DE10018925C2 - Rotationsgerät - Google Patents
RotationsgerätInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/05—Stirrers
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- B01F27/13—Openwork frame or cage stirrers not provided for in other groups of this subclass
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F33/00—Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
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- B01F33/5011—Movable mixing devices, i.e. readily shifted or displaced from one place to another, e.g. portable during use portable during use, e.g. hand-held
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- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Rotationsgerät nach Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Bisherige handbetriebene Rotationsgeräte, wie z. B. der über eine Kurbel
betriebene Handmixer für die Küche, oder der ebenfalls über eine gegenläufige
Bewegung funktionierende, Drillbohrer oder -schraubenzieher, sowie diverse
Zerkleinerungs- und Mischgeräte wie z. B. gemäß der DE 17 67 935 U, US 3744767, EP 0744991 B1,
DE 108 318 C oder das US 4854719 sind relativ aufwendig in
Herstellungsmaterial, -verfahren und -kosten, sowie Handhabung und Reinigung,
besitzen eine geringe Anwendbarkeit, sowie ästhetischen Wert.
Aus der Gebrauchsmusteranmeldung DE 17 67 935 U ist eine Vorrichtung mit
den Merkmaien des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bisherigen Rotationsgeräte derart zu
verbessern, daß ein solches auf eine einfachere Weise bezüglich der Material-
und Verfahrenskosten und mit einer höheren Anwendungsbreite hergestellt, leicht
gehandhabt sowie gereinigt werden kann, welches wenig Platz einnimmt und
dabei einen ästhetischen Anspruch erfüllt.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt durch ein Rotationsgerät gemäß Anspruch 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen
2-13.
Das Rotationsgerät besteht aus einem aus Draht gefertigten Stiel, welcher
zwischen zwei Anschlägen an seinem oberen Ende eine frei drehbare Hülse
aufweist und am unteren Ende des Stiels ein Rotationsorgan trägt. Es ist dadurch
gekennzeichnet, dass an dem Stiel eine Öse befestigt ist und dass eine gestreckte
Drahtwendel vorgesehen ist, die den Stiel umfasst. Diese greift in die
Durchtrittsöffnung der Öse ein und trägt an ihrem einen Ende einen Griff, wobei
der Stiel in dem Griff und der Drahtwendel drehbar ist.
Durch das Zusammenwirken von Öse und Drahtwendel wird für das Ermöglichen
der Rotationsbewegung auf weitere oder komplexere Vorrichtungen verzichtet,
wodurch Material- sowie Verfahrenskosten eingespart werden können.
Für einen reibungsarmen Ablauf der Mechanik wird das Auge der Öse von der
Wendel idealerweise im wesentlichen senkrecht durchgriffen.
Dadurch, daß die Hülse und die Anschläge an einem und das Rotationsorgan am
entgegengesetzten Ende der Längserstreckung des Rotationsgerätes liegen, und
sich der Griff an dem der Hülse zugewandten Wendelende befindet, wird eine
gewisse Distanz zwischen der Handbewegung und dem Rotationsorgan und
somit eine möglichst ungehinderte Rotation ermöglicht.
Um unnötige Länge des Rotationsgerätes und dadurch Materialverbrauch zu
reduzieren, sollte die Öse zumindest annähernd mittig zwischen der Hülse und
dem Rotationsorgan sitzen.
Dadurch, daß die Wendel eine Länge aufweist, die zumindest ein wenig größer ist
als ein zwischen der Öse und dem der Öse näher gelegenen Anschlag befindlicher
Abstand abzüglich einer Länge des Griffs, und zumindest ein wenig kleiner
ist als ein zwischen der Öse und dem Rotationsorgan befindlicher anderer
Abstand, ist sichergestellt, daß die Öse nicht von der Wendel gleitet und sich
letztere nicht mit dem Rotationsorgan verhakt.
An sich sind die einzelnen Elemente des Rotationsgerätes, insbesondere Griff,
Hülse und Rotationsorgan in Form und Material, sowie -stärke variabel.
Für die Herstellung einfacher und optisch ansprechender ist es, wenn der Stiel mit
Öse, die Wendel, der Griff, die Anschläge und eventuell auch das Rotationsorgan
sowie die Hülse materialeinheitlich ausgeführt sind. In dieser Hinsicht und für
einen reibungsarmen Ablauf der Mechanik ist das Rotationsgerät in geeigneter
Weise zumindest abschnittsweise, insbesondere der Stiel und die Wendel, aus
Draht hergestellt. Von Vorteil ist das Rotationsorgan ebenfalls zumindest
abschnittsweise aus dem Draht des Stiels gebogen. So können z. B.
alle Elemente des Rotationsgerätes aus ursprünglich einem Draht gebogen
werden.
Für einen reibungsarmen Ablauf der Mechanik ist es günstig, wenn der Ösen- und
der freie Wendelquerschnittdurchmesser zumindest annähernd dem vierfachen
des Drahtdurchmessers entsprechen. Für die Herstellung vorteilhaft ist es, wenn
der Griff eine an die Wendel anschließende enge Wicklung ist. Das
Rotationsorgan, sowie das obere Ende des Stiels können beliebig gestaltet
werden. Eine gewisse Symmetrie zum Stiel als Achse sollte eingehalten werden.
Die Größe des Rotationsgerätes ist beliebig, wobei die Proportionen zumindest
annähernd erhalten werden sollten.
Das Rotationsgerät eignet sich im besonderen Maße als Rührgerät, wenn es als
Rotationsorgan ein Rührorgan trägt. Im Falle eines Rührgerätes für Getränke ist es
erforderlich, dass es aus einem lebensmittelechten und womöglich noch
spülmaschinenfesten Stahldraht besteht.
Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung anhand eines
Ausführungbeispieles näher erläutert:
Es zeigen
Fig. 1 das Rotationsgerät in drei verschiedenen Positionen während der Betätigung,
und
Fig. 2 das Zusammenwirken von Stiel und Wendel des Gerätes
in einer dreidimensionalen, nur schematischen Darstellung.
Fig. 1 zeigt ein aus Draht gebogenes Rotationsgerät 10. Es umfaßt einen geraden
Stiel 2, welcher in etwa mittig eine Öse 1 (Fig. 2) aufweist. Am oberen Ende ist der
Stiel 2 mit einer frei drehbaren Hülse 8 versehen, die hier aus einer eng
gewickelten Drahtspirale gebildet wird. In analoger Weise kann diese natürlich
auch aus anderen Materialien, wie z. B Holz oder Kunststoff bestehen. Die Hülse 8
liegt zwischen den oberen und unteren Anschlägen 6 bzw. 7, die z. B. aus
Drahtumbiegungen gebildet sind. Der Stiel 2 wird von einer gestreckten
Drahtwendel 3 umfaßt, die die Öse 1 durchgreift und an ihrem oberen Ende einen
z. B. als Drahtspirale ausgebildeten Griff 4 trägt. In diesem und innerhalb der
Wendel ist der Stiel leicht drehbar, wozu ein entsprechendes Spiel vorgesehen ist.
Am unteren Ende des Stieles 2 weist dieser vorliegend als Rotationsorgan 9
einen aus dem Draht des Stieles 2 gebogenen, in diesem Fall sternförmigen
Rührer auf.
Der Zusammenbau des Gerätes geschieht folgendermaßen (a-f):
In Fig. 2 ist in starker Vergrößerung der Stiel 2 mit der Öse 1 gezeigt. Letztere wird (a) aus dem Draht des Stieles 2 gebogen und (b) von der ebenfalls aus Draht gebogenen Wendel, an welche deren enger gewickeltes Ende, Griff 4, anschießt, durchgriffen. Erkennbar ist der Durchmesser der Öse 1 um etwa eine Drahtbreite größer als der Radius der Wendel, letztere wiederum umgreift den Stiel 2 ebenfalls mit gewissem Abstand, so daß ein reibungsarmes Rotieren des Stieles 2 möglich wird.
In Fig. 2 ist in starker Vergrößerung der Stiel 2 mit der Öse 1 gezeigt. Letztere wird (a) aus dem Draht des Stieles 2 gebogen und (b) von der ebenfalls aus Draht gebogenen Wendel, an welche deren enger gewickeltes Ende, Griff 4, anschießt, durchgriffen. Erkennbar ist der Durchmesser der Öse 1 um etwa eine Drahtbreite größer als der Radius der Wendel, letztere wiederum umgreift den Stiel 2 ebenfalls mit gewissem Abstand, so daß ein reibungsarmes Rotieren des Stieles 2 möglich wird.
Als nächstes wird (c) der untere Anschlag 7 gebogen, so, daß, wenn Griff 4 an ihm
anschlägt, die Öse 1 sich knapp oberhalb dem unteren Ende der Wendel befindet.
Die Hülse 8 wird (d) auf den Stiel 2 aufgefädelt und durch das (e) Biegen des
oberen Anschlages 6 gehalten. Nun kann im Abstand einer Wendellänge von der
Öse 1 entfernt aus dem unteren Ende des Stiels 2 (f) das beliebige
Rotationsorgan 9 gebogen werden.
Die Funktion ist dabei folgende: Bewegt man den Stiel 2, gegriffen an der Hülse 8,
koaxial auf- und abwärts, so folgt die Öse 1 der Wendel und zwingt den Stiel 2 mit
Rotationsorgan 9 in eine entsprechende Drehung, wobei ersterer innerhalb des
Griffes 4 und der Hülse 8 drehbar ist.
Abhängig von der Gestaltung des Rotationsorgans 9 sind verschiedene
Anwendungen des Rotationsgerätes 10 möglich, wie z. B. als Rührer für Getränke
wie z. B Saft- und Alkoholgemische, für Farben oder Chemikalien, um z. B.
Milch/Zucker/Honig in Tee oder Kaffee umzurühren oder aus dem Sekt die
Kohlensäure zu quirlen. Das Gerät eignet sich auch als Bohrer oder Ventilator,
wenn das Rotationsgerät als Rotationsorgan einen entsprechenden Bohraufsatz
oder Luftumwirbler trägt, oder als Spielzeug oder Werbegeschenk, das z. B. mit
seinem Rotationsorgan gewisse Bilder, Effekte oder Firmenlogos zeigt.
1
Öse
2
Stiel
3
gestreckte Drahtwendel
4
Griff
5
Wendelende
6
der Öse entfernter gelegene Anschlag
7
der Öse zugewandte Anschlag
8
Hülse
9
Rotationsorgan
10
Rotationsgerät
Claims (13)
1. Rotationsgerät mit einem Stiel (2), der aus Draht gefertigt ist, der zwischen zwei
Anschlägen (6, 7) an seinem oberen Ende eine frei drehbare Hülse (8) aufweist,
und mit einem Rotationsorgan (9), das am unteren Ende des Stiels befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Stiel (2) eine Öse (1) befestigt ist, dass
eine gestreckte Drahtwendel (3) vorgesehen ist, die den Stiel (2) umfasst, die in
die Durchtrittsöffnung der Öse (1) eingreift und die an ihrem einen Ende einen Griff
(4) trägt, wobei der Stiel (2) in dem Griff (4) und der Drahtwendel drehbar ist.
2. Rotationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öse (1) ein
Auge aufweist, welches von der Wendel im wesentlichen senkrecht durchgriffen
wird.
3. Rotationsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Hülse (8)
und Anschläge (6, 7) an einem und das Rotationsorgan (9) am entgegengesetzten
Ende der Längserstreckung des Rotationsgerätes liegen.
4. Rotationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß sich Griff (4) an dem der Hülse (8) zugewandten Wendelende befindet.
5. Rotationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öse (1) zumindest annähernd mittig zwischen der Hülse (8) und dem
Rotationsorgan (9) sitzt.
6. Rotationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wendel eine Länge aufweist, die zumindest ein wenig größer ist als ein
zwischen der Öse (1) und dem der Öse (1) näher gelegenen Anschlag (7)
befindlicher Abstand abzüglich einer Länge des Griffs (4), und zumindest ein
wenig kleiner ist als ein zwischen der Öse (1) und dem Rotationsorgan (9)
befindlicher anderer Abstand.
7. Rotationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß dieses zumindest abschnittsweise materialeinheitlich
ausgeführt ist.
8. Rotationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest der Stiel (2) und die Wendel aus Draht bestehen.
9. Rotationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der freie Querschnitt der Wendel einen Durchmesser
aufweist, der zumindest annähernd vier mal so groß ist, wie der Durchmesser des
Drahtes.
10. Rotationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Öse (1) ebenfalls zumindest
annähernd dem vierfachen des Drahtdurchmessers entspricht.
11. Rotationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Griff (4) eine an die Wendel anschließende enge
Wicklung ist.
12. Rotationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rotationsorgan (9) zumindest abschnittsweise aus dem
Draht des Stiels (2) gebogen ist.
13. Verwendung des Rotationsgerätes nach einem der vorhergehenden
Ansprüche als Rührgerät, insbesondere für Getränke.
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Citations (4)
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|---|---|---|---|---|
| DE1767935A1 (de) * | 1963-07-04 | 1972-03-30 | Munters Carl Georg | Kontaktapparat fuer Fluessigkeit und Gas,insbesondere fuer Kuehltuerme |
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| US4854719A (en) * | 1988-03-10 | 1989-08-08 | Sukup Eugene G | Grain stirring apparatus |
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Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1767935A1 (de) * | 1963-07-04 | 1972-03-30 | Munters Carl Georg | Kontaktapparat fuer Fluessigkeit und Gas,insbesondere fuer Kuehltuerme |
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Also Published As
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|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20121101 |