DE10009073A1 - Kokille zum Stranggießen von Metall mit einem gekühlte Breitseitenwände und Schmalseitenwände aufweisenden, trichterförmig verjüngten Eingießbereich - Google Patents
Kokille zum Stranggießen von Metall mit einem gekühlte Breitseitenwände und Schmalseitenwände aufweisenden, trichterförmig verjüngten EingießbereichInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Kokille zum Stranggießen von Metall mit einem gekühlte Breitseitenwände (1, 1') und Schmalseitenwände (2, 2') aufweisenden, in untereinanderliegenden Horizonten trichterförmig in Gießrichtung zum Format des Gußstranges sich verjüngenden Eingießbereich (3), welcher durch gekrümmte Konturbereiche der Breitseitenwände (1, 1') ausgebildet ist. Hierbei sind auf wenigstens einem Höhenabschnitt der Kokille die Trichterkonturen der Breitseitenplatten (1, 1') nicht symmetrisch in bezug auf die Linie (x-x), welche die beiden Mittelpunkte der Schmalseiten verbindet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Kokille zum Stranggießen von Metall mit einem gekühlte
Breitseitenwände und Schmalseitenwände aufweisenden, in untereinanderliegen
den Horizonten trichterförmig in Gießrichtung zum Format des Gußstranges sich
verjüngenden Eingießbereich, welcher durch gekrümmte Konturbereiche der
Breitseitenwände (1, 1') ausgebildet ist.
Die Abmessungen des Eingießbereichs werden im wesentlichen durch den Quer
schnitt des zu gießenden Stranges, die Abmessungen des Gießrohres und dessen
Eintauchtiefe in die Schmelze bestimmt.
Die trichterförmige Ausbildung des Eingießbereichs ist auf die Bestrebung zurück
zuführen, einen möglichst dünnen Strang zu gießen, welcher nach dem Verlassen
der Gießmaschine in Brammen zerteilt und nach Durchlaufen eines Ofens unter
mindestens teilweiser Nutzung der Walzhitze ausgewalzt wird.
Aufgrund des geringen Strangquerschnitts muß zur Einhaltung der in der Stahl
produktion üblichen Werte von Gießzeit, Gießtemperatur und Durchsatz des ge
gossenen Stranges die Gießgeschwindigkeit entsprechend erhöht werden. Bei
einer Verringerung der Strangdicke von ca. 250 mm beim konventionellen Strang
gießen auf bspw. etwa 50 mm beim Dünnbrammengießen, erfordert dies eine et
wa fünffache Erhöhung der Gießgeschwindigkeit, bspw. auf Werte von etwa 5 bis
6 m/min.
Aufgrund der trichterförmigen Form der Kokille mit gekrümmten Konturbereichen
der Breitseitenwände, sowie der geringen Strangdicke und der vergleichsweise
hohen Abzugsgeschwindigkeit, entstehen in der die Kokille durchlaufenden
Schmelze starke Strömungen. Solche Strömungsverhältnisse in der Kokille sind
durch das Auftreten einer zirkulierenden Bewegung gekennzeichnet, weil ein Teil
der in die Kokille eingeleiteten Schmelze nach außen aus dem Tauchgießrohr in
Richtung der Schmalseitenwände strömt, dort zum Badspiegel umgelenkt wird und
in Höhe des Badspiegels in Richtung zur Strangmitte fließt. Diese Zirkulation ist in
dem Maße erforderlich, in dem in den oberen seitlichen Bereichen eine unzulässig
starke Abkühlung der Schmelze verhindert werden muß. Überschreitet jedoch die
Intensität der Strömung dieses erforderliche Maß an Zirkulation, so wird zusätzlich
ein Mitreißen von Schlacke- und Pulverpartikeln und deren Einschluß in die sich
bildende Strangschale begünstigt, was zu starken Beeinträchtigungen der Ober
flächenqualität des gegossenen Produktes führen kann.
In einer Kokille mit trichterförmigem Eingießbereich und gekrümmten Konturberei
chen der Breitseitenwände ist es aufgrund des geringen Strangquerschnitts und
der hohen Gießgeschwindigkeit äußerst schwierig, die Intensität der erwähnten
zirkulierenden Strömung auf das für die Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen
Temperatur der Schmelze erforderliche Maß einzustellen. Weil erfahrungsgemäß
die Nachteile einer zu starken Abkühlung des Badspiegels überwiegen, werden
üblicherweise die Gießparameter so ausgefegt, daß am Badspiegel eine ausge
prägte, von den Schmalseitenwänden zur Strangmitte gerichtete Strömung vor
handen ist, welche sich durch eine deutliche Überhöhung des Badspiegels im Be
reich der Schmalseitenwände bemerkbar macht.
Durch praktische Erfahrungen beim Betrieb verschiedener Stranggießanlagen
konnte festgestellt werden, daß beim Aufeinanderprallen dieser zirkulierenden
Strömungen in der Mitte einer Kokille mit trichterförmigem Eingießbereich und ge
krümmt ausgebildeten Konturen zusätzliche unerwünschte Badspiegelbewegun
gen in Form von Turbulenzen oder Schwankungen entstehen. Dies kann bspw.
dazu führen, daß die fertig gewalzten Bänder in der Mittenbahn Oberflächenfehler
aufweisen, welche auf den Einschluß von Pulver- und Schlackepartikeln in die sich
am Badspiegel in der Kokille bildende Strangschale zurückzuführen sind.
Das Dokument DE 44 35 218 A1 beschreibt eine Kokille zum Stranggießen von
Dünnbrammen oder Stahlbändern. Bei deren aus je zwei gekühlten Breitseiten
wänden und Schmalseitenwänden gebildetem Formraum mit erweitertem Ein
gießbereich zur Aufnahme eines Tauchgießrohres, wird die Herstellung verein
facht, die Oberfläche des gegossenen Stranges verbessert und die Strangdurch
bruchsgefahr vermindert, wenn eine Formwandung einer ersten Breitseitenwand
eben ist und in einem Winkel α von 2 bis 10° zur Vertikalen verläuft, und eine
Formwandung der zweiten Breitseitenwand eine entgegengesetzt zur Neigung der
ebenen Formwandung erweiternde Wölbung aufweist.
Das Dokument DE 197 10 791 A1 beschreibt eine oszillierende Kokille zum Gie
ßen von vorzugsweise Dünnbrammen- und Brammenformaten im Abmessungsbe
reich von 40 bis 150 × 500 bis 3300 mm mit Gießgeschwindigkeiten von bis zu 10
m/min unter Verwendung von Gießpulver. Die Kokille mit Tauchausguß weist in
Gießrichtung mittensymmetrische konkave, plane Breitseitenplatten auf, die teil
weise mittensymmetrisch jeweils von einem Trichter überlagert werden, der einen
gleichförmigen Wärmestrom über die gesamte Kokillenbreite bei vorgegebener
Tauchausgußform sicherstellt. Diese Kokillenmerkmale in Verbindung mit frei
wählbaren Tauchausgußmerkmalen machen es möglich, daß eine maximale ge
wünschte Gießleistung, fehlerfreie Brammenoberflächen selbst bei hohen Gießge
schwindigkeiten und rißempfindlichen Stahlgüten und ein großer Breiten-
Verstellbereich von z. B. 500 bis 1800 mm mit einem Kokillentyp realisiert werden
können.
Das Dokument DE 44 36 990 C1 betrifft ein Tauchgießrohr zum Zuführen von
Stahlschmelze in eine Längs- und Breitseiten aufweisende Stranggießkokille. Um
ein Tauchgießrohr zu schaffen, das in konstruktiv einfachem Aufbau die kinetische
Energie des flüssigen Stahls im Bereich zwischen dem in der Schmelze einge
tauchten Abschnitt des Tauchgießrohres und den Kokillenlängsseiten abbaut und
vorgebbar auf die Strömungsausbildung des in der Kokille befindlichen Flüs
sigstahls im Bereich der Badoberfläche Einfluß nimmt, wird erfindungsgemäß vor
geschlagen, daß die Rohraußenwand des Tauchgießrohres in ihrem der Kokillen
längsseite zugewandten längsseitigen Bereich eine Form besitzt, die unabhängig
von der Eintauchtiefe des Tauchgießrohres in die in der Stranggießkokille befindli
che Schmelze eine nahezu konstante Distanz zu den Kokillenlängsseiten aufweist.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß die Rohraußenwand des Tauchgießrohres in
ihren den Kokillenbreitseiten zugewandten breitseitigen Bereichen Formelemente
aufweist, die der horizontalen Strömung der Stahlschmelze und dem auf ihr
schwimmenden Gießpulver einen minimalen Widerstand entgegensetzt.
Ausgehend von den vorgenannten Erkenntnissen betreffend die Ausbildung zir
kulärer Strömungen in der Schmelze einer Kokille, sowie vom vorgenannten Stand
der Technik, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Kokille der im Ober
begriff nach Anspruch 1 genannten Art anzugeben, durch welche die Strömungs
verhältnisse der Schmelze im Eingießbereich dahingehend verbessert werden,
daß infolge Verringerung der Badspiegelschwankungen und Turbulenzen am
Badspiegel eine deutliche Minimierung des Fehlerbefalls der Brammenoberfläche
mit nichtmetallischen Einschlüssen erreicht wird.
Die Lösung der Aufgabe gelingt bei einer Kokille der eingangs genannten Art mit
der Erfindung durch eine Ausgestaltung entsprechend den Merkmalen von An
spruch 1.
Erfindungsgemäß ist eine Kokille zum Stranggießen von Metall mit einem gekühlte
Breitseitenwände 1, 1' und Schmalseitenwände 2, 2' aufweisenden, in untereinan
derliegenden Horizonten trichterförmig in Gießrichtung zum Format des Gußstran
ges sich verjüngenden Eingießbereich, welcher durch gekrümmte Konturbereiche
der Breitseitenwände 1, 1' ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf we
nigstens einem Höhenabschnitt der Kokille die Trichterkonturen der Breitseiten
platten 1, 1' nicht symmetrisch in bezug auf die Linie x-x verlaufen, welche die
Mittelpunkte der Schmalseiten verbindet.
Dadurch, daß in der Mitte der Kokille ein Aufprall der von beiden Schmalseiten
kommenden Strömungszweige vermieden wird, indem die Schmelze durch die
Ausgestaltung der Breitseitenwände mit gekrümmten Konturbereichen im Bad
spiegelbereich in eine um den Tauchguß rotierende Bewegung versetzt wird, wer
den die Strömungsverhältnisse insgesamt dahingehend verbessert, daß durch
Verringerung der Badspiegelschwankungen und Turbulenzen eine deutliche Ver
ringerung des Fehlerbefalls der Brammenoberfläche mit unerwünschten Ein
schlüssen erreicht wird.
Damit wird der trichterförmige Eingießbereich derart gestaltet, daß wenigstens auf
einem Horizont eine Linie A-A', welche die Punkte mit jeweils maximalen Trich
teröffnungen der Breitseitenwände verbindet, nicht senkrecht, sondern schräg zur
Linie x-x verläuft, welche zugleich die Mittelpunkte der Schmalseitenwände ver
bindet.
Aufgrund der damit geschaffenen Unsymmetrie des Querschnitts des Kokillen
hohlraumes wird die von den schmalen Seiten ankommende Strömung vorzugs
weise jeweils in die Nähe einer der beiden Breitseitenwände abgelenkt. Dadurch
entsteht in den beiden Zwischenräumen, die das Tauchgießrohr mit den Breitsei
tenwänden bildet, eine entgegengesetzte Strömung mit um das Tauchgießrohr
rotierender Bewegung. Diese rotierende Bewegung wird dadurch angeregt, daß
nach Verlassen des Zwischenraumes die Strömung an jeder Seite des Tauchgieß
rohres durch die von der Schmalseite ankommende Schmelze umgelenkt wird.
Erfindungsgemäß kann der trichterförmige Eingießbereich dabei so gebildet wer
den, daß die Linie y-y, welche die beiden Punkte mit der maximalen Trichterweite
verbindet, nicht senkrecht zur Linie x-x verläuft, welche die beiden Mittelpunkte der
Schmalseiten verbindet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der trichterförmige Eingießbereich
derart geformt sein, daß die Punkte der größten Trichterweite A-A' horizontal um
einen Abstandsbereich gegeneinander verschoben sind.
Darüber hinaus sieht die Erfindung vor, daß im Badspiegelbereich die Außenkon
tur des Tauchgießrohres ein Parallelogramm mit abgerundeten Ecken darstellt,
was die rotierende Bewegung der Schmelze um das Tauchgießrohr unterstützt.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachste
henden Erläuterung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele.
Es zeigen:
Fig. 1 im Querschnitt eine Kokille mit Breitseitenwände 1, 1' und Schmal
seitenwände 2, 2' mit seitenverkehrt gleicher Innenkontur der Breit
seitenwände und mit der Außenkontur des Tauchgießrohres in Form
eines Parallelogrammes mit abgerundeten Ecken;
Fig. 2 einen weiteren Querschnitt einer Kokille mit Breitseitenwänden 1, 1'
und Schmalseitenwänden 2, 2' mit seitenverkehrt gleicher Innen
kontur der Breitseitenwände;
Fig. 3 im Querschnitt eine Kokille mit Breitseitenwänden 1, 1' und Schmal
seitenwänden 2, 2' mit gleicher, gegeneinander horizontal um einen
Betrag verschobener Innenkontur der Breitseitenwände.
Die Stranggießkokille gemäß Zusammenschau der Fig. 1, 2 und 3 besitzt je
weils zwei gegenüberliegende Breitseitenwände 1, 1' und zwei zwischen den '
Breitseitenwänden eingespannte Schmalseitenwände 2, 2'. Die Breitseitenwände
1, 1' weisen einen im Bereich ihrer Oberkante gekrümmten trichterförmigen Ein
gießbereich auf, der zu den Schmalseiten und in Gießrichtung auf das Format des
gegossenen Stranges reduziert ist.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 1 sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor,
daß auf einem Höhenabschnitt der Kokille die horizontale Kontur des trichterförmi
gen Eingießbereiches in jeder Breitseitenplatte 1, 1' durch zwei unterschiedlich
gekrümmte Konturabschnitte 3, 4 bzw. 3', 4' mit verschiedener Länge K, L gebildet
wird, wobei die ungleichen Konturabschnitte 3, 4 bzw. 3', 4' in den Punkten der
maximalen Trichterweite A bzw. A' verbunden werden. Wesentliches Merkmal die
ser Kokille ist, daß die Linie y-y, welche die beiden Punkte der maximalen Trich
terweite A, A' verbindet, nicht senkrecht zur Linie x-x verläuft, welche die Mittel
punkte der Schmalseiten verbindet.
Fig. 2 zeigt, daß die erfindungsgemäße Ausführung des trichterförmigen Eingieß
bereiches auch dann möglich ist, wenn entsprechend dem Stand der Technik die
Linie z-z, welche die beiden Punkte der maximalen Trichterweite A, A' verbindet,
senkrecht zur Linie x-x verläuft, welche die Mittelpunkte der Schmalseiten verbin
det. Erfindungsgemäß ist es lediglich erforderlich, daß die Punkte A, A' jeweils
zwei ungleiche Konturabschnitte 3, 4 bzw. 3', 4' voneinander abgrenzen, welche
einen unterschiedlichen Krümmungsverlauf und verschiedene Längen K, L auf
weisen.
Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Ausgestaltung des Trichterbereiches kann beim Ver
gießen von vergleichsweise weichen Kohlenstoff-Stählen und siliziumlegierten
Stählen bevorzugt zur Anwendung kommen.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausgestaltung der Kokille sieht vor, daß die Breitseiten
wände 1, 1' durch Anwendung gleicher Konturabschnitte 4 die gleiche horizontale
Trichterkontur mit der Breite T = 2 K und die größte Trichterweitung in den Punkten
A, A' aufweisen. Durch das horizontale Verschieben der beiden Trichterkonturen
um den Abstandsbereich A'-A wird der Querschnitt des Kokillenraumes derart ge
staltet, daß eine rotierende Bewegung der Schmelze um das Tauchgießrohr ange
regt wird.
Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, daß aufgrund der gegengleich verscho
benen Trichterkontur der beiden Breitseitenwände eine gleichmäßige Ausbildung
der Strangschale gewährleistet ist. Dies ist insbesondere beim Vergießen von ver
gleichsweise harten Stählen, z. B. austenitischen, nichtrostenden Stählen, und
beim Vergießen von vergleichsweise geringen Gießgeschwindigkeiten angestrebt.
Die Ausbildung des trichterförmigen Eingießbereiches durch die in Fig. 1 und 2
verwendeten ungleichen Konturbereiche 3, 4 bzw. 3', 4' oder durch die in Fig. 3
gezeigte Verschiebung gleicher Trichterkonturen ergibt in überraschend unkompli
zierter Weise eine Ausbildung der Schmelzenströmung, die um das Tauchgießrohr
5 bzw. 8 rotiert. Damit wird der beim Stand der Technik nachteilige Aufprall entge
gengerichteter Strömungen der Schmelze mit zu fehlerhafter Brammenoberfläche
führenden nichtmetallischen Einschlüssen vermieden. Die rotierende Bewegung
der Schmelze entsteht dadurch, daß die Strömung an jeder Seite des Tauchgieß
rohres 5 bzw. 8 durch die von einer Schmalseite ankommenden Schmelze umge
lenkt wird, wie dies durch die eingezeichneten Richtungspfeile der Schmelzenbe
wegung in den Fig. 1 bis 3 angedeutet ist.
Besonders vorteilhaft erweist sich hierbei die erfindungsgemäße Ausgestaltung
des Kokillenhohlraumes im Zusammenwirken mit der in Fig. 1 dargestellten erfin
dungsgemäßen Ausgestaltung der äußeren Kontur 6-7-6'-7' des Tauchgießrohres
5 mit schräggestellten Stegen bzw. Wandbereichen 6, 6', durch welche die rotie
rende Bewegung der Schmelze um das Tauchgießrohr 5 verstärkt angeregt wird.
Claims (8)
1. Kokille zum Stranggießen von Metall mit einem gekühlte Breitseitenwände (1,
1') und Schmalseitenwände (2, 2') aufweisenden, in untereinanderliegenden
Horizonten trichterförmig in Gießrichtung zum Format des Gußstranges sich
verjüngenden Eingießbereich, welcher durch gekrümmte Konturbereiche der
Breitseitenwände (1, 1') ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf wenigstens einem Höhenabschnitt der Kokille die Trichterkonturen der
Breitseitenplatten (1, 1') nicht symmetrisch in bezug auf die Linie (x-x) verlau
fen, welche die Mittelpunkte der Schmalseiten verbindet.
2. Kokille nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Punkte der größten Trichterweite (A, A') die Kontur der Breitseiten
platten (1, 1') jeweils in zwei ungleiche Konturabschnitte (3, 4) bzw. (3', 4') mit
unterschiedlicher Länge (K, L) und/oder unterschiedlichem Krümmungsverlauf
unterteilt.
3. Kokille nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Linie (y-y), welche die beiden Punkte (A, A') mit der maximalen Trich
terweite verbindet, nicht senkrecht zur Linie (x-x) verläuft, welche die Mittel
punkte der Schmalseiten verbindet.
4. Kokille nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Punkte der größten Trichterweite (A, A') horizontal um den Abstands
bereich (A'-A) gegeneinander verschoben sind.
5. Kokille nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breitseitenwände gleiche Trichterkonturen aufweisen, welche hori
zontal um den Betrag (A'-A) verschoben sind.
6. Kokille nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breitseitenwände seitenverkehrt gleiche Trichterkonturen aufweisen.
7. Kokille nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Tauchgießrohr (8) zumindest im Bereich des Badspiegels eine Quer
schnittsform mit zwei parallelen Wänden (10, 10') aufweist, welche durch bo
genförmige Stege (9, 9') verbunden sind.
8. Kokille nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Tauchgießrohr (5) zumindest im Bereich des Badspiegels einen Quer
schnitt aufweist, welcher im wesentlichen einem Parallelogramm mit gegen
überliegenden parallelen oder abschnittsweise parallelen Wänden (6, 6') und
(7, 7') entspricht.
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