[go: up one dir, main page]

DE10016306A1 - Umrichter in Druckkontaktierung - Google Patents

Umrichter in Druckkontaktierung

Info

Publication number
DE10016306A1
DE10016306A1 DE10016306A DE10016306A DE10016306A1 DE 10016306 A1 DE10016306 A1 DE 10016306A1 DE 10016306 A DE10016306 A DE 10016306A DE 10016306 A DE10016306 A DE 10016306A DE 10016306 A1 DE10016306 A1 DE 10016306A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
metal insert
housing
plastic
composite material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE10016306A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10016306C2 (de
Inventor
Thomas Frank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Semikron Elektronik GmbH and Co KG
Original Assignee
Semikron GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19903875A external-priority patent/DE19903875C2/de
Application filed by Semikron GmbH and Co KG filed Critical Semikron GmbH and Co KG
Priority to DE10016306A priority Critical patent/DE10016306C2/de
Publication of DE10016306A1 publication Critical patent/DE10016306A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10016306C2 publication Critical patent/DE10016306C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H10W76/138
    • H10W72/00

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
  • Power Conversion In General (AREA)

Abstract

Es wird ein Umrichter beschrieben, der in Druckkontaktierung ausgeführt ist und der durch die Gestaltung einer Druckplatte (9) einen konstanten Druck auf alle Innenaufbauten nach deren Montage ausübt, wodurch ein guter Wärmeabfluß auf eine Kühleinrichtung bei allen Temperaturbelastungen erreicht wird. DOLLAR A Der konstante Druck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Gehäuse (8) seinen Druckelementen (12) durch eine erfinderische Druckplatte (9), bestehend aus einem Kunststoff umhüllten Verbundwerkstoff mit zwei Metalleinlagen (2, 20) mit einem zwischengelegten partiellen Druckspeicher (17) überdeckt wird.

Description

Die Erfindung beschreibt einen Umrichter in Druckkontaktierung, insbesondere in der Form von Stromrichtern der Leistungsklasse, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 des Patentes.. (Patentanmeldung 199 03 875).
Wie bereits in der Hauptanmeldung beschrieben, sind Druckkontaktverbindungen aus der Technologie der Herstellung von Halbleitermodulen bzw. -schaltungen als Verbindungstechnik hinlänglich bekannt.
Die Kontaktsicherheit von Druckkontaktaufbauten ist bei Dauer- oder Wechsellastbetrieb von entscheidender Bedeutung für die Funktionssicherheit der Schaltungsanordnung. Alle äußeren Anschlüsse müssen bei wechselnden thermischen und elektrischen Belastungen immer einen sicheren Kontakt zu den internen Kontaktstellen aller Anschlüsse der Schaltungsanordnung gewährleisten. Bei formschlüssigen Kontakten wird durch das Erlahmen der Druckkräfte eine Funktionsstörung des gesamten Aufbaus in realer Zeit verursacht. Zur Erzielung einer höheren Lebensdauer sind aus der Literatur zu dieser Problematik viele Bemühungen durch deren Beschreibungen bekannt. Um das Erreichen einer unbegrenzten Lebensdauer wird gerungen.
Die Technologie der Druckkontaktierung ist, bedingt durch die Erfordernisse der Hermetisierung gegenüber der Atmosphäre, wiederholt Gegenstand der beschriebenen Forschung durch Schaffen aller Voraussetzungen für eine praktizierbare Technik gewesen.
In DE 35 08 456 A1 wird ein Druckkontaktaufbau und dessen Verfahren zur Herstellung von Leistungshalbleitermodulen beschrieben. Durch Verschraubungen wird die in dem Gehäuse vorhandene innere Spannkraft zum Drücken der Isolierkeramik bzw. der Leistungshalbleiter auf die Kühlfläche herangezogen. Das Nachlassen der Spannkraft des Gehäuses als Element des Druckaufbaues spricht gegen eine lange Lebensdauer der so aufgebauten Module, da hier kein weiterer Druckenergiespeicher vorgesehen ist.
In DE 41 22 428 A1 wird ein als Druckspeicher fingierendes Kissenelement in die Schaltungs­ anordnung eingebaut. Dieses Kissenelement liegt auf einem Brückenelement, das die schaltungsinternen Bauteile fixiert und darauf Druck ausübt. Die mechanische Stabilität des Brückenelementes wird durch eine Druckplatte oberhalb des Kissenelementes erzeugt, wobei deren Verschraubung mit dem Kühlelement einen statischen Druck aufbaut. Durch diese Dreifachkombination wird eine aufwendige, aber funktionell sehr gut arbeitende Lösung erzielt, ein Erlahmen des Kissenelementes als Druckspeicher ist im Langzeitverhalten denkbar.
DE 41 31 200 C2 stellt eine Schaltungsanordnunng vor, bei der eine Andrückvorrichtung für einen Druckkontakt aus einem Brückenelement besteht, das mit entsprechenden Erhebungen und Einsenkungen ausgebildet ist und mit dem die schaltungsgerechten elektrischen Verbindungen und thermischen Kontakte der Aufbauteile nach Druckbeaufschlagung hergestellt werden. Die Andrückvorrichtung ist aus einem Kunststoff geformt, der im laufenden Betrieb einer Alterung unterliegt, was einen sehr massigen Aufbau bedingt.
In einer früheren Anmeldung, der DE 195 31 496 C1, wird ein druckgebendes Gehäuse mit gleichartig ausgebildeten Drucklippen vorgestellt, wodurch bei Beachtung der übrigen Aufbauvorschriften eine gleichartige Druckverteilung auf alle Verlustwärme erzeugenden Bauteile des Moduls gegeben ist, dabei wird jedes einzelne Bauteil federnd gedrückt. Für sehr große Flächendrücke ist eine solche Drucklippenfederung jedoch nicht geeignet.
Auch hier können durch Alterung Druckminderungen durch Fließen des Kunststoffes auftreten, was eine sehr massige Ausführung erforderlich macht und die erwähnte Begrenzung auf Bereiche mit kleinerem Flächendruck begründet.
DE 196 30 173 A1 trägt den möglichen Langzeitinstabilitäten der beiden vorgenannten Veröffentlichungen dadurch Rechnung, daß Verstärkungen in dem Druckstück aus Kunststoff ausgebildet worden sind. Der Druckspeicher ist hier mittig angeordnet, um von dem Zentrum aus eine gleichmäßige Druckverteilung zu erreichen.
DE 196 51 632 A1 schlägt als druckgebendes Aufbauelement eine Dehnschraube vor, die bei den unterschliedlichen Temperaturen der Schaltungsanordnung für einen Innendruck in den technologisch festgelegten Grenzen sorgt. Diese dynamische Druckangleichung besitzt insbesondere für Schaltungsanordnungen sehr hoher Leistungen Vorteile und eine unbegrenzte Lebensdauer bezüglich eines konstanten Druckes aller Aufbauteile kann erwartet werden.
In DE 198 34 800 C1 ist eine zu dieser Anmeldung als Stand der Technik aufzuführende Leistungshalbleiterschaltungsanordnung beschrieben, die durch die Verwendung von Bimetall als Seele des Druckelementes (bzw. des Deckels oder Brückenelementes) aufweist.
Dieser Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Umrichter mit einer einfach zu realisierenden Schaltungsanordnung für Leistungshalbleiterbauelemente sehr hoher Packungsdichte mit hoher Zuverlässigkeit in Druckkontaktausführung mit einer Druckplatte vorzustellen, die zuverlässig einen elektrischen Kontakt sowie Druckkontakt garantiert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Maßnahmen des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 nach Patent (Anmeldung DE 199 03 875) gelöst, Ausführungsformen hierzu sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Grenzen der möglichen Leistungsdichte einer Leistungshalbleiterschaltungsanordnung für Stromumrichter in Druckkontaktausführung wurden und werden durch die dauerhafte und gleichförmige Funktionssicherheit der kontaktierten Leistungshalbleiterbauelemente bzw der daraus aufgebauten Schaltung mit den äußeren Starkstromanschlüssen bestimmt. Der ohmsche Kontakt aller sekundären Verbindungselemente und ein guter Abtransport der im Betrieb entstehenden Verlustwärme zu Kühlelementen sind die zwingenden Voraussetzungen für eine zuverlässige Langzeitqualität in Druckkontaktausführung.
Sichere Druckkontakte verlangen in jedem Betriebszustand eine definierte und immer in vorgegebenen Grenzen gehaltene Andrückkraft zur Vermeidung von überhöhten elektrischen und thermischen Übergangswiderständen einerseits oder Druckdeformierungen andererseits. Dazu ist der Einsatz von Druckspeichern erforderlich.
Einerseits werden elektrisch sichere Kontakte an allen Kontaktstellen benötigt, es muß durch die Montageelemente folglich ein gleichmäßiger Druckaufbau erreicht werden, also eine gute Druckverteilung zu allen Druckkontaktstellen erfolgen. Andererseits muß bei Verwendung von federnden Verbindungen an jeder einzelnen Kontaktstelle für ein dynamisches Verhalten der einzelnen gedrückten Kontaktstellen und der Druckkontaktelemente bei von einander unterschiedlicher thermischer und elektrischer Belastung gesorgt werden. Die Alterung der Druckkontaktelemente muß vermieden werden, das wird durch den erfinderischen Aufbau realisiert.
Weiterhin muß der Widerspruch zwischen dem plastischen Verhalten, der wegen seiner elektrischen Isolierfähigkeit aus Kunststoff hergestellten druckgebenden Gehäuse oder Brückenelemente insbesondere bei wechselnder Temperaturbelastung, und der elektrisch leitenden Materialien mit deren elastischen Eigenschaften gelöst werden. Durch die erforderliche Verwendung unterschiedlicher Materialien als Aufbauelemente des drückenden Systems ergeben sich darüber hinaus unterschiedliche Ausdehnungen.
Die Kombination von zwei nach dem Stand der Technik bekannten Werkstoffen (Metall und Kunststoff) erbringt eine zielgerichtete Lösung in der Anwendung zur Herstellung von gekapselten Schaltungsanordnungen. Dabei wird die einfache Kombination und das Verfahren zum Umspritzen von metallischen Materialien in gleicher Weise als Stand der Technik angesehen, denn diese Technologie spiegelt sich verbreitet in vielen Produkten wieder.
Die vorliegende Erfindungergänzung setzt in gleicher Weise, wie die Hauptanmeldung Stahl als metallische Komponente ein, der mit Kunststoff umhüllt wird. Die Formgebung des Stahles ist aufgabenbezogen sehr vielfältig. Eine auf das Gehäuse oder das druckgebende Brückenelement bezogene flächige oder partiell flächige Formgebung mit Durchbrüchen für ein bündiges Umschließen mittels Kunststoff und zur Herstellung von isolierten Durchführungen von elektrischen Verbindungselementen sind stanztechnisch kostengünstig herstellbar und für den Einsatz in Schaltungsanordnungen der Leistungsklasse von großem Vorteil. Die Aufgabenstellung der Zusatzanmeldung beinhaltet den Einsatz von zwei flächigen Stahleinlagen für den Aufbau des Druckspeichers.
Der Stahl kann für seinen erfinderischen Einsatz räumliche Ausformungen erhalten, wodurch sich die flächige Stabilität erhöht und er erhält Noppen und Nasen zur stabilen formschlüssigen Verbindung mit dem Kunststoff. Die zwei flächigen Stahleinlagen unterscheiden sich grundsätzlich unter einander. Während die eine Lage flächig keine Wölbung aufweist, ist die zweite Lage räumlich konkav oder zylindrisch verwölbt.
Als Kunststoff haben sich organische Polymere mit einem relativ hohen Anteil von meist anorganischen Füllstoffen in der Praxis bestens bewährt. Dabei wird die Wahl des Kunststoffes neben den wirtschaftlichen Aspekten von dessen elektrischer Isolierfähigkeit und mechanischer Dauerbeständigkeit gegen äußere Einflüsse bestimmt. Der Kunststoff darf in seinen duroplastischen Eigenschaften nur minimale insbesondere druckbedingte Formveränderungen nach Einsatz als Druckspeicher aufweisen.
Durch den Einsatz des erfinderischen Verbundmaterials ist sichergestellt, daß die Druckkon­ taktierung bei Dauer- oder Wechselbelastung über die gesamte Betriebszeit der Anordnung nicht ermüdet. Dabei müssen die Stahleinlagen in ihrem inneren Aufbau so gestaltet sein, daß bei temperaturmäßiger Wechselbelastung die durch Erweichen des Kunststoffes bei höherer Temperatur nachlassenden Druck- bzw. Zugkräfte ausgeglichen werden.
Der Erfindungsgedanke soll nachfolgend in Fig. 1 in Form der Skizze eines Querschnittes eines möglichen Anwendungsbeispieles veranschaulicht werden.
Fig. 1 skizziert einen Querschnitt einer erfinderischen Druckplatte. Ein in der Elektronik bekannter Kunststoff(1) mit den in dieser Branche geforderten Eigenschaften wird in Spritzverfahren zur Ummantelung der beiden Metalleinlagen (2, 20) herangezogen. Dabei kann der Kunststoff (1) aus verschiedenen organischen Verbindungen mit oder ohne Füllstoff gebildet sein. Als Kunststoff eignen sich hervorragend Polybutylentherephthalat (mit dem Handelsnamen Crastin), Polyphenyläther (mit dem Handelsnamen Noryl), Polyphenylsulfid (mit dem Handelsnamen Ryton) oder Polyamid (mit dem Handelsnamen Ultramid). Der Kunststoff (1) kann an der den Innenaufbauten zugewandten Seite Drucknoppen (12) zur Druckübertragung besitzen.
Der Füllstoff in dem Kunststoff (1) ist abhängig von den gewünschten Eigenschaften nach dem Umspritzen der Metalleinlagen (2, 20). In einem Bereich von 0% bis zu 50% Anteil des Füllstoffes am Gesamtgewicht werden sehr gut reproduzierbare Eigenschaften in der Konstruktion von Gehäuse- oder Brückenelementen für Leistungshalbleiterschaltungsanord­ nungen erzielt. Ausschlaggebend für die Definition der Mixturen sind die Forderungen nach Form- und Biegefestigkeit, Druckstabilität und Harte.
Die Metalleinlage (2) wird nach den einzelnen Anwendungsfällen in großer Variationsbreite gefertigt. Allen Ausführungsformen gemeinsam sind solche Oberflächengestaltungen der sonst flächigen Blechform mit Noppen, Wällen oder dreidimensionale Stanzausbuchtungen, die ein zuverlässiges und stabiles Ummanteln mit dem Kunststoff (1) ermöglichen. Die Geometrie kann in zwei Hauptgruppen aufgegliedert werden. Einerseits solche mit flächiger Ausdehnung bezogen auf die Gesamtabmessungen und andererseits mit einer partiellen räumlichen Ausdehnung bezogen auf die Ausdehnungsweite des Kunststoffes. Die sich daraus ergebende Vielfalt kann nicht in allen Varianten dargestellt werden.
Die Metalleinlage (2, 20) kann aus unterschiedlichen Materialien mit unterschiedlichem thermischen Ausdehnungskoeffizienten gebildet werden. Relativ wirtschaftlich und mit einer erprobten Technologie lieferbar ist Stahl. Sowohl in der Härte als auch in seiner Materialstärke sind gestellte Forderungen reproduzierbar herzustellen. Die reproduzierbare Variationsbreite bietet für alle berechneten Anwendungsbeispiele exakt herstellbare Metalleinlagen für die Druckstücke oder Gehäusekonstruktionen Die Metalleinlage (20) wird in gewölbter oder konkaver Form dreidimensional geprägt. Die Ausprägung der Metalleinlage in die dritte räumliche Ebene stellt die erfinderische Losung der Zusatzaufgabe dar. Es ist nämlich bei Anwendung der nur einfachen Metalleinlage (2) möglich, daß ungewollte Verzüge der Drückvorrichtung insbesondere bei wechselnder thermischer Wechselbelastung auftreten.
Die Wirkung der zwei Metalleinlagen in Kombination ist durch deren gegenseitige Formarretierung (18) gegeben. Durch die räumliche Begrenzung der Formveränderung der Metalleinlage (20) durch die Formarretierung (18) kann ein von unten auf die Kunststoff umspritzte Metalleinlage (20) nicht zu einer Verwölbung im Einsatzfall führen. Diese Metalleinlage (20) wird auf Druck beansprucht. Die bei Negieren von Noppen und anderen Form stabilisierenden Ausbildungen nicht räumlich ausgeprägte Metalleinlage (2) wird auf Zug beansprucht. Die bei Druckbeauflagung erzeugten Kräfte werden durch die Kombination der beiden Metalleinlagen (2 und 20) in Spannungen ohne Formveränderungen gewandelt. Bei richtiger Dimensionierungen werden so enorm erhöhte Druckkräfte durch dieses erfinderische System aufgenommen.
Der Kunststoff (1) erhält erfindungsgemäß mehrere und verschiedenartige Ausbildungen. Durch Hülsen (3) sind spätere Verschraubungen mit darüber plazierten weiteren Schaltungs­ teilen möglich. Mittels gegen die Metalleinlagen (2, 20) isolierten Durchführungen (4) können Kontaktstifte isoliert durch die Druckplatte geführt werden. Zu Vergrößerung der Isolierstrecken können beidseitig verlängerte Hülsen aus Kunststoffausgeprägt sein. In gleicher Weise sind ein- oder beidseitig Noppen (6) aus Kunststoff auszuarbeiten, um beim späteren Montieren definierte geometrische Anordnungen mit einzelnen Druckpunkten zu realisieren. In Erweiterung dessen können Arretierungshaken ausgeformt werden, um eine leichte und geometrisch genaue Positionierung zu realisieren.
Fig. 2 stellt einen Autbauquerschnitt des Umrichters in Druckkontaktierung dar. Skizziert ist ein Gehäuse (8) des Umrichters mit entsprechenden Druckelementen (12) und Hülsen (13) für die Durchführung entsprechender Hilfsanschlüsse, darüber ist die hier nur in ihren Umrissen skizzierte erfinderische Druckplatte (9) und ein Treiber (10) positioniert.
Die Schaltungsaufbauten des Umrichters in dem Gehäuse (8) bestehen aus Leistungshalbleiterbauelementen, insbesondere aus Schaltern, wie IGBT oder MOSFET in möglicher teilweiser Parallelschaltung, die in Antiparallelschaltung zusammen mit Freilaufdioden Halbbrücken, Eingangsgleichrichter oder Ausgangsgleichrichter für Leistungsumrichter darstellen können. Die Leistungsbauelemente sind stoffschlüssig durch Loten oder stoffbündig auf den entsprechenden Feldern einer Isolierplatte (14) und untereinander schaltungsgerecht aufgebracht.
Bei der Wahl von geeigneten Keramiken als Isolierplatte (14) ist ein guter Wärmeabtransport auf darunter zu positionierende Kühleinrichtungen möglich. Das Gehäuse betet in seinem Volumen Platz für Sensoren (15), wie sie für die Erfassung von Betriebsparametern des Umrichters sehr Vorteilhaft eingesetzt werden. Zur Fixierung der Lastanschlüsse und deren Verbindung zu äußeren Kraftstromverbindern sind in dem Gehäuse (8) entsprechende Ausbildungen (16) für das Fixieren von Verschraubungen eingearbeitet.
Zwischen Druckplatte (9) und Gehäuse (8) ist an den Stellen einer dynamischen Druckbelastung alternativ ein Druckspeicher (17), beispielhaft in Form eines Silikongummis, positioniert. In Form einer Arretierung (7) kann eine exakte Lage der Bauteile zueinander erreicht werden und eine aufwendige Verschraubung zur Druckerzeugung bei entsprechenden Einsatzfallen vermieden werden.

Claims (3)

1. Umrichter bestehend aus einem Treiber (10), mindestens einem Gehäuse (8) mit aufgesetzter oder integrierter Druckplatte (9) zum Aufbau eines über die Lebensdauer sowie bei wechselnden thermischen Bedingungen konstanten Drucks sowohl auf ein diesen Druck übertragendes Druckelement (12) zur thermisch leitenden Kontaktierung einer elektrisch isolierenden Grundplatte (14), mit einer Leistungshalbleiterschaltungsanordnung auf einem Kühlkörper, sowie auf Anschlußverbinder (11) zu deren elektrisch leitenden Verbindung mit den Kontaktflächen der Grundplatte (14) nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 des Patentes . . . (Patentanmeldung DE 199 03 875) dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (9) ein Verbundwerkstoff bestehend aus einer Metalleinlage (2) mit Formarretierungen (18), einer zweiten in sich gewölbten und den Formarretierungen passgenau angepassten Metalleinlage (20) und einer Kunststoffummantelung (1) ist.
2. Umrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalleinlage (2) und die Metalleinlage (20) aus dem gleichen Werkstoff gebildet wurden.
3. Umrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalleinlage (2) und die Metalleinlage (20) aus verschiedenen Werkstoffen gebildet wurden.
DE10016306A 1999-02-01 2000-03-31 Leistungshalbleiterschaltungsanordnung, insbesondere Stromumrichter, in Druckkontaktierung Expired - Lifetime DE10016306C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10016306A DE10016306C2 (de) 1999-02-01 2000-03-31 Leistungshalbleiterschaltungsanordnung, insbesondere Stromumrichter, in Druckkontaktierung

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19903875A DE19903875C2 (de) 1999-02-01 1999-02-01 Leistungshalbleiterschaltungsanordnung, insbesondere Stromumrichter, in Druckkontaktierung
DE10016306A DE10016306C2 (de) 1999-02-01 2000-03-31 Leistungshalbleiterschaltungsanordnung, insbesondere Stromumrichter, in Druckkontaktierung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10016306A1 true DE10016306A1 (de) 2001-10-11
DE10016306C2 DE10016306C2 (de) 2002-05-29

Family

ID=26005145

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10016306A Expired - Lifetime DE10016306C2 (de) 1999-02-01 2000-03-31 Leistungshalbleiterschaltungsanordnung, insbesondere Stromumrichter, in Druckkontaktierung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10016306C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11139263B2 (en) * 2019-04-15 2021-10-05 Volkswagen Aktiengesellschaft Semiconductor device

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3508456A1 (de) * 1985-03-09 1986-09-11 Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim Leistungshalbleitermodul
DE4122428A1 (de) * 1991-04-08 1993-01-28 Export Contor Aussenhandel Schaltungsanordnung
DE4131200C2 (de) * 1991-09-19 1995-05-11 Export Contor Ausenhandelsgese Schaltungsanordnung
DE19531496C1 (de) * 1995-08-26 1996-11-14 Semikron Elektronik Gmbh Leistungshalbleitermodul, insb. Stromumrichter mit Folienverbund als isolierendes Substrat
DE19630173A1 (de) * 1996-07-26 1998-01-29 Semikron Elektronik Gmbh Leistungsmodul mit Halbleiterbauelementen
DE19651632A1 (de) * 1996-12-12 1998-06-18 Semikron Elektronik Gmbh Leistungshalbleitermodul
DE19732738A1 (de) * 1997-07-30 1999-02-04 Asea Brown Boveri Leistungshalbleiterbauelemente mit druckausgleichender Kontaktplatte
DE19834800C1 (de) * 1998-08-01 1999-10-28 Semikron Elektronik Gmbh Leistungshalbleiterschaltungsanordnung

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3508456A1 (de) * 1985-03-09 1986-09-11 Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim Leistungshalbleitermodul
DE4122428A1 (de) * 1991-04-08 1993-01-28 Export Contor Aussenhandel Schaltungsanordnung
DE4131200C2 (de) * 1991-09-19 1995-05-11 Export Contor Ausenhandelsgese Schaltungsanordnung
DE19531496C1 (de) * 1995-08-26 1996-11-14 Semikron Elektronik Gmbh Leistungshalbleitermodul, insb. Stromumrichter mit Folienverbund als isolierendes Substrat
DE19630173A1 (de) * 1996-07-26 1998-01-29 Semikron Elektronik Gmbh Leistungsmodul mit Halbleiterbauelementen
DE19651632A1 (de) * 1996-12-12 1998-06-18 Semikron Elektronik Gmbh Leistungshalbleitermodul
DE19732738A1 (de) * 1997-07-30 1999-02-04 Asea Brown Boveri Leistungshalbleiterbauelemente mit druckausgleichender Kontaktplatte
DE19834800C1 (de) * 1998-08-01 1999-10-28 Semikron Elektronik Gmbh Leistungshalbleiterschaltungsanordnung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11139263B2 (en) * 2019-04-15 2021-10-05 Volkswagen Aktiengesellschaft Semiconductor device

Also Published As

Publication number Publication date
DE10016306C2 (de) 2002-05-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19903875C2 (de) Leistungshalbleiterschaltungsanordnung, insbesondere Stromumrichter, in Druckkontaktierung
EP1818982B1 (de) Anordnung mit mindestens einem Leistungshalbleitermodul und einem Kühlbauteil und zugehöriges Herstellungsverfahren
DE19630173C2 (de) Leistungsmodul mit Halbleiterbauelementen
EP1697175B1 (de) Steuergeräteeinheit und verfahren zur herstellung derselben
DE112004002395B4 (de) Elektronische Kontrolleinheit für Kraftfahrzeugbremssysteme
DE102007014789B3 (de) Anordnung mindestens eines Leistungshalbleitermoduls und einer Leiterplatte und Leistungshalbleitermodul
DE102008017454B4 (de) Leistungshalbleitermodul mit hermetisch dichter Schaltungsanordnung und Herstellungsverfahren hierzu
DE102016014686B4 (de) Thermoelektrische Einrichtung, Verfahren zu seiner Herstellung, Getränkehalter für ein Fahrzeug sowie Temperier-Vorrichtung für Sitze
EP3262666A1 (de) Elektrisches bauelement und verfahren zur herstellung eines elektrischen bauelements
DE19651632C2 (de) Leistungshalbleitermodul
WO2004109801A1 (de) Leistungshalbleitermodul
DE10065495C2 (de) Leistungshalbleitermodul
DE10016306C2 (de) Leistungshalbleiterschaltungsanordnung, insbesondere Stromumrichter, in Druckkontaktierung
DE102012209034A1 (de) Elektronikmodul sowie Verfahren zur Herstellung eines solchen Elektronikmoduls, sowie elektronisches Steuergerät mit einem solchen Elektronikmodul
EP1791178B1 (de) Leistungshalbleitermodul in Druckkontaktausführung
DE102016123697B4 (de) Druckeinrichtung für eine leistungselektronische Schalteinrichtung, Schalteinrichtung und Anordnung hiermit
EP2019424A2 (de) Leistungshalbleitermodul mit Dichteinrichtung zum Substratträger und Herstellungsverfahren hierzu
DE19834800C1 (de) Leistungshalbleiterschaltungsanordnung
EP2003693B1 (de) Druckkontaktiertes dreiphasiges Stromrichtermodul
DE102007003587A1 (de) Leistungshalbleitermodul mit Druckkörper
DE10125697B4 (de) Leistungshalbleitermodul und Verfahren zum Herstellen eines Leistungshalbleitermoduls
DE102019126923A1 (de) Leistungshalbleitermodul und Verfahren zur Herstellung eines Leistungshalbleitermoduls
DE102020113700B4 (de) Piezoelektrisches Funktionsnetzwerk
DE102012216949A1 (de) Bauelementträger, elektrotechnische Baueinheit mit Bauelementträger und Verfahren zur Herstellung eines Bauelementträgers
DE102023207744A1 (de) Leistungsmodul-Brücke und ihr Herstellungsverfahren

Legal Events

Date Code Title Description
AG Has addition no.

Ref document number: 19903875

Country of ref document: DE

OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
AG Has addition no.

Ref document number: 19903875

Country of ref document: DE

AG Has addition no.

Ref document number: 19903875

Country of ref document: DE

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SEMIKRON ELEKTRONIK GMBH & CO. KG, 90431 NUERNBERG,

R071 Expiry of right