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DE10010046A1 - Verfahren zur Herstellung von Aminen und neue Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aminen und neue Amine

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Publication number
DE10010046A1
DE10010046A1 DE2000110046 DE10010046A DE10010046A1 DE 10010046 A1 DE10010046 A1 DE 10010046A1 DE 2000110046 DE2000110046 DE 2000110046 DE 10010046 A DE10010046 A DE 10010046A DE 10010046 A1 DE10010046 A1 DE 10010046A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
olefins
ionic liquid
catalyst
butyl
mmol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000110046
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Greiving
Peter Eilbracht
Carsten Mersch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE2000110046 priority Critical patent/DE10010046A1/de
Priority to AU42423/01A priority patent/AU4242301A/en
Priority to EP01915278A priority patent/EP1265844A1/de
Priority to JP2001563465A priority patent/JP2003525264A/ja
Priority to PCT/EP2001/001826 priority patent/WO2001064621A1/de
Publication of DE10010046A1 publication Critical patent/DE10010046A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D295/00Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/02Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms containing only hydrogen and carbon atoms in addition to the ring hetero elements
    • C07D295/023Preparation; Separation; Stabilisation; Use of additives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C209/00Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton
    • C07C209/24Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by reductive alkylation of ammonia, amines or compounds having groups reducible to amino groups, with carbonyl compounds
    • C07C209/26Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by reductive alkylation of ammonia, amines or compounds having groups reducible to amino groups, with carbonyl compounds by reduction with hydrogen

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Aminen durch katalytische Hydroaminomethylierung von Olefinen und neue Amine.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Aminen durch katalytische Hydroaminomethylierung von Olefinen und neue Amine.
Amine und deren Derivate sind von industrieller Bedeutung als Vorprodukte für Farbstoffe, Feinchemikalien, Pharmazeutika, Agrochemikalien und als Additive für Schmieröle und Dieselkraftstoffe. Amine lassen sich beispielsweise durch reduktive Aminierung von Aldehyden, durch Aminolyse von Alkoholen, durch Hydrierung von Nitrilen oder durch Hydroformylierung von Olefinen herstellen.
Unter Hydroaminomethylierung versteht man die Verknüpfung der Hydroformylie­ rung von Olefinen mit der reduktiven Aminierung der gebildeten Oxoaldehyde. Durch Hydroaminomethylierung von Olefinen lassen sich in einfacher Weise mit großer Variationsbreite primäre, sekundäre oder tertiäre Amine mit einem um eine C1-Einheit erweiterten Kohlenstoffgerüst herstellen. Zur Durchführung der Hydro­ aminomethylierung werden Olefine mit Ammoniak oder Aminen in Gegenwart von Kohlenmonoxid, Wasserstoff und eines Katalysators umgesetzt. So können komplexe Amine oder Stickstoftheterocyclen aus preiswerten Ausgangsmaterialien erhalten werden.
Werden bei der Hydroaminomethylierung homogene Katalysatoren eingesetzt, so besteht das allgemeine Problem der Abtrennung und Rückgewinnung des homogenen Katalysators vom Reaktionsprodukt. Geeignete Methoden zur Katalysa­ torrückführung und -abtrennung bestehen in der Immobilisierung des Katalysators an einen unlöslichen, anorganischen oder organischen Träger oder in der Katalyse im Flüssig-Flüssig-Zweiphasensystem.
Im Falle der Hydroformylierung ist die Zweiphasenkatalyse in wässrig organischen Systemen mit wasserlöslichen Rhodium/Phosphan-Komplexen (Diessen-Hölscher, Adv. Catal. 42, 1998, 473), in perfluorierten Kohlenwasserstoffen (I. Horvath et al., Science 266, 1994, 72) und in ionischen Flüssigkeiten (US 5,874,638) beschrieben.
In EP-A-900 779 ist die Hydroaminomethylierung im wässrig organischen Zweiphasensystem beschrieben. Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass wasser­ lösliche Rhodiumkatalysatoren eingesetzt werden müssen. Die Herstellung dieser Katalysatoren ist teuer und zeitaufwändig. Darüber hinaus ist das Verfahren für höhere Olefine weniger gut geeignet, da durch die zu geringe Wasserlöslichkeit dieser Verbindungen der Stofftransport in die wässrige Phase geschwindigkeits­ bestimmend wird.
Es bestand daher Bedarf an einem Hydroaminomethylierungsverfahren, in dem nach Beendigung der Reaktion eine leichte Abtrennung des Katalysators vom Reaktions­ produkt gegeben ist und der Katalysator nach der Abtrennung ohne zusätzliche Vorbehandlungsschritte für weitere Reaktionen eingesetzt werden kann.
Überraschenderweise wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von Aminen durch Umsetzung von Olefinen mit Ammoniak oder Verbindungen, die mindestens eine primäre oder sekundäre Aminogruppe aufweisen, in Gegenwart von Kohlenmonoxid, Wasserstoff und mindestens eines Katalysators gefunden, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die Umsetzung in Gegenwart einer ionischen Flüssigkeit durchgeführt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren lässt sich in einer einstufigen Reaktion durchführen. Es erlaubt eine einfache Abtrennung des Katalysators und gleichzeitig dessen Wiederverwendung ohne weitere Vorbehandlung. Damit eignet sich das erfindungsgemäße Verfahren auch für eine kontinuierliche Durchführung. Die im erfindungsgemäßen Verfahren einsetzbaren Katalysatoren zeichnen sich besonders durch ihre kostengünstige und einfache Herstellung aus. Weiterhin erlaubt das erfindungsgemäße Verfahren die Herstellung von Aminen mit hoher Selektivität und hohen Ausbeuten.
Bevorzugt werden im erfindungsgemäßen Verfahren Olefine mit 3 bis 20 Kohlen­ stoffatomen, ganz besonders bevorzugt solche mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen, umgesetzt. Dabei können aliphatische Olefine mit einer oder mehreren, nicht-konju­ gierten Doppelbindungen, cycloaliphatische Olefine mit bis zu 3 Carbocyclen und aromatische Vinylverbindungen eingesetzt werden. Beispiele solcher Verbindungen sind Alkene mit einer endständigen Doppelbindung wie Ethen, Propen, 1-Buten, 1- Penten, 1-Hexen, 1-Hepten, 1-Octen, 1-Decen, 1-Nonen, 1-Dodecen, 1-Hexadecen, Diene wie 1,4-Hexadien, α,ω-Diene wie 1,5-Hexadien und 1,7-Octadien, Triene wie Cyclododeca-1,5,9-trien, Cycloolefine wie Cyclopenten, Cyclohexen, Norbornen, Dicyclopentadien, 1,5-Cyclooctadien und aromatische Vinylverbindungen wie Styrol. Die im erfindungsgemäßen Verfahren einsetzbaren Olefine können auch ein- oder mehrfach substituiert sein oder Heteroatome enthalten. Bevorzugte Substituenten sind beispielsweise C1-C4-Alkyl, vorzugsweise Methyl oder Ethyl, C2-C4-Alkenyl, vorzugsweise Ethenyl, Phenyl, Benzyl, Hydroxy oder Carboxylat. Beispiele für bevorzugte substituierte Olefine sind α-Methylstyrol, 3,3- Dimethylpentadien, 2,3-Dimethylbutadien, 4-Vinylcyclohexen, 3-Vinylcyclohexen, 1-Methylen-2-vinylcyclopentan, Pinen und Limonen. Bevorzugte Heteroatome sind Sauerstoff, Stickstoff und Silicium. Beispiele für bevorzugte Heteroatom enthaltende Olefine sind 2,5-Dihydrofuran, Diallylether, Methylallyl-ethyl-ether, N-Ethyl- N-methylallylacetamid, N,N-Diethylallylamin, N-Acetyldiallylamin, Triethylvinyl­ silan, Trimethylallylsilan, Bis-Methylallyl-dimethylsilan. Ganz besonders bevorzugte Olefine sind 1-Octen, 1-Dodecen, 1,7-Octadien, Cyclohexen, Styrol und α-Methylstyrol. Es können auch Mischungen von Olefinen eingesetzt werden.
Wird im erfindungsgemäßen Verfahren Ammoniak eingesetzt, so kann dieser der Reaktion als Gas oder in Form einer wässrigen Lösung zugesetzt werden. Die wässrige Lösung enthält bevorzugt 5 bis 35 Gew.-% Ammoniak bei Raumtemperatur und Normaldruck.
Im erfindungsgemäßen Verfahren werden vorzugsweise Olefine mit Verbindungen umgesetzt, die mindestens eine primäre oder sekundäre Aminogruppe aufweisen.
Die im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Verbindungen mit mindestens einer primären oder sekundären Aminogruppe können ein- oder mehrfach substituiert sein und/oder Heteroatome enthalten. Bevorzugte Substituenten sind C1-C4-Alkyl, C4-C8-Cycloalkyl, Benzyl, Hydroxy, Carboxy, Alkyloxycarbonyl. Bevorzugte Heteroatome sind Sauerstoff und Stickstoff. Beispiele bevorzugter Verbindungen, welche mindestens eine primäre oder sekundäre Aminogruppe aufweisen sind Dimethylamin, Diethylamin, Dipropylamin, Dibutylamin, N-Butylamin, tert.- Butylamin, Isopropylamin, Morpholin, Thiomorpholin, Piperidin, Pyrolidin, 1-Aminoethan-2-ol, 3-Amino-2,2-dimethyl-propionsäure, 4-(Aminomethyl)- piperidin, L-Prolinethylester, Glycinethylester, L-Prolinol, L-Valinol, p-Anisidin. Besonders bevorzugte Verbindungen, welche mindestens eine primäre oder sekundäre Aminogruppe aufweisen, sind Morpholin, Cyclohexylamin und Benzylamin.
Die Verbindungen, die mindestens eine primäre oder sekundäre Aminogruppe aufweisen werden vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 20 Äquivalenten, bevorzugt 0,8 bis 15 Äquivalenten, besonders bevorzugt 1 bis 5 Äquivalenten, bezogen auf das eingesetzte Olefin.
Im erfindungsgemäßen Verfahren kann das Verhältnis von Kohlenmonoxid und Wasserstoff in weiten Grenzen variieren. Günstig ist ein Verhältnis von Kohlen­ monoxid zu Wasserstoff von 10 : 1 bis 1 : 30, insbesondere von 5 : 1 bis 1 : 8, besonders bevorzugt von 1 : 2 bis 1 : 5. Ebenfalls vorteilhaft ist ein Zupressen von Synthesegas im Verhältnis Kohlenmonoxid zu Wasserstoff von 1 : 1 bis 1 : 5, insbesondere von 1 : 1 bis 1 : 3 und gegebenenfalls späteres Zupressen von reinem Wasserstoff im Verlauf der Reaktion.
Kohlenmonoxid und Wasserstoff können mit einem Druck von 2 bis 30 MPa, vorzugsweise von 5 bis 15 MPa, zugesetzt werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden als Katalysatoren Metalle aus der Gruppe VIII des Periodensystems der Elemente in elementarer oder gebundener Form eingesetzt. Besonders gut eignen sich unter Reaktionsbedingungen Katalysatoren, die in der ionischen Flüssigkeit löslich oder gut suspendierbar sind, z. B. lösliche Verbindungen der Metalle aus der Gruppe VIII des Periodensystems der Elemente oder diese Metalle in fein verteilter (kolloidaler) elementarer Form. Bevorzugte Metalle aus der Gruppe VIII des Periodensystems der Elemente sind Rhodium und Iridium. Bevorzugte Katalysatoren sind Rhodium- und Iridiumverbindungen. Besonders bevorzugte Rhodiumkatalysatoren sind RhCl3, [RhCl(CO)2]2, [Rh(COD)Cl]2, Rh6(CO)16, Rh4(CO)12, HRh(CO)(PPh3)3, Rh(acac)3, Rh(acac)(CO)2 und elementares Rhodium. Ein ganz besonders bevorzugter Rhodiumkatalysator ist Rh(acac)(CO)2. Ein bevorzugter Iridiumkatalysator ist [Ir(COD)Cl]2. Für die Herstellung von sekundären Aminen aus Olefinen und primären Aminen enthält der Katalysator bevorzugt sowohl Rhodium als auch Iridium in elementarer oder gebundener Form, wobei das molare Verhältnis von Rhodium zu Iridium zwischen 2 : 1 und 1 : 200, insbesondere zwischen 1 : 1 und 1 : 100 liegt. Ganz besonders bevorzugt ist hierbei der Einsatz von Rh(acac)(CO)2 und [Ir(COD)Cl]2.
Im erfindungsgemäßen Verfahren kann der Katalysator in einer Menge von 0,01 Mol-% bis 5 Mol-%, bevorzugt 0,05 Mol% bis 1 Mol-%, besonders bevorzugt 0,1 Mol-% bis 0,8 Mol-%, bezogen auf das eingesetzte Olefin eingesetzt werden.
Bei den im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten ionischen Flüssigkeiten han­ delt es sich um flüssige Salze der Formel Q+ A-, die bevorzugt bei Temperaturen unterhalb von 100°C, insbesondere bei Temperaturen unterhalb von 80°C und besonders bevorzugt bei Temperaturen unterhalb von 50°C flüssige Salze bilden.
In der Formel Q+ A- steht Q+ bevorzugt für ein quartäres Ammonium- und/oder Phosphoniumion. Besonders bevorzugt handelt es sich bei Q+ um eine Verbindung aus der Reihe
R1R2R3R4N+, R1R2R3R4P+, R1R2N+=CR3R4, R1R2P+=CR3R4
worin
R1 bis R4 unabhängig voneinander Wasserstoff - wobei R1 bis R4 nicht gleichzeitig für Wasserstoff stehen -, gesättigtes oder ungesättigtes C1-C12-Alkyl, C3-C8- Cycloalkyl, C6-C10-Aryl oder C7-C11-Aralkyl bedeuten.
Besonders bevorzugt handelt es sich bei Q+ um ein Ammonium- und/oder Phospho­ niumion, welches sich von einem stickstoff- und/oder phosphorhaltigen Heterocyclus ableitet, welcher 1, 2 oder 3 Stickstoff- und/oder Phosphoratome aufweist und den nachfolgenden allgemeinen Formeln entspricht
in welchen der Ring aus 4 bis 10, bevorzugt 5 bis 6 Hetero- und Kohlenstoffatomen besteht und R1 und R2 die oben angegebene Bedeutung besitzen.
Weiterhin steht Q+ bevorzugt für quarternäre Ammonium- und/oder Phosphoniumionen aus der Reihe
R1R2N+=C R3-R5-R3 C=N+R1R2 und R1R2P+=C R3-R5-R3 C=P+R1R2
worin
R1, R2 und R3 gleich oder verschieden sind und die oben angegebene Bedeutung besitzen und
R5 für einen C1-C6-Alkylen- oder Phenylenrest steht.
Bevorzugte Beispiele für R1 bis R4 sind Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, sek.-Butyl, tert.-Butyl, Amyl, Methylen, Ethyliden, Phenyl oder Benzyl, bevorzugte Beispiele für R5 sind Methylen, Ethylen, Propylen oder Phenylen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform steht Q+ für N-Butylpyridinium, N-Ethylpyridinium, N-Methylpyridinium, 3-Butyl-1-methylimidazolium, Diethylpyrazolium, 3-Ethyl-1- methylimidazolium, Pyridinium, Tetramethylphenylammonium und Tetrabutyl­ phosphonium. In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform steht Q+ für 3- Butyl-1-methylimidazolium.
In der Formel Q+ A- steht A- bevorzugt für Hexafluorophosphat, Hexafluoroantimonat, Hexafluoroarsenat, Fluorosulfonat, Tetrafluoroborat, Nitrat, Alkylsulfonat, Hydrogensulfat, Acetat, Oleat oder Acetylacetonat. Besonders bevorzugt steht A- für Tetrafluoroborat oder Hexafluorophosphat.
Ganz besonders bevorzugte Verbindungen Q+ A- sind 3-Butyl-1-methylimidazo­ liumtetrafluoroborat und 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexafluorophosphat.
Im erfindungsgemäßen Verfahren können auch Mischungen verschiedener ionischer Flüssigkeiten eingesetzt werden.
Im erfindungsgemäßen Verfahren wird die ionische Flüssigkeit bevorzugt in einem molaren Verhältnis von 10 : 1 bis 1 : 1, bezogen auf das Olefin, eingesetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei Temperaturen zwischen 50°C und 180°C, vorzugsweise zwischen 80°C und 150°C, insbesondere zwischen 100°C und 130°C durchgeführt werden, wobei sichergestellt sein muss, dass die eingesetzten ionischen Flüssigkeiten bei dieser Temperatur flüssig sind.
Als Reaktionsgefäße werden vorzugsweise Druckreaktoren mit magnetischer oder mechanischer Rühr- oder Mischeinrichtung verwendet. Während der Umsetzung ist eine gute Durchmischung der vorhandenen Phasen vorteilhaft. Dies kann insbesondere durch intensives Rühren und/oder Umpumpen bewirkt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann in Substanz oder in einem Lösungsmittel durchgeführt werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden Lösungsmittel eingesetzt. Diese Lösungsmittel sind bevorzugt inerte, mit Wasser nicht oder nur wenig mischbare Lösungsmittel. Beispiele für solche Lösungsmittel sind Toluol, Benzol, Xylole, Diethylether, Methyl-tert.-butylether und Alkane wie Hexan, Pentan und Octan. Ein besonders bevorzugtes Lösungsmittel ist Toluol.
Wird im erfindungsgemäßen Verfahren Ammoniak eingesetzt, so erfolgt die Reaktionsführung beispielsweise so, dass die wässrige Ammoniaklösung zusammen mit dem Olefin in einem Gemisch aus ionischer Flüssigkeit und gegebenenfalls in Anwesenheit eines Lösungsmittels, vorzugsweise Toluol, vorgelegt wird. Anschließend kann der Katalysator zugegeben werden. Arbeitet man in einem Druckbehälter, so kann dieser mit einem Inertgas gespült werden und anschließend mit Kohlenmonoxid und Wasserstoff befüllt werden. Die Reaktionszeit beträgt im allgemeinen 1 bis 50 Stunden, vorzugsweise 3 bis 20 Stunden. Eine kontinuierliche Reaktionsführung ist ebenfalls möglich.
Wird im erfindungsgemäßen Verfahren eine Verbindung mit mindestens einer primären oder sekundären Aminogruppe eingesetzt, so erfolgt die weitere Reaktionsführung so, dass diese Verbindung mit dem Olefin in einem Gemisch aus ionischer Flüssigkeit und gegebenenfalls in Anwesenheit eines Lösungsmittels, vorzugsweise Toluol, vorgelegt wird. Die weitere Reaktionsführung kann analog zu obiger Beschreibung erfolgen.
Nach dem Ende der Reaktion kann der Druckreaktor gekühlt, durch Druckent­ spannung von Kohlenmonoxid und Wasserstoff befreit und das Reaktionsgemisch entnommen werden. Im allgemeinen trennen sich die Phasen bei Abschalten der Durchmischungseinrichtung von allein. Die organische Phase enthält das Reaktionsprodukt und kann destillativ oder säulenchromatographisch aufgearbeitet werden.
Die Erfindung betrifft weiterhin die neuen Amine N-cyclohexyl-N-nonylamin, N- cyclohexyl-N-2-methyloctylamin und N-Benzyl-N-2-methyloctylamin.
Beispiele Allgemeine Arbeitsvorschrift 1
In einen PTFE-Einsatz eines 250 ml Druckbehälters wurden definierte Mengen Olefin und Amin einem Gemisch aus ionischer Flüssigkeit und Toluol vorgelegt. Dazu wurde eine definierte Menge des Katalysators gegeben und der Druckbehälter anschließend verschlossen. Der Druckbehälter wurde mit Argon gespült und an­ schließend mit Wasserstoff und Kohlenmonoxid befüllt. Nach Beendigung der Reaktion wurde der Druckbehälter abgekühlt, entspannt und mit Argon gespült. Der Reaktionsansatz wurde in einen Scheidetrichter überführt und die Phasen getrennt. Die organische Phase wurde über eine kurze Al2O3-Säule (2 cm Durchmesser, 3 cm Länge) mit einem Cyclohexan/MTBE-Gemisch (5/1) als Eluens filtriert. An­ schließend wurden die Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Eine Trennung der Isomeren erfolgte an Al2O3 mit PE/MTBE-Gemischen als Laufmittel.
PE = Petrolether 30-60, MTBE = Methyl-tert.-butylether, acac = acetylacetonat NEt3 = Triethylamin
1. Umsetzungen von 1-Octen mit Morpholin in Gegenwart von 3-Butyl-1- methylimidazolium-hexafluorophosphat 1. Zyklus
Ansatz:
 1,683 g (15 mmol) 1-Octen
 1,307 g (15 mmol) Morpholin
 8 mg (0.2 Mol%) Rh(acac)(CO)2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa­ fluorophosphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
, 110°C, 20 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1, eine analytische Trennung (ca. 800 mg) erfolgte säulenchromatographisch an Al2
O3
mit einem PE/MTBE-Gemisch (10/1).
Ausbeute: 2,77 g (88%), schwach gelbe Flüssigkeit.
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen­ setzung:
50% 4-Nonylmorpholin
39% 4-(2-Methyloctyl)-morpholin
 7% 4-(2-Ethylheptyl)-morpholin
 4% 4-(2-Propylhexyl)-morpholin
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1,01 : 1
Die Phase, welche die ionische Flüssigkeit und den Katalysator enthielt, wurde ohne Aufarbeitung für weitere Umsetzungen eingesetzt.
2-5. Zyklus
Ansatz:
 1,683 g (15 mmol) 1-Octen
 1,307 g (15 mmol) Morpholin
10 ml abs. Toluol
Katalysatorlösung aus vorherigem Zyklus
Bedingungen: analog Zyklus 1
Durchführung: analog Zyklus 1
Die Phase, welche die ionische Flüssigkeit und den Katalysator enthielt, wurde ohne Aufarbeitung für weitere Umsetzungen eingesetzt.
6. Zyklus
Ansatz:
 5,049 g (45 mmol) 1-Octen
 1,307 g (45 mmol) Morpholin
10 ml abs. Toluol
Katalysatorlösung aus Zyklus 5
Bedingungen: analog Zyklen 1-5, Reaktionszeit 60 h
Durchführung: analog Zyklen 1-5; Druckverlust gegenüber Anfangsdruck: 15 bar
Ausbeute: 9,14 g (95%)
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1,04 : 1
2. Umsetzungen von 1-Octen mit Morpholin in Gegenwart von 3-Butyl-1- methylimidazolium-tetrafluorophosphat 1. Zyklus
Ansatz:
 1,683 g (15 mmol) 1-Octen
 1,307 g (15 mmol) Morpholin
 8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumtetra­ fluoroborat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
, 110°C, 20 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1
Ausbeute: 2,54 g (79%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen­ setzung:
55% 4-Nonylmorpholin
39% 4-(2-Methyloctyl)-morpholin
 4% 4-(2-Ethylheptyl)-morpholin
 1% 4-(2-Propylhexyl)-morpholin
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1,23 : 1
Die Phase, welche die ionische Flüssigkeit und den Katalysator enthielt, wurde ohne Aufarbeitung für weitere Umsetzungen eingesetzt.
2.-4. Zyklus
Ansatz:
 1,683 g (15 mmol) 1-Octen
 1,307 g (15 mmol) Morpholin
10 ml abs. Toluol
Katalysatorlösung aus vorherigem Zyklus
Bedingungen: analog Zyklus 7
Durchführung: analog Zyklus 7
3. Bestimmung der Turn-over-frequency
Ansatz:
 5,611 g (50 mmol) 1-Octen
 1,307 g (50 mmol) Morpholin
 8 mg (0.06 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazolium­ hexafluorophosphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
, 110°C, Reaktionszeit 8 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1
Ausbeute: 8,31 g (78%)
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 3,7 : 1
Turn-over-number = 1256
Turn-over-frequency = 157 h-1
4. Umsetzung von 1-Dodecen mit Morpholin
Ansatz:
 2,526 g (15 mmol) 1-Dodecen
 1,307 g (15 mmol) Morpholin
 8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa­ fluorophosphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
, 110°C, 20 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1, das Produktgemisch wurde säulenchromatographisch gereinigt (Al2
O3
, PE/MTBE = 5 : 1).
Ausbeute: 3,612 g (90%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen­ setzung:
47% 4-Tridecylmorpholin
32% 4-(2-Methyldodecyl)-morpholin
14% weitere Isomere (z. B. 4-(2-Ethylundecyl)-morpholin)
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1 : 1
5. Umsetzung von Styrol mit Morpholin
Ansatz:
 1,562 g (15 mmol) Styrol
 1,307 g (15 mmol) Morpholin
 8 mg (0.2 Mol%) Rh(acac)(CO)2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazolium­ hexafluorophosphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
, 110°C, 20 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1, das Produktgemisch wurde säulenchromatographisch gereinigt (Al2
O3
, PE/MTBE 5 : 1).
Ausbeute: 2,22 g (73%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen­ setzung:
76% 4-(2-Phenyl-propyl)-morpholin
17% 4-(3-Phenyl-propyl)-morpholin
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1 : 4,5
6. Umsetzung von 1,7-Octadien mit Morpholin (zweifache Hydroamino­ methylierung)
Ansatz:
 1,653 g (15 mmol) 1,7-Octadien
 2,614 g (30 mmol) Morpholin
 8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 ml abs. Toluol
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa­ fluorophosphat
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
, 110°C, 20 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1
Ausbeute: 3,89 g (83%) isomere Dimorpholinodecane
Gaschromatographische Bestimmung der Isomerenverhältnisse:
(n, n) : (iso, n) : (iso, iso) = 31 : 46 : 18
Allgemeine Arbeitsvorschrift 2
In den PTFE-Einsatz eines eines 250 ml Druckbehälters wurden definierte Mengen Olefin und Amin in einem Gemisch aus ionischer Flüssigkeit und Toluol vorgelegt. Dazu wurde eine definierte Menge des Katalysatorgemisches gegeben und der Druckbehälter geschlossen. Der Druckbehälter wurde mit Argon gespült und an­ schließend mit Wasserstoff und Kohlenmonoxid befüllt. Nach Beendigung der Reaktion wurde der Druckbehälter abgekühlt, entspannt und mit Argon gespült. Der Reaktionsansatz wurde in einen Scheidetrichter überführt und die Phasen wurden getrennt. Die organische Phase wurde über eine kurze Al2O3-Säule (2 cm Durchmesser, 3 cm Länge) mit einem Cyclohexan/MTBE-Gemisch (5/1) als Eluens filtriert. Anschließend wurden am Rotationsverdampfer die Lösungsmittel entfernt. Eine Abtrennung des n-Isomers von den iso-Isomeren erfolgte säulenchromato­ graphisch an SiO2 mit MTBE/PE/Ethanol/Triethylamin-Gemischen.
7. Umsetzungen von 1-Octen mit Cyclohexylamin in Gegenwart von 3-Butyl-1- methylimidazoliumhexafluorophosphat Versuch 7.1
Ansatz:
 1,683 g (15 mmol) 1-Octen
 1,488 g (15 mmol) Cyclohexylamin
 8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
50 mg (1 Mol-%) [Ir(COD)Cl]2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa­ fluorophosphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
, 110°C, 40 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2
Ausbeute: 2,61 g (77%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen­ setzung:
45% Nonyl-cyclohexyl-amin
35% 2-Methyloctyl-cyclohexyl-amin
 7% 2-Ethylheptyl-cyclohexyl-amin
 1% 3-Propylhexyl-cyclohexyl-amin
 2% isomere Nonyl-cyclohexyl-imine
Verhältnis n-Isomere : iso-Isomere = 1 : 1
 2% höhersiedende Anteile
Spektroskopische Daten N-cyclohexyl-N-nonylamin 1
H-NMR (400 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 0.88 (3H, t, 3
J = 6.8 Hz, CH 3
CH2
), 1.0-1.1 (2H, m, CH2
), 1.11-1.21 (2H, m, CH2
), 1.21-1.32 (13H, m, 6 × CH2
+ NH), 1.41-1.48 (2H, m, CH2
), 1.59-1.64 (2H, m, CH2
), 1.69-1.74 (2H, m, CH2
), 1.84-1.89 (2H, m, CH2
), 2.39 (1H, m, NH-CHCyclohexyl
), 2.60 (2H, t, 3
J = 7.3 Hz, CH2
-CH 2
-NH).
13
C-NMR (100 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 14.1 (CH3
), 22.7, 25.2, 26.2, 27.5, 29.3, 29.6, 29.6, 30.6, 31.9, 33.7 (10 × CH2
), 47.2 (CH2
-NH), 57.0 (NH-CHCyclohexyl
).
IR (Film, NaCl): [cm-1
] = 3304 (vw, br), 2954 (s), 2925 (s), 2854 (s), 1464 (m), 1450 (m), 1377 (w), 1369 (w), 1347 (w), 1304 (w), 1259 (w), 1132 (w).
GC-MS (EI, 70 eV): m/z [%] = 226 (M+
+ 1, 100), 182 (40), 112 (90), 56 (40).
N-cyclohexyl-N-2-methyloctylamin 1
H-NMR (400 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 0.86-0.90 (6H, m, 2 × CH3
), 1.01-1.11 (3H, m, CH2
+ CH
-CH3
), 1.12-1.20 (2H, m, CH2
), 1.21-1.35 (11H, m, 5 × CH2
+ NH), 1.51-1.63 (2H, m, CH2
), 1.68-1.75 (2H, m, CH2
), 1.84-1.89 (2H, m, CH2
), 2.31-2.38 (2H, m, CH 2
-NH), 2.72 (1H, m, NH-CHCyclohexyl
).
13
C-NMR (100 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 14.1 (CH3
), 18.3 (CH-C
H3
), 22.7, 25.2, 26.3, 27.0, 29.7, 31.9, 33.9, 35.2 (8 × CH2
), 33.5 (C
H-CH3
), 53.7 (CH2
-NH), 57.0 (NH-CHCyclohexyl
).
IR (Film, NaCl): [cm-1
] = 3304 (vw, br), 2954 (s), 2925 (s), 2854 (s), 1464 (m), 1450 (m), 1377 (w), 1369 (w), 1347 (w), 1304 (w), 1259 (w), 1132 (w).
GC-MS (EI, 70 eV): m/z [%] = 226 (M+
+ 1, 80), 182 (S), 112 (100), 55 (30).
Versuch 7.2
Ansatz:
 1,683 g (15 mmol) 1-Octen
 1,488 g (15 mmol) Cyclohexylamin
 8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 mg (0.2 Mol-%) [Ir(COD)Cl]2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa­ fluorophosphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
, 110°C, 40 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2, das Produktgemisch wurde säulenchromatographisch an SiO2
/Laufmittel:
MTBE : PE : EtOH : NEt3
= 10 : 10 : 1 : 0.5 getrennt.
Ausbeute: 2,97 g (88%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen­ setzung:
47% Nonyl-cyclohexyl-amin
41% 2-Methyloctyl-cyclohexyl-amin
 5% 2-Ethylheptyl-cyclohexyl-amin
 2% 2-Propylhexyl-cyclohexyl-amin
Spuren isomerer Nonyl-cyclohexyl-imine, höhersiedende Anteile
8. Umsetzungen von 1-Octen und Benzylamin in Gegenwart von 3-Butyl-1- methylimidazoliumhexafluorophosphat 1. Zyklus
Ansatz:
 1,683 g (15 mmol) I-Octen
 1,607 g (15 mmol) Benzylamin
 8 mg (0.2 mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 mg (0.1 Mol-%) [Ir(COD)Cl]2
10 ml abs. Toluol
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa­ fluorophosphat
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
, 110°C, 66 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2, das erhaltene Produktgemisch wurde säulenchromatographisch an SiO2
/Laufmittel:
MTBE : PE : EtOH : NEt3
= 20 : 10 : 1 : 0.5 getrennt.
Ausbeute: 2,98 g (85%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen­ setzung:
39% Nonyl-benzyl-amin
38% 2-Methyloctyl-benzyl-amin
 9% 2-Ethylheptyl-benzyl-amin
 4% 2-Propylhexyl-benzyl-amin
 8% Höhersieder (Bis-Nonyl-benzyl-amine)
Nonyl-benzyl-amin
Die spektroskopischen Daten stimmen mit der Literatur überein.
N-Benzyl-N-2-methyloctylamin 1
H-NMR (400 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 0.8-0.9 (2 × 3H, m, CH-CH 3
und CH 3
-CH2
), 1.15-1.4 (12H, m, 6 × CH2
), 2.53 (1H, m, CH
-CH3
), 3.78 (2H, s, NH-CH 2
-Ph), 7.2-7.4 (5H, m, PhH).
13
C-NMR (100 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 14.1 (CH3
), 18.2 (CH3
), 22.7, 27.0, 29.6, 31.9, 35.0 (5 × CH2
), 33.3 (C
H-CH3
), 54.2 (CH-C
H2
-NH), 56.0 (NH-C
H2
-Ph), 126.8, 128.1, 128.3 (Car.
), 140.8 (Cq
).
GC-MS (EI, 70 eV): m/z [%] = 234 (M+
+ 1, 40), 120 (100), 106 (10), 91 (100), 65 (15).
IR (Film, NaCl): [cm-1
] = 3436 (w, br), 2957 (s), 2925 (s), 2854 (s), 2807 (s), 1457 (m), 1397 (w), 1376 (w), 1357 (w), 1332 (w), 1303 (w), 1273 (w), 1206 (w), 1143 (m), 1120 (s), 1071 (w), 1035 (w), 1012 (w), 916 (w), 867 (m).
Die Phase, welche die ionische Flüssigkeit und den Katalysator enthielt, wurde ohne Aufarbeitung für weitere Umsetzungen eingesetzt.
2. Zyklus
Ansatz:
 3,366 g (30 mmol) 1-Octen
 3,214 g (30 mmol) Benzylamin
10 ml abs. Toluol Katalysatorlösung Zyklus 1
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
, 110°C, 66 h
Durchführung: analog Zyklus 1
Ausbeute: 6,85 g (98%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen­ setzung:
39% Nonyl-benzyl-amin
38% 2-Methyloctyl-benzylamin
 9% 2-Ethylheptyl-benzyl-amin
 4% 2-Propylhexyl-benzyl-amin
 8% Höhersieder (Bis-Nonyl-benzyl-amine)
3. Zyklus
Ansatz:
 1,683 g (15 mmol) 1-Octen
 1,607 g (15 mmol) Benzylamin
10 ml abs. Toluol Katalysatorlösung Versuch 16
Bedingungen: 20 bar CO, SO bar H2
, 110°C, 16 h
Durchführung: analog Zyklus 2
Ausbeute: 3,45 g (99%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen­ setzung:
42% Nonyl-benzyl-amin
37% 2-Methyloctyl-benzyl-amin
 8% 2-Ethylheptyl-benzyl-amin
 4% 2-Propylhexyl-benzyl-amin
 8% Höhersieder (Bis-Nonyl-benzyl-amine)
4. Zyklus
Ansatz:
 3,366 g (30 mmol) 1-Octen
 3,214 g (30 mmol) Benzylamin
10 ml abs. Toluol Katalysatorlösung Zyklus 3
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
, 110°C, 16 h
Durchführung: analog Zyklus 3
Ausbeute: 7,00 g (100%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen­ setzung:
41% Nonyl-benzyl-amin
40% 2-Methyloctyl-benzyl-amin
 8% 2-Ethylheptyl-benzyl-amin
 3% 2-Propylhexyl-benzyl-amin
9. Umsetzung von α-Methylstyrol und Benzylamin in BMIPF6 als Katalysatorphase Versuch 21
Ansatz:
 1.773 g (15 mmol) α-Methylstyrol
 1.607 g (15 mmol) Benzylamin
 8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 mg (0.1 Mol-%) [Ir(COD)Cl]2
10 ml abs. Toluol
10 ml 3-Butyl-1-methyl-imidazoliumhexa­ fluorophosphat
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
, 110°C, 66 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2, das Rohprodukt (1.5 g) wurde säulenchromatographisch an SiO2
/Laufmittel:
MTBE : PE : EtOH : NEt3
= 10 : 10 : 1 : 0.5 gereinigt.
Ausbeute: 390 mg (11%) 3-Phenylbutyl-benzyl-amin
Spektroskopische Daten: stimmen mit denen der Literatur überein.
10. Umsetzung von Cyclohexen mit Benzylamin in Gegenwart von 4-Butyl-1- methylimidazoliumhexafluorophosphat Versuch 22
Ansatz:
 1,232 g (15 mmol) Cyclohexen
 1,607 g (15 mmol) Benzylamin
 8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 mg (0.1 Mol-%) [Ir(COD)Cl]2
10 ml 4-Butyl-1-methylimidazoliumhexafluorophopsphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar 1%, 110°C, 66 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2
Ausbeute: 1.87 g (61%)
Cyclohexylmethyl-benzyl-amin
C14
H21
N (203.32 g.mol-1
):
Berechnet:
C: 82.7, H: 10.4, N: 6.9;
Gefunden:
C: 82.6, H: 10.4, N: 6.8;
1
H-NMR (400 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 0.91 (2H, m, CH2
Ring), 1.21 = (4H, m, 2 × CH2
Ring), 1.34 (1H, s, br, NH), 1.47 (1H, m, CH), 1.71 (4H, m, 2 × CH2
Ring), 2.46 (2H, d, 3
J = 6.5 Hz, NH-CH 2
-CH), 3.77 (2H, s, NH-CH 2
-Ph), 7.2-7.35 (5H, m, PhH).
13
C-NMR (400 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 26.1, 26.7, 31.5 (3 × CH2
), 38.0 (CH), 54.2 (CH-C
H2
-NH), 56.3 (NH-C
H2
-Ph), 126.8, 128.0, 128.3 (Car.
), 140.7 (Cq
).
IR (Film, NaCl): [cm-1
] = 3338 (vw, br), 3085 (w), 3062 (w), 3026 (w), 2922 (s), 2851 (s), 2808 (m), 2750 (w), 2666 (w), 1495 (w), 1450 (m), 1124 (w), 1100 (w), 1073 (w), 1028 (w)
MS (EI, 70 eV): m/z [%] = 203 (M+
, 22), 120 (100), 106 (16), 91 (100), 65 (14), 55 (12), 41 (14)

Claims (14)

1. Verfahren zur Herstellung von Aminen durch Umsetzung von Olefinen mit Ammoniak oder Verbindungen, die mindestens eine primäre oder sekundäre Aminogruppe aufweisen, in Gegenwart von Kohlenmonoxid, Wasserstoff und mindestens eines Katalysators, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart einer ionischen Flüssigkeit durchgeführt wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Olefin ausgewählt ist aus der Gruppe der Olefine mit bis zu 3 nicht-konjugierten Doppelbindungen, der Cycloolefine mit bis zu 3 Carbocyclen und der Arylvinylverbindungen.
3. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Olefine 1-Octen, 1-Dodecen, 1,7-Octadien, Cyclohexen, Styrol oder α-Methylstyrol eingesetzt werden.
4. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen mit mindestens einer primären oder sekundären Aminogruppe ein oder mehrere Substituenten aus der Reihe C1-C4-Alkyl, C4-C8-Cycloalkyl, Benzyl, Hydroxy, Carboxy und Alkyloxycarbonyl tragen und/oder Heteroatome enthalten.
5. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Katalysator Metalle aus der Gruppe VIII des Periodensystems der Elemente in elementarer oder gebundener Form eingesetzt werden.
6. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Katalysator aus der Gruppe Rhodium- und Iridiumverbindung eingesetzt wird.
7. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Katalysator aus der Gruppe Rh(acac)(CO)2 und [Ir(COD)Cl]2 eingesetzt wird.
8. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der ionischen Flüssigkeit um Salze der Formel Q+A- handelt, welche bei einer Temperatur unterhalb von 100°C flüssig sind und worin Q+ für ein quartäres Ammonium- und/oder Phosphoniumion steht und A- für ein Anion aus der Reihe Hexafluorophosphat, Hexafluoroantimonat, Hexafluoroarsenat, Fluorosulfonat, Tetrafluoroborat, Nitrat, Alkylsulfonat, Hydrogensulfonat, Acetat, Oleat oder Acetylacetonat steht.
9. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als ionische Flüssigkeit 3-Butyl-1-methyl­ imidazoliumtetrafluoroborat oder 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexafluoro­ phosphat eingesetzt wird.
10. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass es in Gegenwart eines Lösungsmittels, durchgeführt wird.
11. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es als einstufiges Verfahren durchgeführt wird.
12. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Olefine mit Verbindungen, die mindestens eine primäre oder sekundäre Aminogruppe aufweisen, umgesetzt werden.
13. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Olefine mit Ammoniak umgesetzt werden.
14. Verfahren gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass Ammoniak als Gas oder als in Wasser gelöstes Gas eingesetzt wird.
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