DE1001116B - Frischluftatemschutzgeraet - Google Patents
FrischluftatemschutzgeraetInfo
- Publication number
- DE1001116B DE1001116B DEST7382A DEST007382A DE1001116B DE 1001116 B DE1001116 B DE 1001116B DE ST7382 A DEST7382 A DE ST7382A DE ST007382 A DEST007382 A DE ST007382A DE 1001116 B DE1001116 B DE 1001116B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fresh air
- air
- breathing
- breathing apparatus
- breathing bag
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000029058 respiratory gaseous exchange Effects 0.000 title claims description 26
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims 1
- 101100269850 Caenorhabditis elegans mask-1 gene Proteins 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B7/00—Respiratory apparatus
- A62B7/12—Respiratory apparatus with fresh-air hose
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Pulmonology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Frischluftateinschutzgerät,
dem die zum Einatmen bestimmte Frischluft unter geringem Überdruck zugeleitet wird. Zweckmäßig
wählt man den Druck, der in der Maske derartiger Geräte angewandt werden soll, nicht zu hoch,
da andernfalls sich dem Einatmen ein zu starker Widerstand entgegensetzt. Hierbei soll der Frischluftverbrauch
überdies gering sein, insonderheit, wenn der Träger der Maske die Luft in eigens dazu vorgesehenen
Flaschen mit sich führt. Die Luftzuführung ist so eingestellt, daß die zugeführte Luft für
normales Atmen ausreicht. Um bei tiefem Einatmen ebenfalls eine genügende Menge Luft verfügbar zu
haben, ist an die Luftleitung zu der Maske ein Atembeutel angeschlossen. Dieser füllt sich während des
Ausatmens mit zugeleiteter Frischluft; ein Rückschlagventil,
das in der Leitung zu der Maske angebracht ist, verhütet hierbei, daß dem Beutel ausgeatmete
Luft zuströmt, welche man sonst beim nächsten Atemzug wieder einatmen würde.
Die Anbringung eines Rückschlagventils in der Leitung zu der Maske ist zwangläufig mit einer verwickeiteren
Konstruktion des Atemschutzgeräts verbunden; zudem unterliegt ein derartiges Ventil leicht
verschiedenen Störungen, die das einwandfreie Funktionieren des Geräts in Frage stellen.
Die Erfindung bezweckt, ein Frischluftatemschutzgerät so auszubilden, daß sich die Anwendung eines
Rückschlagventils erübrigt und daß die obenerwähnten Übelstände nicht mehr auftreten können. Sie
besteht darin, daß bei einem Frischluftatemschutzgerät, bei dem die Frischluft unter geringem Überdruck
zugeführt wird und ein Atembeutel in die Fmschluftzuführungsleitung eingebaut ist, an der Anschlußstelle
des Atembeutels ein an die Frischluftzuführungsleitung angeschlossenes, mit zwei Luftaustrittsöffnungen
versehenes Röhrstück angeordnet ist, dessen eine Öffnung in die zur Maske führende Frisc'hluftzuführungsleitung
und dessen andere Öffnung in den Atembeutel mündet.
Die beiden Luftaustrittsöffnungen des Rohrstückes können düsenartig ausgebildet sein.
Die Abmessungen der düsenartig ausgebildeten Frischluftaustrittsöffnungen des Rohrstückes sind
zweckmäßig derart gewählt, daß der Druckanstieg, der mittels der in der Richtung zum Atembeutel
liegenden Düse erzeugt werden kann, größer ist als der mittels der anderen Düse erreichbare Druckanstieg.
Die Erfindung ist an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Halbmaske 1, die Mund und Nase des Trägers
bedeckt, ist mit einem Ausatemventil 2 ausgestattet, das so ausgeführt ist, daß sich der austretenden Luft
Frischluftatemschutzgerät
Anmelder:
Drägerwerk, Heinr. & Bernh. Dräger,
Lübeck, Moislinger Allee 53/55
Lübeck, Moislinger Allee 53/55
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 29. November 1962
Niederlande vom 29. November 1962
Jan Stuffken, Hoensbroek (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
nur ein äußerst geringer Widerstand entgegensetzt. An diese Halbmaske schließt ein Faltenschlauch. 3 an.
An dem anderen Ende dieses Faltenschlauchs ist ein Rohrverbindungsstück 4 befestigt, das wiederum an
einen aus biegsamem Material hergestellten Atembeutel 5 anschließt. In dem Rohrverbindungsstück
steckt ein kleines Rohr 6, welches die zum Atmen benötigte Luft unter geringem Überdruck zuzuleiten
gestattet. Dieses kleine Rohr hat zwei als Strahlrohre ausgebildete Fortsetzungen 7 und 8. Durch die Ausströmöffnung
der Rohrfortsetzung 7 strömt Luft der Halbmaske zu. Dem Atembeutel strömt Luft durch
die Ausströmungsöffnung der Fortsetzung 8 zu. Die Abmessungen der als Strahlrohr ausgebildeten Fortsetzungen
7 und 8 des Rohres 6 wählt man vorzugsweise so, daß der Druckanstieg, der mittels 8 hervorgerufen
werden kann, größer ist als derjenige, der sich mittels 7 erzeugen läßt. Man hat es damit in der
Hand, um, bezogen auf die atmosphärische Luft, einen
geringen Überdruck in dem Atembeutel zu erzielen.
Bei normalem Atmen ist der Atembeutel prall gefüllt. Beim Einatmen strömt die Luft durch die Öffnungen
7 und 8 der Maske zu. Beim Ausatmen entweicht die durch diese Öffnungen hindurchgegangene
Luft zusammen mit der ausgeatmeten Luft durch das Ausatemventil 2. Bei einem tiefen Atemzug wird dem
Gerät eine Menge Luft entzogen, die größer ist als die Menge Luft, die bei demselben Atemzug dem Gerät
zugeht. Hierdurch wird in der Maske ein geringer Unterdruck hervorgerufen, worauf sich das Ausatemventil
2 schließt. Infolgedessen sinkt der Druck, der in dem Faltenschlauch 3 vorherrscht, und der Atembeutel
entleert sich, bedingt durch den Druck, den die atmosphärische Luft ausübt, ganz oder zum Teil. Der
Inhalt des Atembeutels strömt dann zusammen mit
609 766/59
1 UUl 110
der Luft, die durch die Rohrfortsetzungen 7 und 8 eingetreten
ist, der Maske zu. Beim nächsten Ausatmen füllt nunmehr die durch die Röhrfortsetzung 8 einströmende
Luft den Atembeutel wieder nach. Durch die öffnung 7 strömt gleichzeitig Luft in die Zuleitung
zu der Maske ein und verhütet, daß ausgeatmete Luft in diese Leitung eindringt.
Claims (3)
1. Frischluftatemschutzgerät, bei dem die Frischluft unter geringem Überdruck zugeführt
wird und ein Atembeutel in die Frischluftzuführungsleitung eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Anschlußstelle des Atembeutels (5) ein an die Frischkiftzuführungsleitung (6) angeschlossenes,
mit zwei Luftaustrittsöffnungen (7,8) versehenes Röhrstück (4) angeordnet ist,
dessen eine Öffnung (7) in die zur Maske (1) führende Frischluftzuführungsleitung (3) und dessen
andere Öffnung (8) in den Atembeutel (5) mündet.
2. Frischluftatemschutzgerät nach Anspruch lr
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Luftaustrittsöffnungen (7, 8) des Rohrstückes (4) düsenartig
ausgebildet sind.
3. Atemschutzgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der düsenartig
ausgebildeten Frischluftaustrittsöffnungen des Rohrstückes derart gewählt sind, daß der
Druckanstieg, der mittels der in der Richtung zum Atembeutel liegenden Düse erzeugt werden kann,
größer ist als der mittels der anderen Düse erreichbare Druckanstieg.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 609 766/69 1.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1001116X | 1952-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1001116B true DE1001116B (de) | 1957-01-17 |
Family
ID=19866739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST7382A Pending DE1001116B (de) | 1952-11-29 | 1953-11-26 | Frischluftatemschutzgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1001116B (de) |
-
1953
- 1953-11-26 DE DEST7382A patent/DE1001116B/de active Pending
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19817332C2 (de) | Atemmaske | |
| DE60105189T2 (de) | Atmungsgerät | |
| DE3416350A1 (de) | Beatmungsgeraet | |
| CH653244A5 (de) | Inhalationsgeraet fuer tiere. | |
| DE2430096A1 (de) | Atemhilfsgeraet | |
| DE2336047C3 (de) | Atemschutzmaske mit Druckluftzufuhr für die Atmung | |
| DE69623062T2 (de) | Atemausrüstung | |
| DE1566560B2 (de) | Beatmungsgerät | |
| DE1129376B (de) | Druckgasatemschutzgeraet mit mindestens einer vom Geraettraeger getragenen Druckgasflasche | |
| DE19912337C1 (de) | Tragbares Atemgerät zum Training unter Sauerstoffmangelbedingungen | |
| DE1001116B (de) | Frischluftatemschutzgeraet | |
| DE538809C (de) | Mund und Nase bedeckende Staubschutzmaske mit Frischluftzufuehrung | |
| DE2743535A1 (de) | Gasdichter schutzanzug | |
| DE1491666A1 (de) | Vorrichtung zur kuenstlichen Beatmung | |
| DE1784600B2 (de) | Atemschutzgerät mit Sauerstoffvorratsbehälter, Atembeutel und Regenerationspatrone | |
| DE298018C (de) | ||
| DE1559634C3 (de) | ||
| DE1260983B (de) | Lungengesteuertes Atemgaszufuehrungsventil fuer Atemschutzgeraete | |
| DE1241713B (de) | Mit Druckgas beluefteter Schutzanzug | |
| DE968596C (de) | Sauerstoffatemschutzgeraet mit lungengesteuerter Sauerstoffzufuhr | |
| DE8714617U1 (de) | Beatmungs-Tubus für die Notfall-Beatmung | |
| DE1491815A1 (de) | Ventilanordnung fuer Atmungsgeraete | |
| DE8127521U1 (de) | Schutzhelm für Zweiradfahrer | |
| DE902715C (de) | Atemschutzmaske mit Frischluftzufuehrung | |
| DE916496C (de) | Atemmaske mit Frischluftzufuehrung |