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DE10015021C1 - Luftdruckwaffe - Google Patents

Luftdruckwaffe

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DE10015021C1
DE10015021C1 DE2000115021 DE10015021A DE10015021C1 DE 10015021 C1 DE10015021 C1 DE 10015021C1 DE 2000115021 DE2000115021 DE 2000115021 DE 10015021 A DE10015021 A DE 10015021A DE 10015021 C1 DE10015021 C1 DE 10015021C1
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Germany
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compressed air
barrel
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air
air tank
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DE2000115021
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Walter Gehmann
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    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/60Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas
    • F41B11/62Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas with pressure supplied by a gas cartridge
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/70Details not provided for in F41B11/50 or F41B11/60
    • F41B11/72Valves; Arrangement of valves
    • F41B11/723Valves; Arrangement of valves for controlling gas pressure for firing the projectile only

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Eine Luftdruckwaffe, wie Luftdruckgewehr oder Luftdruckpistole, weist einen Kolben 1 und einen Lauf 2 sowie wenigstens einen ersten Druckluftbehälter 3, 3a zur Aufnahme von Druckluft zum Antrieb des Geschosses auf. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Druckluftbehälter 4 vorhanden ist, welcher im Kolben 1 angeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Luftdruckwaffe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wie Luftdruckgewehr oder Luftdruckpistole, mit einem Kolben und einem Lauf sowie wenigstens einem ersten Druckluftbehälter zur Aufnahme von Druckluft zum Antrieb des Geschosses.
Derartige Luftdruckwaffen, welche überwiegend im sportlichen Bereich verwendet werden, erlauben eine große Anzahl von Schüssen, ohne daß zwischendurch ein Nachladen in Form von einer Luft-Kompression erfolgen muß. Der Schütze kann sich daher voll und ganz auf das Ziel beziehungsweise den Zielvorgang konzentrieren.
Die sich im Druckluftbehälter befindliche Druckluft wird über einen Druckminderer einem Auslaßventil zugeführt. Das Auslaßventil ist mit dem Abzug der Schußwaffe verbunden. Durch Betätigung des Abzugs gelangt die vom Druckminderer bereitge­ stellte Druckluft in den Raum hinter dem Geschoß, wodurch das Geschoß durch den Lauf der Schußwaffe aus der Schußwaffe getrieben wird.
Wenngleich die bekannten Luftdruckwaffen auch einen großen Komfort beim Schie­ ßen mit Geschossen im für Luftdruckwaffen üblichen Kaliber 4,5 Millimeter und ei­ nem Gewicht von 0,5 Gramm bieten, so sind sie nicht sehr gut geeignet für Geschosse im Kaliber 5,6 Millimeter mit einem Gewicht von 1,1 bis 2,5 Gramm. Denn für Geschosse mit dem größeren Kaliber und dem größeren Gewicht wird pro Schuß soviel Druckluft verbraucht, daß der Luftvorrat des Druckluftbehälters zu gering ist, um eine Wettkampfserie hintereinander zu schießen. Mit einer bekannten Luftdruck­ waffe ist ein Schütze daher nicht in der Lage, eine Wettkampfserie hintereinander ohne Nachfüllen des Druckluftbehälters zu schießen.
Aus der DE 28 14 237 A1 ist ein Gewehr mit einem Schloßkasten sowie einen am Schloßkasten montierten Lauf und einer Einrichtung zum Abfahren eines Geschos­ ses aus dem Lauf bekannt, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Ladeein­ richtung für Geschosse verschiebbar in einem Schlitz des Schloßkastens angeordnet und in einer Richtung quer zur Achse des Laufes verschiebbar ist. Die Ladeeinrich­ tung weist eine hindurchgehende Bohrung auf und ist zwischen einer Feuerstellung, in der die Bohrung axial mit dem Lauf ausgefluchtet ist, und einer Ladestellung, in der die Bohrung sich außerhalb des Schloßkastens befindet, bewegbar. An der La­ deeinrichtung ist eine bewegliche Verriegelungseinrichtung, die mit dem Schloßka­ sten zusammenwirkt, um ein Herausnehmen der Ladeeinrichtung aus dem Schloß­ kasten entgegenzuwirken, aber dieses nicht vollständig zu verhindern, angeordnet.
Des weiteren ist aus der DE 26 02 455 A1 eine Vorrichtung zum Verschießen von Injektionsprojektilen, Farbmarkierungen oder dergleichen bekannt, welche aus einem Lauf, einem Auslöseventil und einem Energieerzeuger besteht. Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß als Energieerzeuger ein Gasdruckbehälter oder eine Gasdruckpumpe mit regelbarem Druck vorgesehen ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine eingangs genannte Luftdruckwaffe derart auszu­ bilden, daß sie zum Schießen mit schwereren Geschossen größeren Kalibers besser geeignet ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Gemäß der Erfindung ist eine Luftdruckwaffe, wie Luftdruckgewehr oder Luftdruckpi­ stole, mit einem Kolben und einem Lauf sowie wenigstens einem ersten Druckluftbe­ hälter zur Aufnahme von Druckluft zum Antrieb des Geschosses dadurch gekenn­ zeichnet, daß wenigstens ein zweiter Druckluftbehälter vorhanden ist, welcher im Kolben angeordnet ist. Durch den im Kolben angeordneten zweiten Druckluftbehälter wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß die Menge der zum Antrieb der Geschosse benötigten Druckluft wesentlich größer ist. Es ist mit der erfindungsgemäßen Luft­ druckwaffe daher möglich, selbst mit Geschossen im Kaliber 5,6 Millimeter und ei­ nem Gewicht von beispielsweise 1,8 Gramm eine größere Anzahl von Schüssen ab­ zugeben, ohne daß die Druckluftbehälter zwischendurch nachgefüllt werden müssen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Luftdruckwaffe ist es in vorteilhafter Weise möglich, Geschosse entsprechend der Munition eines Kleinkalibergewehrs mittels Druckluft anzutreiben. Ein erfindungsgemäß ausgebildetes Luftdruckgewehr kann daher als Ersatz für ein Kleinkalibergewehr verwendet werden. Da die Ge­ schosse für ein Luftdruckgewehr wesentlich preiswerter hergestellt werden können als die Munition für ein Kleinkalibergewehr, ergibt sich hierdurch eine sehr große Ko­ steneinsparung.
Durch die Anordnung des zweiten Druckluftbehälters im Kolben wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß an der Waffe keine besonderen, nach außen hervorstehende Bauteile angebracht werden müssen. Hierdurch läßt sich eine erfindungsgemäß ausgebildete Luftdruckwaffe genau so gut handhaben, wie eine herkömmliche Luft­ druckwaffe.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn ein dritter Druckluftbehälter vorgesehen ist, wel­ cher im Vorderschaft der Waffe angeordnet ist. Hierdurch erhöht sich die Menge der zum Schießen zur Verfügung stehenden Druckluft nochmals erheblich. Der dritte Druckluftbehälter kann den Vorderschaft vollständig ausfüllen. So läßt sich der dritte Druckluftbehälter so ausbilden, daß er bis an die erlaubten Abmessungen heran­ reicht.
Bei einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der erste Druckluftbehälter den Lauf der Druckluftwaffe wenigstens teilweise um­ schließt. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der erste Druckluftbehälter als zylinder­ förmiges Rohr ausgebildet ist, das den Lauf konzentrisch umschließt.
Dadurch, daß der Druckluftbehälter den Lauf zumindest teilweise umschließt, das heißt, daß der Lauf zumindest teilweise durch den Druckluftbehälter verläuft, läßt sich die Anordnung aus Lauf und Druckluftbehälter kompakter ausbilden als bei einer herkömmlichen Druckluftwaffe. Des weiteren brauchen für den Lauf keine besonde­ ren Vorrichtungen zur Befestigung mehr vorgesehen werden. Es braucht nur noch der Druckluftbehälter auf dem Schaft der Waffe befestigt werden.
Die aus Druckluftbehälter und Lauf bestehende kompakte Einheit wirkt sich auch sehr günstig in optischer Hinsicht aus. Dadurch, daß der Druckluftbehälter als zylin­ drisches Rohr ausgebildet ist, welches den Lauf konzentrisch umschließt, weist die Schußwaffe im Bereich des Schaftes ein Rohr auf, welches auf dem Schaft befestigt ist. Dadurch, daß nicht mehr zwei übereinander angeordnete Rohre vorhanden sind, wie dies im Stand der Technik vorgesehen ist, läßt sich die Schußwaffe auch sehr gut reinigen beziehungsweise sauber halten. Des weiteren ist die Handhabbarkeit der Schußwaffe verbessert.
Bei einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Lauf lösbar an der Waffe befestigt ist. Hierdurch läßt sich der Lauf auf einfache Weise gegen einen Lauf mit einem anderen Kaliber austauschen. Es ist somit mög­ lich, zunächst einen Lauf Kaliber 4,5 Millimeter zu verwenden, und dann einen Lauf Kaliber 5,6 Millimeter zu verwenden, so daß das erfindungsgemäß ausgebildete Luftdruckgewehr sowohl als Luftgewehr als auch als Kleinkalibergewehr verwendet werden kann.
Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn zwei umschaltbare Schlagstücke vorhan­ den sind, welche unterschiedliche Energien ergeben. Die Schlagstücke können ne­ beneinander oder übereinander gelagert werden. Die Auslösungsenergie der beiden Schlagstücke muß jedoch sehr unterschiedlich sein, da bei Kaliber 4,5 Millimeter maximal 7,5 Joule benötigt werden dürfen, und bei Kaliber 5,6 Millimeter etwa 80 Joule erreicht werden sollen. Bei den genannten Auslösungsenergien werden bei Kaliber 4,5 Millimeter eine Austrittsgeschwindigkeit von im allgemeinen 170 Meter pro Sekunde und bei Kaliber 5,6 Millimeter eine Austrittsgeschwindigkeit von etwa 300 Meter pro Sekunde erreicht.
Besonders vorteilhaft ist auch eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Druckluftbehälter einzeln zu- oder abschaltbar sind. Hierdurch läßt sich die Luft­ druckwaffe entweder mit dem ersten Druckluftbehälter oder mit dem zweiten Druck­ luftbehälter oder mit beiden parallel geschalteten Druckluftbehältern betreiben.
Bei einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung ist der Kolben als Druckluftbehälter ausgebildet, an welchem eine verstellbare Kolbenkappe angeord­ net ist. Des weiteren sind an dem Druckluftbehälter eine verstellbare Schaftbacke sowie auswechselbare Griffstücke angeordnet. Eine derartige Ausführungsform hat den Vorteil, daß der zweite Druckluftbehälter sehr großvolumig ausgebildet sein kann. Des weiteren läßt sich der Kolben individuell an die Bedürfnisse eines Schüt­ zen anpassen.
Als besonders günstig hat sich auch eine Ausführungsform der Erfindung herausge­ stellt, bei der der zweite Druckluftbehälter ein Daumenloch aufweist. Durch das Daumenloch liegt die Luftdruckwaffe sehr gut in der Hand. Dies wirkt sich besonders günstig beim Zielvorgang aus.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines besonderen Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Es zeigt
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Luftdruckwaffe,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Luftdruckwaffe, und
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Luftdruckwaffe.
Wie Fig. 1 entnommen werden kann, weist ein Luftdruckgewehr einen Kolben 1 und einen Lauf 2 auf. Der Lauf 2 ist konzentrisch innerhalb eines zylinderförmigen ersten Druckluftbehälters 3, 3a angeordnet. Der erste Druckluftbehälter 3, 3a weist einen im Durchmesser verringerten Bereich 3a auf. Der nicht im Durchmesser ver­ ringerte Bereich 3 des ersten Druckluftbehälters 3, 3a ist auf einem Schaft 5 der Schußwaffe befestigt und geringfügig in den Schaft 5 eingelassen. Der nicht verrin­ gerte Durchmesser des ersten Druckluftbehälters 3, 3a beträgt etwa 60 Millimeter, der verringerte Durchmesser etwa 30 Millimeter. Durch den im Durchmesser verrin­ gerten Bereich 3a des ersten Druckluftbehälters 3, 3a erstreckt sich ein Rohr 2a, durch welches das Geschoß nach Verlassen des Laufs 2 hindurchtritt.
Der nicht im Durchmesser verringerte Teil 3 des Druckluftbehälters weist in seinem vorderen Bereich einen Luftanschluß 7a auf, welcher als Anschluß für eine Hoch­ druckschlauch ausgebildet ist. Des weiteren weist der im Durchmesser nicht verrin­ gerte Bereich 3 des ersten Druckluftbehälter an seiner parallel zur Achse des Laufs 2 verlaufende Wandung ein Manometer 7b auf.
An seinem der Laufmündung abgewandten Ende weist der in seinem Durchmesser nicht verringerte Teil 3 des Druckluftbehälters eine Druckleitung auf, in welcher ein erstes Ventil 9 angeordnet ist. Über das erste Ventil 9 ist der erste Druckluftbehälter 3, 3a mit einem Druckminderer 11 verbunden. Der Ausgang des Druckminderer 11 ist über eine Druckleitung mit einem Auslaßventil 13 verbunden. Mittels des Auslaß­ ventils 13 wird die vom Druckminderer 11 bereitgestellte Druckluft in den Bereich hinter das Geschoß geführt. Hierdurch wird das Geschoß durch den Lauf 2 aus der Schußwaffe getrieben.
Zum Austreiben des Geschosses aus der Schußwaffe ist das Auslaßventil 13 über eine Verbindung 6a mit dem Abzug 6 der Schußwaffe verbunden. Wird der Abzug 6 betätigt, wird das Schlagstück auf das Auslaßventil 13 geschlagen, welches sich kurzzeitig öffnet, wodurch die vom Druckminderer 11 bereitgestellte Menge Druckluft hinter das Geschoß gelangt und dieses durch den Lauf 2 aus der Schußwaffe treibt.
Das Luftdruckgewehr weist des weiteren einen zweiten Druckluftbehälter 4 auf, wel­ cher innerhalb des Schaftes 1 angeordnet ist. Der zweite Druckluftbehälter 4 ist so ausgebildet, daß er nahezu den gesamten Raum des Kolbens 1 ausfüllt. Mit anderen Worten, die Kontur des zweiten Druckluftbehälters 4 entspricht in etwa der Kontur des Kolbens 1.
Der zweite Druckluftbehälter 4 weist in seinem vorderen Bereich einen Luftanschluß 8a auf, welcher als Anschluß für einen Hochdruckschlauch ausgebildet ist. Des wei­ teren weist der zweite Druckluftbehälter 4 ein Manometer 8b auf.
An seinem der Laufmündung zugewandten Ende weist der zweite Druckluftbehälter 4 eine Druckleitung auf, in welcher ein zweites Ventil 10 angeordnet ist. Über das zweite Ventil 10 ist der zweite Druckluftbehälter 4 mit dem Druckminderer 11 verbun­ den.
Je nach Stellung des ersten Ventils 9 und des zweiten Ventils 10 sind entweder nur der erste Druckluftbehälter 3, 3a oder der zweite Druckluftbehälter 4 oder beide Druckluftbehälter mit dem Druckminderer 11 verbunden.
Die beiden Druckluftbehälter 3, 3a, 4 sind für einen Druck von bis zu 300 Bar aus­ gelegt. Mittels des Auslaßventils 13 wird die vom Druckminderer 11 bereitgestellte Druckluft bei Verwendung eines Laufs mit Kaliber 4,5 Millimeter mit etwa 60 bis 80 Bar in den Bereich hinter dem Geschoß geführt. Wird ein Lauf mit Kaliber 5,6 Milli­ meter verwendet, wird die Druckluft mit etwa 60 bis 80 Bar in den Bereich hinter dem Geschoß geführt. Hierdurch wird das Geschoß durch den Lauf 2 aus der Schußwaffe getrieben.
Der Lauf 2 beziehungsweise die aus Lauf 2 und erstem Druckluftbehälter 3, 3a be­ stehende Anordnung ist lösbar an der Waffe befestigt. Hierdurch läßt sich der Lauf auf einfache Weise austauschen, so daß ein Lauf mit beispielsweise Kaliber 4,5 Mil­ limeter gegen einen Lauf mit beispielsweise 5,6 Millimeter ausgetauscht werden kann. Des weiteren sind zwei nicht dargestellte Schlagstücke vorhanden, welche unterschiedliche Energien aufweisen und umschaltbar sind. Die Schlagstücke sind nebeneinander oder übereinander angeordnet. Hierdurch läßt sich das Schlagstück auf einfache Weise an das gewählte Kaliber beziehungsweise den gewählten Lauf anpassen.
Die Schußwaffe weist des weiteren einen Dioptersockel 12 auf, auf dem ein Diopter, ein Visier oder ein Zielfernrohr anordenbar ist.
Wie Fig. 2 entnommen werden kann, weist ein Luftdruckgewehr einen Kolben 1' und einen Lauf 2' auf. Der Lauf 2' ist oberhalb eines zylinderförmigen ersten Druck­ luftbehälters 3' angeordnet.
An seinem der Laufmündung abgewandten Ende weist der erste Druckluftbehälter 3' eine Druckleitung auf, in welcher ein erstes Ventil 9' angeordnet ist. Über das erste Ventil 9' ist der erste Druckluftbehälter 3' mit einem Druckminderer 11' verbunden. Der Ausgang des Druckminderers 11' ist über eine Druckleitung mit einem Auslaß­ ventil 13' verbunden. Mittels des Auslaßventils 13' wird die vom Druckminderer 11' bereitgestellte Druckluft in den Bereich hinter das Geschoß geführt. Hierdurch wird das Geschoß durch den Lauf 2' aus der Schußwaffe getrieben.
Zum Austreiben des Geschosses aus der Schußwaffe ist das Auslaßventil 13' über eine Verbindung 6a' mit dem Abzug 6' der Schußwaffe verbunden. Wird der Abzug 6' betätigt, wird das Auslaßventil 13' geöffnet, wodurch die vom Druckminderer 11' bereitgestellte Menge Druckluft hinter das Geschoß gelangt und dieses durch den Lauf 2' aus der Schußwaffe treibt.
Das Luftdruckgewehr weist des weiteren einen als zweiten Druckluftbehälter 4' aus­ gebildeten Kolben 1' auf. Der Kolben 1' ist im wesentlichen so ausgebildet, daß er aus dem in seiner Kontur relativ einfach geformten zweiten Druckluftbehälter 4' be­ steht, an welchem eine verstellbare Kolbenkappe 14' und eine verstellbare Schaft­ backe 15' angeordnet sind. Des weiteren weist der zweite Druckluftbehälter 4' ein Daumenloch 16' auf. Hierdurch läßt sich die Waffe sehr gut handhaben.
Der zweite Druckluftbehälter 4' weist in seinem vorderen Bereich einen Luftanschluß 8a' auf, welcher als Anschluß für einen Hochdruckschlauch ausgebildet ist. Des weiteren weist der zweite Druckluftbehälter 4' ein Manometer 8b' auf.
An seinem der Laufmündung zugewandten Ende weist der zweite Druckluftbehälter 4' eine Druckleitung auf, in welcher ein zweites Ventil 10' angeordnet ist. Über das zweite Ventil 10' ist der zweite Druckluftbehälter 4' mit dem Druckminderer 11' ver­ bunden.
Je nach Stellung des ersten Ventils 9' und des zweiten Ventils 10' sind entweder nur der erste Druckluftbehälter 3' oder der zweite Druckluftbehälter 4' oder beide Druck­ luftbehälter mit dem Druckminderer 11' verbunden.
Die beiden Druckluftbehälter 3', 4' sind für einen Druck von bis zu 300 Bar ausgelegt. Mittels des Auslaßventils 13' wird die vom Druckminderer 11' bereitgestellte Druckluft bei Verwendung eines Laufs mit Kaliber 4,5 Millimeter mit etwa 60 bis 80 Bar in den Bereich hinter dem Geschoß geführt. Wird ein Lauf mit Kaliber 5,6 Millimeter ver­ wendet, wird die Druckluft mit etwa 60 bis 80 Bar in den Bereich hinter dem Geschoß geführt. Hierdurch wird das Geschoß durch den Lauf 2' aus der Schußwaffe getrie­ ben.
Der Lauf 2' beziehungsweise die aus Lauf 2' und erstem Druckluftbehälter 3' beste­ hende Anordnung ist lösbar an der Waffe befestigt. Hierdurch läßt sich der Lauf auf einfache Weise austauschen, so daß ein Lauf mit beispielsweise Kaliber 4,5 Milli­ meter gegen einen Lauf mit beispielsweise 5,6 Millimeter ausgetauscht werden kann. Des weiteren sind zwei nicht dargestellte Schlagstücke vorhanden, welche unter­ schiedliche Energien aufweisen und umschaltbar sind. Die Schlagstücke sind ne­ beneinander oder übereinander angeordnet. Hierdurch läßt sich das Schlagstück auf einfache Weise an das gewählte Kaliber beziehungsweise den gewählten Lauf an­ passen.
Die Schußwaffe weist des weiteren einen Dioptersockel 12' auf, auf dem ein Diopter, ein Visier oder ein Zielfernrohr anordenbar ist.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist der Kolben 1" so ausgebildet, daß er an seinem oberen Bereich in etwa gerade verläuft. Des weiteren ist ein separates Griffstück 17" vorhanden, welches vom Schützen umgriffen werden kann.
Der zweite Druckluftbehälter ist so ausgebildet, daß er einerseits nahezu den ge­ samten Raum des Kolbens 1" ausfüllt, und darüber hinaus direkt an den in Fig. 3 nicht dargestellten Druckminderer beziehungsweise an die aus Druckminderer, Aus­ laßventil und Schlagstück bestehende Einheit anschließbar ist. Hierdurch wird ver­ mieden, daß die Verbindung zum zweiten Druckluftbehälter 4" mittels eines Hoch­ druckschlauchs vorgenommen werden muß.
Des weiteren ist der erste Druckluftbehälter 3" so ausgebildet, daß er den gesamten unterhalb des Laufs 2" zur Verfügung stehenden Raum ausnutzt. Mit anderen Wor­ ten, der erste und der dritte Druckluftbehälter sind zu einem gemeinsamen Druckluft­ behälter zusammengefaßt.
Der gemeinsame Druckluftbehälter, aber auch der separate erste und der separate zweite Druckluftbehälter können so ausgebildet sein, daß sie direkt an den Druck­ minderer beziehungsweise an eine aus dem Druckminderer, Auslaßventil und Schlagstück bestehenden Einheit anschließbar sind. Hierdurch kann auf die Ver­ wendung eines Hochdruckschlauchs verzichtet werden.

Claims (7)

1. Luftdruckwaffe, wie Luftdruckgewehr oder Luftdruckpistole, mit einem Kolben (1; 1') und einem Lauf (2; 2') sowie wenigstens einem ersten Druckluftbehälter (3, 3a; 3') zur Aufnahme von Druckluft zum Antrieb des Geschosses, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Druckluftbehälter (4; 4') vorhanden ist, welcher im Kolben (1; 1') an­ geordnet ist, daß der Lauf (2; 2') zum Wechseln lösbar an der Waffe befestigt ist, und daß zwei umschaltbare Schlagstücke vorhanden sind.
2. Luftdruckwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein dritter Druckluftbehälter (5a') vorhanden ist, welcher im Vorderschaft (5') an­ geordnet ist.
3. Luftdruckwaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Druckluftbehälter (3, 3a) den Lauf (2) zumindest teilweise umschließt.
4. Luftdruckwaffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Druckluftbehälter (3, 3a) als zylinderförmiges Rohr ausgebildet ist, das den Lauf (2) konzentrisch umschließt.
5. Luftdruckwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftbehälter (3, 3a, 4; 3', 4') einzeln zu- oder abschaltbar sind.
6. Luftdruckwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (1') als Druckluftbehälter (4') ausgebildet ist, an welchem eine ver­ stellbare Kolbenkappe (14'; 14") und/oder eine verstellbare Schaftbacke (15'; 15") und/oder auswechselbare Griffstücke (17") angeordnet sind.
7. Luftdruckwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Druckluftbehälter (4; 4') ein Daumenloch aufweist.
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