DE10018988A1 - Hochgeschwindigkeits-Pipelinevorrichtung und Verfahren zum Erzeugen von Steuersignalen dafür - Google Patents
Hochgeschwindigkeits-Pipelinevorrichtung und Verfahren zum Erzeugen von Steuersignalen dafürInfo
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Abstract
Hochgeschwindigkeits-Pipeline-Vorrichtung und Verfahren zum Erzeugen von Steuersignalen dafür, welche n Datenpfadschaltkreise aufweist, die in Kaskaden zwischen einem Eingangsanschluß und einem Ausgangsanschluß geschaltet sind. N Datenpassierschaltkreise weisen Übertragungszeiten (T1, ..., Tn) auf, welche geringer als eine Periode P eines Referenz-Taktsignals sind, wobei mindestens eine der Übertragungszeiten von einer anderen abweicht. N Pipeline-Register sind an die Eingangsanschlüsse der Datenpfadschaltkreise angeschlossen, um Daten, welche von einer vorhergehenden Stufe oder dem Eingangsanschluß eingegeben werden, zuzuführen. Ein Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis erzeugt n Pipeline-Steuersignale in Antwort auf das Referenz-Taktsignal. N-1 der Pipeline-Steuersignale werden in Kaskaden aus vorhergehenden Pipeline-Steuersignalen erzeugt und ein (n)-tes Pipeline-Steuersignal wird direkt aus dem Referenz-Taktsignal erzeugt. Der Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis sieht n Pipeline-Steuersignale an den n Pipeline-Registern vor, so daß die gesamte Übertragungszeit zwischen Eingangsanschlüssen und Ausgangsanschlüssen minimiert ist. Dementsprechend kann die Vorrichtung gültige Daten innerhalb kürzester Zeit durch Erzeugen von Pipeline-Steuersignalen jeder Stufe mit einer minimalen Grenze für mögliche Veränderungen von Temperatur und Versorgungsspannung ausgeben.
Description
Die Erfindung betrifft Daten-Pipelinevorrichtungen sowie
Verfahren und Schaltkreise zum Erzeugen von Steuersignalen für
Daten-Pipelines.
Herkömmlicherweise weist ein synchroner dynamischer Speicher
mit beliebiger Zugriffsart (Synchronous Dynamic Random Access
Memory, SDRAM) eine Daten-Pipeline auf, welche von einer
Mehrzahl von Registern in Stufen unterteilt ist. Die
Zugriffszeit oder totale Übertragungszeit der Daten-Pipeline
bedingt typischerweise die Zugriffszeit des SDRAM. Daher hängt
die Zugriffszeit von dem Zeitverlauf der Pipeline-Steuersignale
ab, welche die Pipeline-Register betätigen. Bei der
herkömmlichen Struktur erzeugt ein interner Pipeline-
Steuersignalgenerator die Pipeline-Steuersignale aus einem
Referenz-Taktsignal. Typischerweise kann die Daten-Pipeline
nicht in Stufen gleicher Übertragungszeiten unterteilt werden.
Daher weisen das Referenz-Taktsignal und die Pipeline-
Steuersignale eine Periode auf, welche länger ist, als die
längste Übertragungszeit einer beliebigen Stufe der Daten-
Pipeline.
Der Pipeline-Steuersignalgenerator erzeugt die Pipeline-
Steuersignale mittels Verzögerungsschaltkreisen, welche jeweils
eine unterschiedliche Verzögerungszeit aufweisen. Die
Verzögerungszeit jedes Verzögerungsschaltkreises weist
Variationsgrenzen für den Zeitverlauf der Pipeline-
Steuersignale auf. Die Grenzen berücksichtigen erwartete
Variationen der Betriebstemperatur und der Versorgungsspannung.
Außerdem ist die Grenze in jeder Stufe eine Akkumulation der
Grenzen vorheriger Stufen, da jede der folgenden Stufen der
Daten-Pipeline an das zuvor abgelaufene angepaßt sein muß. Die
akkumulierten Grenzen erhöhen die Verzögerung der Daten-
Pipeline und verringern die Leistung bei einer Anwendung, wie
beispielsweise in einem SDRAM.
Erfindungsgemäß wird eine Hochgeschwindigkeits-
Pipelinevorrichtung sowie Verfahren und Schaltkreise zum
Erzeugen von Steuersignalen für Daten-Pipelines geschaffen.
Insbesondere können bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
die erforderlichen Grenzen bei Mehrfach-Phasen-Taktsignalen
durch kaskadiertes Erzeugen der Mehrfach-Phasen-Taktsignalen
minimieren.
Eine Vorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung weist n Daten-Pipeline-Stufen mit entsprechenden
Übertragungszeiten (T1, . . ., Tn) auf. Jede Übertragungszeit T1, . . ., Tn
ist kürzer als die Periode P eines Referenz-
Taktsignals. Mindestens eine der Übertragungszeiten weicht von
einer anderen der Übertragungszeiten ab. Die Vorrichtung weist
n (n ist eine natürliche Zahl) Datenpfad-Schaltkreise oder
Stufen, n Register, und einen Steuersignal-
Erzeugungsschaltkreis auf. Die Datenpfad-Schaltkreise sind in
Kaskade zwischen einen Eingangsanschluß und einen
Ausgangsanschluß geschaltet. Die Register sind an die
Eingangsanschlüsse entsprechender Datenpfad-Schaltkreise
geschaltet und führen von einer vorhergehenden Stufe oder dem
Eingangsanschluß kommende Daten zu. Der Steuersignal-
Erzeugungsschaltkreis erzeugt ein erstes Pipeline-Steuersignal
in Antwort auf das Referenz-Taktsignal sowie andere Pipeline-
Steuersignale aufeinanderfolgend auf andere Pipeline-
Steuersignale. Der Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis versieht
die n Pipeline-Register mit den n Pipeline-Steuersignalen.
Daher ist die gesamte Übertragungszeit der Daten von dem
Eingangsanschluß zu dem Ausgangsanschluß im wesentlichen gleich
der Summe der einzelnen Übertragungszeiten.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der
Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis einen ersten Impulsgenerator
und einen zweiten Impulsgenerator auf. Der erste
Impulsgenerator erzeugt ein (n)-tes Pipeline-Steuersignal,
welches relativ zu dem Referenz-Taktsignal verzögert ist und
der zweite Impulsgenerator erzeugt ein
(n-1)-tes Pipeline-Steuersignal durch Verzögern des (n)-ten
Pipeline-Steuersignals. Der zweite Impulsgenerator weist
typischerweise einen damit verbundenen Verzögerungsschaltkreis
auf, welcher die Verzögerung des (n-1)-ten Pipeline-
Steuersignals steuert. Zusätzliche Impulsgeneratoren und
Verzögerungsschaltkreise können in absteigender Reihenfolge und
in Kaskade angeschlossen sein, um weitere Pipeline-
Steuersignale durch Verzögern anderer Pipeline-Steuersignale zu
erzeugen.
Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
weist der Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis einen ersten
Impulsgenerator auf, welcher das Referenz-Taktsignal eingibt
und ein (n)-tes Pipeline-Steuersignal mit Pulsen einer
Pulsbreite w1 erzeugt. Ein zweiter Impulsgenerator erzeugt eine
(n-1)-tes Pipeline-Steuersignal mit Pulsen mit einer Pulsbreite
w2 in Reaktion auf fallende Flanken der aktiven Bereiche des
(n)-ten Pipeline-Steuersignals.
Ein Verfahren nach einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung weist Erzeugen eines Pipeline-Steuersignals mit
Impulsen, welche relativ zu Übergängen in einem Referenzsignal
verzögert sind sowie Erzeugen anderer Pipeline-Steuersignale
durch Verzögern anderer Pipeline-Steuersignale auf. Das
Verfahren kann außerdem Erzeugen einer Mehrzahl von Pipeline-
Steuersignalen aufweisen, wobei jedes Pipeline-Steuersignal
durch Verzögern eines anderen Pipeline-Steuersignals erzeugt
wird. Aktive Bereiche jedes Pipeline-Steuersignals können
entweder mit den steigenden oder den fallenden Flanken der
aktiven Bereiche anderer der Steuersignale synchronisiert
werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter
Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher
erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild, aus welchem eine drei-stufige
Pipeline-Vorrichtung mit Pipeline-Registern ersichtlich ist,
welche Eingangs- und Ausgangs-Latches aufweisen,
Fig. 2 ein Zeitverlaufs-Diagramm, aus welchem der Betrieb
der Pipeline-Vorrichtung aus Fig. 1 ersichtlich ist, wenn jede
Stufe der Pipeline die gleiche Übertragungszeit aufweist,
Fig. 3 ein Zeitverlaufs-Diagramm, aus welchem der Betrieb
der Pipeline-Vorrichtung aus Fig. 1 ersichtlich ist, wenn die
Stufen unterschiedliche Übertragungszeiten aufweisen,
Fig. 4 ein Schaltbild, aus welchem ein Steuersignal-
Erzeugungsschaltkreis ersichtlich ist, welcher Pipeline-
Steuersignale direkt aus einem Referenz-Taktsignal erzeugt,
Fig. 5 ein Zeitverlaufs-Diagramm, aus welchem der Betrieb
des Steuersignal-Erzeugungsschaltkreises aus Fig. 4
ersichtlich ist,
Fig. 6 ein Schaltbild, aus welchem ein Steuersignal-
Erzeugungsschaltkreis nach einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ersichtlich ist,
Fig. 7 ein Zeitverlaufs-Diagramm, aus welchem der Betrieb
des Steuersignal-Erzeugungsschaltkreises aus Fig. 6
ersichtlich ist,
Fig. 8 ein Blockschaltbild, aus welchem eine drei-stufige
Pipeline-Vorrichtung ersichtlich ist, welche Pipeline-Register
mit Eingangs-Latches aufweist,
Fig. 9 ein Zeitablauf-Diagramm, aus welchem der Betrieb
der Pipeline-Vorrichtung aus Fig. 8 ersichtlich ist, wenn jede
Stufe eine unterschiedliche Übertragungszeit aufweist,
Fig. 10 ein Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform
des Steuersignal-Erzeugungsschaltkreises aus Fig. 8,
Fig. 11 ein Zeitverlaufs-Diagramm, aus welchem der
Betrieb des Steuersignal-Erzeugungsschaltkreises aus Fig. 8
ersichtlich ist,
Fig. 12 ein Schaltbild, aus welchem eine andere
bevorzugte Ausführungsform des Steuersignal-
Erzeugungsschaltkreis aus Fig. 8 ersichtlich ist, und
Fig. 13 ein Zeitverlaufs-Diagramm, aus welchem der
Betrieb des Steuersignal-Erzeugungsschaltkreises aus Fig. 12
ersichtlich ist.
Aus Fig. 1 ist eine Pipeline-Vorrichtung ersichtlich, welche
eine drei-stufige Daten-Pipeline zwischen einem
Eingangsanschluß (einer Speicherzelle 10) und einem
Ausgangsanschluß 50 aufweist. Bei der beispielhaften
Ausführungsform ist die Pipeline in einem SDRAM ausgebildet und
der Eingangsanschluß ist mit einer Speicherzelle 10 verbunden
und empfängt Datensignale von dieser. Der Ausgangsanschluß
stellt ein Ausgangs-Datensignal bereit, nachdem dieses durch
die Daten-Pipeline verarbeitet worden ist. Die Pipeline-
Register 22, 32 und 42 sind an Eingangs-Bereichen der
zugehörigen Datenpfade oder Stufen 20, 30 bzw. 40 angeordnet.
Jeder Datenpfad 20, 30 oder 40 weist logische oder
Übertragungs-Leitungen auf, entlang welcher ein eingehendes
Datensignal von den zugehörigen Pipeline-Registern 22, 32 oder
42 verarbeitet oder übertragen wird. Wenn sich das Eingangs-
Datensignal verändert, wird das Ausgangs-Datensignal von den
Datenpfaden 20, 30 oder 40 nach einer Übertragungszeit T1, T2
oder T3, welche von der Logik in dem Datenpfad oder von der
Länge der Übertragungsleitungen abhängt, gültig.
Die Pipeline-Register 22, 32 und 42 weisen Eingangs-Latches
22a, 32a und 42a und Ausgangs-Latches 22b, 32b und 42b auf.
Jedes Eingangs-Latch 22a, 32a und 42a weist Invertierer INV1
bis INV3 und ein Übertragungsgatter TG1 auf. Jedes Ausgangs-
Latch 22b, 32b und 42b weist Invertierer INV4 und INV5 und ein
Übertragungsgatter TG2 auf.
Die Pipeline-Register 22, 32 und 42 empfangen entsprechende
Pipeline-Steuersignale (auch als Taktsignale bezeichnet) PCLK1,
PCLK2 und PCLK3. Mit fallenden Flanken der entsprechenden
Taktsignale PCLK1, PCLK2 oder PCLK3 wird jedes Transfergatter
TG1 eingeschaltet und jedes Transfergatter TG2 ausgeschaltet.
Dementsprechend tritt ein Datensignal von einer vorhergehenden
Stufe oder der Speicherzelle 10 durch das Transfergatter TG1
und wird durch den Inverter INV2 invertiert. Jedoch erhalten
die Inverter INV4 und INV5 ein zuvor zugeführtes Ausgangssignal
und führen dieses dem entsprechenden Datenpfad 20, 30 oder 40
zu. An steigenden Flanken des entsprechenden Taktsignals PCLK1,
PCLK2 oder PCLK3 wird das Transfergatter TG1 ausgeschaltet und
die Inverter INV1 und INV3 erhalten den neuen Eingangsdatenwert
und führen diesen dem Transfergatter TG2 als invertiertes
Datensignal zu, welches den neuen Datenwert repräsentiert. Das
Transfergatter TG2 wird mit der steigenden Flanke des
entsprechenden Taktsignals eingeschaltet, so daß das Ausgangs-
Latch 22b, 32b oder 42b das Datensignal von dem Eingangs-Latch
22a, 32a oder 42a invertiert und das neue Datensignal an den
Datenpfad 20, 30 oder 40 ausgibt.
Aus Fig. 2 ist der Zeitverlauf der Taktsignale PCLK1, PCLK2
und PCLK3 und der Ausgangsdatensignale der Datenpfade 20, 30
und 40 ersichtlich, falls die Übertragungszeiten T1, T2 und T3
der entsprechenden Datenpfade 20, 30 und 40 alle gleich sind
(T = T1 = T2 = T3). In diesem Fall ist die Verzögerung der Pipeline-
Vorrichtung (das heißt die Zeit zwischen dem Datenausgang von
der Speicherzelle 10 und den ersten gültigen Daten an dem
Ausgangsanschluß 50) 3T.
Aus Fig. 3 ist der Zeitverlauf der Taktsignale PCLK1, PCLK2
und PCLK3 und der Ausgangsdatensignale der Datenpfade 20, 30
und 40 ersichtlich, falls die Übertragungszeit T1 länger als
die Übertragungszeiten T2 und T3 ist (T1<T2 = T3). In dem aus
Fig. 3 ersichtlichen Beispiel ist die Verzögerung der
Pipeline-Vorrichtung von den Pipeline-Steuersignalen abhängig.
Mit den Steuersignalen PCLK1, PCLK2 und PCLK3, welche in Phase
sind, beträgt die Verzögerung 2T1+T3. Insbesondere beginnt das
Taktsignal PCLK2 mit einem Datenwert durch den Datenpfad 30
nach einer Zeit T1, welche zum Übertragen des Datenwerts auf
dem Datenpfad 20 erforderlich ist. Das Taktsignal PCLK3',
welches in Phase mit den Taktsignalen PCLK1 und PCLK2 ist,
beginnt mit einem Datenwert durch den Datenpfad 40, nach einer
vollen Periode P (gleich der Zeit T1) und der früheste
Zeitpunkt, zu welchem Daten gültig an dem Ausgangsanschluß 50
vorliegen ist eine Zeit T3 später. Die Übertragungszeit des
Datenpfades 30 beträgt T2, und ist kürzer als die Periode P des
Taktsignals, und die Daten sind an dem Eingangs-Latch des
Registers 42 vor der steigenden Flanke des dritten Taktsignals
PCLK3' gültig.
Das Taktsignal PCLK3 weist eine Phase auf, welche einem
Taktsignal PCL3' um eine Zeit x voreilt, um ein Ausgangs-Latch
nach der Zeit T2 freizugeben. Dementsprechend ergibt sich die
Verzögerung mit den Taktsignalen PCLK1, PCLK2 und PCLK3', wie
aus Fig. 3 ersichtlich, der Pipeline-Vorrichtung zu T1+T2+T3,
welches die Summe der Übertragungszeiten der Datenpfade 20, 30
und 40 ist. Daher verringert das Steuern des Pipeline-Registers
42 mit dem Taktsignal PCLK3 die Verzögerung der Pipeline-
Vorrichtung.
Aus Fig. 4 ist ein Schaltbild einer bevorzugten
Ausführungsform des Steuersignal-Erzeugungsschaltkreises 60 aus
Fig. 1 ersichtlich. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, weist der
Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis 60 einen
Verzögerungsschaltkreis 62, einen ersten Impulsgenerator 64 und
einen zweiten Impulsgenerator 66 auf. Der
Verzögerungsschaltkreis 62 weist vier Inverter INVA auf, welche
in Kaskade verschaltet sind. Jeder Inverter INVA weist einen
über einen Pull-Up-Widerstand RPU mit einer Versorgungsspannung
VCC verbundenen Spannungseingang und einen Masseanschluß auf,
welcher über einen Pull-Down-Widerstand RPD mit einer
Erdspannung VSS verbunden ist. Der Verzögerungsschaltkreis 62
weist eine Verzögerungszeit X auf.
Die Impulsgeneratoren 64 und 66 sind im wesentlichen identisch
aufgebaut und sehen eine Verzögerungszeit da vor. Jeder der
Impulsgeneratoren 64 und 66 weist drei Inverter INVB auf,
welche in Kaskade verschaltet sind, und eine UND-Logik mit
einem NAND-Gatter NAND1 und einem Inverter INVC. In Reaktion
auf steigende Flanken entsprechend eingehender Signale erzeugen
die Impulsgeneratoren Signale mit Impulsen, deren Pulsbreite
gleich der Verzögerungszeit der drei Inverter INVB ist, welche
in Kaskade verschaltet sind.
Aus Fig. 5 ist ein Zeitverlauf-Diagramm ersichtlich, aus
welchem der Betrieb des Steuersignal-Erzeugungsschaltkreises 60
aus Fig. 4 ersichtlich ist. Insbesondere empfängt der
Verzögerungsschaltkreis 62 ein externes Referenz-Taktsignal
EXTCLK und verzögert dieses um die Verzögerungszeit X. Der
Impulsgenerator 64 empfängt das verzögerte Referenz-Taktsignal
EXTCLK und erzeugt Impulse der Pipeline-Steuersignale PCLK1 und
PCLK2. Die Impulse sind synchron, jedoch um eine Zeit x+da
relativ zu der steigenden Flanke des Referenz-Taktsignals
EXTCLK verzögert.
Der Impulsgenerator 66 empfängt das externe Referenz-Taktsignal
EXTCLK und erzeugt das Pipeline-Steuersignal PCLK3 aus dem
Referenz-Taktsignal EXTCLK. Impulse des Taktsignals PCKL3
werden um eine Zeit da von der steigenden Flanke des Referenz-
Taktsignals EXTCLK verzögert. Dementsprechend eilt die Phase
des Pipeline-Steuersignals PCLK3 den Pipeline-Steuersignalen
PCLK1 und PCLK2 um die Verzögerungszeit X vor, da das
Steuersignal PCLK3 nicht durch den Verzögerungsschaltkreis 62
geleitet wird. (Alternativ hierzu können die Pipeline-
Steuersignale PCLK1 und PCLK2 dem Steuersignal PCLK3 um die
Zeit P-X voreilen, wobei die Periode P des Referenz-Taktsignals
EXT im wesentlichen gleich der längsten Übertragungszeit T1
ist).
Für den Betrieb der Pipeline-Vorrichtung nach den Zeitverläufen
aus den Fig. 3 und 5 muß die Zeit P-X mindestens die Zeit T2
sein. Jedoch sind die Verzögerungen X und da Variationen
aufgrund von Unterschieden in der Betriebsspannung, der
Versorgungsspannung und dem Aufbau der Generatoren 64 und 66
unterworfen. Insbesondere ist die in der Verzögerung X
vorgesehene Grenze, welche sicherstellt, daß P-X mindestens so
lang wie die Übertragungszeit T2 ist, Unterschieden zwischen
den Impulsgeneratoren 64 und 66 ausgesetzt. Daher erhöht die
erforderliche Grenze der Verzögerungszeit X die Verzögerung der
Pipeline-Vorrichtung.
Aus Fig. 6 ist ein Schaltbild einer anderen bevorzugten
Ausführungsform des Steuersignal-Erzeugungsschaltkreises
ersichtlich. Die aus Fig. 6 ersichtliche Ausführungsform weist
einen ersten Impulserzeugungsschaltkreis 72 und einen zweiten
Impulserzeugungsschaltkreis 74 auf.
Der erste Impulserzeugungsschaltkreis 72 ist ein
Impulsgenerator, welcher das externe Taktsignal EXTCLK empfängt
und das Taktsignal PCLK3 aus Fig. 7 erzeugt. Wie aus Fig. 7
ersichtlich, weist das Taktsignal PCLK3 von dem
Impulserzeugungsschaltkreis 72 Pulse mit einer vorbestimmten
Pulsbreite auf, welche synchronisiert, jedoch um eine Zeit da
relativ zu der steigenden Flanke des Bezug-Taktsignals EXTCLK
verzögert sind.
Der zweite Impulserzeugungsschaltkreis 74 weist einen
Verzögerungsschaltkreis 74a und einen Impulsgenerator 74b auf.
Der Verzögerungsschaltkreis 74a empfängt das Taktsignal PCLK3
und verzögert das Signal PCLK3 um eine Verzögerungszeit X-da,
wobei da die Verzögerungszeit des Impulsgenerators 74b ist. Der
Impulsgenerator 74b erzeugt die Taktsignale PCLK1 und PCLK2 aus
Fig. 7, welche Impulse aufweisen, die mit den steigenden
Flanken von Impulsen des verzögerten Taktsignals PCLK3
synchron, jedoch um die Zeit X relativ zu diesen steigenden
Flanken verzögert sind. Dementsprechend eilt das Taktsignal
PCLK3 den Taktsignalen PCLK1 und PCLK2 um die Verzögerungszeit
X voraus. Alternativ hierzu können auch die Taktsignale PCLK1
und PCLK2 dem Taktsignal PCLK3 um die Zeit P-X vorauseilen.
Nach einem Aspekt der Erfindung ist die Zeit P-X, welche für
die Übertragung der Daten über den Datenpfad 30 zur Verfügung
steht, unabhängig von Unterschieden zwischen den
Impulsgeneratoren 72 und 74b. Daher kann die Grenze, welche bei
der Verzögerung X zum Berücksichtigen von Unterschieden in
Temperatur, Versorgungsspannung und Struktur vorgesehen ist,
reduziert werden. Daher kann die Verzögerung X maximiert
werden, so daß die Zeit P-X die kürzeste Zeit für die Ausgabe
der frühest möglichen gültigen Daten an den Ausgangsanschluß 50
ist.
Durch das oben beschriebene wird eine drei-Stufen Pipeline-
Vorrichtung beschrieben. Die Ausführungsformen der Erfindung
sind jedoch nicht auf die dreistufigen Vorrichtungen
beschränkt. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung weist eine n-stufige Steuersignal-
Erzeugungsschaltkreis eine (n)-te Stufe und eine Mehrzahl von
Stufen, welche von der (n)-ten Stufe kaskadiert absteigend an
diese angeschlossen sind. Die (n)-te Stufe weist einen
Impulsgenerator auf, welcher das Referenz-Taktsignal empfängt
und ein (n)-tes Pipeline-Steuersignal erzeugt, welches um eine
Verzögerungszeit dn relativ zu dem Referenz-Taktsignal
verzögert ist. Jede der anderen Stufen weist einen
Verzögerungsschaltkreis und einen Impulsgenerator auf. Die (i-1)-te
Stufe empfängt das (i)-te Pipeline-Steuersignal von der
(i)-ten Stufe und erzeugt das (i-1)-te Pipeline-Steuersignal
durch Verzögern des (i)-ten Steuersignals.
Die Verzögerungszeit d1 läßt sich durch folgende Formel
beschreiben:
Wobei dn die Verzögerungszeit des Referenz-Taktsignals des
(n)-ten Pipeline-Steuersignals ist, P die Periode des Referenz-
Taktsignals ist und T1 die Übertragungszeiten der n Stufen der
Pipeline-Vorrichtung sind.
Aus Fig. 8 ist eine andere bevorzugte Ausführungsform einer
Pipeline-Vorrichtung mit einem Datenpfad ersichtlich, welcher
in drei Stufen zwischen einem Eingangsanschluß und einem
Ausgangsanschluß 150 unterteilt ist. Die Datenpipeline wird
beispielsweise bei einem SDRAM verwendet und eine Speicherzelle
110 legt ein Datensignal an den Eingangsanschluß an, wenn sie
gelesen wird. Die Datenpfade 120, 130 und 140 weisen
Übertragungszeiten T1, T2 und T3 auf, welche voneinander
unterschiedlich sind. Die Pipeline-Register 122, 132 und 142
sind an Eingangsbereichen der Datenpfade 120, 130 bzw. 140
angeordnet. Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 sind die
Pipeline-Register 122, 132 und 142 als Latches ausgebildet.
Jedes der Latches weist Inverter INV1 bis INV3 und ein
Übertragungsgatter TG1 auf.
Die Pipeline-Register 122, 132 und 142 empfangen entsprechende
Pipeline-Steuersignale PCLK1, PCLK2 und PCLK3 von dem
Steuersignalgeneratorschaltkreis 160.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich, wird ein Transfergatter TG1 in dem
ersten Pipelineregister 122 durch eine erste steigende Flanke
des Taktsignals PCLK1 eingeschaltet und das erste Pipeline-
Register 122 ist transparent, während das Taktsignal PCLK1 in
dem logischen High-Zustand verbleibt. Bei der fallenden Flanke
des Taktsignals PCLK1 schaltet das Transfergatter TG1 aus und
das erste Pipeline-Register 122 hält einen Datenwert D1 und
führt diesen zu. Der erste Datenpfad 120 überträgt den
Datenwert D1, welcher für den nächsten Zustand 130 nach der
Übertragungszeit T1 gültig wird. Das zweite Pipeline-Register
132 schaltet ein Transfergatter TG1 bei einer steigenden Flanke
des Taktsignals PCLK2 ein, bevor der Datenwert D1 von der
vorhergehenden Stufe gültig ist. Das zweite Pipeline-Register
132 überträgt den gültigen Datenwert D1 und führt diesen nach
einer Zeit T1 zu, wenn eine fallende Flanke des Taktsignals
PCLK2 das Übertragungsgatter TG2 in dem zweiten Pipeline-
Register 132 ausschaltet. Eine steigende Flanke des Taktsignals
PCLK3 schaltet das Transfergatter TG1 in dem dritten Pipeline-
Register 142 mindestens eine Zeit T2 nach der steigenden Flanke
des Taktsignals PCLK2 ein. Die Zeit zwischen den steigenden
Flanken des Taktsignals PCLK3 und der vorgehenden steigenden
Flanke des Taktsignals PCLK2 ist um jene Zeitdauer, welche die
steigende Flanke des Taktsignals PCLK2 dem Ende der ersten
Übertragungszeit T1 vorauseilt, größer als T2. Daher ist der
Datenwert D1 von dem Datenpfad 130 bei der steigenden Flanke
des Taktsignals PCLK3 gültig. Eine fallende Flanke des
Taktsignals PCLK3 schaltet das Übertragungsgatter TG1 in dem
dritten Pipeline-Register 142 aus, so daß das dritte Pipeline-
Register den gültigen Datenwert hält und diesen zuführt. Das
Datensignal von dem Datenpfad 140 wird nach der
Übertragungszeit T3 gültig.
Die gesamte Übertragungszeit beträgt T1+T2+T3. Dementsprechend
können Daten innerhalb der kürzest möglichsten Zeit durch
Steuern des ersten bis dritten Pipeline-Registers 122, 132 und
142 mit den Taktsignalen PCLK1, PCLK2 und PCLK3 mit voneinander
unterschiedlicher Phase ausgegeben werden.
Aus Fig. 10 ist eine Ausführungsform des Steuersignal-
Erzeugungsschaltkreises 160 ersichtlich, welcher einen
Verzögerungsschaltkreis 162, einen ersten Impulsgenerator 164,
einen Verzögerungsschaltkreis 166, einen zweiten
Impulsgenerator 168 und einen dritten Impulsgenerator 170
aufweist.
Der Verzögerungsschaltkreis 162 weist vier Inverter INVA auf,
welche kaskadiert verschaltet sind. Jeder Inverter INVA weist
einen Versorgungsspannungsanschluß, welcher über einen Pull-Up-
Widerstand RPU an eine Versorgungsspannung angeschlossen ist,
und einen Masseanschluß auf, welcher über einen Pull-Down-
Widerstand RPD an eine Erdspannung angeschlossen ist. Der
Verzögerungsschaltkreis 162 weist eine Verzögerungszeit X+Y
auf. Der Verzögerungsschaltkreis 166 weist zwei Inverter INVD
auf, welche dieselbe Konfiguration, wie die Inverter INVA des
Verzögerungsschaltkreises 162 aufweisen. Der
Verzögerungsschaltkreis 166 weist eine Verzögerungszeit X auf.
Jeder der Impulsgeneratoren 164, 168 und 170 weist drei
Inverter INVB auf, welche in Kaskade verschaltet sind und eine
UND-Logik, welche ein NAND-Gatter und einen Inverter INVC
aufweist. Jeder der Impulsgeneratoren 164, 168 und 170 weist
dieselbe Verzögerungszeit da auf. In Reaktion auf eine
steigende Flanke eines zugehörigen Eingangssignals erzeugt
jeder Impulsgenerator 164, 168 oder 170 einen Impuls oder einen
aktiven Bereich in dem zugehörigen Taktsignal PCLK1, PCLK2 oder
PCLK3 mit einer Pulsbreite gleich einer Verzögerungszeit der
drei Inverter INVB, welche in Kaskade verschaltet sind.
Das Taktsignal PCLK2 eilt dem Taktsignal PCLK1 um die Zeit Y
voraus und das Taktsignal PCLK3 eilt dem Taktsignal PCLK2 um
die Zeit X voraus.
Wie aus Fig. 11 ersichtlich verzögert der
Verzögerungsschaltkreis 162 das eingegebene externe Taktsignal,
welches das Referenz-Taktsignal EXTCLK ist, um ein Zeit X+Y und
legt dann das verzögerte Referenz-Taktsignal an den
Impulsgenerator 164 an. Der Impulsgenerator 164 erzeugt einen
Impuls in dem Taktsignal PCLK1 nach einer weiteren Verzögerung
um da synchron mit einer steigenden Flanke des Signals des
Verzögerungsschaltkreis 162. Daher sind steigende Flanken des
Taktsignals PCLK1 um x+y+da bezogen auf die steigenden Flanken
des Referenz-Taktsignals EXTCLK verzögert.
Der Verzögerungsschaltkreis 166 verzögert ein eingegebenes
externes Taktsignal, welches das Referenz-Taktsignal EXTCLK
ist, um eine Zeit x und legt das verzögerte Referenz-Taktsignal
an den Impulsgenerator 164 an. Der Impulsgenerator 164 erzeugt
eine steigende Flanke des Taktsignals PCLK2, welches um eine
Zeit da relativ zu einer steigenden Flanke des Referenz-
Taktsignals EXTCLK weiter verzögert ist. Daher weist das
Taktsignal PCLK2 steigende Flanken auf, welche um die Zeit x+da
relativ zu den steigenden Flanken des eingegebenen
Impulssignals verzögert sind.
Der Impulsgenerator 170 erzeugt steigende Flanken des
Taktsignals PCLK3, welche um die Zeit da relativ zu den
steigenden Flanken des eingegebenen externen Taktsignals
EXTCLK verzögert sind.
Dementsprechend erzeugt der Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis
160 jedes Steuersignal, das heißt die Taktsignale PCLK1, PCLK2
und PCLK3, direkt von einem externen Taktsignal EXTCLK.
Dementsprechend sind die zeitlichen Beziehungen der Taktsignale
PCLK1, PCLK2 und PCLK3 zueinander unabhängig voneinander und
Variationen aufgrund von Unterschieden der Elemente 162, 164,
166, 168, und 167 unterworfen. Die unterschiedlichen
Beziehungen hinsichtlich der Zeitverläufe erfordern große
Grenzen, welche Veränderungen in Temperatur und
Versorgungsspannung berücksichtigen. Die erforderlichen Grenzen
verursachen eine Verzögerung der gesamten Übertragungszeit.
Dies verzögert die Ausgabezeit der Daten.
Aus Fig. 12 ist eine bevorzugte Ausführungsform des
Steuersignal-Erzeugungsschaltkreises 160 ersichtlich, welche
Impulserzeugungsschaltkreise 172, 174 und 176 aufweisen. Aus
Fig. 13 sind die dazugehörigen Zeitverläufe der Taktsignale
PCLK1, PCLK2 und PCLK3 ersichtlich, welche von dem
Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis 160 aus Fig. 12 ausgegeben
werden.
Wie aus Fig. 12 ersichtlich weist jeder der Impuls-
Erzeugungsschaltkreise 172, 174 und 176 drei Inverter INV auf,
welche in Kaskade verschaltet sind, und eine UND-Logik, welche
ein NAND-Gatter und einen Inverter INV aufweist. Jeder der
Erzeugungsschaltkreise 172, 174 und 176 sieht eine identische
Verzögerungszeit da vor. Der Impulserzeugungsschaltkreis 172
weist eine Pulsbreite w1 auf. Der Impulserzeugungsschaltkreis
174 weist eine Pulsbreite w2 auf. Die Pulsbreiten w1 und w2
sind abhängig von den Verzögerungen der entsprechenden Sätze
mit jeweils drei Invertern, welche in Kaskade miteinander
verschaltet sind.
Ein Inverter 173 ist zwischen den Impulserzeugungsschaltkreis
172 und den Impulserzeugungsschaltkreis 174 geschaltet. Ein
Inverter 175 ist zwischen den Impulserzeugungsschaltkreis 174
und den Impulserzeugungsschaltkreis 176 geschaltet.
Der Impulserzeugungsschaltkreis 172 empfängt ein externes
Taktsignal EXTCLK und erzeugt ein Taktsignal PCLK3, welches
aktive Bereiche mit den Pulsbreiten w1 aufweist und um die Zeit
da relativ zu dem externen Taktsignal verzögert ist. Das
Taktsignal PCLK3 ist um eine Zeit d3 verzögert, welche da
relativ zu dem externen Taktsignal EXTCLK entspricht.
Der Impulserzeugungsschaltkreis 174 empfängt von dem Inverter
173 eine invertierte Version des Taktsignals PCLK3 und erzeugt
ein Taktsignal PCLK2. Der Impulserzeugungsschaltkreis 174
verzögert aktive Bereiche des Taktsignals PCLK2 relativ zu den
aktiven Bereichen des Taktsignals PCLK3. Insbesondere ist jede
steigende Flanke des Taktsignals PCLK2 mit einer fallenden
Flanke des Taktsignals PCLK3 synchronisiert, jedoch um die
Zeitdauer da relativ zu dieser verzögert. Daher ist das
Taktsignal PCLK2 um eine Zeit X (oder w1+da) relativ zu dem
Taktsignal PCLK3 verzögert. Die Verzögerungszeit d2 des
Taktsignal PCLK2 relativ zu dem Referenz-Taktsignal EXTCLK ist
gleich 2da+w1.
Der Impulserzeugungsschaltkreis 176 empfängt von dem Inverter
175 eine invertierte Version des Taktsignals PCLK2 und erzeugt
das Taktsignal PCLK1. Aktive Bereiche des Taktsignals PCLK1
werden relativ zu den aktiven Bereichen des Taktsignals PCLK2
verzögert. Insbesondere wird jede steigende Flanke des
Taktsignals PCLK1 relativ zu einer fallenden Flanke des
Taktsignals PCLK2 synchronisiert, jedoch um die Zeitdauer da
verzögert. Daher ist das Taktsignal PCLK1 um die Zeitdauer Y
(oder w2+da) relativ zu dem Taktsignal PCLK2 verzögert. Das
Taktsignal PCLK1 ist relativ zu dem Taktsignal PCLK3 um die
Zeitdauer X+Y (oder w1+w2+2.da) verzögert. Die Verzögerung d1
des Taktsignals PCLK1 relativ zu dem Referenz-Taktsignal EXTCLK
ist gleich 2da+w1+w2.
Der aus Fig. 12 ersichtliche Steuersignal-
Erzeugungsschaltkreis 160 erzeugt das Signal PCLK2 aus dem
Signal PCLK3 und das Signal PCLK1 aus dem Signal aus dem PCLK2.
Daher gleichen die Signale PCLK1 und PCLK2 automatisch
Unterschiede im Signal PCLK3 aus, welche aufgrund von
Schwankungen in Temperatur oder Versorgungsspannung verursacht
werden könnten. Ähnlich hierzu gleicht das Signal PCLK1
automatisch Unterschiede im Signal PCLK2 aus. Bei der
letztgenannten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann
durch Erzeugen von Pipeline-Steuersignalen in Kaskade die
Verzögerung X und Y maximiert werden. Die
Schaltkreiskonfiguration kann durch Einstellen eines
Phasenwinkels unter Berücksichtigung einer Verzögerungszeit
eines Verzögerungsschaltkreises vereinfacht werden.
Wie oben beschrieben erzeugt eine Mehrfach-Stufen-Pipeline-
Vorrichtung Pipeline-Steuersignale aus dem Referenz-Taktsignal
in jeder Stufe in einer absteigenden Reihenfolge in Kaskade, so
daß der Phasenwinkel jeder Stufe maximiert sein kann. Dies
ermöglicht, daß die frühesten Daten innerhalb der kürzesten
der Zeit ausgegeben werden können. Dementsprechend kann eine
Speichervorrichtung, welche die Erfindung verwendet, mit hoher
Geschwindigkeit betrieben werden.
Claims (9)
1. Pipeline-Vorrichtung, welche aufweist:
n Datenpfad-Schaltkreise, welche in Kaskade zwischen einen Eingangsanschluß und einen Ausgangsanschluß angeschlossen sind, wobei die n Datenpfad-Schaltkreise Übertragungszeiten (T1, . . ., Tn) aufweisen, wobei jede Übertragungszeit geringer oder gleich einer Periode (P) eines Referenz-Taktsignals ist, und mindestens eine der Übertragungszeiten von einer anderen der Übertragungszeiten abweicht,
n Register, welche an entsprechenden Eingangsanschlüssen der n Datenpfad-Schaltkreise angeordnet sind, wobei jedes Register durch einen entsprechenden der Datenpfad-Schaltkreise geleitete Daten zuführt, und
einen Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis, welcher in Antwort auf das Referenz-Taktsignal n Pipeline-Steuersignale jeweils für die n Pipeline-Register erzeugt, wobei der Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis mindestens eines der Pipeline-Steuersignale durch Verzögern eines anderen der n Pipeline-Steuersignale erzeugt.
n Datenpfad-Schaltkreise, welche in Kaskade zwischen einen Eingangsanschluß und einen Ausgangsanschluß angeschlossen sind, wobei die n Datenpfad-Schaltkreise Übertragungszeiten (T1, . . ., Tn) aufweisen, wobei jede Übertragungszeit geringer oder gleich einer Periode (P) eines Referenz-Taktsignals ist, und mindestens eine der Übertragungszeiten von einer anderen der Übertragungszeiten abweicht,
n Register, welche an entsprechenden Eingangsanschlüssen der n Datenpfad-Schaltkreise angeordnet sind, wobei jedes Register durch einen entsprechenden der Datenpfad-Schaltkreise geleitete Daten zuführt, und
einen Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis, welcher in Antwort auf das Referenz-Taktsignal n Pipeline-Steuersignale jeweils für die n Pipeline-Register erzeugt, wobei der Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis mindestens eines der Pipeline-Steuersignale durch Verzögern eines anderen der n Pipeline-Steuersignale erzeugt.
2. Pipeline-Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der
Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis aufweist:
eine erste Stufe mit einem ersten Impulsgenerator, in welchen das Referenz-Taktsignal eingegeben wird, und welcher eine (n)-tes Pipeline-Steuersignal erzeugt, welches Impulse aufweist, die um eine Verzögerungszeit (dn) relativ zu den Übergängen in dem Referenz-Taktsignal verzögert sind, und
einer zweiten Stufe, welche an das entsprechende (n)-te Pipeline-Steuersignal der ersten Stufe angeschlossen ist, wobei die zweite Stufe einen zweiten Impulsgenerator aufweist, welcher ein (n-1)-tes Pipeline-Steuersignal erzeugt, das um eine Verzögerungszeit (dn-1-dn) relativ zu dem ersten Pipeline- Steuersignal verzögert ist.
eine erste Stufe mit einem ersten Impulsgenerator, in welchen das Referenz-Taktsignal eingegeben wird, und welcher eine (n)-tes Pipeline-Steuersignal erzeugt, welches Impulse aufweist, die um eine Verzögerungszeit (dn) relativ zu den Übergängen in dem Referenz-Taktsignal verzögert sind, und
einer zweiten Stufe, welche an das entsprechende (n)-te Pipeline-Steuersignal der ersten Stufe angeschlossen ist, wobei die zweite Stufe einen zweiten Impulsgenerator aufweist, welcher ein (n-1)-tes Pipeline-Steuersignal erzeugt, das um eine Verzögerungszeit (dn-1-dn) relativ zu dem ersten Pipeline- Steuersignal verzögert ist.
3. Pipeline-Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei der
Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis weiter aufweist:
n-2 Stufen, welche in Reihe mit den ersten oder zweiten Stufen geschaltet sind, wobei für i zwischen n-2 und 1 eine (i)-te Stufe ein (i+1)-tes Pipeline-Steuersignal von einer vorhergehenden Stufe empfängt und ein (i)-tes Pipeline- Steuersignal durch Verzögern des (1+1)-ten Pipeline- Steuersignals erzeugt.
n-2 Stufen, welche in Reihe mit den ersten oder zweiten Stufen geschaltet sind, wobei für i zwischen n-2 und 1 eine (i)-te Stufe ein (i+1)-tes Pipeline-Steuersignal von einer vorhergehenden Stufe empfängt und ein (i)-tes Pipeline- Steuersignal durch Verzögern des (1+1)-ten Pipeline- Steuersignals erzeugt.
4. Pipeline-Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die
Verzögerungszeit dn sich zu den Übertragungszeiten gemäß
nachfolgender Formel verhält:
wobei d1 eine Verzägerungszeit eines Referenz-Taktsignals eines ersten Pipeline-Steuersignals ist und P eine Periode des Referenz-Taktsignals ist.
wobei d1 eine Verzägerungszeit eines Referenz-Taktsignals eines ersten Pipeline-Steuersignals ist und P eine Periode des Referenz-Taktsignals ist.
5. Pipeline-Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei der erste
Impulsgenerator aufweist:
einen Verzögerungsschaltkreis, von welchem das Referenz- Taktsignal für eine vorbestimmte Zeitdauer verzögerbar ist, und
einen Logik-Schaltkreis, von welchem das Referenz- Taktsignal eingebbar und kombinierbar ist und ein verzögertes Signal von dem Verzögerungsschaltkreis ausgebbar ist.
einen Verzögerungsschaltkreis, von welchem das Referenz- Taktsignal für eine vorbestimmte Zeitdauer verzögerbar ist, und
einen Logik-Schaltkreis, von welchem das Referenz- Taktsignal eingebbar und kombinierbar ist und ein verzögertes Signal von dem Verzögerungsschaltkreis ausgebbar ist.
6. Pipeline-Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei der zweite
Impulsgenerator aufweist:
einen ersten Verzögerungsschaltkreis, von welchem das (n)-te Pipeline-Steuersignal eingebbar und verzögerbar ist,
einen zweiten Verzögerungsschaltkreis, von welchem ein Signal von dem ersten Verzögerungsschaltkreis eingebbar und verzögerbar ist, und
einen Logik-Schaltkreis, von welchem das Signal von dem ersten Verzögerungsschaltkreis und ein Signal von dem zweiten Verzögerungsschaltkreis eingebbar und kombinierbar sind.
einen ersten Verzögerungsschaltkreis, von welchem das (n)-te Pipeline-Steuersignal eingebbar und verzögerbar ist,
einen zweiten Verzögerungsschaltkreis, von welchem ein Signal von dem ersten Verzögerungsschaltkreis eingebbar und verzögerbar ist, und
einen Logik-Schaltkreis, von welchem das Signal von dem ersten Verzögerungsschaltkreis und ein Signal von dem zweiten Verzögerungsschaltkreis eingebbar und kombinierbar sind.
7. Pipeline-Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der
Steuersignal-Erzeugungsschaltkreis aufweist:
eine erste Stufe mit einem ersten Impulsgenerator, von welchem ein Referenz-Taktsignal eingebbar ist und ein (n)-tes Pipeline-Steuersignal mit Pulsen mit einer Pulsbreite (w1) erzeugbar ist, und
eine zweite Stufe mit einem zweiten Impulsgenerator, von welchem ein zweites Pipeline-Steuersignal mit Pulsen, mit einer Pulsbreite (w2), in Antwort auf fallende Flanken der Impulse des (n)-ten Pipeline-Steuersignals erzeugbar ist.
eine erste Stufe mit einem ersten Impulsgenerator, von welchem ein Referenz-Taktsignal eingebbar ist und ein (n)-tes Pipeline-Steuersignal mit Pulsen mit einer Pulsbreite (w1) erzeugbar ist, und
eine zweite Stufe mit einem zweiten Impulsgenerator, von welchem ein zweites Pipeline-Steuersignal mit Pulsen, mit einer Pulsbreite (w2), in Antwort auf fallende Flanken der Impulse des (n)-ten Pipeline-Steuersignals erzeugbar ist.
8. Verfahren zum Erzeugen von Steuersignalen einer Pipeline-
Vorrichtung mit folgenden Schritten:
Erzeugen eines (n)-ten Pipeline-Steuersignals in Antwort auf ein Referenz-Taktsignal,
Erzeugen von n-1 Pipeline-Steuersignalen in Kaskade aus vorausgehenden Pipeline-Steuersignalen, und
Vorsehen von n Pipeline-Registern mit den n Pipeline- Steuersignalen.
Erzeugen eines (n)-ten Pipeline-Steuersignals in Antwort auf ein Referenz-Taktsignal,
Erzeugen von n-1 Pipeline-Steuersignalen in Kaskade aus vorausgehenden Pipeline-Steuersignalen, und
Vorsehen von n Pipeline-Registern mit den n Pipeline- Steuersignalen.
9. Verfahren zum Erzeugen von Steuersignalen einer Pipeline-
Vorrichtung, mit folgenden Schritten:
Erzeugen eines (n)-ten Pipeline-Steuersignals mit einer Pulsbreite wn in Reaktion auf einen Referenz-Taktsignal,
Erzeugen von n-1 Pipeline-Steuersignalen in Kaskade von vorhergehenden Pipeline-Steuersignalen, wobei für i zwischen n-1 und 1 ein (i)-tes Pipeline-Steuersignal aktive Bereiche einer Pulsbreite w(i) aufweist, welche in Reaktion auf fallende Flanken von aktiven Bereichen eines (i+1)-ten Pipeline- Steuersignals erzeugt werden, und
Vorsehen von n Pipeline-Registern mit n Pipeline- Steuersignalen.
Erzeugen eines (n)-ten Pipeline-Steuersignals mit einer Pulsbreite wn in Reaktion auf einen Referenz-Taktsignal,
Erzeugen von n-1 Pipeline-Steuersignalen in Kaskade von vorhergehenden Pipeline-Steuersignalen, wobei für i zwischen n-1 und 1 ein (i)-tes Pipeline-Steuersignal aktive Bereiche einer Pulsbreite w(i) aufweist, welche in Reaktion auf fallende Flanken von aktiven Bereichen eines (i+1)-ten Pipeline- Steuersignals erzeugt werden, und
Vorsehen von n Pipeline-Registern mit n Pipeline- Steuersignalen.
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