DE10015375A1 - Vorrichtung zum Zerkleinern, Reiben und Dispergieren von fließfähigem Mahlgut - Google Patents
Vorrichtung zum Zerkleinern, Reiben und Dispergieren von fließfähigem MahlgutInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung zum Zerkleinern, Reiben und Dispergieren von fließfähigem Mahlgut weist einen Mahlbehälter (6) mit einer zu einer Drehachse (22) rotationssymmetrisch ausgebildeten inneren ersten Mahlfläche (33) auf und ist um die Drehachse (22) drehantreibbar. Weiterhin ist eine Mahlwalze (10) vorgesehen, die eine zweite zu einer Mittel-Längs-Achse (16) rotationssymmetrisch ausgebildete zweite Mahlfläche (34) aufweist und die um die Achse (16) drehantreibbar ist. Zwischen der ersten Mahlfläche (33) und der zweiten Mahlfläche (34) wird ein Mahlspalt (39) begrenzt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern, Reiben und Dis
pergieren von fließfähigem Mahlgut.
Derartige Vorrichtungen sind u. a. in vielfältiger Ausgestaltung als soge
nannte Rührwerksmühlen bekannt. Derartige Rührwerksmühlen weisen
einen Mahlbehälter auf, der einen Mahlraum begrenzt, in dem ein Rotor
angeordnet ist. Im Mahlraum befinden sich Mahlhilfskörper. Das Mahlgut
durchströmt den Mahlraum und wird dabei im wesentlichen durch die Be
wegung der Mahlhilfskörper zerkleinert, gerieben und dispergiert.
Des weiteren sind derartige Vorrichtungen als sogenannte Walzenstühle
bekannt, bei denen zwei oder mehr Walzen unter Bildung jeweils eines
Mahlspaltes vorgesehen sind, wobei der Mahlspalt zwischen zwei Walzen
einstellbar ist. Im Mahlspalt wird das Mahlgut hohen Scherbeanspruchun
gen ausgesetzt und dadurch zerkleinert, gerieben und dispergiert. Derartige
Walzenstühle werden unter anderem bei der Herstellung von Druckfarben
eingesetzt. Ihr Nachteil liegt darin, daß das Mahlgut nach jedem Durchgang
durch den Walzenstuhl aufgefangen und diesem neu zugeführt werden
muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungs
gemäßen Art zu schaffen, bei der mit konstruktiv einfachen Mitteln das
Mahlgut wiederholt einer Scherung unterworfen werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches
1 gelöst. Der Kern der Erfindung besteht darin, daß durch die Ausgestal
tung der Vorrichtung das Mahlgut dem Mahlspalt bei einem Durchlauf
mehrfach zugeführt wird, da es sich aufgrund der Rotationskräfte an der
ersten Mahlfläche auf angenäherten schraubenlinienförmigen Mahlgut-
Bahnen zum Mahlgut-Ablauf bewegt. Von der grundsätzlichen Wirkung
her ist die erfindungsgemäße Vorrichtung am besten mit einem Walzen
stuhl vergleichbar, der eine Hohlwalze aufweist, innerhalb derer eine In
nenwalze unter Bildung eines Mahlspalts bzw. Mahlspaltes angeordnet ist.
Insoweit könnte der Mahlbehälter auch als Hohlwalze bezeichnet werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet - anders als Rührwerksmühlen
- ohne Mahlhilfskörper.
Die Unteransprüche geben zahlreiche vorteilhafte und zum Teil erfinderi
sche Ausgestaltungen wieder.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand
der Zeichnung. Es zeigt:
Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt durch eine Vorrichtung gemäß
der Erfindung,
Fig. 2 einen vertikalen Längsschnitt durch den Mahlbehälter und die
Mahlwalze der Vorrichtung nach Fig. 1 in schematisierter
Darstellung zur Erläuterung der Funktion und
Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 2.
Wie Fig. 1 entnehmbar ist, weist eine erfindungsgemäße Vorrichtung einen
Ständer 1 auf, in dem ein elektrischer Antriebsmotor 2 gelagert ist. Er weist
einen unteren ersten Abtrieb 3 und einen oberen zweiten Abtrieb 4 auf, der
über ein Getriebe 5 mit stufenlos veränderbarer Übersetzung vom Motor 2
angetrieben wird. Am Ständer 1 ist weiter ein Mahlbehälter 6 mittels eines
unteren Lagerzapfens 7 in Lagern 8 drehbar gelagert. Er wird vom ersten
Abtrieb 3 mittels eines Riementriebes 9 drehangetrieben.
Im Mahlbehälter 6 ist eine Mahlwalze 10 angeordnet, die an einer Walzen-
Antriebswelle 11 angebracht ist. Die Antriebswelle 11 ist sehr stämmig
ausgeführt und in zwei mit größtmöglichem Abstand voneinander ange
brachten Lagern 12, 13 in einem Lagerschlitten 14 gelagert. Der Lager
schlitten 14 ist im oberen Bereich des Ständers 1 in einer Führung 15 quer
zur - im wesentlichen vertikalen - Mittel-Längs-Achse 16 der Antriebswelle
11 mit Mahlwalze 10 in Richtung 17 verschiebbar gelagert. Die Antriebs
welle 11 und damit die Mahlwalze 10 sind vom zweiten Abtrieb 4 des
Motors 2 über eine Gelenkwelle 18 und einen Riementrieb 19 antreibbar,
wobei die Gelenkwelle 18 über ein Schiebelager 20 mit dem zweiten Ab
trieb 4 gekoppelt ist, damit Verschiebungen des Lagerschlittens 14 in
Richtung 17 kompensierbar sind. Der Lagerschlitten 14 ist mittels hydrau
lisch beaufschlagbarer Zustell-Antriebe 21, beispielsweise in Form von
hydraulisch beaufschlagbaren Kolben-Zylinder-Antrieben, in eine ge
wünschte Position verfahrbar und in dieser Position feststellbar bzw. bloc
kierbar. Die Zustell-Antriebe 21 sind hierzu am Ständer 1 angelenkt. Wei
terhin sind sie aus später noch zu erläuternden Gründen auch einzeln an
steuerbar.
Der Mahlbehälter 6 ist etwa kegelstumpfförmig ausgebildet und zwar auf
jeden Fall drehsymmetrisch zu einer Drehachse 22, die durch den Lager
zapfen 7 geht. Er weist einen Boden 23 und eine kegelstumpfförmige, sich
nach oben erweiternde Behälterwand 24 auf. Der Mahlbehälter 6 weist eine
obere Öffnung 25 auf, in deren Nachbarschaft auf der Außenseite der Be
hälterwand 24 eine ringförmige, und zwar bevorzugt zylinderringförmige,
Stützfläche 26 ausgebildet ist, an der wiederum im Ständer 1 abgestützte
Stützrollen 27 anliegen.
In den Innenraum 28 des Mahlbehälters 6, und zwar in dem freien Bereich
zwischen dessen Boden 23 und der Mahlwalze 10 führt eine Mahlgut-
Zulauf-Leitung 29. Im Bereich der Öffnung 25 ist ein die Öffnung 25 um
gebender Mahlgut-Ablauf 30 vorgesehen. Die Zuführung des Mahlgutes
durch die Leitung 29 erfolgt in Zulaufrichtung 31, der Ablauf in Ablauf
richtung 32.
Die Innenfläche der Behälterwand 24 bildet eine feingeschliffene kegel
stumpfförmige erste Mahlfläche 33. Die Oberfläche der Mahlwalze 10 bil
det eine ebenfalls feingeschliffene zylindrische zweite Mahlfläche 34.
Die Drehachse 22 des Mahlbehälters 6 schließt mit der Achse 16 der
Mahlwalze 10 einen Winkel a ein, der vollständig oder zumindest im we
sentlichen dem halben Öffnungswinkel der kegelstumpfförmigen ersten
Mahlfläche 33 entspricht. Andererseits können beide Mahlflächen 33 und
34 auch leicht ballig ausgebildet sein.
Am Ständer 1 ist weiterhin ein Sensor 35 vorgesehen, mittels dessen der
Mahlgut-Füllstand 36 im Mahlbehälter 6 erfaßt werden kann. Die Signale
dieses Sensors 35 gehen auf eine zentrale Steuerung 37, über die der An
triebsmotor 2, das Getriebe 5 und damit die Drehzahlen von Mahlbehälter 6
und Mahlwalze 10 beeinflußbar sind. Des weiteren wird über diese zentrale
Steuerung 37 eine Mahlgutpumpe 38 angesteuert. Die Steuerung 37 kann
frei programmierbar sein.
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Die erste Mahlfläche 33 und die zweite Mahlfläche 34 begrenzen einen
Mahlspalt 39, der im wesentlichen parallel zur Achse 16 verläuft, wie den
Fig. 1 und 2 entnehmbar ist. Die Überdeckung der ersten Mahlfläche 33
und der zweiten Mahlfläche 34 in Richtung der Achse 16, also die Länge b
des Mahlspaltes 39 erstreckt sich im wesentlichen vom Boden 23 bis zur
Öffnung 25 des Mahlbehälters 6. Der Durchmesser c der Mahlwalze 10 ist
auf jeden Fall kleiner als die Projektion des Durchmessers d der inneren
Bodenfläche 40 auf den Durchmesser c. Es gilt also: c < d × cos a. Bevor
zugt gilt: 0,2 d × cos a ≦ c ≦ 0,9 d × cos a.
Der Lagerschlitten 14 mit der Antriebswelle 11 und der Mahlwalze 10 ist
mittels der Zustellantriebe 21 in eine Position verfahren worden, in der der
Mahlspalt 39 eine gewünschte Breite und ggf. einen gewünschten Verlauf
hat.
Der Mahlbehälter 6 wird in Drehrichtung 41 und die Mahlwalze 10 in
Drehrichtung 42 angetrieben, also - wie Fig. 3 entnehmbar ist - gleichsin
nig, so daß das Mahlgut in einer gleichgerichteten Förderrichtung 43 durch
den Mahlspalt 39 gefördert wird. Wie den Fig. 1 und 2 entnehmbar ist, ist
der Mahlgut-Füllstand 36 sehr niedrig, so daß die Mahlwalze 10 nur in geringem
Umfang in das Mahlgut eintaucht. Bei Stillstand von Mahlbehälter
6 und Mahlwalze 10 ist also der größte Teil des Mahlspaltes 39 oberhalb
des Mahlgut-Füllstandes 36. Beim Drehantrieb wird aufgrund der kegel
stumpfförmigen Erweiterung der ersten Mahlfläche 33 zur oben liegenden
Öffnung 25 hin das Mahlgut auf schraubenlinienförmigen Mahlgut-Bahnen
44 nach oben gefördert und durchläuft demzufolge den Mahlspalt 39 mehr
fach, bis es an der Öffnung 25 und damit dem Ablauf 30 ankommt.
Für Reinigungszwecke ist am Boden 23 ein verschließbarer Auslauf 45
vorgesehen.
Aufgrund der mindestens im wesentlichen kegelstumpfförmigen Ausbil
dung der ersten Mahlfläche 33 und der mindestens im wesentlichen zylin
drischen Ausgestaltung der zweiten Mahlfläche 34 bestehen im Mahlspalt
39 Relativgeschwindigkeiten zwischen den Mahlflächen 33 und 34, wobei
theoretisch an einer einzigen Stelle identische Umfangsgeschwindigkeit der
Mahlflächen 33 und 34 herrschen können. Dies gilt dann, wenn a < 0,
wenn also die erste Malfläche 33 tatsächlich kegelstumpfförmig ausgebildet
ist und die zweite Mahlfläche 34 zylindrisch ausgebildet ist. Generell gilt
insoweit: 0 < a ≦ 45°. Bevorzugt gilt: 10°≦ a ≦ 30°. Wenn - was auch
ohne weiteres möglich ist - auch die erste Mahlfläche 33 zylindrisch ausge
bildet ist, wenn also gilt a = 0, dann treten trotzdem die vorstehend geschil
derten Fördereffekte ein, d. h. das Mahlgut bewegt sich etwa in einer
schraubenlinienförmigen Bewegung relativ zur ersten Mahlfläche 33 nach
oben zur Öffnung 25. Darüber hinaus sind generell die Relativgeschwin
digkeiten dadurch sehr stark beeinflußbar, daß der Mahlbehälter 6 einer
seits und die Mahlwalze 10 andererseits mit unterschiedlichen, veränderba
ren Drehzahlen antreibbar sind.
Der Winkel a kann derart veränderbar sein, daß die Breite des Mahlspalts
39 über seine Länge b sich ändert. Beispielsweise kann die Anordnung so
sein, daß der Mahlspalt 39 unten, d. h. an seinem Anfang in der Nähe des
Bodens 23, seine größte Breite hat, die dann nach oben kontinuierlich ab
nimmt. Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem die Lagerung des
Mahlbehälters 6 im Bereich seines Lagers 8 um einen kleinen Winkel
schwenkbar ausgestaltet wird. Insbesondere kann dies aber in einfacher
Weise dadurch erreicht werden, daß die Zustellantriebe 21 geringfügig un
terschiedlich angesteuert werden, wodurch eine entsprechende Änderung
der Breite des Mahlspalts 39 über seine Länge b erreichbar ist. Da solche
Änderungen der Breite des Mahlspalts 39 über seine Länge b sich im Be
reich von tausendstel mm bewegen, kann dies durch die entsprechend un
terschiedliche Ansteuerung der Zustellantriebe 21 aufgrund des unvermeid
bar vorhandenen Spiels in der Führung 15 erreicht werden. Im übrigen
können Veränderungen der Breite des Mahlspalts 39 bei kegelstumpfförmi
ger Ausbildung der ersten Mahlfläche 33 auch durch Verschiebung des
Mahlbehälters 6 und der Mahlwalze 10 relativ zueinander in Richtung der
Achse 16 erreicht werden. Die Breite des Mahlspaltes 39 liegt im Bereich
von 3 bis 500 µm und bevorzugt im Bereich von 5 bis 50 µm.
Claims (19)
1. Vorrichtung zum Zerkleinern, Reiben und Dispergieren von fließfähi
gem Mahlgut,
mit einem Ständer (1),
mit einem Mahlbehälter (6),
der am Ständer (1) drehbar gelagert ist,
der eine Drehachse (22) aufweist,
der um die Drehachse (22) drehantreibbar ist und
der eine innere erste Mahlfläche (33) aufweist,
die rotationssymmetrisch zur Drehachse (22) ausgebildet ist, und
die einen Innenraum (28) des Mahlbehälters (6) begrenzt,
mit einer Mahlwalze (10),
die am Ständer (1) drehbar gelagert ist,
die eine Mittel-Längs-Achse (16) aufweist,
die um die Mittel-Längs-Achse (16) drehantreibbar ist, und
die eine zweite Mahlfläche (34) aufweist,
die rotationssymmetrisch zur Mittel-Längs-Achse (16) ausgebildet ist und
die mit der ersten Mahlfläche (33) einen Mahlspalt (39) begrenzt.
mit einem Ständer (1),
mit einem Mahlbehälter (6),
der am Ständer (1) drehbar gelagert ist,
der eine Drehachse (22) aufweist,
der um die Drehachse (22) drehantreibbar ist und
der eine innere erste Mahlfläche (33) aufweist,
die rotationssymmetrisch zur Drehachse (22) ausgebildet ist, und
die einen Innenraum (28) des Mahlbehälters (6) begrenzt,
mit einer Mahlwalze (10),
die am Ständer (1) drehbar gelagert ist,
die eine Mittel-Längs-Achse (16) aufweist,
die um die Mittel-Längs-Achse (16) drehantreibbar ist, und
die eine zweite Mahlfläche (34) aufweist,
die rotationssymmetrisch zur Mittel-Längs-Achse (16) ausgebildet ist und
die mit der ersten Mahlfläche (33) einen Mahlspalt (39) begrenzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mahlbehälter (6) und die Mahlwalze (10) in gleichen Dreh
richtungen (41, 42) drehantreibbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mahlbehälter (6) und die Mahlwalze (10) mit veränderbaren
Drehzahlen drehantreibbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net,
daß der Mahlbehälter (6) und die Mahlwalze (10) von einem gemein
samen Antriebsmotor (2) drehantreibbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net,
daß der Mahlbehälter (6) und/oder die Mahlwalze (10) über ein Ge
triebe (5) drehantreibbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Getriebe (5) mit stufenlos veränderbarer Übersetzung ausge
bildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich
net,
daß die Breite des Mahlspaltes (39) 3 bis 500 µm beträgt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite des Mahlspaltes (39) 5 bis 50 µm beträgt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net,
daß die Breite des Mahlspaltes (39) einstellbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite des Mahlspaltes (39) über dessen Länge b unterschied
lich einstellbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mahlbehälter (6) und/oder die Mahlwalze (10) an einem La
gerschlitten (14) gelagert ist, der gegenüber dem Ständer (1) quer zu
der Drehachse (22) und/oder der Mittel-Längs-Achse (16) verstellbar
ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagerschlitten (14) mittels mindestens eines Zustell-Antriebes
(21) verstellbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet,
daß die Drehachse (22) und die Mittel-Längs-Achse (16) sich unter
einem Winkel a schneiden, für den gilt: 0 ≦ a ≦ 45°.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (22) und die Mittel-Längs-Achse (16) sich unter ei
nem Winkel a schneiden, für den gilt: 10 ≦ a ≦ 30°.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet,
daß die erste Mahlfläche (33) zumindest im wesentlichen kegel
stumpfförmig ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß
die erste Mahlfläche (33) zumindest im wesentlichen zylindrisch aus
gebildet ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekenn
zeichnet,
daß die zweite Mahlfläche (34) zumindest im wesentlichen zylindrisch
ausgebildet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß für den Durchmesser c der zweiten Mahlfläche (34) in Bezug auf
den kleinsten Durchmesser (d) der ersten Mahlfläche (33) gilt:
c < d × cos a.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß gilt: 0,2 d × cos a ≦ c ≦ 0,9 d × cos a.
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