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DE1000715B - Schuhwerk mit einem Unterteil aus Plastik - Google Patents

Schuhwerk mit einem Unterteil aus Plastik

Info

Publication number
DE1000715B
DE1000715B DEN8852A DEN0008852A DE1000715B DE 1000715 B DE1000715 B DE 1000715B DE N8852 A DEN8852 A DE N8852A DE N0008852 A DEN0008852 A DE N0008852A DE 1000715 B DE1000715 B DE 1000715B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recesses
edge strip
edge
loops
link
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN8852A
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Naum
Charles Huvelin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1000715B publication Critical patent/DE1000715B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/12Sandals; Strap guides thereon
    • A43B3/122Sandals; Strap guides thereon characterised by the attachment of the straps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Schuhwerk mit einem gegebenenfalls auch aus Riemen bestehenden Oberteil und einem Unterteil aus Plastik, bei welchem die Verbindung von Ober- und Unterteil über ein Bindeglied erfolgt, das längs einer Randleiste des Schuhunterteiles rundum verläuft und die Schlaufen des Oberteiles aufnimmt.
Es sind Sandalen bekannt, bei denen in die Sohle Ausschnitte zur Aufnahme von metallischen ösen angebracht sind. In diese ösen greifen Halteriemen ein. Die Befestigung der ösen in der Sohle und die Oxydationsanfälligkeit der Metallteile bedeuten schwache Stellen an dieser Sandalenbauart. Als weiterer Nachteil kommt hinzu, daß die Befestigung der Oberteile nur an einzelnen Stellen der Sandale erfolgt. Ein Schutz für die Befestigungsstellen der Oberteile ist bei diesen bekannten Sandalen auch nicht vorhanden. Es sind ferner Sandalen mit einer die Verschnürung aufnehmenden Randleiste bekannt, bei denen jedoch Feuchtigkeit von außen oder Fußschweiß von innen zerstörend auf die Schnüre einwirken können.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und schafft ein Schuhwerk, dessen Sohle vorzugsweise aus Kunstharz, insbesondere Olefinpolymerisaten, geformt ist und dessen Verbindung zwischen Oberteil und Sohle einfach und bequem und geschützt gegen Einflüsse von außen und innen angeordnet ist. Der genannte Werkstoff ist ebenfalls genügend verschleiß- und zerreißfest sowie hinreichend weich und geschmeidig, um ein bequemes Tragen des Schuhwerks zu gewährleisten. Die Sohle besitzt erfindungsgemäß eine Randleiste, die mit senkrechten, abwechselnd nach oben und nach unten offenen Ausnehmungen versehen ist, von denen die oberen zur Aufnahme der Schlaufen der Schaftteile, die unteren zur Führung des Bindegliedes dienen, wobei die Decke der nach unten offenen Ausnehmungen mindestens um den Durchmesser des die Schlaufen durchquerenden Bindegliedes höher liegt als der Boden der nach oben offenen Ausnehmungen. Die Breite der unteren Ausnehmungen entspricht dabei mindestens dem Abstand zwischen zwei oberen Ausnehmungen, so daß die oberen und unteren Ausnehmungen miteinander verbunden sind und einen Kanal zur Aufnahme des ringsum verlaufenden Bindegliedes bilden. In einer weiteren Ausbildung der erfindungsgemäßen Ausführung mündet ein parallel zur Sohlenkante verlaufender, vom Bindeglied durchzogener Kanal über einen Querkanal an der Außenseite des Sohlenrandes.
Eine anderweitige Lösung der Aufgabe nach der Erfindung ist ein Schuhwerk, dessen Randleiste mit zwei Arten von Ausnehmungen versehen ist, von denen die eine in der oberen Fläche der Sohle, die andere seitlich in der Ebene der Randleistenkante Schuhwerk mit einem Unterteil aus Plastik
Anmelder: Jacques Naum, Paris,
und Charles Huvelin, Donville-les-Bains
(Frankreich)
Vertreter: Dr. L. Blumberg, Rechtsanwalt,
Oberhausen, Grillostr. 16
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 1. Dezember 1953 und 11. Januar 1954
Jacques Naum, Paris,
und Charles Huvelin, Donville-les-Bains (Frankreich), sind als Erfinder genannt worden
mündet, und diese Aussparungen untereinander in Verbindung stehen, derart, daß das Bindeglied abwechselnd an der Außenseite der Randleiste und innerhalb der senkrechten Ausnehmungen, die Schlaufen des Oberteiles durchquerend, verläuft.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auch durch eine Ausführung erfüllt, bei der das Schuhwerk eine Randleiste als umlaufende Nut aufweist, in welche sich der Oberteil einschiebt, und der untere Rand des Oberteiles mit ösen versehen ist, während die Randleiste entsprechende Bohrungen aufweist,durchweiche das Bindeglied hindurchgeführt ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht eines Schuhes mit der Sohle gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 1,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Herstellung der Ausnehmungen in der Randleiste,
Fig. 5 eine Seitenansicht, teils geschnitten, einer weiteren Ausführungsform für die Befestigung der Oberteile in der Randleiste,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 5,
Fig. 7 eine Seitenansicht von einer Ausführung der Befestigung eines geschlossenen Oberteiles an der Randleiste,
■ Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie E-E der Fig. 7.
Wie aus den Fig. 1 bis 4 zu ersehen ist, läuft jeder Schaftteil 1 in eine Schlaufe I0 aus, die in Ausnehmungen 2α der mit der Sohle 3 verbundenen Rand-
leiste 2 aufgenommen werden. Die Randleiste 2 kann gleichzeitig als Zierrand geformt sein.
Die Ausnehmungen 2a stehen mit einem Kanal in Verbindung, der um den gesamten Umfang der Sohle herumführt. In dem Kanal ist ein biegsames Bindeglied 4, z. B. ein Faden, eine Schnur od. dgl., eingelegt, das durch jede Schlaufe I0 des Schaftteiles 1 hindurchgeführt ist und so das Herausschlüpfen des oder der Schaftteile aus den Ausnehmungen 2a verhindert.
Eine Queröffnung 5 in der Randleiste dient zum Einführen des Bindegliedes 4 in den Kanal und zum Befestigen der Enden des Bindegliedes.
Der von dem Bindeglied 4 durchzogene Kanal wird, wie die Fig. 4 zeigt, durch Nebeneinanderreihen von Ausnehmungen 2a und 26 gebildet, die abwechselnd an der Oberseite und an der Unterseite des Sohlenrandes münden. Diese Ausnehmungen sind so angeordnet, daß zwischen der Decke der nach unten offenen Ausnehmungen 2b und dem Boden der nach oben offenen Ausnehmungen 2ß durch gegenseitige Überschneidung mindestens ein solcher Abstand verbleibt, daß ein Kanal zur Durchführung des Bindegliedes 4 entsteht.
Vorteilhaft werden die Ausnehmungen 2a und 2b durch Einpressen von senkrecht zur Ebene der Sohle 3 bewegten Matrizenstempeln 6a und 6b erzielt.
Bei dem Zusammenbau des Schuhwerks werden zunächst die Schlaufen ia in die Ausnehmungen 2a eingeschoben. Alsdann wird das Bindeglied 4 in den Kanal und durch die einzelnen Schlaufen ia hindurchgefädelt. Wenn die beiden Enden des Bindegliedes 4 an der Queröffnung 5 zusammentreffen, werden sie miteinander oder an einem Teil der Sohle festgemacht.
Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, kann in die Sohle bzw. Randleiste 2 auch eine Anzahl senkrechter Ausnehmungen 2a eingearbeitet sein, in die die Schlaufen ia des Oberteiles 1 eingeschoben werden. Diese nach oben führenden Ausnehmungen stehen mit seitlichen Ausnehmungen 2d in Verbindung, die am Umfang der Sohle angeordnet sind und dazu dienen, das Einschieben des Bindegliedes 4 durch die Schlaufen hindurch in die Ausnehmungen 2a zu ermöglichen.
Soll ein geschlossenes Oberleder auf eine aus Kunststoff geformte Sohle aufgesetzt werden, kann der .Rand dieser Sohle, wie die Fig. 7 bis 9 zeigen, mit einer umlaufenden Nut 21 versehen sein, in welche sich der untere Rand des Oberteiles einschiebt. Die Nut 2f steht mit der Außen- und Innenseite des Sohlenrandes über entsprechende Bohrungen 2g- in Verbindung. Am Oberleder sitzen Ösen ie, deren Lage den Bohrungen entspricht und durch die das Bindeglied 4 hindurchgeführt ist und auf diese Weise das Oberleder mit der Sohle verbindet.

Claims (4)

  1. Patentansprüche.
    i. Schuhwerk mit einem gegebenenfalls auch aus Riemen bestehenden Oberteil und einem Unterteil aus Plastik, bei welchem die Verbindung von
    55 Ober- und Unterteil über ein Bindeglied erfolgt, das längs einer Randleiste des Schuhunterteiles rundum verläuft und die Schlaufen des Oberteiles aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Randleiste (2) der Sohle (3) mit senkrechten, abwechselnd nach oben und unten offenen Ausnehmungen (2a, 2b) versehen ist, von denen die oberen (2a) zur Aufnahme der Schlaufen (ia) der Schaftteile (1), die unteren (2&) zur Aufnahme und Führung des Bindegliedes (4) dienen, wobei die Decke der nach unten offenen Ausnehmungen (26) mindestens um den Durchmesser des die Schlaufen durchquerenden Bindegliedes höher liegt als der Boden der nach oben offenen Ausnehmungen (2Ö) und wobei die Breite der unteren Ausnehmungen mindestens dem Abstand zwischen zwei oberen Ausnehmungen entspricht, so daß die oberen und unteren Ausnehmungen miteinander verbunden sind und einen Kanal zur Aufnahme des ringsum verlaufenden Bindegliedes bilden.
  2. 2. Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der parallel zur Sohlenkante verlaufende, vom Bindeglied (4) durchzogene Kanal (2ß, 2b) über eine Queröffnung (5) an der Außenseite des Sohlenrandes mündet.
  3. 3. Schuhwerk mit einem gegebenenfalls auch aus Riemen bestehenden Oberteil und einem Unterteil aus Plastik, bei welchem die Verbindung von Ober- und Unterteil über ein Bindeglied erfolgt, das längs einer Randleiste des Schuhunterteiles rundum verläuft und die Schlaufen des Oberteiles aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Randleiste (2) des Schuhunterteiles mit zwei Arten von Ausnehmungen versehen ist, von denen die eine (2a) in der oberen Fläche der Randleiste, die andere (2d) seitlich, in der Ebene der Randleistenkante mündet, und diese Aussparungen (2a, 2d) jeweils miteinander in Verbindung stehen, derart, daß das Bindeglied (4) abwechselnd an der Außenseite der Randleiste und innerhalb der senkrechten Ausnehmungen (2a), die Schlaufen des Oberteiles durchquerend, verlaufen kann.
  4. 4. Schuhwerk mit einem gegebenenfalls auch aus Riemen bestehenden Oberteil und einem Unterteil aus Plastik, bei welchem die Verbindung von Ober- und Unterteil über ein Bindeglied erfolgt, das längs einer Randleiste des Schuhunterteiles rundum verläuft und die Schlaufen des Oberteiles aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Randleiste (2) eine umlaufende Nut (2f), in welche sich der Oberteil einschiebt, besetzt und daß der untere Rand des Oberteiles mit ösen (ic), die Randleiste mit entsprechenden Bohrungen (2d) versehen ist, durch welche das Bindeglied (4) hindurchgeführt ist. »
    In Betracht gezogene .Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 638 232; · französische Patentschrift Nr. 1 033 069.
    Hierzu 1 Blatt, Zeichnungen
    © 609 740/74 12.56
DEN8852A 1953-12-01 1954-05-04 Schuhwerk mit einem Unterteil aus Plastik Pending DE1000715B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1000715X 1953-12-01

Publications (1)

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DE1000715B true DE1000715B (de) 1957-01-10

Family

ID=9560622

Family Applications (1)

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DEN8852A Pending DE1000715B (de) 1953-12-01 1954-05-04 Schuhwerk mit einem Unterteil aus Plastik

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DE (1) DE1000715B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087939B (de) 1958-06-04 1960-08-25 Waldemar Schaefer Umwandelbares Schuhwerk

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB638232A (en) * 1947-01-23 1950-06-07 John Flint Improvements in sandals
FR1033069A (fr) * 1951-02-23 1953-07-08 Anciens Etablissements Dubo Sa Chaussure

Patent Citations (2)

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