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DE10017617C1 - Werkzeug zum Lösen einer Rastverbindung - Google Patents

Werkzeug zum Lösen einer Rastverbindung

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Publication number
DE10017617C1
DE10017617C1 DE10017617A DE10017617A DE10017617C1 DE 10017617 C1 DE10017617 C1 DE 10017617C1 DE 10017617 A DE10017617 A DE 10017617A DE 10017617 A DE10017617 A DE 10017617A DE 10017617 C1 DE10017617 C1 DE 10017617C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
module
spring
tool
housing
holding device
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE10017617A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Stockhaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Finisar Corp
Original Assignee
Infineon Technologies AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Infineon Technologies AG filed Critical Infineon Technologies AG
Priority to DE10017617A priority Critical patent/DE10017617C1/de
Priority to PCT/DE2001/001309 priority patent/WO2001076017A2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10017617C1 publication Critical patent/DE10017617C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or adjusting assemblages of electric components
    • H05K13/04Mounting of components, e.g. of leadless components
    • H05K13/0486Replacement and removal of components
    • H05K13/0491Hand tools therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Mechanical Coupling Of Light Guides (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug zum Lösen einer Rastverbindung zwischen einem Modul mit einem quaderförmigen, einseitig offenen Gehäuse und einer ein Rastelement aufweisenden Halterung für das längs der Halterung mittels einer Führung verschiebbar angeordnete Modul, welches in einer Gehäusewand eine Öffnung zum Eingriff des Rastelements aufweist. Zum einfachen Herauslösen des Moduls aus der Verrastung der Halterung besteht das Werkzeug aus einem quaderförmigen, auf einer Teillänge L1 in das Gehäuse des Moduls leicht einführbaren Körper 1, der innerhalb seines Umrisses einen von Hand zu betätigenden, federnd angeordneten Zapfen 6 zum Entriegeln des Rastelements aufweist. Der federnd angeordnete Zapfen ist einstückig mit dem quaderförmigen Körper 1 ausgebildet. Der Körper 1 weist hierzu einen spaltartigen Hohlraum 4 auf, in dem nach Art einer Biegefeder ein Federelement 5 angeordnet ist, dessen bewegliches Ende den Zapfen 6 bildet.

Description

Die Erfindung liegt auf dem Gebiet des Lösens einer Rastver­ bindung zwischen einem Modul und einer ein Rastelement auf­ weisenden Halterung.
Bei Verwendung von Modulen, beispielsweise elektrooptischen Modulen (sogenannte Tranceiver), die mittels einer Rastver­ bindung mit einer auf einem Träger, beispielsweise einer Lei­ terplatte, angeordneten Halterung verbunden sind ist es für den Anwender wünschenswert, dass die Module auf einfache Wei­ se aus der Halterung demontiert werden können.
Um auf mit Leitbahnen und Anschlusskontakten versehenen Lei­ terplatten elektrooptische Module frei und uneingeschränkt platzieren zu können, werden anwenderseitig zunehmend Modul­ bauformen und geeignete mechanische Verbindungen erforder­ lich, die mittels einer Führung der auf der Leiterplatte an­ geordneten Halterung ein einfaches Einschieben und Herauszie­ hen des Moduls längs der Halterung und eine ausreichend zug­ feste mechanische Fixierung mittels eines an der Halterung ausgebildeten, in eine Öffnung des Modulgehäuses eingreifen­ den Rastelements zulassen. Hierbei sollte das zur Aufnahme eines Steckverbinders zumindest einseitig offen ausgebildete Gehäuse des Moduls zum Einführen des Steckverbinders gut zu­ gänglich sein (ähnlich US-PS 5,980,324 A und DE-Anmeldung 198 43 627.0).
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Werkzeug zu schaffen, mit dem eine solche Rastverbindung auf einfache Weise gelöst wer­ den kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass das Werkzeug aus einem quaderförmigen, auf einer Teillänge in das Gehäuse des Moduls einführbaren Körper besteht, der in­ nerhalb seines Umrisses einen von Hand zu betätigenden, fe­ dernd angeordneten Zapfen zum Entriegeln des Rastelements aufweist.
Bei Verwendung eines derartig ausgestalteten Werkzeugs bedarf es zur Demontage des Moduls keiner Zugänglichkeit zum Modul­ gehäuses von außen, so dass das Modulgehäuse in einem Aufnah­ megestell so angeordnet sein kann, dass es mit der zur Auf­ nahme des Steckverbinders offen ausgebildeten Seite bündig mit einer Wand des Aufnahmegestells abschließt und somit si­ cher vor seitlich einwirkenden Kräften und mechanischen Stö­ ßen geschützt ist.
Eine fertigungstechnisch bevorzugte Ausgestaltung des neuen Werkzeuges besteht darin, dass der federnd angeordnete Zapfen einstückig mit dem quaderförmigen Körper ausgebildet ist.
Eine besonders anwenderfreundliche Gestaltung des neuen Werk­ zeuges ist nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung dadurch realisiert, dass der Körper einen spaltartigen Hohl­ raum aufweist, in dem nach Art einer Biegefeder ein Federele­ ment angeordnet ist, dessen bewegliches Ende den Zapfen bil­ det.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung dargestellt. Dabei zeigen Fig. 1 ein Werkzeug in perspektivischer Darstellung und Fig. 2 eine Schnittdarstellung des Werkzeugs gemäß Fig. 1.
Das Werkzeug gemäß der Fig. 1 bildet einen quaderförmigen, einstückigen Körper 1. Der Körper 1 besteht aus einem spritz­ technisch verarbeiteten Kunststoff, kann aber auch aus einem anderen Material bestehen. Der Körper 1 weist an seinem einen Ende 2 Führungsschrägen 3 auf, die ein Einführen des Körpers auf einer Teillänge L1 in ein zur Aufnahme eines Steckverbin­ ders zumindest einseitig offen ausgebildetes Modulgehäuse (in der Zeichnung nicht dargestellt) erleichtern. Der Körper 1 wird hierbei anstelle eines Steckverbinders in das Modulge­ häuse eingeführt und ist an dem ersten Ende 2 an die innen­ seitige Ausgestaltung des Moduls derart angepasst, dass beim Einführen des Körpers bis in seine Endposition im Modulgehäu­ se angeordnete, elektrische oder elektrooptische Bestandteile des Moduls nicht beschädigt werden. Der Körper 1 weist einen spaltartigen Hohlraum 4 auf, in dem nach Art einer Biegefeder ein Federelement 5 angeordnet ist, das als integraler Be­ standteil des Körpers 1 ausgebildet ist.
Gemäß Fig. 2 ist das bewegliche Ende des Federelementes 5 als ein zylindrischer Zapfen 6 ausgebildet, der sich im Be­ reich der Teillänge L1 sowie in der Ruheposition des Feder­ elementes innerhalb des Umrisses des quaderförmigen Körpers befindet. Eine derartige Ausgestaltung des Federelementes 5 ermöglicht es, den Körper 1 ohne Behinderung durch den Zapfen 6 in das Modulgehäuse einzuführen. Der übrige Teil des Feder­ elementes 5, der sich ebenfalls innerhalb des Umrisses des quaderförmigen Körpers befindet verläuft im Bereich der Teil­ länge L2 des Körpers 1, der - bei bis in seine Endposition eingestecktem Körper - aus dem Modulgehäuse herausragt. Im Bereich dieser Teillänge L2 kann auf das Federelement 5 eine Kraft ausgeübt werden, so dass der Zapfen 6 senkrecht zur Steckrichtung A über den quaderförmigen Umriss des Körpers 1 hinausbewegt wird. Der Körper 1 weist hierzu an der dem Zap­ fen 6 angewandten Seite eine Mulde 7 auf, deren Boden 8 durch den spaltartigen Hohlraum 4 geteilt ist. Ein Abschnitt 9 des Federelementes 5 ragt durch den spaltenartigen Hohlraum 4 ü­ ber den Boden 8 der Mulde 7 hinaus. Von Hand kann dieser Ab­ schnitt 9 des Federelementes bis zum Boden 8 der Mulde 7 heruntergedrückt werden. Der Zapfen 6 wirkt auf ein in einer Öffnung der Gehäusewand des Moduls eingerastetes Rastelement, das an einer Halterung für das Modul ausgebildet ist. Dabei durchdringt der Zapfen 6 die Öffnung der Gehäusewand des Mo­ duls, so dass das Modul bei eingedrücktem Federelement 5 durch Ziehen am Werkzeug entgegen der Steckrichtung A gemein­ sam mit dem Werkzeug aus der Halterung herausgezogen werden kann (in der Zeichnung nicht weiter dargestellt). Hierbei können hohe Reibungskräfte, die zur sicheren Positionierung des Moduls zwischen der Halterung und dem Modul wirken, über­ wunden werden.
Weil bei der Verwendung des neuen Werkzeuges ein für Demonta­ gezwecke bisher erforderlicher seitlicher Zugangsraum nicht erforderlich ist werden Anordnungen realisierbar, die sich durch eine hohe Packungsdichte der Module auszeichnen.

Claims (3)

1. Werkzeug zum Lösen einer Rastverbindung zwischen einem Mo­ dul mit einem quaderförmigen, zumindest einseitig offenen Gehäuse und einer ein Rastelement aufweisenden Halterung für das längs der Halterung mittels einer Führung ver­ schiebbar angeordnete Modul, welches in einer Gehäusewand eine Öffnung zum Eingriff des Rastelements aufweist, bestehend aus einem quaderförmigen, auf einer Teillänge (L1) in das Gehäuse des Moduls einführbaren Körper (1), der innerhalb seines Umrisses einen von Hand zu betätigen­ den, federnd angeordneten Zapfen (6) zum Entriegeln des Rastelements aufweist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der federnd angeordnete Zapfen einstückig mit dem quader­ förmigen Körper ausgebildet ist.
3. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) einen spaltartigen Hohlraum (4) aufweist, in dem nach Art einer Biegefeder ein Federelement (5) an­ geordnet ist, dessen bewegliches Ende den Zapfen (6) bil­ det.
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