DE10010046A1 - Verfahren zur Herstellung von Aminen und neue Amine - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Aminen und neue AmineInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Aminen durch katalytische Hydroaminomethylierung von Olefinen und neue Amine.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Aminen durch
katalytische Hydroaminomethylierung von Olefinen und neue Amine.
Amine und deren Derivate sind von industrieller Bedeutung als Vorprodukte für
Farbstoffe, Feinchemikalien, Pharmazeutika, Agrochemikalien und als Additive für
Schmieröle und Dieselkraftstoffe. Amine lassen sich beispielsweise durch reduktive
Aminierung von Aldehyden, durch Aminolyse von Alkoholen, durch Hydrierung von
Nitrilen oder durch Hydroformylierung von Olefinen herstellen.
Unter Hydroaminomethylierung versteht man die Verknüpfung der Hydroformylie
rung von Olefinen mit der reduktiven Aminierung der gebildeten Oxoaldehyde.
Durch Hydroaminomethylierung von Olefinen lassen sich in einfacher Weise mit
großer Variationsbreite primäre, sekundäre oder tertiäre Amine mit einem um eine
C1-Einheit erweiterten Kohlenstoffgerüst herstellen. Zur Durchführung der Hydro
aminomethylierung werden Olefine mit Ammoniak oder Aminen in Gegenwart von
Kohlenmonoxid, Wasserstoff und eines Katalysators umgesetzt. So können
komplexe Amine oder Stickstoftheterocyclen aus preiswerten Ausgangsmaterialien
erhalten werden.
Werden bei der Hydroaminomethylierung homogene Katalysatoren eingesetzt, so
besteht das allgemeine Problem der Abtrennung und Rückgewinnung des
homogenen Katalysators vom Reaktionsprodukt. Geeignete Methoden zur Katalysa
torrückführung und -abtrennung bestehen in der Immobilisierung des Katalysators an
einen unlöslichen, anorganischen oder organischen Träger oder in der Katalyse im
Flüssig-Flüssig-Zweiphasensystem.
Im Falle der Hydroformylierung ist die Zweiphasenkatalyse in wässrig organischen
Systemen mit wasserlöslichen Rhodium/Phosphan-Komplexen (Diessen-Hölscher,
Adv. Catal. 42, 1998, 473), in perfluorierten Kohlenwasserstoffen (I. Horvath et al.,
Science 266, 1994, 72) und in ionischen Flüssigkeiten (US 5,874,638) beschrieben.
In EP-A-900 779 ist die Hydroaminomethylierung im wässrig organischen
Zweiphasensystem beschrieben. Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass wasser
lösliche Rhodiumkatalysatoren eingesetzt werden müssen. Die Herstellung dieser
Katalysatoren ist teuer und zeitaufwändig. Darüber hinaus ist das Verfahren für
höhere Olefine weniger gut geeignet, da durch die zu geringe Wasserlöslichkeit
dieser Verbindungen der Stofftransport in die wässrige Phase geschwindigkeits
bestimmend wird.
Es bestand daher Bedarf an einem Hydroaminomethylierungsverfahren, in dem nach
Beendigung der Reaktion eine leichte Abtrennung des Katalysators vom Reaktions
produkt gegeben ist und der Katalysator nach der Abtrennung ohne zusätzliche
Vorbehandlungsschritte für weitere Reaktionen eingesetzt werden kann.
Überraschenderweise wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von Aminen durch
Umsetzung von Olefinen mit Ammoniak oder Verbindungen, die mindestens eine
primäre oder sekundäre Aminogruppe aufweisen, in Gegenwart von Kohlenmonoxid,
Wasserstoff und mindestens eines Katalysators gefunden, welches dadurch
gekennzeichnet ist, dass die Umsetzung in Gegenwart einer ionischen Flüssigkeit
durchgeführt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren lässt sich in einer einstufigen Reaktion
durchführen. Es erlaubt eine einfache Abtrennung des Katalysators und gleichzeitig
dessen Wiederverwendung ohne weitere Vorbehandlung. Damit eignet sich das
erfindungsgemäße Verfahren auch für eine kontinuierliche Durchführung. Die im
erfindungsgemäßen Verfahren einsetzbaren Katalysatoren zeichnen sich besonders
durch ihre kostengünstige und einfache Herstellung aus. Weiterhin erlaubt das
erfindungsgemäße Verfahren die Herstellung von Aminen mit hoher Selektivität und
hohen Ausbeuten.
Bevorzugt werden im erfindungsgemäßen Verfahren Olefine mit 3 bis 20 Kohlen
stoffatomen, ganz besonders bevorzugt solche mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen,
umgesetzt. Dabei können aliphatische Olefine mit einer oder mehreren, nicht-konju
gierten Doppelbindungen, cycloaliphatische Olefine mit bis zu 3 Carbocyclen und
aromatische Vinylverbindungen eingesetzt werden. Beispiele solcher Verbindungen
sind Alkene mit einer endständigen Doppelbindung wie Ethen, Propen, 1-Buten, 1-
Penten, 1-Hexen, 1-Hepten, 1-Octen, 1-Decen, 1-Nonen, 1-Dodecen, 1-Hexadecen,
Diene wie 1,4-Hexadien, α,ω-Diene wie 1,5-Hexadien und 1,7-Octadien, Triene wie
Cyclododeca-1,5,9-trien, Cycloolefine wie Cyclopenten, Cyclohexen, Norbornen,
Dicyclopentadien, 1,5-Cyclooctadien und aromatische Vinylverbindungen wie
Styrol. Die im erfindungsgemäßen Verfahren einsetzbaren Olefine können auch ein-
oder mehrfach substituiert sein oder Heteroatome enthalten. Bevorzugte
Substituenten sind beispielsweise C1-C4-Alkyl, vorzugsweise Methyl oder Ethyl,
C2-C4-Alkenyl, vorzugsweise Ethenyl, Phenyl, Benzyl, Hydroxy oder Carboxylat.
Beispiele für bevorzugte substituierte Olefine sind α-Methylstyrol, 3,3-
Dimethylpentadien, 2,3-Dimethylbutadien, 4-Vinylcyclohexen, 3-Vinylcyclohexen,
1-Methylen-2-vinylcyclopentan, Pinen und Limonen. Bevorzugte Heteroatome sind
Sauerstoff, Stickstoff und Silicium. Beispiele für bevorzugte Heteroatom enthaltende
Olefine sind 2,5-Dihydrofuran, Diallylether, Methylallyl-ethyl-ether, N-Ethyl-
N-methylallylacetamid, N,N-Diethylallylamin, N-Acetyldiallylamin, Triethylvinyl
silan, Trimethylallylsilan, Bis-Methylallyl-dimethylsilan. Ganz besonders bevorzugte
Olefine sind 1-Octen, 1-Dodecen, 1,7-Octadien, Cyclohexen, Styrol und
α-Methylstyrol. Es können auch Mischungen von Olefinen eingesetzt werden.
Wird im erfindungsgemäßen Verfahren Ammoniak eingesetzt, so kann dieser der
Reaktion als Gas oder in Form einer wässrigen Lösung zugesetzt werden. Die
wässrige Lösung enthält bevorzugt 5 bis 35 Gew.-% Ammoniak bei Raumtemperatur
und Normaldruck.
Im erfindungsgemäßen Verfahren werden vorzugsweise Olefine mit Verbindungen
umgesetzt, die mindestens eine primäre oder sekundäre Aminogruppe aufweisen.
Die im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Verbindungen mit mindestens
einer primären oder sekundären Aminogruppe können ein- oder mehrfach substituiert
sein und/oder Heteroatome enthalten. Bevorzugte Substituenten sind C1-C4-Alkyl,
C4-C8-Cycloalkyl, Benzyl, Hydroxy, Carboxy, Alkyloxycarbonyl. Bevorzugte
Heteroatome sind Sauerstoff und Stickstoff. Beispiele bevorzugter Verbindungen,
welche mindestens eine primäre oder sekundäre Aminogruppe aufweisen sind
Dimethylamin, Diethylamin, Dipropylamin, Dibutylamin, N-Butylamin, tert.-
Butylamin, Isopropylamin, Morpholin, Thiomorpholin, Piperidin, Pyrolidin,
1-Aminoethan-2-ol, 3-Amino-2,2-dimethyl-propionsäure, 4-(Aminomethyl)-
piperidin, L-Prolinethylester, Glycinethylester, L-Prolinol, L-Valinol, p-Anisidin.
Besonders bevorzugte Verbindungen, welche mindestens eine primäre oder
sekundäre Aminogruppe aufweisen, sind Morpholin, Cyclohexylamin und
Benzylamin.
Die Verbindungen, die mindestens eine primäre oder sekundäre Aminogruppe
aufweisen werden vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 20 Äquivalenten,
bevorzugt 0,8 bis 15 Äquivalenten, besonders bevorzugt 1 bis 5 Äquivalenten,
bezogen auf das eingesetzte Olefin.
Im erfindungsgemäßen Verfahren kann das Verhältnis von Kohlenmonoxid und
Wasserstoff in weiten Grenzen variieren. Günstig ist ein Verhältnis von Kohlen
monoxid zu Wasserstoff von 10 : 1 bis 1 : 30, insbesondere von 5 : 1 bis 1 : 8, besonders
bevorzugt von 1 : 2 bis 1 : 5. Ebenfalls vorteilhaft ist ein Zupressen von Synthesegas im
Verhältnis Kohlenmonoxid zu Wasserstoff von 1 : 1 bis 1 : 5, insbesondere von 1 : 1 bis
1 : 3 und gegebenenfalls späteres Zupressen von reinem Wasserstoff im Verlauf der
Reaktion.
Kohlenmonoxid und Wasserstoff können mit einem Druck von 2 bis 30 MPa,
vorzugsweise von 5 bis 15 MPa, zugesetzt werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden
als Katalysatoren Metalle aus der Gruppe VIII des Periodensystems der Elemente in
elementarer oder gebundener Form eingesetzt. Besonders gut eignen sich unter
Reaktionsbedingungen Katalysatoren, die in der ionischen Flüssigkeit löslich oder
gut suspendierbar sind, z. B. lösliche Verbindungen der Metalle aus der Gruppe VIII
des Periodensystems der Elemente oder diese Metalle in fein verteilter (kolloidaler)
elementarer Form. Bevorzugte Metalle aus der Gruppe VIII des Periodensystems der
Elemente sind Rhodium und Iridium. Bevorzugte Katalysatoren sind Rhodium- und
Iridiumverbindungen. Besonders bevorzugte Rhodiumkatalysatoren sind RhCl3,
[RhCl(CO)2]2, [Rh(COD)Cl]2, Rh6(CO)16, Rh4(CO)12, HRh(CO)(PPh3)3,
Rh(acac)3, Rh(acac)(CO)2 und elementares Rhodium. Ein ganz besonders
bevorzugter Rhodiumkatalysator ist Rh(acac)(CO)2. Ein bevorzugter
Iridiumkatalysator ist [Ir(COD)Cl]2. Für die Herstellung von sekundären Aminen aus
Olefinen und primären Aminen enthält der Katalysator bevorzugt sowohl Rhodium
als auch Iridium in elementarer oder gebundener Form, wobei das molare Verhältnis
von Rhodium zu Iridium zwischen 2 : 1 und 1 : 200, insbesondere zwischen 1 : 1 und
1 : 100 liegt. Ganz besonders bevorzugt ist hierbei der Einsatz von Rh(acac)(CO)2 und
[Ir(COD)Cl]2.
Im erfindungsgemäßen Verfahren kann der Katalysator in einer Menge von 0,01 Mol-%
bis 5 Mol-%, bevorzugt 0,05 Mol% bis 1 Mol-%, besonders bevorzugt 0,1 Mol-%
bis 0,8 Mol-%, bezogen auf das eingesetzte Olefin eingesetzt werden.
Bei den im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten ionischen Flüssigkeiten han
delt es sich um flüssige Salze der Formel Q+ A-, die bevorzugt bei Temperaturen
unterhalb von 100°C, insbesondere bei Temperaturen unterhalb von 80°C und
besonders bevorzugt bei Temperaturen unterhalb von 50°C flüssige Salze bilden.
In der Formel Q+ A- steht Q+ bevorzugt für ein quartäres Ammonium- und/oder
Phosphoniumion. Besonders bevorzugt handelt es sich bei Q+ um eine Verbindung
aus der Reihe
R1R2R3R4N+, R1R2R3R4P+, R1R2N+=CR3R4, R1R2P+=CR3R4
worin
R1 bis R4 unabhängig voneinander Wasserstoff - wobei R1 bis R4 nicht gleichzeitig für Wasserstoff stehen -, gesättigtes oder ungesättigtes C1-C12-Alkyl, C3-C8- Cycloalkyl, C6-C10-Aryl oder C7-C11-Aralkyl bedeuten.
R1 bis R4 unabhängig voneinander Wasserstoff - wobei R1 bis R4 nicht gleichzeitig für Wasserstoff stehen -, gesättigtes oder ungesättigtes C1-C12-Alkyl, C3-C8- Cycloalkyl, C6-C10-Aryl oder C7-C11-Aralkyl bedeuten.
Besonders bevorzugt handelt es sich bei Q+ um ein Ammonium- und/oder Phospho
niumion, welches sich von einem stickstoff- und/oder phosphorhaltigen Heterocyclus
ableitet, welcher 1, 2 oder 3 Stickstoff- und/oder Phosphoratome aufweist und den
nachfolgenden allgemeinen Formeln entspricht
in welchen der Ring aus 4 bis 10, bevorzugt 5 bis 6 Hetero- und Kohlenstoffatomen
besteht und R1 und R2 die oben angegebene Bedeutung besitzen.
Weiterhin steht Q+ bevorzugt für quarternäre Ammonium- und/oder
Phosphoniumionen aus der Reihe
R1R2N+=C R3-R5-R3 C=N+R1R2 und R1R2P+=C R3-R5-R3 C=P+R1R2
worin
R1, R2 und R3 gleich oder verschieden sind und die oben angegebene Bedeutung besitzen und
R5 für einen C1-C6-Alkylen- oder Phenylenrest steht.
R1, R2 und R3 gleich oder verschieden sind und die oben angegebene Bedeutung besitzen und
R5 für einen C1-C6-Alkylen- oder Phenylenrest steht.
Bevorzugte Beispiele für R1 bis R4 sind Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl,
sek.-Butyl, tert.-Butyl, Amyl, Methylen, Ethyliden, Phenyl oder Benzyl, bevorzugte
Beispiele für R5 sind Methylen, Ethylen, Propylen oder Phenylen. In einer besonders
bevorzugten Ausführungsform steht Q+ für N-Butylpyridinium, N-Ethylpyridinium,
N-Methylpyridinium, 3-Butyl-1-methylimidazolium, Diethylpyrazolium, 3-Ethyl-1-
methylimidazolium, Pyridinium, Tetramethylphenylammonium und Tetrabutyl
phosphonium. In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform steht Q+ für 3-
Butyl-1-methylimidazolium.
In der Formel Q+ A- steht A- bevorzugt für Hexafluorophosphat,
Hexafluoroantimonat, Hexafluoroarsenat, Fluorosulfonat, Tetrafluoroborat, Nitrat,
Alkylsulfonat, Hydrogensulfat, Acetat, Oleat oder Acetylacetonat. Besonders
bevorzugt steht A- für Tetrafluoroborat oder Hexafluorophosphat.
Ganz besonders bevorzugte Verbindungen Q+ A- sind 3-Butyl-1-methylimidazo
liumtetrafluoroborat und 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexafluorophosphat.
Im erfindungsgemäßen Verfahren können auch Mischungen verschiedener ionischer
Flüssigkeiten eingesetzt werden.
Im erfindungsgemäßen Verfahren wird die ionische Flüssigkeit bevorzugt in einem
molaren Verhältnis von 10 : 1 bis 1 : 1, bezogen auf das Olefin, eingesetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei Temperaturen zwischen 50°C und 180°C,
vorzugsweise zwischen 80°C und 150°C, insbesondere zwischen 100°C und 130°C
durchgeführt werden, wobei sichergestellt sein muss, dass die eingesetzten ionischen
Flüssigkeiten bei dieser Temperatur flüssig sind.
Als Reaktionsgefäße werden vorzugsweise Druckreaktoren mit magnetischer oder
mechanischer Rühr- oder Mischeinrichtung verwendet. Während der Umsetzung ist
eine gute Durchmischung der vorhandenen Phasen vorteilhaft. Dies kann
insbesondere durch intensives Rühren und/oder Umpumpen bewirkt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann in Substanz oder in einem Lösungsmittel
durchgeführt werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden
Lösungsmittel eingesetzt. Diese Lösungsmittel sind bevorzugt inerte, mit Wasser
nicht oder nur wenig mischbare Lösungsmittel. Beispiele für solche Lösungsmittel
sind Toluol, Benzol, Xylole, Diethylether, Methyl-tert.-butylether und Alkane wie
Hexan, Pentan und Octan. Ein besonders bevorzugtes Lösungsmittel ist Toluol.
Wird im erfindungsgemäßen Verfahren Ammoniak eingesetzt, so erfolgt die
Reaktionsführung beispielsweise so, dass die wässrige Ammoniaklösung zusammen
mit dem Olefin in einem Gemisch aus ionischer Flüssigkeit und gegebenenfalls in
Anwesenheit eines Lösungsmittels, vorzugsweise Toluol, vorgelegt wird.
Anschließend kann der Katalysator zugegeben werden. Arbeitet man in einem
Druckbehälter, so kann dieser mit einem Inertgas gespült werden und anschließend
mit Kohlenmonoxid und Wasserstoff befüllt werden. Die Reaktionszeit beträgt im
allgemeinen 1 bis 50 Stunden, vorzugsweise 3 bis 20 Stunden. Eine kontinuierliche
Reaktionsführung ist ebenfalls möglich.
Wird im erfindungsgemäßen Verfahren eine Verbindung mit mindestens einer
primären oder sekundären Aminogruppe eingesetzt, so erfolgt die weitere
Reaktionsführung so, dass diese Verbindung mit dem Olefin in einem Gemisch aus
ionischer Flüssigkeit und gegebenenfalls in Anwesenheit eines Lösungsmittels,
vorzugsweise Toluol, vorgelegt wird. Die weitere Reaktionsführung kann analog zu
obiger Beschreibung erfolgen.
Nach dem Ende der Reaktion kann der Druckreaktor gekühlt, durch Druckent
spannung von Kohlenmonoxid und Wasserstoff befreit und das Reaktionsgemisch
entnommen werden. Im allgemeinen trennen sich die Phasen bei Abschalten der
Durchmischungseinrichtung von allein. Die organische Phase enthält das
Reaktionsprodukt und kann destillativ oder säulenchromatographisch aufgearbeitet
werden.
Die Erfindung betrifft weiterhin die neuen Amine N-cyclohexyl-N-nonylamin, N-
cyclohexyl-N-2-methyloctylamin und N-Benzyl-N-2-methyloctylamin.
In einen PTFE-Einsatz eines 250 ml Druckbehälters wurden definierte Mengen
Olefin und Amin einem Gemisch aus ionischer Flüssigkeit und Toluol vorgelegt.
Dazu wurde eine definierte Menge des Katalysators gegeben und der Druckbehälter
anschließend verschlossen. Der Druckbehälter wurde mit Argon gespült und an
schließend mit Wasserstoff und Kohlenmonoxid befüllt. Nach Beendigung der
Reaktion wurde der Druckbehälter abgekühlt, entspannt und mit Argon gespült. Der
Reaktionsansatz wurde in einen Scheidetrichter überführt und die Phasen getrennt.
Die organische Phase wurde über eine kurze Al2O3-Säule (2 cm Durchmesser, 3 cm
Länge) mit einem Cyclohexan/MTBE-Gemisch (5/1) als Eluens filtriert. An
schließend wurden die Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Eine
Trennung der Isomeren erfolgte an Al2O3 mit PE/MTBE-Gemischen als Laufmittel.
PE = Petrolether 30-60, MTBE = Methyl-tert.-butylether, acac = acetylacetonat NEt3 = Triethylamin
PE = Petrolether 30-60, MTBE = Methyl-tert.-butylether, acac = acetylacetonat NEt3 = Triethylamin
Ansatz:
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,307 g (15 mmol) Morpholin
8 mg (0.2 Mol%) Rh(acac)(CO)2
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,307 g (15 mmol) Morpholin
8 mg (0.2 Mol%) Rh(acac)(CO)2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa
fluorophosphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
, 110°C, 20 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1, eine analytische Trennung (ca. 800 mg) erfolgte säulenchromatographisch an Al2
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1, eine analytische Trennung (ca. 800 mg) erfolgte säulenchromatographisch an Al2
O3
mit einem
PE/MTBE-Gemisch (10/1).
Ausbeute: 2,77 g (88%), schwach gelbe Flüssigkeit.
Ausbeute: 2,77 g (88%), schwach gelbe Flüssigkeit.
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen
setzung:
50% 4-Nonylmorpholin
39% 4-(2-Methyloctyl)-morpholin
7% 4-(2-Ethylheptyl)-morpholin
4% 4-(2-Propylhexyl)-morpholin
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1,01 : 1
50% 4-Nonylmorpholin
39% 4-(2-Methyloctyl)-morpholin
7% 4-(2-Ethylheptyl)-morpholin
4% 4-(2-Propylhexyl)-morpholin
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1,01 : 1
Die Phase, welche die ionische Flüssigkeit und den Katalysator enthielt, wurde ohne
Aufarbeitung für weitere Umsetzungen eingesetzt.
Ansatz:
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,307 g (15 mmol) Morpholin
10 ml abs. Toluol
Katalysatorlösung aus vorherigem Zyklus
Bedingungen: analog Zyklus 1
Durchführung: analog Zyklus 1
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,307 g (15 mmol) Morpholin
10 ml abs. Toluol
Katalysatorlösung aus vorherigem Zyklus
Bedingungen: analog Zyklus 1
Durchführung: analog Zyklus 1
Die Phase, welche die ionische Flüssigkeit und den Katalysator enthielt, wurde ohne
Aufarbeitung für weitere Umsetzungen eingesetzt.
Ansatz:
5,049 g (45 mmol) 1-Octen
1,307 g (45 mmol) Morpholin
10 ml abs. Toluol
Katalysatorlösung aus Zyklus 5
Bedingungen: analog Zyklen 1-5, Reaktionszeit 60 h
Durchführung: analog Zyklen 1-5; Druckverlust gegenüber Anfangsdruck: 15 bar
Ausbeute: 9,14 g (95%)
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1,04 : 1
5,049 g (45 mmol) 1-Octen
1,307 g (45 mmol) Morpholin
10 ml abs. Toluol
Katalysatorlösung aus Zyklus 5
Bedingungen: analog Zyklen 1-5, Reaktionszeit 60 h
Durchführung: analog Zyklen 1-5; Druckverlust gegenüber Anfangsdruck: 15 bar
Ausbeute: 9,14 g (95%)
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1,04 : 1
Ansatz:
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,307 g (15 mmol) Morpholin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,307 g (15 mmol) Morpholin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumtetra
fluoroborat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
, 110°C, 20 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1
Ausbeute: 2,54 g (79%)
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1
Ausbeute: 2,54 g (79%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen
setzung:
55% 4-Nonylmorpholin
39% 4-(2-Methyloctyl)-morpholin
4% 4-(2-Ethylheptyl)-morpholin
1% 4-(2-Propylhexyl)-morpholin
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1,23 : 1
55% 4-Nonylmorpholin
39% 4-(2-Methyloctyl)-morpholin
4% 4-(2-Ethylheptyl)-morpholin
1% 4-(2-Propylhexyl)-morpholin
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1,23 : 1
Die Phase, welche die ionische Flüssigkeit und den Katalysator enthielt, wurde ohne
Aufarbeitung für weitere Umsetzungen eingesetzt.
Ansatz:
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,307 g (15 mmol) Morpholin
10 ml abs. Toluol
Katalysatorlösung aus vorherigem Zyklus
Bedingungen: analog Zyklus 7
Durchführung: analog Zyklus 7
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,307 g (15 mmol) Morpholin
10 ml abs. Toluol
Katalysatorlösung aus vorherigem Zyklus
Bedingungen: analog Zyklus 7
Durchführung: analog Zyklus 7
Ansatz:
5,611 g (50 mmol) 1-Octen
1,307 g (50 mmol) Morpholin
8 mg (0.06 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
5,611 g (50 mmol) 1-Octen
1,307 g (50 mmol) Morpholin
8 mg (0.06 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazolium
hexafluorophosphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
, 110°C, Reaktionszeit 8 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1
Ausbeute: 8,31 g (78%)
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 3,7 : 1
Turn-over-number = 1256
Turn-over-frequency = 157 h-1
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1
Ausbeute: 8,31 g (78%)
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 3,7 : 1
Turn-over-number = 1256
Turn-over-frequency = 157 h-1
Ansatz:
2,526 g (15 mmol) 1-Dodecen
1,307 g (15 mmol) Morpholin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
2,526 g (15 mmol) 1-Dodecen
1,307 g (15 mmol) Morpholin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa
fluorophosphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
, 110°C, 20 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1, das Produktgemisch wurde säulenchromatographisch gereinigt (Al2
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1, das Produktgemisch wurde säulenchromatographisch gereinigt (Al2
O3
, PE/MTBE = 5 : 1).
Ausbeute: 3,612 g (90%)
Ausbeute: 3,612 g (90%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen
setzung:
47% 4-Tridecylmorpholin
32% 4-(2-Methyldodecyl)-morpholin
14% weitere Isomere (z. B. 4-(2-Ethylundecyl)-morpholin)
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1 : 1
47% 4-Tridecylmorpholin
32% 4-(2-Methyldodecyl)-morpholin
14% weitere Isomere (z. B. 4-(2-Ethylundecyl)-morpholin)
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1 : 1
Ansatz:
1,562 g (15 mmol) Styrol
1,307 g (15 mmol) Morpholin
8 mg (0.2 Mol%) Rh(acac)(CO)2
1,562 g (15 mmol) Styrol
1,307 g (15 mmol) Morpholin
8 mg (0.2 Mol%) Rh(acac)(CO)2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazolium
hexafluorophosphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
, 110°C, 20 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1, das Produktgemisch wurde säulenchromatographisch gereinigt (Al2
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1, das Produktgemisch wurde säulenchromatographisch gereinigt (Al2
O3
, PE/MTBE 5 : 1).
Ausbeute: 2,22 g (73%)
Ausbeute: 2,22 g (73%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen
setzung:
76% 4-(2-Phenyl-propyl)-morpholin
17% 4-(3-Phenyl-propyl)-morpholin
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1 : 4,5
76% 4-(2-Phenyl-propyl)-morpholin
17% 4-(3-Phenyl-propyl)-morpholin
Verhältnis n-Isomere: iso-Isomere = 1 : 4,5
Ansatz:
1,653 g (15 mmol) 1,7-Octadien
2,614 g (30 mmol) Morpholin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
1,653 g (15 mmol) 1,7-Octadien
2,614 g (30 mmol) Morpholin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 ml abs. Toluol
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa fluorophosphat
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa fluorophosphat
Bedingungen: 50 bar CO, 20 bar H2
, 110°C, 20 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1
Ausbeute: 3,89 g (83%) isomere Dimorpholinodecane
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1
Ausbeute: 3,89 g (83%) isomere Dimorpholinodecane
Gaschromatographische Bestimmung der Isomerenverhältnisse:
(n, n) : (iso, n) : (iso, iso) = 31 : 46 : 18
In den PTFE-Einsatz eines eines 250 ml Druckbehälters wurden definierte Mengen
Olefin und Amin in einem Gemisch aus ionischer Flüssigkeit und Toluol vorgelegt.
Dazu wurde eine definierte Menge des Katalysatorgemisches gegeben und der
Druckbehälter geschlossen. Der Druckbehälter wurde mit Argon gespült und an
schließend mit Wasserstoff und Kohlenmonoxid befüllt. Nach Beendigung der
Reaktion wurde der Druckbehälter abgekühlt, entspannt und mit Argon gespült. Der
Reaktionsansatz wurde in einen Scheidetrichter überführt und die Phasen wurden
getrennt. Die organische Phase wurde über eine kurze Al2O3-Säule (2 cm
Durchmesser, 3 cm Länge) mit einem Cyclohexan/MTBE-Gemisch (5/1) als Eluens
filtriert. Anschließend wurden am Rotationsverdampfer die Lösungsmittel entfernt.
Eine Abtrennung des n-Isomers von den iso-Isomeren erfolgte säulenchromato
graphisch an SiO2 mit MTBE/PE/Ethanol/Triethylamin-Gemischen.
Ansatz:
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,488 g (15 mmol) Cyclohexylamin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,488 g (15 mmol) Cyclohexylamin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
50 mg (1 Mol-%) [Ir(COD)Cl]2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa
fluorophosphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
, 110°C, 40 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2
Ausbeute: 2,61 g (77%)
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2
Ausbeute: 2,61 g (77%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen
setzung:
45% Nonyl-cyclohexyl-amin
35% 2-Methyloctyl-cyclohexyl-amin
7% 2-Ethylheptyl-cyclohexyl-amin
1% 3-Propylhexyl-cyclohexyl-amin
2% isomere Nonyl-cyclohexyl-imine
Verhältnis n-Isomere : iso-Isomere = 1 : 1
2% höhersiedende Anteile
45% Nonyl-cyclohexyl-amin
35% 2-Methyloctyl-cyclohexyl-amin
7% 2-Ethylheptyl-cyclohexyl-amin
1% 3-Propylhexyl-cyclohexyl-amin
2% isomere Nonyl-cyclohexyl-imine
Verhältnis n-Isomere : iso-Isomere = 1 : 1
2% höhersiedende Anteile
H-NMR (400 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 0.88 (3H, t, 3
J = 6.8 Hz, CH 3
CH2
), 1.0-1.1
(2H, m, CH2
), 1.11-1.21 (2H, m, CH2
), 1.21-1.32 (13H, m, 6 × CH2
+ NH), 1.41-1.48
(2H, m, CH2
), 1.59-1.64 (2H, m, CH2
), 1.69-1.74 (2H, m, CH2
), 1.84-1.89 (2H, m,
CH2
), 2.39 (1H, m, NH-CHCyclohexyl
), 2.60 (2H, t, 3
J = 7.3 Hz, CH2
-CH 2
-NH).
13
13
C-NMR (100 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 14.1 (CH3
), 22.7, 25.2, 26.2, 27.5, 29.3,
29.6, 29.6, 30.6, 31.9, 33.7 (10 × CH2
), 47.2 (CH2
-NH), 57.0 (NH-CHCyclohexyl
).
IR (Film, NaCl): [cm-1
IR (Film, NaCl): [cm-1
] = 3304 (vw, br), 2954 (s), 2925 (s), 2854 (s), 1464 (m),
1450 (m), 1377 (w), 1369 (w), 1347 (w), 1304 (w), 1259 (w), 1132 (w).
GC-MS (EI, 70 eV): m/z [%] = 226 (M+
GC-MS (EI, 70 eV): m/z [%] = 226 (M+
+ 1, 100), 182 (40), 112 (90), 56 (40).
H-NMR (400 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 0.86-0.90 (6H, m, 2 × CH3
), 1.01-1.11 (3H,
m, CH2
+ CH
-CH3
), 1.12-1.20 (2H, m, CH2
), 1.21-1.35 (11H, m, 5 × CH2
+ NH), 1.51-1.63
(2H, m, CH2
), 1.68-1.75 (2H, m, CH2
), 1.84-1.89 (2H, m, CH2
), 2.31-2.38 (2H,
m, CH 2
-NH), 2.72 (1H, m, NH-CHCyclohexyl
).
13
13
C-NMR (100 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 14.1 (CH3
), 18.3 (CH-C
H3
), 22.7, 25.2,
26.3, 27.0, 29.7, 31.9, 33.9, 35.2 (8 × CH2
), 33.5 (C
H-CH3
), 53.7 (CH2
-NH), 57.0
(NH-CHCyclohexyl
).
IR (Film, NaCl): [cm-1
IR (Film, NaCl): [cm-1
] = 3304 (vw, br), 2954 (s), 2925 (s), 2854 (s), 1464 (m),
1450 (m), 1377 (w), 1369 (w), 1347 (w), 1304 (w), 1259 (w), 1132 (w).
GC-MS (EI, 70 eV): m/z [%] = 226 (M+
GC-MS (EI, 70 eV): m/z [%] = 226 (M+
+ 1, 80), 182 (S), 112 (100), 55 (30).
Ansatz:
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,488 g (15 mmol) Cyclohexylamin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,488 g (15 mmol) Cyclohexylamin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 mg (0.2 Mol-%) [Ir(COD)Cl]2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa
fluorophosphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
, 110°C, 40 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2, das Produktgemisch wurde säulenchromatographisch an SiO2
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2, das Produktgemisch wurde säulenchromatographisch an SiO2
/Laufmittel:
MTBE : PE : EtOH : NEt3
MTBE : PE : EtOH : NEt3
= 10 : 10 : 1 : 0.5 getrennt.
Ausbeute: 2,97 g (88%)
Ausbeute: 2,97 g (88%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen
setzung:
47% Nonyl-cyclohexyl-amin
41% 2-Methyloctyl-cyclohexyl-amin
5% 2-Ethylheptyl-cyclohexyl-amin
2% 2-Propylhexyl-cyclohexyl-amin
Spuren isomerer Nonyl-cyclohexyl-imine, höhersiedende Anteile
47% Nonyl-cyclohexyl-amin
41% 2-Methyloctyl-cyclohexyl-amin
5% 2-Ethylheptyl-cyclohexyl-amin
2% 2-Propylhexyl-cyclohexyl-amin
Spuren isomerer Nonyl-cyclohexyl-imine, höhersiedende Anteile
Ansatz:
1,683 g (15 mmol) I-Octen
1,607 g (15 mmol) Benzylamin
8 mg (0.2 mol-%) Rh(acac)(CO)2
1,683 g (15 mmol) I-Octen
1,607 g (15 mmol) Benzylamin
8 mg (0.2 mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 mg (0.1 Mol-%) [Ir(COD)Cl]2
10 ml abs. Toluol
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa fluorophosphat
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
10 ml 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexa fluorophosphat
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
, 110°C, 66 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2, das erhaltene Produktgemisch wurde säulenchromatographisch an SiO2
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2, das erhaltene Produktgemisch wurde säulenchromatographisch an SiO2
/Laufmittel:
MTBE : PE : EtOH : NEt3
MTBE : PE : EtOH : NEt3
= 20 : 10 : 1 : 0.5 getrennt.
Ausbeute: 2,98 g (85%)
Ausbeute: 2,98 g (85%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen
setzung:
39% Nonyl-benzyl-amin
38% 2-Methyloctyl-benzyl-amin
9% 2-Ethylheptyl-benzyl-amin
4% 2-Propylhexyl-benzyl-amin
8% Höhersieder (Bis-Nonyl-benzyl-amine)
39% Nonyl-benzyl-amin
38% 2-Methyloctyl-benzyl-amin
9% 2-Ethylheptyl-benzyl-amin
4% 2-Propylhexyl-benzyl-amin
8% Höhersieder (Bis-Nonyl-benzyl-amine)
Die spektroskopischen Daten stimmen mit der Literatur überein.
H-NMR (400 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 0.8-0.9 (2 × 3H, m, CH-CH 3
und CH 3
-CH2
),
1.15-1.4 (12H, m, 6 × CH2
), 2.53 (1H, m, CH
-CH3
), 3.78 (2H, s, NH-CH 2
-Ph), 7.2-7.4
(5H, m, PhH).
13
13
C-NMR (100 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 14.1 (CH3
), 18.2 (CH3
), 22.7, 27.0, 29.6,
31.9, 35.0 (5 × CH2
), 33.3 (C
H-CH3
), 54.2 (CH-C
H2
-NH), 56.0 (NH-C
H2
-Ph), 126.8,
128.1, 128.3 (Car.
), 140.8 (Cq
).
GC-MS (EI, 70 eV): m/z [%] = 234 (M+
GC-MS (EI, 70 eV): m/z [%] = 234 (M+
+ 1, 40), 120 (100), 106 (10), 91 (100), 65
(15).
IR (Film, NaCl): [cm-1
IR (Film, NaCl): [cm-1
] = 3436 (w, br), 2957 (s), 2925 (s), 2854 (s), 2807 (s), 1457
(m), 1397 (w), 1376 (w), 1357 (w), 1332 (w), 1303 (w), 1273 (w), 1206 (w), 1143
(m), 1120 (s), 1071 (w), 1035 (w), 1012 (w), 916 (w), 867 (m).
Die Phase, welche die ionische Flüssigkeit und den Katalysator enthielt, wurde ohne
Aufarbeitung für weitere Umsetzungen eingesetzt.
Ansatz:
3,366 g (30 mmol) 1-Octen
3,214 g (30 mmol) Benzylamin
10 ml abs. Toluol Katalysatorlösung Zyklus 1
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
3,366 g (30 mmol) 1-Octen
3,214 g (30 mmol) Benzylamin
10 ml abs. Toluol Katalysatorlösung Zyklus 1
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
, 110°C, 66 h
Durchführung: analog Zyklus 1
Ausbeute: 6,85 g (98%)
Durchführung: analog Zyklus 1
Ausbeute: 6,85 g (98%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen
setzung:
39% Nonyl-benzyl-amin
38% 2-Methyloctyl-benzylamin
9% 2-Ethylheptyl-benzyl-amin
4% 2-Propylhexyl-benzyl-amin
8% Höhersieder (Bis-Nonyl-benzyl-amine)
39% Nonyl-benzyl-amin
38% 2-Methyloctyl-benzylamin
9% 2-Ethylheptyl-benzyl-amin
4% 2-Propylhexyl-benzyl-amin
8% Höhersieder (Bis-Nonyl-benzyl-amine)
Ansatz:
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,607 g (15 mmol) Benzylamin
10 ml abs. Toluol Katalysatorlösung Versuch 16
Bedingungen: 20 bar CO, SO bar H2
1,683 g (15 mmol) 1-Octen
1,607 g (15 mmol) Benzylamin
10 ml abs. Toluol Katalysatorlösung Versuch 16
Bedingungen: 20 bar CO, SO bar H2
, 110°C, 16 h
Durchführung: analog Zyklus 2
Ausbeute: 3,45 g (99%)
Durchführung: analog Zyklus 2
Ausbeute: 3,45 g (99%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen
setzung:
42% Nonyl-benzyl-amin
37% 2-Methyloctyl-benzyl-amin
8% 2-Ethylheptyl-benzyl-amin
4% 2-Propylhexyl-benzyl-amin
8% Höhersieder (Bis-Nonyl-benzyl-amine)
42% Nonyl-benzyl-amin
37% 2-Methyloctyl-benzyl-amin
8% 2-Ethylheptyl-benzyl-amin
4% 2-Propylhexyl-benzyl-amin
8% Höhersieder (Bis-Nonyl-benzyl-amine)
Ansatz:
3,366 g (30 mmol) 1-Octen
3,214 g (30 mmol) Benzylamin
10 ml abs. Toluol Katalysatorlösung Zyklus 3
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
3,366 g (30 mmol) 1-Octen
3,214 g (30 mmol) Benzylamin
10 ml abs. Toluol Katalysatorlösung Zyklus 3
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
, 110°C, 16 h
Durchführung: analog Zyklus 3
Ausbeute: 7,00 g (100%)
Durchführung: analog Zyklus 3
Ausbeute: 7,00 g (100%)
Eine gaschromatographische Analyse des Gemisches ergab folgende Zusammen
setzung:
41% Nonyl-benzyl-amin
40% 2-Methyloctyl-benzyl-amin
8% 2-Ethylheptyl-benzyl-amin
3% 2-Propylhexyl-benzyl-amin
41% Nonyl-benzyl-amin
40% 2-Methyloctyl-benzyl-amin
8% 2-Ethylheptyl-benzyl-amin
3% 2-Propylhexyl-benzyl-amin
Ansatz:
1.773 g (15 mmol) α-Methylstyrol
1.607 g (15 mmol) Benzylamin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
1.773 g (15 mmol) α-Methylstyrol
1.607 g (15 mmol) Benzylamin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 mg (0.1 Mol-%) [Ir(COD)Cl]2
10 ml abs. Toluol
10 ml 3-Butyl-1-methyl-imidazoliumhexa fluorophosphat
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
10 ml 3-Butyl-1-methyl-imidazoliumhexa fluorophosphat
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar H2
, 110°C, 66 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2, das Rohprodukt (1.5 g) wurde säulenchromatographisch an SiO2
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2, das Rohprodukt (1.5 g) wurde säulenchromatographisch an SiO2
/Laufmittel:
MTBE : PE : EtOH : NEt3
MTBE : PE : EtOH : NEt3
= 10 : 10 : 1 : 0.5 gereinigt.
Ausbeute: 390 mg (11%) 3-Phenylbutyl-benzyl-amin
Spektroskopische Daten: stimmen mit denen der Literatur überein.
Ausbeute: 390 mg (11%) 3-Phenylbutyl-benzyl-amin
Spektroskopische Daten: stimmen mit denen der Literatur überein.
Ansatz:
1,232 g (15 mmol) Cyclohexen
1,607 g (15 mmol) Benzylamin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
1,232 g (15 mmol) Cyclohexen
1,607 g (15 mmol) Benzylamin
8 mg (0.2 Mol-%) Rh(acac)(CO)2
10 mg (0.1 Mol-%) [Ir(COD)Cl]2
10 ml 4-Butyl-1-methylimidazoliumhexafluorophopsphat
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar 1%, 110°C, 66 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2
Ausbeute: 1.87 g (61%)
10 ml abs. Toluol
Bedingungen: 20 bar CO, 50 bar 1%, 110°C, 66 h
Durchführung: analog der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2
Ausbeute: 1.87 g (61%)
C14
H21
N (203.32 g.mol-1
):
Berechnet:
C: 82.7, H: 10.4, N: 6.9;
Gefunden:
C: 82.6, H: 10.4, N: 6.8;
1
Berechnet:
C: 82.7, H: 10.4, N: 6.9;
Gefunden:
C: 82.6, H: 10.4, N: 6.8;
1
H-NMR (400 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 0.91 (2H, m, CH2
Ring), 1.21 = (4H, m,
2 × CH2
Ring), 1.34 (1H, s, br, NH), 1.47 (1H, m, CH), 1.71 (4H, m, 2 × CH2
Ring),
2.46 (2H, d, 3
J = 6.5 Hz, NH-CH 2
-CH), 3.77 (2H, s, NH-CH 2
-Ph), 7.2-7.35 (5H, m,
PhH).
13
13
C-NMR (400 MHz, CDCl3
): δ [ppm] = 26.1, 26.7, 31.5 (3 × CH2
), 38.0 (CH), 54.2
(CH-C
H2
-NH), 56.3 (NH-C
H2
-Ph), 126.8, 128.0, 128.3 (Car.
), 140.7 (Cq
).
IR (Film, NaCl): [cm-1
IR (Film, NaCl): [cm-1
] = 3338 (vw, br), 3085 (w), 3062 (w), 3026 (w), 2922 (s),
2851 (s), 2808 (m), 2750 (w), 2666 (w), 1495 (w), 1450 (m), 1124 (w), 1100 (w),
1073 (w), 1028 (w)
MS (EI, 70 eV): m/z [%] = 203 (M+
MS (EI, 70 eV): m/z [%] = 203 (M+
, 22), 120 (100), 106 (16), 91 (100), 65 (14), 55
(12), 41 (14)
Claims (14)
1. Verfahren zur Herstellung von Aminen durch Umsetzung von Olefinen mit
Ammoniak oder Verbindungen, die mindestens eine primäre oder sekundäre
Aminogruppe aufweisen, in Gegenwart von Kohlenmonoxid, Wasserstoff und
mindestens eines Katalysators, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in
Gegenwart einer ionischen Flüssigkeit durchgeführt wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Olefin
ausgewählt ist aus der Gruppe der Olefine mit bis zu 3 nicht-konjugierten
Doppelbindungen, der Cycloolefine mit bis zu 3 Carbocyclen und der
Arylvinylverbindungen.
3. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, dass als Olefine 1-Octen, 1-Dodecen, 1,7-Octadien,
Cyclohexen, Styrol oder α-Methylstyrol eingesetzt werden.
4. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen mit mindestens einer primären
oder sekundären Aminogruppe ein oder mehrere Substituenten aus der Reihe
C1-C4-Alkyl, C4-C8-Cycloalkyl, Benzyl, Hydroxy, Carboxy und
Alkyloxycarbonyl tragen und/oder Heteroatome enthalten.
5. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass als Katalysator Metalle aus der Gruppe VIII des
Periodensystems der Elemente in elementarer oder gebundener Form eingesetzt
werden.
6. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Katalysator aus der Gruppe
Rhodium- und Iridiumverbindung eingesetzt wird.
7. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Katalysator aus der Gruppe
Rh(acac)(CO)2 und [Ir(COD)Cl]2 eingesetzt wird.
8. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der ionischen Flüssigkeit um Salze der
Formel Q+A- handelt, welche bei einer Temperatur unterhalb von 100°C flüssig
sind und worin Q+ für ein quartäres Ammonium- und/oder Phosphoniumion steht
und A- für ein Anion aus der Reihe Hexafluorophosphat, Hexafluoroantimonat,
Hexafluoroarsenat, Fluorosulfonat, Tetrafluoroborat, Nitrat, Alkylsulfonat,
Hydrogensulfonat, Acetat, Oleat oder Acetylacetonat steht.
9. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass als ionische Flüssigkeit 3-Butyl-1-methyl
imidazoliumtetrafluoroborat oder 3-Butyl-1-methylimidazoliumhexafluoro
phosphat eingesetzt wird.
10. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass es in Gegenwart eines Lösungsmittels,
durchgeführt wird.
11. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass es als einstufiges Verfahren durchgeführt wird.
12. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass Olefine mit Verbindungen, die mindestens eine
primäre oder sekundäre Aminogruppe aufweisen, umgesetzt werden.
13. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass Olefine mit Ammoniak umgesetzt werden.
14. Verfahren gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass Ammoniak als Gas
oder als in Wasser gelöstes Gas eingesetzt wird.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000110046 DE10010046A1 (de) | 2000-03-02 | 2000-03-02 | Verfahren zur Herstellung von Aminen und neue Amine |
| AU42423/01A AU4242301A (en) | 2000-03-02 | 2001-02-19 | Method for producing amines by the hydroaminomethylation of olefins in the presence of ionic liquids |
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