DE10012101B4 - Messerkopf einer Fräsmaschine - Google Patents
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- B23C5/2208—Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts with cutting inserts clamped against the walls of the recess in the cutter body by a clamping member acting upon the wall of a hole in the insert for plate-like cutting inserts
- B23C5/2213—Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts with cutting inserts clamped against the walls of the recess in the cutter body by a clamping member acting upon the wall of a hole in the insert for plate-like cutting inserts having a special shape
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Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Messerkopf einer Fräsmaschine mit einer Mehrzahl von Radiusschneidplatten, die in Plattenaufnahmen am Umfang des Messerkopfs in Umfangsrichtung hintereinander angeordnet und gleich groß ausgebildet sind, wobei die Radiusschneidplatten jeweils eine kegelige Mantelfläche besitzen, deren in Umlaufrichtung vorne liegende Endkante die Schneide der jeweiligen Radiusschneidplatte bildet, wobei die Schneiden der Radiusschneidplatten jeweils in mehrere Schneidenabschnitte aufgeteilt sind.
- Ein solcher Messerkopf ist beispielsweise aus der WO 98/05497 bekannt. Die Schneidplatten besitzen dabei jeweils eine im wesentlichen kreisförmige Kontur, die jedoch in Umfangsrichtung in mehrere Sektoren aufgeteilt ist. Hierdurch können die Schneidplatten bei Verschleiß jeweils ein Stück weit weitergedreht werden, so dass bei jeder Schneidplatte die abgenutzte Schneide eines zunächst benutzten Sektors weggedreht und ein neuer Sektor mit einer frischen Schneide in den Arbeitsbereich des Messerkopfs gedreht werden kann. Dem liegt der Gedanke zugrunde, dass bei einem solchen Messerkopf jede Schneidplatte jeweils nur mit einem Stück ihres Umfangs schneidet und nicht der gesamte Umfang gleichzeitig in Bearbeitungseingriff mit dem Werkstück steht.
- Weiterhin ist aus der WO 02/092267 A1 ein Messerkopf für eine Fräsmaschine bekannt, bei dem die Schneidplattenhalter radial zur zentralen Achse des Messerkopfs unterschiedlich ausgerichtet werden können, so dass die Schneidplatten bei Ver schleiß verschieden eingestellt werden können. Die Schneidplatten selbst besitzen dabei eine kreisförmige Kontur mit einer kegeligen Mantelfläche.
- Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, den insbesondere bei Konturen mit größerem Radius auftretenden Schnittdruck zu verringern, um Instabilitäten wie Rattern oder dergleichen beim Schnitt zu vermeiden.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Messerkopf gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
- Die Radiusschneidplatten sind also an ihren Mantelflächen jeweils mit Planflächen versehen, so dass die Schneiden der Radiusschneidplatten jeweils in radiusförmige Schneidenabschnitte und damit abwechselnde gerade Schneidenabschnitte aufgeteilt sind, wobei aufeinander folgende Radiusschneidplatten zueinander bezüglich der Winkelstellung ihrer Planflächen verdreht sind, so dass einem geraden Schneidenabschnitt der jeweils vorauslaufenden Radiusschneidplatte ein radiusförmiger Schneidenabschnitt der nachlaufenden Radiusschneidplatte folgt.
- Durch die Schnittlängenverkürzung wird der Span beim Abfluss weniger gequetscht, der Schnittdruck wird dadurch verringert. Der Vorschub (Schnitttiefe) kann erhöht werden, ohne die Maschine im Vergleich mehr zu belasten. Bei Radius-Schneidplatten wird eine Schnittlängenaufteilung dadurch erreicht, dass am Kegel-Mantel der Schneidplatte Planflächen angebracht sind. Die Anzahl der Planflächen ist von dem Durchmesser der Schneidplatte abhängig. Die Planflächen sind symmetrisch am Kegel-Mantel angeordnet. Die Radius-Schneiden müssen länger sein, plus Übergangslänge, als die Schneidenlängen der Planflächen. Die Schnittaufteilung wird dadurch erreicht, dass die aufeinander folgenden Schneidplatten gleichmäßig versetzt sind und einen geschlossenen Radius bilden. Bei einer Schnittlängenaufteilung wird eine Schnittdruckreduzierung erreicht.
- Die Schnittdruckreduzierung wird dadurch erreicht, dass zur Mitte der Planfläche die Schneide nicht in Einsatz kommt, der Span wird somit seitlich in Richtung Planfläche nicht so stark gequetscht und kann zur Radiusmitte besser abfließen.
- Die Einstellung der Schneidplatten erfolgt mit Winkelschablonen oder mit einem optischen Voreinstellgerät. Teil der Erfindung ist das Negativ der Schneidplatte in den Messerkopf zu integrieren, somit wird die Platteneinstellung überflüssig. Siehe
3 und4 . - Bei Teilen, die Konturen mit gleich bleibenden innenliegenden Radien aufweisen, werden konvexe, gleich große Radius-Schneidplatten verwendet. Die Erfindung wird besonders bei länger ausladenden Messerköpfen oder bei Messerköpfen auf instabilen Maschinen angewandt.
- In den Zeichnungen zeigen:
-
1 : eine ausschnittsweise Seitenansicht eines Messerkopfes nach einer bevorzugten Ausführung der Erfindung, die die Anordnung einer ersten Schneidplatte am Umfang des Messerkopfs zeigt, -
2 : eine ausschnittsweise Seitenansicht des Messerkopfes aus1 , die die Anordnung einer zweiten Schneidplatte am Umfang des Messerkopfes zeigt, die gegenüber der ersten Schneidplatte in Umfangsrichtung versetzt ist, -
3 : eine ausschnittsweise Seitenansicht eines Messerkopfes nach einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung, bei der die Schneidplattenaufnahme am Messerkopf das Negativ der Schneidplatte ist, wobei die Figur die Anordnung einer ersten Schneidplatte am Umfang des Messerkopfs zeigt, und -
4 : eine ausschnittsweise Seitenansicht des Messerkopfes aus3 , die die Anordnung einer zweiten Schneidplatte am Umfang des Messerkopfes zeigt, die gegenüber der ersten Schneidplatte in Umfangsrichtung versetzt angeordnet ist. - Messerkopf mit 3 Stück Plattenaufnahmen
- Die Schnittaufteilung erfolgt bei einem Messerkopf mit 3 Stück Plattenaufnahmen, jeweils zu gleichen Teilen.
- Messerkopf mit 4 Stück Plattenaufnahmen
- Die Schnittaufteilung wird bei einem Messerkopf
9 mit 4 Stück Plattenaufnahmen5 ,6 ,7 ,8 jeweils auf 2 mal 2 Platten1 und2 sowie3 und4 aufgeteilt. - Die erste und die dritte Platte
1 ,3 haben die gleiche Winkelstellung, siehe1 . - Die zweite und die vierte Platte
2 und4 haben die gleiche Winkelstellung, siehe2 . - Messerkopf mit 6 Stück Plattenaufnahmen
- Die Schnittaufteilung wird bei einem Messerkopf mit 6 Stück Plattenaufnahmen jeweils auf 2 mal 3 Stück Platten aufgeteilt. Die erste und die vierte Platte haben die gleiche Winkelstellung, die zweite und die fünfte Platte haben die gleiche Winkelstellung, die dritte und die sechste Platte haben die gleiche Winkelstellung.
Claims (4)
- Messerkopf einer Fräsmaschine mit einer Mehrzahl von Radiusschneidplatten (
1 ,2 ,3 ,4 ), die in Plattenaufnahmen (5 ,6 ,7 ,8 ) am Umfang des Messerkopfs (9 ) in Umfangsrichtung hintereinander angeordnet und gleich groß ausgebildet sind, wobei die Radiusschneidplatten (1 ,2 ,3 ,4 ) jeweils eine kegelige Mantelfläche (10 ) besitzen, deren in Umlaufrichtung vorne liegende Endkante die Schneide (11 ) der jeweiligen Radiusschneidplatte (1 ,2 ,3 ,4 ) bildet, wobei die Schneiden (11 ) der Radiusschneidplatten (1 ,2 ,3 ,4 ) jeweils in mehrere Schneidenabschnitte (13 ,14 ) aufgeteilt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Radiusschneidplatten (1 ,2 ,3 ,4 ) an ihren Mantelflächen (10 ) jeweils mit Planflächen (12 ) versehen sind, so dass die Schneiden (11 ) der Radiusschneidplatten (1 ,2 ,3 ,4 ) jeweils in radiusförmige Schneidenabschnitte (13 ) und damit abwechselnde gerade Schneidenabschnitte (14 ) aufgeteilt sind, und dass aufeinanderfolgende Radiusschneidplatten (1 ,2 ,3 ,4 ) zueinander bezüglich der Winkelstellung (Winkel A, Winkel B) ihrer Planflächen (12 ) verdreht sind, so dass einem geraden Schneidenabschnitt (14 ) der jeweils vorauslaufenden Radiusschneidplatte (1 ) ein radiusförmiger Schneidenabschnitt (13 ) der nachlaufenden Radiusschneidplatte (2 ) folgt. - Messerkopf nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Planflächen (
12 ) symmetrisch über den Umfang einer jeden Radiusschneidplatte (1 ,2 ,3 ,4 ) verteilt sind. - Messerkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die radiusförmigen Schneidenabschnitte (
13 ) aller Radiusschneidplatten (1 ,2 ,3 ,4 ) zusammen eine größere Schneidenlänge als die geraden, durch die Planflächen (12 ) gebildeten Schneidenabschnitte (14 ) bilden. - Messerkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Plattenaufnahmen (
5 ,6 ,7 ,8 ) am Umfang des Messerkopfs (9 ) jeweils eine Innenmantelfläche (15 ) mit einer Innenmantelplanfläche (16 ) aufweisen, die die jeweilige Radiusschneidplatte (1 ,2 ,3 ,4 ) mit deren komplementären Mantelfläche (10 ) in durch die Planflächen (12 ) der Radiusschneidplatte (1 ,2 ,3 ,4 ) vorgegebenen Winkelstellungen aufnimmt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE10012101A DE10012101B4 (de) | 2000-03-13 | 2000-03-13 | Messerkopf einer Fräsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10012101A DE10012101B4 (de) | 2000-03-13 | 2000-03-13 | Messerkopf einer Fräsmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE10012101B4 true DE10012101B4 (de) | 2006-09-28 |
Family
ID=7634495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10012101A Expired - Lifetime DE10012101B4 (de) | 2000-03-13 | 2000-03-13 | Messerkopf einer Fräsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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-
2000
- 2000-03-13 DE DE10012101A patent/DE10012101B4/de not_active Expired - Lifetime
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| WO2002092267A1 (en) * | 2001-05-14 | 2002-11-21 | Ingersoll Cutting Tool Company | Cutting tool with improved insert seat arrangement for indexable cutting inserts |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE10012101A1 (de) | 2001-09-20 |
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