DE10011395A1 - Fluid-Bilanzierungssystem - Google Patents
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Abstract
Die Fluidmengen, die einem Patienten (P) von Fluidliefervorrichtungen (10) zugeführt werden, und diejenigen Fluidmengen, die den Patienten als Urin, Wunddrainage u. dgl. in entsprechende Aufnahmevorrichtungen (20a, 20b, 20c) verlassen, werden von einem Fluidmanager (15) bilanziert. Der Fluidmanager (15) steuerte die Fluidliefervorrichtungen (10) in Abhängigkeit von dem Bilanzierungsergebnis. Die Aufnahmevorrichtungen (20a, 20b, 20c) haben jeweils einen Aufnahmebehälter (22) und einen Sekretmengendetektor (21). Die Pegelstände werden von Datenübertragungsgeräten (25) drahtlos an den Fluidmanager (15) übertragen. Jedes Datenübertragungsgerät (25) versorgt über eine Batterie auch den zugehörigen Sekretmengendetektor (21). Das Datenübertragungsgerät (25) kann in einen Bereitschaftszustand mit geringer Leistungsaufnahme versetzt werden, um Batteriestrom zu sparen. Es wird durch ein Signal des Fluidmanagers (15) geweckt und in den Sendezustand versetzt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Fluid-Bilanzierungssystem zur Erfas
sung der einem Patienten zugeführten Flüssigkeiten und der den
Patienten verlassenden Flüssigkeiten.
Bei bestimmten Behandlungen ist es erforderlich, die dem Pati
enten durch Infusion oder andere Verabreichungen zugeführten
Flüssigkeiten zu erfassen und auch die vom Patienten abgeführ
ten Flüssigkeiten und anderweitigen Substanzen zu erfassen. Bei
den abgeführen Flüssigkeiten handelt es sich beispielsweise um
Urin, Wunddrainageflüssigkeit u. dgl. Es besteht der Wunsch nach
einem Fluid-Bilanzierungssystem, das die Summe aller dem Pati
enten zugeführten Substanzen und die Summe aller der vom Pati
enten abgegebenen Substanzen ermittelt, um durch eine entspre
chende Regelung das Patientengewicht konstant zu halten. Es
gibt Bilanzierungssysteme, bei denen das Gewicht des Patienten
einschließlich des Bettes gemessen wird, um festzustellen, ob
das Patientengewicht sich während der medizinischen Behandlung
verändert.
Wenn ein Patient in der Intensivmedizin an zahlreiche Infusi
onsgeräte angeschlossen ist, verursachen die umfangreichen
elektrischen Leitungen und Fluidleitungen ein Leitungsgewirr,
das vom Personal nicht mit der genügenden Übersichtlichkeit
überblickt werden kann. Es besteht die Gefahr von Fehlverbin
dungen und anderen gravierenden Personalfehlern. Der Betrieb
eines Bilanzierungssystems ist außerordentlich personalaufwen
dig und fehlerabhängig. Das Personal muß die verschiedenen In
fusionsraten manuell ermitteln und außerdem die Mengen der vom
Patienten abgegebenen Flüssigkeiten messen, addieren und der
zugeführten Flüssigkeitsmenge gegenüberstellen. Dies erfordert
umfangreiche Erfassungs-Rechenoperationen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fluid-
Bilanzierungssystem zu schaffen, das einen relativ einfachen
und übersichtlichen Aufbau hat und imstande ist, automatisch
eine Mengenbilanz zu erstellen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfolgt erfindungsgemäß mit
den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Bei dem erfindungsgemäßen Bilanzierungssystem ist ein Fluidma
nager vorgesehen, der die Lieferraten der Fluidliefervorrich
tungen steuert. Der Fluidmanager ist eine Recheneinheit, vor
zugsweise ein Mikroprozessor, die das zentrale Steuerungsteil
des Bilanzierungssystems bildet. Dem Fluidmanager werden die
Signale des an den Aufnahmevorrichtungen vorgesehenen Sekret
mengendetektors zugeführt. Auf diese Weise kann der Fluidmana
ger die Summe der in Aufnahmevorrichtungen hinein abgegebenen
Körperflüssigkeit ermitteln, also beispielsweise Urin und Wund
sekret. In Abhängigkeit von dieser Flüssigkeitsmenge kann die
durch die Haut hindurch verdunstete Flüssigkeitsmenge und die
anderweitig abgegebene Flüssigkeitsmenge (z. B. durch Speichel)
als prozentualer Anteil geschätzt werden. Auch die Menge des
vom Patienten abgegebenen Stuhls kann nach vorgegebenen Krite
rien geschätzt und vom Fluidmanager berücksichtigt werden. Auf
diese Weise erstellt der Fluidmanager auf der Basis der dem Pa
tienten zugeführten Flüssigkeitsmengen und der vom Patienten
abgeführten Flüssigkeitsmengen eine Mengenbilanz. Erfindungsge
mäß ist der Sekretmengendetektor mit einem batteriebetriebenen
netzunabhängigen Datenübertragungsgerät versehen, das drahtlos
mit dem Fluidmanager kommuniziert und diesem den jeweiligen
Pegelstand mitteilt. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin,
dass der Sekretmengendetektor keine Anschlußkabel benötigt, und
zwar weder ein Netzkabel zur Stromversorgung noch ein Kommuni
kationskabel für die Kommunikation mit dem Fluidmanager. Die
Aufnahmevorrichtung, einschließlich des Sekretmengendetektors,
benötigt keine externe Kabelverbindung, so daß die Aufnahmevor
richtung in Form eines Beutels oder eines starren Auffangsy
stems mit Aufhängevorrichtung und Pegelstandsmeßvorrichtung am
Patientenbett befestigt werden kann, ohne daß eine Kabelverle
gung erforderlich wäre. Sowohl der Sekretmengendetektor als
auch das Datenübertragungsgerät wird mit Batteriestrom ver
sorgt, so daß die gesamte Einheit, die den Aufnahmebehälter,
den Sekretmengendetektor und das Datenübertragungsgerät umfaßt,
eine eigenständig funktionierende Einheit ohne Kabelanschluß
bildet.
Das Datenübertragungsgerät hat im Sendezustand eine erhöhte
Leistungsaufnahme. Vorzugsweise nimmt das Datenübertragungsge
rät abwechselnd einen Bereitschaftszustand mit geringer Lei
stungsaufnahme und einen Sendezustand mit höherer Leistungsauf
nahme ein. Im Bereitschaftszustand ist das Datenübertragungsge
rät entweder abgeschaltet oder in einen Schlafzustand geschal
tet, in dem es keine Signale sendet, wohl aber Signale von dem
Fluidmanager empfangen kann. Auf diese Weise wird der Stromver
brauch und die Belastung der Batterie reduziert. Wenn das Da
tenübertragungsgerät im Bereitschaftszustand ist, befindet sich
der Sekretmengendetektor in einem Abschalt- oder Niedrigener
giezustand. Den Meßzustand nimmt sie erst ein, wenn das Daten
übertragungsgerät den Sendezustand einnimmt. Auf diese Weise
wird auch der Stromverbrauch des Sekretmengendetektors mini
miert, indem diese nur dann aktiviert wird, wenn das Datenüber
tragungsgerät sich im Sendezustand befindet.
Der Wechsel zwischen Bereitschaftszustand und Sendezustand des
Datenübertragungsgerätes wird vorzugsweise von Wecksignalen des
Fluidmanagers gesteuert. Hierbei ruft der Fluidmanager die Da
tenübertragungsgeräte der einzelnen Fluidaufnahmevorrichtungen
nach Kriterien ab, die durch den Fluidmanager vorgegeben wer
den. Auf diese Weise kann auch eine Zeitselektion bewirkt wer
den, da der Fluidmanager entscheidet, welches der mehreren Da
tenübertragungsgeräte zu einer bestimmten Zeit zum Senden auf
gefordert wird.
Der Fluidmanager ist vorzugsweise räumlich in der Nähe der
Fluidliefervorrichtungen (Infusionspumpen) angeordnet, mit de
nen er verbunden ist. Der Fluidmanager steuert die Fluidliefer
vorrichtungen unter Berücksichtigung der Meßwerte, die er von
den Sekretmengendetektoren der verschiedenen Aufnahmebehälter
empfangen hat. Der Fluidmanager ist mit einer Ein-
/Ausgabevorrichtung versehen, an der der Benutzer verschiedene
Parameter eingeben und eine Anzeige der Betriebszustände abru
fen kann.
Die Sekretmengendetektoren sind vorzugsweise als Pegelstands
meßvorrichtungen ausgebildet und untereinander baugleich. In
sie werden Aufnahmebehälter in Form von Beuteln oder festen Behältnissen
eingesetzt. In den Fluidmanager wird eine Angabe
über den jeweiligen Behältertyp eingegeben. Der Fluidmanager,
der die von dem betreffenden Sekretmengendetektor gelieferten
Pegelwerte enthält, nimmt dann eine Mengenumrechnung vor, um
die Pegelwerte unter Berücksichtigung der Behälterform in Men
genwerte umzurechnen. Die Angabe über den Behältertyp kann der
Fluidmanager durch einen Sensor erhalten, der an der jeweiligen
Aufnahmevorrichtung vorhanden ist und der durch den eingehäng
ten Beutel so angeregt wird, daß er eine dem Beuteltyp entspre
chende Codierung liefert, die von dem Datenübertragungsgerät an
den Fluidmanager gesendet wird.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die einzige Figur der
Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläu
tert.
In der Zeichnung ist ein Fluid-Bilanzierungssystem nach der Er
findung schematisch dargestellt.
Mit P ist ein Patient bezeichnet, der in einem Patientenbett
liegt und an mehrere Fluidliefervorrichtungen 10 über ein
Schlauchsystem angeschlossen ist. Die Fluidliefervorrichtungen
10 sind beispielsweise Infusionspumpen, die jeweils mit einer
eingestellten Förderrate Flüssigkeit liefern, welche aus einer
Spritze, einem Beutel oder einem anderen Behältnis entnomme
wird. Die Fluidliefervorrichtungen sind hier mit einer Hahnbank
11 mit mehreren bedienbaren Wegeventilen 12 verbunden. Der Aus
laß der Hahnbank 11 ist über einen Katheter 13 mit dem Körper
des. Patienten P verbunden.
Die Fluidliefervorrichtungen 10 sind über elektrische Steuer
leitungen 14 mit einem Fluidmanager 15 verbunden, der die
Fluidliefervorrichtungen einzeln steuert, insbesondere die Lieferraten.
Der Fluidmanager 15 ist ein Datenverarbeitungsgerät,
das mit jeder Fluidliefervorrichtung bidirektional kommunizie
ren kann.
Die Fluidliefervorrichtungen 10 sind im vorliegenden Fall Infu
sionsgeräte, mit denen physiologische Lösungen und Medikamente
in das Blutsystem des Patienten P eingebracht werden können.
Ferner ist eine Fluidliefervorrichtung 16 für die parenterale
Ernährung des Patienten an den Fluidmanager 15 angeschlossen.
An den Körper des Patienten sind über jeweils einen Schlauch
17, 18, 19 verschiedene Aufnahmevorrichtungen angeschlossen. Die
Aufnahmevorrichtung 20a dient zur Aufnahme von Urin und die
Aufnahmevorrichtungen 20b und 20c dienen jeweils zur Wund
drainage und zur Aufnahme von Wundsekret.
Jede Aufnahmevorrichtung weist einen Sekretmengendetektor in
Form einer Pegelstandsmeßvorrichtung 21 und einen in die Pegel
standsmeßvorrichtung eingesetzten Aufnahmebehälter 22, hier in
Form eines flexiblen Beutels, auf. Der Aufnahmebehälter 22 ist
in definierter Weise in die Pegelstandsmeßvorrichtung 21 einge
setzt, so daß diese den Flüssigkeitsstand im Aufnahmebehälter
ermitteln kann.
Die Pegelstandsmeßvorrichtung ist vom Strahlungsschrankentyp.
Sie enthält ein Array von Strahlungssendern 23, vorzugsweise
LEDs, und auf der gegenüberliegenden Seite ein Array aus Strah
lungsempfängern 24, vorzugsweise Phototransistoren. Es gibt
verschiedene Möglichkeiten der Pegelstandsermittlung. Diese
kann dadurch erfolgen, daß die Abschwächung des ausgesandten
Lichts durch die Flüssigkeit ermittelt und dadurch der Pegel
stand festgestellt wird. Hierzu eignet sich insbesondere Strah
lung im Infrarotbereich. Eine andere Möglichkeit besteht darin,
Lichtstrahlung schräg auf die Beutelfläche zu senden und die
Tatsache auszunutzen, daß Licht bei Vorhandensein von Flüssig
keit in eine andere Richtung gebeugt wird als bei Nichtvorhan
densein von Flüssigkeit. Eine solche Pegelstandsmeßvorrichtung
ist beispielsweise in US-Patent 4 745 929 beschrieben.
Zu jeder Aufnahmevorrichtung 20a, 20b, 20c gehört ein batteriebe
triebenes netzunabhängiges Datenübertragungsgerät 25, das eine
Batterie 26 enthält. Das Datenübertragungsgerät 25 versorgt die
Pegelstandsmeßvorrichtung 21 mit elektrischer Energie und emp
fängt von dieser entsprechende Pegelstandesignale, die die Höhe
des jeweiligen Pegelstandes in dem Aufnahmebehälter 22 angeben.
Jedes Datenübertragungsgerät ist mit einer Antenne 27 ausge
stattet, über die es mit einer Antenne 28 des Fluidmanagers 15
drahtlos kommunizieren kann. Das Datenübertragungsgerät 25 kann
einen Bereitschaftszustand mit geringer Leistungsaufnahme ein
nehmen. Hierbei befindet sich die Pegelstandsmeßvorrichtung 21
in einem Abschalt- oder Niedrigenergiezustand. Ferner kann das
Datenübertragungsgerät einen. Sendezustand einnehmen. In diesem
Sendezustand befindet sich die Pegelstandsmeßvorrichtung 21 in
einem Meßzustand. Die Steuerung zwischen Bereitschaftszustand
und Sendezustand erfolgt durch Signale des Fluidmanagers 15.
Dieser bestimmt, zu welchem Zeitpunkt ein Datenübertragungsge
rät 25 selektiv in den Sendezustand versetzt wird. Der Fluidma
nager 15 ruft also die Daten von den einzelnen Datenübertra
gungsgeräten zeitselektiv ab.
Auf diese Weise werden jeweils Pegelstandsdaten von den Daten
übertragungsgeräten zum Fluidmanager 15 übertragen. Der Fluid
manager 15 erhält eine Information über den Typ von Aufnahmebe
hälter 22, der in die jeweilige Pegelstandsmeßvorrichtung 21
eingesetzt ist. Derzeit werden von verschiedenen Anbietern Beu
tel unterschiedlicher Form und Größe angeboten. In dem Fluidmanager
sind die charakteristischen Werte dieser Beuteltypen ge
speichert, so daß anhand des Pegelstandes die Füllmenge im Beu
tel berechnet werden kann. Diese Mengenumrechnung erfolgt im
Fluidmanager 15, dem von den Datenübertragungsgeräten nur die
jeweiligen Füllhöhen übermittelt werden.
Der Fluidmanager 15 errechnet auf der Grundlage der von dem Pa
tienten abgegebenen Körperflüssigkeiten den Gesamtentzug des
Patienten. Die dem Patienten zugeführte Flüssigkeitsmenge wird
anhand der Lieferraten der Fluidliefervorrichtungen 10 eben
falls bestimmt. Damit kann eine Gewichtsveränderung des Patien
ten sehr genau festgestellt werden.
Der Fluidmanager ist an ein Ein-/Ausgabegerät 31 angeschlossen,
das eine Tastatur 29 und als Anzeigevorrichtung 30 einen Bild
schirm aufweist. Der Benutzer kann über das Ein-/Ausgabegerät
31 dem Fluidmanager 15 bestimmte Informationen mitteilen und
Daten eingeben. An der Anzeigevorrichtung 30 kann er die der
zeitige Einstellung der Fluidliefervorrichtungen sowie die in
den Aufnahmevorrichtungen 20a, 20b, 20c enthaltenen Flüssigkeits
mengen abrufen. Außerdem kann der Benutzer die Dauer der Be
reitschaftszustände der Datenübertragungsgeräte 25 verändern.
So ist es beispielsweise bei Verabreichung bestimmter urintrei
bender Medikamente erforderlich, eine schnelle Reaktion der
Mengenbilanz zu erhalten. In diesem Fall werden die Sendezu
stände in reletiv schneller Folge eingerichtet. Bei Normalbe
trieb genügt es dagegen, die Sendezustände etwa alle drei Minu
ten einzuschalten.
Anstelle einer Pegelstandsmeßvorrichtung 21 kann auch eine an
dere Art von Sekretmengendetektor eingesetzt werden, beispiels
weise eine Wägevorrichtung.
Claims (11)
1. Fluid-Bilanzierungssystem mit mindestens einer steuerbaren
Fluidliefervorrichtung (10) zum Zuführen von Flüssigkeit zu
einem Patienten (P), mindestens einer Aufnahmevorrichtung
(20a, 20b, 20c) zum Aufnehmen von Körpersekret des Patienten,
wobei die Aufnahmevorrichtung einen Aufnahmebehälter (22)
und einen Sekretmengendetektor (21) aufweist, und einem die
Fluidliefervorrichtung (10) steuernden Fluidmanager (15),
der anhand der von den Fluidliefervorrichtungen (10) abge
gebenen Fluidmengen und der in den Aufnahmebehälter abge
leiteten Fluidmenge eine Mengenbilanz des Patienten er
stellt, wobei der Sekretmengendetektor (21) mit einem bat
teriebetriebenen netzunabhängigen Datenübertragungsgerät
(25) versehen ist, das drahtlos mit dem Fluidmanager (15)
kommuniziert und diesem den jeweiligen vom Sekretmengende
tektor ermittelten Meßwert mitteilt.
2. Fluid-Bilanzierungssytem nach Anspruch 1, wobei das Daten
übertragungsgerät (25) abwechselnd einen Bereitschaftszu
stand mit geringer Leistungsaufnahme und einen Sendezustand
mit höherer Leistungsaufnahme einnimmt.
3. Fluid-Bilanzierungssystem nach Anspruch 1 oder 2, bei wel
chem das Datenübertragungsgerät (25) als Meßwerte Pegel
standssignale sendet, die in dem Fluidmanager (15) in Volu
menwerte umgerechnet werden.
4. Fluid-Bilanzierungssystem nach einem der Ansprüche 1-3, bei
welchem der Wechsel zwischen Bereitschaftszustand und Sen
dezustand von Wecksignalen des Fluidmanagers (15) gesteuert
ist.
5. Fluid-Bilanzierungssystem nach einem der Ansprüche 1-4, bei
welchem im Falle mehrerer Sekretmengendetektoren (21) jeder
Sekretmengendetektor auf ein individuelles Identifizie
rungssignal des Fluidmanagers (15) reagiert und der Fluid
manager die Identifizierungssignale nacheinander aussendet.
6. Fluid-Bilanzierungssystem nach einem der Ansprüche 1-5, bei
welchem die Sekretmengendetektoren (21) untereinander bau
gleich sind und verschiedene Typen von Aufnahmebehältern
(22) vorgesehen sind, in den Fluidmanager (15) eine Eingabe
über den jeweiligen Behältertyp eingebbar ist, und der
Fluidmanager (15) eine Umrechnung der von dem betreffenden
Sekretmengendetektor (21) gelieferten Meßwerte vornimmt.
7. Fluid-Bilanzierungssystem nach Anspruch 6, bei welchem die
Angabe über den Behältertyp von dem Datenübertragungsgerät
(25) an den Fluidmanager (15) übertragen wird.
8. Fluid-Bilanzierungssystem nach einem der Ansprüche 1-7, bei
welchem der Fluidmanager mindestens eine Fluidliefervor
richtung (10) in Abhängigkeit von der ermittelten Flüssig
keitsmenge, die den Patienten verlassen hat, steuert.
9. Fluid-Bilanzierungssystem nach einem der Ansprüche 1-8, bei
welchem der Sekretmengendetektor eine Wägevorrichtung ist.
10. Fluid-Bilanzierungssystem nach einem der Ansprüche 1-8, bei
welchem der Sekretmengendetektor eine Pegelstandsmeßvor
richtung (21) vom Strahlungsschrankentyp ist und ein Array
von Strahlungssendern (23) und auf der gegenüberliegenden
Seite ein Array aus Strahlungsempfängern (24) aufweist.
11. Fluid-Bilanzierungssystem nach Anspruch 2, bei welchem der
Sekretmengendetektor (21) einen Meßzustand dann einnimmt,
wenn das Datenübertragungsgerät (25) den Sendezustand ein
nimmt, und einen Abschalt- oder Niedrigenergiezustand dann
einnimmt, wenn das Datenübertragungsgerät (25) den Bereit
schaftszustand einnimmt.
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