DE10007449A1 - Wasserstoff-Pulverisierungsmühle für magnetische Seltene Erdmetall-Legierungsmaterialien, Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmterial-Pulvers unter Verwendung der Pulverisierungsmühle und Verfahren zur Herstellung eines Magneten und Verwendung der Pulversierungsmühle - Google Patents
Wasserstoff-Pulverisierungsmühle für magnetische Seltene Erdmetall-Legierungsmaterialien, Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmterial-Pulvers unter Verwendung der Pulverisierungsmühle und Verfahren zur Herstellung eines Magneten und Verwendung der PulversierungsmühleInfo
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Abstract
Ein erfindungsgemäßer Wasserstoff-Pulverisator (Pulverisierungsmühle) ist eine Vorrichtung, um ein magnetisches Seltenes Erdmetall-Legierungsmaterial einem Wasserstoff-Pulverisierungsverfahren zu unterziehen. Die Vorrichtung umfaßt: einen hermetisch verschließbaren Wasserstoffofen, der einen Ofenkörper mit einer Ofenöffnung und einen Deckel zum Verschließen der Öffnung umfaßt, eine Ladekammer für die vorübergehende Aufnahme des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials, wenn das magnetische Seltene Erdmetall-Legierungsmaterial, das mit Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch die Öffnung aus dem Ofenkörper entladen wird, und eine Inertgas-Zuführungseinrichtung zum Einleiten eines Inertgases in die Ladekammer.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Pulverisieren
von magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterialien durch Absorption
und Freisetzung von Wasserstoff (eine solche Vorrichtung wird hier als
"Wasserstoff-Pulverisierungsmühle" bzw. "Wasserstoff-Pulverisator" bezeich
net). Die vorliegende Erfindung bezieht sich außerdem auf die jeweiligen Ver
fahren zur Herstellung eines magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungs
materialpulvers und eines Magneten unter Verwendung der Wasserstoff-
Pulverisierungsmühle.
Ein Sintermagnet aus Seltenen Erdmetallen wird hergestellt durch Pulverisie
ren (Feinmahlen) einer magnetischen Legierung zu einem Legierungspulver,
Pressen und Sintern des Legierungspulvers und anschließendes Auslagern
(Altern) der Sinterlegierung. Zwei Typen von Seltenen Erdmetall-Legierungs-
Magneten, nämlich Samarium-Kobalt (Sm-Co)-Magneten und Neodym-Eisen-
Bor-Magneten werden in großem Umfang für verschiedene Zwecke eingesetzt.
In der vorliegenden Anmeldung wird ein Seltener Erdmetall-Legierungs-
Magnet des zuletzt genannten Typs als "R-T-(M)-B-Magnet" bezeichnet, worin
R für ein Seltenes Erdmetall einschließlich Y, T für Fe oder eine Verbindung
von Fe und mindestens eines Übergangsmetall-Elements, M für ein Additiv
und B für Bor stehen. Ein Teil des Fe in einem Magneten vom R-Fe-B-Typ
kann durch ein Übergangsmetall-Element, z. B. Kobalt, ersetzt sein. Der R-T-
(M)-B-Magnet wird häufig bei verschiedenen Arten von elektronischen Einhei
ten (Geräten) verwendet, weil sein maximales Energieprodukt höher ist als bei
jeder anderen Magnet-Art und dennoch die Kosten dafür verhältnismäßig
niedrig sind.
Bei einem konventionellen Verfahren zum Pulverisieren einer Material-Le
gierung für den R-T-(M)-B-Magneten wird ein Behälter aus rostfreiem Stahl wie
SUS304 mit dem magnetischen Legierungsmaterial-Pulver beladen und dann
wird eine primäre Pulverisierung der Materiallegierung in einem Wasserstof
fofen durchgeführt, in dem Wasserstoff absorbiert und freigesetzt wird von
der/aus der Materiallegierung.
Die Verfahren zur Herstellung einer Seltenen Erdmetall-Legierung werden
grob in die beiden folgenden Typen eingeteilt. Der erste Typ ist ein Blockform-
Gießverfahren, bei dem eine Schmelze einer Materiallegierung (Werkstoff-
Legierung) in eine Form vergossen und dann verhältnismäßig langsam abge
kühlt wird. Der zweite Typ ist ein Abschreck-Gießverfahren, beispielsweise ein
Streifen- bzw. Band-Gießverfahren oder ein Zentrifugen-Gießverfahren, bei
dem eine Schmelze aus einer Materiallegierung (Werkstoff-Legierung) mittels
einer einzelnen Walze, Zwillingswalzen, einer rotierenden Scheibe oder eines
rotierenden Zylinders schnell abgeschreckt wird, wodurch aus der geschmol
zenen Legierung eine erstarrte Legierung entsteht, die dünner ist als die Le
gierung, die nach dem konventionellen Blockform-Gießverfahren hergestellt
wurde.
Bei dem Abschreck-Gießverfahren liegt die Dicke der resultierenden R-T-(M)-
B-Magnet-Legierung in dem Bereich von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte
eingeschlossen). Die geschmolzene Legierung beginnt von der Oberfläche her
zu erstarren, die mit der Abschreckwalze oder ihren Äquivalenten in Kontakt
gekommen ist, und anschließend wachsen säulenförmige Kristalle aus der
Oberfläche in Richtung der Dicke. Als Folge davon erhält die abgeschreckte
Legierung eine Struktur, die R2T14B-Kristallkörner und R-reiche Phasen um
faßt, die entlang der R2T14B-Kristallkorngrenzen in dispergierter Form vorlie
gen. Die Größen der R2T14B-Kristallkörner liegen in dem Bereich von 0,1 bis
100 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der kleineren Achse
und in dem Bereich von 5 bis 500 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in
Richtung der größeren Achse. Die R-reichen Phasen sind nicht-magnetische
Phasen, in denen die Konzentration des Seltenen Erdelements R verhältnis
mäßig hoch ist. Die Dicke der R-reichen Phasen, die der Breite der Korngren
zen entspricht, beträgt 10 µm oder weniger.
Im Vergleich zu einer Block-Legierung, d. h. einer Legierung, die nach dem
konventionellen Formgießverfahren (d. h. dem Gesenkgießverfahren) herge
stellt worden ist, ist die abgeschreckte Legierung innerhalb eines verhältnis
mäßig kurzen Zeitraums heruntergekühlt worden. Daher ist die Kristallstruktur
oder die Korngröße der abgeschreckten Legierung feiner als diejenige der
Blocklegierung. Das heißt, die Fläche der Korngrenzen der abgeschreckten
Legierung ist größer und die R-reichen Phasen existieren im Bereich der
Korngrenzen. Daher ist die abgeschreckte Legierung der Blocklegierung auch
in bezug auf den Dispersionsgrad der R-reichen Phasen überlegen.
Die abgeschreckte Legierung neigt zum Brechen an den Korngrenzen wäh
rend eines Wasserstoff-Pulverisierungsverfahrens. Aus diesem Grund treten
die R-reichen Phasen leicht an der Oberfläche der Legierungspulverteilchen
auf, die durch Pulverisieren der abgeschreckten Legierung erhalten werden. In
den R-reichen Phasen reagiert R leicht mit Sauerstoff. Daher neigt ein abge
schrecktes Legierungspulver sehr dazu, oxidiert zu werden, Wärme zu erzeu
gen und sich spontan zu entzünden. Es wird daher angenommen, daß die ma
gnetischen Eigenschaften des Streifen- bzw. Band-gegossenen Legierungs
pulvers beträchtlich beeinträchtigt sind.
Nachstehend wird ein bekanntes Wasserstoff-Pulverisierungsverfahren für
eine Blocklegierung beschrieben.
Zuerst wird ein Prozeß-Behälter in Form eines Flat-Pack (flachen Pakets) mit
magnetischen Legierungsblöcken (die jeweils eine Länge von etwa 3 cm auf
jeder Seite haben) gefüllt, die in einer wassergekühlten Gießform gegossen
worden sind, und dann in ein Rack (Einschubgestell) eingeführt. Nachdem das
Rack in einen Wasserstoffofen eingeführt worden ist, wird der Druck im Innern
des Ofens unter Verwendung einer Vakuumpumpe herabgesetzt. Dann wird
dem Wasserstoffofen Wasserstoffgas zugeführt, wodurch der Wasserstoff von
dem Legierungsmaterial absorbiert wird. Nachdem eine vorgegebene Zeit
spanne verstrichen ist, wird das Legierungsmaterial unter erneutem Evakuie
ren des Wasserstoffofens erhitzt, wodurch Wasserstoff aus dem Legierungs
material freigesetzt wird. Wenn einmal eine ausreichende Menge Wasserstoff
aus dem Legierungsmaterial freigesetzt worden ist und die Legierung herun
tergekühlt worden ist, wird der Deckel des Wasserstoffofens geöffnet und das
Rack, das mit den Prozeß-Behältern beladen ist, wird ins Freie geschoben. Zu
dem Zeitpunkt, zu dem das Wasserstoff-Pulverisierungsverfahren beendet ist,
ist die Legierung grob zerkleinert bis auf eine Teilchengröße von etwa 1 cm.
Danach wird das Material, das in diesem Wasserstoffverfahren grob pulveri
siert worden ist, aus dem Behälter entnommen, bis zu einer Größe von etwa
10 bis etwa 400 µm unter Verwendung einer Scheibenmühle fein gemahlen
und dann bis zu einer durchschnittlichen Teilchengröße von etwa 2 bis etwa 5
µm unter Verwendung beispielsweise einer Strahlmühle noch feiner pulveri
siert.
Durch Pressen (Verdichten) wird aus dem auf diese Weise hergestellten fei
nen Werkstoff-Legierungspulver ein Vorpreßling (oder Grünling) hergestellt.
Danach wird der Preßling einer Sinterung, einer Auslagerung (Alterungs-
Behandlung) und dgl. unterworfen zur Herstellung eines Sintermagneten.
Bei dem konventionellen Verfahren sind jedoch die resultierenden magneti
schen Eigenschaften beeinträchtigt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß dann,
wenn das Material aus dem Wasserstoffofen ins Freie ausgestoßen wird, das
in dem Wasserstoffpulverisierten Material enthaltene Element der Seltenen
Erden R durch den Kontakt mit der Luft oxidiert wird.
Es wird angenommen, daß das Quellenmaterial beispielsweise Neodym als
Element der Seltenen Erden R enthält. In einem solchen Fall wird NdH3 gebil
det aufgrund des von dem Material absorbierten Wasserstoffs, wobei das
NdH3 in NdH2 übergeht, wenn Wasserstoff aus dem Material freigesetzt wird.
In einem aktuellen Massenherstellungsverfahren kann der Wasserstoff jedoch
nicht vollständig freigesetzt werden und es bleibt nahezu immer ein Teil des
NdH3 in dem Material zurück. Insbesondere im Kern des Prozeß-Behälters
kann eine große Menge NdH3 zurückbleiben, weil der Kern nicht immer ausrei
chend wärmebehandelt werden kann. Wenn NdH3 in dem Material zurück
bleibt, dann wird dieses NdH3 der Luft ausgesetzt unter Erzeugung von Wär
me, wenn das Material aus dem Prozeß-Behälter ausgestoßen wird. Daher
sollte in der Praxis eine Kühlperiode vorgesehen sein, nachdem das Material
entnommen worden ist. Das heißt mit anderen Worten, die feine Pulverisie
rung und die anderen nachfolgenden Verfahrensstufen können nicht sofort
gestartet werden. Dies um so mehr, als die Gefahr einer spontanen Entzün
dung besteht.
Es wurde gefunden, daß die Wahrscheinlichkeit der Wärmebildung und der
spontanen Entzündung als Folge einer Oxidation bemerkenswert hoch ist,
wenn das Wasserstoff-Pulverisierungsverfahren insbesondere auf eine nach
dem Abschreck-Verfahren (beispielsweise dem Streifen-Gießverfahren) her
gestellte abgeschreckte Legierung angewendet wird. Daraus ergibt sich, daß
es extrem schwierig ist, ein industrielles Pulverisierungsverfahren für eine ab
geschreckte Legierung unter Anwendung der konventionellen Technik zu rea
lisieren. Dieser Punkt wird nachstehend näher erläutert.
Im Vergleich zu der Blocklegierung ist die abgeschreckte Legierung dünner
und hat eine feinere Metallstruktur. Daher ist der größte Teil der abgeschreck
ten Legierung bereits ausreichend pulverisiert (beispielsweise bis zu einer
durchschnittlichen Teilchengröße von 1,0 mm oder weniger), wenn das Was
serstoff-Pulverisierungsverfahren mit der Legierung beendet ist. Die gesamte
Oberflächengröße der pulverisierten Legierung ist somit größer. Da R-reiche
Phasen mit einem hohen Dispersionsgrad vorhanden sind, ist auch die Wahr
scheinlichkeit größer, daß die R-reichen Phasen an der Oberfläche des Was
serstoffpulverisierten Pulvers auftreten. Aus diesen Gründen wird eine große
Menge an nicht-umgesetztem aktivem Element der Seltenen Erden R an der
Oberfläche des Streifen gegossenen Legierungspulvers, das soeben dem
Wasserstoff-Pulverisierungsverfahren unterworfen worden ist, freigelegt und
wird sehr wahrscheinlich oxidiert. Daher besteht die Gefahr einer spontanen
Entzündung, wenn das Pulver im pulverisierten Zustand nicht auf Raumtempe
ratur (d. h. auf etwa 20°C) heruntergekühlt wird. Auch werden dann, wenn die
große Menge an freiliegendem Element der Seltenen Erden oxidiert oder ni
triert wird, die magnetischen Eigenschaften des fertigen Magnetprodukts be
trächtlich schlechter.
Selbst wenn das Wasserstoff pulverisierte Pulver innerhalb des Ofens unter
Verwendung eines Inertgases auf eine niedrige Temperatur heruntergekühlt
wird, um solche Oxidations- und Nitrierungs-Reaktionen zu unterdrücken, tre
ten noch einige Probleme auf. Insbesondere tritt im Innern des Ofens in einem
solchen Fall eine Kondensation auf, wenn der Deckel des Ofens geöffnet wird.
Als Folge davon dauert das Vakuumabpumpen für die nächste Charge lange,
weil das Wasser im Innern des Ofens verdampft. Da die abgeschreckte Legie
rung zu einem besonders feinen Pulver pulverisiert worden ist, ist das Legie
rungspulver im pulverisierten Zustand außerdem schwierig zu entlüften. Das
heißt, es ist schwierig, mit dem inerten Kühlgas genügend Wärme aus dem
pulverisierten Pulver abzuführen, so daß eine übermäßig lange Zeit zum Her
unterkühlen des Pulvers erforderlich ist und schließlich die Produktivität be
trächtlich abnimmt.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Wasserstoff-Pulverisator
(Wasserstoff-Pulverisierungsmühle) bereitzustellen, mit der die Wasserstoff-
Pulverisierungs- und nachfolgenden Kühlverfahren wirksamer und sicherer
durchgeführt werden können bei einer verkürzten Gesamtbearbeitungszeit.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Wasserstoff-
Pulverisator (eine Wasserstoff-Pulverisierungsmühle) bereitzustellen, die zur
Verbesserung der magnetischen Eigenschaften eines resultierenden Magne
ten durch Verhinderung der Oxidation des Materials beitragen kann.
Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, die jeweiligen
Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Material-Pulvers aus einer
Seltenen Erdmetall-Legierung sowie zur Herstellung eines Magneten anzuge
ben, mit deren Hilfe das Pulverisierungsverfahren wirksamer und sicherer
selbst bei einer schnell abgeschreckten Legierung mit einer Feinstruktur, z. B.
einer Streifen gegossenen Legierung, durchgeführt werden kann.
Ein erfindungsgemäßer Wasserstoff-Pulverisator ist eine Vorrichtung, um ein
magnetisches Material aus einer Seltenen Erdmetall-Legierung einem Was
serstoff-Pulverisierungsverfahren zu unterziehen. Die Vorrichtung umfaßt ei
nen hermetisch verschließbaren Wasserstoffofen, der einen Ofenkörper (ein
Ofengehäuse) mit einer Öffnung und einem Deckel zum Verschließen der Öff
nung, eine Ladekammer für die vorübergehende Aufnahme des magnetischen
Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials, wenn das magnetische Seltene Erd
metall-Legierungsmaterial, das mit Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch
die Öffnung aus dem Ofenkörper entladen wird, und eine Einrichtung zum
Einführen eines Inertgases in die Ladekammer.
Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der Deckel des
Wasserstoffofens im Innern der Ladekammer bewegt werden, um die Öffnung
des Ofenkörpers zu öffnen oder zu verschließen.
Alternativ oder zusätzlich kann die Ladekammer eine Tür umfassen und wenn
die Tür geschlossen ist, wird innerhalb der Ladekammer ein im wesentlichen
luftdichter Zustand erzeugt.
Bei einer alternativen Ausführungsform kann die Vorrichtung außerdem ein
Kühlsystem zum Einführen eines Inertgases von Raumtemperatur und eines
Inertgases, das heruntergekühlt worden ist, in der genannten Reihenfolge in
den Wasserstoffofen umfassen.
Ein erfindungsgemäßer Rotationskühler umfaßt einen in einer frei drehbaren
Position gelagerten Kühlzylinder; eine Kühleinrichtung zum Abkühlen des
Kühlzylinders; eine Kontroll-Einrichtung zum Kontrollieren (Steuern) der An
zahl der Umdrehungen des Kühlzylinders pro Minute; und eine Temperaturfüh
ler-Einrichtung, die für den Kühlzylinder vorgesehen ist. Die Kontroll-
Einrichtung kontrolliert (steuert) die Anzahl der Umdrehungen des Kühlzylin
ders pro Minute auf der Basis des Ausgabe-Wertes (Output) der Temperatur
fühler-Einrichtung.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Pulverisieren eines magnetischen
Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials mit Wasserstoff wird durchgeführt
unter Verwendung einer Vorrichtung, die umfaßt: einen hermetisch verschließ
baren Wasserstoffofen, der einen Ofenkörper (ein Ofengehäuse) mit einer
Öffnung und einem Deckel zum Verschließen der Öffnung umfaßt; eine Lade
kammer zur vorübergehenden Aufnahme des magnetischen Seltenen Erdme
tall-Legierungsmaterials, wenn das magnetische Seltene Erdmetall-Legie
rungsmaterial, das mit Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch die Öffnung
aus dem Ofenkörper entladen wird, und eine Einrichtung zur Einführung eines
Inertgases in die Ladekammer.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Selte
nen Erdmetall-Legierungs-Materialpulvers umfaßt die Stufe der Pulverisierung
eines magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials mit Wasserstoff
unter Verwendung einer Vorrichtung. Die Vorrichtung umfaßt einen hermetisch
verschließbaren Wasserstoffofen, der einen Ofenkörper (ein Ofengehäuse) mit
einer Öffnung und einem Deckel zum Verschließen der Öffnung aufweist, eine
Ladekammer zur vorübergehenden Aufnahme des magnetischen Seltenen
Erdmetall-Legierungsmaterials, wenn das magnetische Seltene Erdmetall-
Legierungsmaterial, das mit Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch die Öff
nung aus dem Ofenkörper entladen wird, und eine Einrichtung zum Einführen
eines Inertgases in die Ladekammer. Das Verfahren umfaßt ferner die Stufe
der Entladung des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials aus
der Vorrichtung und die Überführung des Materials in eine Inertgasumgebung,
während das Inertgas in die Ladekammer der Vorrichtung eingeleitet wird.
Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann das Verfahren
außerdem umfassen die Stufe der Aufnahme des magnetischen Seltenen
Erdmetall-Legierungsmaterials, das aus der Vorrichtung entladen worden ist,
und den anschließenden Transport des Materials unter Verwendung eines
Transporters (Transporteinrichtung), der eine Einrichtung zum Einleiten des
Inertgases in den Transporter selbst aufweist.
Alternativ oder zusätzlich kann das Verfahren ferner umfassen die Stufe des
Abkühlens des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials, das mit
Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch Einführen des Inertgases in den
Wasserstoffofen der Vorrichtung.
Bei dieser speziellen Ausführungsform wird das in den Wasserstoffofen der
Vorrichtung eingeführte Inertgas vorzugsweise im Kreislauf geführt und cy
clisch verwendet.
Das Material wird insbesondere bevorzugt auf eine vorgegebene Temperatur
abgekühlt, wobei man als Inertgas, das in den Wasserstoffofen der Vorrich
tung eingeführt wird, ein gekühltes Inertgas und dann ein weiter abgekühltes
Inertgas einführt unter Verwendung eines Inertgases von etwa Raumtempera
tur.
Bei einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann das
Verfahren ferner die Stufe der Entladung des magnetischen Seltenen Erdme
tall-Legierungsmaterials aus dem Transporter im Innern eines Gehäuses um
fassen, das mit dem Inertgas gefüllt ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann das Verfahren ferner die Stufe
der Abkühlung des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials im
Innern eines Kühlsystems umfassen, das mit dem Inertgas gefüllt ist.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines Magneten umfaßt die
folgenden Stufen: das Pulverisieren eines magnetischen Seltenen Erdmetall-
Legierungsmaterials unter Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
das Entladen des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials aus
der Vorrichtung und den Transport des Materials in die mit dem Inertgas gefüll
te Ladekammer; den Transport des magnetischen Seltenen Erdmetall-
Legierungsmaterials, das aus der Vorrichtung entladen worden ist, unter Ver
wendung eines Transporters, der eine Einrichtung zum Einführen des Inertga
ses in den Transporter selbst aufweist; das Entladen des magnetischen Selte
nen Erdmetall-Legierungsmaterials aus dem Transporter im Innern eines Ge
häuses, das mit dem Inertgas gefüllt ist, und das Abkühlen des magnetischen
Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials im Innern eines Kühlsystems, das mit
dem Inertgas gefüllt ist; die Herstellung eines feinen Pulvers aus dem magne
tischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterial durch weiteres Pulverisieren
des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials; und die Herstel
lung eines Magneten durch Pressen (Verdichten) und Sintern des feinen Pul
vers aus dem magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterial.
Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann das Verfahren
außerdem die Stufe der Abkühlung des magnetischen Seltenen Erdmetall-
Legierungsmaterials umfassen, das mit Wasserstoff pulverisiert worden ist,
durch Einleiten des Inertgases in den Wasserstoffofen der Vorrichtung.
Bei dieser speziellen Ausführungsform wird das in den Wasserstoffofen einge
führte Inertgas vorzugsweise im Kreislauf geführt und cyclisch verwendet.
Alternativ oder zusätzlich kann das Material auf eine vorgegebene Temperatur
heruntergekühlt werden, wobei man als Inertgas, das in den Wasserstoffofen
der Vorrichtung eingeführt wird, ein gekühltes Inertgas verwendet, und es kann
weiter abgekühlt werden unter Verwendung eines Inertgases von etwa Raum
temperatur.
Ein anderes Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Seltenen Erdme
tall-Legierungsmaterial-Pulvers gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt die
Stufe der Versprödung einer magnetischen Seltenen Erdmetallmaterial-
Legierung innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der in den Ofen eingeleitet
wird. Die Legierung enthält: R2T14B-Kristallkörner, worin R für ein Element der
Seltenen Erden, T für Fe oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem
Übergangsmetall und B für Bor stehen; und R-reiche Phasen, die in dispergier
ter Form an den Korngrenzen der R2T14B-Kristallkörner vorliegen. Die Größen
der R2T14B-Kristallkörner liegen in dem Bereich von 0,1 bis 100 µm (beide
Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der kleineren Achse und in dem Be
reich von 5 bis 500 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der
größeren Achse. Die Dicke der Legierung liegt in dem Bereich von 0,03 bis 10
mm (beide Grenzwerte eingeschlossen). Das Verfahren umfaßt ferner die
Entladung der Legierung aus dem Ofen innerhalb einer Inertgas-Umgebung.
Noch ein weiteres Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen ma
gnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterial-Pulvers umfaßt die Stufe
der Versprödung einer magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierung innerhalb
eines Ofens mit Wasserstoff, der in den Ofen eingeleitet wird. Die magneti
sche Seltene Erdmetall-Legierung wurde hergestellt durch schnelles Ab
schrecken einer geschmolzenen Legierung bis zu einer Dicke in dem Bereich
von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen), so daß R2T14B-
Kristallkörner, in denen R für ein Element der Seltenen Erden, T für Fe oder
eine Verbindung von Fe und mindestens einem Übergangsmetall-Element und
B für Bor stehen, in der Legierung in Richtung ihrer Dicke gewachsen sind.
Das Verfahren umfaßt ferner die Stufe der Entladung der Legierung aus dem
Ofen innerhalb einer Inertgasumgebung.
Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann das Verfahren
außerdem die folgenden Stufen umfassen: Abkühlen der Legierung, die mit
Wasserstoff versprödet worden ist, innerhalb des Ofens; und Transportierens
der Legierung, die aus dem Ofen entladen worden ist, zu einem Kühlsystem
und Abkühlen der Legierung innerhalb des Kühlsystems.
Bei dieser speziellen Ausführungsform umfaßt das Verfahren ferner vorzugs
weise die Stufe der Einführung der Legierung in einen Prozeß-Behälter und
das Einladen des Behälters in den Ofen, bevor die Legierung mit Wasserstoff
versprödet wird. In der Stufe der Entladung der Legierung aus dem Ofen wird
der Prozeß-Behälter vorzugsweise aus dem Ofen entladen innerhalb einer
Inertgasumgebung und die Legierung wird vorzugsweise innerhalb des Kühl
systems abgekühlt, nachdem sie aus dem Prozeß-Behälter entnommen wor
den ist.
Bei einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die
Inertgasumgebung eine Argon- oder Heliumgasumgebung sein.
Bei einer alternativen Ausführungsform kann das Verfahren ferner umfassen
die Stufe des Abkühlens der Legierung innerhalb einer Inertgasumgebung,
nachdem die Legierung aus dem Ofen entladen worden ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Legierung abgekühlt wer
den, während sie innerhalb der Inertgasumgebung aufgerührt wird.
Ein weiteres Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen magneti
schen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterial-Pulvers umfaßt die Stufe der
Versprödung einer magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierung innerhalb ei
nes Ofens mit Wasserstoff, der in den Ofen eingeleitet wird. Die magnetische
Seltene Erdmetall-Legierung wurde hergestellt durch schnelles Abschrecken
einer geschmolzenen Legierung bis zu einer Dicke in dem Bereich von 0,03
bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen), so daß die R2T14B-
Kristallkörner, worin R für ein Element der Seltenen Erden, T für Fe oder eine
Verbindung von Fe und mindestens einem Übergangsmetall-Element und B für
Bor stehen, in der Legierung in Richtung ihrer Dicke gewachsen sind. Das
Verfahren umfaßt ferner die Stufe der Entladung der Legierung aus dem Ofen
und das Abkühlen der Legierung innerhalb eines Kühlsystems bei gleichzeiti
gem Aufrühren der Legierung innerhalb einer Inertgasumgebung.
Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann das Kühlsystem
umfassen ein zylindrisches Element, das zur Rotation angetrieben wird, und
die Anzahl der Umdrehungen des zylindrischen Elements pro Minute kann auf
der Basis des Ausgabe-Wertes (Output) der Einrichtung zum Fühlen
(Bestimmen) der Temperatur der Legierung kontrolliert (eingestellt) werden.
Ein anderes erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines Magneten
umfaßt die Stufe der Versprödung einer magnetischen Seltenen Erdmetall-
Legierung innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der in den Ofen eingeführt
wird. Die Legierung enthält: R2T14B-Kristallkörner, worin R für ein Element der
Seltenen Erden, T für Fe oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem
Übergangsmetall und B für Bor stehen, und R-reiche Phasen, die in dispergier
ter Form in den Korngrenzen der R2T14B-Kristallkörner vorliegen. Die Größen
der R2T14B-Kristallkörner liegen in dem Bereich von 0,1 bis 100 µm (beide
Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der kleineren Achse und in dem Be
reich von 5 bis 500 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der
größeren Achse. Die Dicke der Legierung liegt in dem Bereich von 0,03 bis 10
mm (beide Grenzwerte eingeschlossen). Das Verfahren umfaßt ferner die
Stufen der Entladung der Legierung aus dem Ofen innerhalb einer Inertga
sumgebung; das Pressen des Pulvers aus der Legierung; und das Sintern der
gepreßten Legierung.
Ein weiteres erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines Magneten
umfaßt die Stufe der Versprödung einer magnetischen Seltenen Erdmetall-
Legierung innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der dem Ofen zugeführt
wird. Die magnetische Seltene Erdmetall-Legierung wurde hergestellt durch
schnelles Abschrecken einer geschmolzenen Legierung bis zu einer Dicke in
dem Bereich von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen), so daß
R2T14B-Kristallkörner, worin R für ein Element der Seltenen Erden, T für Fe
oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem Übergangsmetall-
Element und B für Bor stehen, in der Legierung in Richtung ihrer Dicke ge
wachsen sind. Das Verfahren umfaßt ferner die Stufen der Entladung der Le
gierung aus dem Ofen innerhalb einer Inertgasumgebung, das Pressen des
Pulvers aus der Legierung und das Sintern der gepreßten Legierung.
Fig. 1 stellt eine Seitenansicht dar, die eine beispielhafte Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Wasserstoff-Pulverisators und des erfindungsgemäßen
Materialtransporters erläutert;
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den in Fig. 1 dargestellten Wasserstoff-
Pulverisator und Materialtransporter;
Fig. 3 erläutert ein Rack (Einschubgestell), das mit mehreren Material-Paketen
(Packs) gefüllt ist;
Fig. 4 stellt eine Seitenansicht dar, die eine beispielhafte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Rotationskühlers erläutert;
Fig. 5A und 5B stellen Querschnittsansichten des in Fig. 4 dargestellten Rota
tionskühlers dar;
Fig. 6 erläutert in schematischer Form die innere Struktur des in Fig. 4 darge
stellten Rotationskühlers;
Fig. 7 zeigt ein Diagramm, das ein Temperaturprofil während eines Wasser
stoff-Pulverisierungsverfahrens erläutert;
Fig. 8 erläutert in schematischer Form eine beispielhafte Ladekammer, die in
dem erfindungsgemäßen Wasserstoff-Pulverisator vorgesehen ist; und
Fig. 9 erläutert in schematischer Form eine beispielhafte automatische Lade
einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter Be
zugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
Die Fig. 1 stellt eine Seitenansicht dar, die eine beispielhafte Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Wasserstoff-Pulverisators und Materialtransporters
26 erläutert, während die Fig. 2 eine entsprechende Draufsicht darstellt. Der
Wasserstoff-Pulverisator umfaßt: einen Wasserstoffofen 10 mit einem konven
tionellen Aufbau und eine speziell gestaltete Ladekammer 12, die vor einer
Ladeöffnung 16 des Wasserstoffofens 10 vorgesehen ist. Der Wasserstoffofen
10 selbst hat nahezu den gleichen Aufbau wie ein Wasserstoffofen für generel
le Zwecke. Insbesondere umfaßt der Wasserstoffofen 10: einen Ofennkörper
(ein Ofengehäuse) 14 und einen Deckel 18, der geöffnet oder geschlossen
wird, um den zu bearbeitenden Gegenstand einzuführen in und herauszuneh
men aus dem Raum im Innern des Körpers 14. Im Hinblick auf die Sprödigkeit
gegenüber Wasserstoff bestehen der Ofenkörper (das Ofengehäuse) 14 und
der Deckel 18 vorzugsweise aus rostfreiem Stahl, z. B. SUS304L, SU5316
oder SUS316L. Das Innenvolumen des Ofens kann beispielsweise in dem Be
reich von etwa 3,0 bis etwa 5,2 m3 liegen.
Mehrere Rohrleitungen, z. B. eine Wasserstoffgas-Einleitungsrohrleitung, eine
Argongas-Einleitungsrohrleitung und eine Abgas-Rohrleitung, stehen mit dem
Ofenkörper 14 in Verbindung und die zuerst genannten beiden Rohrleitungen
werden kollektiv in den Fig. 1 und 2 durch die Bezugsziffer 22 gekennzeichnet.
Wie in der Fig. 2 dargestellt, stehen die Gaseinlaß-Rohrleitungen 22 mit einem
Kühlsystem 20 in Verbindung, so daß die Temperatur der in den Wasserstoff
ofen 10 eingeführten Gase unter Verwendung des Kühlsystems 20 regulierbar
ist. Die Abgas-Rohrleitung 24 steht mit einem Abgas-System (nicht darge
stellt), beispielsweise einer Roots-Vakuumpumpe oder einer Rotations-
Vakuumpumpe mit Öldichtung in Verbindung.
Im Innern des Ofenkörpers 14 ist eine Heizeinrichtung (nicht dargestellt) bei
spielsweise aus Graphit angeordnet, die gegenüber Wasserstoffgas beständig
ist. Der Heizeinrichtung wird Energie mittels einer Zuführungs-Einrichtung
(nicht dargestellt) zugeführt, die außerhalb des Ofens angeordnet ist.
Die Typen und die Drucke der in den Wasserstoffofen 10 eingeführten Umge
bungsgase werden entsprechend einem vorher festgelegten Programm kon
trolliert (gesteuert) durch Einstellung der Strömungsgeschwindigkeiten der in
den Ofen eingeführten Gase und der Strömungsgeschwindigkeiten der aus
dem Ofen herausgepumpten Gase. Die Temperaturen der Umgebungsgase im
Innern des Wasserstoffofens 10 sind ebenfalls steuerbar, so daß sie dem vor
gegebenen Temperaturprofil folgen unter Verwendung der Heizeinrichtung
oder des Kühlsystems 20 entsprechend dem Ausgabe-Wert (Output) eines
Temperatursensors, der im Innern des Ofens vorgesehen ist. Diese Tempera
tur-Kontrolle wird mittels einer Kontroll-Einrichtung (nicht dargestellt) durchge
führt.
Das Argongas, das durch die Gaseinlaß-Rohrleitungen 22 in den Ofen einge
führt wird, wird dazu verwendet, das Material, das gerade erhitzt worden ist,
abzukühlen. In der erläuterten Ausführungsform wird das verwendete Argon
gas zurückgewonnen und durch eine Rohrleitung 23 im Kreislauf zurückge
führt, um die Kosten für das Wasserstoff-Pulverisierungsverfahren zu verbes
sern. Gegebenenfalls kann stattdessen auch irgendein anderes Inertgas an
stelle von Argongas, beispielsweise Heliumgas, verwendet werden.
Der Deckel 18 des Wasserstoffofens 10 ist mindestens während des Wasser
stoff-Pulverisierungsverfahrens geschlossen, wodurch der Hohlraum im Innern
des Ofens während des Verfahrens vollständig hermetisch verschlossen ist.
Wenn das Material eingeführt oder herausgenommen wird, wird der Deckel 18
des Wasserstoffofens 10 mittels eines Antriebsmechanismus nach oben be
wegt, so daß die Ladeöffnung 16 des Wasserstoffofens 10 sich öffnet. In der
Fig. 1 ist der Deckel 18 mit der durchgezogenen Linie in geschlossenem Zu
stand dargestellt, während der Deckel 18 durch die Doppelpunkt-Kette A im
geöffneten Zustand dargestellt ist.
Der Ofenkörper (das Ofengehäuse) 14 und der Deckel 18 sind so konstruiert,
daß sie eine ausreichende Festigkeit besitzen, so daß das Innere des Ofens
sowohl gegen Überdruck- als auch gegen Unterdruckzustände beständig ist.
Wasserstoff-Pulverisierungsverfahren verschiedener Typen können somit un
ter Verwendung dieses Ofens sicher durchgeführt werden.
Der erfindungsgemäße Wasserstoff-Pulverisator ist dadurch gekennzeichnet,
daß er die Ladekammer 12 enthält, die vor der und angekoppelt an die Lade
öffnung 16 des Wasserstoffofens 10 so angeordnet ist, daß die Ladekammer
12 mit einem Inertgas wie Argon- oder Heliumgas gefüllt werden kann. Die La
dekammer 12 braucht nicht so konstruiert zu sein, daß sie einen vollständig
luftdichten Zustand ergibt. Die Ladekammer 12 muß lediglich die in die Kam
mer 12 einströmende Luft in einem solchen Umfang minimieren, daß die als
Folge der Einwirkung der Luft auf das pulverisierte Material erzeugte Wärme
ausreichend abgeführt wird, wenn das pulverisierte Material durch die Lade
öffnung 16 aus dem Ofen 10 herausgenommen wird. Alternativ ist nur das pul
verisierte Material mit einem kastenartigen Element bedeckt, so lange das
Material nicht der Luft ausgesetzt ist.
Die Fig. 8 erläutert in schematischer Form den Aufbau der Ladekammer 12.
Wie in Fig. 8 dargestellt, muß die Ladekammer 12 lediglich den Raum vor der
Ladeöffnung 16 des Wasserstoffofens 10 beispielsweise mit einer dünnen
Stahlplatte umgeben. Die Gestalt der Kammer 12 ist daher nicht auf eine
spezifische Form beschränkt. Bei der erläuterten Ausführungsform umfaßt die
Ladekammer 12 ein Tor 120, das im wesentlichen in vertikaler Richtung glei
tet. Das Material wird eingeführt oder herausgenommen bei geöffnetem Tor
120. Die Größe und Gestalt der Ladekammer 12 sind so gestaltet, daß der
Deckel 18 des Wasserstoffofens 10 innerhalb der Ladekammer 12 geöffnet
oder geschlossen werden kann. Das Innenvolumen der Kammer 12 kann in
dem Bereich von etwa 5,0 bis etwa 6,0 m3 liegen.
Durch das Vorsehen einer solchen Ladekammer 12 kann das magnetische
Seltene Erdmetall-Legierungsmaterial, das als Folge des Wasserstoff-
Pulverisierungsverfahrens eine erhöhte Reaktionsfähigkeit aufweist, in den
Materialtransporter 26 überführt werden, ohne im wesentlichen der Luft ausge
setzt zu werden.
Die Strömungsgeschwindigkeit des in die Ladekammer 12 eingeführten inerten
Gases kann so begrenzt werden, daß sie innerhalb des Bereiches von 1000
bis 2000 NL/min liegt, so daß das Gas in einer Menge, die etwa dem Dreifa
chen des Innenvolumens der Ladekammer 12 entspricht, innerhalb einer kur
zen Zeit zugeführt werden kann. Wenn das Inertgas mit einer solchen Strö
mungsgeschwindigkeit eingeleitet wird, nehmen die Sauerstoff- und Wasser
dampf-Konzentrationen, die im Innern der Ladekammer 12 vorliegen, auf sol
che Werte ab, daß sie die Möglichkeit einer Oxidationsreaktion innerhalb von
etwa 3 bis 10 min beträchtlich verringern. Erfindungsgemäß wird das Inertgas
dazu verwendet, eine Inertgas-Umgebung für das mit Wasserstoff behandelte
magnetische Seltene Erdmetall-Legierungsmaterial zu schaffen. Die "Inertgas-
Umgebung" kann geringe Mengen an aktiven Gaskomponenten wie Sauerstoff
(O2) und/oder Stickstoff (N2) enthalten. Die O2-Menge in der Inertgas-
Umgebung beträgt vorzugsweise ≦ 5 Mol-% und die N2-Menge in der Inertgas-
Umgebung beträgt vorzugsweise ≦ 20 Mol-%. Die O2-Menge in der Inertgas-
Umgebung beträgt insbesondere ≦ 1 Mol-% und die N2-Menge in der Inertgas-
Umgebung beträgt insbesondere ≦ 4 Mol-%.
In der erläuterten Ausführungsform wird ein Rack (Einschubgestell) 30, wie es
in Fig. 3 dargestellt ist, mit mehreren Materialpaketen 32 (Größe: 30 mm × 15
mm × 50 mm) beladen und in diesem Zustand dem Wasserstoff-Pulverisie
rungsverfahren unterworfen. Jedes der Materialpakete 32 ist ein kastenförmi
ger Behälter aus einem Material mit einer guten Wärmeleitfähigkeit wie Kupfer.
Das Rack (Einschubgestell) 30 kann auch aus rostfreiem Stahl wie SUS304L,
SUS316 oder SUS316L ebenso wie der Ofenkörper hergestellt sein.
Ein Element, das den Boden des Racks 30 trägt, ist im Innern des Wasserstof
fofens 10 angeordnet. Das heißt, das Rack 30, das mit dem Transporter
(Transport-Einrichtung) 26 transportiert worden ist, wird auf dem Trägerele
ment befestigt und dann tief in den Wasserstoffofen hineingeschoben. Wenn
ein einzelner Materialtransporter 26 eine Vielzahl von Racks 30 gleichzeitig
transportieren kann, werden diese Racks 30 vorzugsweise in dem Wasserstof
fofen 10 beladen und gleichzeitig dem Wasserstoff-Pulverisierungsverfahren
unterworfen.
Jedes der Materialpakete 32 ist vorzugsweise teilweise mit dem Material ge
füllt, so daß die Tiefe des Materials, gemessen ab der Oberfläche, etwa 10 cm
beträgt. Diese Tiefe wird so ausgewählt, daß das gesamte Material gleichför
mig dem Wasserstoff ausgesetzt ist. Das heißt, wenn ein tiefer Behälter mit
einer großen Menge Material vollständig gefüllt ist, kann es schwierig sein,
das Material mit Wasserstoff gleichmäßig zu pulverisieren.
Mit dem in den Fig. 1 und 2 dargestellte Materialtransporter 26 kann das ma
gnetische Seltene Erdmetall-Legierungsmaterial automatisch zu jedem festge
legten Ort innerhalb einer Anlage entsprechend der Anweisung einer zentralen
Prozessor-Einheit transportiert werden. Der Materialtransporter 26 umfaßt Rä
der und einen von den Rädern getragenen Körper. Der Transporter 26 folgt
einem angegebenen Weg mittels der Räder, die unter Verwendung einer An
triebseinrichtung (nicht dargestellt), beispielsweise einem in den Körper ein
gebauten Motor, angetrieben werden. Vorzugsweise sind auf dem Boden der
Anlage vorher mehrere Führungsschienen verlegt worden, die bewirken, daß
der Transporter einem vorgegebenen Weg auf den Schienen folgt, der von
einem für den Transporter 26 vorgesehenen Sensor verfolgt wird. Alternativ
kann der Transport unter Anwendung irgendeiner anderen Kontrollmethode
durchgeführt werden.
Bei der erläuterten Ausführungsform ist der Innenraum 28 des Materialtrans
porters 26 groß genug, um das Rack 30 aufzunehmen, welches das Material in
seiner Gesamtheit enthält, und er kann während des Transports mit einem
Inertgas gefüllt werden zur Erzeugung der "Inertgas-Umgebung" für das Was
serstoff-behandelte Material. Wenn das Rack 30 auf den Materialtransporter
26 aufgeladen oder von diesem abgeladen wird, wird das Tor 29 des Material
transporters 26 geöffnet. Während des Transports ist das Tor 29 jedoch ge
schlossen. Das Rack 30 wird mittels einer Lade-Einrichtung, die für den
Transporter 26 vorgesehen ist, auf den Transporter 26 aufgeladen und von
diesem abgeladen. Die Lade-Einrichtung bewegt sich insbesondere horizontal,
während sie einen vorgegebenen Teil des Racks 30 zu diesem Zweck ergreift.
Wenn der Materialtransporter 26 vor der Ladekammer 12 eines festgelegten
Wasserstoffofens 10 ankommt, wird die Position des Materialtransporters 26
so eingestellt, daß das Tor 29 des Transporters 26 dem Tor 120 der Lade
kammer 12 gegenüberliegt. Zu diesem Zeitpunkt gleitet das Tor 26 des Mate
rialtransporters 26 auch nach oben und öffnet sich. Danach wird das Rack 30,
das neues Material enthält, aus dem Innern des Materialtransporters 26 abge
laden und in den Wasserstoffofen 10 eingeführt, oder es wird das Rack 30,
das pulverisiertes Material enthält, aus dem Wasserstoffofen 10 entladen und
auf den Materialtransporter 26 aufgeladen. Während des Wasserstoff-
Pulverisierungsverfahrens braucht der Materialtransporter 26 vor der Lade
kammer 12 nicht sill zu stehen, sondern er kann sich bewegen zur Durchfüh
rung weiterer Transportoperationen.
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Rotationskühlers unter Bezugnahme auf die Fig. 4 bis 6 beschrieben. Die Fig.
4 erläutert das Aussehen des Rotationskühlers 40. Die Fig. 5A und 5B erläu
tern Querschnitte des Rotationskühlers 40 entlang der Pfeile B und C in der
Fig. 4. Die Fig. 6 erläutert in schematischer Form den Innenaufbau des Rotati
onskühlers 40.
Wenn einmal das Material dem Wasserstoff-Pulverisierungsverfahren unter
zogen worden ist, wird das Rack 30, welches das Material enthält, insgesamt
auf den Materialtransporter 26 aufgeladen, wobei ein direkter Kontakt mit der
Luft vermieden wird, und dann zu dem Rotationskühler 40 transportiert. Zu
diesem Zeitpunkt beträgt die Temperatur des mit Wasserstoff teilweise pulve
risierten Materials etwa 50 bis etwa 60°C. Unter Verwendung des Rotations
kühlers 40 sollte somit das Material heruntergekühlt werden, um die Tempera
tur schnell zu senken. Selbst wenn der freiliegende Teil der Materialpakete auf
etwa Raumtemperatur bereits abgekühlt worden ist als Folge der Innenkühlung
des Wasserstoffofens, kann insbesondere noch Wärme entstehen, wenn das
Material aus den Paketen herausgenommen und beispielsweise aufgerührt
wird. Dies ist darauf zurückzuführen, daß dann, wenn ein weiterer (anderer)
Teil des Materials, der tief im Innern der Pakete angeordnet war und nicht aus
reichend abgekühlt worden ist, mit der Luft in direkten Kontakt kommt, zwi
schen beiden eine Oxidation auftritt. Um eine solche Situation zu vermeiden,
sollte das gesamte Material unter Verwendung des Rotationskühlers 40 in aus
reichendem Maße heruntergekühlt werden.
Wie in den Fig. 4 bis 6 dargestellt, umfaßt der erfindungsgemäße Rotations
kühler 40 einen Kühlzylinder 42, in dem spiralförmige Kühlrippen 44a und 44b
vorgesehen sind, und einen Sprinkler 46 zum Herunterkühlen des Materials
durch Besprühen des Kühlzylinders 42. Der Kühlzylinder 42 ist in einer frei
drehbaren Position auf Trägermechanismen 53 und 54 gelagert, und wird von
einem Motor 50 angetrieben und in Rotation versetzt. Die Antriebskraft des
Motors 50 wird mittels eines Riemens 51, wie er in Fig. 5A dargestellt ist, auf
den Kühlzylinder 42 übertragen.
Beide Enden des Kühlzylinders 42 stehen mit Material-Injektions- und -Ejek
tionsöffnungen 48 und 49 in Verbindung. Die Material-Injektionsöffnung (-
Eintragsöffnung) 48 ist gegenüber einer horizontalen Bezugslinie leicht nach
oben geneigt (d. h. in Richtung parallel zu der Bodenebene D) und oberhalb
der Material-Ejektionsöffnung (-Austragsöffnung) 49 angeordnet. Der Nei
gungswinkel kann 2 bis 10° betragen. Dementsprechend wird das Materialpul
ver im Innern des Kühlzylinders 42, wenn sich der Kühlzylinder 42 dreht, von
der Material-Injektionsöffnung 48 zu der Material-Ejektionsöffnung 49 trans
portiert.
In der erläuterten Ausführungsform beträgt der äußere Durchmesser des
Kühlzylinders 42 etwa 1200 mm und seine Länge beträgt etwa 6 bis etwa 7 m.
Der Kühlzylinder 42 sollte vorzugsweise aus rostfreiem Stahl wie SUS304 her
gestellt sein, um das Material nicht durch Rost zu verunreinigen.
Der Kühlzylinder 42 umfaßt: eine Pufferzone für die vorübergehende Lagerung
des Materialpulvers, das durch die Material-Injektionsöffnung 48 zugeführt
worden ist, und eine Kühlzone zum wirksamen Herunterkühlen des Material
pulvers. In der Pufferzone ist eine spiralförmige Kühlrippe 44a an der Innen
wand eines einzelnen großen Zylinders mit einem Innendurchmesser von bei
spielsweise 650 mm befestigt. In der Kühlzone ist andererseits eine Reihe von
kleinen Zylindern 420 mit einen Innendurchmesser von beispielsweise etwa
150 mm im Innern des Zylinders 42 vorgesehen, wie in den Fig. 5B und 6 dar
gestellt. Ein Teil des Zylinders 42 in der Kühlzone wird somit mit dem Wasser,
das von dem Sprinkler 46 versprüht wird, leicht heruntergekühlt. Jeder der
kleinen Zylinder 420 in der Kühlzone ist auch mit einer spiralförmigen Kühlrip
pe 44b auf seiner Innenwand ausgestattet. Auf diese Weise wird das Innere
des Zylinders in mehrere Abschnitte unterteilt, so daß das Material mit dem
versprühten Wasser wirksam abgekühlt werden kann, indem ein möglichst
großer Teil des Materials mit der Innenwandfläche des kleinen Zylinders 420
in Kontakt kommt.
Da das Material im Innern des Rotationszylinders 40 umgerührt wird, können
eine Oxidation und eine Wärmebildung auftreten, wenn das Material Luft aus
gesetzt wird. Bei dieser Ausführungsform wird somit das Kühlverfahren mit
einem Inertgas durchgeführt, das dem Kühlzylinder 42 zugeführt wird. Um eine
Oxidation und Wärmebildung zu verhindern, sollte die Material-Injektionsöff
nung 48 des Kühlzylinders 42 vorzugsweise mit einer automatischen Lade-
Einrichtung, wie sie weiter unten beschrieben wird, in Verbindung stehen.
Die Material-Ejektionsöffnung 49 ist eine Öffnung zum Herausnehmen des ge
kühlten Materials aus dem Rotationskühler 40 an die Atmosphäre und in der
Nähe der Öffnung ist ein Temperatursensor angeordnet. Das Material, das in
dem Rotationskühler 40 wirksam abgekühlt worden ist und durch die Material-
Ejektionsöffnung 49 herausgenommen wird, wird zu einem Fein-Pulverisator
(einer Feinpulverisiermühle) transportiert, der das Material noch feiner pulve
risiert.
Der Rotationskühler 40 benötigt beispielsweise etwa 30 bis 50 min. um 500 kg
Material herunterzukühlen. Der Kühlzylinder 42 wird mit einer optimalen Ge
schwindigkeit, die beispielsweise innerhalb des Bereiches von 2 bis 8 Umdre
hungen pro Minute (UpM) liegt, entsprechend dem Ausgabewert (Output) des
Temperatursensors 60, der in der Nähe der Ejektionsöffnung 49 angeordnet
ist, wie in Fig. 6 dargestellt, angetrieben. Der Ausgabewert (Output) des Tem
peratursensors 60 ist der Eingabewert (Input) für eine Kontrollschaltung 60,
die mit einer Motorsteuer-Einrichtung 62 in Verbindung steht. Wenn festge
stellt wird, daß die Temperatur des Materials verhältnismäßig hoch ist, dann
wird die Geschwindigkeit des Zylinders 42 durch die Motorkontroll-Einrichtung
62 herabgesetzt, so daß das Material ausreichend abgekühlt werden kann.
Dementsprechend kann das Material je nach Wunsch auf eine vorgegebene
Temperatur oder eine darunterliegende Temperatur abgekühlt werden.
Bei dieser Ausführungsform wird eine automatische Ladeeinrichtung verwen
det zum Abladen des pulverisierten Materials von dem Materialtransporter 26
und zum anschließenden Einladen des Materials durch die Material-Injektions
öffnung 48 in den Rotationskühler 40. Wenn das Material von dem Transporter
26 abgeladen wird, kann das Innere des Materials, das in den Materialpaketen
32 enthalten ist, eine verhältnismäßig hohe Temperatur haben und verhältnis
mäßig aktiv sein. Dementsprechend kann dann, wenn das Material aus den
Materialpaketen 32 heraus an die Luft gebracht wird, eine Oxidation und
Wärmebildung auftreten. Das Auftreten einer Wärmebildung während dieser
Herausnahme ist viel unwahrscheinlicher, wenn das Material im Innern des
Wasserstoffofens 10 ausreichend abgekühlt worden ist. Dennoch nimmt der
Durchsatz ab, da der Wasserstoffofen 10 für längere Zeit in Betrieb sein sollte.
Bei dieser Ausführungsform wird somit das Material innerhalb einer Inertgas-
Umgebung aus den Materialpaketen 32 entnommen.
Die Fig. 9 erläutert eine Ausführungsform der automatischen Ladeeinrichtung.
Wie in Fig. 9 dargestellt, umfaßt die Ladeeinrichtung: ein erstes Förderband
91 zum Aufbringen des Racks 30 darauf und zum Transportieren desselben zu
dem Bestimmungsort; und ein zweites Förderband 92, das die leeren Pakete
32, aus dem das Material entnommen worden ist, zu der Ladeeinrichtung zu
rück transportiert.
Eine Schiebeeinrichtung (nicht dargestellt) ist auf der Rückseite des Racks 30
vorgesehen, um die Pakete 32 nach vorne (das heißt in eine Richtung senk
recht zur Fig. 9) zu schieben. Die Vielzahl von Paketen 32, die auf das Rack
30 aufgeladen sind, werden mittels der Schiebeeinrichtung nacheinander nach
vorne geschoben. Danach werden die herausgeschobenen Pakete 32 von ei
nem Roboterarm 90 ergriffen, der sie nacheinander um eine Trägerwelle her
um dreht und dann nach oben transportiert, das heißt in Richtung auf die Ma
terial-Injektionsöffnung 48 des Rotationskühlers 40, wenn sich die Trägerwelle
dreht. Wenn jedes Paket 32 unmittelbar über der Injektionsöffnung 48 ange
ordnet ist, wird das Paket 32 mit der Oberseite nach unten gedreht. Infolge
dessen wird das in dem Paket 32 enthaltene Material in den Rotationskühler
40 eingeführt und dem Kühlprozeß unterworfen. Es sei darauf hingewiesen,
daß der Roboterarm 90 nach einem vorher festgelegten Programm arbeitet.
Bei dieser Ausführungsform umfaßt die automatische Ladeeinrichtung außer
dem ein Gehäuse, das einen im wesentlichen luftdichten Innenraum um
schließt. Das Gehäuse ist mit einer Öffnung für die Aufnahme des Racks 30
ausgestattet, welches das pulverisierte Material in seiner Gesamtheit enthält.
Es ist auch ein Tor vorgesehen, um die Öffnung zu öffnen oder zu verschlie
ßen. Eine Rohrleitung zum Einleiten eines Inertgases in das Gehäuse steht mit
der automatischen Ladeeinrichtung in Verbindung und das Material wird in
nerhalb einer Inertgas-Umgebung (beispielsweise innerhalb einer Argongas-
Umgebung) entnommen. Auf diese Weise ist es möglich, die Oxidation des
magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials zu unterdrücken.
Während das pulverisierte Material aus dem Innern der Materialpakete 32 in
den Rotationskühler 40 eingeführt wird, ist das Material, das im Innern und am
Boden der Pakete 32 angeordnet ist, dem umgebenden Gas ausgesetzt. Da
jedoch das umgebende Gas ein Inertgas ist, besteht daher keine Gefahr einer
Oxidationsreaktion.
Nachstehend wird eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
zur Herstellung eines Magneten beschrieben.
Zuerst wird eine Materiallegierung mit der gewünschten Zusammensetzung für
einen R-T-(M)-B-Magneten hergestellt unter Anwendung eines bekannten
Streifen- bzw. Bandgieß-Verfahrens und in einem vorgegebenen Behälter ge
lagert. Die Dicke der unter Anwendung des Streifen- bzw. Bandgieß-Verfah
rens hergestellten Werkstoff-Legierung liegt in dem Bereich von 0,03 bis 10
mm, beide Grenzwerte eingeschlossen. Die in Form eines Streifens bzw. Ban
des gegossene Legierung enthält R2T14B-Kristallkörner und R-reiche Phasen,
die in dispergierter Form an den Korngrenzen der R2T14B-Kristallkörner vorlie
gen. Die Größen der R2T14B-Kristallkörner liegen in dem Bereich von 0,1 bis
100 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der kleineren Achse
und in dem Bereich von 5 bis 500 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in
Richtung der größeren Achse. Die Dicke der R-reichen Phasen beträgt 10 µm
oder weniger. Vorzugsweise wird das Legierungsmaterial grob pulverisiert zu
Flocken mit einer durchschnittlichen Größe von 1 bis 10 mm, bevor die Legie
rung dem Wasserstoff-Pulverisierungsverfahren unterworfen wird. Ein Verfah
ren zur Herstellung einer in Form eines Streifens bzw. Bandes gegossenen
Legierung ist beispielsweise in dem US-Patent Nr. 5 383 978 beschrieben.
Anschließend wird das grob pulverisierte Legierungsmaterial in die Material
pakete 32 eingeführt, die anschließend auf das Rack (Einschubgestell) 30
aufgeladen werden. Danach wird das mit den Materialpaketen 32 beladene
Rack 30 vor den Wasserstoffofen 10 transportiert unter Verwendung des Ma
terialtransporters 26 und dann in den Wasserstoffofen 10 eingeladen. Zu die
sem Zeitpunkt brauchen die Ladekammer 12 und der Materialtransporter 26
nicht mit dem Inertgas gefüllt zu sein.
Danach wird der Deckel 18 des Wasserstoffofens 10 geschlossen, um das
Wasserstoff-Pulverisierungsverfahren zu starten. Das Wasserstoff-Pulveri
sierungsverfahren kann unter Anwendung eines Temperaturprofils durchge
führt werden, wie es beispielsweise in der Fig. 7 dargestellt ist. Bei dem in Fig.
7 erläuterten Beispiel wird zuerst eine Vakuumpump-Verfahrensstufe I 0,5 h
lang durchgeführt und dann wird 2,5 h lang eine Wasserstoffeinschluß-
Verfahrensstufe II durchgeführt. In der Wasserstoffabsorptions-
Verfahrensstufe II wird Wasserstoffgas in den Ofen eingeleitet, um innerhalb
des Ofens eine Wasserstoff-Umgebung zu erzeugen. In diesem Fall kann der
Wasserstoffdruck vorzugsweise auf einen Wert in dem Bereich von etwa 200
bis etwa 400 kPa eingestellt werden.
Anschließend wird eine Dehydrierungs-Verfahrensstufe III bei einem niedrigen
Druck von 0 bis 3 Pa 5,0 h lang durchgeführt und dann wird eine Material-
Abkühlungs-Verfahrensstufe IV 5,0 h lang mit Argongas, das in den Ofen ein
geleitet wird, durchgeführt.
In der Abkühlungs-Verfahrensstufe IV wird dann, wenn die Umgebungstempe
ratur im Innern des Ofens verhältnismäßig hoch ist (beispielsweise bei über
100°C liegt) Inertgas von Raumtemperatur in den Wasserstoffofen 10 eingelei
tet, um dadurch das Material abzukühlen. Danach wird dann, wenn die Tempe
ratur des Materials einen verhältnismäßig niedrigen Wert (beispielsweise von
100°C oder darunter) erreicht hat, ein Inertgas, das auf eine Temperatur un
terhalb Raumtemperatur (beispielsweise auf eine um etwa 10°C unter Raum
temperatur liegende Temperatur) abgekühlt worden ist, vorzugsweise in den
Wasserstoffofen 10 eingeleitet, um die Kühlung zu verbessern. Die Strö
mungsgeschwindigkeit des Argongases kann in dem Bereich von etwa 10 bis
etwa 100 Nm3/min liegen.
Wenn einmal die Temperatur des Materials auf etwa 20 bis etwa 25°C gesenkt
worden ist, wird vorzugsweise ein Inertgas von etwa Raumtemperatur (das um
weniger als 5°C unter Raumtemperatur liegt) in den Wasserstoffofen 10 einge
leitet und es sollte gewartet werden, bis die Temperatur des Materials etwa
Raumtemperatur erreicht hat. Auf diese Weise ist es möglich, das Auftreten
einer Kondensation im Innern des Ofens zu vermeiden, wenn der Deckel 18
des Wasserstoffofens 10 geöffnet wird. Das Vorliegen von zu viel Wasser als
Folge einer Kondensation sollte vermieden werden. Der Grund dafür ist der,
daß das Wasser in der Vakuumpump-Verfahrensstufe einfriert oder verdampft,
wodurch es schwieriger wird, ein Vakuum zu erzeugen und es länger dauert,
um die Vakuumpump-Verfahrensstufe I durchzuführen.
Nachstehend wird das Entlade-Verfahren beschrieben.
Zuerst wird der Materialtransporter 26 im wesentlichen luftdicht mit der Lade
kammer 12 des Wasserstoffofens 10 verbunden, dann werden sowohl der
Materialtransporter 26 als auch die Ladekammer 12 mit dem Inertgas gefüllt.
Wenn die Entstehung eines großen Zwischenraums (Spaltes) zwischen dem
Materialtransporter 26 und der Ladekammer 12 nicht vermieden werden kann,
dann kann der Zwischenraum (Spalt) vorübergehend mit einem Faltenbalg
artigen Verschluß abgedeckt werden. Ein solcher Verschluß kann entweder an
dem Materialtransporter 26 oder an der Ladekammer 12 in einem frei dehnba
ren Zustand befestigt werden.
Zu einem Zeitpunkt, wenn eine ausreichende Menge Inertgas in den Material
transporter 26 und die Ladekammer 12 eingeführt worden ist, kann der Deckel
18 des Wasserstoffofens 10 geöffnet werden. Dann wird der Arm des Material
transporters 26 so bewegt, daß er in den Wasserstoffofen 10 hineinreicht und
das Rack 30, das mit den Materialpaketen 32 beladen ist, ergreifen und her
ausnehmen kann. Auf diese Weise ist es vermeidbar, das pulverisierte Mate
rial der Luft auszusetzen. Daher ist es möglich, zu verhindern, daß das Mate
rial oxidiert wird und daß Wärme entsteht, wodurch die magnetischen Eigen
schaften eines resultierenden Magneten stark verbessert werden.
Es sei darauf hingewiesen, daß dann, wenn der Deckel 18 des Wasserstof
fofens 10 geöffnet wird, das Argongas aus dem Innern des Ofens in die Lade
kammer 12 freigesetzt wird. Daher kann dann, wenn das Volumen des Was
serstoffofens 10 viel größer ist als dasjenige der Ladekammer 10, das Inertgas
aus dem Ofen 10 in die Kammer 12 in einer Menge eingeführt werden, die
groß genug ist, um die Oxidation unmittelbar beim Öffnen des Deckels 18 des
Ofens 10 zu verhindern. Das heißt, es ist nicht erforderlich, das Inertgas vor
her in die Ladekammer 12 einzuleiten. Das heißt mit anderen Worten, der
Wasserstoffofen selbst kann in einem solchen Falle als Inertgas-Zufüh
rungseinrichtung dienen.
Danach wird der Materialtransporter 26 vor die automatische Ladeeinrichtung
für den Rotationskühler 40 transportiert. Dann ergreift die automatische Lade
einrichtung die Materialpakete 32 auf dem Rack 30 nacheinander und über
führt das Material aus jedem dieser Pakete 32 in die Material-Injektionsöffnung
48 des Rotationskühlers 40. Das Material wird durch Sprinkler-Wasser abge
kühlt, während es sich im Innern des Rotationskühlers 40 bewegt, und
schließlich wird es durch die Material-Ejektionsöffnung 49 ausgetragen. In die
ser Verfahrensstufe wird das Material noch feiner pulverisiert, da das ver
sprödete Material durch den Rotationskühler 40 aufgerührt wird. Auf diese
Weise kann das Material im Falle einer in Streifen gegossenen Legierung, das
durch die Ejektionsöffnung ausgetragen worden ist, mit einer Strahlmühle di
rekt pulverisiert werden.
Bei der erläuterten Ausführungsform wird davon ausgegangen, daß das Mate
rial ausgetragen wird, nachdem es im Innern des Wasserstoffofens 10 auf eine
Temperatur von etwa Raumtemperatur abgekühlt worden ist. Wenn jedoch das
Material bei einer hohen Temperatur (von beispielsweise 40 bis 80°C) ausge
tragen wird, tritt keine besonders starke Oxidation auf, weil das Material nicht
der Luft ausgesetzt wird. Wenn das Material auf diese Weise bei einer hohen
Temperatur ausgetragen wird, dann sollte das Material für eine längere Zeit
spanne in dem Rotationskühler 40 heruntergekühlt werden. Mit dem Rotati
onskühler 40, der den in der vorstehenden Ausführungsform beispielhaften
beschriebenen Aufbau hat, ist eine hochwirksame Abkühlung möglich. Zur
Verbesserung der Produktivität wird daher das Material vorzugsweise bei einer
verhältnismäßig hohen Temperatur entnommen, ohne daß viel Zeit benötigt
wird, um das Material im Innern des Wasserstoffofens 10 abzukühlen, und das
Kühlverfahren sollte hauptsächlich in einem Rotationskühler 40 durchgeführt
werden.
Danach wird das Materialpulver, das etwa auf Raumtemperatur abgekühlt
worden ist, unter Verwendung einer Mahlvorrichtung, beispielsweise einer
Strahlmühle, weiter pulverisiert, so daß ein feines Pulver aus dem Material
entsteht. Anschließend wird ein Gleit- bzw. Schmiermittel diesem feinen Pulver
zugemischt und die Mischung wird zu der gewünschten Gestalt gepreßt unter
Verwendung einer Preßvorrichtung, wobei man einen gepreßten Material-
Preßling erhält. Dann wird der Preßling einer Reihe von Behandlungsstufen
unterzogen, beispielsweise dem Verbrennen des Gleit- bzw. Schmiermittels in
dem Preßling, einer Sinter-, Abkühlungs- und Alterungs-Behandlung, wodurch
ein Sintermagnet aus einer Seltenen Erdmetall-Legierung erhalten wird.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform werden nicht nur die Pro
duktivität, sondern auch die magnetischen Eigenschaften des resultierenden
Magneten verbessert, weil eine Oxidation des Materials vermeidbar ist. In der
folgenden Tabelle 1 ist beispielhaft angegeben, wie die magnetischen Eigen
schaften erfindungsgemäß verbessert werden.
worin bedeuten:
Br die Remanenz [T], Hcb und Hcj die Koerzitivkraft [kA/m],
(BH)max das maximale Energieprodukt [kJ/m3] und
O2 die Sauerstoff-Konzentration in dem Sintermagneten [ppm].
Br die Remanenz [T], Hcb und Hcj die Koerzitivkraft [kA/m],
(BH)max das maximale Energieprodukt [kJ/m3] und
O2 die Sauerstoff-Konzentration in dem Sintermagneten [ppm].
Wie aus der Tabelle hervorgeht, ist die Sauerstoff-Konzentration in dem erfin
dungsgemäßen Magneten vermindert und seine Koerzitivkraft ist verbessert.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wurde die Erfindung be
schrieben anhand ihrer Anwendung zum Pulverisieren eines magnetischen
Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials mit Wasserstoff. Die vorliegende Er
findung ist auf eine solche spezifische Ausführungsform jedoch nicht be
schränkt, sondern auch anwendbar auf Wasserstoff-Pulverisierungsverfahren
eines beliebigen anderen magnetischen Materials, weil vorteilhafte Effekte
beispielsweise auch in bezug auf die Verhinderung einer Kondensation erziel
bar sind.
In der vorstehenden Beschreibung wurde die Erfindung außerdem anhand ih
rer Anwendung auf eine Streifen-gegossene Legierung beschrieben, sie ist
darauf jedoch nicht beschränkt. Die vorliegende Erfindung ist zweckmäßig
auch anwendbar auf die Pulverisierung einer Legierung, die unter Anwendung
eines Zentrifugen-Gießverfahrens schnell zum Erstarren gebracht worden ist,
wie in der offengelegten japanischen Patentpublikation Nr. 9-31609 beschrie
ben.
Darüber hinaus wurde bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
angenommen, daß sie durchgeführt wird unter Verwendung eines Ofens vom
Chargen-Typ. Gewünschtenfalls ist die vorliegende Erfindung aber auch reali
sierbar unter Verwendung eines kontinuierlichen Ofens, in dem die Wasser
stoff-Behandlungskammer, die Erhitzungskammer und die Abkühlungskammer
in Reihe miteinander verbunden sind.
Da das mit Wasserstoff pulverisierte Material nicht der Luft ausgesetzt wird,
werden erfindungsgemäß die Eigenschaften des Materials nicht beeinträchtigt
(verschlechtert) als Folge einer Oxidation und es kann ein magnetisches Pul
ver mit ausgezeichneten magnetischen Eigenschaften unter Anwendung einer
Massenproduktion hergestellt werden. Außerdem kann das Material im Innern
des Wasserstoffofens innerhalb einer viel kürzeren Zeit abgekühlt werden,
wodurch der Durchsatz erhöht wird. Ferner ist im Innern des Wasserstoffofens
auch eine Kondensation vermeidbar, weil das Eindringen von Luft in den Was
serstoffofen unterdrückt werden kann. Infolgedessen ist die Verringerung des
Druckes im Innern des Ofens auf den gewünschten Wert innerhalb einer kür
zeren Zeit möglich und dadurch wird die Produktivität verbessert.
Die vorliegende Erfindung ist besonders wirkungsvoll anwendbar auf die Pul
verisierung einer abgeschreckten Legierung oder einer schnell erstarrten Le
gierung, bei der die Gefahr besteht, daß eine große Menge des Elements der
Seltenen Erden auf der Oberfläche von Pulver-Teilchen freiliegt.
Es ist klar, daß die vorstehende Beschreibung die Erfindung lediglich erläutert.
Der Fachmann kann verschiedene Alternativen und Modifikationen vorsehen,
ohne daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung verlassen wird. Die
vorliegende Erfindung umfaßt daher auch alle dieser Alternativen, Modifikatio
nen und Varianten, die innerhalb des Rahmens der nachfolgenden Patentansprüche liegen.
Claims (29)
1. Vorrichtung zur Durchführung eines Wasserstoff-Pulverisierungsver
fahrens bei einem magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterial, die
umfaßt:
einen hermetisch verschließbaren Wasserstoffofen, der einen Ofenkörper mit einer Öffnung und einen Deckel zum Verschließen der Öffnung aufweist;
eine Ladekammer für die vorübergehende Aufnahme des magnetischen Selte nen Erdmetall-Legierungsmaterials, wenn das magnetische Seltene Erdmetall- Legierungsmaterial, das mit Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch die Öff nung aus dem Ofenkörper entladen wird; und
eine Einrichtung zum Einleiten eines Inertgases in die Ladekammer.
einen hermetisch verschließbaren Wasserstoffofen, der einen Ofenkörper mit einer Öffnung und einen Deckel zum Verschließen der Öffnung aufweist;
eine Ladekammer für die vorübergehende Aufnahme des magnetischen Selte nen Erdmetall-Legierungsmaterials, wenn das magnetische Seltene Erdmetall- Legierungsmaterial, das mit Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch die Öff nung aus dem Ofenkörper entladen wird; und
eine Einrichtung zum Einleiten eines Inertgases in die Ladekammer.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin der Deckel des Wasserstoffofens
sich im Innern der Ladekammer bewegt, um die Öffnung des Ofenkörpers zu
öffnen oder zu verschließen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, worin die Ladekammer ein Tor
aufweist und dann, wenn das Tor geschlossen ist, innerhalb der Ladekammer
ein im wesentlichen luftdichter Zustand geschaffen wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, die außerdem ein Kühlsystem
aufweist zum Einleiten von Inertgas von Raumtemperatur und von Inertgas,
das weiter abgekühlt worden ist, in der genannten Reihenfolge in den Was
serstoffofen.
5. Rotationskühler, der umfaßt
einen Kühlzylinder, der in einer frei drehbaren Position gelagert ist;
eine Kühleinrichtung zum Abkühlen des Kühlzylinders;
eine Kontrolleinrichtung zur Steuerung der Anzahl der Umdrehungen des Kühlzylinders pro Minute; und
eine Temperatursensor-Einrichtung, die für den Kühlzylinder vorgesehen ist,
wobei die Kontrolleinrichtung die Anzahl der Umdrehungen des Kühlzylinders pro Minute auf der Basis des Ausgabewerts der Temperatursensor-Einrichtung steuert.
einen Kühlzylinder, der in einer frei drehbaren Position gelagert ist;
eine Kühleinrichtung zum Abkühlen des Kühlzylinders;
eine Kontrolleinrichtung zur Steuerung der Anzahl der Umdrehungen des Kühlzylinders pro Minute; und
eine Temperatursensor-Einrichtung, die für den Kühlzylinder vorgesehen ist,
wobei die Kontrolleinrichtung die Anzahl der Umdrehungen des Kühlzylinders pro Minute auf der Basis des Ausgabewerts der Temperatursensor-Einrichtung steuert.
6. Verfahren zum Pulverisieren eines magnetischen Seltenen Erdmetall-
Legierungsmaterials mit Wasserstoff unter Verwendung einer Vorrichtung, die
umfaßt
einen hermetisch verschließbaren Wasserstoffofen, der einen Ofenkörper mit einer Öffnung und einen Deckel zum Verschließen der Öffnung aufweist;
eine Ladekammer für die vorübergehende Aufnahme des magnetischen Selte nen Erdmetall-Legierungsmaterials, wenn das magnetische Seltene Erdmetall- Legierungsmaterial, das mit Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch die Öff nung aus dem Ofenkörper entladen wird; und
eine Einrichtung zum Einleiten eines Inertgases in die Ladekammer.
einen hermetisch verschließbaren Wasserstoffofen, der einen Ofenkörper mit einer Öffnung und einen Deckel zum Verschließen der Öffnung aufweist;
eine Ladekammer für die vorübergehende Aufnahme des magnetischen Selte nen Erdmetall-Legierungsmaterials, wenn das magnetische Seltene Erdmetall- Legierungsmaterial, das mit Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch die Öff nung aus dem Ofenkörper entladen wird; und
eine Einrichtung zum Einleiten eines Inertgases in die Ladekammer.
7. Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Seltenen Erdmetall-
Legierungsmaterialpulvers, das die folgenden Stufen umfaßt:
das Pulverisieren eines magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials mit Wasserstoff unter Verwendung einer Vorrichtung, die umfaßt
einen hermetisch verschließbaren Wasserstoffofen, der einen Ofenkörper mit einer Öffnung und einen Deckel zum Verschließen der Öffnung aufweist;
eine Ladekammer für die vorübergehende Aufnahme des magnetischen Selte nen Erdmetall-Legierungsmaterials, wenn das magnetische Seltene Erdmetall- Legierungsmaterial, das mit Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch die Öff nung aus dem Ofenkörper entladen wird; und
eine Einrichtung zum Einleiten eines Inertgases in die Ladekammer; und
das Entladen des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials aus der Vorrichtung und das Überführen des Materials in eine Inertgas-Umgebung, während das Inertgas in die Ladekammer der Vorrichtung eingeleitet wird.
das Pulverisieren eines magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials mit Wasserstoff unter Verwendung einer Vorrichtung, die umfaßt
einen hermetisch verschließbaren Wasserstoffofen, der einen Ofenkörper mit einer Öffnung und einen Deckel zum Verschließen der Öffnung aufweist;
eine Ladekammer für die vorübergehende Aufnahme des magnetischen Selte nen Erdmetall-Legierungsmaterials, wenn das magnetische Seltene Erdmetall- Legierungsmaterial, das mit Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch die Öff nung aus dem Ofenkörper entladen wird; und
eine Einrichtung zum Einleiten eines Inertgases in die Ladekammer; und
das Entladen des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials aus der Vorrichtung und das Überführen des Materials in eine Inertgas-Umgebung, während das Inertgas in die Ladekammer der Vorrichtung eingeleitet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, das außerdem umfaßt die Stufe der Auf
nahme des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials, das aus
dem Ofenkörper entladen worden ist, und den anschließenden Transport des
Materials unter Verwendung eines Transporters (Transporteinrichtung), der
eine Einrichtung zum Einleiten des Inertgases in den Transporter selbst auf
weist.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, das außerdem umfaßt die Stufe der
Abkühlung des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials, das mit
Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch Einleiten eines Inertgases in den
Wasserstoffofen der Vorrichtung.
10. Verfahren nach Anspruch 9, worin das Inertgas, das in den Wasserstof
fofen der Vorrichtung eingeleitet wird, im Kreislauf geführt und cyclisch ver
wendet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, worin das Material auf eine vorgegebene
Temperatur abgekühlt wird unter Verwendung eines gekühlten Inertgases als
Inertgas, das in den Wasserstoffofen der Vorrichtung eingeleitet wird, und an
schließendes weiteres Abkühlen unter Verwendung eines Inertgases von etwa
Raumtemperatur.
12. Verfahren nach Anspruch 8, das außerdem umfaßt die Stufe des Abla
dens des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials von dem
Transporter im Innern eines Gehäuses, das mit dem Inertgas gefüllt ist.
13. Verfahren nach Anspruch 7, das außerdem umfaßt die Stufe des Abküh
lens des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials innerhalb ei
nes Kühlsystems, das mit dem Inertgas gefüllt ist.
14. Verfahren zur Herstellung eines Magneten, das die folgenden Stufen
umfaßt:
das Pulverisieren eines magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials unter Verwendung der in Anspruch 1 beschriebenen Vorrichtung;
das Entladen des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials aus der Vorrichtung und die Überführung des Materials in die Ladekammer, die mit dem Inertgas gefüllt ist;
das Transportieren des magnetischen Seltenen Erdmetall- Legierungsmaterials, das aus der Vorrichtung entladen worden ist, unter Ver wendung eines Transporters, der mit dem Inertgas gefüllt ist;
das Abladen des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials von dem Transporter im Innern einer Gehäuses, das mit dem Inertgas gefüllt ist, und das Abkühlen des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials innerhalb eines Kühlsystems, das mit dem Inertgas gefüllt ist;
das Herstellen eines feinen Pulvers aus dem magnetischen Seltenen Erdme tall-Legierungsmaterial durch weiteres Pulverisieren des magnetischen Selte nen Erdmetall-Legierungsmaterials; und
die Herstellung eines Magneten durch Verdichten und Sintern des feinen Pul vers aus dem magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterial.
das Pulverisieren eines magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials unter Verwendung der in Anspruch 1 beschriebenen Vorrichtung;
das Entladen des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials aus der Vorrichtung und die Überführung des Materials in die Ladekammer, die mit dem Inertgas gefüllt ist;
das Transportieren des magnetischen Seltenen Erdmetall- Legierungsmaterials, das aus der Vorrichtung entladen worden ist, unter Ver wendung eines Transporters, der mit dem Inertgas gefüllt ist;
das Abladen des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials von dem Transporter im Innern einer Gehäuses, das mit dem Inertgas gefüllt ist, und das Abkühlen des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials innerhalb eines Kühlsystems, das mit dem Inertgas gefüllt ist;
das Herstellen eines feinen Pulvers aus dem magnetischen Seltenen Erdme tall-Legierungsmaterial durch weiteres Pulverisieren des magnetischen Selte nen Erdmetall-Legierungsmaterials; und
die Herstellung eines Magneten durch Verdichten und Sintern des feinen Pul vers aus dem magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterial.
15. Verfahren nach Anspruch 14, das außerdem umfaßt die Stufe des Ab
kühlens des magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials, das mit
Wasserstoff pulverisiert worden ist, durch Einleiten eines Inertgases in den
Wasserstoffofen der Vorrichtung.
16. Verfahren nach Anspruch 15, worin das Inertgas, das in den Wasser
stoffofen der Vorrichtung eingeleitet wird, im Kreislauf geführt und cyclisch
verwendet wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, worin das Material bis auf eine
vorgegebene Temperatur abgekühlt wird unter Verwendung eines gekühlten
Inertgases als Inertgas, das dem Wasserstoffofen der Vorrichtung zugeführt
wird, und anschließend weiter heruntergekühlt wird unter Verwendung eines
Inertgases von etwa Raumtemperatur.
18. Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Seltenen Erdmetall-
Legierungsmaterialpulvers, das die folgenden Stufen umfaßt:
das Verspröden eines magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der in den Ofen eingeleitet wird, wobei die Legierung enthält: R2T14B-Kristallkörner, worin R für ein Element der Selte nen Erden, T für Fe oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem Übergangsmetall und B für Bor stehen, und R-reiche Phasen, die in dispergier ter Form an den Korngrenzen der R2T14B-Kristallkörner vorliegen, wobei die Größen der R2T14B-Kristallkörner in dem Bereich von 0,1 bis 100 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der kleineren Achse und in dem Be reich von 5 bis 500 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der größeren Achse liegen und die Dicke der Legierung in dem Bereich von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen) liegt; und
das Entladen der Legierung aus dem Ofen innerhalb einer Inertgas- Umgebung.
das Verspröden eines magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der in den Ofen eingeleitet wird, wobei die Legierung enthält: R2T14B-Kristallkörner, worin R für ein Element der Selte nen Erden, T für Fe oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem Übergangsmetall und B für Bor stehen, und R-reiche Phasen, die in dispergier ter Form an den Korngrenzen der R2T14B-Kristallkörner vorliegen, wobei die Größen der R2T14B-Kristallkörner in dem Bereich von 0,1 bis 100 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der kleineren Achse und in dem Be reich von 5 bis 500 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der größeren Achse liegen und die Dicke der Legierung in dem Bereich von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen) liegt; und
das Entladen der Legierung aus dem Ofen innerhalb einer Inertgas- Umgebung.
19. Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Seltenen Erdmetall-
Legierungsmaterialpulvers, das die folgenden Stufen umfaßt:
das Verspröden einer magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierung innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der dem Ofen zugeführt wird, wobei die magneti sche Seltene Erdmetall-Legierung hergestellt worden ist durch schnelles Ab schrecken einer geschmolzenen Legierung bis zu einer Dicke in dem Bereich von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen), so daß R2T14B- Kristallkörner, worin R für ein Element der Seltenen Erden, T für Fe oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem Übergangsmetall und B für Bor ste hen, in der Legierung in Richtung ihrer Dicke gewachsen sind; und
das Entladen der Legierung aus dem Ofen innerhalb einer Inertgas- Umgebung.
das Verspröden einer magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierung innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der dem Ofen zugeführt wird, wobei die magneti sche Seltene Erdmetall-Legierung hergestellt worden ist durch schnelles Ab schrecken einer geschmolzenen Legierung bis zu einer Dicke in dem Bereich von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen), so daß R2T14B- Kristallkörner, worin R für ein Element der Seltenen Erden, T für Fe oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem Übergangsmetall und B für Bor ste hen, in der Legierung in Richtung ihrer Dicke gewachsen sind; und
das Entladen der Legierung aus dem Ofen innerhalb einer Inertgas- Umgebung.
20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, das außerdem die Stufen umfaßt:
das Abkühlen der Legierung, die mit Wasserstoff versprödet worden ist, inner halb des Ofens; und
das Überführen der Legierung, die aus dem Ofen entladen worden ist, in ein Kühlsystem und das Abkühlen der Legierung innerhalb des Kühlsystems.
das Abkühlen der Legierung, die mit Wasserstoff versprödet worden ist, inner halb des Ofens; und
das Überführen der Legierung, die aus dem Ofen entladen worden ist, in ein Kühlsystem und das Abkühlen der Legierung innerhalb des Kühlsystems.
21. Verfahren nach Anspruch 20, das außerdem umfaßt die Stufe der Ein
führung der Legierung in einen Prozeßbehälter und das Einladen des Behäl
ters in den Ofen, bevor die Legierung mit Wasserstoff versprödet wird,
wobei in der Stufe der Entladung der Legierung aus dem Ofen der Prozeßbe
hälter innerhalb einer Inertgas-Umgebung aus dem Ofen entladen wird und
die Legierung innerhalb des Kühlsystems abgekühlt wird, nachdem sie aus
dem Prozeßbehälter entnommen worden ist.
22. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, worin die Inertgas-Umgebung
eine Argongas- oder Heliumgas-Umgebung ist.
23. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, das außerdem umfaßt die Stufe
der Abkühlung der Legierung innerhalb einer Inertgas-Umgebung, nachdem
die Legierung aus dem Ofen entladen worden ist.
24. Verfahren nach Anspruch 20, worin die Legierung abgekühlt wird, wäh
rend sie innerhalb einer Inertgas-Umgebung aufgerührt wird.
25. Verfahren nach Anspruch 23, worin die Legierung abgekühlt wird, wäh
rend sie innerhalb der Inertgas-Umgebung aufgerührt wird.
26. Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Seltenen Erdmetall-
Legierungsmaterialpulvers, das die folgenden Stufen umfaßt:
das Verspröden einer magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierung innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der in den Ofen eingeleitet wird, wobei die ma gnetische Seltene Erdmetall-Legierung hergestellt worden ist durch schnelles Abschrecken einer geschmolzenen Legierung bis zu einer Dicke in dem Be reich von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen), so daß R2T14B- Kristallkörner, worin R für ein Element der Seltenen Erden, T für Fe oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem Übergangsmetall und B für Bor ste hen, in der Legierung in Richtung ihrer Dicke gewachsen sind; und
das Entladen der Legierung aus dem Ofen und das Abkühlen der Legierung innerhalb eines Kühlsystems bei gleichzeitigem Umrühren der Legierung in nerhalb einer Inertgas-Umgebung.
das Verspröden einer magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierung innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der in den Ofen eingeleitet wird, wobei die ma gnetische Seltene Erdmetall-Legierung hergestellt worden ist durch schnelles Abschrecken einer geschmolzenen Legierung bis zu einer Dicke in dem Be reich von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen), so daß R2T14B- Kristallkörner, worin R für ein Element der Seltenen Erden, T für Fe oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem Übergangsmetall und B für Bor ste hen, in der Legierung in Richtung ihrer Dicke gewachsen sind; und
das Entladen der Legierung aus dem Ofen und das Abkühlen der Legierung innerhalb eines Kühlsystems bei gleichzeitigem Umrühren der Legierung in nerhalb einer Inertgas-Umgebung.
27. Verfahren nach Anspruch 26, worin das Kühlsystem ein zylindrisches
Element umfaßt, das angetrieben wird, um es in Rotation zu versetzen, und
die Anzahl der Umdrehungen des zylindrischen Elements pro Minute auf der
Basis des Ausgabewertes der Einrichtung zur Bestimmung der Temperatur der
Legierung eingestellt wird.
28. Verfahren zur Herstellung eines Magneten, das die folgenden Stufen
umfaßt:
das Verspröden eines magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der dem Ofen zugeführt wird, wobei die Legierung enthält R2T14B-Kristallkörner, worin R für ein Element der Seltenen Erden, T für Fe oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem Über gangsmetall und B für Bor stehen, und R-reiche Phasen, die in dispergierter Form an den Korngrenzen der R2T14B-Kristallkörner vorliegen, wobei die Grö ßen der R2T14B-Kristallkörner in dem Bereich von 0,1 bis 100 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der kleineren Achse und in dem Be reich von 5 bis 500 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der größeren Achse liegen und die Dicke der Legierung in dem Bereich von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen) liegt;
das Entladen der Legierung aus dem Ofen innerhalb einer Inertgas-Umge bung;
das Pressen des Pulvers aus der Legierung; und
das Sintern der gepreßten Legierung.
das Verspröden eines magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierungsmaterials innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der dem Ofen zugeführt wird, wobei die Legierung enthält R2T14B-Kristallkörner, worin R für ein Element der Seltenen Erden, T für Fe oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem Über gangsmetall und B für Bor stehen, und R-reiche Phasen, die in dispergierter Form an den Korngrenzen der R2T14B-Kristallkörner vorliegen, wobei die Grö ßen der R2T14B-Kristallkörner in dem Bereich von 0,1 bis 100 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der kleineren Achse und in dem Be reich von 5 bis 500 µm (beide Grenzwerte eingeschlossen) in Richtung der größeren Achse liegen und die Dicke der Legierung in dem Bereich von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen) liegt;
das Entladen der Legierung aus dem Ofen innerhalb einer Inertgas-Umge bung;
das Pressen des Pulvers aus der Legierung; und
das Sintern der gepreßten Legierung.
29. Verfahren zur Herstellung eines Magneten, das die folgenden Stufen
umfaßt:
das Verspröden einer magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierung innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der dem Ofen zugeführt wird, wobei die magneti sche Seltene Erdmetall-Legierung hergestellt worden ist durch schnelles Ab schrecken einer geschmolzenen Legierung bis zu einer Dicke in dem Bereich von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen), so daß R2T14B- Kristallkörner, worin R für ein Element der Seltenen Erden, T für Fe oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem Übergangsmetall und B für Bor ste hen, in der Legierung in Richtung ihrer Dicke gewachsen sind;
das Entladen der Legierung aus dem Ofen innerhalb einer Inertgas-Umge bung;
das Pressen des Pulvers aus der Legierung; und
das Sintern der gepreßten Legierung.
das Verspröden einer magnetischen Seltenen Erdmetall-Legierung innerhalb eines Ofens mit Wasserstoff, der dem Ofen zugeführt wird, wobei die magneti sche Seltene Erdmetall-Legierung hergestellt worden ist durch schnelles Ab schrecken einer geschmolzenen Legierung bis zu einer Dicke in dem Bereich von 0,03 bis 10 mm (beide Grenzwerte eingeschlossen), so daß R2T14B- Kristallkörner, worin R für ein Element der Seltenen Erden, T für Fe oder eine Verbindung von Fe und mindestens einem Übergangsmetall und B für Bor ste hen, in der Legierung in Richtung ihrer Dicke gewachsen sind;
das Entladen der Legierung aus dem Ofen innerhalb einer Inertgas-Umge bung;
das Pressen des Pulvers aus der Legierung; und
das Sintern der gepreßten Legierung.
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|---|---|---|---|
| JP11-41341 | 1999-02-19 | ||
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