DE10011067A1 - Verfahren zur Herstellung und Weiterverarbeitung von Papier - Google Patents
Verfahren zur Herstellung und Weiterverarbeitung von PapierInfo
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Abstract
Bei einem Verfahren zur Herstellung und Weiterverarbeitung von Papier werden zur Optimierung wenigstens eines Weiterverarbeitungsprozesses bei der Papierherstellung ermittelte Informationen über das jeweilige Papier an den jeweiligen Weiterverarbeitungsprozeß übermittelt und in diesem mit berücksichtigt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung und Weiterverarbei
tung von Papier.
Beim Papierherstellungsprozeß wird eine Vielzahl von für einen oder meh
rere nachfolgende Weiterverarbeitungsprozesse bedeutsamen Eigen
schaftsmerkmalen, zumeist mechanischen und technologischen Merkma
len, des Papiers festgelegt. Diese verändern sich während der Produktion
auch innerhalb einer jeweiligen Papiersorte und über die Bahnbreite mehr
oder weniger stark. Bei dem jeweiligen Weiterverarbeitungsprozeß kann es
sich beispielsweise um einen Druckprozeß, einen Formatierungsprozeß,
insbesondere Schneidprozeß, oder dergleichen handeln.
So ist beispielsweise der Bahnschrumpf nicht nur von der Breitenposition,
sondern auch von den Fasereigenschaften und den Zügen in der Papier
maschine abhängig.
Die zuvor genannten positionsbezogenen Informationen über die Bahnei
genschaften stehen dem Drucker nicht zur Verfügung. Was den Schrumpf
angeht, so kennt der Drucker allenfalls den über die gesamte Rollenbreite
gewickelten Schrumpf einer gesamten Rolle.
Eines der drängensten Probleme im Zeitungsdruck ist das unterschiedli
che Breitenausdehnungsverhalten des Papiers beim Bedrucken, speziell
beim Farbdruck. Die Ursache liegt in der Einwirkung von Feuchtigkeit auf
das Papier beim Bedrucken. Beim Mehrfarbendruck durchläuft die Pa
pierbahn innerhalb kurzer Zeit mehrere Druckwerke. Dabei müssen bis
her die Druckvorlagen individuell für jede Papierrolle dem Ausdehnungs
verhalten des Papiers angepaßt werden, was in der Druckerei entspre
chende Zeit- und Rohstoffverluste mit sich bringt.
Einzelne Papierrollen weisen ein individuell verschiedenes Feuchtigkeits
dehnungsverhalten auf. Papier, das am Rand der Papiermaschine herge
stellt wurde, weist sowohl eine größere Feuchtigkeitsdehnung als auch
diesbezüglich größere Toleranzwerte auf.
Bei der Papierproduktion schrumpft das Papier bis zur Fertigstellung in
unterschiedlichem Maß quer zur Bahn.
Zwei mögliche Querschrumpfkurven sind in der Fig. 1 dargestellt. Dabei
ist jeweils im linken Bereich der Schrumpf auf der Führerseite und im
rechten Bereich der Schrumpf auf der Triebseite der Papiermaschine wie
dergegeben.
Im Mittelbereich ist der Schrumpf gewöhnlich gleichmäßig konstant, wäh
rend das Papier zu den beiden Rändern hin jeweils zunehmend
schrumpft. Während gemäß der in der Fig. 1 dargestellten oberen Quer
schrumpfkurve die Schrumpfung im Mittelbereich konstant ist, wird diese
Konstanz im Mittelbereich in manchen Fällen nicht erreicht (vgl. die unte
re Querschrumpfkurve der Fig. 1). Auch durch verschiedene Rohstoffzu
sammensetzungen und Produktionsverfahren kann ein unterschiedliches
Schrumpfungsverhalten entstehen.
Wie sich auch aus der Fig. 1 ergibt, kann die Kurvenform im Randbe
reich sehr unterschiedlich sein, wobei sie in diesem Bereich stets nichtli
near ist. Durch konstruktive Maßnahmen wird versucht, den mittleren
konstanten Bereich so weit wie möglich auszudehnen.
Das in der Papiermaschine hergestellte Papier wird anschließend auf so
genannten Tambouren aufgewickelt. Die sich ergebenden Volltamboure
besitzen üblicherweise eine Breite von 2 m bis über 10 m und einen
Durchmesser von derzeit bis nahezu 4 m, wobei die Tendenz steigend ist.
Die Weiterverarbeitung dieser Volltamboure erfolgt zunächst in der Pa
pierfabrik. Dabei wird das Papier für den Zeitungsdruck vorzugsweise auf
Rollenschneidmaschinen zu kleineren Rollen verarbeitet. Gebräuchlich
sind hierbei Breiten von 0,3 m bis 1,4 m, teilweise sogar bis 2,8 m, und
Durchmesser von 0,9 m bis 1,5 m, wobei auch hier die Tendenz steigend
ist. Papiere für Kartonverpackungen werden meist auf Querschneidema
schinen zu einzelnen Bögen geschnitten.
Der Einfachheit halber wird im folgenden in erster Linie nur auf Rollenpa
pier Bezug genommen. Für Bogenpapier gelten jedoch die gleichen Bedin
gungen.
Beim Bedrucken dehnt sich das Papier quer zur Laufrichtung wieder aus.
Diese Ausdehnung (FanOut) steht in direktem Zusammenhang mit dem
zuvor beschriebenen Schrumpf.
So dehnt sich Papier, das bei der Herstellung auf seiner gesamten Breite
konstant geschrumpft ist, beim Bedrucken gleichmäßig wieder aus. Dieser
FanOut wird beispielsweise dadurch kompensiert, daß bei nur teilweise
mehrfarbig bedrucktem Papier die Druckplatten in nachfolgenden Druck
werken um einige 1/10 mm zum Bahnrand hin versetzt angebracht wer
den. Auch die gezielte Dehnung der Druckplatten beispielsweise bei voll
flächigem Farbdruck ist hier denkbar.
Papier, das bei seiner Herstellung nicht konstant geschrumpft ist, bringt
mit zunehmender Rollenbreite Probleme mit sich. So bedingt der nicht
konstante Schrumpf bei der Herstellung des Papiers auch eine nicht kon
stante Dehnung beim Bedrucken. Passerprobleme können nur begrenzt
beispielsweise durch die zuvor beschriebenen Maßnahmen kompensiert
werden. Die Ausdehnung beim Drucken kann von einigen 1/10 mm bis zu
3 mm oder mehr betragen, je nach Papier und betrachteter Position auf
der Rolle. Mit zunehmender Breite der Papierrollen mit nicht konstantem
Querschrumpf wird es speziell bei vollflächigem Farbdruck schwieriger,
die geforderte Qualität des Druckergebnisses zu erreichen, da die Druck
platten zum Erreichen des optimalen Druckergebnisses beispielsweise am
Rand der Rolle um 3 mm gedehnt werden sollten und die Dehnung dann
bis zur Rollenmitte auf 0,3 mm fallen sollte, um dann für die verbleibende
Rollenhälfte konstant bei 0,3 mm zu liegen. Ein weiteres Problem besteht
darin, daß bei solchen Rollen eine ungleichmäßige Bahnspannung in der
Druckmaschine auftreten kann. Dies ist zunächst auf das nichtlineare
Längenausdehnungsverhalten zurückzuführen, das wieder durch die ent
sprechende Querschrumpfung während der Herstellung bedingt ist. Diese
ungleichmäßige Bahnspannung erhöht die Abrißgefahr auf der einen Seite
und kann in Richtung der anderen Randseite der Rolle zu Passerproble
men und im Extremfall zu Faltenbildungen führen.
Bei einem aus der DE 199 18 399 A1 bekannten Verfahren zur Beeinflus
sung des FanOut in einem Naßoffset-Rotationsdruck wird durch Messung
auf einem Weg einer Papierbahn zwischen einer Zugwalze eines Vor
spannwerks vor mehreren Druckzylindern und einer Zugwalze eines Aus
zugwerks hinter den Druckzylindern eine Breite oder Querdehnung der
Papierbahn ermittelt. Die ermittelte Breite oder Querdehnung wird für ei
ne Antriebsregelung von wenigstens einer der Zugwalzen verwendet, um
eine konstante Breite bzw. Querdehnung der Papierbahn zu erhalten. Die
für die Regelung verwendeten Werte werden hier also im Bereich des
Druckers gemessen.
Ziel der Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren der eingangs ge
nannten Art zu schaffen, bei dem insbesondere die zuvor genannten
Nachteile beseitigt sind.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß zur Optimie
rung wenigstens eines Weiterverabeitungsprozesses bei der Papierher
stellung ermittelte Informationen über das jeweilige Papier an den jeweili
gen Weiterverabeitungsprozeß übermittelt und in diesem mit berücksich
tigt werden.
Bei dem jeweiligen Weiterverabeitungsprozeß kann es sich beispielsweise
um einen Druckprozeß, einen Formatierungsprozeß, insbesondere einen
Schneidprozeß, und/oder dergleichen handeln. Grundsätzlich ist es auch
möglich, in mehreren Weiterverabeitungsprozessen solche bereits bei der
Papierherstellung ermittelten Informationen mit zu berücksichtigen.
Als bei der Papierherstellung ermittelte Informationen über das jeweilige
Papier werden vorzugsweise mechanische und/oder technologische Eigen
schaften an den jeweiligen Weiterverabeitungsprozeß übermittelt und in
diesem mit berücksichtigt. Dabei kann es sich beispielsweise um solche
Eigenschaften wie Zugfestigkeit, Dehnungsverhalten, Glanz, Glätte,
Schrumpfung, Dichte, Faserorientierung, Flächengewicht, Feuchte, Rau
higkeit und/oder dergleichen handeln.
In bestimmten Fällen kann es auch von Vorteil sein, wenn als bei der Pa
pierherstellung ermittelte Informationen über das jeweilige Papier Infor
mationen über die Papierbestandteile oder die Papierzusammensetzung an
den jeweiligen Weiterverabeitungsprozeß übermittelt und in diesem mit
berücksichtigt werden. Dabei können sich die betreffenden Informationen
beispielsweise auf die Füllstoffart, Füllstoffmenge, Faserart, Fasermenge,
chemische Zuschlagstoffe und/oder dergleichen beziehen.
Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Verfahrens werden als bei der Papierherstellung ermittelte Informationen
über das jeweilige Papier Informationen über wenigstens ein Eigenschafts-
und/oder Zusammmensetzungslängsprofil an den jeweiligen Weitervera
beitungsprozeß übermittelt und in diesem mit berücksichtigt werden. Da
bei können beispielsweise "Laufmeter"-bezogene Informationen übermittelt
und mit berücksichtigt werden.
In bestimmten Fällen kann es auch von Vorteil sein, wenn wenigstens ein
Eigenschafts- und/oder Zusammmensetzungsquerprofil an den jeweiligen
Weiterverabeitungsprozeß übermittelt und in diesem mit berücksichtigt
wird.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Verfahrens werden als bei der Papierherstellung ermittelte Informationen
über das jeweilige Papier Informationen über wenigstens ein Längs- und
wenigstens ein Querprofil von die Papierbahn betreffenden Daten an den
jeweiligen Weiterverabeitungsprozeß übermittelt und in diesem mit be
rücksichtigt. Dabei ist insbesondere die Übermittlung eines entsprechen
den Informationsrasters oder -netzes denkbar.
Die bei der Papierherstellung ermittelten Informationen werden vorzugs
weise nach einem Rollenschneidprozeß mittels Datenträgern einer jeden
Rolle zugeordnet. Der Rollenschneidprozeß kann insbesondere in der Pa
pierfabrik stattfinden.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfah
rens, bei der der Weiterverabeitungsprozeß ein Druckprozeß ist, wird zur
Optimierung dieses Druckprozesses der bei der Papierherstellung ent
standene Schrumpf des jeweiligen Papiers beim Bedrucken entsprechend
mit berücksichtigt wird. Vorteilhafte Weiterbildungen dazu sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Beim nachfolgenden Verdrucken liegen somit papier- und positionsspezifi
sche Eigenschaftsmerkmale vor, die entsprechend zur Fernsteuerung der
Druckmaschine verwendet werden können. Anhand der positionsspezifischen
Informationen ist beispielsweise eine gleichbleibend optimale Pas
sereinstellung möglich.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kann insbesondere auch dem Um
stand Rechnung getragen werden, daß die maßgebliche Kenngröße für die
Feuchtigkeitsausdehnung beim Verdrucken der bei der Papierherstellung
auftretende Querschrumpf einer Papierbahn ist.
Anhand dieses während der Papierherstellung auftretenden individuellen
Querschrumpfs kann die rollenspezifische Ausdehnung einer Papierrolle
beim Bedrucken vorausgesagt werden.
Eine solche Voraussage stützt sich beispielsweise auf ansonsten kon
stante Randbedingungen wie beispielsweise
- - die Rohstoffzusammensetzung des Papiers,
- - das Flächengewicht,
- - das Rückbefeuchtungsmaß beim Bedrucken,
- - die Bahnzüge beim Bedrucken,
- - den Längsschrumpf beim Herstellen des Papiers, wobei Längs- und Querschrumpf nicht unabhängig voneinander sind,
- - die Bahnzüge beim Aufwickeln an der Papier- und Rollenschneid maschine und/oder
- - die Bahnzüge in der Papiermaschine.
Das Grundmodell für die Voraussage der Ausdehnung kann beliebig um
solche Randbedingungsparameter erweitert werden.
Wie viele Parameter berücksichtigt werden, hängt vom Verwendungszweck
ab. So genügen im Zeitungsdruckbereich Genauigkeiten von beispielswei
se einigen 1/100 mm. Beim Bedrucken von Faltschachtelkarton sind übli
cherweise deutlich höhere Genauigkeiten erforderlich.
Anhand der Schrumpfeigenschaften das Papiers können dann beim Ver
drucken durch geeignete Maßnahmen sowohl der FanOut als auch Bahn
spannungsunterschiede in Rollenquerrichtung ausgeglichen werden.
Der beim Herstellen einer Papierbahn auftretende Querschrumpf ist be
kannt. So wird beispielsweise bei sämtlichen mit einem Voith Sulzer Mo
duleJet® Stoffauflauf und Softwarepaket Profilmatic M® ausgerüsteten
Papiermaschinen die Querschrumpfkurve berechnet.
Dabei stehen in Querrichtung zur Papierbahn (beispielsweise in einem Ab
stand von etwa 65 mm) Einzelwerte für den Quer-Bahnschrumpf zur
Verfügung. Die entsprechenden Werte werden durch den Voith Sulzer Mo
duleJet® ständig aktualisiert und aufgezeichnet.
In den Papierfabriken wird für jeden produzierten Tambour ein Datensatz
angelegt, wobei in der Regel eine fortlaufende Nummer, d. h. die soge
nannte "Tambournummer", als Sortierschlüssel dient. In diesen Datensät
zen sind üblicherweise die Bahnbreite und die Gesamtpapierlänge des
Tambours, das Flächengewicht, die Papiersorte und einige Längs- und
Querprofilwerte neben weiteren Daten abgelegt. Diese Datensätze dienen
als Basis für die weitere Bearbeitung und auch für Recherchen im Fall von
Kundenreklamationen. Es können individuell beispielsweise jedem produzierten
"Quadratmeter" die betreffenden spezifischen Eigenschaften zuge
ordnet werden.
Erfindungsgemäß kann die bestehende Datenstruktur dann insbesondere
noch um die individuellen Schrumpfwerte ergänzt werden.
Dies kann dadurch erfolgen, daß beispielsweise jeweils nach einem Kilo
meter Papierlänge Querschrumpfwerte im (Quer-)Abstand von 10 cm fest
gehalten werden. Je nach Anforderung sind auch andere Abstände denk
bar. Steht die Weiterverarbeitung des Papiers fest (z. B. die gewünschte
Breite einer Papierrolle), so können sowohl ein Mittelwert der betreffenden
Schrumpfwerte in Längs- und Querrichtung als auch die individuell Quer
schrumpfkurve ermittelt werden.
Damit kann der Drucker zunächst für eine Papiersorte ermitteln, welcher
FanOut dem Schrumpfwert einer Papierrolle mit konstantem Schrumpf
entspricht. Den so ermittelten Faktor zwischen Schrumpfwert und FanOut
kann er dann für jede weitere Rolle dieser Papiersorte einsetzen und den
FanOut bereits vorab kompensieren.
Zur Vereinfachung kann die Schrumpfkurve z. B. durch eine Gerade oder
ein Kreissegment angenähert und einem Durchbiegungs- und einen
Randversatzwert beschrieben werden.
Soll in einer Druckerei eine Papierrolle mit nicht konstanter Schrumpfung
bedruckt werden, so stehen dem Drucker Kenngrößen zur Verfügung, an
hand denen er gezielt korrigieren kann.
Bei nicht komplett farbig bedruckten Zeitungen kann z. B. die Rollenseite
mit den kleineren Schrumpfwerten für den Farbteil gewählt werden. Bei
ganzflächig bedruckten Papieren kann beispielsweise die Ausdehnung der
Druckvorlage von ihrer rechteckigen Grundform zu einer Trapezform mit
Hilfe der zuvor erwähnten Geraden zur Beschreibung der Schrumpfkurve
kompensiert werden, um das Druckergebnis entsprechend zu verbessern.
Die Gerade wird beispielsweise durch die beiden am Rollenrand liegenden
Schrumpfwerte definiert. Anhand des nun bereits bekannten Zusammen
hangs zwischen Schrumpfwert und FanOut ist es dem Drucker möglich,
die Druckplatte entsprechend anzupassen.
Um in Querrichtung ungleichmäßig verlaufende Bahnspannungen zu
kompensieren, kann u. a. auch eine sogenannte Breitstreckwalze einge
setzt werden. Dabei kann das Papier die Walze im stumpfen Winkel um
schlingen. Zeigt der Bogen der Breitstreckwalze in Richtung der Spitze
dieses stumpfen Winkels, so wird der Bahnzug in der Mitte der Papier
bahn maximal erhöht, während er zu den Papierbahnrändern hin abfällt.
Zeigt der Bogen in Richtung eines Schenkels des stumpfen Winkels bzw.
wird durch ein entsprechendes Schwenken der Breitstreckwalze erreicht,
daß das Papier die Walze nur tangiert, so bleibt die Bahnzugverteilung der
Papierbahn weitgehend unverändert. Durch Verschwenken des Bogens
zwischen diesen beiden Positionen können auch beliebige Zwischenwerte
dieser Bahnzugbeeinflussung erreicht werden.
Eine weitere Möglichkeit der Beseitigung einer ungleichmäßigen Papier
ausdehnung besteht in einer gezielten Befeuchtung. Mit Hilfe eines der
bisher bekannten Verfahren zum dosierten Auftragen auf Papierbahn (wie
sie z. B. bei Streichmaschinen oder Coatern verwendet werden) kann in der
Druckmaschine gezielt Feuchtigkeit auf das Papier aufgebracht werden, so
daß z. B. Papierbereiche mit kleineren Schrumpfwerten stärker befeuchtet
werden als Papierbereiche mit größeren Schrumpfwerten, wodurch wieder
eine gleichmäßige Ausdehnung des Papiers erreicht wird.
Die betreffenden Schrumpf-Kenndaten können beispielsweise bei der Ver
packung des Papiers in der Papierfabrik auf dem Rollenetikett vermerkt
werden. Es kann auch die Papierbahn selbst beim Produktionsprozeß in
der Papierfabrik mit relevanten Daten versehen werden. Dies könnte im
einfachsten Fall dadurch erfolgen, daß im Randbereich über einen Hoch
geschwindigkeitsdrucker Informationen im sichtbaren Wellenlängenbe
reich aufgedruckt werden, die beim Verdrucken spätestens wieder abgeta
stet werden. Grundsätzlich sind auch beliebig andere Schreibverfahren
denkbar, die Informationen im nicht sichtbaren Bereich erzeugen und
somit auch keinen negativen Einfluß auf die Druckqualität haben. Diese
Informationen könnten nicht nur im Randbereich der Bahn, sondern je
weils auch am Rand einer Rolle aufgebracht werden.
Was den Ort der Informationsaufbringung auf das Papier angeht, so ist es
denkbar, daß diese in der Papiermaschine ggf. sogar an mehreren Stellen
zeitgleich geschieht. Es ist beispielsweise aber auch möglich, diese Infor
mationen erst beim Quer- oder Längsschneiden der Bahn z. B. am Rand
der Bögen oder Rollen anzubringen. Alle für den Verdruckprozeß maßgeb
lichen Prozeßschritte bei der Papierherstellung könnten in diesem Fall
derart miteinander verknüpft sein, daß die relevanten Informationen zu
sammen mit der Positionsinformation dem Aufzeichnungsgerät an den
Schneideeinrichtungen zugeführt werden. Der Vorteil einer solchen Aus
führung besteht darin, daß der Druckprozeß optimaler geführt werden
kann und trotz einer großen Datenmenge eine einfache und eindeutige
Zuordnung zwischen dem jeweiligen beschriebenen Eigenschaftsmerkmal
und der Position besteht.
Anstatt die positionsbezogenen Informationen auf der Papierbahn zu do
kumentieren, können diese beispielsweise auch über einen separaten Da
tenträger, z. B. ein CD-ROM, oder über ein Datennetzwerk der Druckerei
zur Verfügung gestellt werden. In diesem Fall muß eine klare Zuordnung
von Datensatz zur Papierrolle bzw. Palette sichergestellt sein. Der beson
dere Vorteil einer solchen Ausführung besteht neben der Optimierung des
Druckprozesses darin, daß die Daten vor dem Einlaufen der Bahn oder
des Bogens in die Druckmaschine bereitgestellt werden und so auch Op
timierungsangriffe mit geringer Dynamik genutzt werden können.
Nachdem dem Druckbetrieb nun mehr Möglichkeiten zur Kompensation
bestimmter negativer Papiereigenschaften zur Verfügung stehen, können
insbesondere auch Randpapiere verwendet werden, die bisher im Ver
gleich zu Papier aus dem Mittelbereich als geringerwertig eingestuft wur
den.
Es ist beispielsweise folgende Schrumpfregelung denkbar: bei der Tam
bourproduktion sind in vielen Fällen bereits die herzustellenden Rollen-
bzw. Bogenbreiten bekannt. Die Papierschrumpfung kann nun beispiels
weise so eingestellt und/oder geregelt werden, daß die Schrumpfung des
Papiers der in Papierlaufrichtung beispielsweise links vorgesehenen Rolle
linear zur Papiermaschinenmitte hin abnimmt, bei den benachbarten
Rollen dann konstant ist und schließlich bei der in Papierlaufrichtung
beispielsweise rechts vorgesehenen Rolle wieder linear zunimmt. Zur Regelung
des Schrumpfes kann beispielsweise auf der Filzunterseite Luft
eingeblasen werden. Dabei entsteht eine Art Luftkissen zwischen dem Filz
und dem Papier, in dessen Bereich das Papier linear schrumpft. Die Luft
kann je nach Beeinflussung des Feuchteprofils direkt oder durch Anbla
sen eines Trockenzylinders eingebracht werden. Die Durchströmung des
Trockenfilzes ist beispielsweise über den Luftdruck einstellbar. Idealerwei
se müßte ein solches Luftkissen im Bereich der Randrollenbreite, mit
Ausnahme des äußersten Bahnrandes, gebildet werden.
Lokale Schrumpfungsinformationen der Papierbahn können beispielsweise
über die Auswertung von Markierungen ermittelt werden, die vor der
Schrumpfungszone aufgebracht und nach der Schrumpfungszone ausge
wertet werden. Dabei sind beispielsweise die folgenden Markierungen
denkbar:
sichtbar: Farbe
unsichtbar: punktuell aufgebrachte Feuchtespitze punktuell aufgebrachte Temperaturspitze punktuell aufgebrachtes Wasserzeichen.
sichtbar: Farbe
unsichtbar: punktuell aufgebrachte Feuchtespitze punktuell aufgebrachte Temperaturspitze punktuell aufgebrachtes Wasserzeichen.
Überdies ist es denkbar, Markierungen vor der Schrumpfzone
(Trockenpartie) aufzugeben und den lokalen Schrumpf nach der
Schrumpfzone zu bestimmen.
Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht somit darin, daß die
Daten der Papiereigenschaften einer Papierrolle dem Drucker zur Optimie
rung des Druckprozesses weitergegeben werden.
Die Erfindung ist nicht nur auf Papier einschließlich Karton, sondern
grundsätzlich auch auf andere zu bedruckende Materialien anwendbar.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen un
ter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
Fig. 1 das Querschrumpfverhalten beim Herstellen einer Pa
pierbahn,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Schrumpfprofils ei
nes Tambours sowie eine schematische Darstellung zur
Erläuterung einer Annäherung der Schrumpfkurve und
deren mögliche Beschreibung durch die Kenngrößen
Durchbiegung und Randversatz und
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer um eine
Breitstreckwalze geführten Papierbahn.
Handelt es sich bei dem Verarbeitungsprozeß beispielsweise um einen
Druckprozeß, so kann erfindungsgemäß zur Optimierung des Druckpro
zesses der bei der Papierherstellung entstandene Schrumpf des jeweiligen
Papiers beim Bedrucken entsprechend mit berücksichtigt werden.
Wie sich aus der Fig. 2 ergibt, kann die Schrumpfkurve zur Vereinfa
chung z. B. durch eine Gerade 10 oder ein Kreissegment 12' angenähert
und durch einen Durchbiegungs- und einen Randversatzwert 14 bzw. 16
beschrieben werden (vgl. Fig. 2).
In dieser Fig. 2 ist in schematischer Darstellung das Schrumpfprofil SP
eines Tambours gezeigt, aus dem sich nach dem Schneiden in Rollenfor
mate beispielsweise zwei im mittleren Bereich liegende Geraden 10 sowie
zwei Randabschnitte 12 ergeben. Im mittleren Bereich kann das
Schrumpfprofil somit durch eine jeweilige Gerade 10 angenähert werden.
Die beiden Randabschnitte 12 werden jeweils durch ein Kreissegment 12'
angenähert und mit einem Durchbiegungs- und einem Randversatzwert
14 bzw. 16 beschrieben. Im unteren Teil der Fig. 2 ist eine solche Annä
herung für den linken Randabschnitt 12 der Schrumpfkurve dargestellt.
Um über der Querrichtung ungleichmäßig verlaufende Bahnspannungen
zu kompensieren, kann beispielsweise eine sogenannte Breitstreckwalze
18 (vgl. Fig. 3) verwendet werden. Eine solche in eine Bogenform verlau
fende, ursprünglich zylindrische Walze wird als gängige Anwendung bis
her zur Erzeugung einer ungleichmäßigen Bahnspannung verwendet. Da
bei umschlingt das Papier 20 die Breitstreckwalze 18 insbesondere im
stumpfen Winkel.
Zeigt der Bogen der Breitstreckwalze 18 in Richtung der Spitze dieses vor
zugsweise stumpfen Winkels, so wird der Bahnzug in der Mitte der Pa
pierbahn maximal erhöht, während er zu den Papierrändern hin abfällt.
Zeigt der Bogen in Richtung eines Schenkels dieses Winkels bzw. wird
durch das Schwenken der Breitstreckwalze erreicht, daß das Papier 20
diese Breitstreckwalze 18 nur tangiert, so bleibt die Bahnzugverteilung der
Papierbahn 20 weitgehend unverändert. Durch Verschwenken des Bogens
zwischen diesen beiden Positionen können auch beliebige Zwischenwerte
dieser Bahnzugbeeinflussung erreicht werden.
Bei der vorliegenden rein beispielhaften Anwendung ist folgende Vorge
hensweise denkbar: wird beim Bedrucken Papier mit konstantem
Schrumpf verwendet, so ist mit keiner ungleichmäßigen Ausdehnung des
Papiers zu rechnen. Folglich müßte auch die Bahnspannung in der
Druckanlage gleichmäßig quer zur Papierlaufrichtung L verteilt sein. Die
Breitstreckwalze 18 müßte dann so eingestellt werden, daß sie möglichst
keinen Einfluß auf die Bahnspannung hat.
Um bei einer mit nicht konstanter Schrumpfung hergestellten Papierrolle
die ungleichmäßige Bahnspannung beim Bedrucken zu kompensieren, ist
beispielsweise die folgende Vorgehensweise denkbar: die Breitstreckwalze
18 wird senkrecht zur Papierlaufrichtung L auf einer Seite so in die Pa
pierbahn 20 hineingestellt, daß dadurch der anhand der Fig. 2 beschrie
bene Randversatz 16 ausgeglichen wird. Dann wird die Breitstreckwalze
so weit geschwenkt, daß durch eine entsprechende Eintauchtiefe des Bo
gens die in Fig. 2 beschriebene Durchbiegung 14 ausgeglichen wird. Auf
diese Weise kann ein weitestgehend konstanter Bahnzug über die Papier
bahn 20 erreicht werden.
10
Gerade
12
Randabschnitt
12
' Kreissegment
14
Durchbiegung
16
Randversatz
18
Breitstreckwalze
20
Papier, Papierbahn
L Papierlaufrichtung
SP Schrumpfprofil
L Papierlaufrichtung
SP Schrumpfprofil
Claims (28)
1. Verfahren zur Herstellung und Weiterverarbeitung von Papier (20),
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Optimierung wenigstens eines Weiterverabeitungsprozesses
bei der Papierherstellung ermittelte Informationen über das jeweilige
Papier (20) an den jeweiligen Weiterverabeitungsprozeß übermittelt
und in diesem mit berücksichtigt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Weiterverabeitungsprozeß ein Druckprozeß ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Weiterverabeitungsprozeß ein Formatierungsprozeß, insbe
sondere ein Schneidprozeß, ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als bei der Papierherstellung ermittelte Informationen über das
jeweilige Papier (20) mechanische und/oder technologische Eigen
schaften an den jeweiligen Weiterverabeitungsprozeß übermittelt
und in diesem mit berücksichtigt werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als bei der Papierherstellung ermittelte Informationen über das
jeweilige Papier (20) Informationen über die Papierbestandteile oder
die Papierzusammensetzung an den jeweiligen Weiterverabeitungs
prozeß übermittelt und in diesem mit berücksichtigt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als bei der Papierherstellung ermittelte Informationen über das
jeweilige Papier (20) Informationen über wenigstens ein Eigen
schafts- und/oder Zusammmensetzungslängsprofil an den jeweili
gen Weiterverabeitungsprozeß übermittelt und in diesem mit be
rücksichtigt werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als bei der Papierherstellung ermittelte Informationen über das
jeweilige Papier (20) Informationen über wenigstens ein Eigen
schafts- und/oder Zusammmensetzungsquerprofil an den jeweiligen
Weiterverabeitungsprozeß übermittelt und in diesem mit berück
sichtigt werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als bei der Papierherstellung ermittelte Informationen über das
jeweilige Papier (20) Informationen über wenigstens ein Längs- und
wenigstens ein Querprofil von die Papierbahn betreffenden Daten an
den jeweiligen Weiterverabeitungsprozeß übermittelt und in diesem
mit berücksichtigt werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bei der Papierherstellung ermittelten Informationen nach ei
nem Rollenschneidprozeß mittels Datenträgern einer jeden Rolle zu
geordnet werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Weiterverabeitungsprozeß ein Druckprozeß ist und daß zur
Optimierung dieses Druckprozesses der bei der Papierherstellung
entstandene Schrumpf des jeweiligen Papiers (20) beim Bedrucken
entsprechend mit berücksichtigt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß positionsbezogene Schrumpfwerte berücksichtigt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschrumpf (SP) berücksichtigt wird.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein sich in Querrichtung und/oder ein sich in Bahnlauf- oder
Längsrichtung (L) ergebender Schrumpfmittelwert berücksichtigt
wird.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß anhand des Schrumpfmittelwertes der FanOut ausgeglichen
wird.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß anhand des Schrumpfes auf die sich beim Bedrucken des Pa
piers (20) ergebende papierspezifische Ausdehnung geschlossen
wird.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß anhand des Schrumpfes sich in Querrichtung ergebende Unter
schiede der Papierbahnspannung ausgeglichen werden.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem hergestellten Tambour wenigstens ein die betreffenden
Schrumpfwerte umfassender Datensatz zugeordnet wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Datensatz einen dem betreffenden Tambour zugeordneten
Sortierschlüssel umfaßt.
19. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in vorgebbaren Abständen in Längsrichtung ermittelte Quer
schrumpfwerte berücksichtigt werden.
20. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei vorgegebener Breite des zu bedruckenden Papiers (20) ein
Mittelwert der betreffenden Schrumpfwerte in Längs- und/oder
Querrichtung und/oder der Querschrumpf berücksichtigt werden.
21. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine jeweilige Schrumpfkurve (SP) berücksichtigt wird, die
durch eine Gerade (10) oder ein Kreissegment (12') angenähert und
mit einem Durchbiegungs- und einem Randversatzwert (14 bzw. 16)
beschrieben wird.
22. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Kompensation von in Querrichtung ungleichmäßig verlau
fenden Bahnspannungen wenigstens eine Breitstreckwalze (18) ein
gesetzt wird.
23. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine ungleichmäßige Papierausdehnung durch gezieltes Be
feuchten kompensiert wird.
24. Verfahren nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß Papierbereiche mit kleineren Schrumpfwerten stärker befeuch
tet werden als Papierbereiche mit größeren Schrumpfwerten.
25. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei vorgegebener Breite des zu bedruckenden Papiers (20) die
Papierschrumpfung bei der Papierherstellung so eingestellt
und/oder geregelt wird, daß die Schrumpfung bei der in Papierlauf
richtung (L) betrachtet auf der einen, z. B. linken, Seite vorgesehenen
Rolle linear zur Papiermaschinenmitte hin abnimmt, bei den be
nachbarten Rollen konstant ist und bei der auf der anderen, z. B.
linken, Seite vorgesehenen Rolle linear zunimmt.
26. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Papierbahn (20) selbst und/oder ein der betreffenden Pa
pierrolle zugeordnetes Rollenetikett mit den Schrumpfdaten verse
hen wird.
27. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schrumpfdaten auf einem separaten Datenträger gespei
chert werden.
28. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schrumpfdaten über ein Datennetzwerk an die Druckerei
übermittelt werden.
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| DE10011067A DE10011067A1 (de) | 2000-03-07 | 2000-03-07 | Verfahren zur Herstellung und Weiterverarbeitung von Papier |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: VOITH PATENT GMBH, 89522 HEIDENHEIM, DE |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |