DE10018364A1 - Hydraulische Unterwasserkupplung mit verlängertem Sondenabschnitt - Google Patents
Hydraulische Unterwasserkupplung mit verlängertem SondenabschnittInfo
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Abstract
Eine hydraulische Unterwasserkupplung hat einen verlängerten Sondenabschnitt 46. Das Einsteckelement 10 der Kupplung beherbergt eine Ventilfeder 71, die einen größeren Durchmesser als der Ventilkörper 62 hat. Die Ventilfeder 71 ist so ausgebildet, dass das Ventil geschlossen wird, um ein Eintreten von Meerwasser oder ein Austreten von Hydraulikfluid aus dem System zu verhindern. Der verlängerte Sondenabschnitt 46 ist durch eine oder mehrere Dichtungen abgedichtet.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen hydrauli
sche Kupplungen, die bei Unterwasserbohrungen und Produkti
onsanwendungen verwendet werden, und Dichtungen, welche bei
solchen Kupplungen verwendet werden. Im Einzelnen betrifft
die Erfindung eine hydraulische Unterwasserkupplung mit ei
ner verlängerten Sonde an dem Einsteckelement und eine Ven
tilfeder, die so geformt ist, dass sie das Ventil in einer
geschlossenen Position sichert, um bei hohem Druck eine
Leckage des Hydraulikfluids oder des Meerwassers zu verhin
dern. Mit der verlängerten Sonde stehen eine oder mehrere
Dichtungen im Eingriff.
Hydraulische Unterwasserkupplungen sind seit langem be
kannt. Die Kupplungen bestehen im Allgemeinen aus einem
Einsteckelement und einem Aufnahmeelement, wobei in dem
Aufnahmeelement weiche Dichtungen positioniert sind, um den
Übergang zwischen dem Einsteckelement und dem Aufnahmeele
ment abzudichten. Das Aufnahmeelement hat im Allgemeinen
einen zylindrischen Körper mit einer Längsbohrung mit rela
tiv großem Durchmesser an seinem einen Ende und einer
Längsbohrung mit relativ kleinem Durchmesser an seinem an
deren Ende. Die kleine Bohrung erleichtert das Anschließen
von Hydraulikleitungen, während die große Bohrung weiche
Dichtungen enthält und den Einsteckteil der Kupplung auf
nimmt. Der Einsteckteil hat einen zylindrischen Teil oder
eine Sonde an seinem einen Ende mit einem Durchmesser unge
fähr gleich dem Durchmesser der großen Bohrung des Aufnah
meteils der Kupplung. Der Einsteckteil hat auch einen An
schluss an seinem anderen Ende, um das Anschließen von Hy
draulikleitungen zu erleichtern. Wenn der zylindrische Teil
des Einsteckteils in die große Bohrung des Aufnahmeteils
eingesetzt ist, liegen gemäß verschiedenen Ausführungsfor
men der Erfindung die weichen Dichtungen oder O-Dichtungs
ringe, entweder am Ende oder der Stirnfläche des Einsteck
teils an oder wirken mit der zylindrischen Sondenwand um
ihren Außenumfang zusammen. Das Hydraulikfluid kann dann
frei durch die Aufnahme- und Einsteckteile der Kupplung
fließen und die Dichtungen verhindern, dass der Strom um
die Verbindung und die Kupplung herum austreten kann. In
dem Aufnahmeteil und auch in dem Einsteckteil kann ein Ab
sperr- oder Rohrventil installiert sein. Jedes Ventil öff
net, wenn die Kupplung unterbrochen ist, um zu verhindern,
dass Fluid aus dem System austreten kann, dessen Teil die
Kupplung ist.
In der US-PS 4,694,859 von Robert E. Smith, III, der Anmel
derin National Coupling Co. Inc. of Stafford, Texas, ist
eine hydraulische Unterwasserkupplung und eine Metalldich
tung offenbart. Dieses Patent beschreibt eine wieder ver
wendbare Metalldichtung, die mit dem Außenumfang der Sonde
zusammenwirkt, wenn diese innerhalb der Bohrung des Ein
steckteils positioniert ist. Die Metalldichtung wird an ih
rem Ort durch ein Halteelement gehalten. Wenn die Einsteck-
und Aufnahmeteile der Kupplung unter Druck getrennt werden,
verhindert das Halteelement, dass die Metalldichtung durch
die Bohrung des Aufnahmeelementes nach außen geblasen wird.
Die Einsteck- und Aufnahmeelemente haben jeweils Ventilbe
tätigungselemente, die an den Rohrventilen vorstehen. Wenn
die Ventilbetätigungselemente im Eingriff sind, wird jedes
Rohrventil in seine offene Position gezwängt und die Rohr
ventilfedern werden zusammengedrückt.
Andere hydraulische Unterwasserkupplungen haben Dichtungen,
die mit der Stirnseite des Einsteckelementes oder der Sonde
zusammenwirken. Beispielsweise betrifft die US-PS 4,637,470
eine Kupplung, die ein Einsteckelement und ein Aufnahmeele
ment mit Ventilen und eine Stirnflächendichtung zum Dichten
des Übergangs zwischen den Elementen hat.
Da hydraulische Unterwassersysteme zum Bohren und für Pro
duktionsanwendungen in zunehmenden Tiefen benötigt werden,
übt der Unterwasserdruck größere Kräfte auf die Ventile in
den Kupplungselementen aus. Typischerweise bleibt, wenn die
Kupplungselemente gelöst werden, das Einsteckelement an ei
nem Ort unter Wasser, während das Aufnahmeelement entfernt
wird. Die Ventilfeder (üblicherweise mit einem Durchmesser
kleiner als 25,4 mm (1 Inch)) in dem Einsteckelement kann
nicht ausreichend sein, um das Rohrventil gegen die hydro
statischen Kräfte des Meerwassers vollständig geschlossen
zu halten. Wenn sich das Ventil ein wenig öffnet, kann
Meerwasser in die Hydraulikleitungen eintreten oder Hydrau
likfluid kann aus dem System austreten. Bei den bekannten
Kupplungskonstruktionen für Unterwasserverwendung würde
eine Vergrößerung (beispielsweise des Durchmessers) der
Ventilfeder auch eine Vergrößerung der entsprechenden Ab
messungen des Kupplungselementes oder der Sonde erfordern,
wo die Ventilfeder positioniert ist. Vergrößerungen des
Kupplungselementes schaffen jedoch das Problem des geeigne
ten Abdichtens der Kupplungselemente miteinander. Dichtun
gen zur Verwendung in hydraulischen Unterwasserkupplungen
der hier beschriebenen Bauart dichten üblicherweise den Um
fang oder die Stirnfläche einer Sonde ab, die einen Außen
durchmesser hat, der ungefähr 25,4 mm (1 Inch) beträgt.
Eine Dichtung oder Dichtungen zum Zusammenwirken mit einer
Sonde mit einem Durchmesser, der signifikant größer als
25,4 mm (1 Inch) ist, werden größeren Hydraulikkräften aus
gesetzt, wodurch tendenziell die Trennkräfte zwischen den
Einsteck- und Aufnahmeelementen erhöht werden und es
schwieriger wird, die Kupplungselemente in Eingriff und au
ßer Eingriff zu bringen. Daher wird ein Einsteckkupplungs
element benötigt, das so geformt ist, dass es eine größere
Ventilfeder aufnehmen kann, um sicherzustellen, dass das
Rohrventil gegenüber dem Flüssigkeitsdruck der See ge
schlossen bleibt, ohne dass die Abmessungen desjenigen
Teils des Einsteckkupplungselementes, wo die Dichtung in
Eingriff steht, vergrößert werden müssen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine hydraulische Unter
wasserkupplung der vorstehend beschriebenen Bauart mit Ein
steck- und Aufnahmeelementen für die Fluidverbindung zwi
schen diesen und Ventilen zum Steuern des Fluidstroms in
jedem der Elemente. Die vorliegende Erfindung hat ein Ein
steckelement oder eine Sonde, mit einem Körper mit einer
stufenförmigen, zylindrischen Außenfläche, die einen ver
längerten Sondenabschnitt mit einem kleineren Durchmesser
und einen Längsdurchlass durch diesen hat. Das Rohrventil
des Einsteckelements hat ein Betätigungselement innerhalb
des Längsdurchlasses des verlängerten Sondenabschnittes.
Das Einsteckelement beherbergt eine Ventilfeder, die das
Rohrventil des Einsteckelementes in die geschlossene Posi
tion zwängt. Die Ventilfeder hat einen Durchmesser größer
als der Durchmesser des verlängerten Sondenabschnittes und
schafft eine ausreichende Kraft, um zu verhindern, dass das
Rohrventil des Einsteckelementes sich bei hohen Unterwas
serdrucken öffnet. Der Durchmesser des Teils des Einsteck
elementes, welcher die Feder beherbergt, ist größer als der
Durchmesser des verlängerten Sondenabschnittes oder des
Ventils in dem Einsteckelement. Eine oder mehrere Dichtun
gen zwischen den Kupplungselementen wirken mit dem Umfang
oder der Stirnfläche des verlängerten Sondenabschnittes zu
sammen.
Die vorliegende Erfindung verhindert eine Leckage von Hy
draulikfluid oder Meerwasser in das Hydrauliksystem bei
größeren Meerestiefen und stellt sicher, dass bei höheren
Drucken eine Ventilfeder mit wesentlich größerem Durchmes
ser in dem Einsteckelement der Kupplung aufgenommen werden
kann. Die vorliegende Erfindung ermöglicht es auch, dass
das Aufnahmeelement als eine Führungshülse wirkt, um die
Einstecksonde zu dem Aufnahmeelement und den Dichtungen
präzise auszurichten.
Die folgenden Figuren sind ein Teil der vorliegenden Be
schreibung und dienen zur weiteren Demonstration gewisser
Aspekte der vorliegenden Erfindung. Die Erfindung wird un
ter Bezugnahme auf eine oder mehrere dieser Figuren in Ver
bindung mit der detaillierten Beschreibung der spezifischen
Ausführungsformen besser verständlich. In den Figuren
zeigt:
Fig. 1 die Einsteck- und Aufnahmekupplungselemente gemäß
einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung in explosionsartiger, perspektivischer Darstel
lung;
Fig. 2 die Einsteck- und Aufnahmekupplungselemente gemäß
der ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
im Schnitt vor dem Zusammenstecken;
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des Dichtungshalteele
mentes und der Hülse, die in dem Aufnahmeelement ge
mäß Fig. 2 gezeigt sind;
Fig. 4 die zusammengesteckten Einsteck- und Aufnahmekupp
lungselemente gemäß der ersten bevorzugten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung im Schnitt;
Fig. 5 die zusammengesteckten Einsteck- und Aufnahmeelemen
te gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung im Schnitt;
Fig. 6 die Einsteck- und Aufnahmeelemente gemäß einer drit
ten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Er
findung im Schnitt;
Fig. 6A eine vergrößerte Darstellung im Schnitt des Rohr
ventils des Einsteckelementes gemäß Fig. 6; und
Fig. 7 die zusammengesteckten Einsteck- und Aufnahmeelemen
te gemäß der dritten bevorzugten Ausführungsform von
Fig. 6 im Schnitt.
Fig. 1 zeigt in explosionsartiger, perspektivischer Dar
stellung das Einsteckelement und das Aufnahmeelement einer
ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung. Das Einsteckelement 10 kann mittels Gewinden 41 oder
anderen Mitteln, wie beispielsweise Kopfschrauben, an einer
Verteilerplatte befestigt sein. Techniken zum Befestigen
der Elemente an solchen Platten sind dem Fachmann allgemein
bekannt.
Das Einsteckelement 10 hat, wie in der Fig. 1 gezeigt, ei
nen Schaft 31, einen Flansch 42 und einen Körper mit einem
Außendurchmesser mit einem ersten Abschnitt 44, in welchem
die Ventilfeder 71 aufgenommen ist, einem zweiten Abschnitt
45 mit einem kleineren Durchmesser als der des ersten Ab
schnittes und einem verlängerten Sondenabschnitt 46 mit ei
nem Durchmesser kleiner als der des zweiten Abschnittes.
Die Länge des verlängerten Sondenabschnittes 46 ist vor
zugsweise größer als ihr Außendurchmesser. Das Einsteckele
ment 10 hat eine stufenförmige Innenbohrung, die sich in
Längsrichtung durch das Element erstreckt, mit einem ersten
Abschnitt 56 der Bohrung in dem ersten Abschnitt des Ein
steckelementes, einem zweiten Abschnitt 57 der Bohrung (mit
einem kleineren Durchmesser als der des ersten Abschnittes
der Bohrung) in dem zweiten Abschnitt des Einsteckelemen
tes, und einem dritten Abschnitt 47 der Bohrung (mit einem
kleineren Durchmesser als der des zweiten Abschnittes der
Bohrung) in dem verlängerten Sondenabschnitt 46.
Die Rohrventilbaugruppe des Einsteckelementes ist innerhalb
des ersten Abschnittes 56, des zweiten Abschnittes 57 und
des dritten Abschnittes 47 der Bohrung, welche sich in
Längsrichtung durch das Einsteckelement erstreckt, ver
schiebbar aufgenommen. Die Rohrventilbaugruppe hat einen
zylindrischen hohlen Ventilkörper 62, dessen Außendurchmes
ser so dimensioniert ist, dass er innerhalb des zweiten Ab
schnittes 57 der Bohrung des Einsteckelementes verschiebbar
ist. Der Ventilkopf 64 hat eine konische Form und ist so
dimensioniert, dass er auf dem Ventilsitz 66 sitzt. Der ko
nische Ventilkopf hat ein Betätigungselement oder einen
Stößel 65, der an diesem in Längsrichtung vorsteht. Der zy
lindrische Ventilkörper 62 hat eine Innenbohrung 59, die
sich durch diesen erstreckt. Eine wendelförmige Ventilfeder
71 zwängt die konische Ventilfläche 64 in eine geschlossene
Position gegen den Ventilsitz 66. Die wendelförmige Ventil
feder 71 liegt an der Schulter 63 der Rohrventilbaugruppe
an. Die Ventilfeder 71 hat einen Außendurchmesser größer
als der Außendurchmesser des Ventilkörpers 62. Der Durch
messer der Ventilfeder 71 ist auch größer als die Innen
durchmesser der Bohrung 57 und der Bohrung 47. Die wendel
förmige Ventilfeder 71 ist mit einem Federteller 72 veran
kert, der durch einen Sprengring 73 an Ort und Stelle ge
halten wird.
Das Aufnahmeelement 20 hat einen zylindrischen Körper 92
mit einer zentralen Bohrung mit einem ersten Abschnitt 68,
einem zweiten Abschnitt 69 mit einem kleineren Durchmesser
als der des ersten Abschnittes, und einem dritten Abschnitt
75, mit einem kleineren Durchmesser als der des zweiten Ab
schnittes. Diese stufenförmige Bohrung in dem Aufnahmeele
ment ist so dimensioniert, dass sie die Haltebuchse 53 und
das Halteelement 51 aufnehmen kann. Die Haltebuchse und das
Halteelement halten in dem Aufnahmeelement eine mit Druck
gespeiste hohle Metalldichtung 28 an Ort und Stelle, die um
den Umfang des verlängerten Sondenabschnittes des Einsteck
elementes, wenn dieses durch die Dichtung eingesetzt worden
ist, eine radiale Dichtung bildet. Die hohle Metalldichtung
ist so konstruiert, dass sie sich radial nach innen und au
ßen in Antwort auf den Fluiddruck in dem Innenhohlraum der
Dichtung ausdehnt. Die Haltebuchse 53 ist verschiebbar in
den zweiten Abschnitt 69 der Bohrung des Aufnahmeelementes
eingesetzt und hat vorzugsweise einen O-Dichtungsring, um
in der Bohrung des Aufnahmeteils gegenüber der Schulter 55
eine Sicherheitsdichtung zu bilden. Zusätzlich kann eine
schwalbenschwanzförmige Gummidichtung 25 ausgebildet sein,
um den verlängerten Sondenabschnitt des Einsteckelementes
radial abzudichten. Die Schwalbenschwanzdichtung 25 hat
zwischen der Haltebuchse 53 und dem Halteelement 51 eine
schwalbenschwanzförmige Passung. Das Halteelement 51 hat
ein Gewinde 49, das dazu verwendet wird, das Halteelement
zu befestigen, wenn dieses Gewinde in ein entsprechendes
Gewinde in dem ersten Abschnitt 68 in der Bohrung des Auf
nahmeelementes eingeschraubt wird und das Halteelement ge
dreht wird. Durch Anziehen des Halteelementes 51 unter Ver
wendung des Gewindes 49 kann die Radialdichtung in axialer
Richtung leicht zusammengedrückt werden, bevor die Kupp
lungselemente miteinander verbunden werden. Das Halteele
ment 51 in dem Aufnahmeelement hat eine Innenbohrung 52,
die so dimensioniert ist, dass in ihr der zweite Durchmes
ser 45 des Einsteckelementes aufgenommen werden kann.
Es wird nun auf die Fig. 2 Bezug genommen, in welcher das
Einsteckelement 10 und das Aufnahmeelement 20 der Kupplung
im Schnitt vor dem Übertragen von Hydraulikfluid zwischen
den Kupplungselementen gezeigt ist. Das Einsteckelement 10
hat einen innen liegenden Gewindeabschnitt 50 an seinem
Schaftende, um das Anschließen von Hydraulikleitungen zu
erleichtern. Wie in der Fig. 2 gezeigt, zwängt die Ventil
feder 71 das Rohrventil in die geschlossene Position, wenn
die Kupplungselemente außer Eingriff sind.
Der verlängerte Sondenabschnitt 46 kann in die Buchsenboh
rung 54 eingesetzt werden, bevor das Betätigungselement 65
des Rohrventils des Einsteckelementes das Betätigungsele
ment 80 des Rohrventils des Aufnahmeelementes berührt. Das
Rohrventil des Aufnahmeelementes hat eine konische Ventil
fläche 81 und einen hohlen Ventilkopf mit einer Öffnung 82
durch den Kopf. Die Ventilfeder 83 zwängt die Ventilfläche
81 gegen den Ventilsitz 89 in dem Aufnahmeelementkörper.
Das Rohrventil des Aufnahmeelementes ist innerhalb der Boh
rung 75 in dem Körper des Aufnahmeelementes verschiebbar.
Der Federteller 84, der durch einen Sprengring 85 an Ort
und Stelle gehalten wird, hält die Ventilfeder 83 an Ort
und Stelle. Die Ventilfeder zwängt die konische Ventilflä
che 81 gegen den Ventilsitz 89. Das Aufnahmeelement hat ei
nen Innengewindeanschluss 95 zum Erleichtern des Anschlie
ßens an Hydraulikleitungen.
Die Haltebuchse 53 liegt an der Schulter 55 in der Bohrung
des Aufnahmeelementes an und wenn das Halteelement 51 gegen
die Haltebuchse angezogen wird, kann die hohle Metalldich
tung 28 leicht axial zusammengedrückt werden, um die Dich
tung vor dem Zusammensetzen der Einsetz- und Aufnahmekupp
lungselemente axial vorzuspannen. Wie ebenfalls in der Fig.
2 gezeigt, ist die Schwalbenschwanzdichtung zwischen dem
Halteelement 51 und der Haltebuchse 53 angeordnet. Die
Schwalbenschwanzdichtung bildet auch eine radiale Dichtung
um den verlängerten Sondenabschnitt des Einsteckelementes.
Die hohle Metalldichtung 28 ist auf der Innenschulter 77 in
der Bohrung des Aufnahmeelementes positioniert, wie dies in
den Fig. 2 und 3 gezeigt ist.
Anstatt einer hohlen Metalldichtung, die mit dem Umfang des
Einsteckelementes zusammenwirkt, kann bei der vorliegenden
Erfindung auch eine Dichtung der Stirnflächenbauart verwen
det werden. Die Stirnflächendichtung wird dazu verwendet,
mit der vorderen Stirnfläche des Einsteckelementes oder der
Sonde zusammenzuwirken. Wenn zwei Dichtungen zum Abdichten
des Übergangs zwischen dem Einsteckelement und dem Aufnah
meelement verwendet werden, kann zusätzlich der verlängerte
Sondenabschnitt des Einsteckelementes stufenförmig ausge
bildet sein, so dass die Gummidichtung (wie beispielsweise
die Schwalbenschwanzdichtung gemäß Fig. 2) mit einem größe
ren Durchmesser als die Metalldichtung (wie beispielsweise
die hohle Metalldichtung 28) zusammenwirkt.
Es wird nun auf die Fig. 4 Bezug genommen, in welcher das
Einsteck- und das Aufnahmeelement der Kupplung in einer Po
sition gezeigt sind, in welcher die Ventilbetätigungsele
mente zusammenwirken, so dass Hydraulikfluid zwischen den
Kupplungselementen übertragen werden kann. In dieser Posi
tion kann Hydraulikfluid durch die Bohrung des Aufnahmeele
mentes durch die Öffnungen 82 des Rohrventils des Aufnahme
elementes und um die konische Ventilfläche 81 fließen bis
das Hydraulikfluid in die Bohrung 47 übertritt, die das Be
tätigungselement 65 des Ventils des Einsteckelementes um
gibt. Hydraulikfluid passiert die konische Ventilfläche 64
des Einsteckelementes und geht durch die Öffnung 58 im zy
lindrischen Ventilkörper 62 und durch die Bohrung 59 im
Ventilkörper des Einsteckelementes.
In einer zweiten bevorzugten Ausführungsform, die in der
Fig. 5 gezeigt ist, sind das Einsteckelement 11 und das
Aufnahmeelement 30 mit vollständig im Eingriff befindlichen
Kupplungselementen gezeigt. Das Einsteckelement 11 hat ei
nen Schaft 131 mit Gewinde 141, das an einer Verteilerplat
te angeschlossen werde kann. Das Schaftende des Einsteck
elementes ist auch innen mit Gewinde 150 für das Anschlie
ßen an Hydraulikleitungen versehen. Der verlängerte Sonden
abschnitt 146 hat eine Bohrung 147, die durch diesen hin
durch geht. Die Rohrventilbaugruppe des Einsteckelementes
hat einen zylindrischen Ventilkörper 162 mit einem koni
schen Ventilsitz 164, ein Ventilbetätigungselement, das an
diesem vorsteht. Der zylindrische Ventilkörper hat Öffnun
gen 158 und einen Längskanal 159, der sich durch den Körper
erstreckt. Das Rohrventil des Einsteckelementes wird mit
der Feder 171 in die geschlossene Position gezwängt, die in
der Bohrung 156 des Einsteckelementes positioniert ist. Die
Ventilfeder 171 ist durch einen Federteller 172 und einen
Sprengring 173 verankert. In der in der Fig. 5 gezeigten
Ausführungsform hat der Einsteckelementkörper einen Flansch
142, einen ersten Durchmesser 144 und einen verlängerten
Sondenabschnitt 146.
Immer noch bezugnehmend auf Fig. 5, hat das Aufnahmeelement
30 eine Innenbohrung, die so dimensioniert ist, dass sie
die Haltebuchse 135 und das Halteelement 133 aufnehmen
kann, welches ein Gewinde 149 zum Zusammenwirken mit dem
passenden Gewinde in der Innenbohrung des Aufnahmeelementes
hat. Die Haltebuchse und das Halteelement haben jeweils In
nenbohrungen, die sich durch diese Elemente erstrecken und
die so dimensioniert sind, dass sie ein gleitendes Aufneh
men des verlängerten Sondenabschnittes 146 des Einsteckele
mentes zulassen. Wie bei der ersten Ausführungsform hat der
verlängerte Sondenabschnitt eine größere Länge als sein In
nendurchmesser. Wie in der Fig. 5 zeigt, ist eine Schwal
benschwanzdichtung 134 so ausgebildet, dass sie zwischen
die Haltebuchse und das Halteelement passt und bildet eine
Radialdichtung um den Umfang des verlängerten Sondenab
schnittes 146. Zwischen der Haltebuchse und der Bohrung des
Aufnahmeelementes ist vorzugsweise ein O-Dichtungsring 136
angeordnet. Zusätzlich ist eine hohle Metalldichtung 128
auf der Schulter 177 in der Bohrung des Aufnahmeelementes
positioniert. Die hohle Metalldichtung wird vorzugsweise
mit Druck beaufschlagt, um eine radiale Metalldichtung um
den Umfang des verlängerten Sondenabschnittes 146 zu bil
den. Das Aufnahmeelement hat auch eine Rohrventilbaugruppe
mit einem konischen Ventilsitz 181, der durch die Ventilfe
der 183 gegen den Ventilsitz 189 gezwängt wird. Die Ven
tilfeder wird an Ort und Stelle durch einen Teller 184 und
einen Sprengring 185 gehalten. Das Rohrventil des Aufnahme
elementes hat vorzugsweise eine Öffnung 182, die es ermög
licht, dass Hydraulikfluid durch und um das Rohrventil
fließt, wenn die Kupplungselemente im Eingriff sind. Das
Aufnahmeelement 30 der Kupplung hat auch einen Gewinde
schaft 190. Der Ventilstößel 180, der an dem konischen Ven
tilsitz 181 vorsteht, wirkt mit dem Ventilstößel 165 des
Einsteckelementes zusammen, wenn die Kupplungselemente mit
einander verbunden sind. Dies erlaubt, dass Hydraulikfluid
zwischen den Kupplungselementen fließt.
In einer dritten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
die in der Fig. 6 gezeigt ist, ist das Einsteckelement 210
mit Gewinden 241 an einer Verteilerplatte befestigt. Das
Aufnahmeelement 220 kann durch Gewinde 290 an einer zweiten
Verteilerplatte befestigt sein. Das Einsteckelement 210 hat
einen Schaft 231, einen Flansch 242 und einen Körper mit
einem einen Außendurchmesser aufweisenden ersten Abschnitt
244, in welchem die Ventilfeder 271 aufgenommen ist, und
einen verlängerten Sondenabschnitt 246 mit einem Durchmes
ser kleiner als der des ersten Abschnittes. Der verlängerte
Sondenabschnitt hat vorzugsweise eine Länge, die größer als
sein Außendurchmesser ist. Das Einsteckelement 210 hat eine
stufenförmige Innenbohrung, die sich in Längsrichtung durch
das Element erstreckt, mit einem ersten Abschnitt 256 der
Bohrung in dem ersten Abschnitt des Einsteckelementes und
einem zweiten Abschnitt 257 der Bohrung (mit kleinerem
Durchmesser als der der Bohrung des ersten Abschnittes) in
dem verlängerten Sondenabschnitt des Einsteckelementes.
Die Rohrventilbaugruppe des Einsteckelementes 210 ist ver
schiebbar in dem zweiten Abschnitt 257 der Bohrung aufge
nommen. Die Rohrventilbaugruppe hat einen zylindrischen,
hohlen Ventilkörper 263 mit einem Außendurchmesser, der so
dimensioniert ist, dass er innerhalb des zweiten Abschnit
tes 257 der Bohrung des Einsteckelementes verschiebbar ist.
Der Ventilkopf 264 hat eine konische Form und ist so dimen
sioniert, dass er auf dem Ventilsitz 266 sitzt. Der koni
sche Ventilkopf hat ein Betätigungselement oder einen Stö
ßel 265, der in Längsrichtung an diesem vorsteht. Wie im
Einzelnen in der Fig. 6A gezeigt, hat der zylindrische Ven
tilkörper 263 ein Gewinde 301 zum. Eingreifen in den Feder
teller 262, der so dimensioniert ist, dass er innerhalb der
Bohrung 257 verschiebbar ist, und eine Innenbohrung 259
durch diesen. Die wendelförmige Ventilfeder 271 liegt am
Federteller 262 an, zwängt die konische Ventilfläche 264 an
den Ventilsitz 266 in eine geschlossene Position. Die Ven
tilfeder 271 hat einen Durchmesser, der größer als der Au
ßendurchmesser des Ventilkörpers 263 ist, und der Feder
durchmesser ist ebenfalls größer als der Innendurchmesser
der Bohrung 257.
Das Aufnahmeelement 220 hat einen zylindrischen Körper 292
mit einer zentralen Bohrung mit einem ersten Abschnitt 268,
einem zweiten Abschnitt 269, der einen kleineren Durchmes
ser als der erste Abschnitt hat, und einem dritten Ab
schnitt 275, der einen kleineren Durchmesser als der zweite
Abschnitt hat. Diese stufenförmige Bohrung in dem Aufnahme
element ist so dimensioniert, dass sie die Haltebuchse 253
und das Halteelement 251 aufnehmen kann. Die Haltebuchse
und das Halteelement halten eine mit Druck beaufschlagte
hohle Metalldichtung 228 an der Schulter 277 in dem Aufnah
meelement an Ort und Stelle, die um den Umfang des verlän
gerten Sondenabschnittes des Einsteckelementes eine radiale
Dichtung bildet, wenn dieses durch die Dichtung eingesetzt
wird. Die hohle Metalldichtung ist so ausgebildet, dass sie
radial nach innen und außen in Antwort auf den Fluiddruck
sich in dem Innenhohlraum der Dichtung ausdehnt. Die Halte
buchse 253 wird verschiebbar in den zweiten Abschnitt 269
der Aufnahmebohrung eingesetzt und hat vorzugsweise einen
O-Dichtungsring 226, um eine Sicherheitsdichtung gegenüber
der Schulter 227 in der Bohrung des Aufnahmeelementes zu
bilden. Zusätzlich kann eine elastische Schwalbenschwanz
dichtung 225 ausgebildet sein, die radial um den verlänger
ten Sondenabschnitt des Einsteckelementes abdichtet. Die
Schwalbenschwanzdichtung 225 hat eine schwalbenschwanzför
mige Passung zwischen Haltebuchse 253 und Halteelement 251.
Das Halteelement 251 hat ein Gewinde 249, das dazu verwen
det wird, das Halteelement anzuziehen, wenn das Gewinde in
das entsprechende Gewinde im ersten Abschnitt 268 in der
Bohrung des Aufnahmeelementes eingreift und das Halteele
ment gedreht wird. Durch Anziehen des Halteelementes 251
unter Verwendung des Gewindes 249 kann die radiale Dichtung
leicht axial zusammengedrückt werden, bevor die Kupplungs
elemente miteinander verbunden werden. Das Halteelement 251
in dem Aufnahmeelement hat eine innenliegende Halteelement
bohrung mit einem ersten Innendurchmesser 252, der so di
mensioniert ist, dass der erste Abschnitt 244 des Einsteck
elementes aufgenommen werden kann, und einen zweiten Innen
durchmesser 258 (kleiner als der erste Innendurchmesser
252), der so dimensioniert ist, dass der verlängerte Son
denabschnitt 246 aufgenommen werden kann. Die Haltebuchse
253 hat ebenfalls einen Innendurchmesser 254, der so dimen
sioniert ist, dass der verlängerte Sondenabschnitt durch
diesen durchgeführt werden kann.
Der verlängerte Sondenabschnitt 246 des Einsteckelementes
kann in die Halteelementbohrung 258 und die Buchsenbohrung
254 eingesetzt werden, bevor das Betätigungselement 265 des
Rohrventils des Einsteckelementes mit dem Betätigungsele
ment 280 des Rohrventils des Aufnahmeelementes zusammen
wirkt. Das Rohrventil des Aufnahmeelementes hat eine koni
sche Ventilfläche 281 und einen hohlen Ventilkopf, der eine
Durchgangsöffnung 282 hat. Die Ventilfeder 283 zwängt die
Ventilfläche 281 gegen den Ventilsitz 289 in den Aufnahme
elementkörper. Das Rohrventil des Aufnahmeelementes ist in
nerhalb der Bohrung 275 des Aufnahmeelementkörpers ver
schiebbar. Der Federteller 284, der durch einen Sprengring
285 an Ort und Stelle gehalten ist, hält die Ventilfeder
283 an Ort und Stelle. Die Ventilfeder zwängt die konische
Ventilfläche 281 gegen den Ventilsitz 289. Das Aufnahmeele
ment hat einen mit Innengewinde versehenen Schaft 295, um
das Anschließen von Hydraulikleitungen zu erleichtern.
Die Haltebuchse 253 liegt an der Schulter 227 in der Boh
rung des Aufnahmeelementes an und wenn das Halteelement 251
gegen die Haltebuchse angezogen wird, kann die hohle Me
talldichtung 228 leicht in axialer Richtung zusammenge
drückt werden, um die Dichtung vor dem Verbinden der Ein
steck- und Aufnahmekupplungselemente vorzuspannen. Wie
ebenfalls in der Fig. 6 gezeigt, befindet sich zwischen dem
Halteelement 251 und der Haltebuchse 253 eine Schwalben
schwanzdichtung. Die Schwalbenschwanzdichtung bildet auch
eine radiale Dichtung um den verlängerten Sondenabschnitt
des Einsteckelementes.
Es wird nun auf die Fig. 7 Bezug genommen, in welcher die
Einsetz- und Aufnahmeelemente der Kupplung in einer Posi
tion gezeigt sind, in welcher die Ventilbetätigungselemente
zusammenwirken, so dass zwischen den Kupplungselementen Hy
draulikfluid übertragen werden kann. In dieser Position
kann Hydraulikfluid durch die Bohrung des Aufnahmeelementes
durch die Öffnungen 282 des Rohrventils des Aufnahmeelemen
tes, um die konische Ventilfläche 281 des Aufnahmeelemen
tes, dann um die konische Ventilfläche 264 des Einsteckele
mentes und in die Bohrung 257 des verlängerten Sondenab
schnittes des Einsteckelementes fließen.
Die Kupplungen gemäß den bevorzugten Ausführungsformen der
Erfindung haben eine Ventilfeder, die in dem ersten Ende
des Einsteckelementes aufgenommen ist, die einen größeren
Durchmesser als der Durchmesser des Ventilkörpers oder die
konische Ventilfläche in dem Einsteckelement hat. Die Ven
tilfeder mit größerem Durchmesser, die in dem Einsteckele
ment untergebracht ist, ermöglicht, dass signifikant größe
re Kräfte auf das Rohrventil ausgeübt werden, um das Ventil
gegen den Ventilsitz zu schließen, wenn die Kupplungsele
mente gelöst werden. Die Erfindung trägt daher dazu bei, zu
verhindern, dass Hydraulikfluid an der Kupplung austritt
und trägt dazu bei, zu verhindern, dass Meerwasser in die
Hydraulikleitungen und das Hydrauliksystem eindringt, des
sen Komponenten die Kupplungselemente sind. Es ist wün
schenswert, eine Ventilfeder aufzunehmen, die einen größe
ren Durchmesser hat als der Durchmesser des zylindrischen
Ventilkörpers, der Ventilfläche oder der Umfangsfläche, mit
der die radialen Dichtungen zwischen den Einsteck- und Auf
nahmeelementen zusammenwirken. Die Erfindung verwirklicht
dies ohne eine Erhöhung der Kräfte, die auf die radiale
Dichtung zwischen den Einsteck- und Aufnahmeelementen wir
ken. Falls gewünscht, kann eine größere Ventilfeder auch in
dem Aufnahmeelement aufgenommen sein, um eine größere
Kraftkonstante zu schaffen, die das Ventil des Aufnahmeele
mentes in die geschlossene Position zwängt.
Obwohl Variationen der Ausführungsform der vorliegenden Er
findung nicht alle Vorteile der Erfindung realisieren kön
nen, können bei unterschiedlichen Anwendungen der Vorrich
tung gewisse Merkmale wichtiger als andere werden. Die Er
findung sollte demgemäß als nur durch den Schutzumfang der
anhängenden Patentansprüche begrenzt angesehen werden.
Claims (23)
1. Hydraulische Unterwasserkupplung mit:
- a) einem Aufnahmeelement mit einem Körper, einer zentralen Bohrung, einem Ventil, das den Fluidstrom durch die zentrale Bohrung steuert und einem Ventilbetätigungselement, welches in Längs richtung am Ventil vorsteht; und
- b) einem Einsteckelement, das in die zentrale Boh rung des Aufnahmeelementes einsetzbar ist, wobei das Einsteckelement eine stufenförmige Außenum fangsfläche, eine stufenförmige Innenbohrung, ein Ventil mit einem zylindrischen Körper zum Steuern des Fluidstroms durch die Innenbohrung, ein Ven tilbetätigungselement, welches in Längsrichtung am Ventil vorsteht, und eine Ventilfeder hat, die das Ventil in die geschlossen Position zwängt, wobei die Ventilfeder einen Durchmesser hat, der größer als der Durchmesser des zylindrischen Kör pers des Ventils ist.
2. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, dass die zentrale Bohrung des
Aufnahmeelementes einen ersten Abschnitt, einen zwei
ten Abschnitt mit einem Durchmesser kleiner als der
des ersten Abschnittes und einen dritten Abschnitt mit
einem Durchmesser kleiner als der des zweiten Ab
schnittes aufweist.
3. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, dass die Innenbohrung des Ein
steckelementes einen ersten Abschnitt, in welchem die
Ventilfeder aufgenommen ist, und einen zweiten Ab
schnitt aufweist, in welchem der zylindrische Körper
des Ventils verschiebbar ist, der in einem Ventilsitz
endet.
4. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 1, wei
terhin gekennzeichnet durch eine radiale Dichtung in
der zentralen Bohrung des Aufnahmeelementes, wobei die
radiale Dichtung mit dem Außenumfang des Einsteckele
mentes zusammenwirkt und die radiale Dichtung einen
Durchmesser hat, der kleiner als der Durchmesser der
Ventilfeder ist.
5. Hydraulische Unterwasserkupplung mit:
- a) einem Einsteckelement mit einer Innenbohrung, ei nem Ventil zum Steuern des Fluidstroms durch die Bohrung, einem Ventil mit einem Ventilbetäti gungselement, das an diesem vorsteht, und einer Ventilfeder, die das Ventil in die geschlossene Position zwängt, wobei das Einsteckelement auch einen ersten Abschnitt, in welchem die Ventilfe der aufgenommen ist, und einen zweiten Abschnitt hat, der einen Außendurchmesser hat, welcher kleiner als der Außendurchmesser des ersten Ab schnittes ist, wobei das Ventil in dem zweiten Abschnitt positioniert ist; und
- b) einem Aufnahmeelement mit einer stufenförmigen Aufnahmekammer zum Aufnehmen des Einsteckelemen tes, einer Innenbohrung, einem Ventil zum Steuern des Fluidstroms durch die Innenbohrung, wobei das Ventil ein Ventilbetätigungselement hat, das an diesem vorsteht, wobei die Ventilbetätigungsele mente des Einsteck- und Aufnahmeelements zusam menwirken, um die Ventile zu öffnen und Hydrau likfluid zwischen den Kupplungselementen zu über tragen.
6. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 5, wei
terhin gekennzeichnet durch wenigstens eine Radial
dichtung, die in der stufenförmigen Aufnahmekammer des
Aufnahmeelementes positioniert ist, wobei die radiale
Dichtung mit dem zweiten Abschnitt des Einsteckelemen
tes zusammenwirkt.
7. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 6, wei
terhin gekennzeichnet durch ein Dichtungshalteelement
zum Halten der Radialdichtung an Ort und Stelle bei
Trennen des Einsteck- und Aufnahmekupplungselements.
8. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 6, da
durch gekennzeichnet, dass die radiale Dichtung eine
hohle Metalldichtung ist.
9. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 7, da
durch gekennzeichnet, dass die radiale Dichtung eine
elastische Dichtung ist, die mit einer Schwalben
schwanzpassung in dem Dichtungshalteelement sitzt.
10. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, dass das Einsteckelement weiter
hin einen dritten Abschnitt aufweist, der einen klei
neren Durchmesser als der zweite Abschnitt hat, wobei
der dritte Abschnitt eine innenliegende Durchgangsboh
rung hat, durch welche das Ventilbetätigungselement
ragt.
11. Hydraulische Unterwasserkupplung mit:
- a) einem Einsteckelement mit einem ersten Abschnitt und einem zweiten Abschnitt, mit einem innenlie genden Kanal durch das Einsteckelement, mit einem ersten Abschnitt und einem zweiten Abschnitt, ei nem Ventil mit einem zylindrischen Körper, der verschiebbar in dem zweiten Abschnitt des innen liegenden Kanals ist, einer Ventilfeder, die in den ersten Abschnitt des Kanals aufgenommen ist, um das Ventil in die geschlossene Position zu zwängen, das Ventil eine Stirnfläche und ein an dieser vorstehendes Betätigungselement hat, die Ventilfeder einen größeren Durchmesser als den Durchmesser des zylindrischen Körper des Ventils hat; und
- b) einem Aufnahmeelement, das mit dem Einsetzelement zusammenwirkt und ein Ventil hat, das in dem durchführenden inneren Kanal verschiebbar ist, wobei das Ventil ein an diesem vorstehendes Betä tigungselement hat, wobei die Ventilbetätigungs elemente so zusammenwirken, dass die Ventile öff nen, um Hydraulikfluid zwischen den Elementen zu übertragen.
12. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 11, da
durch gekennzeichnet, dass der erstes Abschnitt des
Einsteckelementes einen Außendurchmesser hat, der grö
ßer als der Außendurchmesser des zweiten Abschnittes
ist, und der innenliegende Kanal des Aufnahmeelementes
stufenförmig ist, um den ersten Abschnitt und den
zweiten Abschnitt des Einsteckelementes aufzunehmen.
13. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 11, da
durch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Radialdich
tung vorgesehen ist, die zwischen dem Außenumfang des
zweiten Abschnittes des Einsteckelementes und dem in
nenliegenden Kanal im Aufnahmeelement abdichtet.
14. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 11, da
durch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Stirnflä
chendichtung vorgesehen ist, die zwischen dem Ende des
zweiten Abschnittes des Einsteckelementes und dem in
nenliegenden Kanal im Aufnahmeelement abdichtet.
15. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 13, da
durch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt des
Einsteckelementes einen ersten Durchmesser und einen
zweiten Durchmesser hat, wobei eine der Radialdichtun
gen mit dem ersten Durchmesser und eine der Radial
dichtungen mit dem zweiten Durchmesser zusammenwirkt.
16. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 11, da
durch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt des
Einsteckelementes eine größere Länge als sein Außen
durchmesser hat.
17. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 11, da
durch gekennzeichnet, dass weiterhin ein Halteelement
vorgesehen ist, das in den innenliegenden Kanal des
Aufnahmeelementes eingesetzt ist, wobei das Halteele
ment einen stufenförmigen Innendurchmesser hat, um den
ersten Abschnitt und den zweiten Abschnitt des Ein
steckelementes aufzunehmen, wobei das Halteelement we
nigstens eine Radialdichtung im Aufnahmeelement hält.
18. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 11, da
durch gekennzeichnet, dass das Einsteckelement weiter
hin einen dritten Abschnitt aufweist, der einen Außen
durchmesser hat, welcher kleiner als der des zweiten
Abschnittes ist.
19. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 18, da
durch gekennzeichnet, dass der dritte Abschnitt des
Einsteckelementes eine Innenbohrung hat, wobei das
Ventilbetätigungselement des Einsteckelementes durch
die Innenbohrung des dritten Abschnittes ragt.
20. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 11, da
durch gekennzeichnet, dass weiterhin in dem zweiten
Abschnitt des Einsteckelementes ein Federteller vorge
sehen ist, wobei der Federteller mit dem Ventil des
Einsteckelementes verbunden ist.
21. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 17, da
durch gekennzeichnet, dass weiterhin ein Halteelement
mit dem Aufnahmeelement verschraubt ist, eine Buchse
verschiebbar in dem innenliegenden Kanal des Aufnahme
elementes ist und zwischen dem Halteelement und der
Buchse eine Radialdichtung positioniert ist.
22. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 21, da
durch gekennzeichnet, dass die Radialdichtung eine
Schwalbenschwanzpassung zwischen Halteelement und
Buchse hat.
23. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 15, da
durch gekennzeichnet, dass die Radialdichtung eine mit
Druck gespeiste hohle Metalldichtung ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8381 | Inventor (new situation) |
Inventor name: SMITH, ROBERT E. III, MISSOURI CITY, TEX., US |
|
| 8396 | Reprint of erroneous front page | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |