DE10019957A1 - Absperr- und Schliessvorrichtung für Verkehrswege und umschlossene Räume - Google Patents
Absperr- und Schliessvorrichtung für Verkehrswege und umschlossene RäumeInfo
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Abstract
Absperr- und Schließvorrichtung für Verkehrswege und umschlossene Räume mit wenigstens einem kraftbetriebenen, im Schließ- und Öffnungssinne beweglichen Absperr- und Schließelement und mit einer aus Steuerungseinheit, Antriebsmotor und nachgeschalteten Getrieben bestehenden Antriebsvorrichtung zum Antrieb der translatorischen oder rotatorischen Bewegung mindestens eines Absperr- und Schließelements. Der Antriebsmotor ist als bürstenloser Gleichstrommotor (2) ausgebildet und weist mindestens einen signalisierenden Hall-Sensor (3) auf. Die durch eine Datenleitung (21) übermittelten Signale der Hall-Sensoren werden durch eine logische Steuerungseinheit ausgewertet, die somit Drehzahl, Drehmoment und Drehwinkel der Motorwelle (4) ermittelt. Daraus sind die Geschwindigkeits- und Beschleunigungsverläufe sowie die Endpositionen und Überwachungsfunktionen des Absperr- und Schließelements programmiert regelbar und einstellbar.
Description
Die Erfindung betrifft eine Absperr- und Schliessvorrichtung für Verkehrswege
und/oder vor oder in umschlossenen Räumen mit wenigstens einem im Schliess- und
Öffnungssinne kraftbetriebenen beweglichen Absperr- und Schliesselement, dass
durch einen mit einem zwischengeschalteten Getriebe versehenen Antriebsmotor
angetrieben ist. Derartige Vorrichtungen sind für die verschiedensten Sperrelemente
oder Schliess- und Rolltore bekannt, die heb- und senkbar oder verfahr- bzw.
verschiebbar oder drehbar sind.
Derartige Vorrichtungen weisen verschiedenartigste motorische Antriebssysteme
bestehend aus Antriebsmotoren und Getrieben auf, durch welche die translatorische
oder rotatorische Bewegung des Absperr- und Schliesselements zumindest zwischen
zwei Endlagen bewirkt und begrenzt wird. Bei derartigen Sperrschranken oder dgl.
Sperr- oder Schliessvorrichtungen ist nach dem Stand der Technik die
Lageerkennung des Absperr- und Schliesselements mittels Endschaltern oder
Drehgebern realisiert. Dabei ist entweder ein Endschalter für die Lagepositionen
"offen" oder "geschlossen" vorgesehen oder ein Drehgeber an einer Welle zum
Ermitteln der Lage Absperr- und Schliesselements notwendig. Nachteilig beim
Einsatz von Endschaltern ist, dass die Position des Absperr- und Schliesselements in
Zwischen-Positionen nicht erfassbar ist. Ebenso werden andere wichtige Funktionen
wie das Abschalten der Sicherheits-Funktionen, wie Induktionsschleifen,
Lichtschranken oder dergleichen ebenfalls durch Endschalter gesteuert. Bei einer
solchen Ausbildungsweise ist die Anordnung und das Justieren von einer
entsprechenden Anzahl von Schaltnocken und Getriebeteilen erforderlich, was auch
einen gewissen Aufwand an Verdrahtung bedingt. Beim Einsatz von Drehgebern sind
die Positionen zwischen den Endlagen des Absperr- und Schliesselements
erfassbar, stehen aber in keinem Wirkzusammenhang mit dem Antriebsmotor, d. h.
Leistungsmerkmale des Absperr- und Schliesselements sind ebenso wie beim
Einsatz von Endschaltern, nicht erfassbar.
Die WO 99/04100 offenbart eine Sperrschranke mit Kurbelgetriebe und Endschaltern
zur Bestimmung der Endpositionen des Schrankenbaums. Die DE-U-85 16 062
zeigt Merkmale eines sich nicht in parallelen Ebenen bewegenden um 45 Grad
geneigten, mit einem Pleuel ähnlichen Bolzen versehenen Kurbeltriebs, wobei die
Positionen des Absperr- und Schliesselements ebenso wie in der WO 99/04100 nicht
über den gesamten Bewegungsbereich erfasst werden. Auch in der EP 0 438 364 A1
oder EP 0 553 802 B1 werden nur die Endpositionen erfasst. In allen fünf Schriften
sind somit beliebige Positionen des Absperr- und Schliesselements zwischen den
beiden Endpositionen nicht ermittelbar. Weiterhin müssen in diesem Stand der
Technik die Endlagen der Absperr- und Schliesselemente mechanisch justiert
werden.
Besonders nachteilig bei der bekannten und bisher üblichen Ausbildungsweise mit
Endschaltern und Justieren der Endlagenpositionen ist der Umstand, dass bei einer
neuen Vorrichtung, z. B. bei einer Sperrschranke, die vom Hersteller durchgeführte
Einstellung des Bremspunktes und der Endlage, sich während der Einlaufdauer von
einigen 100 oder 1000 Schaltvorgängen dadurch verändert, dass das Getriebe und
die gesamte Mechanik leichtgängiger geworden ist. Danach muss der Bremspunkt
bzw. die Endlage nachjustiert werden, um zu vermeiden, dass der Bremsvorgang
nicht mehr optimal abläuft, d. h. die Sperrschranke beispielsweise beim Schliessen
hart aufsetzt. Vor allem bei sehr schnellen Absperr- und Schliesselementen, wie sie
an Autobahn-Zahlstellen eingesetzt werden, kann ein fehlendes Nachjustieren zu
einem ungünstigen Bewegungsablauf der Schwenkbewegung und damit in Folge von
Verschleisserscheinungen zu einer erheblichen Verkürzung der Lebensdauer der
mechanischen Vorrichtungsteile führen.
Für bestimmte Anwendungen derartiger Absperr- und Schliessvorrichtungen wird es
ebenfalls als nachteilig angesehen, dass der elektrische Antrieb nicht regelbar ist.
Regelbar heisst in diesem Fall, dass das Mass der Beschleunigung und der
Verzögerung der Absperr- und Schliesselemente jederzeit regelbar ist und das die
Absperr- und Schliesselemente jederzeit in beliebiger und erfasster Position, ohne
Definition eines Störfalls und unabhängig von einem separaten Sicherheitssystem
angehalten werden kann.
Hier setzt die Erfindung ein und löst die Aufgabe, die Bewegungsgeschwindigkeit des
Antriebsmotors je nach den örtlichen oder momentanen Verhältnissen stufenlos
anzupassen, insbesondere die Endlagen-Positionen der Absperr- und
Schliesselemente mit Hilfe des Antriebsmotors zu erkennen und mit verringerter
Geschwindigkeit anzufahren, den Bremspunkt steuertechnisch und nicht mechanisch
zu variieren und zu justieren, die Bewegung des Absperr- und Schliesselements in
vorbestimmten oder von Fall zu Fall ausgewählten Positionen zu unterbrechen bzw.
anzuhalten und insbesondere die jeweilige Position des Bewegungsablaufs der
Absperr- und Schliesselemente über den Antriebsmotor im Zeitprofil zu überwachen
und zu regeln.
Erfindungsgemäss werden die bisherigen Endschalter und Drehgeber und die
bisherigen Antriebsmotoren von solchen Absperr- und Schliessvorrichtungen durch
einen einzigen Antriebsmotor mit Hall-Sensoren ersetzt, durch den die gesamte
Drehbewegung des schwenkenden Sperr- oder Schliesselements zwischen den
vorgegebenen Endlagenpositionen und auch in jeder möglichen Zwischenposition
über die Getriebeglieder erfassbar ist, so dass dadurch jede technisch erreichbare
Schwenkstellung in ein elektrisches Signal des Antriebsmotors umwandelbar und als
Regelgrösse einer logischen Steuereinheit vorgebbar ist. Somit steht die Absperr-
und Schliessvorrichtung in direktem steuertechnischen und gleichzeitig
antriebstechnischen Wirkzusammenhang mit dem Antriebsmotor. Eine mechanische
Justierung der Absperr- und Schliessvorrichtung ist dadurch nicht mehr nötig.
Vorteilhafter Weise ist somit ein variabler Bremspunkt einstellbar, sodass bei einer
neuen, schwergängigen Vorrichtung automatisch später gebremst wird und bei
schon eingelaufenen und daher leichtgängigeren Vorrichtung automatisch früher
gebremst wird. Auch starke die Schwenkbewegung beeinflussende Windeinflüsse
werden erfasst und steuerungstechnisch korrigiert. Durch Hinterlegen von
Geschwindigkeitsprofilen kann für unterschiedliche Vorrichtungs- oder
Schrankentypen mit verschiedenen Laufzeiten bzw. mit verschiedenen Baumlängen,
das optimale Bremsprogramm gespeichert und abgerufen werden. Das bisher
zeitaufwendige Optimieren des Bremspunktes erfolgt automatisch mit Hilfe der
Steuerungslogik innerhalb weniger Schwenk- oder Drehbewegungen.
Durch diese Ausbildungsweise des Antriebs wird erheblich an technischem Aufwand
gespart und zugleich wird der Anwendungsbereich der Steuerung erheblich erweitert,
weil durch den Antriebsmotor zusätzliche Funktionen initiiert und nach vorgewählten
Steuerparametern geregelt werden können.
Der Antriebsmotor ist als bürstenloser Gleichstrommotor (BLGM) mit Hall-Sensoren
oder als sonstiger Gleich- oder Wechselstrommotor ausgebildet, dessen elektrisches
Feld zur Ermittlung der Drehpositionen der Motorwelle genutzt werden kann. Diese
Art von Motoren sind bereits bekannt und werden wie nachstehend beschrieben, für
die erfindungsgemässe Anwendung modifiziert.
Der Hall-Effekt beschreibt allgemein die Reaktionsspannung die entsteht, wenn ein
elektrischer Strom einem magnetischen Feld überlagert wird. Im Gleichstrommotor
überlagern sich das magnetische Feld des Rotors, der als Permanentmagnet
ausgebildet ist und der Strom durch die Wicklung des Stators. Durch diesen auf der
Lorenzkraft beruhenden Effekt ist eine Hallkonstante, eine Hallspannung und ein
Hallwinkel definierbar, mit Hilfe derer sich eine Hall-Beweglichkeit ableiten lässt. In
der Anwendung werden mit diesen Parametern z. B. Geschwindigkeit, Position und
Leistungseigenschaften des magnetischen Feldes erfaßt.
Durch Verwendung eines bestimmten Rotors, der als hochwertiger
Permanentmagnet ausgebildet ist und einer speziellen Drehstromwicklung im Stator
und einer entsprechenden Steuerung wird dadurch ein regelbarer Antrieb gebildet.
Wie von BLGM bekannt, kann mit einer geeigneten Steuerung und geeigneter
Software der Motor geregelt betrieben werden, d. h. Dauer und Maß der
Beschleunigungsphase sind ebenso einstellbar wie die Verzögerungsphase.
Unterschiedliche und maximale Drehzahlen können vor und während des Betriebs
eingestellt werden. Neben dem Vorteil, dass das abgegebene Drehmoment über
einen sehr weiten Regelbereich konstant gehalten werden kann, weist der BLGM
einen sehr guten Wirkungsgrad auf.
Bei Rotoren mit Permanentmagneten muss dafür gesorgt werden, dass der
magnetische Rückschluss durch das Blechpaket des Stators und nicht durch die
Motorwelle geht. Dies hätte hohe Verluste zur Folge. Allgemein wird deshalb die
Motorwelle aus nicht magnetischem rostfreiem Metall hergestellt. Dieses Material ist
sehr teuer und hat schlechte Bearbeitungs- und Festigkeitsmerkmale.
Bei der hier gewählten Ausführung des Motors ist die Welle aus beliebigem Stahl
hergestellt. Um die o. g. genannten Verluste zu verhindern, wird erfindungsgemäss
zwischen Welle und Rotorpaket eine Hülse aus preiswertem, nicht magnetischem
Material wie z. B. Aluminium oder Bronze eingebracht und somit der magnetische
Rückschluss verhindert.
Die Rotormagnete bewirken eine Anziehungskraft auf die Stege des Stators, was ein
Rastmoment von Steg zu Steg beim Drehen des Rotors bewirkt. Entsprechend dem
geforderten Rastmoment, wird ein Statorpaket mit gerade oder schräg angeordneten
Stegen verwendet. Durch eine schräge Anordnung der Statorbleche kann das
Rastmoment deutlich reduziert werden und kann bei extremer Schrägung ganz
eliminiert werden. Da geschrägte Blechpakete schlechter zu wickeln sind, sind für die
Stärke der Schrägung Grenzen gesetzt. Erfindungsgemäss soll beim Einsatz eines
BLGM ein automatisches Öffnen des Sperr- oder Schliesselements bei
Spannungsausfall möglich sein, somit muss das Rastmoment möglichst gering und
somit die Stege des Stators schräg angeordnet sein.
Die Rückmeldung der Position der Motorwelle und somit der Stellung des Absperr-
und Schliesselements erfolgt durch Auswerten der zur Erkennung der
Reaktionsspannung des Drehfeldes erforderlichen Sensoren im Motor, die in diesem
Fall als Hall-Sensoren ausgebildet sind.
Die Signale der Hall-Sensoren werden von der Steuerung erfasst, gezählt und
ausgewertet. Somit sind sowohl Anfahr- und Bremspunkte vor den mechanischen
Endlagen als auch Geschwindigkeits- und Beschleunigungsverläufe erkennbar und
programmiert regelbar. Über die Reihenfolge der ankommenden Signale erkennt die
Steuerung die Drehrichtung des Motors.
Ein Referenzsignalgeber für die Position des Absperr- und Schliesselements dient
der Sicherheit für den Fall, dass die von der Steuerung erfassten Signale der Hall-
Sensoren fehlerhaft sind oder durch Stromausfall nicht mehr zu Verfügung stehen.
Durch den Referenzsignalgeber ist die Position des Absperr- und Schliesselements
erfindungsgemäss auch nach Stromausfall ermittelbar und die Signale der Steuerung
sind korrigier- oder aktualisierbar.
Eine Möglichkeit zum Ermitteln der Referenzposition ist beispielsweise die
Verwendung eines Potentiometers als sog. Drehgeber mit guter Linearität. Dieser an
einer Getriebewelle angebracht, liefert der Steuerung absolute Signale die zur
Definition der Baumstellung auswertbar sind. Diese Signale gleicht die Steuerung mit
den internen Zählimpulsen ab. Vorteil dieses Drehgebers als Referenzsignalgeber
gegenüber Referenzschaltern in den Endlagen des Absperr- und Schliesselements
ist, dass bei einem Spannungsausfall keine Referenzfahrt notwendig ist, um die
Baumlage wieder zu erkennen. Das Sensorsignal ist sofort nach der
Spannungswiederkehr durch die Steuerung erfassbar und dadurch die Position des
Absperr- und Schliesselements wieder ermittelbar.
Besonders zweckmässig ist die Anordnung des Drehgebers an einer Welle der
Absperr- und Schliessvorrichtung, die etwa 90° dreht. Wenn der Sensor drehsteif mit
dieser Welle verbunden und elastisch am Getriebegehäuse abgestützt ist, lässt sich
die ideale Auflösung erreichen. Die elastische Abstützung am Getriebegehäuse ist
deshalb vorteilhaft, weil dadurch etwa durch Rundlaufabweichungen hervorgerufene
Querkräfte die Lagerung der Sensorwelle nicht nachteilig beeinflussen und somit
dessen Lebensdauer beeinträchtigen können. Ferner können auch andere Sensoren
eingesetzt sein, die induktiv, kapazitiv oder magnetisch arbeiten.
Das logische Steuergerät zum Auswerten der Hall-Sensor-Signale und der Signale
des Referenzsignalgebers enthält neben den an sich bekannten Logikfunktionen und
den Steuerfunktionen des Antriebsmotors die Steuersignale für die Offen- und
Geschlossenpositionen des Absperr- und Schliesselements, für
Überwachungsfunktionen ab einem frei vorwählbaren Schliesswinkel und für das
Einleiten des elektrischen Bremsens vor dem Erreichen der gewählten Stopp-
Position durch dynamisches Annähern.
Weitere Steuersignale dienen zum Einstellen und Überwachen der vorgewählten
Schwenkgeschwindigkeit, ferner zum Erkennen einer Behinderung der
Schwenkbewegung beispielsweise durch einen Fremdkörper und Einleiten einer für
diesen Fall vorgesehenen Massnahme z. B. Alarm-Auslösung und/oder Reversieren
des Antriebs, sowie zum Erkennen einer gewaltsamen Fremdeinwirkung
(Vandalismus) zum Beispiel durch gewaltsames Hochdrücken des Schrankenbaums
oder Öffnen der geschlossenen Sperre und Auslösen einer entsprechenden Meldung
und/oder eines Alarms und ausserdem zum Steuern von Signallampen oder
Warnleuchten während der Bewegung des Absperr- und Schliesselements.
Es erweist sich als vorteilhaft, diese vorstehend beschriebene erfindungsgemässe
Anwendung eines Antriebs zur Steuerung und Überwachung von Schranken,
Personensperren, Drehkreuzen, Rolltoren oder sonstigen sich rotatorisch oder
translatorisch bewegenden Absperr- und Schliesselementen einzusetzen.
Über Datenleitungen werden die Signale zwischen Hall-Sensor bzw. Antriebsmotor,
Referenzsignalgeber und logischer Steuerungseinheit übertragen, die Drehzahl, das
Moment und der Drehwinkel der Motorwelle ermittelt und somit die Geschwindigkeits-
und Beschleunigungsverläufe sowie die Positionen des Absperr- und
Schliesselements programmiert regel- und einstellbar.
Bei Inbetriebnahme fährt der Motor zum Erkennen der Endpositionen mit langsamer
Geschwindigkeit die Endpositionen des Absperr- und Schliesselements an was eine
erhöhte Stromaufnahme beim Blockieren des Motors zur Wirkung hat. Diese erhöhte
Stromaufnahme wird als Steuersignal der Steuereinheit vorgegeben die die
Endpositionen des Absperr- und Schliesselements somit erkennt.
Dem bürstenlosen Gleichstrommotor ist mindestens ein Untersetzungsgetriebe und
darauf folgend mindestens ein Viergelenkgetriebe und/oder ein in sonstiger Weise
rotatorisch und/oder translatorisch Kraft übertragendes Glied nachgeschaltet.
Zur Verringerung des Energieaufwandes, bzw. zum Ausgleichen der durch die
Getriebeglieder und durch die Absperr- und Schliesselemente eingeleiteten
Massenträgheits- und Gewichtsmomente, sind Federmotoren für einen statischen
und/oder dynamischen Ausgleich dieser Massen einbringbar, wobei die
Federmotoren zwischen zwei beliebigen Getriebegliedern oder zwischen einem
Getriebeglied und dem Gehäuse anlenken.
Die Kurbel, die Koppel oder die Schwinge des Viergelenkgetriebes sind durch
kleinere oder grössere Getriebeglieder austauschbar um somit durch Verändern der
Kinematik der einzelnen Getriebeglieder zueinander, unterschiedliche
Drehmomentenverläufe an mindestens einer der Getriebewellen zu erzielen.
Durch diese geregelte Bewegung sind im Gegensatz zum Stand der Technik
wesentlich kürzere Laufzeiten der Absperr- und Schliesselemente in der
Grössenordnung von 0,5 Sekunden möglich. Es kann ein Haltemoment erzeugt
werden, sodass die Absperr- und Schliessvorrichtung in jeder beliebigen Lage
blockiert werden kann. Bei Spannungsausfall kann die im Zwischenkreis des
Antriebsmotors gespeicherte Energie dazu verwendet werden, dem Schrankenbaum
einen Impuls in Richtung öffnen zu geben.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel die Ausbildungsweise des Antriebs
einer Sperrschrankenvorrichtung und zwei weitere Ausführungsbeispiele von
Absperr- und Schliesselementen dargestellt. Diese werden im folgenden anhand der
Fig. 1 bis 7 beschrieben:
Es zeigen
Fig. 1 Sperrschranken-Antriebsmechanik im Teilschnitt mit Schnittführung A-A',
Fig. 2 Sperrschranken-Antriebsmechanik in Seitenansicht (Schnitt A-A') mit Einsicht
in den Antriebsmotor,
Fig. 3 elektrischer Antriebsmotor mit Hall-Sensoren,
Fig. 4 Baukastensystem aus Sperrschranke, Drehgeber, Antriebsmotor und
Steuerungseinheit,
Fig. 5 Darstellung eines Funktionsdiagramms verschiedener Signale,
Fig. 6 perspektivische Ansicht eines Schiebetors mit Antriebseinheit,
Fig. 7 Frontansicht eines Doppelschwenktors mit Antriebseinheit.
Die in Fig. 1 dargestellte Sperrschranke zeigt als Absperr- und Schliesselement 5
einen kraftbetriebenen, im Schliess- und Öffnungssinne beweglichen
Schrankenbaum für Verkehrswege, angetrieben durch einen bürstenlosen
Gleichstrommotor (BLGM) 2 als Antriebsmotor mit nachgeschalteten
Getriebeeinheiten 22.
Der Kraftfluss zwischen bürstenlosen Gleichstrommotor (BLGM) 2 und Absperr- und
Schliesselement 5 wird über ein dem BLGM 2 nachgeschalteten
Untersetzungsgetriebe 23 und ein dem folgend nachgeschaltetes Viergelenk- bzw.
Koppelgetriebe 12 bestehend aus Kurbel 17, Koppel 18 und Kurbel 19 auf die
Hohlwelle 8 geleitet, in der, die das Absperr- und Schliesselement 5 aufnehmende
Abtriebswelle 24, drehfest und herausnehmbar gelagert ist. Das
Untersetzungsgetriebe weist eine Schneckenradwelle, eine erste Getriebeweile 29
und eine zweite Getriebewelle 30 auf.
Schrankenbaum 5, Kraftübertragungsglieder und BLGM 2 der Absperr- und
Schliessvorrichtung 1 sind in einem Rahmen 25 montiert und bilden zusammen mit
diesem eine Einheit. Diese Einheit ist in den unteren Gehäuseteil 13 einsetzbar, der
die gesamte Einheit trägt und durch einen Gehäusedeckel 11 verschliessbar ist.
Der nötige statische und dynamische Ausgleich aller Masseträgheits- und
Gewichtsmomente aller beweglichen Vorrichtungsteile wird durch ein oder mehrere
Federmotoren 16 bewerkstelligt, die zwischen der Schwinge 19 und dem Gehäuse
13 angreifen. Einzelne Getriebeglieder sind gegen kleinere oder grössere
Getriebeglieder austauschbar um somit durch Verändern der Kinematik der
einzelnen Getriebeglieder zueinander, unterschiedliche Drehmomentenverläufe an
mindestens einer der Getriebewellen zu erzielen.
Die Datenleitung 21 der Hall-Sensoren und das Stromzuführungskabel 26 für die
Zufuhr elektrischer Leistung an den BLGM 2 sind gemäss Fig. 3 aus dem
Motorgehäuse 35 herausgeführt.
Mittel (7) dienen zur Begrenzung der Bewegung des Absperr- und Schliesselements
(5) um in den geregelt angefahrenen Endpositionen des Absperr- und
Schliesselements (5) eine im kinematischen Sinne bestimmte und somit ohne
zusätzliche elektrische Energie aufrecht zu haltende Ruhelage des gesamten
Systems zu ermöglichen.
Die Seitenansicht mit der Schnittführung A-A' durch Rahmen 25 und
Untersetzungsgetriebe 23 ist in Fig. 2 dargestellt, die den mechanischen
Wirkzusammenhang der Absperr- und Schliessvorrichtung 1 zeigt. An das
Untersetzungsgetriebe 23 ist der BLGM 2 angeflanscht, die am Ende als
Zahnradwelle ausgebildete Motorwelle 4 kämmt das Schneckenrad der
Schneckenradwelle 28. Der Wirkzusammenhang der Getriebestufen des
Untersetzungsgetriebe über die auf den Getriebewellen 29 und 30 angeordneten
Stirnräder wird nicht näher beschrieben. Durch die auf der zweiten Getriebewelle 30
befestigte Kurbel 17 wird das Drehmoment auf das ungleichförmig übersetzende
Viergelenk- bzw. Koppelgetriebe übertragen, das mittels Koppel 18 das Drehmoment
auf die auf der Hohlwelle 8 befestigte Schwinge 19 überträgt. Die resultierende,
innerhalb eines Schwenkbereichs von 90 Grad pendelnde Bewegung der Schwinge
19 wird über die Hohlwelle 8 auf die in der Hohlwelle drehfest und herausnehmbar
gelagerte Abtriebswelle 24 übertragen, an der das Absperr- und Schliesselement 5
angeflanscht ist.
Die Wirkverbindung zwischen Abtriebswelle 24, Hohlwelle 8 und Schwinge 19 bildet
das Verbindungselement 31. Im weiteren Verlauf der Antriebswelle 24 ist als
Referenzsignalgeber ein Sensor II 6 in Form eines Drehgebers drehfest mit der
Abtriebswelle verbunden, dessen Signale über die Signalleitung 32 zur nicht
dargestellten Steuereinheit übertragen werden.
Der mit offenem Gehäuse dargestellte BLGM 2 ist in Fig. 3 im Halbschnitt näher
beschrieben. Auf der einerseits im Lager 36 gelagerten Motorwelle 4 sitzt das
Rotorpaket 10, das eine nicht magnetische Hülse 9 und einen Permanentmagneten
33 aufweist. Durch die nicht magnetische Hülse wird der magnetische Rückschluss in
die Motorwelle 4 verhindert und somit Verluste vermieden.
Axial benachbart sind mehrere Hall-Sensoren 3 ortsfest mittels einer Halterung 34
gelagert. Die Sensorsignale werden über Datenleitungen an die nicht dargestellte
Steuereinheit übertragen.
Umgeben werden diese Bauteile vom Stator 14 bestehend aus schräg angeordneten
Statorblechen und deren symmetrische oder asymmetrische Wicklung 15. Die schräg
angeordneten Statorbleche verringern das Rastmoment zwischen Stator und Rotor,
sodass ein manuelles Öffnen der Absperr- und Schliessvorrichtung von Hand
erleichtert wird.
Fig. 4 zeigt den steuertechnischen Zusammenhang von einer Absperr- und
Schliessvorrichtung 1. Die Position des Absperr- und Schliesselements 5 wird direkt
mit Hilfe des als Drehgeber ausgebildeten Sensor II 6 über die Signalleitung 32 an
die logische Steuereinheit 20 übermittelt. Gleichzeitig wird die vom BLGM 2, bzw.
von den Hall-Sensoren ermittelten Signale über die Datenleitung 21 an die logische
Steuereinheit übertragen. Die Signale der Hall-Sensoren werden durch Rotation der
Motorwelle 4, bzw. des Rotorpakets 10 erzeugt, die in direktem mechanischem
Zusammenhang mir dem durch die Getriebeeinheiten 2 in Wirkverbindung
befindlichen Absperr- und Schliesselement 5 stehen.
Somit stehen Hall-Signal und Referenzsignal in direktem Zusammenhang mit der
Steuereinheit, die wie hier nicht dargestellt eine eigene Leistungs-Stromversorgung
aufweist. Die Steuereinheit umfasst neben einer zentralen logischen Einheit
sämtliche steuertechnischen Bauteile wie Relais, Verkabelung, Schalter, Stecker,
Druckschaltungen, Platinen und Bauteile zur Überwachung, um einen solchen
Schrankenantrieb geregelt zu betreiben, d. h. die Geschwindigkeits- und
Beschleunigungsverläufe sowie definierte Positionen des Absperr- und
Schliesselements (5), sowie Drehzahl, Moment und Drehwinkel der Motorwelle (4)
auch während des Betriebs zu regeln und einzustellen.
Fig. 5 stellt ein Funktionsdiagramm mehrerer elektrischer Signale zur Überwachung
dar, die mittels der geregelten Steuerung von der geschlossenen bis hin zur offenen
Position des Sperr- oder Schliesselements regelbar sind. Als Beispiel sind Warntöne
A beim Schliessen der Schranke ggf. mit Vorwarnzeit per Steuerung, Warntöne B
beim Öffnen der Schranke sowie optische Warnsignale C beispielsweise als
Dauerlicht oder Blinklicht beim Schliessen oder Öffnen der Sperrvorrichtung,
Bremsfunktion D und Überwachungsfunktionen E beispielsweise als Lichtschranke
oder Schleifkontakt, sowie die Rückmeldung F der offenen und geschlossenen
Stellung des Schrankenbaums als Signal dargestellt und durch die logische
Steuerung regelbar. Die Signale sind unabhängig voneinander an der Ordinate
aufgetragen und kennzeichnen jeweils den Zustand Ein/Aus oder O/I. Die Abszisse
kennzeichnet die Position des Absperr- und Schliesselements zwischen dessen
offenen und geschlossenen Position.
Als zweites Ausführungsbeispiel ist ein translatorisch bewegtes Rolltor als Absperr-
und Schliesselement 5 in Fig. 6 gezeigt. Angetrieben wird dieses Absperr- und
Schliesselement 5 durch einen vorstehend beschriebenen geregelten BLGM 2, dem
ein weiteres Untersetzungsgetriebe nachgeschaltet ist, das über eine nicht
dargestellte, nach aussen geführte Verzahnung, die Zahnstange 38 kämmt und somit
das mit der Zahnstange 38 verbundene Absperr- und Schliesselement 5 bewegt.
Der geregelte Antrieb ist auf einem Sockel 39 und verstellbaren Gleitlagern 40
gelagert. Auf dem Antrieb ist ein Gehäuse 13 angebracht, das die gesamte
Steuerungseinheit und einen Referenzsignalgeber aufnimmt.
Als drittes Ausführungsbeispiel ist ein rotatorisch bewegtes Schwenktor als Absperr-
und Schliesselement 5 gezeigt, das zwei der eingangs beschriebenen geregelten
Antriebe 27 aufweist, die über eine nicht dargestellte logische Steuerungseinheit
geregelt betrieben werden, sodass jede Schwenktorhälfte für sich zu
unterschiedlichen Zeitpunkten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten oder beide
gleichzeitig mit gleicher Geschwindigkeit betrieben werden kann.
Die Getriebeeinheiten 22, die direkt an den Schwenktoren angreifen, sind als
mehrwertige Koppelgetriebe ausgebildet.
1
Absperr- und Schliessvorrichtung
2
bürstenloser Gleichstrommotor
(BLGM)
3
Hall-Sensor
4
Motorwelle
5
Absperr- und Schliesselement
6
Sensor II
7
Mittel
8
Hohlwelle
9
Hülse
10
Rotorpaket
11
Gehäusedeckel
12
Viergelenk- bzw. Koppelgetriebe
13
Gehäuse
14
Stator
15
Wicklung
16
Federmotoren
17
Kurbel
18
Koppel
19
Schwinge
20
Steuereinheit
21
Datenleitung
22
Getriebeeinheiten
23
Untersetzungsgetriebe
24
Abtriebswelle
25
Rahmen
26
Stromzuführungskabel
27
geregelter Antrieb
28
Schneckenradwelle
29
1. Getriebewelle
30
2. Getriebewelle
31
Verbindungselement
32
Signalleitung
33
Permanentmagnet
34
Halterung
35
Motorgehäuse
36
Lager
37
-
38
Zahnstange
39
Sockel
40
Gleitlager
Claims (10)
1. Absperr- und Schliessvorrichtung für Verkehrswege und umschlossene Räume
mit wenigstens einem kraftbetriebenen, im Schliess- und Öffnungssinne beweglichen
Absperr- und Schliesselement, mit einer aus Steuerungseinheit, Antriebsmotor und
zwischengeschaltetem Getriebe bestehenden Antriebsvorrichtung zum Antrieb der
translatorischen oder rotatorischen Bewegung mindestens eines Absperr- und
Schliesselements
dadurch gekennzeichnet, dass
die Absperr- und Schliessvorrichtung (1) wenigstens eine weitere Vorrichtung zum
Erfassen und Ändern der bewegungs- und leistungsabhängigen Parameter
mindestens eines Absperr- und Schliesselements (5) aufweist, durch die mittels einer
logischen Steuerungseinheit die Geschwindigkeits- und Beschleunigungsverläufe
sowie definierte Drehwinkel-Positionen und Überwachungsfunktionen des Absperr-
und Schliesselements (5) während des Betriebs regel- und einstellbar sind.
2. Absperr- und Schliessvorrichtung für Verkehrswege und umschlossene Räume
mit wenigstens einem kraftbetriebenen, im Schliess- und Öffnungssinne beweglichen
Absperr- und Schliesselement, mit einer aus Steuerungseinheit, Antriebsmotor und
zwischengeschaltetem Getriebe bestehenden Antriebsvorrichtung zum Antrieb der
translatorischen oder rotatorischen Bewegung mindestens eines Absperr- und
Schliesselements
dadurch gekennzeichnet, dass
der Antriebsmotor als bürstenloser Gleichstrommotor (BLGM) (2) ausgebildet und mit
mindestens einem signalisierenden Hall-Sensor (3) versehen ist, und dass durch
eine die über eine Datenleitung (21) übermittelten Signale auswertende logische
Steuerungseinheit (20), die Drehzahl, das Drehmoment und der Drehwinkel der
Motorwelle (4) ermittelbar sind und somit die Geschwindigkeits- und
Beschleunigungsverläufe sowie die Endpositionen und Überwachungsfunktionen des
Absperr- und Schliesselements programmiert regelbar und einstellbar sind.
3. Absperr- und Schliessvorrichtung nach Anspruch 1 und 2
dadurch gekennzeichnet, dass
durch ein Sensor II (6) die Positionen des Absperr- und Schliesselements (5) als
Referenzsignal für die logische Steuerungseinheit über eine der Wellen des
Getriebes oder über die Mittel (7) zur Begrenzung der Bewegung des Absperr- und
Schliesselements (5) ermittelbar sind und diese Positionen als Signal der
Steuerungslogik vorgebbar sind.
4. Absperr- und Schliessvorrichtung nach Anspruch 2
dadurch gekennzeichnet, dass
durch die im Zwischenkreis des bürstenlosen Gleichstrommotors (2) gespeicherte
elektrische Energie bei Spannungsausfall dem Absperr- und Schliesselement (1)
zum Öffnen ein impulsartiges Drehmoment in Richtung Öffnen zuführbar ist.
5. Absperr- und Schliessvorrichtung nach Anspruch 2
dadurch gekennzeichnet, dass
durch den Antriebsmotor oder durch eine zusätzliche Vorrichtung in jeder Position
des Absperr- und Schliesselements jederzeit ein Haltemoment erzeugbar ist.
6. Absperr- und Schliessvorrichtung nach Anspruch 2
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen der Motorwelle (4) und dem Rotorpaket (10) des bürstenlosen
Gleichstrommotors (2) mindestens eine Hülse (9) aus nicht magnetischem und nicht
metallischem Material angeordnet ist.
7. Absperr- und Schliessvorrichtung nach Anspruch 2
dadurch gekennzeichnet, dass
die Statorbleche des Stators (14) des bürstenlosen Gleichstrommotors (2) relativ zur
Drehrichtung des Rotorpakets (10) schräg angeordnet sind und die Wicklung (15)
des Stators (14) symmetrisch oder asymmetrisch ausgeführt ist.
8. Absperr- und Schliessvorrichtung nach Anspruch 2
dadurch gekennzeichnet, dass
dem bürstenlosen Gleichstrommotor (2) mindestens ein Untersetzungsgetriebe (11)
und/oder darauf folgend mindestens ein Viergelenk- bzw. Koppelgetriebe (12) oder in
sonstiger Weise rotatorisch und/oder translatorisch Kraft übertragende Glieder
nachgeschaltet sind.
9. Absperr- und Schliessvorrichtung nach Anspruch 2
dadurch gekennzeichnet, dass
zur Verringerung des Energieaufwandes zum Kompensieren der durch die
Getriebeglieder und durch die Absperr- und Schliesselemente (5) eingeleiteten
Massenträgheits- und Gewichtsmomente, Federmotoren (16) für einen statischen
und/oder dynamischen Ausgleich dieser Momente einbringbar sind, wobei die
Federmotoren zwischen mindestens zwei beliebigen Getriebegliedern oder
mindestens zwischen einem Getriebeglied und dem Gehäuse (13) anlenken.
10. Absperr- und Schliessvorrichtung nach Anspruch 2
dadurch gekennzeichnet, dass
Kurbel (17), Koppel (18) oder Schwinge (19) des Viergelenk- bzw. Koppelgetriebes
(12) durch kleinere oder grössere Getriebeglieder austauschbar sind und somit durch
Verändern der Kinematik der einzelnen Getriebeglieder zueinander, unterschiedliche
Drehmomentenverläufe an mindestens einer der Getriebewellen erzielbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10019957A DE10019957A1 (de) | 2000-04-20 | 2000-04-20 | Absperr- und Schliessvorrichtung für Verkehrswege und umschlossene Räume |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10019957A DE10019957A1 (de) | 2000-04-20 | 2000-04-20 | Absperr- und Schliessvorrichtung für Verkehrswege und umschlossene Räume |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10019957A1 true DE10019957A1 (de) | 2001-10-25 |
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ID=7639691
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10019957A Withdrawn DE10019957A1 (de) | 2000-04-20 | 2000-04-20 | Absperr- und Schliessvorrichtung für Verkehrswege und umschlossene Räume |
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| Country | Link |
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