DE10007691A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Speichern und/oder Auslesen von Daten eines Kraftstoffzumesssystems - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Speichern und/oder Auslesen von Daten eines KraftstoffzumesssystemsInfo
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Abstract
Es werden ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Speichern und/oder Auslesen von Daten eines Kraftstoffzumeßsystems, insbesondere einer Kraftstoffpumpe oder eines Injektors, beschrieben. Wenigstens einem elektronischen Bauteil sind Daten der Kraftstoffpumpe und/oder des Injektors zugeordnet. Die Daten werden von einer Steuereinheit bei der Steuerung des Kraftstoffzumeßsystems berücksichtigt. Das Bauteil ist während eines ersten Zeitabschnitts mechanisch und/oder elektrisch mit der Steuereinheit verbunden und während eines zweiten Zeitabschnitts mechanisch und/oder elektrisch von der Steuereinheit und/oder der Kraftstoffzumeßeinheit getrennt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Speichern und/oder Auslesen von Daten eines Kraftstoff
zumeßsystems gemäß den Oberbegriffen der unabhängigen An
sprüche.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Speichern und/oder
Auslesen von Daten eines Kraftstoffzumeßsystems ist bei
spielsweise aus der DE 198 51 797 bekannt. Bei der dort be
schriebenen Vorgehensweise ist jedem Magnetventil bzw. jedem
Injektor ein Erkennungsmerkmal zugeordnet. Dieses Erken
nungsmerkmal wird von einer Steuereinheit erfaßt und die dem
Erkennungsmerkmal zugeordnete Toleranzlage durch längere
oder kürzere Ansteuerzeiten korrigiert. Dadurch können ins
besondere fertigungsbedingte Toleranzen bei der Einspritz
menge des Injektors bzw. des Magnetventils reduziert werden.
An das Erkennungsmerkmal, insbesondere bei der Verwendung
eines Widerstands oder eines Kondensators, werden sehr hohe
Anforderungen gestellt. So muß beispielsweise der Widerstand
dauerfest ausgelegt sein, d. h. er muß über die gesamte Le
bensdauer des Systems seinen Wert beibehalten.
Dadurch, daß das Bauteil, daß die Daten enthält, nur zeit
weise mechanisch und/oder elektrisch mit der Steuereinheit
und/oder der Kraftstoffzumeßeinheit verbunden ist, können
einfachere und billigere Bauteile verwendet werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Bauteile lediglich
einmal verwendet werden, und nach dem Auslesen der Daten
funktionell und/oder körperlich beseitigt werden. Hierzu
wird vorzugsweise nach dem Auslesen wenigstens eine der Ver
bindungsleitungen zwischen dem Bauteil und der Steuereinheit
und/oder der Kraftstoffzumeßeinheit getrennt. Vorzugsweise
erfolgt dieses Durchtrennen durch selbsttätiges Durchtrennen
einer Sollbruchstelle in der Zuleitung durch eine längere
Strombelastung und/oder durch eine Spannungsüberhöhung, die
vorzugsweise von der Steuereinheit ausgelöst wird. Alterna
tiv kann auch ein manuelles Durchtrennen wenigstens einer
Zuleitung nach Auslesen des Widerstandswerts durchgeführt
werden. Es können auch beide Zuleitungen durch Abbrechen des
Widerstandes durchtrennt werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Widerstand in einen
Stecker integriert wird. In diesem Fall kann der Stecker
nach Einlesen der Werte abgezogen und wieder verwendet wer
den. Besonders vorteilhaft ist die Verwendung eines Steckers
mit zwei Rastungen, wobei in einer ersten Rastung lediglich
der Widerstand mit der Steuereinheit verbunden ist und in
der zweiten Rastung das Magnetventil des Injektors mit der
Steuereinheit verbunden ist und der Widerstand wirkungslos
ist. Dies bietet den Vorteil, daß der Widerstand wohl nicht
dauerhaft ausgelegt werden muß, im Notfall der Widerstand zu
einer erneuten Messung zur Verfügung steht.
Weitere vorteilhafte und zweckmässige Ausgestaltungen und
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 die Schaltung einer Endstufe für ein Magnetventil
und Fig. 2 verschiedene Darstellungen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
In der Fig. 1 ist eine Ausführungsform einer Endstufe für ein
Magnetventil beispielhaft dargestellt. Diese Endstufe ist Teil
einer Steuereinheit. Diese Steuereinheit verarbeitet verschiede
ne Eingangssignale und steuert abhängig von diesen die Injekto
ren und/oder die Magnetventile entsprechend an. Die erfindungs
gemäße Vorgehensweise ist nicht auf diese Ausführungsform be
schränkt. Sie kann auch bei anderen Endstufen und anderen Kraft
stoffzumesßeinheiten, beispielsweise solchen, die Piezoaktoren
beinhalten, eingesetzt werden.
Üblicherweise ist an Anschlüssen 1 und 2 ein Verbraucher 4 ange
schlossen. Bei dem Verbraucher handelt es sich vorzugsweise um
die Spule des Magnetventils des Injektors. Der positive Anschluß
einer Versorgungsspannung Ubat steht über einen sogenannten
High-Side-Schalter HS und eine Diode mit dem ersten Anschluß 1
in Verbindung. Der Minus-Anschluß der Versorgungsspannung Ubat
steht über einen Low-Side-Schalter LS mit dem zweiten Anschluß 2
in Verbindung. Desweiteren steht der erste Anschluß 1 über einen
sogenannten Booster-Schalter BS mit einem ersten Anschluß eines
Kondensators C in Verbindung. Der zweite Anschluß des Kondensa
tors C steht ebenfalls mit dem Minus-Anschluß der Versorgungs
spannung Ubat in Verbindung steht.
Ferner steht der zweite Anschluß 2 über eine Diode mit dem er
sten Anschluß des Kondensators C in Verbindung. Zwischen dem
Booster-Schalter BS und dem High-Side-Schalter HS und dem ersten
Anschluß 1 ist jeweils in Flußrichtung eine Diode geschaltet.
Üblicherweise ist vorgesehen, daß für jeden Verbraucher ein Low-
Side-Schalter vorgesehen ist. Sind mehrere Verbraucher vorgese
hen, so ist für alle Verbraucher oder eine Gruppe von Verbrau
chern ein High-Side-Schalter HS und ein Booster-Schalter BS vor
gesehen.
Zur Bestromung des Verbrauchers 4 befinden sich der High-Side-
Schalter HS und der Low-Side-Schalter LS in ihrem durchgeschal
teten Zustand und geben den Stromfluß frei. Wird der Stromfluß
unterbrochen, so wird die in dem Verbraucher 4 gespeicherte
Energie in den Kondensator C umgeladen. Zu Beginn der nächsten
Ansteuerung wird der Booster-Schalter BS und der Low-Side-
Schalter LS durchgesteuert. Dadurch wird der Verbraucher 4 bei
der nächsten Ansteuervorganges mit einer erhöhten Spannung be
aufschlagt. Im Anschluß an diese Booster-Phase wird dann wieder
der High-Side-Schalter und der Low-Side-Schalter geschlossen und
der Booster-Schalter geöffnet.
In Reihe zu dem Verbraucher kann eine Diode D geschaltet sein,
wobei die Anode der Diode mit dem Verbraucher und die Kathode
mit dem Low-Side-Schalter in Verbindung steht. Parallel zu der
Reihenschaltung bestehend aus Verbraucher 4 und Diode D ist ein
Klassifizierungswiderstand R geschaltet. Vorteilhaft an dieser
Anordnung des Klassifizierungswiderstandes R und der Diode D
ist, daß sich im normalen Betrieb die Diode D nur sehr gering
auf die Eigenschaften des Injektors auswirkt. Durch eine geeignete
Dimensionierung des Klassifizierungswiderstandes R kann ei
ne Beeinflussung des Verbrauchers 4 durch diesen ebenfalls ver
ringert werden. In der Regel besitzt der Klassifizierungswider
stand einen wesentlich größeren Widerstandswert als der Verbrau
cher 4.
Die Leistungsdiode D wird im Gehäuse zusammen mit der Spule ver
gossen. Am Ende der Fertigung im Anschluß an die Einspritzmen
genmessung wird der Klassifizierungswiderstand R am Verbraucher
angebracht. Dies erfolgt in der Regel zusammen mit dem Stecker,
der durch die beiden Anschlüsse 1 und 2 gebildet wird.
Desweiteren können zwei weitere "Schaltmittel A und B sowie ein
Schutzwiderstand RS vorgesehen sein. Das Schaltmittel B verbin
det den zweiten Anschluß 2 mit dem ersten Anschluß des Kondensa
tors C. Das Schaltmittel A verbindet über den Widerstand RS den
zweiten Anschluß des Kondensators mit dem ersten Anschluß 1. Die
Schaltmittel sind vorzugsweise als Transistoren, insbesondere
als FET-Transistoren ausgebildet.
Es wird ein Schaltmittel A und ein Schutzwiderstand RS benötigt.
Werden mehrere Verbraucher mit einer gemeinsamen Endstufe ange
steuert, so ist für jeden Verbraucher 4 jeweils ein Schaltmittel
B erforderlich. Im normalen Betrieb werden die Schaltmittel A
und B derart angesteuert, daß ihr Leitwert gegen Null geht. D. h.
sie sind in ihrem geöffneten Zustand. Der Schutzwiderstand RS
wird aus Kompatibilitätsgründen und zum Schutz vor Fehlansteue
rung benötigt.
Bei einer Ausführungsform zur Ermittlung der Klassifizierung des
Verbrauchers wird wie folgt vorgegangen. Zu Beginn wird der Kon
densator C durch eine geeignete Ansteuerung der Low-Side- und
High-Side-Schalter auf einen bestimmten Wert aufgeladen. In ei
nem zweiten Schritt werden alle Schaltmittel, insbesondere der
High-Side-, der Low-Side- und der Booster-Schalter geöffnet. In
einem dritten Schritt werden die Schaltmittel A und B des auszu
lesenden Verbrauchers geschlossen. Der Kondensator C entlädt
sich über den Klassifizierungswiderstand R und den Schutzwider
stand RS. Im vierten Schritt wird die Zeit gemessen, die benö
tigt wird, bis die Spannung an dem Kondensator C um einem defi
nierten Wert gefallen ist. Aus der ermittelten Zeit wird an
schließend der Widerstandswert des Klassifizierungswiderstandes
R bestimmt. Diese Schritte wiederholen sich für jeden Verbrau
cher. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Zeitdauer zwischen
dem Unterschreiten einer ersten Schwelle und einer zweiten
Schwelle für die Spannung gemessen wird.
Vorteilhaft bei dieser Vorgehensweise ist, daß das Auswerte
verfahren sehr einfach und kostengünstig ist. Es muß ledig
lich die Spannung am Kondensator C mit bestimmten Referenz
spannungen verglichen werden. Besonders vorteilhaft ist es,
daß lediglich nur wenige zusätzliche Bauelemente benötigt
werden.
Die Injektoren werden üblicherweise einer Schlußprüfung un
terzogen. Nach Abschluß der Schlußprüfung wird der Klassifi
zierungswiderstand R durch Anstecken, Anlöten, Anschweißen
oder ähnliche Verfahren angebracht. Dabei werden die Wider
stände entsprechend der gemessenen Injektorklasse ausge
wählt. Vorzugsweise werden drei Widerstandswerte ausgewählt.
Bei einem ersten Widerstandswert erfolgt eine additive Kor
rektur um einen positiven Wert, bei einem zweiten Wert er
folgt eine additive Korrektur um einen negativen Wert und
bei einem dritten Wert erfolgt keine Korrektur.
Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß der Widerstand im
Rahmen des Fertigungsprozesses des Injektors eingebracht
wird. Im Rahmen der Schlußprüfung oder im Anschluß derselben
wird der Widerstandswert abgeglichen und durch entsprechen
den Abgleich des Widerstandwerts die entsprechende Injektor
klasse ausgewählt. Dies kann beispielsweise durch Laser
schneiden bei einem gedruckten Widerstand oder durch ähnli
che Verfahren erfolgen.
Beim ersten Einschalten der Steuereinheit mißt diese den
Wert des Widerstands R. Dies kann beispielsweise, wie oben
beschrieben erfolgen. Alternativ zu diesem Verfahren können
auch andere Verfahren zur Widerstandsmessung verwendet wer
den. Der Wert des Widerstands wird als Klassifizierungsmerk
mal in der Steuereinheit genutzt. Daher wird der Wert des
Widerstandes vorzugsweise in einem Speicher der Steuerein
heit dauerhaft abgelegt. Alternativ kann auch der Korrektur
wert für das Ansteuersignal entsprechend abgelegt werden.
Vor der ersten Inbetriebnahme der Brennkraftmaschine bzw.
des Fahrzeugs wird mindestens eine Zuleitung des Klassifi
zierungswiderstandes R durchtrennt. Hierzu kann vorgesehen
sein, daß in der Steuereinheit vor der ersten Inbetriebnahme
des Motors oder des Fahrzeugs ein Sonderprogramm abläuft,
das den Klassifizierungswiderstand mit einem sehr hohen
Strom und/oder sehr hohen Spannungswert bestromt, was zu ei
ner selbständigen Durchtrennung einer Sollbruchstelle ähn
lich wie bei einer Sicherung führt. Alternativ kann vorgese
hen sein, daß im Rahmen der Fertigung nach dem Einlesen des
Widerstandswertes eine manuelle Durchtrennung einer der Zu
leitungen oder beider Zuleitungen erfolgt. Dies kann bei
spielsweise durch Abbrechen des Widerstandes der über die
Oberfläche des Injektors herausragt, erfolgen. Besonders
vorteilhaft ist es, wenn der Widerstand in einen Stecker integriert
ist, der durch einfaches Ausstecken entfernt werden
kann.
In der Fig. 2 sind verschiedene Ausführungsformen einer
Realisierung mit einem Klassifizierungsstecker dargestellt.
In Fig. 2a ist ein Detail der Fig. 1 vergrößert darge
stellt. Dabei sind jeweils die Anschlüsse 1 und 2 der Steu
ereinheit sowie der Injektor 40 dargestellt. Normalerweise
ist die Steuereinheit über ein Kabel und eine Steckverbin
dung bestehend aus den beiden Anschlüssen 1 und 2 mit dem
Injektor 40 verbunden. Üblicherweise beinhaltet der Injektor
40 den Verbraucher 4, der beispielsweise als Spule eines Ma
gnetventils ausgebildet ist. Solche Magnetventil besitzen
einen Ohmschen Anteil 4a. Dieser ist in Fig. 1 nicht dar
gestellt. Die Darstellung der Fig. 2a beinhaltet keinen
Klassifizierungswiderstand.
In der Fig. 2b ist eine erste Lösung dargestellt. Bei der
ein Zwischenstecker verwendet wird, der nach dem Auslesen
der Werte endgültig entfernt wird. D. h. die Anschlüsse 1 und
2 sind über den Klassifizierungsstecker 20 miteinander ver
bunden. Der Klassifizierungsstecker 20 enthält im wesentli
chen nur den Widerstand R. Bei der Prüfung des Injektors
wird festgestellt, in welche Klasse der Injektor fällt. Ent
sprechend dieser Klassifizierung wird auf den Anschluß des
Injektors ein Klassifizierungsstecker aufgesteckt, der einen
entsprechenden Klassifizierungswiderstand R enthält, aber
keine leitende Verbindung zum Verbraucher 4 herstellt. Beim
erstmaligen Einschalten der Steuereinheit folgt eine Klassi
fizierungsabfrage, in der der Wert des Klassifizierungswi
derstands R ausgelesen wird. Anschließend wird der Klassifi
zierungsstecker 20 abgezogen und der Injektor 40 mit den An
schlüssen 1 und 2 verbunden. Je nach Ausführungsform kann
dabei vorgesehen sein, daß der Klassifizierungsstecker 20
erneut verwendet wird oder das er wiederfindbar an einem
weiteren Steckplatz ohne elektrischen Kontakt am Injektor
aufbewahrt wird.
Besonders vorteilhaft bei dieser Vorgehensweise ist, daß
keinerlei Änderungen am Injektor erforderlich sind. Da der
Zwischenstecker im Betrieb entfernt wird, übt er keinen Ein
fluß auf das Betriebsverhalten des Injektors aus. Da die
Messung kurz ist, kann ein nahezu beliebiger Widerstand,
bzw. ein anderes eindeutig identifizierbares diskretes Bau
element zur Klassifizierung verwendet werden. So können vor
zugsweise auch Kondensatoren oder Spulen eingesetzt werden.
Desweiteren ist es möglich, die Zwischenstecker wieder zu
verwenden. Nachteilig ist, daß nach Abziehen des Klassifi
zierungssteckers keine Identifikation mehr möglich ist. Als
weitere besonders vorteilhafte Ausgestaltung kann vorgesehen
sein, daß auch eine komplexere intelligentere Halbleiter
schaltung verwendet wird, die mehr Klassifizierungsmöglich
keiten bietet.
Bei einer zweiten Ausführungsform gemäß der Fig. 2c besitzt
der Klassifizierungsstecker 20 eine erste und eine zweite
Rastung. In der ersten Rastung oder Stellung des Klassifi
zierungssteckers, die in Fig. 2c dargestellt ist, sind die
Anschlüsse 1a und 2a ebenso wie in Fig. 2b mit dem Wider
stand R verbunden. Der Klassifizierungswiderstand R ist aber
nicht elektrisch mit dem Injektor 40 verbunden. In dieser
Stellung wird der Injektor ausgeliefert und in das Fahrzeug
oder die Brennkraftmaschine eingebaut. Die Klassifizierung
und das Auslesen der Werte erfolgt entsprechend, wie bei der
Ausführungsform gemäß der Fig. 2b. Im Unterschied zur Lö
sung der Fig. 2b wird der Klassifizierungsstecker 20 aber
nicht entfernt, sondern er wird im Fahrzeug bzw. in der
Brennkraftmaschine durch Lösen der Blockierung und Weiter
schiebung in die zweite Rastung leitend mit dem Injektor 40
verbunden. Der Klassifizierungswiderstand R liegt somit par
allel zur Spule 4.
Vorteilhaft bei dieser Ausgestaltung ist es, daß der Klassi
fizierungsstecker 20 nicht abgezogen werden muß, d. h. es
wird ein zusätzlicher Arbeitsgang eingespart. Desweiteren
kann zu einem späteren Zeitpunkt die Klassifizierung noch
mals ausgelesen werden. Nachteilig bei dieser Ausgestaltung
ist der große Bauraum des Injektors im Bereich des Steckers
und zusätzliche elektrische Kontakte. Desweiteren muß die
Temperatur- und Spannungsfestigkeit größer sein als gemäß
der Ausgestaltung der Fig. 2b, dadurch wird der Wertbereich
der Klassifizierung leicht eingeschränkt.
Gemäß der dritten Ausführungsform gemäß Fig. 2d wird eben
falls ein Stecker mit zwei Rastungen verwendet. In der er
sten Rastung, die in Fig. 2d dargestellt ist, ist der Klas
sifizierungswiderstand R in Reihe mit der Verbraucher 4 ge
schaltet und kann entsprechend wie bei den beiden anderen
Lösungen von der Steuereinheit ausgelesen werden. Nach dem
Auslesen wird der Stecker in die zweite Rastung übergeführt,
wobei der Klassifizierungswiderstand R kurzgeschlossen und
somit elektrisch wirkungslos gemacht wird.
Vorteilhaft bei dieser Ausgestaltung ist, daß kein zusätzli
cher Klassifizierungsstecker erforderlich ist, da die Bau
teile in den Stecker am Injektor integriert sind. Nachteilig
ist, daß der Aufwand bei der Steckerfertigung leicht erhöht
wird.
Claims (8)
1. Verfahren zum Speichern und/oder Auslesen von Daten eines
Kraftstoffzumeßsystems, insbesondere einer Kraftstoffpum
pe oder eines Injektors, wobei wenigstens einem elektro
nischen Bauteil Daten der Kraftstoffpumpe und/oder des
Injektors zugeordnet sind, wobei die Daten von einer
Steuereinheit bei der Steuerung des Kraftstoffzumeßsy
stems berücksichtigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bauteil während eines ersten Zeitabschnitts mecha
nisch und/oder elektrisch mit der Steuereinheit verbunden
wird und während eines zweiten Zeitabschnitts mechanisch
und/oder elektrisch von der Steuereinheit und/oder der
Kraftstoffzumeßeinheit getrennt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
wird mindestens eine Zuleitung zu dem Bauteil nach dem
Auslesen durchtrennt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bauteil nach dem Auslesen entfernt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Bauteil in einem Stecker integriert
ist, der nach dem Auslesen entfernt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Bauteil in einem Stecker
integriert ist, der wenigstens zwei Rastungen aufweist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß eine erste Rastung zum Auslesen
der Daten und eine zweite Rastung im Normalbetrieb ver
wendet wird.
7. Vorrichtung zum Speichern und/oder Auslesen von Daten ei
nes Kraftstoffzumeßsystems, insbesondere einer Kraft
stoffpumpe oder eines Injektors, wobei wenigstens einem
elektronischen Bauteil Daten der Kraftstoffpumpe und/oder
des Injektors zugeordnet sind, wobei die Daten von einer
Steuereinheit bei der Steuerung des Kraftstoffzumeßsy
stems berücksichtigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bauteil während eines ersten Zeitabschnitts mecha
nisch und/oder elektrisch mit der Steuereinheit verbunden
ist und während eines zweiten Zeitabschnitts mechanisch
und/oder elektrisch von der Steuereinheit und/oder der
Kraftstoffzumeßeinheit getrennt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bauteil als Widerstand, Kondensator oder EEPROM aus
gebildet ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10007691A DE10007691B4 (de) | 2000-02-19 | 2000-02-19 | Verfahren und Vorrichtung zum Speichern und/oder Auslesen von Daten eines Kraftstoffzumesssystems |
| JP2001560000A JP2004513276A (ja) | 2000-02-19 | 2001-01-17 | 燃料調量システムのデータを記憶及び/又は読み取るための方法及び装置 |
| PCT/DE2001/000164 WO2001061175A1 (de) | 2000-02-19 | 2001-01-17 | Verfahren und vorrichtung zum speichern und/oder auslesen von daten eines kraftstoffzumesssystems |
| US10/204,668 US6973920B2 (en) | 2000-02-19 | 2001-01-17 | Method and device for storing and/or reading out data of a fuel metering system |
| EP01907368A EP1259720A1 (de) | 2000-02-19 | 2001-01-17 | Verfahren und vorrichtung zum speichern und/oder auslesen von daten eines kraftstoffzumesssystems |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (2)
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|---|---|
| DE10007691A1 true DE10007691A1 (de) | 2001-09-06 |
| DE10007691B4 DE10007691B4 (de) | 2006-10-26 |
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|---|---|---|---|
| DE10007691A Expired - Fee Related DE10007691B4 (de) | 2000-02-19 | 2000-02-19 | Verfahren und Vorrichtung zum Speichern und/oder Auslesen von Daten eines Kraftstoffzumesssystems |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| EP (1) | EP1259720A1 (de) |
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