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Die
Erfindung betrifft ein beschichtetes Sinterkarbid-Schneidelement
(hiernach als „beschichtetes
Karbidelement" bezeichnet),
welches über
eine lange Zeitdauer bei Hochgeschwindigkeitsschneidvorgängen nicht
nur an gewöhnlichem
Stahl und Gußeisen,
sondern auch an schwierig zu verarbeitenden Materialien, wie Edelstahl,
aufgrund seiner exzellenten Oberflächenschmierfähigkeit
gegen Absplittern dem Abbrechen und Absplittern seiner Schneide
standhält.
Ein solches Schneidelement ist beispielsweise aus
US 6 093 479 A bekannt.
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Beschichtete
Karbidelemente bestehen vorzugsweise aus einem Sinterkarbidsubstrat
auf Wolframkarbidbasis und einer harten Beschichtung, welche vorzugsweise
eine Titanverbundschicht mit wenigstens einer Schicht aus Titankarbid
(hiernach als „TiC" bezeichnet), Titannitrid
(TiN), Titankarbonitrid (TiCN), Titankarboxid (TiCO) und Titankarbonitroxid
(TiCNO) und eine Aluminiumoxidschicht (Al
2O
3) und/oder Aluminiumoxid-Zirkonoxid-Verbundschicht (Al
2O
3-ZrO
2-Verbund)
aufweist, wobei Schichtzirkonoxidphasen in der Al
2O
3-Phase dispergiert werden, wie in
JP 57 039168 A und
JP 61 201778 A dargelegt.
Die harte Beschichtung wird vorzugsweise mittels chemischer Bedampfung
und/oder physikalischer Bedampfung gebildet und weist eine Durchschnittsdicke
von 3 bis 30 μm
auf. Ein beschichtetes Karbidelement mit einer harten Beschichtung,
bei welchem die erste Schicht aus TiN, die zweite Schichte aus TiCN,
die dritte Schicht aus TiCNO, die vierte Schicht aus Al
2O
3 und die fünfte Schicht aus TiN besteht,
ist in
JP 7 328810 A dargelegt.
Diese beschichteten Karbidelemente werden vielfach bei verschiedenen
Schneidevorgängen,
beispielsweise beim kontinuierlichen und diskontinuierlichen Schneiden
von Metallwerkstücken,
wie Stahl und Gußeisen,
eingesetzt.
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Es
ist bekannt, daß Titanverbundschichten
eine körnige
Kristallmorphologie aufweisen und für viele Anwendungen eingesetzt
werden. TiC-Schichten werden als sehr abschleiffeste Materialien
für viele
Anwendungen benutzt. TiN-Schichten werden in verschiedenen Bereichen
aufgrund des schönen,
goldartigen, äußeren Erscheinungsbildes
von TiN-Schichten als dekorative Oberflächenbeschichtung eingesetzt.
Es ist bekannt, daß die äußerste(n)
Schicht(en) der harten Beschichtung vieler Arten von beschichteten
Karbidelementen aufgrund scheinen Aussehens aus TiN bestehen. In
der Tat ermöglicht
dieses kennzeichnende Aussehen dem Maschinenbediener neue Schneiden
von Schneiden, die abgenutzt sind, zu unterscheiden. Eine TiCN-Schicht, welche
eine längliche
Kristallmorphologie aufweist, die durch chemische Bedampfung in
einem mittleren Temperaturbereich, wie 700–950°C, unter Verwendung eines Reaktionsgasgemisches,
welches organische Cyanidverbindungen, wie Acetonitril (CH
3CN), beinhaltet, hergestellt wird, ist als
eine sehr verschleißfeste
Beschichtung bekannt Diese Schicht ist in
JP 600 8010 A und
JP 7 328808 A offenbart.
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Al2O3-Schichten weisen
mehrere verschiedene Kristallpolymorphe auf, unter denen alpha-Al2O3 als das thermodynamisch
stabilste Polymorph bekannt ist, welches eine Korundstruktur aufweist.
Typische Polymorphe der Al2O3-Schicht,
die unter üblichen
CVD-Bedingungen hergestellt wird, sind stabile alpha-Al2O3, meta-stabile kappa-Al2O3 und amorphe Al2O3. An diesen Al2O3-Schichten
werden zahlreiche kristallographische Untersuchungen unter Verwendung
eines Röntgendiffraktionssystems
durchgeführt,
welches Cu K α-Strahlung
mit einer Wellenlänge
von ungefähr
1,5 Å aussendet
Bezüglich
der alpha-Al2O3-Schicht
können
verschiedene Arten von alpha-Al2O3-Schichten abhängig von den eingesetzten Herstellungsbedingungen
gebildet werden. Diese einzelnen alpha-Al2O3-Schichten weisen unterschiedliche Röntgendiagramme
auf. Sie haben maximale Peakstärken
an unterschiedlichen Positionen, und zwar an 2θ = 25,6 Grad (seine bevorzugte
Wachstumsausrichtung ist in 012-Richtung), 35,1 Grad (104-Richtung),
37,8 Grad (110-Richtung), 43,4 Grad (113-Richtung), 52,6 Grad (024-Richtung),
57,5 Grad 116-Richtung, 66,5 Grad 124-Richtung) und 68,2 Grad (030-Richtung).
Auch bei kappa-Al2O3-Schichten können unterschiedliche
Arten von kappa-Al2O3-Schichten abhängig von
den eingesetzten Herstellungsbedingungen gebildet werden. Sie haben
maximale Peakstärken an
unterschiedlichen Positionen, und zwar an 2θ = 19,7 Grad, 29,4 Grad, 32,1
Grad, 34,9 Grad, 37,3 Grad, 43,9 Grad, 52,6 Grad, 56,0 Grad, 62,3
Grad und 65,2 Grad.
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In
vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach arbeitssparenden, weniger
Zeit erfordernden Schneidvorgängen
gestiegen. Dementsprechend werden Schneidwerkzeuge benötigt, welche
bei verschiedenen Schneidvorgängen
von verschiedenen Arbeitsmaterialien eingesetzt werden können. Ferner
haben sich die Bedingungen dieser Schneidvorgänge zu Hochgeschwindigkeitsschneidvorgängen gewandelt.
Obwohl es nur wenige Probleme bei beschichteten Karbidelemente gibt,
wenn sie für
das kontinuierliche oder diskontinuierliche Schneiden von legiertem
Stahl oder Gußeisen
unter üblichen
Schneidebedingungen eingesetzt werden, gibt es starke Probleme,
wenn sie bei extrem viskosen Arbeitsmaterialien, wie Edelstahl oder
Weicheisen, eingesetzt werden. Da die Splitter dieser Materialien,
welche bei dem Schneidvorgang erzeugt werden, eine hohe Affinität zu konventionellen
Al2O3-Schichten
und Ti-Verbundschichten mit einer harten Beschichtung aufweisen,
bleiben die Arbeitssplitter an der Flache der Schneide haften. Diese
Phänomene
werden deutlicher bei erhöhten
Schneidegeschwindigkeiten und fuhren zum Abbrechen oder Absplittern
des Körpers
an seiner Schneide mit der Folge, daß die Lebensdauer des Werkzeugs
kürzer
wird. Daher besteht noch immer der Bedarf nach beschichteten Karbidelementen,
die einem Absplittern während
Hochgeschwindigkeitsschneidvorgängen über längere Zeiträume hinweg
standhalten.
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Ferner,
ist ein Sinterkarbid-Schneidelement mit Hartstoffbeschichtung aus
Titankarbid, Titannitrid, Titankarbonitrid, Titankarboxid und/oder
Titankarbonitroxid und Aluminiumoxid als Außenschicht bekannt, wobei auf
dieser Außenschicht
noch eine TiN- oder TiCN-Schicht angeordnet sein kann (
US 6 093 479 A ). Auch ist es
bekannt, Sinterkarbid-Schneidelemente
mit einer Oxid-Deckschicht zu versehen (
DE 27 30 355 A1 ). Weitere
Beispiele für
Oxid-Deckschichten auf Sinterkarbid-Gegenständen sind aus
DE 27 27 250 C2 bekannt. Auch
ist es bekannt, Al
2O
3 und
TiO
2 oder eine feste Lösung von TiO
2-Al
2O
3 auf Schneidelemente
aufzubringen (
JP 52
00 9612 A ).
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Auch
ist es bekannt (
EP
0162656 B1 ), Karbid-Hartmetall-Elemente mit mehrlagigen Überzügen, die als äußere Schicht
Aluminiumoxid-Mehrfachschichten
aufweisen, in denen Titanoxid gelöst ist und auf denen sich noch äußerste Schichten
u. a. aus TiN befinden zu versehen.
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Auch
weisen mehrlagige Scheidwerkzeugbeschichtungen Außenschichten
aus TiN auf, unter denen sich TiO befinden kann und die mittels
CVD hergestellt werden (
EP
0 085 240 B1 ). Schließlich
sind auch Überzüge der Zusammensetzungen
Ti (O
x, N
y) mit
einstellbarer Stöchiometrie
für verschiedene
Anwendungen, u. a. für
mechanische Beanspruchungen, bekannt (
FR-2769922 A1 ).
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Diesen
verschiedenen Vorschlägen
ist gemeinsam, dass sie keine Lehre offenbaren, wie beim Arbeiten
mit Sinterkarbid-Schneidelementen unter Hochgeschwindigkeitsbedingungen
ein vorzeitiges Absplittern der Schneidkanten verhindert werden
kann.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist, ein beschichtetes Karbidelement
zu liefern, welches über
eine lange Zeitdauer bei Hochgeschwindigkeitsschneidvorgängen nicht
nur an gewöhnlichem
Stahl und Gußeisen, sondern
auch an schwierig zu verarbeitenden Materialien, wie Edelstahl und
weichem unlegierten Stahl, einem Abbrechen oder Absplittern seiner
Schneide standhält.
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Diese
Aufgabe wird gemäß der vorliegenden
Erfindung von einem beschichteten Sinterkarbidschneidelement für ein Schneidwerkzeug
mit einem Substrat und einer harten Beschichtung auf diesem Substrat
gelöst,
dessen harte Beschichtung wenigstens eine Schicht aufweist, welche
aus der Gruppe gewählt
ist, die Titankarbid, Titannitrid, Titankarbonitrid, Titankarboxid,
Titankarbonitroxid, Aluminium und einem Aluminiumoxid-Zirkonoxid-Verbundmaterial
umfasst, bei welchem die Zirkonoxidphasen um gemahlene Aluminiumoxidphasen
herum dispergiert werden, wobei die harte Beschichtung mit einer
Außenschicht
versehen ist, welche Titanoxid aufweist, das durch die Summenformel
TiOw ausgedrückt ist, wobei w von 1,20 bis
1,90 reicht Die äußerste Schicht
weist ein attraktives äußeres Erscheinungsbild
auf und zeigt auch eine exzellente Oberflächenschmierfähigkeit
gegen Absplittern. Dieses beschichtete Karbidelement weist eine
gute Verschleißfestigkeit
und eine lange Lebensdauer auf, selbst wenn es für Hochgeschwindigkeitsschneidvorgänge von
viskosen Materialien, wie Edelstahl und weichem unlegiertem Stahl,
eingesetzt wird.
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Ein
vollständigeres
Verständnis
der Erfindung und vieler der mit ihr einhergehenden Vorteile wird
leicht gewonnen, wenn dieselben unter Bezugnahme auf die nachfolgende
detaillierte Beschreibung verstanden werden, welche in Verbindung
mit den anliegenden Zeichnungen zu sehen ist, bei welchen:
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1 eine Umrißskizze eines beschichteten
Sinterkarbideinsatzes (a) und eine Querschnittsansicht des Einsatzes
(b) ist;
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2 eine Umrißskizze eines beschichteten
Sinterkarbidschaftfräsers
(a) und eine Querschnittsansicht des Schaftfräsers (b) ist; und
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3 eine Umrißskizze des beschichteten Sinterkarbidbohrers
(a) und eine Querschnittsansicht des Bohrers (b) ist.
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Die
vorliegende Erfindung liefert eine harte Beschichtung, welche auf
das Schneidelement eines Schneidwerkzeugs aufgebracht wird. Der
Ausdruck „Schneidelement" bezieht sich auf
den Teil des Schneidwerkzeugs, welcher das Werkstück tatsächlich schneidet.
Schneidelemente beinhalten austauschbare Schneideinsätze, welche
an den Schneidhaltern von Drehmeißeln, Stirnfräserkörpern und
Schaftfräserkörpern befestigt
werden. Schneidelemente umfassen auch Schneiden von Bohrern und
Schaftfräsern.
Das Schneidelement ist vorzugsweise aus Sinterkarbidsubstraten auf
Wolframkarbidbasis hergestellt.
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Die
harte Beschichtung überzieht
vorzugsweise einen Bereich der Oberfläche, und bevorzugter die gesamte
Oberfläche
des Schneidelementes. Die harte Beschichtung ist eine Titanverbundschicht,
welche aus wenigstens einer Schicht aus der Gruppe, die aus TiC,
TiN, TiCN, TiCO und TiCNO umfasst, einer Al2O3-Schicht und/oder einer Al2O3-ZrO2-Verbundschicht
und einer Außenschicht
besteht, die Titanoxid aufweist, welches eine Zusammensetzung mit
der Formel TiOw hat, wobei w von 1,25 bis
1,90 reicht. Eine TiN-Schicht, welche ein schönes Aussehen hat, kann auch
als Beschichtung und äußerste Schicht
auf der Außenschicht
verwendet werden, wobei die äußerste TiN-Schicht
in eine Titannitroxidschicht umgewandelt wird, die eine Zusammensetzung
mit der Formel TiN1–y(O)y aufweist,
wobei (O) den von unterhalb der Titanoxidschicht abgegebenen Sauerstoff
ausdrückt
und von 0,01 bis 0,40 reicht. Die Außenschicht oder die äußerste Schicht
zeigt eine bessere Eigenschaft bezüglich der Oberflächenschmierfähigkeit
gegen Absplittern, was bedeutet, daß es kaum vorkommt, daß Splitter
an den Schneiden haften bleiben, selbst wenn das beschichtete Karbidelement
für Schneidvorgänge von
extrem viskosen Arbeitsmaterialien, wie Edelstahl und weichem unlegiertem
Stahl, eingesetzt wird.
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Die
bevorzugten Ausführungen
der vorliegenden Erfindung wurden gefunden, nachdem viele verschiedene
Arten von harten Beschichtungen auf Sinterkarbid-Schneidelementen
auf den Aspekt hin getestet worden waren, ein neues beschichtetes
Karbidelement mit langer Lebensdauer zu entwickeln, an welchem Splitter
kaum anhaften, selbst wenn das Schneidelement für Hochgeschwindigkeitsschneidvorgänge viskoser Materialien
eingesetzt wird. Aus diesen Versuchen ergaben sich die folgenden
Ergebnisse (A) bis (F):
- (A) Gemäß US 4,442,169 A kann
eine Titanoxidschicht (TiO2) mittels chemischer
Bedampfung aus einem Reaktionsgemisch von TiCl4,
CO2 und H2 hergestellt
werden. Ferner kann gemäß EP 0878,563 B1 eine
auf Titanoxid basierende Schicht mit Ti2O3 mit einer Korundphase und TiCNO mit einer
kubischen Phase mittels chemischer Bedampfung unter Verwendung eines
Reaktionsgemisches aus TiCl4, CO2, N2 und H2 hergestellt werden. Aber bezüglich ihrer
Verwendung als Oberflächenschicht
eines beschichteten Karbidelementes ist die Oberflächenglätte dieser
konventionellen Titanoxidschichten nicht ausreichend, wobei sich manchmal
noch Kanten, welche zu kürzeren
Werkzeuglebensdauern führen
als erwartet, an der Schneide aufgrund des Anhaftens von Arbeitssplittern
daran aufbauen.
- (B) Eine Titanoxidschicht, die eine sehr glatte Oberfläche aufweist
und durch die Summenformel TiOw ausgedrückt werden
kann, wobei w von 125 bis 1,90 reicht, kann mittels chemischer Bedampfung
unter Verwendung eines Reaktionsgasgemisches hergestellt werden,
welches eine große
Menge an Inertgas enthält und
vorzugsweise 0,2 bis 10 Volumenprozent (hiernach nur Prozent) TiCl4, 0,1 bis 10 Prozent Kohlendioxid (CO2), 5 bis 60 Prozent Argon (Ar), wobei der
Rest der Bilanz aus Wasserstoff (H2) besteht,
bei einer Temperatur von 800 bis 1100°C und einem Druck von 3999,72
bis 66662 Pa (30 bis 500 Torr) aufweist. Das Atomverhältnis w
kann durch Messung unter Verwendung der Anger-Elektronenspektroskopie
(hiernach als „AES" bezeichnet) ermittelt
werden, wobei der Mittelpunkt der Schicht der glatten Querschnittsfläche der harten
Beschichtung mit einem Elektronenstrahl bestrahlt wird.
- (C) Wenn die Titanoxidschicht als Außenschicht auf das konventionelle
beschichtete Karbidelement aufgebracht wird, hat das Werkzeug eine
lange Lebensdauer ohne irgendwelches Anhaften von Splittern und
Abbrechen und Absplittern an der Schneide, selbst wenn es bei Hochgeschwindigkeitsschneidvorgängen von schwierig
zu verarbeitenden Materialien, wie Edelstahl und weichem unlegiertem
Stahl, eingesetzt wird, da die äußere Titanoxidschicht
eine extrem niedrige Affinität
zu diesen Materialien und eine erhöhte Oberflächenebenheit und Schmierfähigkeit
der Schicht aufweist
- (D) Während
des Aufbringen der TiN-Schicht als äußerste Schicht auf das beschichtete,
eine Außenschicht aus
Titanoxid aufweisende Karbidelement mittels chemischer Bedampfung
unter Verwendung eines konventionellen Reaktionsgasgemisches für TiN, welches
vorzugsweise 0,2 bis 10 Prozent TiCl4, 4
bis 60 Prozent Stickstoff (N2) und einen
Rest aus Wasserstoff H2 enthält, bei
einer Temperatur von 800 bis 1100°C und
einem Druck von 3999,72 bis 86660,6 Pa (30 bis 650 Torr) verteilt
sich etwas von dem Sauerstoff unterhalb der Titanoxidschicht in
die wachsende äußerste TiN-Schicht.
Folglich wird eine Titannitroxidschicht gebildet, welche diffundierten
Sauerstoff enthält.
Nach dem Aufbringen der äußersten
Titannitroxidschicht fällt
der w-Wert der Außenschicht,
TiOw, von 1,25–1,90 auf 1,20–1,70. Dabei ändert sich
das Atomverhältnis des
diffundierten Sauerstoffs zu Titan der äußersten Titannitorxidschicht
derart, daß es
von 0,01 bis 0,40 reicht. Diese Schicht wird als Summenformel TiN1–y(O)y, ausgedrückt, wobei (O) den von unterhalb
der Titanoxidschicht diffundierten Sauerstoff ausdrückt und
y das Atomverhältnis
des diffundierten Sauerstoffs zu Titan ausdrückt. In diesem Fall hat das
Werkzeug auch eine lange Lebensdauer ohne irgendwelches Anhaften
von Splittern und Abbrechen und Absplittern an der Schneide, selbst
wenn es bei Hochgeschwindigkeitsschneidvorgängen von schwierig zu verarbeitenden
Materialien, wie Edelstahl und weichem unlegiertem Stahl, eingesetzt
wird, da die äußerste Titannitroxidschicht
eine extrem niedrige Affinität
zu diesen Materialien und erhöhte
Oberflächenschmierfähigkeit
aufweist. Ferner weist die äußerste Titannitroxidschicht, welche
diffundierten Sauerstoff umfaßt,
eine visuell sehr ansprechende, äußere, goldene
Farbe wie eine konventionelle TiN-Schicht auf Dies macht es auch
leichter für
den Maschinenbediener, neue Schneidelement gegenüber bereits abgenutzten zu
identifizieren.
- (E) Anstelle des Aufbringens der äußersten TiN-Schicht auf die
Titanoxidschicht führt
die Beschichtung mit einer TiC- oder TiCN-Schicht zu denselben Wirkungen
einschließlich
der hohen Oberflächenschmierfähigkeit.
- (F) In dem Fall, daß die äußere Titanoxidschicht
auf die Oberfläche
von entweder der Al2O3-Schicht oder der Al2O3-ZrO2-Verbundschicht
aufgebracht wird, kann ein Aufhaften zwischen den Flächen der
Titanoxidschicht und der Al2O3-Schicht oder
der Al2O3-ZrO2-Verbundschicht
weiter verstärkt
werden, indem dieses beschichtete Karbidelement in einer Gasumgebung
mit 0,05 bis 10 Prozent TiCl4, wobei der
Rest aus einem Inertgas wie Ar besteht, bei einer Temperatur von
800 bis 1100°C
und einem Druck von 3999,72 bis 86660,6 Pa (30 bis 650 Torr) über eine
vorgeschriebene Dauer, beispielsweise 5 Minuten bis 5 Stunden, gehalten wird.
Diese Behandlung führt
zu einem Diffusionsbereich um die Grenzfläche der Titanoxidschicht mit
der Al2O3-Schicht oder der Al2O3-ZrO2-Verbundschicht.
Die Dicke dieses Bereiches reicht von 0,05 bis 2 μm. Diese
Behandlung ist besonders wirksam, wenn der w-Wert ziemlich niedrig
ist, beispielsweise innerhalb der Grenzen von 1,25 bis 1,40, oder
wenn die äußere Titanoxidschicht
ziemlich dünn
ist, beispielsweise innerhalb der Grenzen von 0,1 bis 1 μm.
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Basierend
auf diesen Ergebnissen, liefert die vorliegende Erfindung ein beschichtetes
Karbidelement, das über
eine lange Zeitdauer bei Hochgeschwindigkeitsschneidvorgängen nicht
nur an gewöhnlichem
Stahl und Gußeisen,
sondern auch an schwierig zu verarbeitenden Materialien, wie Edelstahl
und weichem unlegiertem Stahl aufgrund seiner exzellenten Oberflächenschmierfähigkeit
gegen Splitterbildung und seiner Oberflächenglätte eine höhere Festigkeit gegen das Abbrechen
oder Absplittern seiner Schneide aufweist, welches vorzugsweise
aus einem Sinterkarbidsubstrat und einer auf dem Substrat gebildeten,
harten Beschichtung mit vorzugsweise einer Durchschnittsdicke von
3 bis 30 μm
besteht, welche aus wenigstens einer Schicht, die aus der Gruppe
ausgewählt
ist, die TiC, TiN, TiCN, TiCO und TiCNO umfasst, und der Al2O3-Schicht und/oder
der Al2O3-ZrO2-Verbundschicht gebildet ist, wobei die
harte Beschichtung ferner eine äußere Titanoxidschicht
mit einer Durchschnittsdicke von 0,1 bis 3 μm aufweist, welche als TiOw ausgedrückt
werden kann, wobei w für das
Atomverhältnis
von Sauerstoff Titan steht, welches durch AES-Bestimmung auf 1,25
bis 1,90 ermittelt ist.
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Das
beschichtete Karbidelement kann auch eine äußerste Titannitroxidschicht
mit einer Durchschnittsdicke von 0,05 bis 2 μm aufweisen, welche als TiN1–y(O)y ausgedrückt
werden kann, wobei (O) diffundierter Sauerstoff ist und y das Atomverhältnis des
diffundierten Sauerstoffs zu Titan ausdrückt, welches durch AES-Bestimmung
von 0,01 bis 0,40 auf der äußeren Titanoxidschicht
reichen kann.
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In
der vorliegenden Erfindung liegt die Durchschnittsdicke der harten
Beschichtung vorzugsweise zwischen 3 und 30 μm. Eine exzellente Verschleißfestigkeit
kann bei einer Dicke von weniger als 3 μm nicht erreicht werden, wohingegen
bei einer Dicke von mehr als 30 μm
ein Abbrechen und Absplittern an der Schneide des Schneidelementes
leicht auftritt.
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Die
Durchschnittsdicke der Außenschicht
liegt vorzugsweise zwischen 0,1 und 3 μm. Bei einer Dicke von weniger
als 0,1 μm
können
keine zufriedenstellende Oberflächenschmierfähigkeit
und ausreichende Sauerstoffversorgung der äußersten Schicht erreicht werden,
wohingegen diese Eigenschaften bei 3 μm immer noch ausreichend sind.
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Die
Durchschnittsdicke der äußersten
Schicht liegt vorzugsweise zwischen 0,05 und 2 μm. Bei einer Dicke von weniger
als 0,05 μm
können
kein zufriedenstellendes Oberflächenaussehen
und keine gute Oberflächenschmierfähigkeit
sichergestellt werden, wohingegen das äußere Erscheinungsbild und die
Oberflächenschmierfähigkeit
bei 2 μm
ausreichend sind.
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Bezüglich der äußersten
Titannitroxidschicht liegt das Atomverhältnis des diffundierten Sauerstoffs
zu Titan, welches der y-Wert ausdrückt, vorzugsweise bei 0,01
bis 0,40. Wenn y weniger als 0,01 beträgt, kann keine zufriedenstellende
Oberflächenschmierfähigkeit
erreicht werden, wohingegen sich leicht einige Poren unterhalb der
Titanoxidschicht bilden und folglich die Bildung einer haltbaren
Schicht nicht möglich
ist, wenn y mehr als 0,40 beträgt.
Die äußerste Schicht
kann gebildet werden, wenn eine TiN-Schicht auf die äußere Titanoxidschicht aufgebracht
wird, deren Atomverhältnis
von Sauerstoff zu Titan, welches der w-Wert ausdrückt, von
1,25 bis 1,90 reicht. Bei dem Bildungsmechanismus der Titannitroxidschicht
ist offensichtlich, daß die
Diffusion des Sauerstoffs von unterhalb der Titanoxidschicht unerläßlich ist.
In dem Fall, wo der Wert von w kleiner als 1,25 ist, wird es schwierig,
eine äußerste Titannitroxidschicht
zu erhalten, welche eine ausreichende Menge an diffundiertem Sauerstoff
aufweist. Wenn jedoch auf der anderen Seite der Wert w mehr als
1,90 beträgt, diffundiert
zu viel Sauerstoff in die äußerste Schicht,
wenn der y-Wert mehr als 0,40 beträgt. So ist der Wert von w auf
den Bereich zwischen 1,25 und 1,90 begrenzt.
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Nachdem
die Erfindung allgemein beschrieben wurde, kann ein weiteres Verständnis unter
Bezugnahme auf spezifische Beispiele erreicht werden.
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Beispiele
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Beispiel 1
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Die
folgenden pulverisierten Materialien, deren Durchschnittskorngröße in dem
Bereich von 0,5 bis 4 μm
lag, wurden als Rohmaterialien für
Substrate vorbereitet: ein WC-Pulver, ein TiC/WC-Pulver (TiC/WC = 30/70 Gew.-%), ein
(Ti,W)CN-Pulver (TiC/TiN/WC = 24/20/56), ein TaC/NbC-Pulver (TaC/NbC
= 90/10), ein Cr3Cr2-Pulver
und ein Co-Pulver. Diese Pulver wurden basierend auf der in Tabelle
I gezeigten Formel vermischt, in einer Kugelmühle über 72 Stunden naß gemahlen
und getrocknet. Mehrere trockene Pulvergemische wurden auf diese
Weise hergestellt und dann wurde jedes bei einem Druck von 1 Tonne/cm2 zu Grünlingen
gepreßt,
welche unter den folgenden Bedingungen gesintert wurden: Druck:
1,33 bis 6,67 Pa (0,01 bis 0,05 Torr), Temperatur: 1300 bis 1500°C, Haltezeit:
1 Stunde, um Sinterkarbideinsatzsubstrate A bis F, wie in der ISO-CNMG
120408 definiert, herzustellen, deren Form in 1 gezeigt
ist.
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Die
Schneiden der Sinterkarbideinsatzsubstrate A bis F wurden gehont.
Jedes Substrat wurde einer chemischen Bedampfung unter Verwendung
konventioneller Ausrüstung
unter den in den Tabellen 2 und 3 aufgeführten Bedingungen unterzogen,
um harte Beschichtungen auf dem Substrat zu bilden. 1-TiCN in Tabelle 2
stellt die TiCN-Schicht dar, die eine in die Länge gewachsene Kristallmorphologie
aufwies, wie in der
JP 6-8010
A beschrieben. Sollbeugungswinkel für sowohl alpha-Al
2O
3 und kappa-Al
2O
3 in Tabelle 2 stehen für den Beugungswinkel (2θ), der die
maximale Peakstärke
unter allen Peaks aufweist, welche zu Al
2O
3 in Röntgendiagrammen
gehören.
Zur Herstellung der beschichteten Sinterkarbideinsätze gemäß der vorliegenden
Erfindung wurde eine harte Beschichtung mit einer Titanverbundschicht,
einer Al
2O
3-Schicht
und einer äußeren Titanoxidschicht
auf jedes Substrat aufgebracht, wobei die festgelegte Beschichtungsstruktur
und Dicke für
jede Schicht in Tabelle 4 gezeigt sind. Um konventionelle beschichtete
Sinterkarbideinsätze
herzustellen, wurden dieselben Substrate und Beschichtungsstrukturen
genommen, jedoch im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung mit äußeren Titanoxidschichten,
wobei die festgelegte Beschichtungsstruktur und Dicke für jede Schicht
in Tabelle 5 gezeigt sind. Beschichtete Sinterkarbideinsätze gemäß der vorliegenden
Erfindung 1 bis 14 und konventionelle beschichtete Karbideinsätze 1 bis
14 wurden auf solche Weise hergestellt.
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Bei
den beschichteten Sinterkarbideinsätzen der vorliegenden Erfindung
1 und 3 wurde eine Behandlung zur Verbesserung des Anhaftens zwischen
den Flächen
der Al2O3-Schicht
und der äußeren Titanoxidschicht
angewandt nachdem die Titanoxidschicht aufgebracht worden war. Für den vorliegenden
Einsatz 1 waren die Bedingungen der Behandlung die folgenden: eine
Gasverbindung aus TiCl4 (1 Vol.-%), wobei
Ar die restliche Gaskomponente darstellt; eine Temperatur von 1020°C; ein Druck
von 6666,12 Pa (50 Torr); eine Dauer von 1 Stunde. Für den vorliegenden
Einsatz 3 waren die Bedingungen wie folgt: eine Gasverbindung aus
TiCl4 (0,2 Vol.-%), wobei Ar die restliche
Gaskomponente darstellt; eine Temperatur von 1000°C; ein Druck von
19998,36 Pa (150 Torr); eine Dauer von 2 Stunden. Bei einer Querschnittsuntersuchung
unter Verwendung von AES wurde für
den vorliegenden Einsatz 1 ein Diffusionsbereich mit einer Dicke
von 0,9 μm
untersucht, während
für den
vorliegenden Einsatz 3 ein Diffusionsbereich mit einer Dicke von
0,6 μm untersucht wurde.
Das Atomverhältnis
von Sauerstoff zu Titan der äußeren Titanoxidschicht
(w-Wert) wurde unter Einsatz von AES untersucht, und er war fast
identisch mit dem Sollwert, wie in Tabelle 3 gezeigt.
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Aus
der Untersuchung der harten Beschichtungen unter Verwendung eines
optischen Mikroskops ergab sich, daß die Dicke jeder Schicht fast
identisch mit der geplanten Dicke war. Auch aus der Untersuchung der
harten Beschichtung unter Verwendung der Röntgenspektroskopie, deren Quelle
eine Cu K α-Bestrahlung mit
einer Wellenlänge
von 1,5 A war, ergab sich, daß jede
Al2O3-Schicht die
maximale Peakstärke
in demselben Winkel wie dem Sollwinkel aufwies.
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Ferner
wurden mit den beschichteten Sinterkarbideinsätzen der vorliegenden Erfindung
1 bis 14 und den konventionellen beschichteten Sinterkarbideinsätzen 1 bis
14 die folgenden kontinuierlichen und diskontinuierlichen Schneidversuche
durchgeführt.
Die Verschleißbreite
auf der Flankenseite wurde bei jedem Versuch gemessen. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 6 gezeigt.
- (1-1) Schneidart:
kontinuierliches Drehmeißeln
von Edelstahl
Werkstück:
runde JIS SUS304-Stange
Schneidgeschwindigkeit: 300 m/min.
Zufuhrgeschwindigkeit:
0,2 mm/Umdr.
Schnittiefe: 1 mm
Schneidzeit: 10 min.
Kühlmittel:
trocken
- (1-2) Schneidart: diskontinuierliches Drehmeißeln von
Edelstahl
Werkstück:
runde JIS SUS304-Stange mit 4 Längsnuten
Schneidgeschwindigkeit:
200 m/min.
Zufuhrgeschwindigkeit: 0,17 mm/Umdr.
Schnittiefe:
1 mm
Schneidzeit: 3 min.
Kühlmittel: trocken
- (1-3) Schneidart: diskontinuierliches Drehmeißeln von
weichem, unlegiertem Stahl
Werkstück: runde JIS S15C-Stange mit
4 Längsnuten
Schneidgeschwindigkeit:
300 m/min.
Zufuhrgeschwindigkeit: 0,25 mm/Umdr.
Schnittiefe:
1,5 mm
Schneidzeit: 5 min.
Kühlmittel: trocken
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Beispiel 2
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Dieselben
Sinterkarbideinsatzsubstrate A bis F wie in Beispiel 1 wurden hergestellt.
Die Schneiden der Sinterkarbideinsatzsubstrate A bis F wurden gehont.
Jedes Substrat wurde einer chemischen Bedampfung unter Verwendung
konventioneller Ausrüstung
unter den in den Tabellen 2 und 3 aufgeführten Bedingungen unterzogen,
um harte Beschichtungen auf dem Substrat zu bilden. Zur Herstellung
der beschichteten Sinterkarbideinsätze gemäß der vorliegenden Erfindung
wurde eine harte Beschichtung mit einer Titanverbundschicht, einer
Al2O3-Schicht, einer äußeren Titanoxidschicht,
welche diffundierenden Sauerstoff liefert, und einer aus diffundiertem
Sauerstoff gebildeten äußersten.
Titannitroxidschicht aufgebracht, wobei die festgelegte Beschichtungsstruktur
und Dicke für
jede Schicht in Tabelle 7 gezeigt sind. Um konventionelle beschichtete
Sinterkarbideinsätze
herzustellen, wurden, im Vergleich zu der vorliegenden Erfindung,
dieselben Substrate und Beschichtungsstrukturen genommen, außer daß die äußere Titanoxidschicht
und die äußerste Titannitroxidschicht
durch eine TiN-Schicht ersetzt wurden. Die festgelegte Beschichtungsstruktur
und Dicke für
jede Schicht der konventionellen Sinterkarbideinsätze sind
in Tabelle 8 gezeigt Beschichtete Sinterkarbideinsätze gemäß der vorliegenden
Erfindung 15 bis 24 und konventionelle beschichtete Karbideinsätze 15 bis
24 wurden auf solche Weise hergestellt.
-
Bei
den beschichteten Sinterkarbideinsätzen der vorliegenden Erfindung
17 und 21 wurde eine Behandlung zur Verbesserung des Anhaftens zwischen
den Flächen
der Al2O3-Schicht
und der Titanoxidschicht angewandt, nachdem eine äußere Titanoxidschicht
aufgebracht worden war. Für
den vorliegenden Einsatz 17 waren die Bedingungen der Behandlung
die folgendem eine Gasverbindung aus TiCl4 (0,5
Vol.-%), wobei Ar die restliche Gaskomponente darstellt; eine Temperatur
von 1000°C;
ein Druck von 13332,4 Pa (100 Torr); und eine Dauer von 1 Stunde.
Für den
vorliegenden Einsatz 21 waren die Bedingungen wie folgt: eine Gasverbindung
aus TiCl4 (0,1 Vol.-%), wobei Ar die restliche
Gaskomponente darstellt; eine Temperatur von 1000°C; ein Druck
von 6666,12 Pa (50 Torr) und eine Dauer von 2 Stunde.
-
Bei
der Querschnittsuntersuchung unter Verwendung von AES wurde für den vorliegenden
Einsatz 17 ein Diffusionsbereich mit einer Dicke von 0,6 μm ermittelt,
während
für den
vorliegenden Einsatz 21 ein Diffusionsbereich mit einer Dicke von
0,8 μm festgestellt
wurde. Das Atomverhältnis
von Sauerstoff zu Titan an der äußeren Titanoxidschicht
(w-Wert) und das Atomverhältnis
des diffundierten Sauerstoffs zu Titan an der äußersten Titannitroxidschicht
(y-Wert) wurden
unter Einsatz von AES untersucht, und die Werte sind in Tabelle 9
dargestellt Aus der Untersuchung der harten Beschichtungen unter
Verwendung eines optischen Mikroskops ergab sich, daß die Dicke
jeder Schicht fast identisch mit der geplanten Dicke war. Auch aus
der Untersuchung der harten Beschichtung unter Verwendung der Röntgenspektroskopie,
deren Quelle eine Cu K α-Bestrahlung mit
einer Wellenlänge
von 1,5 A war, ergab sich, daß jede
Al2O3-Schicht die
maximale Peakstärke
in demselben Winkel wie dem Sollwinkel aufwies.
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Ferner
wurden mit den beschichteten Sinterkarbideinsätzen der vorliegenden Erfindung
15 bis 24 und den konventionellen beschichteten Sinterkarbideinsätzen 15
bis 24 die folgenden kontinuierlichen und diskontinuierlichen Schneidversuche
durchgeführt.
Die Verschleißbreite
auf jeder Flankenseite wurde bei jedem Versuch gemessen. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 9 gezeigt.
- (2-1) Schneidart:
kontinuierliches Drehmeißeln
von legiertem Stahl
Werkstück:
runde JIS SCM440-Stange
Schneidgeschwindigkeit: 350 m/min.
Zufuhrgeschwindigkeit:
0,2 mm/Umdr.
Schnittiefe: 1,5 mm
Schneidzeit: 5 min.
Kühlmittel:
trocken
- (2-2) Schneidart: diskontinuierliches Drehmeißeln von
legiertem Stahl
Werkstück:
runde JIS SNCM439-Stange mit 4 Längsnuten
Schneidgeschwindigkeit:
300 m/min.
Zufuhrgeschwindigkeit: 0,25 mm/Umdr.
Schnittiefe:
1,5 mm
Schneidzeit: 5 min.
Kühlmittel: trocken
-
Beispiel 3
-
Die
folgenden Pulver wurden als Rohmaterialien hergestellt: ein grobes
WC-Pulver mit einer Korndurchschnittsgröße von 5,5 μm; ein feines WC-Pulver mit
einer Korndurchschnittsgröße von 0,8 μm; ein TaC-Pulver
mit einer Korndurchschnittsgröße von 1,3 μm; ein NbC-Pulver
mit einer Korndurchschnittsgröße von 1,2 μm; ein ZrC-Pulver
mit einer Korndurchschnittsgröße von 1,2 μm; ein Cr3C2-Pulver mit einer
Korndurchschnittsgröße von 2,3 μm; ein VC-Pulver
mit einer Korndurchschnittsgröße von 1,5 μm; ein (Ti,W)C-Pulver
mit einer Korndurchschnittsgröße von 1,0 μm; ein Co-Pulver
mit einer Korndurchschnittsgröße von 1,8 μm; und ein
Kohlenstoffpulver mit einer Korndurchschnittsgröße von 12 μm. Eine Anzahl von Pulvermischungen wurde
durch Mischen gemäß den in
Tabelle 10 gezeigten Formeln mit Wachs in Acetonlösemittel
hergestellt. Jedes Pulvergemisch wurde in einer Kugelmühle aber
24 Stunden naß gemahlen
und getrocknet. Nachdem jedes trockene Gemisch bei einem Druck von
1 Tonne/cm2 zu einem Grünling gepreßt worden war, wurde jeder Grünling unter
den folgenden Bedingungen gesintert: ein Druck von 6,66612 Pa (0,05
Torr); eine Erwärmungsgeschwindigkeit
von 7°C/min;
eine Temperatur von 1370 bis 1470°C
und eine Haltezeit von 1 Stunde, um Sinterkarbidmaterialien herzustellen,
deren Formen Säulen
mit Durchmessern von 8 mm, 13 mm und 26 mm entsprachen. Ferner wurden
Sinterkarbidschaftfräsersubstrate
a bis h mit den folgenden Größen: ϕ 6
mm × 13 mm, ϕ 10
mm × 22
mm und ϕ 20 mm × 45
mm, deren Formen und Zusammensetzungen in 2 und
Tabelle 10 gezeigt sind, mit einem Schleifverfahren an den säulenförmigen Sinterkarbidmaterialien
hergestellt.
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Die
Schneiden der Sinterkarbidschaftfräsersubstrate a bis h wurden
gehont. Jedes Substrat wurde einer chemischen Bedampfung unter Verwendung
konventioneller Ausrüstung
unter den in den Tabellen 2 und 3 aufgeführten Bedingungen unterzogen,
um harte Beschichtungen auf den Substraten zu bilden. Zur Herstellung
der beschichteten Sinterkarbidschaftfräser gemäß der vorliegendes Erfindung
wurde eine harte Beschichtung mit einer Titanverbundschicht, einer
Al2O3-Schicht und
einer äußeren Titanoxidschicht
auf jedes Substrat aufgebracht, wobei die festgelegte Beschichtungsstruktur
und Dicke für
jede Schicht in Tabelle 11 gezeigt sind. Um konventionelle beschichtete
Sinterkarbidschaftfräser
herzustellen, wurden, im Vergleich zu der vorliegenden Erfindung,
dieselben Substrate und Beschichtungsstrukturen genommen, außer daß äußere Titanoxidschichten
aufgebracht wurden, wobei die festgelegte Beschichtungsstruktur
und Dicke für
jede Schicht in Tabelle 12 gezeigt sind. Beschichtete Sinterkarbidschaftfräser gemäß der vorliegenden
Erfindung 1 bis 8 und konventionelle beschichtete Karbidschaftfräser 1 bis
8 wurden auf solche Weise hergestellt.
-
Ferner
wurden mit den beschichteten Sinterkarbidschaftfräsern der
vorliegenden Erfindung 1 bis 3 und den konventionellen beschichteten
Sinterkarbidschaftfräser
1 bis 3 die folgenden Schneidversuche durchgeführt.
- (3-1)
Schneidart: Nutenfräsen
an Edelstahl
Werkstück:
quadratische JIS SUS304-Stange, 100 mm × 250 mm, Dicke: 50 mm
Schneidgeschwindigkeit:
60 m/min.
Tischzufuhrgeschwindigkeit: 200 mm/min.
Schnittiefe:
3 mm
Kühlmittel:
wasserlösliches
Kühlmittel
-
Mit
den beschichteten Sinterkarbidschaftfräsern der vorliegenden Erfindung
4 bis 6 und den konventionellen beschichteten Sinterkarbidschaftfräsern 4 bis
6 wurden die folgenden Schneidversuche durchgeführt.
- (3-2)
Schneidart: Nutenfräsen
an weichem, unlegiertem Stahl
Werkstück: quadratische JIS S15C-Stange,
100 mm × 250
mm, Dicke: 50 mm.
Schneidgeschwindigkeit: 80 m/min.
Tischzufuhrgeschwindigkeit:
400 mm/min.
Schnittiefe: 6 mm
Kühlmittel: trocken
-
Mit
den beschichteten Sinterkarbidschaftfräsern der vorliegenden Erfindung
7 und 8 und den konventionellen beschichteten Sinterkarbidschaftfräsern 7 und
8 wurden die folgenden Schneidversuche durchgeführt.
- (3-3)
Schneidart: Nutenfräsen
an Edelstahl
Werkstück:
quadratische JIS SUS304-Stange, 100 mm × 250 mm, Dicke: 50 mm
Schneidgeschwindigkeit:
70 m/min.
Tischzufuhrgeschwindigkeit: 200 mm/min.
Schnittiefe:
15 mm
Kühlmittel:
wasserlösliches
Kühlmittel
-
Bei
jedem Nutenfräsversuch
wurde die Gesamtnutenlänge
gemessen, welche hergestellt werden kann, bis der Durchmesser der
unteren Schneide des Schaftfräsers
sich um 0,20 mm im Vergleich zum Original verringert hat. Die Ergebnisse
sind in den Tabellen 11 und 12 gezeigt.
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-
-
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Beispiel 4
-
Dieselben
Sinterkarbidschaftfräsersubstrate
a bis h wie in Beispiel 3 wurden hergestellt. Die Schneiden der
Sinterkarbidschaftfräsersubstrate
a bis h wurden gehont. Jedes Substrat wurde einer chemischen Bedampfung
unter Verwendung konventioneller Ausrüstung unter den in den Tabellen
2 und 3 aufgeführten
Bedingungen unterzogen, tun harte Beschichtungen auf den Substraten
zu bilden. Zur Herstellung der beschichteten Sinterkarbidschaftfräser gemäß der vorliegenden
Erfindung wurde eine harte Beschichtung mit einer Titanverbundschicht,
einer Al2O3-Schicht,
einer äußeren Titanoxidschicht,
welche diffundierenden Sauerstoff liefert, und einer diffundierten
Sauerstoff umfassenden äußersten
Titannitroxidschicht aufgebracht, wobei die festgelegte Beschichtungsstruktur
und Dicke für
jede Schicht in Tabelle 13 gezeigt sind. Um konventionelle beschichtete
Sinterkarbidschaftfräser
herzustellen, wurden, im Vergleich zu der vorliegenden Erfindung,
dieselben Beschichtungsbedingungen eingesetzt, außer daß die äußere Titanoxidschicht
und die äußerste Titannitroxidschicht
durch eine TiN-Schicht ersetzt wurden, wobei die festgelegte Beschichtungsstruktur
und die Dicke für
jede Schicht in Tabelle 14 gezeigt sind. Beschichtete Sinterkarbidschaftfräser gemäß der vorliegenden Erfindung
9 bis 16 und konventionelle beschichtete Karbidschaftfräser 9 bis
16 wurden auf solche Weise hergestellt.
-
Ferner
wurden mit den beschichteten Sinterkarbidschaftfräsern der
vorliegenden Erfindung 9 bis 11 und den konventionellen beschichteten
Sinterkarbidschaftfräsern
9 bis 11 die folgenden Schneidversuche durchgeführt.
- (4-1)
Schneidart: Nutenfräsen
an legiertem Stahl
Werkstück:
quadratische JIS SCM440-Stange, 100 mm × 250 mm, Dicke: 50 mm
Schneidgeschwindigkeit:
80 m/min.
Tischzufuhrgeschwindigkeit: 500 mm/min.
Schnittiefe:
3 mm
Kühlmittel:
trocken
-
Mit
den beschichteten Sinterkarbidschaftfräsern der vorliegenden Erfindung
12 bis 14 und den konventionellen beschichteten Sinterkarbidschaftfräsern 12
bis 14 wurden die folgenden Schneidversuche durchgeführt
- (4-2) Schneidart: Nutenfräsen an legiertem Stahl
Werkstück: quadratische
JIS SCM440-Stange, 100 mm × 250
mm, Dicke: 50 mm
Schneidgeschwindigkeit: 90 m/min.
Tischzufuhrgeschwindigkeit:
500 mm/min.
Schnittiefe: 6 mm
Kühlmittel: trocken
-
Mit
den beschichteten Sinterkarbidschaftfräsern der vorliegenden Erfindung
15 und 16 und den konventionellen beschichteten Sinterkarbidschaftfräsern 15
und 16 wurden die folgenden Schneidversuche durchgeführt.
- (4-3) Schneidart: Nutenfräsen an legiertem Stahl
Werkstück: quadratische
JIS SCM415-Stange, 100 mm × 250
mm, Dicke: 50 mm
Schneidgeschwindigkeit: 90 m/min.
Tischzufuhrgeschwindigkeit:
500 mm/min.
Schnittiefe: 15 mm
Kühlmittel: trocken
-
Bei
jedem Nutenfräsversuch
wurde die Gesamtnutenlänge
gemessen, welche hergestellt werden kann, bis der Durchmesser der
unteren Schneide des Schaftfräsers
sich um 0,20 mm im Vergleich zum Original verringert hat Die Ergebnisse
sind in den Tabellen 13 und 14 gezeigt.
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-
Beispiel 5
-
Dieselben
Sinterkarbidmaterialien wie in Beispiel 3, deren Formen Säulen mit
Durchmessern von 8 mm, 13 mm und 26 mm entsprachen, wurden hergestellt.
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Sinterkarbidbohrersubstrate
a' bis h' mit den folgenden
Größen: ϕ 4
mm × 13
mm, ϕ 8 mm × 22
mm und ϕ 16 mm × 45
mm, deren Formen und Zusammensetzungen in 3 und
Tabelle 15 gezeigt sind, wurden mit einem Schleifverfahren an den
säulenförmigen Sinterkarbidmaterialien
hergestellt.
-
Die
Schneiden der Sinterkarbidbohrersubstrate a' bis h' wurden gehont. Jedes Substrat wurde
einer chemischen Bedampfung unter Verwendung konventioneller Ausrüstung unter
den in den Tabellen 2 und 3 aufgeführten Bedingungen unterzogen,
um harte Beschichtungen auf den Substraten zu bilden. Zur Herstellung der
beschichteten Sinterkarbidbohrer gemäß der vorliegenden Erfindung
wurde eine harte Beschichtung mit einer Titanverbundschicht, einer
Al2O3-Schicht und
einer äußeren Titanoxidschicht
auf jedes Substrat aufgebracht, wobei die festgelegte Beschichtungsstruktur
und Dicke für
jede Schicht in Tabelle 16 gezeigt sind. Um konventionelle beschichtete
Sinterkarbidbohrer herzustellen, wurden, im Vergleich zu der vorliegenden
Erfindung, dieselben Substrate und Beschichtungsstrukturen genommen,
außer
daß eine äußere Titanoxidschicht aufgebracht
wurde, wobei die festgelegte Beschichtungsstruktur und die Dicke
für jede
Schicht in Tabelle 17 gezeigt sind. Beschichtete Sinterkarbidbohrer
gemäß der vorliegenden
Erfindung 1 bis 8 und konventionelle beschichtete Sinterkarbidbohrer
1 bis 8 wurden auf solche Weise hergestellt.
-
Ferner
wurden mit den beschichteten Sinterkarbidbohrern der vorliegenden
Erfindung 1 bis 3 und den konventionellen beschichteten Sinterkarbidbohrern
1 bis 3 die folgenden Schneidversuche durchgeführt.
- (5-1)
Schneidart: Bohren auf Edelstahl
Werkstück: quadratische JIS SUS304-Stange,
100 mm × 250
mm, Dicke: 50 mm
Schneidgeschwindigkeit: 25 m/min.
Zufuhrgeschwindigkeit:
0,1 mm/Umdr.
Kühlmittel:
wasserlösliches
Kühlmittel
-
Mit
den beschichteten Sinterkarbidbohrern der vorliegenden Erfindung
4 bis 6 und den konventionellen beschichteten Sinterkarbidbohrern
4 bis 6 wurden die folgenden Schneidversuche durchgeführt.
- (5-2) Schneidart: Bohren auf Edelstahl
Werkstück: quadratische
JIS SUS304-Stange, 100 mm × 250
mm, Dicke: 50 mm
Schneidgeschwindigkeit: 30 m/min.
Zufuhrgeschwindigkeit:
0,15 mm/Umdr.
Kühlmittel:
wasserlösliches
Kühlmittel
-
Mit
den beschichteten Sinterkarbidbohrern der vorliegenden Erfindung
7 und 8 und den konventionellen beschichteten Sinterkarbidbohrern
7 und 8 wurden die folgenden Schneidversuche durchgeführt.
- (5-3) Schneidart: Bohren auf Edelstahl
Werkstück: quadratische
JIS S15C-Stange, 100 mm × 250
mm, Dicke: 50 mm
Schneidgeschwindigkeit: 70 m/min.
Zufuhrgeschwindigkeit:
0,35 mm/Umdr.
Kühlmittel:
wasserlösliches
Kühlmittel
-
Bei
jedem Bohrversuch wurde die Anzahl an Löchern gezählt, die gebohrt werden konnte,
bis der Flankenverschleiß des
Bohrers 0,30 mm erreichte. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 16
und 17 gezeigt.
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Beispiel 6
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Dieselben
Sinterkarbidbohrersubstrate a' bis
h' wie in Beispiel
5 wurden hergestellt. Die Schneiden der Sinterkarbidbohrersubstrate
a' bis h' wurden gehont. Jedes
Substrat wurde einer chemischen Bedampfung unter Verwendung konventioneller
Ausrüstung
unter den in den Tabellen 2 und 3 aufgeführten Bedingungen unterzogen,
um harte Beschichtungen auf den Substraten zu bilden. Zur Herstellung
der beschichteten Sinterkarbidbohrer gemäß der vorliegenden Erfindung
wurde eine harte Beschichtung mit einer Titanverbundschicht, einer
Al2O3-Schicht, einer äußeren Titanoxidschicht,
welche diffundierenden Sauerstoff liefert, und einer den diffundierten
Sauerstoff aufnehmenden äußersten
Titannitroxidschicht auf die beschichteten Schneiden aufgebracht,
wobei die festgelegte Beschichtungsstruktur und Dicke für jede Schicht
in Tabelle 18 gezeigt sind. Um konventionelle beschichtete Sinterkarbidbohrer
herzustellen, wurden, im Vergleich zu der vorliegenden Erfindung,
dieselben Beschichtungsbedingungen eingesetzt, außer daß die äußere Titanoxidschicht
und die äußerste Titannitroxidschicht
durch eine TiN-Schicht ersetzt wurden, wobei die festgelegte Beschichtungsstruktur und
die Dicke für
jede Schicht in Tabelle 19 gezeigt sind. Beschichtete Sinterkarbidbohrer
gemäß der vorliegenden
Erfindung 9 bis 16 und konventionelle beschichtete Sinterkarbidbohrer
9 bis 16 wurden auf solche Weise hergestellt.
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Ferner
wurden mit den beschichteten Sinterkarbidbohrern der vorliegenden
Erfindung 9 bis 11 und den konventionellen beschichteten Sinterkarbidbohrern
9 bis 11 die folgenden Schneidversuche durchgeführt.
- (6-1)
Schneidert: Bohren auf legiertem Stahl
Werkstück: quadratische
JIS SCM440-Stange, 100 mm × 250
mm, Dicke: 50 mm
Schneidgeschwindigkeit: 50 m/min.
Zufuhrgeschwindigkeit:
0,2 mm/Umdr.
Kühlmittel:
wasserlösliches
Kühlmittel
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Mit
den beschichteten Sinterkarbidbohrern der vorliegenden Erfindung
12 bis 14 und den konventionellen beschichteten Sinterkarbidbohrern
12 bis 14 wurden die folgenden Schneidversuche durchgeführt.
- (6-2) Schneidart: Bohren auf legiertem Stahl
Werkstück: quadratische
JIS SCM440-Stange, 100 mm × 250
mm, Dicke: 50 mm
Schneidgeschwindigkeit: 60 m/min.
Zufuhrgeschwindigkeit:
0,2 mm/Umdr.
Kühlmittel:
wasserlösliches
Kühlmittel
-
Mit
den beschichteten Sinterkarbidbohrern der vorliegenden Erfindung
15 und 16 und den konventionellen beschichteten Sinterkarbidbohrern
15 und 16 wurden die folgenden Schneidversuche durchgeführt.
- (6-3) Schneidart: Bohren auf legiertem Stahl
Werkstück: quadratische
JIS SCM415-Stange, 100 mm × 250
mm, Dicke: 50 mm
Schneidgeschwindigkeit: 75 m/min.
Zufuhrgeschwindigkeit:
0,35 mm/Umdr.
Kühlmittel:
wasserlösliches
Kühlmittel
-
Bei
jedem Bohrversuch wurde die Anzahl an Löchern gezahlt, die gebohrt
werden konnte, bis der Flankenverschleiß des Bohren 0,30 mm erreichte.
Die Ergebnisse sind in den Tabellen 18 und 19 gezeigt.
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