DE10016618A1 - Beidseitig wirkender Antrieb - Google Patents
Beidseitig wirkender AntriebInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen beidseitig wirkenden Antrieb zur Erzeugung einer Drehbewegung, die ausgehend von einer Nullpunktlage eines um eine Antriebsachse (51) schwenkbaren Antriebshebels (1) wahlweise in die eine oder andere Drehrichtung erfolgt. Ein Abtriebselement (5) ist vorgesehen, das nur dann gedreht wird, wenn sich der Antriebshebel (1) von der Nullpunktlage wegbewegt, während bei einer Bewegung des Antriebshebels (1) zu der Nullpunktlage hin das Abtriebselement (5) nicht mitgenommen wird, sowie Kopplungsmittel (4), über die das Abtriebselement (5) mit dem Antriebshebel (1) gekoppelt ist und die ein antriebsseitiges Drehmoment auf das Abtriebselement (5) übertragen. Weiterhin ist zumindest eine Rückstellfeder (6) vorgesehen, die auf den Antriebshebel (1) ein Rückstellmoment in Richtung auf die Nullpunktlage ausübt, wenn dieser aus der Nullpunktlage ausgelenkt ist. Aufgabe der Erfindung ist es, einen Antrieb bereitzustellen, der einen geringen Bauraum benötigt und preiswert herzustellen ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Rückstellfeder (6) als Druckfeder ausgebildet ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen beidseitig wirkenden Antrieb
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der erfindungsgemäße Antrieb ist insbesondere zum Verstel
len von Sitzen und Sitzkomponenten geeignet.
Aus der DE 195 03 505 A1 ist ein beidseitig wirkender,
manueller Antrieb zur Erzeugung einer Drehbewegung bekannt,
bei der durch Verschwenken eines Antriebshebels aus einer
Nullpunktlage eine Drehbewegung in die eine oder andere
Drehrichtung erfolgt, je nach Richtung der Verschwenkbewe
gung. Ein Abtriebselement wird dabei nur dann gedreht, wenn
sich der Antriebshebel von der Nullpunktlage wegbewegt,
während bei einer Bewegung des Antriebshebels zu der Null
punktlage hin das Abtriebselement nicht mitgenommen wird.
Eine Rückstellfeder in Gestalt einer Drehfeder, die auf den
Antriebshebel ein Rückstellmoment in Richtung auf die Null
punktlage ausübt, wenn dieser aus der Nullpunktlage ausge
lenkt ist, ist um ein Gehäuse angeordnet, in dem sich eine
Sperrvorrichtung befindet, die abtriebsseitig eingeleitete
Momente blockiert.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung
das Problem zugrunde, einen Antrieb bereitzustellen, der
einen geringen Bauraum benötigt und preiswert herzustellen
ist.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch einen Antrieb mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Ausbildung der Rückstellfeder als eine Druckfeder
entfällt die Notwendigkeit der Anordnung einer Drehfeder au
ßerhalb des Gehäuses der Sperrvorrichtung, so daß der
Antrieb insgesamt einen geringeren Bauraum benötigt.
Vorteilhafterweise sind die Rückstellfedern schraubenförmig
als Wendelfedern oder als mäanderförmige Wellfedern ausge
bildet, wodurch sich insbesondere geringe Herstellkosten
realisieren lassen. Schraubenförmige Druckfedern sind ein
weit verbreitetes Maschinenelement und daher sehr kostengün
stig verfügbar; ebenso können die Schraubenfedern vielsei
tig und flexibel, insbesondere in bisher ungenutzten Zwi
schenräumen des Antriebes angeordnet werden, wodurch sich
insgesamt der benötigte Bauraum verringert.
Wellfedern sind aus Bandmaterial einfach zu fertigen und
stellen eine preisgünstige Ergänzung oder Alternative zu
den Schraubenfedern dar.
In einer Weiterbildung der Erfindung sind der Antriebshebel
und Kopplungsmittel axial hintereinander angeordnet, um
eine kompakte Bauweise zu erreichen. Die Rückstellfeder
befindet sich dabei in axialer Richtung zwischen dem An
triebshebel und den Kopplungsmitteln, wodurch sie einer
seits gegen äußere Störeinflüsse wie Verschmutzungen ge
schützt ist und andererseits die Gefahr des Einklemmens von
Gegenständen in die Feder verringert bis ausgeschlossen
wird.
Die Kopplungsmittel sind zu deren Abschirmung in einem
Gehäuse angeordnet und die Rückstellfeder ist in einer
Variante in axialer Richtung zwischen dem Antriebshebel und
dem Gehäuse angeordnet. In einer Weiterbildung sind für das
Gehäuse ein Gehäusetopf und ein Gehäusedeckel vorgesehen,
wobei die Rückstellfeder auf dem Gehäusedeckel angeordnet
ist, so daß die Rückstellfeder leicht zugänglich und gleich
zeitig zwischen dem Antriebshebel und dem Gehäusedeckel
angeordnet ist.
Zur Erleichterung der Montage und der einfacheren Führung
weist die Rückstellfeder eine vorgeformte Krümmung auf, die
vorteilhafterweise in einer Ebene verläuft, die im wesentli
chen parallel zu dem Gehäusedeckel und dem Antriebshebel
liegt.
Um einen Leerweg des Antriebshebels bei der Verstellung zu
vermeiden, ist die Rückstellfeder in Umfangsrichtung vorge
spannt, so daß kein Spiel des Antriebshebels in der Null
punktstellung auftreten kann. Dazu ist vorgesehen, daß sich
die Rückstellfeder einerseits an dem Gehäuse und anderer
seits an dem Antriebshebel abstützt, um eine bewegliche
Fixierung des Antriebshebel in der Nullpunktstellung zu
bewirken. In einer Ausgestaltung der Erfindung ist dafür
vorgesehen, daß sich die Rückstellfeder in der Nullpunktla
ge mit ihren beiden Enden an je einem gehäuseseitigen
Anschlag und an je einem antriebshebelseitigen Anschlag
abstützt. In einer aus der Nullpunktlage herausgeschwenkten
Position dagegen liegt ein Ende der Rückstellfeder an nur
einem gehäuseseitigen Anschlag und das andere Ende der
Rückstellfeder an einem antriebshebelseitigen Anschlag an,
so daß aufgrund der Federkraft der Antriebshebel in die
Nullpunktlage zurückbewegt wird.
Vorteilhafterweise sind die gehäuseseitigen und die an
triebshebelseitigen Anschläge in der Nullpunktlage fluch
tend zueinander ausgerichtet, so daß eine gleichmäßige und
übergangsfreie Verstellung gewährleistet ist, wenn der
Antriebshebel in die eine oder die andere Richtung ver
schwenkt wird.
In einer Ausgestaltung der Erfindung ist den beiden Enden
der Rückstellfeder jeweils ein antriebshebelseitiger An
schlag zugeordnet, wobei der jeweilige Anschlag das zugeord
nete Federende zur Erzeugung eines Rückstellmomentes aus
lenkt, wenn der Antriebshebel in die eine oder andere
Richtung aus der Nullpunktlage ausgelenkt wird. Dabei wird
jeweils ein Ende der Rückstellfeder durch den zugeordneten
antriebshebelseitigen Anschlag von dem zugeordneten gehäuse
seitigen Anschlag abgehoben, wenn der Antriebshebel in die
eine oder andere Drehrichtung aus der Nullpunktlage ausge
lenkt wird.
Zur Stabilisierung der Lage der Rückstellfeder in der
montierten Position sind Führungselemente vorgesehen, an
denen sich die Rückstellfeder radial bzw. axial abstützt.
Dadurch wird die Rückstellfeder auch während des Verstell
vorganges im wesentlichen in der vorgesehenen Lage gehal
ten. Es ist vorgesehen, axiale und radiale Abstützungen in
Kombination einzusetzen.
Eine Ausgestaltung der Führungselemente als Ausformung in
dem Antriebshebel reduziert den Fertigungsaufwand, da die
Führung der Rückstellfeder ein integrierter Bestandteil des
Antriebshebels ist und einfach in dem Herstellungsverfahren
des Antriebshebels realisiert werden kann. Alternativ
können bei einer entsprechenden Anordnung der Rückstellfe
der die Führungselemente auch in dem Gehäusedeckel angeord
net bzw. ausgebildet sein; ebenfalls ist die Kombination
der antriebshebelseitigen und gehäusedeckelseitigen Führung
selemente möglich.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß zwei Rück
stellfedern die Rückstellkraft aufbringen, deren jeweilige
Enden an einander gegenüberliegenden Seiten der gehäusesei
tigen Anschläge und/oder der antriebshebelseitigen Anschlä
ge anliegen. Die Rückstellfedern sind somit in Gestalt
eines Ringes angeordnet, wobei die einzelnen Federn als
Ringsegmente geformt bzw. vorgeformt sind.
Neben einer ringförmigen Anordnung mehrerer Federn ist vor
gesehen, daß die Federn konzentrisch zu der Antriebsachse
angeordnet sind oder, sofern keine Krümmung der Federn
vorgesehen ist, daß die Federn einen unterschiedlichen
Abstand zu der Antriebsachse aufweisen. Die Anordnung
mehrerer Federn begünstigt die optimale Ausnutzung des
Bauraumes und ermöglicht eine große Variationsbreite hin
sichtlich der einsetzbaren Federn. Zudem können die einzel
nen Federn kleiner gewählt werden, was eine Reduzierung des
Gesamtbauraumes bewirkt.
Bei mehreren Rückstellfedern ist es günstig, wenn diese
sich an separaten, also unterschiedlichen gehäuseseitigen
und/oder antriebshebelseitigen Anschlägen abstützen. Diese
Anschläge sind entsprechend der vorgesehene Einbaulage der
Federn positioniert.
Zur Vermeidung einer Rückübertragung abtriebsseitig einge
leiteter Momente bilden die Kopplungsmittel eine Lastmomen
tensperre, die nur ein antriebsseitiges Drehmoment zum
Abtriebselement überträgt, jedoch ein abtriebsseitig einge
leitetes Drehmoment, z. B. von einer Sitzlehne, blockiert.
Sofern schraubenförmig ausgebildete Rückstellfedern vorgese
hen sind, sind diese in einer vorteilhaften Ausgestaltung
mit einem unterschiedlichen Durchmesser versehen und inein
ander angeordnet, so daß zwei Federn lediglich den Bauraum
der Feder mit dem größeren Durchmesser benötigen.
In einer Variante sind die Anschläge an der Stelle ange
formt, an der die Kraft eingeleitet wird.
Um eine Materialschonung für den Antrieb zu erreichen, ist
es in einer Weiterbildung vorgesehen, daß zumindest zwei
Rückstellfedern in Reihe angeordnet sind und nacheinander
in Wirkung mit dem Antriebshebel treten. Kurz vor Erreichen
eines Endanschlages des Antriebshebels wird die zweite
Rückstellfeder zugeschaltet, so daß sich die Betätigungs
kraft, die zur Verstellung des Antriebshebels erforderlich
ist, spürbar erhöht. Auf diese Weise wird verhindert, daß
der Antriebshebel bei einer besonders kraftvollen Betäti
gung des Antriebshebels ungebremst in den Endanschlag
bewegt wird. Durch die Hintereinanderschaltung der Federn
kommt es zu einem plötzlichen Anstieg der Betätigungskraft,
so daß der Bediener vermeint, der Endanschlag sei erreicht
und von einer Fortsetzung der Verstellbewegung des Antriebs
hebels absieht. Durch diese bedienergerechte Konstruktion
wird ein hartes und lautes Anschlagen des Antriebshebels an
dem Endanschlag verhindert.
Weitere Vorteile der Erfindung werden in der folgenden de
taillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand
der Figuren verdeutlicht. Aus Übersichtlichkeitsgründen
sind nicht in allen Figuren sämtliche Bezugszeichen einge
tragen; gleiche Bezugszeichen in verschiedenen Figuren
bezeichnen gleiche Bauelemente.
Es zeigen
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung eines Antriebes aus
zwei Perspektiven;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen montierten Antrieb;
Fig. 2a eine Schnittdarstellung gemäß Fig. 2 entlang
der Linie A-A;
Fig. 2b eine Draufsicht auf den Antrieb gemäß Fig. 2,
ohne Antriebshebel;
Fig. 2c eine Untersicht des Antriebs gemäß Fig. 2;
Fig. 3 bis 3b eine Variante der Fig. 2 bis 2a;
Fig. 4 bis 4b eine Variante der Fig. 2 bis 2a;
Fig. 5 eine Variante der Fig. 2b, sowie
Fig. 6 Detaildarstellungen von Rückstellfedern.
Fig. 1 zeigt eine Explosionsdarstellung eines Antriebs aus
zwei Perspektiven, mit einem an einer Antriebsachse 51
angeformten Abtriebselement 5, das über Kopplungsmittel 4,
auf die später detaillierter eingegangen wird, mittels
eines Antriebshebels 1 angetrieben wird. Die Kopplungsmit
tel 4 sind in einem aus einem Gehäusetopf 2 und einem
Gehäusedeckel 3 gebildeten Gehäuse gelagert und bilden eine
Sperre für Momente, die über das Abtriebselement 5 auf den
Antrieb geleitet werden und verhindern somit eine ungewoll
te Bewegung des Antriebshebels 1 und ein unbeabsichtigtes
Verstellen des angetriebenen Bauteils, beispielsweise einer
Sitzlehne, eines Sitzkissens im Zusammenhang mit einer
Sitzlängen- oder Sitzhöhenverstellung oder anderer angetrie
bener Elemente.
Das Abtriebselement 5 wird von dem Antriebshebel 1, der
schwenkbar in einer Nullpunktlage befindlich ist, wahlweise
in die eine oder andere Drehrichtung verstellt. Je nach
Bewegungsrichtung des Antriebshebels 1 werden die Kopplungs
mittel 4 in die entsprechende Richtung bewegt und über die
Kopplungsmittel 4 wird die auf den Antriebshebel 1 ausgeüb
te Kraft auf das Abtriebselement 5 geleitet, das entspre
chend in die eine oder andere Drehrichtung gedreht wird.
Bei der Bewegung des Antriebshebels 1 aus der ausgelenkten
Position zurück in die Nullpunktlage sperren die Kopplungs
mittel 4 das Abtriebselement 5 und ermöglichen eine Rück
stellbewegung des Antriebshebels 1, ohne daß abtriebsseitig
eingeleitete Momente auf den Antriebshebel 1 übertragen
werden. Die Rückstellbewegung wird bei Loslassen des An
triebshebels 1 durch eine Rückstellfeder 6 bewirkt, die ein
entsprechendes Rückstellmoment auf den Antriebshebel 1 in
Richtung auf die Nullpunktlage ausübt.
Die Rückstellfeder 6 ist dabei axial zwischen dem Gehäuse
deckel 3 und dem Antriebshebel 1 angeordnet und stützt sich
einerseits an Anschlägen 15, 16 des Antriebshebels 1 und
andererseits an Anschlägen 35, 36 des Gehäusedeckels 3 ab,
wobei die Anschläge zueinander in der Nullpunktlage fluch
ten. Die als Schraubenfeder ausgebildete Rückstellfeder 6
liegt mit den beiden Enden sowohl an den Anschlägen 35, 36
des Gehäusedeckels 3, die aus der Ebene des Deckels heraus
gedrückt wurden, als auch an den Anschlägen 15, 16 des
Antriebshebels an, die ebenfalls einstückig entweder in dem
Urformverfahren, z. B. Gießen oder Spritzen, des Antriebshe
bels 1 oder durch Umformen ausgebildet wurden. Durch die
fluchtende Anordnung der Anschläge zueinander wird die Null
punktlage des Antriebshebels 1 spielfrei festgelegt.
Wird der Antriebshebel 1 ausgelenkt, verlagern sich die an
triebshebelseitigen Anschläge 15, 16 relativ zu den Vor
sprüngen bzw. den Anschlägen 35, 36 des Gehäusedeckels 3,
so daß ein Ende der Rückstellfeder 6 an einem antriebshebel
seitigen Anschlag 15; 16 und das andere Ende an einem
gehäuseseitigen Anschlag 36; 35 anliegt.
Bei der Auslenkung des Antriebshebels 1 wird eine Halteplat
te 40 bewegt, auf der Mitnehmer 44 und Bremselemente 43
beweglich gelagert sind. Die Mitnehmer 44 werden über eine
Blattfeder 41 in Richtung einer Innenverzahung eines Mitneh
merrades 46, das über einen Lagerring 45 und eine Scheibe
47 in dem Gehäusetopf 2 und auf der Antriebsachse 51 gela
gert ist, belastet und stehen in der Nullpunktstellung des
Antriebshebels 1 in Eingriff mit der Innenverzahnung des
Mitnehmerrades 46. Die Bremselemente 43 werden in der
Nullpunktlage über die Feder 42 gegen die Innenwandung des
Gehäusetopfes 2 gedrückt. Bei Einleiten einer Verstellbewe
gung wird ein Mitnehmer 44 von der Innenverzahnung des
Mitnehmerrades abgehoben und über den in Eingriff befindli
chen Mitnehmer 44 wird ein Moment auf das Mitnehmerrad 46
geleitet, das seinerseits das Moment auf das Antriebsele
ment 5 überträgt.
Die Rückstellung des Antriebshebels 1 aus der ausgelenkten
Position wird durch die Rückstellfeder 6 bewirkt, die in
einem Hohlraum des Antriebshebels 1 angeordnet ist. Der
Hohlraum ist durch eine Auswölbung in dem Antriebshebel 1
gebildet und wird durch die beiden Anschläge 15, 16, die
als Stege oder Nocken ausgebildet sind, begrenzt, wobei die
Auswölbung und die Anschläge 15, 16 dergestalt dimensioniert
und angeordnet sind, daß die Rückstellfeder 6 im
montierten Zustand sowohl unter einer Vorspannung steht als
auch axial über die Anschläge 15, 16 hervorsteht, um mit
den Anschlägen 35, 36 des Gehäusedeckels 3 in Verbindung zu
treten. Es ist selbstverständlich, daß die Auswölbung zur
Aufnahme der Rückstellfeder 6 alternativ oder ergänzend in
dem Gehäusedeckel 3 ausgebildet sein kann.
In den Fig. 2 bis 2c ist ein Antrieb gemäß der Fig. 1
in montiertem Zustand dargestellt. Die Fig. 2 zeigt den
montierten Antrieb in einer Draufsicht auf den Antriebshe
bel 1. In der Zeichenebene hinter dem Antriebshebel 1 ist
der Gehäusedeckel 3 angeordnet, der mit dem Gehäusetopf 2
über entsprechende Befestigungs- bzw. Verbindungselemente
verbunden ist. Die Fig. 2 zeigt deutlich die beiden an
triebshebelseitigen Anschläge 15, 16, die als Vertiefungen
bzw. Eindrückungen in dem Antriebshebel 1 ausgebildet sind.
In der Fig. 2c ist eine Untenansicht des Antriebes ge
zeigt, aus der die axial gestaffelte Anordnung des Antriebs
hebels 1, des Gehäusedeckels 3, des Gehäusetopfes 2 und des
Abtriebselementes 5 ersichtlich ist.
Die Fig. 2a zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-A der
Fig. 2, in der die Ausbildung der Führung 38 der Rückstell
feder 6 verdeutlicht wird. Die Rückstellfeder 6 befindet
sich dabei in einer Auswölbung des Antriebshebels 1 und ist
somit gegen eine Ausknicken oder Herausspringen gesichert.
In der Fig. 2b ist die Anordnung der Rückstellfeder 6 auf
dem Gehäusedeckel 3 ohne den Antriebshebel 1 dargestellt,
in der die Federenden 61, 62 der Rückstellfeder 6 an den
Anschlägen 35, 36 anliegen. Die als Schrauben- oder Wendel
feder ausgebildete Rückstellfeder 6 steht dabei über die
Anschläge 35, 36 in Richtung aus der Zeichenebene heraus,
so daß die Anschläge 15, 16 des Antriebshebels, die zu den
Anschlägen 35, 36 des Gehäusedeckels fluchten, ebenfalls
die Rückstellfeder 6 abstützen.
Die Fig. 3 bis 3b zeigen einen Antrieb, der sich von dem
der Fig. 2 bis 2c dadurch unterscheidet, daß in dem
Antriebshebel 1 und an dem Gehäusedeckel 3 jeweils vier
Anschläge vorgesehen sind, an denen sich zwei Rückstellfe
dern 6, 6' abstützen. Fig. 3 verdeutlicht die Anordnung
der antriebshebelseitigen Anschläge 15, 16, 15', 16', die
strahlförmig nach außen zeigend in den Antriebshebel 1
eingearbeitet sind. Die Anschläge 35, 36, 35' 36' des
Gehäusedeckels 3 sind korrespondierend zu den Anschlägen
15, 16, 15', 16' des Antriebshebels 1 ausgebildet, so daß
die jeweiligen Federenden 61, 62, 61', 62' analog zu der zu
Fig. 2 beschriebenen Anordnung sowohl an den gehäuseseiti
gen als auch an den antriebshebelseitigen Anschlägen an
liegt.
Bei einer Ausgestaltung mit mehr als einer Rückstellfeder
können verschieden Varianten sowohl hinsichtlich der Form
als auch der Ausbildung der Rückstellfedern realisiert
werden. So ist es vorgesehen, Schraubenfedern mit Wellfe
dern zu kombinieren, abhängig von den räumlichen Gegebenhei
ten des Antriebes und den Erfordernissen hinsichtlich der
Rückstellung. Es können weiterhin Federn mit verschiedenen
Federraten oder mit unterschiedlichen Kennlinien, z. B.
lineare oder degressive Federkennlinien, angeordnet werden,
um eine möglichst stabile Nullpunktlage zu erreichen, ohne
jedoch die Verstellbewegung zu stark zu behindern.
Weiterhin ist es möglich, die Anschläge auf dem Antriebshe
bel und dem Gehäusedeckel um 90° zueinander versetzt anzu
ordnen, so daß insgesamt vier Rückstellfedern kreisförmig
angeordnet werden können.
In den Fig. 4 bis 4b ist eine Abwandlung der Fig. 2
bis 2b dargestellt, bei der zwei Rückstellfedern 6, 6' an
zwei Anschlägen 35, 36 des Gehäusedeckels und an zwei
Anschlägen 15, 16 des Antriebshebels 1 angeordnet sind. Bei
einer Verstellbewegung des Antriebshebels 1 liegt an somit
jeweils ein Federende der entsprechenden Rückstellfeder an
einem antriebshebelseitigen 15; 16 und einem gegenüberlie
genden gehäusedeckelseitigen Anschlag 36; 35 an. Auf diese
Weise werden Bearbeitungsvorgänge zum Fertigen der Anschlä
ge verringert und es können im Vergleich zu der Variante
gemäß der Fig. 3 bis 3b längere Federn und damit längere
Verstell- bzw. Hubwege verwirklicht werden.
Die Fig. 5 zeigt eine weitere Möglichkeit der Anordnung
mehrerer Rückstellfedern; zwischen acht Anschlägen, die auf
dem Gehäusedeckel ausgebildet sind, sind vier Rückstellfe
dern 6, 6', 6a, 6b angebracht, von denen jeweils zwei
Federn ringsegmentförmig zueinander und die anderen beiden
Federn konzentrisch zu den ersten beiden Federn angeordnet
sind. Durch die konzentrische Anordnung mehrerer ringsegmen
tartiger Federn kann der Hauraum des Antriebes optimal
ausgenutzt und die einzelnen Federn können aufgrund der
erhöhten Federanzahl jeweils kleiner ausgelegt werden.
Die Rückstellfedern können gerade ausgebildet sein, wie
dies in der Fig. 6 in Gestalt der Feder 61 dargestellt
ist, oder eine Vorformung wie die Feder 6k in der Fig. 6
aufweisen. Neben den dargestellten Schrauben- und Wellfe
dern können die Rückstellfedern auch mäanderartig oder
spitzwinkelig gefaltet sein oder mehrere Schraubenfedern
unterschiedlichen Durchmessers können ineinander angeordnet
werden, so daß eine bessere Raumausnutzung erreicht wird.
Schrauben- und Wellfedern können alternativ oder in Kombina
tion miteinander eingesetzt werden.
Neben der einstückigen Ausbildung der jeweiligen Anschläge
an dem Antriebshebel oder dem Gehäusedeckel sind selbstver
ständlich auch separat montierte Anschläge, die genietet,
geschraubt, eingehakt oder anders befestigt werden, mög
lich. Zudem können die Führungselemente sowohl in dem
Antriebshebel als auch in dem Gehäusedeckel angeordnet
werden, wobei die Führungselemente ebenfalls montiert
werden können oder einstückig ausgebildet sind. Es sind
auch mehrere separate Führungselemente z. B. in Form von
Haltebügeln oder Laschen möglich.
Claims (22)
1. Beidseitig wirkender Antrieb zur Erzeugung einer Drehbe
wegung, die ausgehend von einer Nullpunktlage eines um
eine Antriebsachse schwenkbaren Antriebshebels (1)
wahlweise in die eine oder andere Drehrichtung erfolgt,
mit
einem Abtriebselement (5), das nur dann gedreht wird, wenn sich der Antriebshebel (1) von der Nullpunktlage wegbewegt, während bei einer Bewegung des Antriebshebels (1) zu der Nullpunktlage hin das Abtriebselement (5) nicht mitgenommen wird,
Kopplungsmitteln (4), über die das Abtriebselement (5) mit dem Antriebshebel (1) gekoppelt ist und die ein an triebsseitiges Drehmoment auf das Abtriebselement (5) übertragen,
und zumindest einer Rückstellfeder (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61), die auf den Antriebshebel (1) ein Rückstellmoment in Richtung auf die Nullpunktlage ausübt, wenn dieser aus der Nullpunktlage ausgelenkt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückstellfeder (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) als Druckfeder ausgebildet ist.
einem Abtriebselement (5), das nur dann gedreht wird, wenn sich der Antriebshebel (1) von der Nullpunktlage wegbewegt, während bei einer Bewegung des Antriebshebels (1) zu der Nullpunktlage hin das Abtriebselement (5) nicht mitgenommen wird,
Kopplungsmitteln (4), über die das Abtriebselement (5) mit dem Antriebshebel (1) gekoppelt ist und die ein an triebsseitiges Drehmoment auf das Abtriebselement (5) übertragen,
und zumindest einer Rückstellfeder (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61), die auf den Antriebshebel (1) ein Rückstellmoment in Richtung auf die Nullpunktlage ausübt, wenn dieser aus der Nullpunktlage ausgelenkt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückstellfeder (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) als Druckfeder ausgebildet ist.
2. Beidseitig wirkender Antrieb nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rückstellfedern (6, 6', 6a, 6b,
6k, 61) schraubenförmig oder als mäanderförmige Wellfe
dern ausgebildet sind.
3. Beidseitig wirkender Antrieb nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel (1) und
die Kopplungsmittel (4) axial hintereinander angeordnet
sind und daß die Rückstellfeder (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61)
in axialer Richtung zwischen dem Antriebshebel (1) und
den Kopplungsmitteln (4) angeordnet ist.
4. Beidseitig wirkender Antrieb nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kopplungsmittel (4) in einem
Gehäuse (2, 3) angeordnet sind und daß die Rückstellfe
der (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) in axialer Richtung zwischen
dem Antriebshebel (1) und dem Gehäuse (2, 3) angeordnet
ist.
5. Beidseitig wirkender Antrieb nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Gehäuse einen Gehäusetopf (2) und
einen Gehäusedeckel (3) aufweist und daß die Rückstellfe
der (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) auf dem Gehäusedeckel (3)
angeordnet ist.
6. Beidseitig wirkender Antrieb nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rückstellfeder (6, 6', 6a, 6b, 6k,
61) eine vorgeformte Krümmung in einer Ebene im wesentli
chen parallel zu dem Gehäusedeckel (3) aufweist.
7. Beidseitig wirkender Antrieb nach einem der voranstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstell
feder (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) im montierten Zustand in
Umfangsrichtung vorgespannt ist.
8. Beidseitig wirkender Antrieb nach einem der Ansprüche 4
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Rückstellfe
der (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) einerseits an dem Gehäuse
(2, 3) und andererseits an dem Antriebshebel (1) ab
stützt.
9. Beidseitig wirkender Antrieb nach einem der Ansprüche 4
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Rückstellfe
der (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) in der Nullpunktlage mit
ihren beiden Enden (61, 62; 61', 62') an je einem gehäu
seseitigen Anschlag (35, 36, 35', 36') und an je einem
antriebshebelseitigen Anschlag (15, 16; 15', 16') ab
stützt.
10. Beidseitig wirkender Antrieb nach einem der Ansprüche 4
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in einer aus der
Nullpunktlage herausgeschwenkten Position ein Ende der
Rückstellfeder (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) sich an einem
gehäuseseitigen Anschlag (35, 36, 35', 36') und das
andere Ende der Rückstellfeder (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61)
sich an einem antriebshebelseitigen Anschlag (15; 16;
15'; 16') abstützt.
11. Beidseitig wirkender Antrieb nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die gehäuseseitigen Anschläge (35,
36, 35', 36') und die antriebshebelseitigen Anschläge
(15, 16, 15', 16') in der Nullpunktlage fluchtend
zueinander ausgerichtet sind.
12. Beidseitig wirkender Antrieb nach einem der Ansprüche 8
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß den beiden Enden
(61, 62; 61', 62') der Rückstellfeder (6, 6', 6a, 6b,
6k, 61) jeweils ein antriebshebelseitiger Anschlag (15,
16, 15', 16') zugeordnet ist und daß der jeweilige
Anschlag das zugeordnete Federende zur Erzeugung eines
Rückstellmomentes auslenkt, wenn der Antriebshebel (1)
in die eine oder andere Richtung aus der Nullpunktlage
ausgelenkt wird.
13. Beidseitig wirkender Antrieb nach einem der voranstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsele
mente (38) vorgesehen sind, an denen sich die Rückstell
feder (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) radial oder axial ab
stützt.
14. Beidseitig wirkender Antrieb nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungselemente (38) als Aus
formung in dem Antriebshebel (1) oder dem Gehäuse
deckel (3) ausgebildet sind.
15. Beidseitig wirkender Antrieb nach einem der Ansprüche 9
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rückstellfe
dern (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) vorgesehen sind, deren
jeweilige Enden an einander gegenüberliegenden Seiten
der gehäuseseitigen Anschläge (35, 36, 35', 36') und/o
der der antriebshebelseitigen Anschläge (15, 16, 15',
16') anliegen.
16. Beidseitig wirkender Antrieb nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rückstellfedern (6, 6', 6a, 6b,
6k, 61) ringsegmentförmig angeordnet sind.
17. Beidseitig wirkender Antrieb nach einem der Ansprüche 9
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei Rück
stellfedern (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) vorgesehen sind,
die konzentrisch zueinander angeordnet sind.
18. Beidseitig wirkender Antrieb nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rückstellfedern (6, 6', 6a, 6b,
6k, 61) sich an separaten gehäuseseitigen Anschlägen
(35, 36, 35', 36') und/oder antriebshebelseitigen
Anschlägen (15, 16, 15', 16') abstützen.
19. Beidseitig wirkender Antrieb nach einem der voranstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopp
lungsmittel (4) eine Lastmomentensperre bilden, die ein
antriebsseitiges Drehmoment zum Abtriebselement (5)
überträgt und ein abtriebsseitig eingeleitetes Drehmo
ment blockiert.
20. Beidseitig wirkender Antrieb nach einem der voranstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rück
stellfedern (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) in Ringform angeord
net sind.
21. Beidseitig wirkender Antrieb nach einem der voranstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß schraubenför
mig ausgebildete Rückstellfedern (6, 6', 6a, 6b, 6k,
61) unterschiedlichen Durchmessers ineinander angeord
net sind.
22. Beidseitig wirkender Antrieb nach einem der voranstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder
Drehrichtung zumindest zwei Rückstellfedern (6, 6', 6a,
6b, 6k, 61) in Reihe angeordnet sind und nacheinander
in Eingriff mit dem hebelseitigen Anschlag (15, 16,
15', 16') treten, wobei die später in Eingriff tretende
Rückstellfeder (6, 6', 6a, 6b, 6k, 61) eine Erhöhung
der Betätigungskraft bewirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000116618 DE10016618A1 (de) | 2000-03-28 | 2000-03-28 | Beidseitig wirkender Antrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000116618 DE10016618A1 (de) | 2000-03-28 | 2000-03-28 | Beidseitig wirkender Antrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10016618A1 true DE10016618A1 (de) | 2001-10-11 |
Family
ID=7637480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000116618 Ceased DE10016618A1 (de) | 2000-03-28 | 2000-03-28 | Beidseitig wirkender Antrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10016618A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004078516A1 (de) * | 2003-03-03 | 2004-09-16 | Robert Bosch Gmbh | Vorrichtung zum verstellen von sitzteilen |
| WO2005123445A2 (de) | 2004-06-17 | 2005-12-29 | Robert Bosch Gmbh | Sitzverstellvorrichtung, sowie verfahren zum betreiben einer solchen |
Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE19527912A1 (de) * | 1995-02-03 | 1996-08-08 | Brose Fahrzeugteile | Beidseitig wirkender, manueller Antrieb zur Erzeugung einer Drehbewegung, insbesondere für Kraftfahrzeugsitze |
| DE4321335C2 (de) * | 1993-06-26 | 1997-06-05 | Daimler Benz Ag | Verstellvorrichtung |
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2000
- 2000-03-28 DE DE2000116618 patent/DE10016618A1/de not_active Ceased
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| WO2005123445A3 (de) * | 2004-06-17 | 2006-07-13 | Bosch Gmbh Robert | Sitzverstellvorrichtung, sowie verfahren zum betreiben einer solchen |
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