DE10017617C1 - Werkzeug zum Lösen einer Rastverbindung - Google Patents
Werkzeug zum Lösen einer RastverbindungInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug zum Lösen einer Rastverbindung zwischen einem Modul mit einem quaderförmigen, einseitig offenen Gehäuse und einer ein Rastelement aufweisenden Halterung für das längs der Halterung mittels einer Führung verschiebbar angeordnete Modul, welches in einer Gehäusewand eine Öffnung zum Eingriff des Rastelements aufweist. Zum einfachen Herauslösen des Moduls aus der Verrastung der Halterung besteht das Werkzeug aus einem quaderförmigen, auf einer Teillänge L1 in das Gehäuse des Moduls leicht einführbaren Körper 1, der innerhalb seines Umrisses einen von Hand zu betätigenden, federnd angeordneten Zapfen 6 zum Entriegeln des Rastelements aufweist. Der federnd angeordnete Zapfen ist einstückig mit dem quaderförmigen Körper 1 ausgebildet. Der Körper 1 weist hierzu einen spaltartigen Hohlraum 4 auf, in dem nach Art einer Biegefeder ein Federelement 5 angeordnet ist, dessen bewegliches Ende den Zapfen 6 bildet.
Description
Die Erfindung liegt auf dem Gebiet des Lösens einer Rastver
bindung zwischen einem Modul und einer ein Rastelement auf
weisenden Halterung.
Bei Verwendung von Modulen, beispielsweise elektrooptischen
Modulen (sogenannte Tranceiver), die mittels einer Rastver
bindung mit einer auf einem Träger, beispielsweise einer Lei
terplatte, angeordneten Halterung verbunden sind ist es für
den Anwender wünschenswert, dass die Module auf einfache Wei
se aus der Halterung demontiert werden können.
Um auf mit Leitbahnen und Anschlusskontakten versehenen Lei
terplatten elektrooptische Module frei und uneingeschränkt
platzieren zu können, werden anwenderseitig zunehmend Modul
bauformen und geeignete mechanische Verbindungen erforder
lich, die mittels einer Führung der auf der Leiterplatte an
geordneten Halterung ein einfaches Einschieben und Herauszie
hen des Moduls längs der Halterung und eine ausreichend zug
feste mechanische Fixierung mittels eines an der Halterung
ausgebildeten, in eine Öffnung des Modulgehäuses eingreifen
den Rastelements zulassen. Hierbei sollte das zur Aufnahme
eines Steckverbinders zumindest einseitig offen ausgebildete
Gehäuse des Moduls zum Einführen des Steckverbinders gut zu
gänglich sein (ähnlich US-PS 5,980,324 A und DE-Anmeldung
198 43 627.0).
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Werkzeug zu schaffen, mit
dem eine solche Rastverbindung auf einfache Weise gelöst wer
den kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass
das Werkzeug aus einem quaderförmigen, auf einer Teillänge in
das Gehäuse des Moduls einführbaren Körper besteht, der in
nerhalb seines Umrisses einen von Hand zu betätigenden, fe
dernd angeordneten Zapfen zum Entriegeln des Rastelements
aufweist.
Bei Verwendung eines derartig ausgestalteten Werkzeugs bedarf
es zur Demontage des Moduls keiner Zugänglichkeit zum Modul
gehäuses von außen, so dass das Modulgehäuse in einem Aufnah
megestell so angeordnet sein kann, dass es mit der zur Auf
nahme des Steckverbinders offen ausgebildeten Seite bündig
mit einer Wand des Aufnahmegestells abschließt und somit si
cher vor seitlich einwirkenden Kräften und mechanischen Stö
ßen geschützt ist.
Eine fertigungstechnisch bevorzugte Ausgestaltung des neuen
Werkzeuges besteht darin, dass der federnd angeordnete Zapfen
einstückig mit dem quaderförmigen Körper ausgebildet ist.
Eine besonders anwenderfreundliche Gestaltung des neuen Werk
zeuges ist nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung
dadurch realisiert, dass der Körper einen spaltartigen Hohl
raum aufweist, in dem nach Art einer Biegefeder ein Federele
ment angeordnet ist, dessen bewegliches Ende den Zapfen bil
det.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 1
und 2 der Zeichnung dargestellt. Dabei zeigen
Fig. 1 ein Werkzeug in perspektivischer Darstellung und
Fig. 2 eine Schnittdarstellung des Werkzeugs gemäß Fig. 1.
Das Werkzeug gemäß der Fig. 1 bildet einen quaderförmigen,
einstückigen Körper 1. Der Körper 1 besteht aus einem spritz
technisch verarbeiteten Kunststoff, kann aber auch aus einem
anderen Material bestehen. Der Körper 1 weist an seinem einen
Ende 2 Führungsschrägen 3 auf, die ein Einführen des Körpers
auf einer Teillänge L1 in ein zur Aufnahme eines Steckverbin
ders zumindest einseitig offen ausgebildetes Modulgehäuse (in
der Zeichnung nicht dargestellt) erleichtern. Der Körper 1
wird hierbei anstelle eines Steckverbinders in das Modulge
häuse eingeführt und ist an dem ersten Ende 2 an die innen
seitige Ausgestaltung des Moduls derart angepasst, dass beim
Einführen des Körpers bis in seine Endposition im Modulgehäu
se angeordnete, elektrische oder elektrooptische Bestandteile
des Moduls nicht beschädigt werden. Der Körper 1 weist einen
spaltartigen Hohlraum 4 auf, in dem nach Art einer Biegefeder
ein Federelement 5 angeordnet ist, das als integraler Be
standteil des Körpers 1 ausgebildet ist.
Gemäß Fig. 2 ist das bewegliche Ende des Federelementes 5
als ein zylindrischer Zapfen 6 ausgebildet, der sich im Be
reich der Teillänge L1 sowie in der Ruheposition des Feder
elementes innerhalb des Umrisses des quaderförmigen Körpers
befindet. Eine derartige Ausgestaltung des Federelementes 5
ermöglicht es, den Körper 1 ohne Behinderung durch den Zapfen
6 in das Modulgehäuse einzuführen. Der übrige Teil des Feder
elementes 5, der sich ebenfalls innerhalb des Umrisses des
quaderförmigen Körpers befindet verläuft im Bereich der Teil
länge L2 des Körpers 1, der - bei bis in seine Endposition
eingestecktem Körper - aus dem Modulgehäuse herausragt. Im
Bereich dieser Teillänge L2 kann auf das Federelement 5 eine
Kraft ausgeübt werden, so dass der Zapfen 6 senkrecht zur
Steckrichtung A über den quaderförmigen Umriss des Körpers 1
hinausbewegt wird. Der Körper 1 weist hierzu an der dem Zap
fen 6 angewandten Seite eine Mulde 7 auf, deren Boden 8 durch
den spaltartigen Hohlraum 4 geteilt ist. Ein Abschnitt 9 des
Federelementes 5 ragt durch den spaltenartigen Hohlraum 4 ü
ber den Boden 8 der Mulde 7 hinaus. Von Hand kann dieser Ab
schnitt 9 des Federelementes bis zum Boden 8 der Mulde 7 heruntergedrückt
werden. Der Zapfen 6 wirkt auf ein in einer
Öffnung der Gehäusewand des Moduls eingerastetes Rastelement,
das an einer Halterung für das Modul ausgebildet ist. Dabei
durchdringt der Zapfen 6 die Öffnung der Gehäusewand des Mo
duls, so dass das Modul bei eingedrücktem Federelement 5
durch Ziehen am Werkzeug entgegen der Steckrichtung A gemein
sam mit dem Werkzeug aus der Halterung herausgezogen werden
kann (in der Zeichnung nicht weiter dargestellt). Hierbei
können hohe Reibungskräfte, die zur sicheren Positionierung
des Moduls zwischen der Halterung und dem Modul wirken, über
wunden werden.
Weil bei der Verwendung des neuen Werkzeuges ein für Demonta
gezwecke bisher erforderlicher seitlicher Zugangsraum nicht
erforderlich ist werden Anordnungen realisierbar, die sich
durch eine hohe Packungsdichte der Module auszeichnen.
Claims (3)
1. Werkzeug zum Lösen einer Rastverbindung zwischen einem Mo
dul mit einem quaderförmigen, zumindest einseitig offenen
Gehäuse und einer ein Rastelement aufweisenden Halterung
für das längs der Halterung mittels einer Führung ver
schiebbar angeordnete Modul, welches in einer Gehäusewand
eine Öffnung zum Eingriff des Rastelements aufweist,
bestehend aus einem quaderförmigen, auf einer Teillänge
(L1) in das Gehäuse des Moduls einführbaren Körper (1),
der innerhalb seines Umrisses einen von Hand zu betätigen
den, federnd angeordneten Zapfen (6) zum Entriegeln des
Rastelements aufweist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass
der federnd angeordnete Zapfen einstückig mit dem quader
förmigen Körper ausgebildet ist.
3. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Körper (1) einen spaltartigen Hohlraum (4) aufweist,
in dem nach Art einer Biegefeder ein Federelement (5) an
geordnet ist, dessen bewegliches Ende den Zapfen (6) bil
det.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE10017617A DE10017617C1 (de) | 2000-03-31 | 2000-03-31 | Werkzeug zum Lösen einer Rastverbindung |
| PCT/DE2001/001309 WO2001076017A2 (de) | 2000-03-31 | 2001-03-29 | Werkzeug zum lösen einer rastverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10017617A DE10017617C1 (de) | 2000-03-31 | 2000-03-31 | Werkzeug zum Lösen einer Rastverbindung |
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| DE10017617A Expired - Fee Related DE10017617C1 (de) | 2000-03-31 | 2000-03-31 | Werkzeug zum Lösen einer Rastverbindung |
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| WO (1) | WO2001076017A2 (de) |
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| DE19843627A1 (de) * | 1998-09-23 | 2000-04-13 | Siemens Ag | Lösbare Verbindungsanordnung |
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2000
- 2000-03-31 DE DE10017617A patent/DE10017617C1/de not_active Expired - Fee Related
-
2001
- 2001-03-29 WO PCT/DE2001/001309 patent/WO2001076017A2/de not_active Ceased
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Also Published As
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| WO2001076017A3 (de) | 2002-02-14 |
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Legal Events
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: FINISAR CORP., SUNNYVALE, CALIF., US |
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| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Representative=s name: MAIKOWSKI & NINNEMANN, PAT.-ANW., 10707 BERLIN |
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