axiale Dichtfläche 15 in Verbindung mit der Schulter 21 er
zeugt.
In Fig. 2 ist ein Ausschnitt aus einer Steckverbindung 10 im Schnitt dargestellt. Die
Steckverbindung 10 wird durch einen ersten Verbindungspartner 11, einen zweiten
Verbindungspartner 12, eine wellenförmig ausgebildete Dichtung 13 und eine Über
wurfmutter 22 gebildet. Bei dieser Ausführung ist die Dichtung 13 an den zweiten
Verbindungspartner 12 im 2-Komponentenspritzguß angeformt.
Die Verbindungspartner 11, 12 umschließen mit ihrer Wandung 18 eine runde Strö
mungsquerschnittsfläche 19. Der erste Verbindungspartner 11 besitzt eine u-förmig
ausgebildete Kammer 23. Die Kammer 23 wird durch die Wandung 18, eine Auf
nahme 20 und einer Schulter 21 gebildet. Die Dichtung 13 ist in diese Kammer 23
eingebracht. Der zweite Verbindungspartner 12 besitzt eine Nase 24, welche bei die
ser Ausgestaltung teilweise in die Kammer 23 hineinragt, wodurch die Dichtung 13
gegen die Schulter 21 gedrückt wird. Dadurch bildet sich die Wellenform der Dich
tung 13 stärker aus und die axialen und radialen Dichtflächen 14, 15 werden erzeugt.
Weiterhin besitzt der zweite Verbindungspartner 12 einen Anschlag 25, welcher an
der Aufnahme 20 zur Anlage kommt, wodurch der Druck auf die wellenförmige
Dichtung 13 begrenzt wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Steckverbindung 10 durch eine Überwurf
mutter 22 gegen unkontrolliertes Lösen gesichert. Hierzu besitzt die Aufnahme ein
Außengewinde 26, auf welches die Überwurfmutter 22 aufgeschraubt wird. Der An
schlag 25 des zweiten Verbindungspartners 12 bietet der Überwurfmutter 22 eine
Fläche 27, an welcher sich die Überwurfmutter 22 abstützen und dadurch die Steck
verbindung 10 verbindet. Bei dieser Ausführung sind die Verbindungspartner 11, 12
und die Überwurfmutter 22 aus Kunststoff gefertigt, wobei die Überwurfmutter 22 als
Spritzgussteil ausgeführt ist. Die Verbindungspartner 11, 12 können ebenfalls als
Spritzgussteil ausgeführt oder im Kernausschmelzverfahren hergestellt sein. Weiter
hin sind Verbindungspartner 11, 12 denkbar, die aus mehreren, im Spritzgussverfah
ren hergestellten Schalen, welche anschließend miteinander verbunden, insbesonde
re verschweißt sind, bestehen.
In Fig. 3 ist eine Schnappverbindung 10 im Schnitt entlang der Schnittlinie A-A ge
mäß Fig. 4 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel umschließen der erste Ver
bindungspartner 11 und der zweite Verbindungspartner 12 eine polygonförmige
Strömungsquerschnittsfläche 19, wobei die Strömungsquerschnittsflächen 19 beider
Verbindungspartner 11, 12 die gleiche Größe und dieselbe Orientierung aufweisen,
so dass die Strömung der, durch die Verbindungspartner 11, 12 strömenden Luft
möglichst laminar verläuft. Hierzu weisen die Verbindungspartner 11, 12 einen Kalib
rierbereich 28 auf, welcher über eine ausreichende Länge L verfügt, über welche die
Verbindungspartner 11, 12 zueinander kalibriert werden. In diesem Kalibrierbereich
28 umschließt der erste Verbindungspartner 11 den zweiten Verbindungspartner 12
am Umfang, wobei sich die Verbindungspartner 11, 12 direkt berühren. Weiterhin
verfügt dieses Ausführungsbeispiel über einen zweiten Kalibrierbereich 28', welcher
von dem umlaufenden Bund 17 des zweiten Verbindungspartners 12 und einer Fas
sung 41 am Ende des ersten Verbindungspartners 11 gebildet wird.
Besonders günstig an dieser Ausführung ist, daß die Verbindungspartner 11 und 12
durch die beiden Kalibrierbereiche 28, 28' formschlüssig miteinander verbunden
sind, so dass sie sich, auch bei fertigungsbedingten Formabweichungen (z. B. Un
rundheiten) einander anpassen und somit einen Dichtspalt 42 zwischen dem ersten
und dem zweiten Verbindungspartner 11, 12 bilden, dessen Querschnitt umlaufend
genau gleich ist. Damit ist eine umlaufend gleiche Dichtungspressung der Dichtung
13 sichergestellt.
Weiterhin ist ein Spalt 29, welcher zwischen dem ersten und dem zweiten Verbin
dungspartner 11, 12 vorhanden ist, möglichst gering zu wählen, damit die Strömung
der Luft nicht zu sehr verwirbelt wird, die Verschnappung aber trotzdem mit Sicher
heit einrastet.
Bei dieser Steckverbindung 10 ist eine Dichtung 13, welche als Formdichtung aus
geführt ist, in den Dichtspalt 42 zwischen den ersten Verbindungspartner 11 und den
zweiten Verbindungspartner 12 eingebracht. Diese Dichtung 13 weist im wesentli
chen einen Wellenbereich 30, einen Aufnahmebereich 31 und einen Axialbereich 32
auf. Der Wellenbereich 30 ist derart ausgeführt, dass der zweite Verbindungspartner
12 bei der Montage in diesen Wellenbereich 30 eingeführt wird und diesen, entspre
chend seinem Umfang 33 aufweitet. Dadurch liegt der Wellenbereich 30 mit seinen
inneren Wellen dichtend an dem zweiten Verbindungspartner 12 an. Die äußeren
Wellen liegen dichtend an dem ersten Verbindungspartner 11 an. Der Aufnahmebe
reich 31 ist derart auf die Aufnahme 20 aufgesteckt, dass die Dichtung 13 bei der
Montage nicht verrutschen kann. Der Axialbereich 32 ist direkt an den Wellenbereich
30 und den Aufnahmebereich 31 angeformt und stützt sich am Bund 17 ab, wodurch
die axiale Dichtfläche gebildet wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel besitzt die Steckverbindung 10 eine Verriegelung
34, welche zur Sicherung gegen unkontrolliertes Lösen der Steckverbindung 10
dient. Diese Verriegelung 34 ist als Schnappverbindung aufgebaut, wobei ein Hebel
35 an einer Rippe 36 verschnappt ist. Der Hebel 35 ist an den ersten Verbindungs
partner 11 angeformt und die Rippe 36 ist an den zweiten Verbindungspartner 12
angeformt. Der Hebel 35 ist elastisch verbiegbar, so dass zur Montage der Steckver
bindung 10 der Hebel 35 weggebogen werden kann. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist ein, an den ersten Verbindungspartner 11 angeformter Bügel 37 vorgesehen, der
als Anschlag gegen ein Überbiegen des Hebels 35 dient. Der Hebel 35 kann mit ei
nem Haken 38 in einer Geöffnetstellung (strich-punktiert dargestellt) an dem Bügel
37 eingehängt werden, wodurch der zweite Verbindungspartner 12 einfach montiert
werden kann. Nachdem sich beide Verbindungspartner 11, 12 in ihrer Endlage zu
einander befinden, wird der Hebel 35 von dem Bügel 37 ausgehängt und federt in
seine Ausgangslage zurück. Hierbei greift die Rippe 36 in den Hebel 35 ein, wodurch
eine Verriegelung erzeugt wird.
In Fig. 4 ist die Steckverbindung gemäß Fig. 3 in der Draufsicht dargestellt, wobei
der erste Verbindungspartner 11 und der zweite Verbindungspartner 12 in verriegel
tem Zustand dargestellt ist. Die Rippe 36 greift hierbei in den Hebel 35 ein. Damit der
Hebel 35 zum Einhängen an dem Bügel 37 gebogen werden kann, sind Schlitze 39
vorgesehen. Damit die Rippe 36 in den Hebel 35 eingreifen kann, ist eine Ausspa
rung 40 vorgesehen.
Claims (10)
1. Steckverbindung (10), zur Verbindung von luftführenden Leitungen, umfassend
zumindest eine Dichtung (13), einen ersten und einen zweiten Verbindungspart
ner (11, 12), wobei die Verbindungspartner (11, 12) miteinander korrespondie
rende Flächen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (13)
axial und radial wirkende Dichtflächen (14, 15) aufweist.
2. Steckverbindung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Dichtung (13) mit einem Verbindungspartner (11, 12) verbunden ist.
3. Steckverbindung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen den Verbindungspartnern (11, 12) eine Kammer (23) zur Aufnahme der
Dichtung (13) vorgesehen ist.
4. Steckverbindung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Verbindungspartner (11, 12) einen gemeinsamen Kalib
rierbereich (28) aufweisen.
5. Steckverbindung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Verbindungspartner (11, 12) aus Kunststoff bestehen.
6. Steckverbindung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Verbindungspartner (11, 12) mittels einer Schraubver
bindung verbunden sind.
7. Steckverbindung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Verbindungspartner (11, 12) mittels einer Schnappverbindung
verbunden sind.
8. Steckverbindung (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schnappverbindung eine Verriegelung (34) aufweist.
9. Saugrohr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Saugrohr als Stecksystem ausgeführt ist, wobei die zylinderseitigen
Auslässe des Saugrohrs eine Verbindung zu einem angrenzenden Zylinderkopf
bilden.
10. Stecksystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Steckverbindung mindestens zwei, im Bereich der Steckver
bindung, parallel zueinander verlaufende Leitungen aufweist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000119330 DE10019330A1 (de) | 2000-04-19 | 2000-04-19 | Steckverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE10019330A1 (de) |
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