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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung
für eine Brennkraftmaschine
zum Erfassen von Verbrennungszuständen innerhalb eines Zylinders
der Maschine auf Grundlage einer Erfassung eines Ionenstroms.
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Beschreibung
des verwandten Sachstandes
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Zum
besseren Verständnis
des der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Konzepts werden
Hintergrundtechniken davon zunächst
mit näheren
Einzelheiten zusammengestellt. 7 ist
ein Schaltbild, das schematisch einen Aufbau einer herkömmlichen
Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine (nachstehend auch
einfach als die Maschine bezeichnet) zeigt. Bezug nehmend auf die
Figur bezeichnet ein Bezugszeichen 1 eine Zündeinrichtung,
die implementiert ist in der Form eines Transformators 11 einschließlich einer
Primärwicklung 111 mit
einem Hochpotentialende, an das ein Potential mit einer Plus-Polarität angelegt
wird, und einem Niedrigpotentialende, das mit einem Kollektor eines
Leistungstransistors verbunden ist, der als ein Schaltelement 12 dient,
wobei der Transistor eine mit dem Massepotential verbundene Emitterelektrode
aufweist. Der Transformator (Zündspule) 11 umfaßt ferner
eine Sekundärwicklung 112, die
mit der Primärwicklung 111 elektromagnetisch gekoppelt
ist und die ein Hochpotentialende, das mit einer Zündkerze 3 verbunden
ist, und ein Niedrigpotentialende, welches mit einer extern angeordneten Vorspannschaltung
mit Hilfe eines Verdrahtungsleiters verbunden ist, aufweist.
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Weiter
Bezug nehmend auf 7 bezeichnet
ein Bezugszeichen 2 (ein Block mit einer strichpunktierten
Linie) allgemein ein Verbrennungszustands-Erfassungsmodul, das eine
Vorspannschaltung 13 umfaßt, um an das Niedrigpotentialende
der Sekundärwicklung 112 eine
Vorspannung mit einer Plus-Polarität anzulegen,
die zum Erfassen von Ionen erforderlich ist, die beim Auftreten
einer Funkenentladung an der Zündkerze 3 erzeugt
werden. Diesbezüglich
ist die Vorspannschaltung 13 durch eine Reihenschaltung
einer Parallelschaltung einer Diode 133 und eines Kondensators 132 und
einer Parallelschaltung einer Zenerdiode 134 und eines
Widerstands 131 gebildet. Mit dem Ausgangsanschluß der Vorspannschaltung 13 ist
eine Ionenstrom-Erfassungseinrichtung
verbunden, um einen Strom zu erfassen, der unter dem Effekt der
Vorspannung, die in den Kondensator 132 geladen ist, durch
die Zündkerze 3 fließt. Zwischen
den Ausgang der Vorspannschaltung 13 und die Masse ist
ferner eine Diode 21 geschaltet, die einen Entladungsstrompfad
für die Zündkerze 3 bildet.
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Mit
dem Aufbau der herkömmlichen
Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung
für eine Brennkraftmaschine
mit der Zündeinrichtung 1 und dem
Verbrennungszustands-Erfassungsmodul 2,
wie voranstehend beschrieben, können
sich auch derartige Probleme ergeben, wie nachstehend aufgeführt. Es
sei angenommen, daß ein
Unterbrechungsfehler an einem Schaltungspunkt (A) auftritt, wo das
Hochpotentialende der Sekundärwicklung
und die Zündkerze
untereinander verbunden sind, oder es sei angenommen, daß ein Fehlzündungsereignis
(d.h. eine fehlende Verbrennung des Luft/Kraftstoff-Gemischs) in
dem Zylinder auftritt, in dem die Zündkerze 3 angeordnet
ist. In diesem Fall durchläuft
die Spannung (die einen Spitzenpegel von ungefähr 40 kV aufweist), die an
dem Hochpotentialende der Sekundärwicklung 112 auftritt,
eine Vibration, wobei als Folge davon eine Spannungsvibration mit
einem Spitzenpegel von ungefähr
8 kV an dem Niedrigpotentialende der Sekundärwicklung 112 in Synchronisation
zu der Spannungsvibration an dem Hochpotentialende auftritt, obwohl
die Amplituden von beiden Spannungsvibrationen sich voneinander
unterscheiden. Infolgedessen verursacht die Spannung mit dem relativ
hohen Pegel, die an dem Niedrigpotentialende der Sekundärwicklung 112 auftritt,
einen Leckstrom, der durch die elektronische Schaltungsanordnung fließt, die
die Ionenstrom-Erfassungseinrichtung
bildet, die in das Verbrennungszustands-Erfassungsmodul 2 eingebaut
ist, wodurch die elektronische Schaltungsanordnung, die die Ionenstrom-Erfassungseinrichtung
bildet, eine Beschädigung
oder Beeinträchtigung
erfahren kann, wodurch sich ein Problem ergibt.
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Aus
der Nachveröffentlichung
DE 199 24 001 A1 ist
eine Verbrennungszustand-Erfassungsvorrichtung für einen Verbrennungsmotor bekannt,
bei der selbst in dem Fall, dass eine Unterbrechung des Sekundärstrompfades
oder eine Fehlzündung
in einer Zündkerze
auftritt, eine auf der Niederspannungsseite der Sekundärwicklung
entwickelte Spannung unterdrückt
wird, so dass eine Steuerung der Hochspannung verhindert werden
kann.
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Ferner
ist aus
DE 41 38 823
A1 eine Vorrichtung zum Erfassen eines Ionenstroms bekannt,
bei dem ein Kondensator an einer Zündspule für eine Brennkraftmaschine derart
angeschlossen ist, dass er durch den durch die Zündspule erzeugten Zündstrom
geladen wird. Nachdem eine Zündkerze
in einem Zylinder durch den Zündstrom
zündet,
wird die Spannung über
den Kondensator über
die Mittelelektrode der Zündkerze
und der Masseelektrode der Zündkerze
angelegt, um einen Ionenstrom zwischen den Elektroden zu erzeugen.
Der resultierende Ionenstrom wird durch einen an den Kondensator
angeschlossenen Stromsensor gemessen.
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Ferner
ist aus
DE 198 00
924 C1 eine Zündspulenvorrichtung
für eine
Brennkraftmaschine bekannt, die eine Verschlechterung ihrer Zuverlässigkeit
aufgrund von Wärmespannung
verringert. Die Zündspulenvorrichtung
weißt
ein Gehäuse,
einen Kern, eine Primärspule
und eine Sekundärspule
auf.
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Als
Maßnahmen
zum Behandeln des voranstehend erwähnten Problems ist es vorstellbar,
die Hochspannungs-Schaltungsanordnung
einschließlich
der Vorspannschaltung 13 innerhalb eines äußeren Verpackungsgehäuses aufzunehmen,
das darin die Zündeinrichtung 1 aufnimmt,
und den Innenraum des äußeren Verpackungsgehäuses 16 mit
einem aushärtbaren
Gießharz
zu füllen,
um dadurch die Zündeinrichtung
und die Hochspannungs-Schaltungsanordnung voneinander zu isolieren.
In diesem Zusammenhang sei jedoch darauf hingewiesen, daß der Kondensator 132,
der einen Teil der Vorspannschaltung 13 bildet, bezüglich der
Wärmewiderstandsfähigkeit
relativ gering ist und der Kondensator somit eine Ursache zum Herabsetzen
der Zuverlässigkeit
eines Betriebs der Verbrennungszustands-Erfassungseinrichtung unter
der Wärme,
die von der Primärwicklung 111 transferiert
wird, bereitstellen kann, wodurch sich ein Problem ergibt. Abgesehen davon
wird die Anzahl von Teilen, die in dem äußeren Verpackungsgehäuse der
Zündeinrichtung 1 aufgenommen
werden sollen, zunehmen, was ein Problem mit sich bringt, daß die Größe der Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung
in ungünstiger
Weise zunimmt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Angesichts
des voranstehend beschriebenen Standes der Technik ist es die Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung
für eine
Brennkraftmaschine bereitzustellen, die eine geeignete thermische Isolation
zwischen einem Transformator, der eine Zündspule bildet, und der Vorspannschaltung
sicherstellen und die in einer miniaturisierten Struktur hergestellt
werden kann.
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Angesichts
der obigen Aufgabe, die durch die weitere Beschreibung noch erläutert wird,
wird gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine
vorgeschlagen, die folgende Merkmale umfaßt: einen Transformator mit
einer Primärwicklung
und einer Sekundärwicklung,
die elektromagnetisch untereinander so gekoppelt sind, daß auf eine
Unterbrechung eines Stroms hin, der durch die Primärwicklung
fließt,
eine Hochspannung auf einem Hochpotentialende der Sekundärwicklung
induziert wird, eine Schalteinrichtung zum gesteuerten Unterbrechen
des Stroms, der durch die Primärwicklung
fließt,
eine Zündkerze
zum Erzeugen einer Funkenentladung im Ansprechen auf eine Anlegung
der Hochspannung, die an dem Hochpotentialende der Sekundärwicklung
auftritt, eine Vorspanneinrichtung, um an ein Niedrigpotentialende
der Sekundärwicklung
des Transformators eine Spannung mit einer Plus-Polarität zum Erfassen
von Ionen anzulegen, die erzeugt werden, wenn die Funkenentladung
an der Zündkerze
auftritt, und ein äußeres Verpackungsgehäuse, um
darin den Transformator, die Schalteinrichtung und die Vorspanneinrichtung
aufzunehmen, wobei die Vorspanneinrichtung in dem äußeren Verpackungsgehäuse so aufgenommen
ist, daß die
Vorspanneinrichtung an einer Stelle benachbart zu der Schalteinrichtung
entfernt von dem Transformator angeordnet ist, und wobei das äußere Verpackungsgehäuse mit
einem aushärtbaren
Gießharz gefüllt ist.
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Mit
Hilfe des voranstehend erwähnten
Aufbaus kann die Vorspanneinrichtung in positiver Weise von dem
Einfluß der
Wärme geschützt werden,
die in der Primärwicklung
erzeugt wird, und somit kann die Verbrennungszustands-Erfassungseinrichtung realisiert
werden, die mit einer hohen Zuverlässigkeit arbeitet.
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In
einer bevorzugten Vorgehensweise zur Ausführung der Erfindung kann die
Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung ferner einen ersten Verdrahtungsleiter
zum elektrischen Verbinden eines Niedrigpotentialendes der Primärwicklung
des Transformators und der Schalteinrichtung untereinander, einen
zweiten Verdrahtungsleiter zum elektrischen Verbinden eines Hochpotentialendes
der Sekundärwicklung
des Transformators und der Vorspanneinrichtung untereinander, wobei
die ersten und zweiten Verdrahtungsleiter diskret voneinander gebildet
sind, und wobei der zweite Verdrahtungsleiter auf der Innenseite
relativ zu dem ersten Verdrahtungsleiter angeordnet ist, umfassen.
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Aufgrund
des voranstehend erwähnten
Aufbaus nimmt der Freiheitsgrad beim Anordnen des zweiten Verdrahtungsleiters
relativ zu dem ersten Verdrahtungsleiter zu, wodurch ein geeigneter
Isolationsabstand zwischen der Vorspanneinrichtung und dem Transformator
leicht sichergestellt werden kann, trotz eines schmalen internen
Raums, der innerhalb des äußeren Verpackungsgehäuses vorhanden
ist.
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Die
obigen Merkmale und erzielten Vorteile der vorliegenden Erfindung
ergeben sich näher
durch Lesen der folgenden Beschreibung und der bevorzugten Ausführungsformen
davon, die nur beispielhaft im Zusammenhang mit den beiliegenden
Zeichnungen angeführt
sind.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Im
Verlauf der folgenden Beschreibung wird auf die Zeichnungen Bezug
genommen. In den Zeichnungen zeigen:
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1 ein
Schaltbild, das eine elektrische Konfiguration einer Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 eine
Querschnittsansicht, die einen mechanischen Aufbau der Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung
für die
Brennkraftmaschine gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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3 eine
Ansicht zum graphischen Darstellen einer Temperaturverteilung innerhalb
eines äußeren Verpackungsgehäuses der
Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung
gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung;
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4A und 4B Ansichten
zum Darstellen eines Prozesses zum Zusammensetzen der Zündeinrichtung
der Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung;
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5A bis 5C Ansichten,
die ein äußeres Erscheinungsbild
der Zündeinrichtung
in dem zusammengesetzten Zustand zeigen, wobei
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5A eine
Vorderansicht der Zündeinrichtung
ist;
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5B eine
Aufsicht von oben auf diese Einrichtung ist; und
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5C ein
Seitenaufriß der
Einrichtung ist;
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6 einen
Seitenaufriß,
der teilweise im Querschnitt eine Zündeinrichtung der Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung
für die
Brennkraftmaschine gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt; und
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7 ein
Schaltbild, das eine elektrische Konfiguration einer herkömmlichen
Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung
für eine
Brennkraftmaschine zeigt.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
vorliegende Erfindung wird ausführlich im
Zusammenhang mit denjenigen Merkmalen beschrieben, die gegenwärtig als
bevorzugte oder typische Ausführungsformen
davon angesehen werden, unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen.
In der folgenden Beschreibung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche
oder entsprechende Teile überall
in den verschiedenen Ansichten. Ferner sei in der folgenden Beschreibung
darauf hingewiesen, daß Ausdrücke wie "oben", "unten" und dergleichen Wörter zur
Darstellung sind und nicht als einschränkende Ausdrücke angesehen
werden sollen.
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Ausführungsform 1
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Die 1 ist
ein Schaltbild, die eine Konfiguration einer Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. In der Figur sind Komponenten,
die ähnlich oder äquivalent
zu denjenigen sind, die voranstehend unter Bezugnahme auf 7 erwähnt wurden, mit
den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und eine wiederholte Beschreibung
davon wird weggelassen. Unter Bezugnahme auf 1 bezeichnet
ein Bezugszeichen 1A eine Schaltungskonfiguration einer Zündeinrichtung 1A der
Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Wie sich der Figur entnehmen läßt, ist
die Vorspannschaltung 13, die in dem Verbrennungszustands-Erfassungsmodul 2 der
herkömmlichen
einer Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung eingebaut ist,
in die Zündeinrichtung 1A für den Fall
der Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Erfindung eingebaut.
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Genauer
gesagt ist die Vorspannschaltung 13 in der Nähe des Transformators 11 angeordnet, elektrisch
mit dem einer Verbrennungszustands-Erfassungsmodul 2 über einen
Verdrahtungsleiter verbunden. Selbst wenn ein Unterbrechungsfehler
an einem Schaltungspunkt (A) auftritt, wo das Hochpotentialende
der Sekundärwicklung 112 elektrisch
mit der Zündkerze 3 verbunden
ist, oder wenn ein Fehlzündungsereignis
innerhalb des Maschinenzylinders auftritt, in dem die Zündkerze 3 angeordnet
ist, kann mit diesem Aufbau die Hochspannung, die an einem Schaltungspunkt
(B) auftritt, an dem die Vorspannschaltung 13 und das Verbrennungszustands-Erfassungsmodul 2A untereinander
elektrisch verbunden sind, durch die Zusammenwirkung der Zenerdiode 134 und
des Widerstands 131 auf einen niedrigen Pegel unterdrückt werden.
Somit kann die elektronische Schaltungsanordnung, wie die Ionenstrom- Erfassungseinrichtung,
die in das Verbrennungszustands-Erfassungsmodul 2A eingebaut
ist, gegenüber
einem ungünstigen
Einfluß eines
Leckstroms geschützt
werden, der ansonsten durch die voranstehend erwähnte Hochspannung verursacht
würde.
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Als
nächstes
richtet sich die Beschreibung auf einen mechanischen Aufbau der
Zündeinrichtung 1A gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der Erfindung unter Bezugnahme auf 2, die die
Zündeinrichtung
in einer Querschnittsansicht zeigt. Bezug nehmend auf die Figur
ist das Schaltelement 12 mit einer hohen Wärmewiderstandsfähigkeit
(einem hohen Wärmewiderstand)
an einer Stelle benachbart zu dem Transformator 11 mit
der Primärwicklung 111 angeordnet,
wo die Wärmeerzeugung
in der Zündeinrichtung 1A am
stärksten
ist, wohingegen die Vorspannschaltung 13 mit dem Kondensator 132,
die einen relativ geringen Wärmewiderstand
aufweist, an einer Stelle benachbart zu dem Schaltelement 12 entfernt
von dem Transformator 11 angeordnet ist.
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Ein
Verbinder 14 zum elektrischen Verbinden der Vorrichtung
mit anderen Geräten
ist in einer derartigen Orientierung angeordnet, daß der Verbinder 14 von
dem Verdrahtungsleiter 15, der das Schaltelement 12 und
die Vorspannschaltung 13 elektrisch verbindet, durch eine
obere Öffnung
des äußeren Verpackungsgehäuses 16 nach
außen
vorsteht, wobei der Transformator 11, das Schaltelement 12 und der
Verbinder 14 elektrisch untereinander mit dem Verdrahtungsleiter 15 verbunden
sind, der in einem Block vergraben ist, der aus einem Formharz in
einer integralen Struktur gebildet ist.
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Die
Vorspannschaltung 13 ist elektrisch mit dem Niedrigpotentialende
der Sekundärwicklung 112 des
Transformators 11 durch einen Verdrahtungsleiter 15a verbunden,
wobei das Hochpotentialende der Sekundärwicklung 112 mit
dem Verdrahtungsleiter 15 elektrisch verbunden ist.
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Der
Verbinder 14, der Verbindungsstifte 14a zum elektrischen
Verbinden der Vorrichtung mit anderen Geräten aufweist, ist in einer
derartigen Orientierung angeordnet, daß die Verbindungsstifte 14a von
dem Verdrahtungsleiter 15, der das Schaltelement 12 und
die Vorspannschaltung 13 elektrisch untereinander verbindet,
durch die obere Öffnung
des äußeren Verpackungsgehäuses 16 nach
außen
vorstehen.
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Der
Transformator 11, das Schaltelement 12, die Vorspannschaltung 13 und
die Verdrahtungsleiter 15; 15a sind positionsmäßig durch
ein aushärtbares Gießharz 17 fixiert,
welches durch die obere Öffnung des äußeren Verpackungsgehäuses 16 gegossen wird.
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3 ist
eine Ansicht, um graphisch mit Hilfe eines Beispiels eine Temperaturverteilung
innerhalb des äußeren Verpackungsgehäuses 16 darzustellen, das
einen Teil der Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung bildet. An dieser Stelle sei zunächst erwähnt, daß sich ein derartiges Temperaturverteilungsprofil
in Abhängigkeit
von der Umgebungstemperatur der Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung ändern wird.
Wie sich der 3 entnehmen läßt, nimmt
die Temperatur an einer Stelle nahe zu der Primärwicklung 111 des
Transformators 11 einen höchsten Wert innerhalb des äußeren Verpackungsgehäuses 16 an.
Gewöhnlicherweise kann
diese Temperatur bis zu 150°C
ansteigen.
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Unter
derartigen Umständen
ist das Schaltelement 12 mit einem relativ hohen Wärmewiderstand an
der Stelle benachbart zu dem Transformator 11 angeordnet,
wo die Temperatur innerhalb des äußeren Verpackungsgehäuses 16 in
einem Bereich zwischen 128°C
bis 125°C
ist. Andererseits ist die Vorspannschaltung 13, in die
der Kondensator eingebaut ist, der die Temperatur von maximal ca.
125°C aushalten
kann, am weitesten von dem Transformator 11 entfernt angeordnet,
wobei das Schaltelement 12 dazwischen angeordnet ist. Somit
ist die Vorspannschaltung 13 der Temperatur ausgesetzt,
die in dem Bereich von 125°C
bis 120°C
ist, wodurch der Kondensator 132 gegenüber einem ungünstigen
Einfluß der
Wärme,
die von dem Transformator 11 transferiert wird, geschützt werden
kann.
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Die 4A und 4B sind
Ansichten zum Illustrieren eines Prozesses zum Zusammenbauen der
Zündeinrichtung 1A.
Bezug nehmend auf 4A sind die Verdrahtungsleiter 15,
die verwendet werden, um die Primärwicklung 111 unter
die Sekundärwicklung 112 des
Transformators 11 elektrisch untereinander zu verbinden,
die Vorspannschaltung 13 und das Schaltelement 12 integral
mit den Verbindungsstiften 14a des Verbinders 14 gebildet,
indem eine elektrisch leitende Platte mit einem Stanzwerkzeug gestanzt
und durch Harz in einen Einfügungsblock
gegossen wird, wodurch der Verdrahtungsleiter 15a zum elektrischen
Verbinden der Vorspannschaltung 13 mit dem Niedrigpotentialende
der Sekundärwicklung 112 als
ein diskretes Teil gebildet wird.
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Zum
Zusammenbauen der Zündeinrichtung 1A wird
der Verdrahtungsleiter 15a auf dem gegossenen Harzblock
angebracht, in dem die Verdrahtungsleiter 15 durch eine
komplementäre
Einrückung
eingebettet sind, wie in 4A gezeigt.
Danach wird ein Ende der Vorspannschaltung 13 elektrisch
mit dem Verdrahtungsleiter 15a gekoppelt, wobei das andere Ende
der Vorspannschaltung 13 elektrisch mit einem der Stifte 14a gekoppelt
wird, die integral mit den Verdrahtungsleitern 15 gebildet
sind. Die Anschlußelektroden
des Schaltelements 12 werden elektrisch mit den anderen
der Verbindungsstifte 14a, die integral mit dem Verdrahtungsleiter 15 gebildet
sind, bzw. einem Verbindungsabschnitt der Niedrigpotentialseite der
Primärwicklung 111 verbunden.
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Die 5A, 5B und 5C sind
Ansichten zum Illustrieren von äußeren Erscheinungsbildern
der Komponenten der Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung in
dem zusammengebauten Zustand. Insbesondere zeigt die 5A in
einer Vorderansicht die Zündeinrichtung 1A in
dem zusammengebauten Zustand, 5B zeigt
diese Einrichtung in einer oberen Aufsicht, und 5C zeigt. diese
gleiche Einrichtung in einem Seitenaufriß.
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Wie
sich den 5A bis 5C entnehmen läßt, ist
der Verdrahtungsleiter 15a, der als das diskrete Teil zum
elektrischen Koppeln der Vorspannschaltung 13 mit dem Niedrigpotentialende
der Sekundärwicklung
gebildet ist, an einer Position angebracht, an der der Verdrahtungsleiter 15a die äußere Größe und Form
der Zündeinrichtung
nicht beeinträchtigt,
während
ein vorgegebener Isolationsabstand von der Gruppe der Niederspannungs-Verdrahtungsleiter
(Verdrahtungsleiter 15) sichergestellt wird.
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Wie
sich der vorangehenden Beschreibung nun entnehmen läßt, ist
in der Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung die Vorspannschaltung 13 an der Position
benachbart zu dem Schaltelement 12 entfernt von dem Transformator 11 angeordnet.
Mit Hilfe einer derartigen Anordnung kann der Kondensator 132,
der einen Teil der Vorspannschaltung 13 bildet, den Einfluß der Wärme, die
von der Primärwicklung 111 erzeugt
wird, deren Temperatur von den Komponenten der Zündeinrichtung 1A am höchsten ansteigt,
vermeiden, wodurch die Zündeinrichtung,
die einen Betrieb mit hoher Zuverlässigkeit sicherstellt, realisiert
werden kann.
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Aufgrund
eines derartigen Aufbaus, daß der Verdrahtungsleiter 15a zum
elektrischen Koppeln der Vorspannschaltung 13 mit dem Niedrigpotentialende der
Sekundärwicklung 112,
in der eine Hochspannung induziert wird, als die diskrete Komponente oder
ein Teil implementiert wird, der dafür ausgelegt ist, um auf dem
Verdrahtungsleiter 15 angebracht zu werden, kann ferner
ein hoher Freiheitsgrad für
die Anordnung des Verdrahtungsleiters 15a relativ zu dem
Verdrahtungsleiter 15 sichergestellt werden. Abgesehen
davon kann leicht ein geeigneter Isolationsabstand zwischen dem
Verdrahtungsleiter 15a und der Verdrahtungsleitergruppe
(15) realisiert werden.
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Ausführungsform 2
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6 ist
ein Seitenaufriß,
der teilweise im Querschnitt eine Zündeinrichtung der Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Im Fall der Zündeinrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung ist der Verdrahtungsleiter 15 orthogonal
zu den Wicklungen des Transformators 11 angeordnet, wobei
das Schaltelement 12 und die Vorspannschaltung 13 unter
dem Verdrahtungsleiter 15 angeordnet sind.
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Im
Gegensatz dazu werden für
den Fall der Zündeinrichtung
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung das Schaltelement 12 und die Vorspannschaltung 13 über den
Wicklungen des Transformators 11 gestapelt, wobei der Verdrahtungsleiter 15 zwischen
dem Schaltelement und der Vorspannschaltung innerhalb des äußeren Verpackungsgehäuses 16 angeordnet
ist, wobei die Verbindungsstifte 14a des Verbinders 14,
die oben an dem äußeren Verpackungsgehäuse 16 angebracht sind,
relativ zu der longitudinalen Achse des Transformators um 90° gebogen
werden. Aufgrund dieses Aufbaus kann die Verbrennungszustands-Erfassungsvorrichtung
insgesamt als ein miniaturisierter Aufbau realisiert werden, ohne
im wesentlichen irgendwelche geometrischen Beschränkungen
für einen
schlanken Aufbau des Transformators aufzuerlegen.
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Zahlreiche
Modifikationen und Änderungen der
vorliegenden Erfindung sind angesichts der obigen Techniken möglich. Es
sollte deshalb verständlich
sein, daß die
Erfindung innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche anders als spezifisch beschrieben
in der Praxis umgesetzt werden kann.