DE1000715B - Schuhwerk mit einem Unterteil aus Plastik - Google Patents
Schuhwerk mit einem Unterteil aus PlastikInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B3/00—Footwear characterised by the shape or the use
- A43B3/12—Sandals; Strap guides thereon
- A43B3/122—Sandals; Strap guides thereon characterised by the attachment of the straps
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Schuhwerk mit einem gegebenenfalls auch aus Riemen bestehenden
Oberteil und einem Unterteil aus Plastik, bei welchem die Verbindung von Ober- und Unterteil über ein
Bindeglied erfolgt, das längs einer Randleiste des Schuhunterteiles rundum verläuft und die Schlaufen
des Oberteiles aufnimmt.
Es sind Sandalen bekannt, bei denen in die Sohle Ausschnitte zur Aufnahme von metallischen ösen angebracht
sind. In diese ösen greifen Halteriemen ein. Die Befestigung der ösen in der Sohle und die Oxydationsanfälligkeit
der Metallteile bedeuten schwache Stellen an dieser Sandalenbauart. Als weiterer Nachteil
kommt hinzu, daß die Befestigung der Oberteile nur an einzelnen Stellen der Sandale erfolgt. Ein
Schutz für die Befestigungsstellen der Oberteile ist bei diesen bekannten Sandalen auch nicht vorhanden.
Es sind ferner Sandalen mit einer die Verschnürung aufnehmenden Randleiste bekannt, bei denen jedoch
Feuchtigkeit von außen oder Fußschweiß von innen zerstörend auf die Schnüre einwirken können.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und schafft ein Schuhwerk, dessen Sohle vorzugsweise aus Kunstharz,
insbesondere Olefinpolymerisaten, geformt ist und dessen Verbindung zwischen Oberteil und Sohle
einfach und bequem und geschützt gegen Einflüsse von außen und innen angeordnet ist. Der genannte
Werkstoff ist ebenfalls genügend verschleiß- und zerreißfest sowie hinreichend weich und geschmeidig,
um ein bequemes Tragen des Schuhwerks zu gewährleisten. Die Sohle besitzt erfindungsgemäß eine Randleiste,
die mit senkrechten, abwechselnd nach oben und nach unten offenen Ausnehmungen versehen ist,
von denen die oberen zur Aufnahme der Schlaufen der Schaftteile, die unteren zur Führung des Bindegliedes
dienen, wobei die Decke der nach unten offenen Ausnehmungen mindestens um den Durchmesser
des die Schlaufen durchquerenden Bindegliedes höher liegt als der Boden der nach oben offenen Ausnehmungen.
Die Breite der unteren Ausnehmungen entspricht dabei mindestens dem Abstand zwischen
zwei oberen Ausnehmungen, so daß die oberen und unteren Ausnehmungen miteinander verbunden sind
und einen Kanal zur Aufnahme des ringsum verlaufenden Bindegliedes bilden. In einer weiteren Ausbildung
der erfindungsgemäßen Ausführung mündet ein parallel zur Sohlenkante verlaufender, vom Bindeglied
durchzogener Kanal über einen Querkanal an der Außenseite des Sohlenrandes.
Eine anderweitige Lösung der Aufgabe nach der Erfindung ist ein Schuhwerk, dessen Randleiste mit
zwei Arten von Ausnehmungen versehen ist, von denen die eine in der oberen Fläche der Sohle, die
andere seitlich in der Ebene der Randleistenkante Schuhwerk mit einem Unterteil aus Plastik
Anmelder: Jacques Naum, Paris,
und Charles Huvelin, Donville-les-Bains
(Frankreich)
Vertreter: Dr. L. Blumberg, Rechtsanwalt,
Oberhausen, Grillostr. 16
Oberhausen, Grillostr. 16
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 1. Dezember 1953 und 11. Januar 1954
Frankreich vom 1. Dezember 1953 und 11. Januar 1954
Jacques Naum, Paris,
und Charles Huvelin, Donville-les-Bains (Frankreich), sind als Erfinder genannt worden
mündet, und diese Aussparungen untereinander in Verbindung stehen, derart, daß das Bindeglied abwechselnd
an der Außenseite der Randleiste und innerhalb der senkrechten Ausnehmungen, die Schlaufen
des Oberteiles durchquerend, verläuft.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auch durch eine Ausführung erfüllt, bei der das Schuhwerk eine
Randleiste als umlaufende Nut aufweist, in welche sich der Oberteil einschiebt, und der untere Rand des
Oberteiles mit ösen versehen ist, während die Randleiste entsprechende Bohrungen aufweist,durchweiche
das Bindeglied hindurchgeführt ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht eines Schuhes mit der Sohle gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 1,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Herstellung
der Ausnehmungen in der Randleiste,
Fig. 5 eine Seitenansicht, teils geschnitten, einer weiteren Ausführungsform für die Befestigung der
Oberteile in der Randleiste,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 5,
Fig. 7 eine Seitenansicht von einer Ausführung der Befestigung eines geschlossenen Oberteiles an der
Randleiste,
■ Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie E-E der Fig. 7.
■ Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie E-E der Fig. 7.
Wie aus den Fig. 1 bis 4 zu ersehen ist, läuft jeder
Schaftteil 1 in eine Schlaufe I0 aus, die in Ausnehmungen
2α der mit der Sohle 3 verbundenen Rand-
leiste 2 aufgenommen werden. Die Randleiste 2 kann gleichzeitig als Zierrand geformt sein.
Die Ausnehmungen 2a stehen mit einem Kanal in
Verbindung, der um den gesamten Umfang der Sohle herumführt. In dem Kanal ist ein biegsames Bindeglied
4, z. B. ein Faden, eine Schnur od. dgl., eingelegt, das durch jede Schlaufe I0 des Schaftteiles 1
hindurchgeführt ist und so das Herausschlüpfen des oder der Schaftteile aus den Ausnehmungen 2a verhindert.
Eine Queröffnung 5 in der Randleiste dient zum Einführen des Bindegliedes 4 in den Kanal und zum
Befestigen der Enden des Bindegliedes.
Der von dem Bindeglied 4 durchzogene Kanal wird, wie die Fig. 4 zeigt, durch Nebeneinanderreihen
von Ausnehmungen 2a und 26 gebildet, die abwechselnd
an der Oberseite und an der Unterseite des Sohlenrandes münden. Diese Ausnehmungen sind so angeordnet,
daß zwischen der Decke der nach unten offenen Ausnehmungen 2b und dem Boden der nach
oben offenen Ausnehmungen 2ß durch gegenseitige Überschneidung mindestens ein solcher Abstand verbleibt,
daß ein Kanal zur Durchführung des Bindegliedes 4 entsteht.
Vorteilhaft werden die Ausnehmungen 2a und 2b
durch Einpressen von senkrecht zur Ebene der Sohle 3 bewegten Matrizenstempeln 6a und 6b erzielt.
Bei dem Zusammenbau des Schuhwerks werden zunächst die Schlaufen ia in die Ausnehmungen 2a
eingeschoben. Alsdann wird das Bindeglied 4 in den Kanal und durch die einzelnen Schlaufen ia hindurchgefädelt.
Wenn die beiden Enden des Bindegliedes 4 an der Queröffnung 5 zusammentreffen, werden sie
miteinander oder an einem Teil der Sohle festgemacht.
Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, kann in die Sohle bzw. Randleiste 2 auch eine Anzahl senkrechter Ausnehmungen
2a eingearbeitet sein, in die die Schlaufen ia
des Oberteiles 1 eingeschoben werden. Diese nach oben führenden Ausnehmungen stehen mit seitlichen
Ausnehmungen 2d in Verbindung, die am Umfang der
Sohle angeordnet sind und dazu dienen, das Einschieben des Bindegliedes 4 durch die Schlaufen hindurch
in die Ausnehmungen 2a zu ermöglichen.
Soll ein geschlossenes Oberleder auf eine aus Kunststoff geformte Sohle aufgesetzt werden, kann
der .Rand dieser Sohle, wie die Fig. 7 bis 9 zeigen, mit einer umlaufenden Nut 21 versehen sein, in
welche sich der untere Rand des Oberteiles einschiebt. Die Nut 2f steht mit der Außen- und Innenseite des
Sohlenrandes über entsprechende Bohrungen 2g- in
Verbindung. Am Oberleder sitzen Ösen ie, deren
Lage den Bohrungen entspricht und durch die das Bindeglied 4 hindurchgeführt ist und auf diese Weise
das Oberleder mit der Sohle verbindet.
Claims (4)
- Patentansprüche.i. Schuhwerk mit einem gegebenenfalls auch aus Riemen bestehenden Oberteil und einem Unterteil aus Plastik, bei welchem die Verbindung von55 Ober- und Unterteil über ein Bindeglied erfolgt, das längs einer Randleiste des Schuhunterteiles rundum verläuft und die Schlaufen des Oberteiles aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Randleiste (2) der Sohle (3) mit senkrechten, abwechselnd nach oben und unten offenen Ausnehmungen (2a, 2b) versehen ist, von denen die oberen (2a) zur Aufnahme der Schlaufen (ia) der Schaftteile (1), die unteren (2&) zur Aufnahme und Führung des Bindegliedes (4) dienen, wobei die Decke der nach unten offenen Ausnehmungen (26) mindestens um den Durchmesser des die Schlaufen durchquerenden Bindegliedes höher liegt als der Boden der nach oben offenen Ausnehmungen (2Ö) und wobei die Breite der unteren Ausnehmungen mindestens dem Abstand zwischen zwei oberen Ausnehmungen entspricht, so daß die oberen und unteren Ausnehmungen miteinander verbunden sind und einen Kanal zur Aufnahme des ringsum verlaufenden Bindegliedes bilden.
- 2. Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der parallel zur Sohlenkante verlaufende, vom Bindeglied (4) durchzogene Kanal (2ß, 2b) über eine Queröffnung (5) an der Außenseite des Sohlenrandes mündet.
- 3. Schuhwerk mit einem gegebenenfalls auch aus Riemen bestehenden Oberteil und einem Unterteil aus Plastik, bei welchem die Verbindung von Ober- und Unterteil über ein Bindeglied erfolgt, das längs einer Randleiste des Schuhunterteiles rundum verläuft und die Schlaufen des Oberteiles aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Randleiste (2) des Schuhunterteiles mit zwei Arten von Ausnehmungen versehen ist, von denen die eine (2a) in der oberen Fläche der Randleiste, die andere (2d) seitlich, in der Ebene der Randleistenkante mündet, und diese Aussparungen (2a, 2d) jeweils miteinander in Verbindung stehen, derart, daß das Bindeglied (4) abwechselnd an der Außenseite der Randleiste und innerhalb der senkrechten Ausnehmungen (2a), die Schlaufen des Oberteiles durchquerend, verlaufen kann.
- 4. Schuhwerk mit einem gegebenenfalls auch aus Riemen bestehenden Oberteil und einem Unterteil aus Plastik, bei welchem die Verbindung von Ober- und Unterteil über ein Bindeglied erfolgt, das längs einer Randleiste des Schuhunterteiles rundum verläuft und die Schlaufen des Oberteiles aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Randleiste (2) eine umlaufende Nut (2f), in welche sich der Oberteil einschiebt, besetzt und daß der untere Rand des Oberteiles mit ösen (ic), die Randleiste mit entsprechenden Bohrungen (2d) versehen ist, durch welche das Bindeglied (4) hindurchgeführt ist. »In Betracht gezogene .Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 638 232; · französische Patentschrift Nr. 1 033 069.Hierzu 1 Blatt, Zeichnungen© 609 740/74 12.56
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1000715X | 1953-12-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1000715B true DE1000715B (de) | 1957-01-10 |
Family
ID=9560622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN8852A Pending DE1000715B (de) | 1953-12-01 | 1954-05-04 | Schuhwerk mit einem Unterteil aus Plastik |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1000715B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087939B (de) | 1958-06-04 | 1960-08-25 | Waldemar Schaefer | Umwandelbares Schuhwerk |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB638232A (en) * | 1947-01-23 | 1950-06-07 | John Flint | Improvements in sandals |
| FR1033069A (fr) * | 1951-02-23 | 1953-07-08 | Anciens Etablissements Dubo Sa | Chaussure |
-
1954
- 1954-05-04 DE DEN8852A patent/DE1000715B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB638232A (en) * | 1947-01-23 | 1950-06-07 | John Flint | Improvements in sandals |
| FR1033069A (fr) * | 1951-02-23 | 1953-07-08 | Anciens Etablissements Dubo Sa | Chaussure |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087939B (de) | 1958-06-04 | 1960-08-25 | Waldemar Schaefer | Umwandelbares Schuhwerk |
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