DE10016306A1 - Umrichter in Druckkontaktierung - Google Patents
Umrichter in DruckkontaktierungInfo
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Abstract
Es wird ein Umrichter beschrieben, der in Druckkontaktierung ausgeführt ist und der durch die Gestaltung einer Druckplatte (9) einen konstanten Druck auf alle Innenaufbauten nach deren Montage ausübt, wodurch ein guter Wärmeabfluß auf eine Kühleinrichtung bei allen Temperaturbelastungen erreicht wird. DOLLAR A Der konstante Druck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Gehäuse (8) seinen Druckelementen (12) durch eine erfinderische Druckplatte (9), bestehend aus einem Kunststoff umhüllten Verbundwerkstoff mit zwei Metalleinlagen (2, 20) mit einem zwischengelegten partiellen Druckspeicher (17) überdeckt wird.
Description
Die Erfindung beschreibt einen Umrichter in Druckkontaktierung, insbesondere in der Form
von Stromrichtern der Leistungsklasse, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 des Patentes..
(Patentanmeldung 199 03 875).
Wie bereits in der Hauptanmeldung beschrieben, sind Druckkontaktverbindungen aus der
Technologie der Herstellung von Halbleitermodulen bzw. -schaltungen als Verbindungstechnik
hinlänglich bekannt.
Die Kontaktsicherheit von Druckkontaktaufbauten ist bei Dauer- oder Wechsellastbetrieb von
entscheidender Bedeutung für die Funktionssicherheit der Schaltungsanordnung. Alle äußeren
Anschlüsse müssen bei wechselnden thermischen und elektrischen Belastungen immer einen
sicheren Kontakt zu den internen Kontaktstellen aller Anschlüsse der Schaltungsanordnung
gewährleisten. Bei formschlüssigen Kontakten wird durch das Erlahmen der Druckkräfte eine
Funktionsstörung des gesamten Aufbaus in realer Zeit verursacht. Zur Erzielung einer höheren
Lebensdauer sind aus der Literatur zu dieser Problematik viele Bemühungen durch deren
Beschreibungen bekannt. Um das Erreichen einer unbegrenzten Lebensdauer wird gerungen.
Die Technologie der Druckkontaktierung ist, bedingt durch die Erfordernisse der
Hermetisierung gegenüber der Atmosphäre, wiederholt Gegenstand der beschriebenen
Forschung durch Schaffen aller Voraussetzungen für eine praktizierbare Technik gewesen.
In DE 35 08 456 A1 wird ein Druckkontaktaufbau und dessen Verfahren zur Herstellung von
Leistungshalbleitermodulen beschrieben. Durch Verschraubungen wird die in dem Gehäuse
vorhandene innere Spannkraft zum Drücken der Isolierkeramik bzw. der Leistungshalbleiter
auf die Kühlfläche herangezogen. Das Nachlassen der Spannkraft des Gehäuses als Element
des Druckaufbaues spricht gegen eine lange Lebensdauer der so aufgebauten Module, da hier
kein weiterer Druckenergiespeicher vorgesehen ist.
In DE 41 22 428 A1 wird ein als Druckspeicher fingierendes Kissenelement in die Schaltungs
anordnung eingebaut. Dieses Kissenelement liegt auf einem Brückenelement, das die
schaltungsinternen Bauteile fixiert und darauf Druck ausübt. Die mechanische Stabilität des
Brückenelementes wird durch eine Druckplatte oberhalb des Kissenelementes erzeugt, wobei
deren Verschraubung mit dem Kühlelement einen statischen Druck aufbaut. Durch diese
Dreifachkombination wird eine aufwendige, aber funktionell sehr gut arbeitende Lösung
erzielt, ein Erlahmen des Kissenelementes als Druckspeicher ist im Langzeitverhalten denkbar.
DE 41 31 200 C2 stellt eine Schaltungsanordnunng vor, bei der eine Andrückvorrichtung für
einen Druckkontakt aus einem Brückenelement besteht, das mit entsprechenden Erhebungen
und Einsenkungen ausgebildet ist und mit dem die schaltungsgerechten elektrischen
Verbindungen und thermischen Kontakte der Aufbauteile nach Druckbeaufschlagung
hergestellt werden. Die Andrückvorrichtung ist aus einem Kunststoff geformt, der im
laufenden Betrieb einer Alterung unterliegt, was einen sehr massigen Aufbau bedingt.
In einer früheren Anmeldung, der DE 195 31 496 C1, wird ein druckgebendes Gehäuse mit
gleichartig ausgebildeten Drucklippen vorgestellt, wodurch bei Beachtung der übrigen
Aufbauvorschriften eine gleichartige Druckverteilung auf alle Verlustwärme erzeugenden
Bauteile des Moduls gegeben ist, dabei wird jedes einzelne Bauteil federnd gedrückt. Für sehr
große Flächendrücke ist eine solche Drucklippenfederung jedoch nicht geeignet.
Auch hier können durch Alterung Druckminderungen durch Fließen des Kunststoffes auftreten,
was eine sehr massige Ausführung erforderlich macht und die erwähnte Begrenzung auf
Bereiche mit kleinerem Flächendruck begründet.
DE 196 30 173 A1 trägt den möglichen Langzeitinstabilitäten der beiden vorgenannten
Veröffentlichungen dadurch Rechnung, daß Verstärkungen in dem Druckstück aus Kunststoff
ausgebildet worden sind. Der Druckspeicher ist hier mittig angeordnet, um von dem Zentrum
aus eine gleichmäßige Druckverteilung zu erreichen.
DE 196 51 632 A1 schlägt als druckgebendes Aufbauelement eine Dehnschraube vor, die bei
den unterschliedlichen Temperaturen der Schaltungsanordnung für einen Innendruck in den
technologisch festgelegten Grenzen sorgt. Diese dynamische Druckangleichung besitzt
insbesondere für Schaltungsanordnungen sehr hoher Leistungen Vorteile und eine unbegrenzte
Lebensdauer bezüglich eines konstanten Druckes aller Aufbauteile kann erwartet werden.
In DE 198 34 800 C1 ist eine zu dieser Anmeldung als Stand der Technik aufzuführende
Leistungshalbleiterschaltungsanordnung beschrieben, die durch die Verwendung von Bimetall
als Seele des Druckelementes (bzw. des Deckels oder Brückenelementes) aufweist.
Dieser Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Umrichter mit einer einfach zu
realisierenden Schaltungsanordnung für Leistungshalbleiterbauelemente sehr hoher
Packungsdichte mit hoher Zuverlässigkeit in Druckkontaktausführung mit einer Druckplatte
vorzustellen, die zuverlässig einen elektrischen Kontakt sowie Druckkontakt garantiert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Maßnahmen des kennzeichnenden Teiles des
Anspruches 1 nach Patent (Anmeldung DE 199 03 875) gelöst, Ausführungsformen hierzu sind
in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Grenzen der möglichen Leistungsdichte einer Leistungshalbleiterschaltungsanordnung für
Stromumrichter in Druckkontaktausführung wurden und werden durch die dauerhafte und
gleichförmige Funktionssicherheit der kontaktierten Leistungshalbleiterbauelemente bzw der
daraus aufgebauten Schaltung mit den äußeren Starkstromanschlüssen bestimmt. Der ohmsche
Kontakt aller sekundären Verbindungselemente und ein guter Abtransport der im Betrieb
entstehenden Verlustwärme zu Kühlelementen sind die zwingenden Voraussetzungen für eine
zuverlässige Langzeitqualität in Druckkontaktausführung.
Sichere Druckkontakte verlangen in jedem Betriebszustand eine definierte und immer in
vorgegebenen Grenzen gehaltene Andrückkraft zur Vermeidung von überhöhten elektrischen
und thermischen Übergangswiderständen einerseits oder Druckdeformierungen andererseits.
Dazu ist der Einsatz von Druckspeichern erforderlich.
Einerseits werden elektrisch sichere Kontakte an allen Kontaktstellen benötigt, es muß durch
die Montageelemente folglich ein gleichmäßiger Druckaufbau erreicht werden, also eine gute
Druckverteilung zu allen Druckkontaktstellen erfolgen. Andererseits muß bei Verwendung von
federnden Verbindungen an jeder einzelnen Kontaktstelle für ein dynamisches Verhalten der
einzelnen gedrückten Kontaktstellen und der Druckkontaktelemente bei von einander
unterschiedlicher thermischer und elektrischer Belastung gesorgt werden. Die Alterung der
Druckkontaktelemente muß vermieden werden, das wird durch den erfinderischen Aufbau
realisiert.
Weiterhin muß der Widerspruch zwischen dem plastischen Verhalten, der wegen seiner
elektrischen Isolierfähigkeit aus Kunststoff hergestellten druckgebenden Gehäuse oder
Brückenelemente insbesondere bei wechselnder Temperaturbelastung, und der elektrisch
leitenden Materialien mit deren elastischen Eigenschaften gelöst werden. Durch die
erforderliche Verwendung unterschiedlicher Materialien als Aufbauelemente des drückenden
Systems ergeben sich darüber hinaus unterschiedliche Ausdehnungen.
Die Kombination von zwei nach dem Stand der Technik bekannten Werkstoffen (Metall und
Kunststoff) erbringt eine zielgerichtete Lösung in der Anwendung zur Herstellung von
gekapselten Schaltungsanordnungen. Dabei wird die einfache Kombination und das Verfahren
zum Umspritzen von metallischen Materialien in gleicher Weise als Stand der Technik
angesehen, denn diese Technologie spiegelt sich verbreitet in vielen Produkten wieder.
Die vorliegende Erfindungergänzung setzt in gleicher Weise, wie die Hauptanmeldung Stahl als
metallische Komponente ein, der mit Kunststoff umhüllt wird. Die Formgebung des Stahles ist
aufgabenbezogen sehr vielfältig. Eine auf das Gehäuse oder das druckgebende Brückenelement
bezogene flächige oder partiell flächige Formgebung mit Durchbrüchen für ein bündiges
Umschließen mittels Kunststoff und zur Herstellung von isolierten Durchführungen von
elektrischen Verbindungselementen sind stanztechnisch kostengünstig herstellbar und für den
Einsatz in Schaltungsanordnungen der Leistungsklasse von großem Vorteil. Die
Aufgabenstellung der Zusatzanmeldung beinhaltet den Einsatz von zwei flächigen
Stahleinlagen für den Aufbau des Druckspeichers.
Der Stahl kann für seinen erfinderischen Einsatz räumliche Ausformungen erhalten, wodurch
sich die flächige Stabilität erhöht und er erhält Noppen und Nasen zur stabilen formschlüssigen
Verbindung mit dem Kunststoff. Die zwei flächigen Stahleinlagen unterscheiden sich
grundsätzlich unter einander. Während die eine Lage flächig keine Wölbung aufweist, ist die
zweite Lage räumlich konkav oder zylindrisch verwölbt.
Als Kunststoff haben sich organische Polymere mit einem relativ hohen Anteil von meist
anorganischen Füllstoffen in der Praxis bestens bewährt. Dabei wird die Wahl des Kunststoffes
neben den wirtschaftlichen Aspekten von dessen elektrischer Isolierfähigkeit und mechanischer
Dauerbeständigkeit gegen äußere Einflüsse bestimmt. Der Kunststoff darf in seinen
duroplastischen Eigenschaften nur minimale insbesondere druckbedingte Formveränderungen
nach Einsatz als Druckspeicher aufweisen.
Durch den Einsatz des erfinderischen Verbundmaterials ist sichergestellt, daß die Druckkon
taktierung bei Dauer- oder Wechselbelastung über die gesamte Betriebszeit der Anordnung
nicht ermüdet. Dabei müssen die Stahleinlagen in ihrem inneren Aufbau so gestaltet sein, daß
bei temperaturmäßiger Wechselbelastung die durch Erweichen des Kunststoffes bei höherer
Temperatur nachlassenden Druck- bzw. Zugkräfte ausgeglichen werden.
Der Erfindungsgedanke soll nachfolgend in Fig. 1 in Form der Skizze eines Querschnittes eines
möglichen Anwendungsbeispieles veranschaulicht werden.
Fig. 1 skizziert einen Querschnitt einer erfinderischen Druckplatte. Ein in der Elektronik
bekannter Kunststoff(1) mit den in dieser Branche geforderten Eigenschaften wird in
Spritzverfahren zur Ummantelung der beiden Metalleinlagen (2, 20) herangezogen. Dabei kann
der Kunststoff (1) aus verschiedenen organischen Verbindungen mit oder ohne Füllstoff
gebildet sein. Als Kunststoff eignen sich hervorragend Polybutylentherephthalat (mit dem
Handelsnamen Crastin), Polyphenyläther (mit dem Handelsnamen Noryl), Polyphenylsulfid (mit
dem Handelsnamen Ryton) oder Polyamid (mit dem Handelsnamen Ultramid). Der Kunststoff
(1) kann an der den Innenaufbauten zugewandten Seite Drucknoppen (12) zur
Druckübertragung besitzen.
Der Füllstoff in dem Kunststoff (1) ist abhängig von den gewünschten Eigenschaften nach dem
Umspritzen der Metalleinlagen (2, 20). In einem Bereich von 0% bis zu 50% Anteil des
Füllstoffes am Gesamtgewicht werden sehr gut reproduzierbare Eigenschaften in der
Konstruktion von Gehäuse- oder Brückenelementen für Leistungshalbleiterschaltungsanord
nungen erzielt. Ausschlaggebend für die Definition der Mixturen sind die Forderungen nach
Form- und Biegefestigkeit, Druckstabilität und Harte.
Die Metalleinlage (2) wird nach den einzelnen Anwendungsfällen in großer Variationsbreite
gefertigt. Allen Ausführungsformen gemeinsam sind solche Oberflächengestaltungen der sonst
flächigen Blechform mit Noppen, Wällen oder dreidimensionale Stanzausbuchtungen, die ein
zuverlässiges und stabiles Ummanteln mit dem Kunststoff (1) ermöglichen. Die Geometrie
kann in zwei Hauptgruppen aufgegliedert werden. Einerseits solche mit flächiger Ausdehnung
bezogen auf die Gesamtabmessungen und andererseits mit einer partiellen räumlichen
Ausdehnung bezogen auf die Ausdehnungsweite des Kunststoffes. Die sich daraus ergebende
Vielfalt kann nicht in allen Varianten dargestellt werden.
Die Metalleinlage (2, 20) kann aus unterschiedlichen Materialien mit unterschiedlichem
thermischen Ausdehnungskoeffizienten gebildet werden. Relativ wirtschaftlich und mit einer
erprobten Technologie lieferbar ist Stahl. Sowohl in der Härte als auch in seiner Materialstärke
sind gestellte Forderungen reproduzierbar herzustellen. Die reproduzierbare Variationsbreite
bietet für alle berechneten Anwendungsbeispiele exakt herstellbare Metalleinlagen für die
Druckstücke oder Gehäusekonstruktionen
Die Metalleinlage (20) wird in gewölbter oder konkaver Form dreidimensional geprägt. Die
Ausprägung der Metalleinlage in die dritte räumliche Ebene stellt die erfinderische Losung der
Zusatzaufgabe dar. Es ist nämlich bei Anwendung der nur einfachen Metalleinlage (2) möglich,
daß ungewollte Verzüge der Drückvorrichtung insbesondere bei wechselnder thermischer
Wechselbelastung auftreten.
Die Wirkung der zwei Metalleinlagen in Kombination ist durch deren gegenseitige
Formarretierung (18) gegeben. Durch die räumliche Begrenzung der Formveränderung der
Metalleinlage (20) durch die Formarretierung (18) kann ein von unten auf die Kunststoff
umspritzte Metalleinlage (20) nicht zu einer Verwölbung im Einsatzfall führen. Diese
Metalleinlage (20) wird auf Druck beansprucht. Die bei Negieren von Noppen und anderen
Form stabilisierenden Ausbildungen nicht räumlich ausgeprägte Metalleinlage (2) wird auf Zug
beansprucht. Die bei Druckbeauflagung erzeugten Kräfte werden durch die Kombination der
beiden Metalleinlagen (2 und 20) in Spannungen ohne Formveränderungen gewandelt. Bei
richtiger Dimensionierungen werden so enorm erhöhte Druckkräfte durch dieses erfinderische
System aufgenommen.
Der Kunststoff (1) erhält erfindungsgemäß mehrere und verschiedenartige Ausbildungen.
Durch Hülsen (3) sind spätere Verschraubungen mit darüber plazierten weiteren Schaltungs
teilen möglich. Mittels gegen die Metalleinlagen (2, 20) isolierten Durchführungen (4) können
Kontaktstifte isoliert durch die Druckplatte geführt werden. Zu Vergrößerung der
Isolierstrecken können beidseitig verlängerte Hülsen aus Kunststoffausgeprägt sein. In
gleicher Weise sind ein- oder beidseitig Noppen (6) aus Kunststoff auszuarbeiten, um beim
späteren Montieren definierte geometrische Anordnungen mit einzelnen Druckpunkten zu
realisieren. In Erweiterung dessen können Arretierungshaken ausgeformt werden, um eine
leichte und geometrisch genaue Positionierung zu realisieren.
Fig. 2 stellt einen Autbauquerschnitt des Umrichters in Druckkontaktierung dar. Skizziert ist
ein Gehäuse (8) des Umrichters mit entsprechenden Druckelementen (12) und Hülsen (13) für
die Durchführung entsprechender Hilfsanschlüsse, darüber ist die hier nur in ihren Umrissen
skizzierte erfinderische Druckplatte (9) und ein Treiber (10) positioniert.
Die Schaltungsaufbauten des Umrichters in dem Gehäuse (8) bestehen aus
Leistungshalbleiterbauelementen, insbesondere aus Schaltern, wie IGBT oder MOSFET in
möglicher teilweiser Parallelschaltung, die in Antiparallelschaltung zusammen mit
Freilaufdioden Halbbrücken, Eingangsgleichrichter oder Ausgangsgleichrichter für
Leistungsumrichter darstellen können. Die Leistungsbauelemente sind stoffschlüssig durch
Loten oder stoffbündig auf den entsprechenden Feldern einer Isolierplatte (14) und
untereinander schaltungsgerecht aufgebracht.
Bei der Wahl von geeigneten Keramiken als Isolierplatte (14) ist ein guter Wärmeabtransport
auf darunter zu positionierende Kühleinrichtungen möglich. Das Gehäuse betet in seinem
Volumen Platz für Sensoren (15), wie sie für die Erfassung von Betriebsparametern des
Umrichters sehr Vorteilhaft eingesetzt werden. Zur Fixierung der Lastanschlüsse und deren
Verbindung zu äußeren Kraftstromverbindern sind in dem Gehäuse (8) entsprechende
Ausbildungen (16) für das Fixieren von Verschraubungen eingearbeitet.
Zwischen Druckplatte (9) und Gehäuse (8) ist an den Stellen einer dynamischen
Druckbelastung alternativ ein Druckspeicher (17), beispielhaft in Form eines Silikongummis,
positioniert. In Form einer Arretierung (7) kann eine exakte Lage der Bauteile zueinander
erreicht werden und eine aufwendige Verschraubung zur Druckerzeugung bei entsprechenden
Einsatzfallen vermieden werden.
Claims (3)
1. Umrichter bestehend aus einem Treiber (10), mindestens einem Gehäuse (8) mit aufgesetzter
oder integrierter Druckplatte (9) zum Aufbau eines über die Lebensdauer sowie bei
wechselnden thermischen Bedingungen konstanten Drucks sowohl auf ein diesen Druck
übertragendes Druckelement (12) zur thermisch leitenden Kontaktierung einer elektrisch
isolierenden Grundplatte (14), mit einer Leistungshalbleiterschaltungsanordnung auf einem
Kühlkörper, sowie auf Anschlußverbinder (11) zu deren elektrisch leitenden Verbindung mit
den Kontaktflächen der Grundplatte (14) nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 des
Patentes . . . (Patentanmeldung DE 199 03 875)
dadurch gekennzeichnet, daß
die Druckplatte (9) ein Verbundwerkstoff bestehend aus einer Metalleinlage (2) mit
Formarretierungen (18), einer zweiten in sich gewölbten und den Formarretierungen
passgenau angepassten Metalleinlage (20) und einer Kunststoffummantelung (1) ist.
2. Umrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Metalleinlage (2) und die Metalleinlage (20) aus dem gleichen Werkstoff gebildet
wurden.
3. Umrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Metalleinlage (2) und die Metalleinlage (20) aus verschiedenen Werkstoffen gebildet
wurden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10016306A DE10016306C2 (de) | 1999-02-01 | 2000-03-31 | Leistungshalbleiterschaltungsanordnung, insbesondere Stromumrichter, in Druckkontaktierung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19903875A DE19903875C2 (de) | 1999-02-01 | 1999-02-01 | Leistungshalbleiterschaltungsanordnung, insbesondere Stromumrichter, in Druckkontaktierung |
| DE10016306A DE10016306C2 (de) | 1999-02-01 | 2000-03-31 | Leistungshalbleiterschaltungsanordnung, insbesondere Stromumrichter, in Druckkontaktierung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE10016306C2 DE10016306C2 (de) | 2002-05-29 |
Family
ID=26005145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10016306A Expired - Lifetime DE10016306C2 (de) | 1999-02-01 | 2000-03-31 | Leistungshalbleiterschaltungsanordnung, insbesondere Stromumrichter, in Druckkontaktierung |
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