DE10018802A1 - Querlenker - Google Patents
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-
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G7/00—Pivoted suspension arms; Accessories thereof
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-
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- B60G2204/1431—Mounting of suspension arms on the vehicle body or chassis of an L-shaped arm
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Abstract
Ein erfindungsgemäßer Querlenker (10), der insbesondere für einen Hilfsrahmen an einer Achse eines Kraftfahrzeuges vorgesehen ist, umfasst einen Grundkörper, der eine Verbindung zwischen zwei Lagern (20, 30) des Querlenkers (10) ausbildet, wobei der Grundkörper im Bereich zwischen dem vorderen Querlenkerlager (20) und dem hinteren Querlenkerlager (30) eine im wesentlichen lineare Erstreckung hat. Mit dieser Anordnung lässt sich bei den am Querlenker (10) auftretenden Spannungen in diesem Bereich ein gleichmäßigeres Niveau erreichen, so dass die Materialstärke reduziert werden kann. Der Querlenker (10) wird dadurch leichter, wodurch wiederum die Fahreigenschaften positiv beeinflusst werden, da der Querlenker (10) zu den bewegten Massen zählt. Die bisher benutzten Gummilagerungen können auch in Verbindung mit dem neuen, erfindungsgemäßen Querlenker (10) weiter verwendet werden. Vorzugsweise weist der Grundkörper im Bereich des vorderen Querlenkerlagers (20) eine Aussparung (15) auf, in der das vordere Querlenkerlager (20) anordenbar ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein einen Querlenker, und betrifft
insbesondere einen Querlenker gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Solche gattungsgemäßen Querlenker sind im Stand der Technik bekannt. Beispielhaft ist in
der Fig. 2 ein Teil eines herkömmlichen Querlenkers 1 dargestellt, der an einem
Hilfsrahmen 2 angelenkt ist. Diese Anlenkung erfolgt in der gezeigten Ausführung über zwei
Querlenkerlager 3 und 4. Benachbart dem (vorderen, in Fahrtrichtung gesehen)
Querlenkerlager 3 ist eine Aussparung 5 vorgesehen, in die ein Teil des Hilfsrahmens 2
hinein ragt, wobei dieser Teil des Hilfsrahmens 2 das Querlenkerlager 3 umfaßt.
Ein ähnlich aufgebauter Querlenker ist auch aus der DE-OS 37 08 037 bekannt.
Diese Aussparung 5 an dem Querlenker 1 verringert dessen Festigkeit. Diese
herkömmlichen Querlenker 1 werden daher zur Verstärkung häufig mit Blechen versehen,
die aufgeschweißt werden, oder es werden größere Blechdicken gewählt oder sogenannte
Taylored-Blanks-Bleche eingesetzt. Alle diese Maßnahmen sind teuer, machen den
Querlenker schwerer und beeinträchtigen damit die Fahreigenschaften, da der Querlenker
zu den bewegten Massen zu rechnen ist.
Demzufolge ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gattungsgemäßen
Querlenker derart weiterzubilden, daß bei geringem Eigengewicht ein hohes Maß an
Tragfähigkeit zur Verfügung gestellt wird.
Diese Aufgabe wird durch einen Querlenker gelöst, der die Merkmale gemäß dem
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 aufweist.
Demnach weist ein erfindungsgemäßer Querlenker, der insbesondere für einen Hilfsrahmen
an einer Achse eines Kraftfahrzeuges vorgesehen ist, einen Grundkörper auf, der eine
Verbindung zwischen zwei Lagern des Querlenkers ausbildet, wobei der Grundkörper im
Bereich zwischen dem vorderen Querlenkerlager und dem hinteren Querlenkerlager eine im
wesentlichen lineare Außenkontur hat.
Mit dieser Anordnung lässt sich bei den am Querlenker auftretenden Spannungen in diesem
Bereich ein gleichmäßigeres Niveau erreichen, so daß die Materialstärke reduziert werden
kann. Der Querlenker wird dadurch leichter, wodurch wiederum die Fahreigenschaften
positiv beeinflusst werden, da der Querlenker zu den bewegten Massen zählt. Die bisher
benutzten Gummilagerungen können auch in Verbindung mit dem neuen,
erfindungsgemäßen Querlenker weiter verwendet werden.
Vorzugsweise weist der Grundkörper im Bereich des vorderen Querlenkerlagers eine
Aussparung auf, in der das vordere Querlenkerlager anordenbar ist.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Querlenkers sind der Gegen
stand von Unteransprüchen.
Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform
erläutert werden, wobei in der Figur schematisch der erfindungsgemäße Querlenker in einer
perspektivischen Ansicht dargestellt ist.
In der Fig. 1 ist der Querlenker 10 gezeigt, wobei im Bereich zwischen den beiden
Querlenkerlagern 20 und 30 eine im wesentlichen lineare Erstreckung, insbesondere eine
nahezu lineare Außenkontur aufweist.
Lediglich im Bereich des vorderen Querlenkerlagers 20 ist eine Aussparung 15 für das
Querlenkerlager 20 vorgesehen. Der Querlenker 10 umfaßt damit das Querlenkerlager 20,
räumlich betrachtet.
Vorteilhafterweise lässt sich ein solcher Querlenker 10 aus einem 2-schaligen Blech fertigen
oder auch als Gussteil fertigen. Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung auch bei
einem Querlenker aus einem 1-schaligen oder mehrschaligen Blech einsetzbar.
Die Materialstärke am Querlenker 10 kann in diesem Bereich verringert werden, so daß die
bewegte Masse reduziert ist, wodurch die Fahreigenschaften des Kfz günstig beeinflusst
werden.
Die herkömmlicherweise verwendeten Gummilager können auch in Verbindung mit dem
erfindungsgemäßen Querlenker 10 weiter verwendet werden.
Die wesentlichen Vorteile des erfindungsgemäßen Querlenkers sind demnach:
- - Spannungsverlauf im Querlenker ist optimiert;
- - Keine Spannungsspitzen im Bereich der Querlenkerlager;
- - Höhere Achslasten bei geringerem Bauteilgewicht des Querlenkers möglich;
- - Sowohl in Blech als auch in Guss einfach und kostengünstig herzustellen;
- - Materialstärke am Querlenker kann reduziert werden; und
- - Fahreigenschaften werden günstig beeinflusst.
Kurz zusammengefasst, weist ein erfindungsgemäßer Querlenker, der insbesondere für
einen Hilfsrahmen an einer Achse eines Kraftfahrzeuges vorgesehen ist, einen Grundkörper
auf, der eine Verbindung zwischen zwei Lagern des Querlenkers ausbildet, wobei der
Grundkörper im Bereich zwischen dem vorderen Querlenkerlager und dem hinteren
Querlenkerlager eine im wesentlichen lineare Erstreckung hat. Mit dieser Anordnung lässt
sich bei den am Querlenker auftretenden Spannungen in diesem Bereich ein
gleichmäßigeres Niveau erreichen, so daß die Materialstärke reduziert werden kann. Der
Querlenker wird dadurch leichter, wodurch wiederum die Fahreigenschaften positiv
beeinflusst werden, da der Querlenker zu den bewegten Massen zählt. Die bisher benutzten
Gummilagerungen können auch in Verbindung mit dem neuen, erfindungsgemäßen Quer
lenker weiter verwendet werden. Vorzugsweise weist der Grundkörper im Bereich des
vorderen Querlenkerlagers eine Aussparung auf, in der das vordere Querlenkerlager
anordenbar ist.
Hinsichtlich weiterer Merkmale nach der vorliegenden Erfindung wird im übrigen
ausdrücklich auf die zugehörigen Patentansprüche und Zeichnungen verwiesen.
1
Querlenker
2
Hilfsrahmen
3
Querlenkerlager vorne
4
Querlenkerlager hinten
5
Aussparung
10
Querlenker
15
Aussparung
20
Querlenkerlager vorne
30
Querlenkerlager hinten
Claims (6)
1. Querlenker, insbesondere für einen Hilfsrahmen an einer Achse eines Kraftfahrzeuges,
mit:
- - einem Grundkörper, der eine Verbindung zwischen zwei Lagern (20, 30) des Querlenkers (10) ausbildet, dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Grundkörper (10) im Bereich zwischen dem vorderen Querlenkerlager (20) und dem hinteren Querlenkerlager (30) eine im wesentlichen lineare Außenkontur aufweist.
2. Querlenker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (10) im
Bereich des vorderen Querlenkerlagers (20) eine Aussparung (15) aufweist, in der das
Querlenkerlager (20) anordenbar ist.
3. Querlenker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querlenker
(10) aus einem 2-schaligen Blech gefertigt ist.
4. Querlenker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querlenker
(10) aus einem 1-schaligen Blech gefertigt ist.
5. Querlenker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querlenker
(10) aus einem mehrschaligen Blech gefertigt ist.
6. Querlenker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querlenker
(10) aus einem Gussteil gefertigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000118802 DE10018802A1 (de) | 2000-04-15 | 2000-04-15 | Querlenker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000118802 DE10018802A1 (de) | 2000-04-15 | 2000-04-15 | Querlenker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10018802A1 true DE10018802A1 (de) | 2001-10-25 |
Family
ID=7638918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000118802 Ceased DE10018802A1 (de) | 2000-04-15 | 2000-04-15 | Querlenker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10018802A1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7221629U (de) * | 1972-06-09 | 1974-06-20 | Ehrenreich A & Cie | Dreieckslenker für die Radaufhängung von Kraftfahrzeugen |
| DE2324645A1 (de) * | 1973-05-16 | 1974-12-05 | Volkswagenwerk Ag | Unabhaengige aufhaengung der raeder von fahrzeugen |
| CH659436A5 (de) * | 1982-10-19 | 1987-01-30 | Fischer Ag Georg | Gegossener lenker fuer kraftfahrzeug-radaufhaengungen. |
| DE3708037A1 (de) * | 1986-03-13 | 1987-10-01 | Toyota Motor Co Ltd | Radaufhaengung fuer ein kraftfahrzeug |
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-
2000
- 2000-04-15 DE DE2000118802 patent/DE10018802A1/de not_active Ceased
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Non-Patent Citations (3)
| Title |
|---|
| Firmenschrift, Fa. Benteler eingeg. im DPMA 15.7.93 * |
| JP 4-306111 A., In: Patents Abstracts of Japan, M-1380, March 15, 1993, Vol. 17, No. 123 * |
| ZEV-Glas. Ann. 111, 1987, Nr. 1, Januar * |
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