DE10017481A1 - Transistor-Schutzschaltung mit einer Verstärkungsschaltung für eine H-Brückenschaltung - Google Patents
Transistor-Schutzschaltung mit einer Verstärkungsschaltung für eine H-BrückenschaltungInfo
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Abstract
Eine Transistor-Schutzschaltung für eine H-Brückenschaltung weist einen ersten bis vierten Puffer und eine Verstärkungsschaltung auf. Die H-Brückenschaltung weist einen ersten P-Kanal-Transistor und einen ersten N-Kanal-Transistor, die in Serie zwischen eine erste Leistungsversorgung und eine Masse geschaltet sind, und einen zweiten P-Kanal-Transistor und einen zweiten N-Kanal-Transistor, die in Serie zwischen die erste Leistungsversorgung und die Masse geschaltet sind, auf. Der erste Puffer invertiert ein erstes Steuersignal, das einer Gate-Elektrode des ersten P-Kanal-Transistors zugeführt wird, und der zweite Puffer invertiert ein zweites Steuersignal, das einer Gate-Elektrode des ersten N-Kanal-Transistors zugeführt wird. Weiterhin invertiert der dritte Puffer ein drittes Steuersignal, das einer Gate-Elektrode des zweiten P-Kanal-Transistors zugeführt wird, und der vierte Puffer invertiert ein viertes Steuersignal, das einer Gate-Elektrode des zweiten N-Kanal-Transistors zugeführt wird. Das dritte und das vierte Steuersignal sind invertierte Signale des ersten und des zweiten Steuersignals. Die Verstärkungsschaltung läßt auf der Grundlage des ersten bis vierten Steuersignals selektiv einen Strom in eine von der ersten bis vierten Leitung und aus dieser fließen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schutzschaltung
eines Transistors.
In den letzten Jahren wurde die Gate-Länge mit der Ver
besserung der Prozeßtechnik verkleinert, so daß die Schalt
geschwindigkeit eines Leistungs-MOS-Transistors erhöht wurde.
Dadurch werden die ansteigende Flanke und die abfallende
Flanke des Ausgangsstroms des Leistungs-MOS-Transistors
steil. Daher werden beim Leistungs-MOS-Transistor verschie
dene Probleme, wie die Änderung der Leistungsversorgungs
spannung und das Ausstrahlen von Rauschen, durch die steile
Änderung des Ausgangsstroms hervorgerufen.
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, werden die
Gate-Elektroden der Leistungs-MOS-Transistoren 1 und 2 mit
jeweiligen Gate-Signalen von Invertierern (Puffern) 8 und 9
angesteuert. Daher werden die Größen der Ausgangstransistoren
in den Puffern 8 und 9 herkömmlicherweise so eingestellt, daß
die Ausgangswiderstände groß gemacht werden. Statt dessen
werden zwischen die Puffer 8 und 9 und die Gate-Elektroden
der Leistungs-MOS-Transistoren 1 und 2 hohe Widerstände
eingefügt, um die Gate-Signale durch den Widerstand und die
Kapazitäten 16 und 17 zwischen den Gate- und Drain-Elektroden
der Leistungs-MOS-Transistoren 1 und 2 sanft zu machen.
Dadurch werden die Anstiegszeit und die Abfallzeit in den
Ausgangs-Stromwellenformen der Leistungs-MOS-Transistoren 1
und 2 lang gemacht.
Beim ersten herkömmlichen Beispiel ist jedoch die Fähig
keit zum Ansteuern der Gate-Elektrode des Leistungs-MOS-
Transistors verringert. Wenn die Spannung eines Lastverbin
dungsanschlusses stark geändert wird, fließt ein Lade- und
Entladestrom durch die Kapazität 16 oder 17 zwischen der
Gate-Elektrode und den Drain-Elektroden. In diesem Fall
werden die Spannungspegel a1' und a2', sowie b1' und b2' der
Gate-Signale ga und gb leicht geändert, wie in Fig. 8 darge
stellt ist. Dadurch wird ein fehlerhafter Vorgang ausgeführt,
wodurch der Leistungs-MOS-Transistor 1 oder der Leistungs-
MOS-Transistor 2 durchgeschaltet wird, so daß zwischen der
Leistungsversorgung und der Masse ein Strom fließt. Wenn die
Gate-Spannungen die Durchbruchspannungen der Leistungs-MOS-
Transistoren 1 und 2 übersteigen, werden diese möglicherweise
zerstört.
In Zusammenhang mit der oben angegebenen Beschreibung sei
bemerkt, daß eine H-Brücken-Schutzschaltung aus JP-A-1-91620
bekannt ist. In dieser Entgegenhaltung besteht eine H-Brüc
kenschaltung aus einer Gleichstromversorgung und vier Halb
leiterbauelementen. Eine Steuerschaltung steuert jedes der
vier Halbleiterbauelemente so, daß es sich in einem leitenden
oder nicht leitenden Zustand befindet, so daß ein Motor in
Vorwärts- oder in Rückwärtsrichtung gedreht wird. Eine Stopp
schaltung erfaßt eine in der Gleichstromversorgung erzeugte
Überspannung oder Stoßspannung und steuert alle vier Halb
leiterbauelemente derart, daß sie in den nicht leitenden
Zustand versetzt werden. Eine Überstrom-Erfassungsschaltung
erfaßt einen durch irgendeines der vier Halbleiterbauelemente
fließenden Überstrom. Wenn die Überstrom-Erfassungsschaltung
den Überstrom erfaßt, steuert die Stoppschaltung alle vier
Halbleiterbauelemente derart, daß sie in den nicht leitenden
Zustand versetzt werden.
Weiterhin ist eine Halbleiter-Schaltungsvorrichtung aus
JP-A-2-58372 bekannt. In dieser Entgegenhaltung wird ein
Feldeffektelement mit isoliertem Gate vom vertikalen Typ als
Pull-up-Element verwendet, bei dem ein Halbleitersubstrat als
ein Drain- oder ein Anodenanschluß verwendet wird. Weiterhin
wird ein Feldeffektelement mit isoliertem Gate als ein Pull-
down-Element verwendet, das in einem N-leitenden Bereich
gebildet ist, der durch einen P-leitenden Bereich getrennt
ist.
Weiterhin ist eine Durchgangsstrom-Verhinderungsschaltung
aus der JP-A-4-331492 bekannt. Bei dieser Entgegenhaltung
besteht eine H-Brückenschaltung aus zwei P-Kanal-MOS-
Transistoren (9, 10) und zwei N-Kanal-MOS-Transistoren (11,
12). Eine Durchgangsstrom-Verhinderungsschaltung besteht aus
einer ersten und einer zweiten Pufferschaltung (16), bei
denen eine Anstiegszeit eines Ausgangssignals länger ist als
eine Abfallzeit des Ausgangssignals, einer dritten und einer
vierten Pufferschaltung (18), bei denen eine Abfallzeit eines
Ausgangssignals länger ist als eine Anstiegszeit des Aus
gangssignals, und einer fünften und einer achten Pufferschal
tung (17, 19), bei denen eine Anstiegszeit eines Ausgangs
signals einer Abfallzeit des Ausgangssignals gleicht. Es gibt
daher keine Betriebsperiode für alle MOS-Transistoren (9 bis
12). Demgemäß kann der Durchgangsstrom verhindert werden. Ein
Hochfrequenzbetrieb der H-Brückenschaltung wird ermöglicht,
falls die Tastgrade der Treibersignale (1 und 2) unter
Berücksichtigung der Nichtbetriebsperiode bestimmt werden.
Weiterhin ist eine Schutzschaltung gegen eine elektrosta
tische Entladung (ESD) aus JP-A-8-55958 bekannt. In dieser
Entgegenhaltung besteht die ESD-Schutzschaltung aus einer
ersten n+-leitenden Diode, deren Kathode an eine Kontakt
stelle angeschlossen ist und deren Anode an eine Substrat
masse angeschlossen ist. Die erste Diode besteht aus einem
Substrat von einem p--leitenden Typ oder einem p--auf-p+-
leitenden epitaktischen Typ oder einem auf das Substrat
aufgebrachten n+-leitenden Bereich. Weiterhin besteht die
erste Diode aus einem p+-leitenden Bereich, der auf das
Substrat aufgebracht und an die Substratmasse angeschlossen
ist, und einem Feldoxid-Filmbereich, der gebildet ist, um den
n+-leitenden Bereich elektrisch von dem p+-leitenden Bereich
zu isolieren. Weiterhin besteht die erste Diode aus einer N-
Wanne, die den n+-leitenden Bereich umgibt, um das Erzeugen
einer Lawine in der ersten Diode ansprechend auf eine an die
Kontaktstelle angelegte Eingangsspannung, die niedriger ist
als eine vorgegebene Spannung, zu verhindern.
Weiterhin ist eine Schwingspulenmotor-Rückkopplungs
steuerschaltung aus JP-A-8-163885 bekannt. In dieser Entge
genhaltung besteht die Schwingspulenmotor-Rückkopplungs
steuerschaltung aus einer H-Brückenschaltung (10), einer
Steuereinrichtung (20) und einer Rückkopplungsschleife (60).
Die Rückkopplungsschleife (60) verhindert das Erhöhen der an
den Schwingspulenmotor angelegten Spannung infolge der elek
tromotorischen Gegenkraft.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher
darin, eine Transistor-Schutzschaltung bereitzustellen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Transistor-Schutzschaltung bereitzustellen, die
einen fehlerhaften Betrieb eines Transistors und die Zerstö
rung des Transistors verhindern kann.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Transistor-Schutzschaltung bereitzustellen, die
das Erzeugen des zwischen einer Leistungsversorgung und der
Masse fließenden Stroms verhindern kann.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Transistor-Schutzschaltung bereitzustellen, bei
der die Stromansteuerfähigkeit an einer Gate-Elektrode eines
Transistors erhöht ist.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Transistor-Schutzschaltung bereitzustellen, die
mit einem Invertierer, einem RS-Zwischenspeicher und einem
Verstärkungstransistor versehen ist.
Diese Aufgaben werden mit den Merkmalen aus den Ansprü
chen gelöst.
Die Erfindung wird weiter in Zusammenhang mit den Zeich
nungen beschrieben:
Fig. 1 ist ein herkömmliches Beispiel einer Ansteuer
schaltung für eine H-Brückenschaltung,
Fig. 2 ist ein Schaltungsdiagramm eines Ersatzschaltbilds
des herkömmlichen Beispiels der Ansteuerschaltung für die
H-Brückenschaltung,
die Fig. 3A bis 3F sind Zeitablaufdiagramme von
Betriebssignalen in der Ansteuerschaltung aus Fig. 1,
die Fig. 4A bis 4D sind Zeitablaufdiagramme, in denen
Betriebssignale in der Ansteuerschaltung aus Fig. 2 darge
stellt sind,
Fig. 5 ist ein Schaltungsdiagramm, in dem der Aufbau
einer Transistor-Schutzschaltung für eine H-Brückenschaltung
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darge
stellt ist,
Fig. 6 ist ein Schaltungsdiagramm eines Ersatzschaltbilds
der Transistor-Schutzschaltung für die H-Brückenschaltung
gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
die Fig. 7A bis 7E sind Zeitablaufdiagramme von
Betriebssignalen in der Brückenschaltung aus Fig. 5, und
die Fig. 8A bis 8E sind Zeitablaufdiagramme von
Betriebssignalen in der Brückenschaltung aus Fig. 6.
Nachfolgend wird eine Transistor-Schutzschaltung für eine
H-Brückenschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung detail
liert mit Bezug auf die anliegende Zeichnung beschrieben.
Fig. 5 ist ein Schaltungsdiagramm, in dem der Aufbau der
H-Brückenschaltung dargestellt ist, die aus der Transistor-
Schutzschaltung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung besteht. Fig. 6 ist ein Schaltungsdiagramm, das ein
Ersatzschaltbild von Fig. 5 zeigt.
Wie in Fig. 5 dargestellt ist, besteht die H-Brücken
schaltung aus einem P-Kanal-Leistungs-MOS-Transistor 1, einem
N-Kanal-Leistungs-MOS-Transistor 2, einem P-Kanal-Leistungs-
MOS-Transistor 3, einem N-Kanal-Leistungs-MOS-Transistor 4
und einer Last 7. Der P-Kanal-Leistungs-MOS-Transistor 1 und
der N-Kanal-Leistungs-MOS-Transistor 2 sind in Serie zwischen
eine Leistungsversorgung 5 und die Masse 6 geschaltet. Der
P-Kanal-Leistungs-MOS-Transistor 3 und der N-Kanal-Leistungs-
MOS-Transistor 4 sind auch in Serie zwischen die Leistungs
versorgung 5 und die Masse 6 geschaltet. Die Last 7 ist
zwischen einen Schaltungspunkt zwischen dem P-Kanal-
Leistungs-MOS-Transistor 1 und dem N-Kanal-Leistungs-MOS-
Transistor 2 und einen Schaltungspunkt zwischen dem P-Kanal-
Leistungs-MOS-Transistor 3 und dem N-Kanal-Leistungs-MOS-
Transistor 4 geschaltet.
Eine Transistor-Schutzschaltung steuert die H-Brücken
schaltung an. Die Transistor-Schutzschaltung besteht aus
einer ersten Schaltung zum Ansteuern der Leistungs-MOS-Tran
sistoren 1 und 2 und einer zweiten Schaltung zum Ansteuern
der Leistungs-MOS-Transistoren 1 und 2. Der Aufbau der ersten
Schaltung gleicht demjenigen der zweiten Schaltung. Daher
wird nur die erste Schaltung der Transistor-Schutzschaltung
für die Leistungs-MOS-Transistoren 1 und 2 beschrieben.
Die erste Schaltung der Transistor-Schutzschaltung
besteht aus Invertierern 8 und 9, einem Invertierer 14, einem
RS-Zwischenspeicher 15 und Verstärkungstransistoren 12 und
13. Die Invertierer (Puffer) 8 und 9 invertieren Ansteuer
signale a und b 10 und 11, die den Gate-Elektroden der
Leistungs-MOS-Transistoren 1 und 2 über Leitungen 34 und 35
als Gate-Signale ga bzw. gb zugeführt werden. Der Invertierer
14 invertiert das Ansteuersignal 11 und legt es an einen
R-Anschluß des RS-Zwischenspeichers 15 an. Das Ansteuersignal
a 10 wird einem S-Anschluß des RS-Zwischenspeichers 15 zuge
führt. Eine Q-Ausgabe des RS-Zwischenspeichers 15 wird den
Gate-Elektroden der Verstärkungstransistoren 12 und 13 als
Ansteuersignal zugeführt. Der Verstärkungstransistor 12 ist
zwischen der Leistungsversorgung 5 und der Leitung 34 vorge
sehen, und der Verstärkungstransistor 13 ist zwischen der
Masse 6 und der Leitung 35 vorgesehen. Die Leistungsversor
gung des Verstärkungstransistors 12 kann der Leistungsversor
gung 5 gleichen oder von dieser verschieden sein. Der Ver
stärkungstransistor 12 führt der Gate-Elektrode des
Leistungs-MOS-Transistors 1 über die Leitung 34 Strom zu.
Weiterhin führt der Verstärkungstransistor 13 über die
Leitung 35 Strom von der Gate-Elektrode des Leistungs-MOS-
Transistors 2 zu. Demgemäß ist die Transistor-Schutzschaltung
so ausgelegt, daß die Stromansteuerfähigkeit für die Gate-
Elektroden der Leistungs-MOS-Transistoren 1 und 2 verbessert
ist. Auf diese Weise werden die Spannungsänderungen der Gate-
Signale ga und gb der Leistungs-MOS-Transistoren 1 und 2
unterdrückt.
Weiterhin zeigt Fig. 6 ein Ersatzschaltbild der Transi
stor-Schutzschaltung und der H-Brückenschaltung gemäß der
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In dieser Figur
besteht die Transistor-Schutzschaltung aus Widerstandselemen
ten 18, 19, 20 und 21, und es sind Kapazitäten 16 und 17
dargestellt. Die Widerstandselemente 18 und 19 sind die
Innenwiderstände der Invertierer 8 und 9. Die Widerstands
elemente 20 und 21 sind Einschaltwiderstände der Verstär
kungstransistoren 12 und 13. Die Kapazitäten 16 und 17 sind
Kapazitäten zwischen der Gate-Elektrode und der Drain-Elek
trode des Leistungs-MOS-Transistors 1 und zwischen der Gate-
Elektrode und der Drain-Elektrode des Leistungs-MOS-Transi
stors 2. In diesem Fall ist das Invertierer-Widerstands
element 18 viel größer als das Einschaltwiderstandselement 20
des Verstärkungstransistors, und das Inverter-Ausgangswider
standselement 19 ist viel größer als das Ein
schaltwiderstandselement 21 des Verstärkungstransistors.
Als nächstes wird der Betrieb der Transistor-Schutzschal
tung und der H-Brückenschaltung beschrieben.
Zuerst werden die in den Fig. 7A und 7B dargestellten
Ansteuersignale a und b den Invertierern 8 bzw. 9 zugeführt.
Demgemäß erzeugen die Invertierer 8 und 9 die Gate-Signale ga
und gb, die den Gate-Elektroden der Leistungs-MOS-Transisto
ren zugeführt werden, wie in den Fig. 7D und 7E darge
stellt ist. Weiterhin werden die Ansteuersignale a und b dem
RS-Zwischenspeicher 15 direkt bzw. über den Invertierer 14
zugeführt. Demgemäß erzeugt der RS-Zwischenspeicher 15 das
Ansteuersignal c, das den Gate-Elektroden der Verstärkungs
transistoren 12 und 13 zugeführt wird, wie in Fig. 7C darge
stellt ist. In diesem Fall werden die Verzögerungszeiten t1
und t2 für die Ansteuersignale a und b derart festgelegt, daß
die Leistungs-MOS-Transistoren 1 und 2 nicht gleichzeitig
eingeschaltet werden. Es kann demgemäß verhindert werden, daß
ein Strom zwischen der Leistungsversorgung 5 und der Masse 6
fließt. Das heißt, daß die Spannungsänderungen der Gate-
Signale ga und gb der Leistungs-MOS-Transistoren 1 und 2
durch die Erhöhung der Stromansteuerfähigkeit unterdrückt
werden. Weiterhin kann die Erzeugung eines Durchgangsstroms
zwischen der Leistungsversorgung 5 und der Masse 6 durch das
gleichzeitige Durchschalten der Leistungs-MOS-Transistoren 1
und 2 verhindert werden.
Die Kapazitäten 16 und 17 sind auf der Grundlage der
Größen der Leistungs-MOS-Transistoren 1 und 2 bestimmte feste
Werte. Wenn die Invertierer-Ausgangswiderstandselemente 18
und 19 daher groß gemacht werden, werden die Stromansteuer
fähigkeiten der Invertierer 8 und 9 verringert. Demgemäß
ändern sich die Gate-Signale ga und gb langsam, so daß die
Kapazitäten 16 und 17 langsam geladen oder entladen werden.
Auf diese Weise werden die ansteigende Flanke und die abfal
lende Flanke bei den Schaltvorgängen der Leistungs-MOS-
Transistoren 1 und 2 sanft gemacht.
Es wird angenommen, daß sich die Leistungs-MOS-Transisto
ren 1 und 2 im Ausschaltzustand befinden, wie in Fig. 8D
durch t2 dargestellt ist. Gleichzeitig liegt das Gate-Signal
ga auf dem hohen Pegel und liegt das Gate-Signal gb auf dem
niedrigen Pegel, wie in den Fig. 8D und 8E dargestellt
ist. Es wird als nächstes angenommen, daß nur der Leistungs-
MOS-Transistor 2 vom Ausschaltzustand zum Einschaltzustand
geändert wird, während sich der Leistungs-MOS-Transistor 1 im
Ausschaltzustand befindet. Weil das Gate-Signal gb in diesem
Fall auf den hohen Pegel geht, so daß der Leistungs-MOS-
Transistor 2 durchgeschaltet wird, geht die Spannung des
Schaltungspunkts 31 in Fig. 6 auf die Spannung der Masse 6.
Weiterhin ändert sich die Spannung an einem Anschluß 32 der
Kapazität 16 von der Leistungsversorgungsspannung zur Masse
hin.
Daher sollte die Kapazität 16 zu diesem Zeitpunkt geladen
werden. Die Stromansteuerfähigkeit der Invertierers 8 für den
Leistungs-MOS-Transistor 1 ist jedoch verringert, wie oben
erwähnt wurde. Daher kann der Invertierer 8 der Kapazität 16
nicht sofort Strom als das Gate-Signal ga zuführen. Aus
diesem Grund wird die Spannung am Anschluß 32 der Kapazität
16 zur Masse hin heruntergezogen.
Wenn die Gate-Spannung in diesem Fall einen Schwellen
pegel des Leistungs-MOS-Transistors 1 übersteigt, wird der
Leistungs-MOS-Transistor 1 in herkömmlicher Weise für einen
sehr kurzen Zeitraum durchgeschaltet. Demgemäß fließt der
Durchgangsstrom zwischen der Leistungsversorgung und der
Masse, weil sich der Leistungs-MOS-Transistor 2 im durchge
schalteten Zustand befindet.
Bei der vorliegenden Erfindung liegt das Ansteuersignal c
jedoch auf dem hohen Pegel, wie in Fig. 8C dargestellt ist.
Daher wird ein Ladestrom von der Leistungsversorgung der
Gate-Elektrode des Leistungs-MOS-Transistors 1 zugeführt, so
daß die Kapazität 16 geladen wird. Daher übersteigt die
Spannung am Anschluß 32 der Kapazität 16 nie die Schwellen
spannung des Leistungs-MOS-Transistors 1 und wird nie zur
Masse hin herabgezogen. Gleichzeitig kann der Durchgangsstrom
zwischen der Leistungsversorgung und der Masse unterdrückt
werden. Auf diese Weise wird die Stromansteuerfähigkeit des
Gate-Signals ga durch den Verstärkungstransistor 12 verbes
sert.
Es wird weiterhin angenommen, daß sich die Leistungs-MOS-
Transistoren 1 und 2 im gesperrten Zustand befinden, wie in
Fig. 8D durch t1 dargestellt ist. Gleichzeitig befindet sich
das Gate-Signal ga auf dem hohen Pegel und befindet sich das
Gate-Signal gb auf dem niedrigen Pegel, wie in den Fig. 8D
und 8E dargestellt ist. Es wird als nächstes angenommen, daß
nur der Leistungs-MOS-Transistor 1 vom gesperrten Zustand zum
durchgeschalteten Zustand wechselt, während sich der
Leistungs-MOS-Transistor 2 im gesperrten Zustand befindet. In
diesem Fall geht die Spannung des Schaltungspunkts 31 in
Fig. 6 auf die Spannung der Leistungsversorgung 6, weil das
Gate-Signal ga auf den niedrigen Pegel geht, so daß der
Leistungs-MOS-Transistor 1 durchgeschaltet wird. Weiterhin
ändert sich die Spannung an einem 31 der Anschlüsse der
Kapazität 17 von einer Spannung zur Leistungsversorgungs
spannung hin.
Daher sollte die Kapazität 17 zu diesem Zeitpunkt geladen
werden. Die Stromansteuerfähigkeit des Invertierers 9 für den
Leistungs-MOS-Transistor 2 wird verringert, wie oben erwähnt
wurde. Daher kann der Invertierer 9 nicht sofort Strom als
das Gate-Signal gb von der Kapazität 17 fließen lassen. Aus
diesem Grund wird die Spannung am Anschluß 33 der Kapazität
17 zur Leistungsversorgungsspannung hin hochgezogen.
Wenn die Gate-Spannung in diesem Fall einen Schwellenwert
des Leistungs-MOS-Transistors 2 übersteigt, wird der
Leistungs-MOS-Transistor 2 in herkömmlicher Weise für eine
sehr kurze Zeit durchgeschaltet. Demgemäß fließt der Durch
gangsstrom zwischen der Leistungsversorgung und der Masse,
weil sich der Leistungs-MOS-Transistor 2 im durchgeschalteten
Zustand befindet.
Bei der vorliegenden Erfindung liegt das Ansteuersignal c
jedoch auf dem hohen Pegel, wie in Fig. 8C dargestellt ist.
Daher wird ein Ladestrom von der Gate-Elektrode des Lei
stungs-MOS-Transistors 2 zur Masse 6 fließen gelassen, so daß
die Kapazität 17 geladen wird. Daher übersteigt die Spannung
am Anschluß 33 der Kapazität 17 die Schwellenspannung des
Leistungs-MOS-Transistors 2 und wird nie zur Leistungsversor
gungsspannung hin hochgezogen. Gleichzeitig kann der Durch
gangsstrom zwischen der Leistungsversorgung und der Masse
unterdrückt werden. Auf diese Weise wird die Stromansteuer
fähigkeit des Gate-Signals gb durch den Verstärkungstransi
stor 13 verbessert.
Weiterhin lassen die Verstärkungstransistoren 12 und 13
einen Entladestrom von den Kapazitäten 16 und 17 fließen,
wenn die Leistungs-MOS-Transistoren gesperrt sind.
Wie oben beschrieben wurde, kann gemäß der vorliegenden
Erfindung die Spannungsänderung des an den Leistungs-MOS-
Transistor angelegten Gate-Signals unterdrückt werden. Wei
terhin kann ein fehlerhafter Betrieb des Leistungs-MOS-Tran
sistors verhindert werden. Demgemäß können die Erzeugung des
Durchgangsstroms zwischen der Leistungsversorgung und den
Massen und die Zerstörung des Leistungs-MOS-Transistors
verhindert werden.
Claims (17)
1. Transistor-Schutzschaltung für eine H-Brückenschaltung,
bei der ein erster P-Kanal-Transistor (1) und ein erster
N-Kanal-Transistor (2) zwischen einer ersten Leistungsversor
gung (5) und einer Masse (6) bereitgestellt sind, um über
einen ersten Schaltungspunkt in Serie zusammengeschaltet zu
werden, und wobei ein zweiter P-Kanal-Transistor (3) und ein
zweiter N-Kanal-Transistor (4) zwischen der ersten Leistungs
versorgung und der Masse bereitgestellt sind, um über einen
zweiten Schaltungspunkt in Serie zusammengeschaltet zu wer
den, wobei eine Last zwischen den ersten Schaltungspunkt und
den zweiten Schaltungspunkt geschaltet ist und wobei die
Transistor-Schutzschaltung aufweist:
einen ersten bis vierten Puffer (8, 9), wobei der erste Puffer (8) ein erstes Steuersignal invertiert, das einer Gate-Elektrode des ersten P-Kanal-Transistors über eine erste Leitung zuzuführen ist, wobei der zweite Puffer (9) ein zweites Steuersignal invertiert, das einer Gate-Elektrode des ersten N-Kanal-Transistors über eine zweite Leitung zuzufüh ren ist, wobei der dritte Puffer (8) ein drittes Steuersignal invertiert, das einer Gate-Elektrode des zweiten P-Kanal- Transistors über eine dritte Leitung zuzuführen ist, wobei der vierte Puffer (9) ein viertes Steuersignal invertiert, das einer Gate-Elektrode des zweiten N-Kanal-Transistors über eine vierte Leitung zuzuführen ist und wobei das dritte und das vierte Steuersignal invertierte Signale des ersten und des zweiten Steuersignals sind, und
eine Verstärkungsschaltung (14, 15, 12, 13), die auf der Grundlage des ersten bis vierten Steuersignals selektiv einen Strom in eine von der ersten bis vierten Leitung oder aus dieser fließen läßt.
einen ersten bis vierten Puffer (8, 9), wobei der erste Puffer (8) ein erstes Steuersignal invertiert, das einer Gate-Elektrode des ersten P-Kanal-Transistors über eine erste Leitung zuzuführen ist, wobei der zweite Puffer (9) ein zweites Steuersignal invertiert, das einer Gate-Elektrode des ersten N-Kanal-Transistors über eine zweite Leitung zuzufüh ren ist, wobei der dritte Puffer (8) ein drittes Steuersignal invertiert, das einer Gate-Elektrode des zweiten P-Kanal- Transistors über eine dritte Leitung zuzuführen ist, wobei der vierte Puffer (9) ein viertes Steuersignal invertiert, das einer Gate-Elektrode des zweiten N-Kanal-Transistors über eine vierte Leitung zuzuführen ist und wobei das dritte und das vierte Steuersignal invertierte Signale des ersten und des zweiten Steuersignals sind, und
eine Verstärkungsschaltung (14, 15, 12, 13), die auf der Grundlage des ersten bis vierten Steuersignals selektiv einen Strom in eine von der ersten bis vierten Leitung oder aus dieser fließen läßt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, wobei die Verstärkungsschal
tung einen ersten Strom zur ersten Leitung fließen läßt, wenn
der erste N-Kanal-Transistor ansprechend auf das zweite
Steuersignal durchgeschaltet wird, während sich der erste
P-Kanal-Transistor ansprechend auf das erste Steuersignal im
gesperrten Zustand befindet, einen zweiten Strom von der
zweiten Leitung fließen läßt, wenn der erste P-Kanal-Transi
stor ansprechend auf das erste Steuersignal durchgeschaltet
wird, während sich der erste N-Kanal-Transistor ansprechend
auf das zweite Steuersignal im gesperrten Zustand befindet,
einen dritten Strom zur dritten Leitung fließen läßt, wenn
der zweite N-Kanal-Transistor ansprechend auf das vierte
Steuersignal durchgeschaltet wird, während sich der zweite
P-Kanal-Transistor ansprechend auf das dritte Steuersignal im
gesperrten Zustand befindet, und einen vierten Strom von der
vierten Leitung fließen läßt, wenn der zweite P-Kanal-Transi
stor ansprechend auf das dritte Steuersignal durchgeschaltet
wird, während sich der zweite N-Kanal-Transistor ansprechend
auf das vierte Steuersignal im gesperrten Zustand befindet.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verstärkungs
schaltung aufweist:
eine erste Verstärkungsschaltung (14, 15, 12, 13), die für den ersten P-Kanal-Transistor und den ersten N-Kanal- Transistor bereitgestellt ist, um auf der Grundlage des ersten und des zweiten Steuersignals selektiv einen Strom in die erste Leitung und aus der zweiten Leitung fließen zu lassen, und
eine zweite Verstärkungsschaltung (14, 15, 12, 13), die für den zweiten P-Kanal-Transistor und den zweiten N-Kanal- Transistor bereitgestellt ist, um auf der Grundlage des dritten und des vierten Steuersignals selektiv einen Strom in die dritte Leitung und aus der vierten Leitung fließen zu lassen.
eine erste Verstärkungsschaltung (14, 15, 12, 13), die für den ersten P-Kanal-Transistor und den ersten N-Kanal- Transistor bereitgestellt ist, um auf der Grundlage des ersten und des zweiten Steuersignals selektiv einen Strom in die erste Leitung und aus der zweiten Leitung fließen zu lassen, und
eine zweite Verstärkungsschaltung (14, 15, 12, 13), die für den zweiten P-Kanal-Transistor und den zweiten N-Kanal- Transistor bereitgestellt ist, um auf der Grundlage des dritten und des vierten Steuersignals selektiv einen Strom in die dritte Leitung und aus der vierten Leitung fließen zu lassen.
4. Schaltung nach Anspruch 3, wobei die erste Verstärkungs
schaltung den ersten Strom zur ersten Leitung fließen läßt,
wenn der erste N-Kanal-Transistor ansprechend auf das zweite
Steuersignal durchgeschaltet wird, während sich der erste
P-Kanal-Transistor ansprechend auf das erste Steuersignal im
gesperrten Zustand befindet, und einen zweiten Strom aus der
zweiten Leitung fließen läßt, wenn der erste P-Kanal-Transi
stor ansprechend auf das erste Steuersignal durchgeschaltet
wird, während sich der erste N-Kanal-Transistor ansprechend
auf das zweite Steuersignal im gesperrten Zustand befindet,
und
die zweite Verstärkungsschaltung einen dritten Strom zur dritten Leitung fließen läßt, wenn der zweite N-Kanal-Transi stor ansprechend auf das vierte Steuersignal durchgeschaltet wird, während sich der zweite P-Kanal-Transistor ansprechend auf das dritte Steuersignal im gesperrten Zustand befindet, und einen vierten Strom aus der vierten Leitung fließen läßt, wenn der zweite P-Kanal-Transistor ansprechend auf das dritte Steuersignal durchgeschaltet wird, während sich der zweite N-Kanal-Transistor ansprechend auf das vierte Steuersignal im gesperrten Zustand befindet.
die zweite Verstärkungsschaltung einen dritten Strom zur dritten Leitung fließen läßt, wenn der zweite N-Kanal-Transi stor ansprechend auf das vierte Steuersignal durchgeschaltet wird, während sich der zweite P-Kanal-Transistor ansprechend auf das dritte Steuersignal im gesperrten Zustand befindet, und einen vierten Strom aus der vierten Leitung fließen läßt, wenn der zweite P-Kanal-Transistor ansprechend auf das dritte Steuersignal durchgeschaltet wird, während sich der zweite N-Kanal-Transistor ansprechend auf das vierte Steuersignal im gesperrten Zustand befindet.
5. Schaltung nach Anspruch 3 oder 4, wobei die erste Ver
stärkungsschaltung aufweist:
einen ersten P-Kanal-Steuertransistor (12), der zwischen einer zweiten Leistungsversorgung und der ersten Leitung bereitgestellt ist und ansprechend auf das erste Ansteuer signal einen ersten Strom von der zweiten Leistungsversorgung zur ersten Leitung fließen läßt,
einen ersten N-Kanal-Steuertransistor (13), der zwischen der Masse und der zweiten Leitung bereitgestellt ist und ansprechend auf das erste Ansteuersignal einen zweiten Strom von der zweiten Leitung zur Masse fließen läßt, und
eine erste Zeitsteuerschaltung (14, 15), die das erste Ansteuersignal auf der Grundlage des ersten und des zweiten Steuersignals erzeugt, und
wobei die zweite Verstärkungsschaltung (14, 15, 12, 13) aufweist:
einen zweiten P-Kanal-Steuertransistor (12), der zwischen der zweiten Leistungsversorgung und der dritten Leitung bereitgestellt ist und ansprechend auf ein zweites Ansteuer signal einen dritten Strom von der zweiten Leistungsversor gung zur dritten Leitung fließen läßt,
einen zweiten N-Kanal-Steuertransistor (13), der zwischen der Masse und der vierten Leitung bereitgestellt ist und ansprechend auf das zweite Ansteuersignal einen vierten Strom von der vierten Leitung zur Masse fließen läßt, und
eine zweite Zeitsteuerschaltung (14, 15), die das zweite Ansteuersignal ansprechend auf das dritte und das vierte Steuersignal erzeugt.
einen ersten P-Kanal-Steuertransistor (12), der zwischen einer zweiten Leistungsversorgung und der ersten Leitung bereitgestellt ist und ansprechend auf das erste Ansteuer signal einen ersten Strom von der zweiten Leistungsversorgung zur ersten Leitung fließen läßt,
einen ersten N-Kanal-Steuertransistor (13), der zwischen der Masse und der zweiten Leitung bereitgestellt ist und ansprechend auf das erste Ansteuersignal einen zweiten Strom von der zweiten Leitung zur Masse fließen läßt, und
eine erste Zeitsteuerschaltung (14, 15), die das erste Ansteuersignal auf der Grundlage des ersten und des zweiten Steuersignals erzeugt, und
wobei die zweite Verstärkungsschaltung (14, 15, 12, 13) aufweist:
einen zweiten P-Kanal-Steuertransistor (12), der zwischen der zweiten Leistungsversorgung und der dritten Leitung bereitgestellt ist und ansprechend auf ein zweites Ansteuer signal einen dritten Strom von der zweiten Leistungsversor gung zur dritten Leitung fließen läßt,
einen zweiten N-Kanal-Steuertransistor (13), der zwischen der Masse und der vierten Leitung bereitgestellt ist und ansprechend auf das zweite Ansteuersignal einen vierten Strom von der vierten Leitung zur Masse fließen läßt, und
eine zweite Zeitsteuerschaltung (14, 15), die das zweite Ansteuersignal ansprechend auf das dritte und das vierte Steuersignal erzeugt.
6. Schaltung nach Anspruch 5, wobei die erste Zeitsteuer
schaltung (14, 15) eine erste Flipflop-Schaltung (15) auf
weist, die ansprechend auf eine ansteigende Flanke des ersten
Steuersignals gesetzt wird und ansprechend auf eine abfal
lende Flanke eines Inversionssignals des zweiten Steuer
signals zurückgesetzt wird, und
wobei die zweite Zeitsteuerschaltung (14, 15) eine zweite Flipflop-Schaltung (15) aufweist, die ansprechend auf eine ansteigende Flanke des dritten Steuersignals gesetzt wird und ansprechend auf eine abfallende Flanke eines Inversions signals des vierten Steuersignals zurückgesetzt wird.
wobei die zweite Zeitsteuerschaltung (14, 15) eine zweite Flipflop-Schaltung (15) aufweist, die ansprechend auf eine ansteigende Flanke des dritten Steuersignals gesetzt wird und ansprechend auf eine abfallende Flanke eines Inversions signals des vierten Steuersignals zurückgesetzt wird.
7. Schaltung nach Anspruch 5 oder 6, wobei eine Summe aus
einem Innenwiderstand des ersten Puffers und einem zwischen
dem ersten Puffer und der ersten Leitung bereitgestellten
Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innen
widerstand des ersten P-Kanal-Steuertransistors und einem
zwischen dem ersten P-Kanal-Steuertransistor und der ersten
Leitung bereitgestellten Widerstandeelement,
eine Summe aus einem Innenwiderstand des zweiten Puffers und einem zwischen dem zweiten Puffer und der zweiten Leitung bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des ersten N-Kanal-Steuertransi stors und einem zwischen dem ersten N-Kanal-Steuertransistor und der zweiten Leitung bereitgestellten Widerstandselement,
eine Summe aus einem Innenwiderstand des dritten Puffers und einem zwischen dem dritten Puffer und der dritten Leitung bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des zweiten P-Kanal-Steuertransi stors und einem zwischen dem zweiten P-Kanal-Steuertransistor und der dritten Leitung bereitgestellten Widerstandselement, und
eine Summe aus einem Innenwiderstand des vierten Puffers und einem zwischen dem vierten Puffer und der vierten Leitung bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des zweiten N-Kanal-Steuertransi stors und einem zwischen dem zweiten N-Kanal-Steuertransistor und der vierten Leitung bereitgestellten Widerstandselement.
eine Summe aus einem Innenwiderstand des zweiten Puffers und einem zwischen dem zweiten Puffer und der zweiten Leitung bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des ersten N-Kanal-Steuertransi stors und einem zwischen dem ersten N-Kanal-Steuertransistor und der zweiten Leitung bereitgestellten Widerstandselement,
eine Summe aus einem Innenwiderstand des dritten Puffers und einem zwischen dem dritten Puffer und der dritten Leitung bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des zweiten P-Kanal-Steuertransi stors und einem zwischen dem zweiten P-Kanal-Steuertransistor und der dritten Leitung bereitgestellten Widerstandselement, und
eine Summe aus einem Innenwiderstand des vierten Puffers und einem zwischen dem vierten Puffer und der vierten Leitung bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des zweiten N-Kanal-Steuertransi stors und einem zwischen dem zweiten N-Kanal-Steuertransistor und der vierten Leitung bereitgestellten Widerstandselement.
8. Verfahren zum Schützen einer H-Brückenschaltung, wobei
ein erster P-Kanal-Transistor und ein erster N-Kanal-Transi
stor zwischen einer ersten Leistungsversorgung und einer
Masse bereitgestellt sind, die in Serie über einen ersten
Schaltungspunkt zu schalten sind, und wobei ein zweiter
P-Kanal-Transistor und ein zweiter N-Kanal-Transistor
zwischen der ersten Leistungsversorgung und der Masse bereit
gestellt sind, um über einen zweiten Schaltungspunkt in Serie
geschaltet zu werden, wobei eine Last zwischen den ersten
Schaltungspunkt und den zweiten Schaltungspunkt geschaltet
ist, wobei der erste bis vierte Transistor eine erste bis
vierte Kapazität aufweisen, wobei jede von ihnen eine
Kapazität zwischen einer jeweiligen Gate- und einer
jeweiligen Drain-Elektrode ist, wobei das Verfahren aufweist:
Ansteuern des ersten bis vierten Transistors über eine erste bis vierte Leitung ansprechend jeweils auf ein erstes bis viertes Steuersignal und
selektives Laden der ersten bis vierten Kapazität auf der Grundlage des ersten bis vierten Steuersignals.
Ansteuern des ersten bis vierten Transistors über eine erste bis vierte Leitung ansprechend jeweils auf ein erstes bis viertes Steuersignal und
selektives Laden der ersten bis vierten Kapazität auf der Grundlage des ersten bis vierten Steuersignals.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei das Laden aufweist:
Laden der ersten Kapazität ansprechend auf das Durch schalten des ersten N-Kanal-TransiLstors, während sich der erste P-Kanal-Transistor in einem gesperrten Zustand befin det,
Laden der dritten Kapazität ansprechend auf das Durch schalten des zweiten N-Kanal-Transistors, während sich der zweite P-Kanal-Transistor in einem gesperrten Zustand befin det,
Laden der zweiten Kapazität ansprechend auf das Durch schalten des ersten P-Kanal-Transistors, während sich der erste N-Kanal-Transistor in einem gesperrten Zustand befin det, und
Laden der vierten Kapazität ansprechend auf das Durch schalten des zweiten P-Kanal-Transistors, während sich der zweite N-Kanal-Transistor in einem gesperrten Zustand befin det.
Laden der ersten Kapazität ansprechend auf das Durch schalten des ersten N-Kanal-TransiLstors, während sich der erste P-Kanal-Transistor in einem gesperrten Zustand befin det,
Laden der dritten Kapazität ansprechend auf das Durch schalten des zweiten N-Kanal-Transistors, während sich der zweite P-Kanal-Transistor in einem gesperrten Zustand befin det,
Laden der zweiten Kapazität ansprechend auf das Durch schalten des ersten P-Kanal-Transistors, während sich der erste N-Kanal-Transistor in einem gesperrten Zustand befin det, und
Laden der vierten Kapazität ansprechend auf das Durch schalten des zweiten P-Kanal-Transistors, während sich der zweite N-Kanal-Transistor in einem gesperrten Zustand befin det.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, weiter aufweisend:
Erzeugen eines ersten und eines zweiten Ansteuersignals anhand des ersten bis vierten Steuersignals,
wobei das selektive Laden aufweist:
Laden der ersten Kapazität arisprechend auf das erste Ansteuersignal,
Laden der dritten Kapazität ansprechend auf das zweite Ansteuersignal,
Laden der zweiten Kapazität ansprechend auf das erste Ansteuersignal, und
Laden der vierten Kapazität ansprechend auf das zweite Ansteuersignal.
Erzeugen eines ersten und eines zweiten Ansteuersignals anhand des ersten bis vierten Steuersignals,
wobei das selektive Laden aufweist:
Laden der ersten Kapazität arisprechend auf das erste Ansteuersignal,
Laden der dritten Kapazität ansprechend auf das zweite Ansteuersignal,
Laden der zweiten Kapazität ansprechend auf das erste Ansteuersignal, und
Laden der vierten Kapazität ansprechend auf das zweite Ansteuersignal.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Erzeugen aufweist:
Erzeugen des ersten Ansteuersignals derart, daß es ansprechend auf eine ansteigende Flanke des ersten Steuer signals einen hohen Pegel aufweist und daß es ansprechend auf eine abfallende Flanke eines Inversionssignals des zweiten Steuersignals einen niedrigen Pegel aufweist, und
Erzeugen des zweiten Ansteuersignals derart, daß es ansprechend auf eine ansteigende Flanke des dritten Steuer signals einen hohen Pegel aufweist und daß es ansprechend auf eine abfallende Flanke eines Inversionssignals des vierten Steuersignals einen niedrigen Pegel aufweist.
Erzeugen des ersten Ansteuersignals derart, daß es ansprechend auf eine ansteigende Flanke des ersten Steuer signals einen hohen Pegel aufweist und daß es ansprechend auf eine abfallende Flanke eines Inversionssignals des zweiten Steuersignals einen niedrigen Pegel aufweist, und
Erzeugen des zweiten Ansteuersignals derart, daß es ansprechend auf eine ansteigende Flanke des dritten Steuer signals einen hohen Pegel aufweist und daß es ansprechend auf eine abfallende Flanke eines Inversionssignals des vierten Steuersignals einen niedrigen Pegel aufweist.
12. Transistor-Schutzschaltung für eine H-Brückenschaltung,
welche einen Ansteuerabschnitt und einen Verstärkungs
abschnitt aufweist, wobei die H-Brückenschaltung einen ersten
P-Kanal-Transistor und einen ersten N-Kanal-Transistor, die
zwischen einer ersten Leistungsversorgung und einer Masse
bereitgestellt sind, um über einen ersten Schaltungspunkt in
Serie geschaltet zu werden, und einen zweiten P-Kanal-Transi
stor und einen zweiten N-Kanal-Transistor, die zwischen der
ersten Leistungsversorgung und der Masse bereitgestellt sind,
um über einen zweiten Schaltungspunkt in Serie geschaltet zu
werden, aufweist, wobei eine Last zwischen den ersten Schal
tungspunkt und den zweiten Schaltungspunkt geschaltet ist,
wobei der erste bis vierte Transistor eine erste bis vierte
Kapazität aufweist, die jeweils eine Kapazität zwischen einer
Gate- bzw. einer Drain-Elektrode sind, wobei der Ansteuer
abschnitt den ersten bis vierten Transistor ansprechend auf
ein erstes bis viertes Steuersignal über eine erste bis
vierte Leitung ansteuert und wobei der Verstärkungsabschnitt
die erste bis vierte Kapazität selektiv auf der Grundlage des
ersten bis vierten Steuersignals lädt.
13. Schaltung nach Anspruch 12, wobei der erste Verstärkungs
abschnitt einen ersten Ladeabschnitt, der die erste Kapazität
ansprechend auf das Durchschalten des ersten N-Kanal-Transi
stors lädt, während sich der erste P-Kanal-Transistor im
gesperrten Zustand befindet, einen zweiten Ladeabschnitt, der
die dritte Kapazität ansprechend auf das Durchschalten des
zweiten N-Kanal-Transistors lädt, während sich der zweite
P-Kanal-Transistor in einem gesperrten Zustand befindet,
einen dritten Ladeabschnitt, der die zweite Kapazität
ansprechend auf das Durchschalten des ersten P-Kanal-
Transistors lädt, während sich der erste N-Kanal-Transistor
in einem gesperrten Zustand befindet, und einen vierten
Ladeabschnitt, der die vierte Kapazität ansprechend auf das
Durchschalten des zweiten P-Kanal-Transistors lädt, während
sich der zweite N-Kanal-Transistor in einem gesperrten
Zustand befindet, aufweist.
14. Schaltung nach Anspruch 12 oder 13, wobei der Verstär
kungsabschnitt einen Erzeugungsabschnitt, der ein erstes und
ein zweites Ansteuersignal anhand des ersten bis vierten
Steuersignals erzeugt, einen ersten Ladeabschnitt, der die
erste Kapazität ansprechend auf das erste Ansteuersignal
lädt, einen zweiten Ladeabschnitt, der die dritte Kapazität
ansprechend auf das zweite Ansteuersignal lädt, einen dritten
Ladeabschnitt, der die zweite Kapazität ansprechend auf das
erste Ansteuersignal lädt, und einen vierten Ladeabschnitt,
der die vierte Kapazität ansprechend auf das zweite Ansteuer
signal lädt, aufweist.
15. Schaltung nach Anspruch 12, 13 oder 14, wobei der Erzeu
gungsabschnitt einen ersten Erzeugungsabschnitt, der das
erste Ansteuersignal derart erzeugt, daß es ansprechend auf
eine ansteigende Flanke des ersten Steuersignals einen hohen
Pegel hat und daß es ansprechend auf eine abfallende Flanke
eines Inversionssignals des zweiten Steuersignals einen
niedrigen Pegel hat, und einen zweiten Erzeugungsabschnitt,
der das zweite Ansteuersignal derart erzeugt, daß es anspre
chend auf eine ansteigende Flanke des dritten Steuersignals
einen hohen Pegel hat und daß es ansprechend auf eine abfal
lende Flanke eines Inversionssignals des vierten Steuer
signals einen niedrigen Pegel hat, aufweist.
16. Schaltung nach Anspruch 12, 13, 14 oder 15, wobei der
erste Ladeabschnitt einen ersten P-Kanal-Steuertransistor
aufweist, der erste Entladeabschnitt einen ersten N-Kanal-
Steuertransistor aufweist, der zweite Ladeabschnitt einen
zweiten P-Kanal-Steuertransistor aufweist und der zweite
Entladeabschnitt einen zweiten N-Kanal-Steuertransistor
aufweist.
17. Schaltung nach Anspruch 16, wobei:
eine Summe aus einem Innenwiderstand des ersten Puffers und einem zwischen dem ersten Puffer und dem ersten Transi stor-Gate bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des ersten P-Kanal- Steuertransistors und einem zwischen dem ersten P-Kanal- Steuertransistor und dem ersten Transistor-Gate bereit gestellten Widerstandselement,
eine Summe aus einem Innenwiderstand des zweiten Puffers und einem zwischen dem zweiten Puffer und dem zweiten Transi stor-Gate bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des ersten N-Kanal- Steuertransistors und einem zwischen dem ersten N-Kanal- Steuertransistor und dem zweiten Transistor-Gate bereitge stellten Widerstandselement,
eine Summe aus einem Innenwiderstand des dritten Puffers und einem zwischen dem dritten Puffer und dem dritten Transi stor-Gate bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des zweiten P-Kanal- Steuertransistors und einem zwischen dem zweiten P-Kanal- Steuertransistor und dem dritten Transistor-Gate bereit gestellten Widerstandselement und
eine Summe aus einem Innenwiderstand des vierten Puffers und einem zwischen dem vierten Puffer und dem vierten Transi stor-Gate bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des zweiten N-Kanal- Steuertransistors und einem zwischen dem zweiten N-Kanal- Steuertransistor und dem vierten Transistor-Gate bereitge stellten Widerstandselement.
eine Summe aus einem Innenwiderstand des ersten Puffers und einem zwischen dem ersten Puffer und dem ersten Transi stor-Gate bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des ersten P-Kanal- Steuertransistors und einem zwischen dem ersten P-Kanal- Steuertransistor und dem ersten Transistor-Gate bereit gestellten Widerstandselement,
eine Summe aus einem Innenwiderstand des zweiten Puffers und einem zwischen dem zweiten Puffer und dem zweiten Transi stor-Gate bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des ersten N-Kanal- Steuertransistors und einem zwischen dem ersten N-Kanal- Steuertransistor und dem zweiten Transistor-Gate bereitge stellten Widerstandselement,
eine Summe aus einem Innenwiderstand des dritten Puffers und einem zwischen dem dritten Puffer und dem dritten Transi stor-Gate bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des zweiten P-Kanal- Steuertransistors und einem zwischen dem zweiten P-Kanal- Steuertransistor und dem dritten Transistor-Gate bereit gestellten Widerstandselement und
eine Summe aus einem Innenwiderstand des vierten Puffers und einem zwischen dem vierten Puffer und dem vierten Transi stor-Gate bereitgestellten Widerstandselement größer ist als eine Summe aus einem Innenwiderstand des zweiten N-Kanal- Steuertransistors und einem zwischen dem zweiten N-Kanal- Steuertransistor und dem vierten Transistor-Gate bereitge stellten Widerstandselement.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: NEC ELECTRONICS CORP., KAWASAKI, KANAGAWA, JP |
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| 8131 | Rejection |