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DE1000961B - Vorrichtung zum Vermessen und Einstellen von in die Zahnprothese einzusetzenden Teilen, insbesondere von Prothesenstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum Vermessen und Einstellen von in die Zahnprothese einzusetzenden Teilen, insbesondere von Prothesenstuecken

Info

Publication number
DE1000961B
DE1000961B DEM20181A DEM0020181A DE1000961B DE 1000961 B DE1000961 B DE 1000961B DE M20181 A DEM20181 A DE M20181A DE M0020181 A DEM0020181 A DE M0020181A DE 1000961 B DE1000961 B DE 1000961B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
rod
stand
ring
vertical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM20181A
Other languages
English (en)
Inventor
Marcel Franciscus D Maesschalk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARCEL FRANCISCUS DE MAESSCHAL
Original Assignee
MARCEL FRANCISCUS DE MAESSCHAL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARCEL FRANCISCUS DE MAESSCHAL filed Critical MARCEL FRANCISCUS DE MAESSCHAL
Publication of DE1000961B publication Critical patent/DE1000961B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances
    • A61C19/04Measuring instruments specially adapted for dentistry

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Vermessen und Einstellen von in die Zahnprothese einzusetzenden Teilen, insbesondere von Prothesenstücken Bei der Herstellung von Zahnprothesen werden üblich Abdrücke vom Gebiß des Patienten abgenommen. Von dem negativen Abdruck wird danach ein positiver Abdruck hergestellt, an dem die Bearbeitung des Prothesenteiles erfolgt. Hierbei ist es erforderlich, daß man den Abdruck in einer Vorrichtung einstellen kann, um Prothesenteile relativ zum Gebiß des Patienten anordnen und die Lage dieser Teile durch Meßwerte festlegen zu können. Solche Vorrichtungen sind insbesondere dann erwünscht, wenn die Prothetikarbeiten außer Haus, z. B. einem Zahntechniker, gegeben werden. Damit der Zahnarzt und der Zahntechniker über die Lage einzelner Prothesenteile sich leicht verständigen können, dient eine Vorrichtung, mit der man den Abdruck bzw. die Prothese in eine bestimmte Lage bringen kann, so daß eine Orientierung von entfernten Standorten aus zur Durchführung vergleichbarer Stellungen möglich ist.
  • Solche Vorrichtungen sind an sich bekannt. Sie bestehen aus einem Tisch mit einer als Auflage dienenden Oberfläche, der seitlich mit einem Ständer versehen ist, welcher ein gegen die Oberfläche gerichtetes Gerät trägt. An einem verschiebbaren Fuß ist eine in jeder Neigung festklemmbare Platte angelenkt, auf der das zu untersuchende Stück befestigt werden kann. Hierbei kann der Winkel, den die Ebene der Platte mit der abgerichteten Oberfläche des Tisches einschließt, eingestellt werden. Zur Ortsbestimmung der Lage der Platte dient die Einstellung eines weiteren Winkels, den eine Achse der Platte mit der Schnittlinie der Ebene der Platte mit der abgerichteten Oberfläche des Tisches einschließt. Zur Feststellung der Neigung der Platte dienen hierbei mehrere verstellbare Stützen, die mit Gradeinteilungen versehen sind. Außerdem ist ein Zeiger vorhanden, der von einem an der Tragsäule befestigten Arm getragen wird und mit der Platte in Berührung zu bringen ist.
  • Zur Festlegung der räumlichen Lage der das Prothesenstück aufnehmenden Platte sind drei Einstellungen bzw. Ablesungen erforderlich, nämlich je eine Ablesung an jeder Stütze und eine weitere auf der Gradeinteilung. Diese mehrfachen Möglichkeiten bieten Anlaß für Irrtümer bei der Einstellung. Außerdem müssen mehrfache Handhabungen vorgenommen werden, die die Einstellung umständlich machen. Da der Zeiger nicht stets in derselben senkrechten Ebene, sondern in verschiedenen senkrechten Ebenen schwingen kann, ergibt sich eine weitere Schwierigkeit, da die Einstellmöglichkeiten bzw. Ablesungen sich entsprechend der Stellung des Tisches, der die Stützen trägt, verändern können. Man hat keine zwangläufige Einstellmöglichkeit, wodurch das Ergebnis verfälscht werden kann.
  • Die Erfindung hat eine weitere Verbesserung und Ausgestaltung von solchen Vorrichtungen zum Vermessen von Zahnersatzteilen u. dgl. zum Gegenstand.
  • Sie zeichnet sich dadurch aus, daß mit dem Ständer ein Arm verbunden ist, der um eine zur abgerichteten Oberfläche parallele Achse schwingen kann und in jeder auf einer Skala ablesbaren Stellung festklemmbar ist. Der Arm trägt an seinem freien Ende eine mit einer Gradeinteilung versehene Scheibe, die auf die Platte aufgebracht werden kann. Diese ist in eine solche Stellung drehbar, daß die Schnittlinie der genannten Ebenen parallel zur Achse des Schwingarmes ist, wobei die Gradeinteilung der Scheibe gestattet, die von einer Achse der Platte eingenommene Richtung in der Ebene der Platte einzustellen. Eine solche Ausbildung der Vorrichtung bringt eine wesentliche Vereinfachung in der Bauart und in der Einstellmöglichkeit. So können die beiden erforderlichen Einstellungen, nämlich die Einstellung der Neigung der Ebene der Platte (Winkel V) und die Einstellung der Platte in ihrer Ebene (Winkel H) mittels eines einzigen Teiles vorgenommen bzw. abgelesen werden.
  • Dieser Teil weist nur eine einzige Klemmschraube zur Feststellung des Schwingarmes auf. Dadurch sind die Möglichkeiten eines Irrtums bei der Einstellung geringer als bei der bekannten Vorrichtung. Die Einstellung selbst wird einfacher. Ferner sind die Ablesungen von der Stellung des Tisches vollkommen unabhängig, wodurch eine weitere Irrtumsquelle ausgeschaltet wird.
  • Bei Vorrichtungen zum Vermessen von Zahnprothesen ist die Verwendung einer pendelnd gelagerten Stange bekannt, deren Ende spitz ausläuft oder ein Arbeitswerkzeug trägt. Diese Stange ist hierbei mit einem Träger gelenkig verbunden. Diese Stange dient dazu, das Ausrichten und Markieren der Prothese bzw. von Prothesenteilen zu erleichtern. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Ständer mit einem Ring versehen kein, durch den die Stange in der Arbeitsstellung hindurchgeht, wodurch die Abweichungen von der Senkrechten begrenzt werden.
  • Vorteilhaft trägt der Ring mindestens einen senkrechten Stab, der in seinem oberen Teil zur elastischen Aufhängung der Stange des Gerätes dient. Der Ring kann außerdem zur Führung und Halterung von entfernbaren Werkzeugen benutzt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt schaubildlich die Vorrichtung, die zur Untersuchung eines Zahnabdruckes verwendet wird; Fig. 2 zeigt im senkrechten Schnitt und in größerem Maßstab den oberen Teil der in den Fig. 1 und 6 dargestellten Vorrichtung; Fig. 3 veranschaulicht die zur Aufnahme eines Zahnabdruckes geeignete Platte; Fig. 4 veranschaulicht einen entfernbaren Halter, der mit Einstellmarken versehen ist; Fig. 5 zeigt einen teilweisen Schnitt durch den Halter; Fig. 6 zeigt schaubildlich die Vorrichtung während eines Einstellvorganges; Fig. 7 zeigt schematisch das in Fig. 6 verwendete Einstellsystem.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einem Tisch 2 mit abgerichteter Oberfläche, der seitlich mit einem Ständer versehen ist, welcher mittels eines Ringes 16 und von durch eine Platte 21 verbundenen Stäben 22 eine Stange 19 trägt, die in der Platte 21 elastisch aufgehängt ist und ein Gerät 4 trägt, das gegen die abgerichtete Oberfläche gerichtet ist. Die Aufhängung der Stange 19 in der Platte 21 erfolgt mit großer Beweglichkeit in senkrechter Richtung mittels einer Feder 20 aus nichtrostendem Stahl.
  • Die Feder 20 stützt sich einerseits auf der Platte 21 ab und andererseits auf einem Anschlag 24, der vom oberen Ende der Stange; 19 getragen wird. Die Feder ist in eine Schutzkappe25 eingeschlossen, wie insbesondere Fig. 2 zeigt. Die Verschiebungen des oberen Teiles der Stange 19 in waagerechter Richtung werden dadurch stark eingeschränkt. daß sie mit geringem Spiel durch eine in der Platte 21 ausgesparte kegelstumpfförmige Öqnung 26 hindurchgehen. Die Verschiebungen des unteren Teiles der Stangel9 werden in der Arbeitsstellung derselben dadurch eingeschränkt, daß die Stange durch den Ring 16 hindurchgeht. Daraus ergibt sich, daß die Stange in der Arbeitsstellung nur wenig von der Senkrechten abweichen kann.
  • Auf der abgerichteten Oberfläche des Tisches 2 und unterhalb des Gerätes 4 ist ein Fuß 5 frei verschiebbar, an dem mittels. eines Kugelgelenkes 7 eine Platte 6 angelenkt ist. Auf der Platte 6 kann das zu untersuchende Stück befestigt werden, das irgendeine beliebige Neigung erhalten kann.
  • Gemäß Fig. 1 besteht dieses Stück aus einem Zahnabdruck, der zwischen zwei Spitzen 6aJ 6b und einer Klemmschraube-6d festgeklemmt ist.
  • Wie Fig. 3 zeigt, wird eine Achse der Platte 6 durch die Gerade A-B verkörpert. Das Ende der zwischen den Spitzen 6a und 6b liegenden Geraden sowie das Ende der Klemmschraube 6d dienen dazu, mit entsprechenden Marken versehene Zahnabdrücke oder ähnliche Gegenstände genau in die gewünschte Lage zu bringen.
  • Das Kugelgelenk 7, das der Platte 6 ermöglicht, jede beliebige Neigung einzunehmen, kann mittels einer Schraube 8 festgeklemmt werden, um die Platte in einer bestimmten Stellung festzuhalten. Die Schraube 8 wirkt auf eine in der Zeichnung nicht sichtbare Klemmkalotte, welche das Kugelgelenk 7 so festklemmt, wie es in Fig. 5 für ein ähnliches Kugelgelenk 11 mit einer Kalotte 13 eines anderen Teiles der Vorrichtung dargestellt ist.
  • Da das verwendete Gerät 4 eine Markierspitze aus Kohle oder einem ähnlichen Material aufweist, wird durch die Reibung der Seitenflächen dieser Spitze an den Zähnen eines Zahnabdruckes auf diesen Zähnen eine Linie gezogen, die nach unten zu Hohlräume begrenzt, welche zum Aufhängen des herzustellenden Prothesenstückes dienen können. Die Lage dieser Begrenzungslinie hängt vqn der der Platte und infolgedessen dem Abdruck erteilten Neigung relativ zur Richtung des Gerätes ab, die im wesentlichen senkrecht ist. Die Richtung des Gerätes versinnbildlicht relativ zum Zahnabdruck die Richtung, in der das herzustellende Prothesenstück auf das Gebiß des Patienten aufgesetzt werden wird.
  • Die Prüfung der verschiedenen möglichen Lagen dieser Linie, die erhalten werden, indem die der Platte erteilten Neigungen verändert werden, gestattet die Untersuchung der zu verwendenden Aufhängung. Diese Untersuchung erfolgt unter Berücksichtigung der Stabilität, die ein in der durch die Stange 19 versinnbildlichten Richtung eingesetztes Prothesenstück haben wird, sowie unter Benutzung der unterhalb der Begrenzungslinie liegenden Ausnehmungen oder Hohlräume zum Aufhängen desselben. Diese Umstände sowie andere Bedingungen, wie z. B. die Festigkeit der zum Aufhängen verwendeten Zähne, der Zustand des Zahnfleisches und die der Ästhetik beizumessende Wichtigkeit, lassen eine gegebenenfalls telephonische Unterredung zwischen dem Zahnarzt und dem Zahntechniker angezeigt erscheinen. Deshalb wird die vom Zahntechniker am besten erachtete Neigung gemäß der Erfindung eingestellt und hierauf dem Zahnarzt mitgeteilt.
  • Sobald die am besten erachtete Neigung gewählt ist, kann die Platte 6 mittels der Klemmschraube 8 festgestellt werden. Der Zahnabdruck wird dann abgenommen, und es ist möglich, eine dieser Neigung entsprechende Einstellung immer wieder herzustellen.
  • Fig. 7 zeigt schematisch, daß es zu diesem Zweck der Einstellung genügt, zwei Winkel zu kennen, nämlich einerseits den senkrechten Winkel V, den die Ebene P1 der Platte mit der abgerichteten Oberfläche P2 des Tisches einschließt und andererseits den waagerechten Winkel H zwischen einer Achse der Platte, z. B. der Linie A-B und der Schnittlinie C-D der Ebenen P1 und P2. Selbstverständlich kann man, statt den Winkel H zwischen dieser Schnittlinie und der Achse der Platte 6 zu messen, auch den Winkel messen, den diese Achse mit der Richtung der Linie der größten Neigung der Ebene P1 einschließt. Diese Linie der größten Neigung ist immer senkrecht zur Schnittlinie C-D.
  • Fig. 6 zeigt, wie die zur obenerwähnten Einstellung verwendeten Winkel H und V dnrch Gradeinteilungen gemessen werden können, die auf der Stirnfläche von Einstellorganen angeordnet sind, welche von dem in Fig. 4 dargestellten, entfernbaren Halter 9 getragen werden.
  • Dieser Halter weist einen Arm 10 auf, der um eine zur abgerichteten Oberfläche parallele Achse schwingen kann. In den Fig. 4 und 5 ist diese Achse der Durchmesser des Kugelgelenkes 11, der zur Zeichnungsebene senkrecht steht. Obwohl der Arm 10 mit dem Kugelgelenk 11 verbunden ist, werden seine Schwingungen in einer der Zeichnungsebene entsprechenden Ebene durch eine in dem Ständer 12 des Halters vorgesehene Nut 12a geführt. Oberhalb des Kugelgelenkes 11 ist eine bewegliche Kalotte 13 angeordnet, die das Kugelgelenk 11 in irgendeiner beliebigen Stellung festklemmen kann, wenn sie unter der Wirkung der Körnerschraube 14 gegen das Kugelgelenk gedrückt wird. Der Winkel, unter dem der Schwingarm 10 festgeklemmt wird, kann auf der Gradeinteilung einer Skala 18 abgelesen werden, die vom Ständer 12 des Halters 9 getragen wird. Mit dem Ständer des Schwingarmes 10 ist eine Scheibe 15 verbunden, die am Umfang mit einer Gradeinteilung versehen ist.
  • Um die Einstellung der Neigung der Platte 6 vorzunehmen, wird der entfernbare Halter 9 in den Ring 16 des Ständers 3 eingeführt, nachdem das Gerät 4 aus dem Ring in senkrechter Richtung nach oben verschoben worden ist (s. Fig. 6). Der Halter 9 gleitet mit geringer Reibung in diesem Ring, der eine solche Dicke aufweist, daß der Halter 9 in senkrechter Richtung zur Ebene der abgerichteten Oberfläche des Tisches 2 gleitet. Die Scheibe 15 schwingt frei unterhalb des Halters 9 und kann so vollkommen als möglich auf die Fläche der Platte aufgebracht werden. die ihrerseits unter die Scheibe gebracht und derart eingestellt wird, daß eine möglichst vollkommene Berührung zwischen der Platte und der Scheibe erfolgt.
  • Wenn diese Berührung hergestellt ist, kann die Klemmschraube 14 angezogen werden, um den Arm 10 und die Scheibe 15 in ihrer Stellung festzuhalten. Eine in dem Ring 16 angeordnete Schraube 17 kann ebenfalls angezogen werden, um ein Herabfallen des Halters 9 beim Wegnehmen der Platte 6 zu vermeiden. Der Kopf dieser Schraube 17 kann ferner leicht in eine längs einer der Erzeugenden des oberen zylindrischen Teiles des Halters 9 vorgesehene senkrechte Nut 9a eingeführt werden. Diese Nut von begrenzter Länge verhindert ein versehentliches Herabfallen des Halters 9, der trotzdem mit geringer Reibung gehoben oder gesenkt werden kann, solange die Schraube 17 nicht angezogen ist.
  • Vor der Wegnahme der Platte 6 muß der waagerechte Winkel H auf der Gradeinteilung der Scheibe 15 abgelesen werden. Der senkrechte Winkel V kann auf der Skala 18 abgelesen werden. die auf dem Ende 12 des Halters in einer zur Schwingachse des Armes 10 senkrechten Ebene befestigt ist.
  • Der Ring 16 des Ständers 3 ist vorteilhaft mit einer oder mehreren Ausnehmungen 23 versehen, mittels welcher der Ring zur Halterung oder gegebenenfalls zur Führung von entfernbaren Werkzeugen dienen kann. die dazu bestimmt sind, eine zur Herstellung von Prothesenstücken erforderliche Arbeit auszuführen, wie z. B. die Ausrichtung von Zähnen eines Modells, das zur Herstellung eines Prothesenstückes bestimmt ist. rATENTANSPRS'CHE-1. Vorrichtung zum Vermessen und Einstellen von in die Zahnprothese einzusetzenden Teilen, die aus einem Tisch mit abgerichteter Oberfläche besteht, der seitlich mit einem Ständer versehen ist, welcher ein gegen die abgerichtete Oberfläche gerichtetes Gerät trägt, aus einem auf dieser abgerichteten Oberfläche verschiebbaren Fuß, an dem durch ein Kugelgelenk eine in jeder Neigung festklemmbare Platte angelenkt ist, auf der das zu untersuchende Stück befestigt werden kann, aus Mitteln zur Einstellung des Winkels, den die Ebene der Platte mit der abgerichteten Oberfläche des Tisches einschließt und aus Mitteln zur Einstellung des Winkels, den eine Achse der Platte mit der Schnittlinie der Ebene der Platte mit der abgerichteten Oberfläche des Tisches einschließt, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Ständer (3) ein Arm (10) verbunden ist, der um eine zur abgerichteten Oberfläche parallele Achse schwingen kann und der in jeder auf einer Skala (18) ablesbaren Stellung festklemmbar ist, daß der Arm (14) an seinem freien Ende eine mit einer Gradeinteilung (15) versehene Scheibe trägt, die auf die-Platte aufgebracht werden kann, welche in eine solche Stellung gedreht ist, daß die Schnittlinie der genannten Ebenen parallel zur Achse des Schwingarmes (10) ist, wobei die Gradeinteilung der Scheibe (15) gestattet, die von einer Achse der Platte eingenommene Richtung in der Ebene der Platte einzustellen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (10), der die mit einer Gradeinteilung versehene Scheibe (15) trägt, beispielsweise durch eine Schraube (14) in jeder von ihm eingenommenen Winkelstellung festklemmbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm (10) und seine Festklemmvorrichtung in einem entfernbaren Halter (9) angeordnet sind, der mit dem Ständer an der Stelle verbunden werden kann, wo das Gerät durch denselben hindurchtritt, das ebenfalls von dem Ständer getragen wird.
    4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (6) eine Kennmarke trägt, die ermöglicht, dem zu untersuchenden Stück, das ebenfalls mit einer Kennmarke (A-B) versehen ist, eine genau bestimmte Stellung relativ zur Achse der Platte zu geben, deren Lage in der oben angegebenen Weise einstellbar ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die obenerwähnte Kennmarke durch eine gerade Linie (A-B) gebildet wird, welche die Achse der Platte (6) darstellt, deren Lage in der oben angegebenen Weise einstellbar ist.
    6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die zum Vermessen von in die Zahnprothese einzusetzenden Teilen geeignet ist und einerseits aus einem Tisch mit abgerichteter Oberfläche besteht, der seitlich mit einem Ständer versehen ist, welcher ein gegen die abgerichtete Oberfläche gerichtetes Gerät trägt, und andererseits aus einem auf dieser abgerichteten Oberfläche verschiebbaren Fuß, an dem durch ein Kugelgelenk eine in jeder Neigung festklemmbare Platte angelenkt ist, auf der das zu untersuchende Stück befestigt werden kann. wobei das Gerät von einer Stange getragen wird, die gelenkig mit dem Ständer verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (3) mit einem Ring (16) versehen ist, durch den die Stange (19, 4) des Gerätes in der Arbeitsstellung hindurchgeht, wodurch ihre Abweichungen von der Senkrechten begrenzt werden.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring des Ständers mindestens einen senkrechten Stab (19) trägt, der in seinem oberen Teil zur elastischen Aufhängung (20) der Stange des Gerätes dient.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (19) des Gerätes in ihrem oberen Teil durch eine in einer Platte (21) ausgesparte tWffnung (26) hindurchgeht, wobei die Platte mit dem von dem Ständer getragenen Stab fest verbunden ist und wobei der Stange in der Öffnung nur geringes Spiel gelassen ist, während sie in senkrechter Richtung frei verschiebbar ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (19) mittels einer Feder (20) aufgehängt ist, die sich einerseits auf der ebenen Fläche der Platte (21) abstützt und andererseits auf einem Anschlag (24), der von dem oberen Ende der Stange getragen wird.
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der entfernbare Halter (9), der die Mittel zur Einstellung der Neigung der Platte (15) trägt, einen zylindrischen Teil (9) aufweist, welcher mit geringer Reibung in einen Ring (16) einsetzbar ist, der die Abweichungen der Stange des Gerätes von der Senkrechten begrenzen kann, wobei der Ring mit einer Schraube (17) zum Festklemmen des entfernbaren Halters versehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 251 529; USA.-Patentschrift Nr. 2 510 152.
DEM20181A 1952-09-25 1953-09-24 Vorrichtung zum Vermessen und Einstellen von in die Zahnprothese einzusetzenden Teilen, insbesondere von Prothesenstuecken Pending DE1000961B (de)

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DE (1) DE1000961B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5078599A (en) * 1989-04-08 1992-01-07 Krupp Medizintechnik Gmbh System for inspecting a dental model

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH251529A (de) * 1946-08-06 1947-10-31 Weiss Meister Anna Vorrichtung zum Vermessen und Bearbeiten von Zahnersatzteilen, Prothesen und deren Verankerungen, sowie von Abdrücken und Abgüssen von Zähnen, Gebissen und dergleichen.
US2510152A (en) * 1947-05-01 1950-06-06 Stoll Victor Dental surveyor and coordinator

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