DE10013082A1 - Flurförderzeug mit einer Fahrerkabine - Google Patents
Flurförderzeug mit einer FahrerkabineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Flurförderzeug, insbesondere Gabelstapler (1), mit einem als Fahrerkabine (6) ausgebildeten Fahrerplatz (7). Die Aufgabe, ein Flurförderzeug zur Verfügung zu stellen, das ein Verschwenken des Fahrerstands bei geringem Bauaufwand und hoher Sicherheit für den Fahrer ermöglicht, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fahrerkabine (6) drehbar ist. Die Fahrerkabine (6) ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform um 180 DEG drehbar. Die Fahrerkabine (6) ist um eine im Bereich der Längsmittelachse des Flurförderzeugs angeordnete Drehachse drehbar gelagert und im Bereich einer lastfernen Achse (4) angeordnet, wobei eine Hubvorrichtung (10) im Bereich einer lastnahen Achse (3) angeordnet ist. Die Fahrerkabine (6) ist zumindest teilweise über der lastfernen Achse (4) angeordnet und mit einem Gegengewicht (9) versehen. Gemäß einer Ausführungsform ist die lastferne Achse (4) als Lenkachse und die lastnahe Achse (3) als Antriebsachse ausgebildet.
Description
Die Erfindung betrifft ein Flurförderzeug, insbesondere Gabelstapler, mit einem als
Fahrerkabine ausgebildeten Fahrerplatz.
Bei derartigen Flurförderzeugen mit einer als Fahrerkabine ausgebildeten Fahrerplatz
sind innerhalb der Fahrerkabine ein Fahrersitz, eine Lenkeinrichtung und
Bedienungseinrichtungen für eine Arbeitsausrüstung angeordnet. Als Flurförderzeuge
kommen insbesondere Gabelstapler in Betracht, bei denen normalerweise der
Fahrersitz in Richtung der Last gerichtet ist, was der Vorwärtsfahrt des Flurförderzeugs
entspricht.
Bei derartigen Flurförderzeugen ist es nachteilig, daß die Sicht des Fahrers in
Vorwärtsfahrt, die die übliche Fahrtrichtung des Flurförderzeugs darstellt, durch eine
Hubvorrichtung, mittels der eine Last aufnehmbar und absetzbar ist, und die Last
behindert ist.
Um ein für den Fahrer entspannteres Rückwärtsfahren zu ermöglichen, ist es bekannt,
den Fahrersitz zusammen mit den Bedienelementen und der Lenkeinrichtung am
Flurförderzeug drehbar anzuordnen. Dadurch kann auf ein Wenden des Kopfes
verzichtet werden, um Sicht für die Rückwärtsfahrt zu haben.
Ein derartiges Flurförderzeug mit einem um 180 Grad schwenkbaren Fahrersitz und
daran befestigter Lenkeinrichtung ist aus der DE 30 42 956 A1 bekannt. Eine derartig
drehbarer Fahrersitz benötigt jedoch innerhalb einer Fahrerkabine einen hohen
Platzbedarf. Zudem entstehen durch einen drehbaren Fahrersitz mit daran
beispielsweise mittels eines Bügels befestigter Lenkeinrichtung im Fahrerplatz Scher-
und Quetschstellen, die zur Verletzungen des Fahrers führen können. Um
Verletzungen zu vermeiden, sind spezielle Sicherheitseinrichtungen vorzusehen, die
eine Schwenkung des Fahrersitzes erst ermöglichen, wenn der Fahrer Arme und Beine
außerhalb des Gefahrenbereichs hat, beispielsweise die Füße auf entsprechenden
Abstützleisten. Desweiteren beengt der Bügel die Bewegungsfreiheit des Fahrers
innerhalb der Fahrerkabine sowohl in Vorwärtsfahrt als auch in Rückwärtsfahrt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flurförderzeug der
eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, das ein Verschwenken des
Fahrerplatz bei geringem Bauaufwand und hoher Sicherheit für den Fahrer ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fahrerkabine drehbar
ist. Durch eine drehbare Fahrerkabine, innerhalb der der Fahrerplatz angeordnet ist,
kann auf einfache Weise der Fahrerplatz geschwenkt werden und erzielt werden, daß
der Fahrer sowohl in Vorwärtsfahrt als auch in Rückwärtsfahrt des Flurförderzeugs in
Fahrtrichtung sitzt und blickt. Die Anordnung des Fahrerplatzes relativ zur
Fahrerkabine bleibt hierbei unverändert, wodurch die Ergonomie des Fahrerplatzes für
den Fahrer sowohl in Vorwärtsfahrt als auch in Rückwärtsfahrt gleichbleibt. Durch eine
schwenkbare Fahrerkabine wird weiterhin erzielt, daß die Bewegungsfreiheit des
Fahrers innerhalb der Fahrerkabine nicht eingeschränkt wird und keine potentiellen
Verletzungsstellen innerhalb der Fahrerkabine für den Fahrer vorhanden sind.
Hierdurch kann auf spezielle Sicherheitseinrichtungen verzichtet werden. Insgesamt
wird somit ein Flurförderzeug zur Verfügung gestellt, das bei geringem Bauaufwand
und hoher Sicherheit für den Fahrer bei gleichbleibender Ergonomie des Fahrerplatzes
eine entspannte Rückwärtsfahrt mit verbesserten Sichtverhältnissen ermöglicht.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Fahrerkabine um zumindest 180 Grad, bevorzugt 360 Grad, drehbar ist. Die
Fahrerkabine kann somit von einer Stellung für die Vorwärtsfahrt in eine Stellung für
die Rückwärtsfahrt um 180 Grad verschwenkt werden.
Zweckmäßigerweise ist die Fahrerkabine um eine im Bereich der Längsmittelachse
des Flurförderzeugs angeordnete Drehachse drehbar gelagert. Dadurch kann
entsprechend der Maße der Fahrerkabine erzielt werden, daß die Fahrerkabine beim
Drehen nicht bzw. nur unwesentlich über die Umrisse des Flurförderzeugs hinausragt.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Fahrerkabine im Bereich
einer lastfernen Achse und eine Hubvorrichtung im Bereich einer lastnahen Achse
angeordnet. Durch eine derartige Anordnung der Fahrerkabine wird auf einfache Weise
erzielt, daß bei einer Rückwärtsfahrt bei gedrehter Fahrerkabine keine die Sicht des
Fahrers behindernden Bauteile des Flurförderzeugs vorhanden sind.
Hinsichtlich einer verbesserten Stabilität und Kippsicherheit des Flurförderzeugs ist es
besonders vorteilhaft, wenn die Fahrerkabine zumindest teilweise über der lastfernen
Achse angeordnet ist.
Die Stabilität des Flurförderzeugs kann weiter erhöht werden, wenn die Fahrerkabine
mit einem Gegengewicht versehen ist. Zusätzlich kann im Bereich der lastfernen Achse
am Rahmen des Flurförderzeugs ein Gegengewicht vorgesehen sein, so daß das an
der Fahrerkabine angeordnete Gegengewicht ein zusätzliches Gegengewicht darstellt.
Zweckmäßigerweise ist die lastferne Achse als Lenkachse und die lastnahe Achse als
Antriebsachse ausgebildet. Bei einer derartigen Ausbildung ergibt sich während der
Vorwärtsfahrt des Flurförderzeugs bei zur Last verschwenkter Fahrerkabine das
Fahrverhalten eines üblichen Gegengewichtsgabelstaplers, bei dem die in
Fahrtrichtung hinten liegende Achse die Lenkachse bildet. Bei entgegen der Last
verschwenkter Fahrerkabine während der Rückwärtsfahrt ergibt sich ein
automobilähnliches Fahrverhalten, da die in Fahrtrichtung vom liegende Achse die
Lenkachse bildet.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Hubvorrichtung in Längsrichtung des
Flurförderzeugs verschiebbar. Mittels einer längsverschiebbaren Hubvorrichtung kann
die Stabilität und die Kippsicherheit des Flurförderzeugs in Längsrichtung und
Querrichtung erhöht werden, insbesondere bei Rückwärtsfahrt, da die Last innerhalb
der Aufstandsfläche des Flurförderzeugs, die von den Achsen gebildet wird,
angeordnet werden kann.
Durch die Anordnung der Fahrerkabine im Bereich der lastfernen Achse und der
Hubvorrichtung im Bereich der lastnahen Achse kann mit besonderem Vorteil zwischen
der lastfernen und der lastnahen Achse ein Plattform ausgebildet werden, auf der die
Hubvorrichtung längsverschiebbar gelagert ist.
Die Hubvorrichtung kann auf einfache Weise längsverschiebbar gelagert werden, wenn
die Plattform mit zumindest einer Führung versehen ist, in der die Hubvorrichtung
verschiebbar gelagert ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Hubvorrichtung einen in der
Führung gelagerten Schlitten auf, der mit einem Hubmast in Verbindung steht. Mittels
eines Schlittens, der in der Führung längsverschiebbar gelagert ist und mit dem
Hubmast in Wirkverbindung steht, kann auf einfache Weise die Hubvorrichtung
längsverschiebbar ausgebildet werden.
Zweckmäßigerweise ist ein Neigeantrieb vorgesehen. Mit einem der Hubvorrichtung
zugeordneten Neigeantrieb kann das Aufnehmen und das Absetzen von Lasten
verbessert werden.
Mit besonderem Vorteil weist die Neigevorrichtung zumindest einen Neigezylinder auf,
der mit dem Schlitten und dem Hubmast in Wirkverbindung steht, wobei der Hubmast
am Schlitten gelenkig gelagert ist. Zudem ist es möglich, bei einem starr am Schlitten
befestigten Hubmast ein neigbares Lastaufnahmemittel am Hubmast vorzusehen.
Gemäß einer Ausgestaltungsform weist der Hubmast zumindest einen hydraulischen
Teleskopzylinder auf. Zudem kann die Hubvorrichtung von zumindest einem
Teleskopzylinder gebildet werden.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltungsform weist der Hubmast eine in einem
Führungselement, das mit dem Schlitten in Verbindung steht, bewegbare Gleitschiene
auf. Mit einem derartigen aus einem Führungselement und einer Gleitschiene
ausgebildeten Hubmast kann auf einfache Weise ein an der Gleitschiene angeordnetes
Lastaufnahmemittel ausgehend von dem Niveau der Plattform auf den Boden
abgesenkt bzw. ausgehend vom Boden auf das Niveau der Plattform angehoben
werden.
Die Gleitschiene kann mittels eines elektrischen Antriebsmotors oder mittels eines
Teleskopzylinders antreibbar ist.
Sofern die lastnahe Achse als Tandemachse ausgebildet kann eine geringe Bauhöhe
des Flurförderzeugs im Bereich der Plattform bei hoher Tragfähigkeit erzielt werden.
Zudem wird bei auf dem Boden abgesenktem Hubmast die Sicht des Fahrers auf ein
am Hubmast befestigtes Lastaufnahmemittel bei einer geringen Bauhöhe der Plattform
verbessert. Zudem wird bei auf dem Boden abgesenktem Hubmast die Sicht des
Fahrers auf ein am Hubmast befestigtes Lastaufnahmemittel bei einer geringen
Bauhöhe der Plattform verbessert.
Zum Antrieb des Flurförderzeugs kann ein elektrisches Antriebssystem oder ein
verbrennungsmotorisches Antriebssystem vorgesehen sein.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in den
schematischen Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Flurförderzeug in einer perspektivischen
Darstellung in einer Stellung für die Vorwärtsfahrt,
Fig. 2 ein Flurförderzeug gemäß der Fig. 1 in einer weiteren perspektivischen
Darstellung,
Fig. 3 ein Flurförderzeug gemäß der Fig. 1 in einer Seitenansicht,
Fig. 4 ein erfindungsgemäßes Flurförderzeug in einer perspektivischen
Darstellung in einer Stellung für die Rückwärtsfahrt und
Fig. 5 ein Flurförderzeug gemäß der Fig. 4 in einer weiteren perspektivischen
Darstellung und
Fig. 6 ein Flurförderzeug gemäß Fig. 4 in einer Seitenansicht.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein erfindungsgemäßes als Gegengewichts-Gabelstapler 1
ausgebildetes Flurförderzeug in einer Stellung für die Vorwärtsfahrt zur Aufnahme bzw.
zum Absetzen einer Last gezeigt.
Der Gabelstapler 1 weist einen Rahmen 2 auf, der mit einer als Tandemachse
ausgebildeten lastnahen Achse 3 und mit einer lastfernen Achse 4 versehen ist.
Zwischen der Achse 4 und der Achse 3 ist eine Plattform 5 ausgebildet, die oberhalb
der Achse 3 angeordnet ist. Die lastferne Achse 4 ist hierbei als Lenkachse und die
lastnahe Achse 3 als Antriebsachse ausgebildet.
Im Bereich der lastfernen Achse 4 ist am Rahmen 2 ein als Fahrerkabine 6
ausgebildeter Fahrerplatz 7 angeordnet, der wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, mittels
eines Drehgelenks 8, beispielsweise eines Drehkranzes, am Rahmen 2 drehbar
gelagert ist. Die vertikale Drehachse befindet sich hierbei auf der Längsmittelachse des
Gabelstaplers. Zwischen den Rädern der Achse 4 kann der Rahmen 2 des
Flurförderzeugs als Gegengewicht ausgebildet bzw. mit einem Gegengewicht versehen
sein. Darüber hinaus ist die Fahrerkabine 7 mit einem Gegengewicht 9 versehen. Das
Gegengewicht 9 bildet hierbei ein zusätzliches Gegengewicht, so daß bei nach in den
Fig. 1 bis 3 verschwenkter Fahrerkabine 6 ein größtmögliches Gegengewicht im
Bereich der lastfernen Achse 4 zur Aufnahme bzw. zum Absetzen einer Last wirksam
ist.
Die Fahrerkabine 6 ist hierbei - wie in Fig. 2 dargestellt ist - in Richtung der Pfeile 20
schwenkbar. Innerhalb der Fahrerkabine 6 sind auf nicht mehr dargestellte Weise ein
Fahrersitz, eine Lenkeinrichtung sowie Bedienhebel für die Arbeitsausrüstung
angeordnet.
Auf der Plattform 5 ist eine Hubvorrichtung 10 längsverschiebbar gelagert. Die
Hubvorrichtung 10 weist einen Hubmast 11 auf, der mit einem Schlitten 12 in
Verbindung steht. Der Schlitten 12 ist in zwei voneinander beabstandeten Führungen
13a, 13b längsverschiebbar gelagert. Die Führungen 13a, 13b sind hierbei auf der
Plattform 5 ausgebildet, und in Längsrichtung der Gabelstaplers 1 angeordnet. Als
Antrieb des Schlittens 12 kann beispielsweise ein unterhalb der Plattform angeordneter
Hydraulikzylinder vorgesehen sein. Am Hubmast 11 ist hierbei ein Lastaufnahmemittel
14 angeordnet, beispielsweise ein Gabelträger mit zwei Gabelzinken.
Der Hubmast 11 ist beispielsweise als eine Gleitschiene 15 ausgebildet, die innerhalb
eines Führungselements 16, das mit dem Schlitten 12 in Verbindung steht, vertikal
verschiebbar gelagert ist. Zum Antrieb der Gleitschiene 15 kann ein hydraulischer
Teleskopzylinder oder ein Elektromotor vorgesehen sein.
Mittels einer Neigevorrichtung 17, die mit dem Führungselement 16 und dem Schlitten
12 in Wirkverbindung steht, kann das Lastaufnahmemittel 14 geneigt werden. Das
Führungselement 16 ist hierzu im unteren Bereich am Schlitten 12 gelenkig gelagert,
beispielsweise mittels eines Drehgelenks 18. Die Neigevorrichtung 17 weist
beispielsweise zwei Neigezylinder 19 auf, die am Schlitten 12 und am
Führungselement 16 angelenkt sind.
Das Lastaufnahmemittel 14 kann somit - wie in Fig. 2 dargestellt ist - in Richtung der
Pfeile 21 angehoben und abgesenkt werden. Der Hubmast 11 ist in Richtung der Pfeile
22 neigbar und die Hubvorrichtung 10 in Richtung der Pfeile 23 längsverschiebbar.
In der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Stellung befindet sich die Fahrerkabine 6 in
einer nach vorn geschwenkten Stellung für die Vorwärtsfahrt, wodurch der Fahrer
Richtung zu der Hubvorrichtung 10 und somit in Richtung zur Last blickt. Die
Hubvorrichtung 10 ist vollständig in Richtung zur lastnahen Achse 3 ausgefahren,
wodurch sich das Lastaufnahmemittel 14 außerhalb der Aufstandsfläche des
Gabelstaplers 1 befindet und mittels der in dem Führungselement 16 angeordneten
Gleitschiene 15 auf den Boden abgesenkt werden kann. Das an der Fahrerkabine 6
angeordnete Gegengewicht 9 befindet sich bei derartig verschwenkter Fahrerkabine 6
in dem der Last gegenüberliegenden Bereich des Gabelstaplers 1, wodurch eine hohe
Tragfähigkeit und Kippsicherheit erzielt werden kann.
Nach der Aufnahme der Last vom Boden bzw. dem Absetzen der Last auf den Boden
wird das Lastaufnahmemittel 14 auf das Niveau der Plattform 5 angehoben, wodurch
der Schlitten 12 in Richtung zur lastfernen Achse 4 verschoben werden kann.
In den Fig. 4 bis 6 ist der Gabelstapler in einer Stellung nach Aufnahme der Last
gezeigt, in der die Last transportiert wird, insbesondere über längere Transportwege.
Die Hubvorrichtung 10 befindet sich hierbei in vollständig eingefahrener Position, so
daß der Lastschwerpunkt der auf dem Lastaufnahmemittel 14 aufgenommene Last
innerhalb der von der Achse 3 und der Achse 4 gebildeten Aufstandsfläche angeordnet
ist.
Die Fahrerkabine 6 ist hierbei gegenüber der Stellung für Vorwärtsfahrt um 180°
verschwenkt, so daß der Fahrer in dieser Stellung für die Rückwärtsfahrt ebenfalls in
Fahrtrichtung blickt und somit die Sicht des Fahrers während des Transports der Last
durch die Last und die Hubvorrichtung 10 nicht behindert ist, wodurch ein sicherer
Betrieb des Gabelstaplers ermöglicht wird.
Claims (20)
1. Flurförderzeug, insbesondere Gabelstapler, mit einem als Fahrerkabine
ausgebildeten Fahrerplatz, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrerkabine (6)
drehbar ist.
2. Flurförderzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrerkabine
(6) um zumindest 180 Grad, insbesondere 360 Grad, drehbar ist.
3. Flurförderzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fahrerkabine (6) um eine im Bereich der Längsmittelachse des Flurförderzeugs
angeordnete Drehachse drehbar gelagert ist.
4. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fahrerkabine (6) im Bereich einer lastfernen Achse (4) angeordnet ist und eine
Hubvorrichtung (10) im Bereich einer lastnahen Achse (3) angeordnet ist.
5. Flurförderzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrerkabine
(6) zumindest teilweise über der lastfernen Achse (4) angeordnet ist.
6. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fahrerkabine (6) mit einem Gegengewicht (9) versehen ist.
7. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die lastferne Achse (4) als Lenkachse und die lastnahe Achse (3) als
Antriebsachse ausgebildet ist.
8. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hubvorrichtung (10) in Längsrichtung des Flurförderzeugs verschiebbar ist.
9. Flurförderzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
lastfernen Achse (4) und der lastnahen Achse (3) ein Plattform (5) ausgebildet ist,
auf der die Hubvorrichtung (10) längsverschiebbar gelagert ist.
10. Flurförderzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (5)
mit zumindest einer Führung (13a; 13b) versehen ist, in der die Hubvorrichtung
(10) verschiebbar gelagert ist.
11. Flurförderzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hubvorrichtung (10) einen in der Führung (13a; 13b) gelagerten Schlitten (12)
aufweist, der mit einem Hubmast (11) in Verbindung steht.
12. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Neigevorrichtung (17) vorgesehen ist.
13. Flurförderzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Neigevorrichtung (17) zumindest einen Neigezylinder (19) aufweist, der mit dem
Schlitten (12) und dem Hubmast (11) in Wirkverbindung steht, wobei der Hubmast
(11) am Schlitten (12) gelenkig gelagert ist.
14. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hubmast (11) zumindest einen hydraulischen Teleskopzylinder aufweist.
15. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hubmast (11) eine in einem Führungselement (16), das mit dem Schlitten (12)
in Verbindung steht, bewegbare Gleitschiene (15) aufweist.
16. Flurförderzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschiene
(15) mittels eines elektrischen Antriebsmotors antreibbar ist.
17. Flurförderzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschiene
(15) mittels eines Teleskopzylinders antreibbar ist.
18. Flurförderzeug nach einem Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
lastnahe Achse (3) als Tandemachse ausgebildet ist.
19. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
das Flurförderzeug ein elektrisches Antriebssystem aufweist.
20. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
das Flurförderzeug ein verbrennungsmotorisches Antriebssystem aufweist.
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|---|---|---|---|
| DE10013082A DE10013082A1 (de) | 2000-03-01 | 2000-03-17 | Flurförderzeug mit einer Fahrerkabine |
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Publications (1)
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|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10013082A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011018805A1 (de) | 2011-04-27 | 2012-10-31 | Still Gmbh | Flurförderzeug mit einem Fahrersitz |
| FR2989964A1 (fr) * | 2012-04-27 | 2013-11-01 | Manitou Bf | Chariot elevateur a mat |
| CN112551435A (zh) * | 2019-09-10 | 2021-03-26 | 比亚迪股份有限公司 | 叉车 |
-
2000
- 2000-03-17 DE DE10013082A patent/DE10013082A1/de not_active Withdrawn
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| EP2518008A1 (de) | 2011-04-27 | 2012-10-31 | STILL GmbH | Flurförderzeug mit einem Fahrersitz |
| FR2989964A1 (fr) * | 2012-04-27 | 2013-11-01 | Manitou Bf | Chariot elevateur a mat |
| CN112551435A (zh) * | 2019-09-10 | 2021-03-26 | 比亚迪股份有限公司 | 叉车 |
| CN112551435B (zh) * | 2019-09-10 | 2022-05-13 | 比亚迪股份有限公司 | 叉车 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |