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DE10009468A1 - Strömungskraftmaschine, insbesondere Windkraftmaschine - Google Patents

Strömungskraftmaschine, insbesondere Windkraftmaschine

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DE10009468A1
DE10009468A1 DE10009468A DE10009468A DE10009468A1 DE 10009468 A1 DE10009468 A1 DE 10009468A1 DE 10009468 A DE10009468 A DE 10009468A DE 10009468 A DE10009468 A DE 10009468A DE 10009468 A1 DE10009468 A1 DE 10009468A1
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Guenter Freudenau
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    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • F03D7/06Controlling wind motors  the wind motors having rotation axis substantially perpendicular to the air flow entering the rotor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • F03B17/00Other machines or engines
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Abstract

Die Anmeldung Aktenzeichen 19741759.0-15 wird vor allem um die Idee eines im Arbeitsbereich eines Lenkers für Profil/Profile vorzusehenden Dämpfungssystems ergänzt. Mittels diesem ist es möglich: DOLLAR A a) kinetische Energie aus oszillierenden Bewegungen eines Lenkers in Drehbewegungen in der Maschine überzuleiten DOLLAR A b) die Drehzahl zu beeinflussen/zu regeln/die Maschine (ab-) zu bremsen DOLLAR A c) Lager zu schonen DOLLAR A d) einen ruhigen Rundlauf der Maschine zu ermöglichen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Strömungskraftmaschine, insbe­ sondere Windkraftmaschine, nach dem Oberbegriff des An­ spruches 1.
Stand der Technik
Die Anmeldung Aktenzeichen 197 41 759.
Kritik
Die Bewegungen eines Lenkers (1, Fig. I) im Betrieb gefährden den ruhigen Rundlauf der Maschine und belasten u. U. Lager stark; sie können die mögliche Leistung der Ma­ schine beeinträchtigen; das "Durchdrehen" der Maschine ist eine Gefahr, obgleich andererseits das/die Profile schnell in negative Anstellwinkel hinein gerät/geraten.
Besondere zweckdienliche Einrichtungen, die der Kritik ent­ gegenstehen, sind biher nicht vorgesehen.
Aufgabe
Ein ruhiger und einem guten Wirkungsgrad dienli­ cher Rundlauf der Maschine soll gefördert werden. Die kine­ tische Energie in den oszillierenden Bewegungen eines Len­ kers (vgl. z. B. 1, Fig. I) soll möglichst Drehbewegungen in der Maschine zugute kommen können, auch bei wechselnden Ge­ samtbetriebsbedingungen und Optionen. Ferner sollen auch Lager nicht unnötig belastet werden, Drehzahlregelungs- und Abbremsmöglichkeiten der Maschine sowie der Einstellung der zwei günstigsten Sturmstellungen sollen erweitert werden. Die genannten Aufgaben werden in der unter Stand der Technik aufgeführten Anmeldung nicht gesehen.
Die Lösung ist dadurch gekennzeichnet,
daß dem Lenker mindestens ein Dämpfungselement in Form einer Feder, einer Gasfeder oder dergleichen oder ein Dämpfungs­ system zugeordnet ist, (vgl. 2.21 Fig. I ).
daß (vgl. Fig. II) je einem Lenker. 1 eine geeignete Stange 1.1 als Bewegungsgegenüber zum Lenker zugeordnet sein kann, welche, wie der Lenker geführt(im Prinzip), aber so angeordnet, daß sie stets den Lenkerbewegungen entgegen­ gesetzte, aber ansonsten identische Bewegungen, vollzieht, wodurch sie die pendelnden und oszillierenden Bewegungen eines Lenkers, die den ruhigen Lauf der Maschine negativ beeinflussen können, bezüglich Unwucht und Erschütterungen (evtl. unter Berücksichtigung einer durch die oszillierenden Bewegungen des Lenkers betriebenen Pumpe) neutralisiert.
daß der Lenker in an sich bekannter Weise an seinem der Lager­ stelle gegenüber dem Profil abgewandten Ende an einer gera­ den Führungsstange geführt ist und daß das Dämpfungselement (2.21) im Verschiebebereich des geführten Endes des Lenkers liegt (1 und 2.21 und 2.2; Fig. I).
daß der Lenker in an sich bekannter Weise aus einer teleskop­ artigen Schiene besteht und an seinem der Lagerstelle gegen­ über dem Profil abgewandten Ende an einem ortsfesten Gestell­ teil schwenkbar angeschlossen ist und daß das Dämpfungsele­ ent zwischen den teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Teilen des Lenkers angeordnet ist.
daß die Einrichtungen kombiniert arbeitend vorgesehen sind und auch für je eine Stange als Bewegungsgegenüber zum Len­ ker (1, 1.1, 2.21, Fig. II ) ein Dämpfungselement vorgesehen und vorzugsweise entsprechend der Lösung beim Lenker angeord­ net ist.
Die weitere Ausgestaltung der Erfindungsgedanken ist durch folgendes gekennzeichnet bzw. dadurch gekennzeich­ net,
daß ein geeignetes Dämpfungselement in folgendem Zusammen­ hang vorgesehen ist (vgl. Fig. III): daß nämlich eine Kreis­ bahn in zwei gleiche oder nichtgleiche Hälften zerlegt ist und die Halbkreise o. ä. durch Verbindungs- oder Zwischen­ strecken (z. B. zwei gerade parallele Strecken) miteinander eine geschlossene Bahnfigur bilden und eine, eine Kreisbahn beschreibende Kurbel ersetzt ist durch einen Schienen- oder Fahrweg mit z. B. einem darauf fahren könnenden Wagen, wobei das mindestens eine aerodynamische Profil an z. B. einem sol­ chen Wagen einerseits und andererseits an mindestens einem Lenker angeschlossen ist, mittels dessen das Profil derart geführt ist, daß das Profil gegenüber einem anströmenden Medium, wie z. B. Luft, bei einem vollständigen Umlauf z. B. des genannten Wagens in verschiedene Anströmwinkel bewegbar ist und daß im/in den Verschiebebereich/en der für den Lenker vorgesehenen Führung (vom Profil her gesehen: jenseits des Punktes in dem für Hin und Herbewegungen der Lenker an der geraden Führung angeschlossen ist) ein geeignetes Dämpfungs­ element angeordnet ist;
ferner: daß die Technik (auch frühere Entwicklungsstadie­ en) bei dem bekannten berührungsfreien Trag-, Führ- und Antriebssystem der Magnetschnellbahn Transrapid mit einem geeigneten und auf die Strömung hin orientierten/- orientierbaren Fahrweg/Bahnverlauf (vgl. Fig. III)- alles nach Bedarf in geeigneter Weise abgewandelt/ab­ wandelbar-, angewandt wird, um mittels mindestens ei­ nes Wagens auf dem Fahrweg, mindestens eines mitfahren­ den aerodynamischen Profils am Lenker und einer geraden Führung/eines solchen Systems Energie zu gewin­ nen, wobei der Lenker (1) mit dem aerodynami­ schen Profil (3) wieder doppelt geführt wird: durch den Wagen (3.3) auf dem Fahrweg und die gerade Führung (vgl. Fig. III) und wobei die vom Profil aufgenommene Windkraft auf den Wagen übertragen wird zu weiterer Energieumwandlung;
daß unterschiedliche Dämpfungselemente in einer Maschine zum Einsatz kommen.
daß vorgesehen ist:
mindestens ein/e geeignetes Feder/n/System (2.21, Fig. III), mit Variabilität bei Federkraft, Federweg und Federkennlinie/n, mit evtl. automatisch steuerbarer Aktivier- und Deaktivierbarkeit, mit entsprechender geeigneter Wirksamkeit evtl. auch als Bremse hinsicht­ lich der Drehzahlen. Alles auch im Betrieb der Maschine;
daß vorgesehen ist: eine intelligente, vorzugsweise elek­ tronische Steuer- bzw. Regeleinrichtung zur Steuerung bzw. Regelung der Maschine in Abstimmung auf die Gesamtbetriebs­ bedingungen, sowie für Aufgaben der Sturmsicherung;
daß eine vorzusehende/vorgesehene intelligente, vorzugs­ weise elektronische Steuer- und/oder Regeleinrichtung gestal­ tet ist auch für: Dämpfungselemente/Dämpfungssystem; Pro­ grammieren, damit die Profile nicht in negative Anstell­ winkel hineingefahren werden oder um Sturmstellungspositio­ nen (zwei günstige bei einem Umlauf) herbeizuführen. Fer­ ner ist vorzusehen für das Dämpfungselement: Anschaltbar­ keit, Abschaltbarkeit, evtl. automatisch;
daß über das Dampfungselement Drehzahlregelung vorgesehen ist, ferner Bremsen, Stoppen der Maschine sowie Einstellen einer der Sturmstellungen;
daß die Stange als Bewegungsgegenüber zum Lenker (vgl. 1.1; Fig. II) geeignet ist hinsichtlich Aufbau, Gewicht, Ge­ wichtsverteilung und dergleichen;
daß in der Maschine umfassende Variabilität hinsichtlich al­ ler wichtigen Punkte, auch im Betrieb, vorgesehen ist;
daß für ein verwendetes (z. B. rechteckiges) Segel, in einem geeigneten Rahmen aufgespannt, Spanneinrichtungen (variabel, evtl. automatisch/gesteuert arbeitend) vorgese­ hen sind. Am Segel sollen sich im Betrieb die geeigneten Profilformen bilden;
ferner:
daß eine erfindungsgemäße Maschine in einer strömenden Flüssigkeit genutzt wird, evtl. zu dem Zweck, eine Hin- und eine Herströmung (wie bei Ebbe und Flut) energiegewin­ nend abzubremsen;
daß für die hydrodynamische Anwendung geeignete Einrich­ tungen vorgesehen sind: von festem Montagegrund, von der Seite (z. B. Ufer) oder von oben (z. B. Brücke) her konstru­ iert, Haltevorrichtungen und Einrichtungen, um ein hydro­ dynamisches symmetrisches Profil usw. in die Strömung ganz oder teilweise hineinzubringen und wieder hinaus.
Vorteile
Die vorliegende Anmeldung ergänzt die unter dem Stand der Technik genannte um ein Dämpfungssystem im Arbeitsbereich eines Lenkers (vgl. Fig. 1). Diese Ergänzung bedeutet:
  • a) ruhiger Rundlauf der Maschine
  • b) Lagerschonung
  • c) Überleitung oszillierender Bewegungen eines Lenkers ( 1, Fig. I) in Drehbewegungen in der Maschine hinein
  • d) Drehzahlbeeinflussung
Eine besondere Einflußnahme auf diese Punkte ist nun möglich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in schemati­ schen Skizzen dargestellt und werden im Folgenden nä­ her beschrieben. Erläuterungen und Bemerkungen zu den Ziffern in den einzelnen schematischen Skizzen.
Fig. I
Diese schematische Skizze zeigt, wie z. B. zwei Lenker (1) mit z. B. je einem aerodynamischen Profil (3) z. B. nebenein­ ander für Zusammenarbeit angeordnet sein können. Die Ma­ schine könnte auch mit z. B. unten angeordneten Lenkern ge­ staltet sein. Die Profile(3)an den Lenkern (1) und derglei­ chen können untereinander Gegengewichte darstellen.
Die Skizze zeigt im einzelnen:
1 = einer der zwei Lenker; es könnten auch vier Lenker für die beiden Profile vorgesehen sein; ein solcher Lenker kann auch mehr als ein aerodynamisches Profil (3), wie es in Fig. III als Beispiel gezeigt ist, tragen; dazu kann der Lenker (1) über das in der Skizze sichtbare Profil (3) hinaus verlängert sein und dort (aus aerodynamischen Gründen im notwendigen Abstand zum gezeigten Profil) ein z. B. in der gleichen Weise angebrachtes zweites Profil tragen; in weiterem Abstand evtl. z. B. ein drit­ tes. Die Profile können z. B. unterschiedliche Tiefe ha­ ben, aber sich auch in anderen Punkten evtl. unterschei­ den, z. B. bei der Wölbung.
2.2 = eine der zwei dargestellten geraden Führungen; auf den geraden Führungen kann evtl. je ein hin und her­ fahren könnender Motor, in geeigneter Weise gestaltet, vorgesehen sein, der das/die symmetrischen Profile (3) in die möglichen Sturmstellungen zwingt. Die geraden Führungen können auch unterhalb der Profile (3) angeord­ net sein, um mit z. B. Pumpen, besser für Zusammenarbeit gekuppelt werden zu können. Zu 2.21 siehe Anmerkung!
3 = eines von zwei eingesetzten symmetrischen Profilen
4 = eine geeignete Muffe; sie ist an/auf der in diesem Ausführungsbeispiel senkrecht angeordneten geraden Füh­ rung (2.2) - diese sei als Rundeisen gestaltet - in ge­ eigneter Waise verschiebbar gelagert und mit dem aero­ dynamischen Profil(3) über eine Schubstange, = den Lenker (1), verbunden; auch Kipppunkt von 1.
5 = Abtriebs- bzw. Antriebswelle, Teil der Kurbelwelle
5.1 = eine von 4 miteinander drehfest verschraubten Kur­ bel-stangen, eisen; zwischen jeweils zweien von diesen - durch die symmetrischen Profile in geeigneter Weise hin­ durchgehend, die Profile auf ihnen gelagert - zwei Ver­ bindungsstangen als Achsen, auf denen im Betrieb die Profile in Grenzen sich hin- und herbewegen können: ge­ führt durch die quer zu ihrer Sehne an ihnen drehfest befestigten Lenker (1)
10 = der Aufbaugrund
11 = auf 10: eine drehbare Grundplatte für die Maschine
12 = Aufbaugerüst/Haltegestänge
12.1 = Teil von 12, als Windfahne gestaltet, die Maschine in die Strömung steuernd
13 = Strömungsrichtung
14 = Welle als Verbindung zwischen den mittleren Kur­ belstangen; das ganze sich drehende Gestänge usw. evtl. mit einer Kurbelwelle im Motor vergleichbar
21 = Drehrichtung
2.21 dazu Anmerkungen
2.21 = ein einfaches Funktionsbeispiel für einen Energie­ speicher. Kinetische Energie wird im Betrieb vom Profil her über den Trägerrahmen (1) auf 2.21 in zweckdienlichem Ausmaß (je nach Federkraft) auf die Feder übertragen und dann im Verlauf der Weiterdrehung weitergegeben, z. B. an eine Kurbel, in eine Drehbewegung hinein (in Fig. IV nur Halbkreise vorhanden). Als Energiespeicher sei in einer Maschine, ausgeführt z. B. gemäß Fig. III) minde­ stens eine geeignete Feder z. B. an/im angedeuteter Stel­ le/Bereich (hier im Endbereich der geraden Führung 2.2; in ähnlicher und entsprechender, an die Anmeldung Az. 197 41 759.0-15 angepaßter Weise auch im Arbeitsbereich von Trägerrahmen und kippbarem Rahmen möglich, vgl. z. B. Fig. VI dort) vorgesehen; sie sei z. B. in der Lage, die kinetische Energie in den oszillierenden Bewegungen eines Trägerrahmens in (die) Drehbewegungen hinein wei­ terzugeben, der Drehzahlbeeinflussung/-regelung zu die­ nen, ferner dem Abbremsen oder ganz Stoppen. Dafür sei sie in den entscheidenden, Obiges ermöglichenden Punkten variabel, auch im Betrieb (Variabilität evtl. auch auf­ grund von Austauschbarkeit (z. B. per Hand) gegen eine andere. Es können z. B. auch 3 Federn für die verschiede­ nen Aufgaben vorgesehen sein; dabei seien evtl. Federkraft und Federweg, auch im Betrieb, variabel. Veränderung der Federkennlinie z. B. durch Austauschbarkeit der Feder. In der Maschine Fig. III hat die gerade Führung (2.2) ausreichend lang zu sein, damit die Feder 2.21 arbeiten kann: in geeigneten Grenzen angespannt werden und sich entspannen könnend. Die Feder wird gegen Ende der Bewegung des Lenkers nach unten zusammengedrückt und gibt anschließend, wenn der Lenker sich wieder nach oben bewegt, die gespeicherte Energie in die Drehbewegung von 5.1 hinein weiter.
Fig. II
Die schematische Skizze soll zeigen, wie die Bewegungen eines Lenkers (1) und die einer Stange als Bewegungsgegen­ über zum Lenker (1.1) aussehen, wobei man sich die Be­ triebssituation vorstellen muß. 1.1 arbeitet in einer Ebe­ ne, die parallel liegt zur Arbeits/Bewegungsebene von 1. Der zu 1.1 gehörende Lenker ist in der Figur verdeckt, ebenso die zu 1 in Fig. II gehörende Stange als Bewe­ gungsgegenüber zum Lenker. Jeweils zwischen einem Lenker und der zu ihm gehörenden Stange als sein Bewegungsgegen­ über befindet sich 12.1, welches zum Aufbaugerüst gehört und als Windfahne gestaltet ist.
1 = Lenker, zweifach in Fig. II zu denken, beide Lenker sind an das aerodynamische Profil angeschlossen. Für beide sind hier gerade Führungen vorgesehen.
1.1 = Stange als Bewegungsgegenüber zum Lenker, zweifach in Fig. II zu denken, angeschlossen an 2 Kurbeln der Art 5.2; für beide sind gerade Führungen vorgesehen; die Kurbelstel­ lungen von 5.2 müssen genau den Stellungen von 5.1 ent­ gegengesetzt sein. Dann laufen die Bewegungen so ab: der jeweilige Lenker 1 bewegt sich nach unten und die jeweilige Stange 1.1 geht nach oben usw.
2.2 = 2 der insgesamt vier vorgesehenden geraden Führungen
2.21 = geeignetes Dämpfungselement, hier eine Feder, vgl. den Text zu Fig. I 2.21
3 = aerodynamisches Profil
5 = Teil der Kurbelwelle; Hier könnte ein Stück als Ab- bzw. Antriebswelle genutzt werden
5.1 = eine von 4 Kurbelstangen in einer Maschine gemäß Fig. II
5.2 = eine der 2 Kurbelstangen links und rechts von 12.1, jeweils in entgegengesetzte Richtung zeigend
10 = der Aufbaugrund 11 = auf 10: eine drehbare Grundplatte für die Maschine
12.1 = Teil des Aufbaugerüstes/Haltegestänges, zweifach vor­ handen, als Windfahne gestaltet, die Maschine in die Strö­ mung steuernd
13 = Strömungsrichtung
21 = Drehrichtung
Fig. III
Diese schematische Skizze zeigt in der Hauptsache ein im Verschiebereich desjenigen Lenkerendes, welches (einem) eingesetzten Profilen gegenüber liegt, angeordnetes Dämpfungselement, hier eine geeignete Feder (2.21).
Ferner
Diese schematische Skizze zeigt, welche/n Bahnverlauf/­ Bahnfigur (50) ein Schienen-, Leitplanken-, Fahrweg- oder sonstiges BahnverlaufsFührungssystem aufweisen könnte, bei welchem zwei gerade Strecken (zwischen den Punkten 55 und 56 und zwischen 53 und 58) mit zwei dazugehörenden Wendekurven plus einer geraden Führung (2.2) vorgesehen sind.
Somit zeigt die schematische Skizze die Figur, die ein eingesetztes einzelnes z. B. symmetrisches Profil (3) im Betrieb beschreiben könnte.
Eine solche oder eine anders gewählte Bahnfigur kann fest­ gelegt/definiert sein durch z. B.:
  • - irgendein geeignetes Schienensystem (das gesamte Schie­ nensystem - falls nicht zu ausgedehnt - auf die Strömung hin ausrichtbar vorgesehen; es könnten auch anders in geeigneter Weise verlegte Schienen mit Weichen einem solchen Zweck dienen; Entsprechendes könnte auch für die weiteren Punkte gelten):
  • - ein Fahrwegsystem wie/ähnlich wie beim bekannten Trans­ rapid
  • - ein Leitplankensystem (s. u.) mit (evtl. zu einem geig­ neten Wagen (3.3) gehörenden) Ablaufrädern.
Die geraden Strecken können mit den Wegen verglichen wer­ den, die ein Segelboot (hier das mindestens eine aerody­ namische Profil auf Amwindkurs quer zur atmosphärischen Strömung)beschreibt; der möglichst gute Anstellwinkel (im Betrieb gegenüber der relativen Strömung evtl. zwi­ schen 15 und 20 Grad) bleibt mit Hilfe der geraden Füh­ rung gleich, solange im übrigen die Betriebsbedingungen gleich bleiben oder er wird betriebsorientiert mittels der vorgesehenen umfassenden Variabilität der Maschine, auch im Betrieb, angeglichen/wieder optimiert.
Für die genannten Profilführungssysteme bzgl. des Bahn­ verlaufs kann mindestens ein geeigneter Wagen (3.3) vor­ gesehen sein, bzw. eine geeignete technische Alternati­ ve; daran/darauf ist in geeigneter Weise mindestens ein aerodynamisches Profil angeordnet, gleichzeitig auf und quer zum Lenker (1) sich befindend (3) - alles von einer ebenen Bahnfigur her gedacht.
Wie auch immer technisch im einzelnen gestaltet, können am/im Leitplankensystem Ablaufräder (evtl. als umlaufen­ de Generatoren gestaltet) ablaufen.
Beim Wagen (3.3) können Räder mit mitgeführten Genera­ toren antreibend verbunden sein; Nabendynamo-Prinzip (auch anwendbar, auch mit Leitplankensystem, wenn das eingesetzte aerodynamische Profil eine Kreisbahn be­ schreibt).
1 = Lenker, hier mit 1 aerodynamischen Profil (3), als ebene Platte gezeichnet
2.2 = gerade Führung 2.21 = Dämpfungselement (hier Feder)
3 = ein aerodynamisches Profil; mehrere Profile (im nö­ tigen Abstand zueinander und in geeigneter Weise am Trä­ gerrahmen angeordnet) können, vom Wagen (3.3) geführt, vor der Strömung herumgeführt und die aufgenommene Wind­ kraft an den Lenker und dann an den Wagen (3.3) weitergegeben werden. Die Zahl der verwendeten Lenker (1), Profile (3) und Wagen (3.3) - maschinenbau­ technische Machbarkeit vorausgesetzt - bleibe offen.
3.3 = geeigneter Wagen (oder eine technische Alternative), die Bahnfigur (50) entlangfahrend und einen Lenker (1 mit 3) an dem Ende, welches das Profil (3) trägt, füh­ rend; Lenker (1) und Wagen (3.3) sind, in geeigneter Weise im Betrieb gegeneinander beweglich, miteinander ge­ kuppelt. Mittels Lenker (1) und Wagen (3) und der geraden Führung (2.2) können nun, je nach Bahnverlauf, verschiedene Bahnfiguren realisiert werden.
4 = die gerade Führung (2.2) ist z. B. über eine auf der Führungsstange (2.2) hin und her (7) verschiebbare Muf­ fe (4) in geeigneter Weise fest und in den notwendigen Grenzen beweglich mit dem einen Ende des Len­ kers (1) verbunden
6 = Ständer für die gerade Führung (2.2), von oben gese­ hen
7 = Andeutung des Hin und Her von 4
13 = Strömungsrichtung (atmosphärische Strömung)
21 = Bewegungsrichtung auf der geraden Zwischenstrecke zwischen 55 und 56 und Drehrichtung in rechter Wendekurve
50 = die Bahnfigur, vorzugsweise in einer waagerechten Ebene liegend, Blick direkt von oben, gestrichelt darge­ stellt, von z. B. einem symmetrischen Profil beschrieben
51 = ein gerade Zwischenstück zwischen den Punkten 53/58
52 = Radius der Wendekurven
53-58 = Punkte auf der Bahnfigur 50
59 und 60 = Punkte im Inneren der Bahnfigur Längenvariabilität bzgl. der Strecken zwischen den Punk­ ten 53 bis 60 und Variabilität bzgl. des Längenverhältnis­ ses von Strecken zueinander einschließlich des Verhältnis­ ses der Länge des Radius (52), der Länge des Lenkers (1), der Länge des Weges des Hin und Her bei der geraden Führung (2.2) und den Abmessungen (besonders auch der Tie­ fe) bei einem aerodynamischen Profil - aller diese Längen auch untereinander - sei vorsehbar; Z. B. ist der Anstell­ winkel des Profils (3) gegen die Strömung (13) auch über die Länge des Lenkers (1) beeinflußbar, auch diese sei deshalb variabel; eine umfassende Variabilität bzgl. Längen/Strec­ ken und ihrem jeweiligen Längenverhältnis zueinander gel­ te nach Bedarf auch im Betrieb der Maschine.
1 = (Nachtrag) wo zwischen den Enden eines Lenkers (1) das mindestens eine aerodynamische Profil angeordnet wird, bleibe beliebig; es hängt mit davon ab, wie die von 3 aufgenommene Windkraft weiter verwendet werden soll: als hin und her oder als drehende Bewegung.

Claims (5)

1. Strömungskraftmaschine, insbesondere Windkraftmaschine, mit mindestens einem aerodynamischen Profil, welches einer­ seits an mindestens einer Kurbel und andererseits an minde­ stens einem Lenker angeschlossen ist, mittels dessen das Profil derart geführt ist, daß das Profil gegenüber einem anströmenden Medium, wie z. B. Luft, bei einem vollständigen Umlauf der Kurbel in verschiedene Anströmwinkel bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Lenker mindestens ein Dämpfungselement in Form einer Feder, einer Gasfeder oder dergleichen oder ein Dämpfungs­ system zugeordnet ist, (vgl. 2.21 Fig. I).
2. Strömungskraftmaschine, insbesondere Windkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß (vgl. Fig. II) je einem Lenker 1 eine geeignete Stange 1.1 als Bewegungsgegenüber zum Lenker zugeordnet sein kann, welche, wie der Lenker geführt (im Prinzip), aber so angeordnet ist, daß sie stets den Lenkerbewegungen entgegen­ gesetzte, aber ansonsten identische Bewegungen, vollzieht, wodurch sie die pendelnden und oszillierenden Bewegungen eines Lenkers, die den ruhigen Lauf der Maschine negativ beeinflussen können, bezüglich Unwucht und Erschütterungen (evtl. unter Berücksichtigung einer durch die oszillierenden Bewegungen des Lenkers betriebenen Pumpe) neutralisiert.
3. Strömungskraftmaschine, insbesondere Windkraftmaschine, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker in an sich bekannter Weise an seinem der Lager­ stelle gegenüber dem Profil abgewandten Ende an einer gera­ den Führungsstange geführt ist und daß das Dämpfungselement (2.21) im Verschiebebereich des geführten Endes des Lenkers liegt (1 und 2.21 und 2.2; Fig. I).
4. Strömungskraftmaschine, insbesondere Windkraftmaschine, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker in an sich bekannter Weise aus einer teleskop­ artigen Schiene bestehtund an seinem der Lagerstelle gegen­ über dem Profil abgewandten Ende an einem ortsfesten Gestellteil schwenkbar angeschlossen ist und daß das Dämpfungsele­ ment zwischen den teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Teilen des Lenkers angeordnet ist.
5. Strömungskraftmaschine, insbesondere Windkraftmaschine, nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen kombiniert arbeitend vorgesehen sind und auch für je eine Stange als Bewegungsgegenüber zum Len­ ker (1, 1.1, 2.21, Fig. II) ein Dämpfungselement vorgesehen und vorzugsweise entsprechend der Lösung beim Lenker angeord­ net ist.
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