DE10007117A1 - Mechanische Presse - Google Patents
Mechanische PresseInfo
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- B30B—PRESSES IN GENERAL
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen justierbaren Antriebsmechanismus für eine Presse. DOLLAR A Gemäß der Erfindung weist ein solcher Mechanismus die folgenden Bauteile auf: DOLLAR A einen Verbindungsantrieb mit einer Mittellinie; DOLLAR A eine Kurbelwelle mit einer Mittellinie; DOLLAR A eine Justiereinrichtung zum Verändern des Abstandes zwischen der Mittellinie der Kurbelwelle und der Mittellinie des Verbindungsantriebes ohne Montage des Antriebsmechanismus, und damit zum Ändern der Kurve der Schlittengeschwindigkeit über dem Abstand vom unteren Totpunkt.
Description
Die Erfindung betrifft eine mechanische Presse, insbesondere einen
Pressenantrieb.
Mechanische Pressen dieser Art werden insbesondere als Stanz- oder
Ziehpressen verwendet. Sie umfassen einen Rahmen mit einem Querhaupt
und einem Bett, ferner einen Schlitten, der in Bezug auf das Bett hin- und
herläuft. Die hin- und hergehende Bewegung wird durch eine Kurbelwelle und
eine Pleuelstange erzeugt. Die Kurbelwelle hat einen Exzenter oder einen
exzentrischen Kurbelwellenzapfen, der die Drehbewegung in die genannte
hin- und hergehende Bewegung umwandelt. Ein vollständiger Umlauf der
Kurbelwelle erzeugt eine vollständige Hin- und Herbewegung des Schlittens.
Je nach Art des verwendeten Antriebs vermag die Kurbelwelle mit konstanter
oder sich unregelmäßig ändernder Drehgeschwindigkeit umzulaufen. Eine
unregelmäßige Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle ist bei jenen
Pressenanwendungen vorteilhaft, bei welcher die Verringerung der
Schlittengeschwindigkeit im Bereich des unteren Totpunktes notwendig ist, so
daß die Ziehgeschwindigkeit des Materiales nicht überschritten wird. Pressen
mit Einrichtungen zum Herstellen einer unregelmäßigen Drehgeschwindigkeit
der Kurbelwelle sind bekannt.
Eine übliche Presse dieser Art umfaßt eine Kurbelwelle und eine Haupt-
Getriebe-Einrichtung, wobei die Kurbelwelle und das Hauptgetriebe
konzentrisch sind. Unregelmäßige Drehgeschwindigkeiten der Kurbelwelle
einer mechanischen Presse lassen sich mittels unterschiedlicher
Einrichtungen von Kurbelwelle und Hauptgetriebe herstellen, wobei die
Kurbelwelle und das Hauptgetriebe exzentrisch sind und mittels eines
Verbindungsantriebs in Triebverbindung stehen.
Pressen, die ähnlich bemessene Hauptzahnräder verwenden, können für
bestimmte Werkstücke in höherem Maße geeignet sein, je nachdem, ob ein
Verbindungstrieb oder ein Gleitkurbelantrieb verwendet wird. Die Fähigkeit,
den Antriebsmechanismus einer mechanischen Presse von einem
Gleitkurbelantrieb zu anderen Verbindungsantriebseinheiten zu ändern, ist
insofern vorteilhaft, als eine bestimmte Presse für unterschiedliche
Arbeitsvorgänge verwendet werden kann. Der Wunsch nach einer flexibel
einsetzbaren mechanischen Presse hat zu modularen Einheiten geführt. Diese
modular aufgebauten Pressen erlauben das Einbauen veränderlicher
Antriebsmechanismen, so daß die Presse als reiner Gleitkurbelantrieb oder
alternativ als Verbindungsantrieb arbeitet. Es können unterschiedliche
modulare Einheiten verwendet werden, um unterschiedliche
Verbindungsantriebe und Geometrien zu schaffen, somit
Verbindungsantriebseinheiten, bei welchen der Abstand zwischen der
Mittellinie der Kurbelwelle und der Mittellinie des Hauptzahnrades
unterschiedlich ist, wie auch Verbindungsglieder variabler Länge. Der Abstand
zwischen der Mittellinie des Hauptzahnrades und der Mittellinie der
Kurbelwelle wie auch Verbindungsglieder-Längen werden verändert, je
nachdem, welche modulare Einheit gewählt wird; sie sind jedoch nur
stufenweise variabel, je nach der gewählten modularen Einheit.
Die Fähigkeit, den Antrieb einer Presse auf diese Weise zu verändern, macht
die Presse vielseitiger in ihrer Anwendung. Dabei besteht jedoch die
Notwendigkeit, die Presse während einer längeren Zeitspanne stillzusetzen,
um die Justierung vorzunehmen. Beim Austauschen von
Antriebsmechanismen steht die Presse über eine längere Zeitspanne still.
Auch muß Stauraum zum Lagern einer Anzahl von modularen Einheiten
vorgesehen werden. Ferner muß oberhalb des Querhauptes genügend Raum
verbleiben, so daß unterschiedliche Antriebsmechanismen abgenommen und
wieder eingebaut werden können. Der Käufer einer Presse mußte bisher den
Antriebsmechanismus verwenden, mit welchem die Presse zunächst
ausgerüstet war, oder er muß eine Presse verwenden, die unterschiedliche
modulare Antriebseinheiten aufweist, wobei sich die oben genannten
Probleme stellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Antriebs-Justiermechanismus
für eine mechanische Presse zu schaffen, bei dem das Justieren des
Antriebsmechanismus keine oder keine nennenswerte Stillstandszeit
erforderlich macht, und auch keine Lagerhaltung von Keilen.
Durch die Erfindung wird ein justierbarer Antriebsmechanismus für eine
mechanische Presse geschaffen, mit der Möglichkeit, den Abstand zwischen
der Mittellinie der Kurbelwelle und der Mittellinie des Hauptzahnrades ohne
Demontage der Presse zu verändern.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfaßt eine mechanische
Presse ein zweiteiliges Querhaupt. Ein Teil dieses zweiteiligen Querhauptes
trägt das Hauptzahnrad und den Antrieb, das andere die Kurbelwelle. Die
beiden Querhauptteile sind relativ zueinander derart bewegbar, daß der
Abstand zwischen der Mittellinie des Hauptzahnrades und der Mittellinie der
Kurbelwelle entsprechend der genannten Relativbewegung verändert wird.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfaßt die Erfindung wiederum ein
zweiteiliges Querhaupt. Dabei trägt ein Teil des Querhauptes das
Hauptzahnrad und den Antrieb, und das andere die Kurbelwelle. Kurbelwelle
und Hauptzahnrad sind durch ein Antriebsglied miteinander verbunden. Die
beiden Querhauptteile lassen sich relativ zueinander bewegen, so daß der
Antriebsmechanismus geändert werden kann von einem reinen
Gleitkurbelantrieb, bei welchem die Mittellinie der Kurbelwelle und die
Mittellinie des Hauptzahnrades konzentrisch zueinander angeordnet sind, und
einer Anordnung mit einem variablen Antriebsglied, bei welchem die Mittellinie
der Kurbelwelle und die Mittellinie des Hauptzahnrades konzentrisch
zueinander verlaufen. Der Abstand zwischen der Mittellinie der Kurbelwelle
und der Mittellinie des Hauptzahnrades (Abstand D) ist voll und ganz
justierbar, so daß jeglicher Abstand herstellbar ist zwischen einer Anordnung,
bei welcher diese beiden Mittellinien konzentrisch zueinander verlaufen und
der exzentrischen Anordnung, bei welcher die beiden Querhauptteile einen
maximalen Abstand zueinander einnehmen. Diese Relativbewegung der
beiden Querhauptteile läßt sich durch hydraulische Einheiten erzielen, die
zwischen den beiden Teilen geschaltet sind, ferner durch eine verdrehbare
Mutter-Justiereinheit, die zwischen die beiden Teile geschaltet ist, oder durch
eine andere Vorrichtung, die zu einer kontrollierten Relativbewegung zwischen
den beiden Querhauptteilen führt. Das Hauptzahnrad kann eine zentrisch
angeordnete Aussparung aufweisen, um die Kurbelwelle aufzunehmen, bei
jeglichen Relativpositionen des Hauptzahnrades und der Kurbelwelle.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Presse
wiederum zwei Querhauptteile. Das eine Teil trägt einen
Antriebsmechanismus, der ein getriebenes Element und ein treibendes
Element umfaßt, beispielsweise ein Hauptzahnrad und ein Ritzel. Die
Bezeichnung "treibendes Element" als Ritzel bedeutet keine Einschränkung.
Ein treibendes Element könnte beispielsweise ein Motor sein, der mit einer
Antriebswelle in Triebverbindung steht, und die Antriebswelle stünde mit
einem Ritzel in Triebverbindung. Das andere der beiden Querhauptteile trägt
ein getriebenes Element. Die beiden Querhauptteile bewegen sich relativ
zueinander, so daß der Abstand zwischen der Mittellinie des
Antriebsmechanismus und der Mittellinie des getriebenen Elementes
entsprechend der Relativbewegung verändert wird.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind hydrostatische
Polster oder Puffer zwischen den beiden Querhauptteilen vorgesehen, die die
Bewegung der beiden Querhauptteile in einer anderen Richtung als der
Richtung der Relativbewegung entgegenwirkt. Diese hydrostatischen Polster
können auch den Reibwiderstand gegenüber einer Bewegung in Richtung der
Relativbewegung verringern.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, eine vielseitig einsetzbare
Presse zu schaffen, die einen Antriebsmechanismus aufweist, der
umgewandelt werden kann von einem reinen Gleitkurbelmechanismus zu
einem Verbindungsglied-Antriebsmechanismus und zwar ohne Demontage
und damit auch ohne Stillstandszeit der Presse.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Flexibilität der Anwendung
der Presse; es entfällt die Notwendigkeit, eine große Anzahl unterschiedlicher
modularer Antriebseinheiten zu beschaffen und zu lagern.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Abstand zwischen
der Mittellinie der Kurbelwelle und der Mittellinie des Hauptzahnrades auf
jeglichen Wert zwischen einer konzentrischen Anordnung und einer
exzentrischen Anordnung justierbar ist, dann erzielt, wenn zwei Querhauptteile
einen maximalen gegenseitigen Abstand aufweisen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß keine vergrößerte
Deckenhöhe nötig ist.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin ist im einzelnen
folgendes dargestellt:
Fig. 1 zeigt eine mechanische Presse mit einem justierbaren Antrieb
gemäß der Erfindung in einer Aufrißansicht,
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 3 enthält ein Diagramm, das die Geschwindigkeit des Schlittens in
Bezug auf seinen Abstand vom unteren Totpunkt
veranschaulicht,
Fig. 4 enthält ein Diagramm der zulässigen Tonnage über dem
Abstand vom unteren Totpunkt.
Einander entsprechende Bezugszeichen bezeichnen einander entsprechende
Teile in allen Figuren.
Die in Fig. 1 gezeigte mechanische Presse umfaßt ein Querhauptgehäuse 12
mit einem oberen Querhauptteil 40 und einem unteren Querhauptteil 42,
einem Bett 14 mit einer Bolstereinheit 16, die hieran angeschlossen ist, ferner
mit Säulen 18, die das untere Querhauptteil 42 mit dem Bett 14 verbinden.
Das obere Querhaupt 40 ist an das untere Querhaupt 42 durch einen
Verschiebe- oder Justiermechanismus angeschlossen, beispielsweise durch
eine Einheit 44 mit einer verdrehbaren Mutter. Die Säulen 18 sind mit der
Unterseite des unteren Querhauptteiles 42 und der Oberseite des Bettes 14
fest verbunden. Hier nicht gezeigte Zugstäbe erstrecken sich durch das
Querhaupt 12, die Säulen 18 und das Bett 14 und sind jeweils an ihren Enden
mit hier nicht gezeigten Muttern befestigt. Dem Bett 14 sind Füße 22
angeformt, die unter Zwischenfügung von Stoßdämpfern 26 auf dem
Fußboden 24 ruhen.
Wie man aus den Fig. 1 und 2 erkennt, ist am oberen Querhauptteil 40
der Presse ein Antrieb vorgesehen - siehe den Antriebsmotor 28. Der Antrieb
28 ist über eine nicht gezeigte Kupplungs-Brems-Einheit an eine Antriebswelle
45 angeschlossen, die Drehbewegung in das Hauptzahnrad 48, die
Kurbelwelle 58, die Kurbel 60 und den Kurbelwellenzapfen 62 einleitet, an
welchem Pleuelstangen 32 angreifen. Ein Schlitten 34 steht mit den
Pleuelstangen 32 in Triebverbindung. Während des Betriebes läuft der
Antriebsmotor 28 um und treibt die Kurbelwelle 58 an, die wiederum die
konzentrisch angeordneten Pleuelstangen 32 antreibt, um dem Schlitten 20
die hin- und hergehende Bewegung zu übertragen.
Aus Fig. 2 erkennt man die genannte Antriebsjustiereinheit 64.
Ein Ritzel 46 ist vom oberen Querhauptteil 40 getragen. Es überträgt
Drehmoment auf das Hauptzahnrad 48, das ebenfalls vom oberen Querhaupt
40 getragen ist. Ein Getriebe-Verbindungsglied 50 ist mit seinem einen Ende
an das Hauptzahnrad 48 angeschlossen, und schwenkbar mit seinem
anderen Ende an ein Ende eines Kurbel-Verbindungsgliedes 52. Das andere
Ende des Kurbel-Verbindungsgliedes 52 ist an die Kurbelwelle 58
angeschlossen, die ihrerseits vom unteren Querhauptteil 42 getragen und
vom Hauptzahnrad 48 umschlossen ist, und zwar in einer Ausnehmung 68.
Zwischen dem oberen und dem unteren Querhauptteil 40 und 42 befinden
sich hydrostatische Puffer 70.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform des Verschiebemechanismus mit
einer hydraulischen Verschiebeeinheit 64. Diese ist mit ihrem einen Ende an
das untere Querhaupt 42, und mit ihrem anderen Ende an das obere
Querhaupt 40 angeschlossen, so daß das obere Querhaupt 40 relativ zum
unteren Querhaupt 42 bei Betätigen der hydraulischen Verschiebeeinheit 64
verschoben werden kann. Für die Relativbewegung des oberen und des
unteren Querhauptes 40, 42 läßt sich jeglicher Verschiebemechanismus
verwenden, vorausgesetzt, daß die Verschiebung eine kontrollierbare ist. Eine
Relativbewegung des oberen Querhauptteiles 40 bei Betätigen der
hydraulischen Verschiebeeinheit 64 führt dazu, daß der Abstand D zwischen
der Mittellinie des Zahnrades 60 und der Mittellinie der Kurbelwelle 56
verändert wird, womit gleichzeitig der Antriebsmechanismus vom reinen
Gleitkurbeltrieb zu einer variablen Verbindungsantriebseinheit wird.
Fig. 1 zeigt eine weitere Ausführungsform des Verschiebemechanismus,
umfassend vier Mutter-Verschiebemechanismen. Bei dieser Ausführungsform
sind die vier Mutter-Verschiebemechanismen jeweils in einer der vier Ecken
des Querhauptes angeordnet. Dabei erkennt man in der Figur die beiden
vorderen drehbaren Mutter-Verschiebemechanismen, nicht jedoch die
hinteren.
Während des Pressenbetriebes kann ein Regler oder ein anderer
Mechanismus den Verschiebemechanismus betätigen, der mit seinem einen
Ende an das untere Querhaupt, und mit seinem anderen Ende an das obere
Querhaupt angeschlossen ist. Das Betätigen dieses Verschiebemechanismus
bewegt das obere Querhauptteil 40 relativ zum unteren Querhauptteil 42 und
ändert somit den Abstand D zwischen der Mittellinie des Hauptzahnrades 48
und der Mittellinie der Kurbelwelle 48. Wird der Abstand D vergrößert, so führt
dies während des Umlaufes des Hauptzahnrades zu einer Schlittenbewegung,
die zusammengesetzt ist aus einer langsameren Schlittenbewegung im
Bereich des unteren Totpunktes und einer schnelleren Schlittenbewegung im
Bereich des oberen Totpunktes. Die Schlittengeschwindigkeit, aufgetragen
über dem Abstand vom unteren Totpunkt - siehe Fig. 3 - läßt sich derart
ändern, daß die betreffende Kurve jegliche Kurve sein kann, das heißt
zwischen der Kurve, die dem Querhaupt bei voll zurückfahrender Position
zugeordnet ist, und der Kurve, die dem Querhaupt bei voll ausgefahrener
Position zugeordnet ist. Die zulässige Tonnage über dem Abstand vom
unteren Totpunkt - siehe Fig. 4 - wird ebenfalls dann geändert, wenn die
Position der beiden Querhauptteile unterschiedliche Relativpositionen haben.
Auf diese Weise läßt sich eine ganze Kurvenschar mit zulässigen Tonnagen
über dem Abstand vom unteren Totpunkt erzeugen. Je nach der
Relativposition der beiden Querhauptteile wird eine zulässige Kurve der
Tonnage, aufgetragen über dem Abstand über dem unteren Totpunkt, erzielt,
und zwar zwischen jener Kurve, die dem Pressenbetrieb bei vollständig
ausgefahrenem Querhaupt entspricht, und jener Kurve, die dem
Pressenbetrieb bei vollständig eingefahrenem Querhaupt entspricht.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform wird durch ein Betätigen der
oberen Verschiebelemente das obere Querhauptteil 40 relativ zum unteren
Querhauptteil 42 bewegt. Wenn diese Relativbewegung stattfindet, so wirken
die hydrostatischen Polster 70 dahingehend, daß sie den Reibwiderstand
zwischen dem oberen und dem unteren Querhauptteil 40, 42 absenken. Die
hydrostatischen Polster 70 verhindern ferner ein Verschieben des oberen
Querhauptteiles 40 in jeglicher anderen Richtung als in der Vertikalen,
herbeigeführt durch den Verschiebemechanismus, beispielsweise die
hydraulische Verschiebeeinheit 64.
Claims (17)
1. Justierbarer Antrieb für eine Presse, umfassend:
- 1. einen Verbindungsantrieb mit einer Mittellinie (54);
- 2. eine Kurbelwelle (58) mit einer Mittellinie (56);
- 3. eine Justiereinrichtung (64) zum Verändern des Abstandes zwischen der Mittellinie (56), der Kurbelwelle (58) und der Mittellinie (54) des Verbindungsantriebes ohne Montage des Antriebsmechanismus, und damit zum Ändern der Kurve der Schlittengeschwindigkeit über dem Abstand vom unteren Totpunkt.
2. Justierbarer Antriebsmechanismus (64) nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- 1. ein zweiteiliges Gehäuse (12) mit einem oberen Teil (40) und einem unteren Teil (42);
- 2. das obere Gehäuse (40) dient zum Lagern des Verbindungsantriebes;
- 3. das untere Gehäuse (42) dient zum Lagern der Kurbelwelle (58);
- 4. es ist eine Verschiebeeinrichtung zum kontrollierbaren Verschieben der beiden Gehäuseteile (40, 42) vorgesehen.
3. Justierbarer Antriebsmechanismus nach Anspruch 2, mit den folgenden
Merkmalen:
- 1. wenigstens ein hydrostatisches Polster (70) ist zwischen das untere Gehäuseteil (42) und das obere Gehäuseteil (40) geschaltet.
4. Justierbarer Antriebsmechanismus nach Anspruch 3, gekennzeichnet
durch die folgenden Merkmale:
- 1. es ist wenigstens ein hydraulisches Verschiebeelement vorgesehen, das ein oberes und ein unteres Ende aufweist;
- 2. das untere Ende des hydraulischen Verschiebeelementes steht mit dem unteren Gehäuseteil (42) in Wirkverbindung;
- 3. das obere Ende des hydraulischen Verschiebeelementes steht mit dem oberen Gehäuseteil (40) in Wirkverbindung.
5. Justierbarer Antriebsmechanismus nach Anspruch 3, gekennzeichnet
durch die folgenden Merkmale:
- 1. es ist wenigstens ein Verschiebeelement mit einer verdrehbaren Mutter vorgesehen, umfassend ein oberes und ein unteres Ende;
- 2. das untere Ende des Verschiebeelementes steht mit dem unteren Gehäuseteil (42) in Wirkverbindung;
- 3. das obere Ende des Verschiebeelementes steht mit dem oberen Gehäuseteil (40) in Wirkverbindung.
6. Mechanische Presse, umfassend:
- 1. einen Rahmen mit einem zweiteiligen Querhaupt (12), umfassend ein oberes Querhauptteil (40) und ein unteres Querhauptteil (42).
7. Mechanische Presse nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch die
folgenden Merkmale:
- 1. ein Antriebsmechanismus ist am oberen Querhauptteil (40) drehbar gelagert;
- 2. ein angetriebenes Element ist am unteren Querhauptteil (42) drehbar gelagert;
- 3. es ist eine Justiereinrichtung zum kontrollierbaren Verschieben der beiden Querhauptteile (40, 42) relativ zueinander vorgesehen.
8. Justierbarer Antriebsmechanismus, umfassend:
- 1. ein Gehäuse zum Lagern des Antriebsmechanismus;
- 2. ein antreibendes Element (46), das am Gehäuse (12) gelagert ist;
- 3. ein angetriebenes Element (48), das eine zentrale Aussparung (68) aufweist, am Gehäuse (12) gelagert und vom antreibenden Element (46) angetrieben ist;
- 4. ein erstes Verbindungsglied, daß ein erstes und ein zweites Ende aufweist, und dessen erstes Ende gelenkig an einen Exzenter des angetriebenen Elementes (48) angeschlossen ist;
- 5. ein zweites Verbindungsglied, das ein erstes und ein zweites Ende aufweist, und dessen erstes Ende gelenkig an das zweite Ende des ersten Verbindungsgliedes angeschlossen ist;
- 6. eine Kurbelwelle, die am Gehäuse (12) drehbar gelagert ist und deren erstes Ende in der Aussparung (68) angeordnet ist;
- 7. das erste Ende der Kurbelwelle (58) greift am zweiten Ende des zweiten Verbindungsgliedes an;
- 8. eine Antriebsänderungseinrichtung zum Verändern der Exzentrizität der Kurbelwelle (58) und des angetriebenen Elementes (48) ohne Demontage des Antriebsmechanismus.
9. Justierbarer Antriebsmechanismus nach Anspruch 8, umfassend:
- 1. ein zweiteiliges Gehäuse (12) umfassend ein oberes Teil und ein unteres Teil (40, 42);
- 2. das obere Gehäuseteil lagert das antreibende Element (46);
- 3. das untere Gehäuse (42) lagert die Kurbelwelle (58).
10. Justierbarer Antriebsmechanismus nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebsänderungseinheit eine
Verschiebeeinheit zum kontrollierbaren Verschieben des oberen und
des unteren Gehäuseteiles (40, 42) relativ zueinander ermöglicht.
11. Justierbarer Antrieb zur Anwendung bei einer mechanischen Presse,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- 1. ein zweiteiliges Querhaupt (12) mit einem oberen Teil (40) und einem unteren Teil (42);
- 2. ein angetriebenes Element (48), das am oberen Teil (40) drehbar gelagert ist;
- 3. das angetriebene Element (48) weist eine zentral angeordnete Aussparung (68) auf;
- 4. das angetriebene Element (48) ist vom oberen Teil (40) drehbar gelagert und vom antreibenden Element (46) angetrieben;
- 5. ein erstes Verbindungsglied mit einem ersten und einem zweiten Ende;
- 6. das erste Ende des ersten Verbindungsgliedes ist gelenkig an einen Exzenter des angetriebenen Elementes (48) angeschlossen;
- 7. ein zweites Verbindungsglied mit einem ersten und einem zweiten Ende;
- 8. das erste Ende des zweiten Verbindungsgliedes ist gelenkig an das zweite Ende des ersten Verbindungsgliedes angeschlossen;
- 9. eine Kurbelwelle (58) ist am unteren Teil (42) drehbar gelagert und weist ein erstes und ein zweites Ende auf;
- 10. das zweite Ende ist innerhalb der Aussparung (68) angeordnet;
- 11. das erste Ende der Kurbelwelle (58) ist mit dem zweiten Ende des zweiten Verbindungsgliedes fest verbunden.
12. Justierbarer Antrieb nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
das antreibende Element (46) ein Ritzel ist.
13. Justierbarer Antrieb nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
das angetriebene Element (48) ein Hauptzahnrad ist.
14. Justierbarer Antrieb nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Verschiebeeinrichtung zum kontrollierbaren Verschieben der
beiden Teile (40, 42) relativ zueinander vorgesehen ist.
15. Justierbarer Antrieb für eine mechanische Presse, umfassend:
- 1. ein zweiteiliges Querhaupt (12) mit einem oberen und einem unteren Teil (40, 42) sowie mit vier Eckbereichen;
- 2. ein Ritzel (46), das am oberen Teil (40) drehbar gelagert ist;
- 3. ein Zahnrad (48) das eine zentral angeordnete, ovale Aussparung (68) aufweist, das am oberen Teil (40) drehbar gelagert und vom Ritzel (46) angetrieben ist;
- 4. ein verzahntes Verbindungsglied, das ein erstes und ein zweites Ende aufweist, und dessen erstes Ende gelenkig an einen Exzenter des Zahnrades (48) angeschlossen ist;
- 5. eine Kurbelverbindung, die ein erstes und ein zweites Ende aufweist, und dessen erstes Ende gelenkig an das zweite Ende des verzahnten Verbindungsgliedes angeschlossen ist;
- 6. eine Kurbelwelle, die am unteren Teil (42) drehbar gelagert ist und ein erstes und ein zweites Ende aufweist;
- 7. das erste Ende ist in der ovalen Aussparung (68) angeordnet, und das zweite Ende ist am zweiten Ende der Kurbelverbindung befestigt;
- 8. es ist eine Verschiebeeinrichtung zum kontrollierbaren, vertikalen Verschieben des oberen und des unteren Querhauptteiles (40, 42) relativ zueinander vorgesehen;
- 9. es ist wenigstens ein hydrostatisches Polster (70) zwischen die beiden Querhauptteile (40, 42) geschaltet.
16. Justierbarer Antrieb nach Anspruch (15), dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschiebeeinrichtung die folgenden Merkmale umfaßt:
- 1. vier hydraulische Verschiebeeinheiten, deren jede ein oberes und ein unteres Ende aufweist;
- 2. jedes untere Ende der Verschiebeeinheiten ist an das untere Querhauptteil (42) angeschlossen;
- 3. jedes obere Ende der Verschiebeeinheiten ist an das obere Querhauptteil (40) angeschlossen;
- 4. jede Verschiebeeinheit nimmt einen der vier Eckbereiche der beiden Querhauptteile (40, 42) ein.
17. Justierbarer Antrieb nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschiebeeinheit die folgenden Merkmale aufweist:
- 1. vier Verschiebeeinheiten, die verdrehbare Muttern aufweisen, mit jeweils einem oberen und einem unteren Ende;
- 2. jedes untere Ende der Verschiebeeinheiten steht mit dem unteren Querhauptteil (42) in Wirkverbindung und jedes obere Ende der Verschiebeeinheiten steht mit dem oberen Querhauptteil (40) in Wirkverbindung;
- 3. jede Verschiebeeinheit nimmt einen der vier Eckbereiche der beiden Querhauptteile (40, 42) ein.
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