DE10006600A1 - Gasventil und Feuerungsautomat für Gasbrenner - Google Patents
Gasventil und Feuerungsautomat für GasbrennerInfo
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Abstract
Ein Gas-Servoventil für einen Feuerungsautomaten weist ein Pilotsteuerventil auf. Dieses steuert einen Verbindungskanal zur Betätigung eines Membranantriebs. Dieser bewirkt eine langsame Öffnungsbewegung und eine schnelle Schließbewegung des Gas-Servoventils. Die Ventilspindel des Gas-Servoventils trägt ein Ventilverschlussglied und ein Drosselorgan, das den Gasfluss durch den Hauptkanal des Gas-Servoventils bei einer langsamen Öffnungsbewegung der Ventilspindel zunächst von einem ersten beschränkten Wert auf einen zweiten größeren, jedoch noch immer beschränkten Wert ansteigend allmählich freigibt und erst nach Durchlaufen dieses Drosselwegs den Gasfluss ganz freigibt. Es wird dadurch eine Zündung eines Brenners mit geringem Gasdurchfluss und dennoch ein zügiger Anstieg der Leistung der gezündeten Flamme von ihrem Anfangswert auf den Sollwert erbracht.
Description
Die Erfindung betrifft ein Gas-Servoventil, insbeson
dere zur Steuerung nur zeitweilig betriebener Gasbrenner,
sowie einen entsprechenden Feuerungsautomaten und ein Ver
fahren zum Zünden eines Gasbrenners, insbesondere für
Durchlauferhitzer.
Gasgeräte weisen häufig Brenner auf, die zur Anpas
sung an einen zeitlich schwankenden Wärmebedarf oder an
einen nur sporadisch auftretenden Wärmebedarf nur zeitwei
lig betrieben werden. Sie müssen deshalb, wenn Wärmebedarf
vorliegt, immer wieder neu gezündet werden. Dazu benötigen
die Gasbrenner eine Zündquelle, wie bspw. eine Zündflamme.
Die Zündflamme stellt eine ausreichende Zündenergie be
reit, um an dem Hauptbrenner eine Gasflamme zu zünden,
bevor sich größere Gasansammlungen gebildet haben. Es
zeigt sich jedoch, dass die Reduzierung der Zündeenergie,
die aus Gründen des Gasverbrauchs wünschenswert ist, oder
der Übergang zur elektrischen Zündung, die noch niedrigere
Zündenergien liefert, zu kleineren Verpuffungen an dem
Hauptbrenner führen kann.
Es sind Gasventile bekannt, die in Reaktion auf ein
elektrisches Steuersignal öffnen und schließen. Bspw. ist
aus der EP 0665396 ein Gas-Servoventil bekannt, bei dem
die Ventilbetätigungsbewegung durch einen Membranantrieb
durch Druckluft erzeugt wird. Zur Erzeugung der Druckluft
dient eine Membranpumpe. Die Steuerung des Membranantriebs
erfolgt über ein magnetspulenbetätigtes Umschaltventil,
unabhängig vom Gasdruck. Mit diesem Ventil kann ein gas
führender Kanal abgesperrt und freigegeben werden. Auf die
Zündung an einem Brenner wird jedoch kein Einfluss genom
men.
Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, ein
Gas-Servoventil zu schaffen, mit dem sich bei Einsatz an
einem Gasbrenner die Entstehung von Verpuffungen vermeiden
lässt. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Erfindung, einen
entsprechenden Feuerungsautomaten und ein Verfahren zum
Zünden eines Gasbrenners zu schaffen, die eine
verpuffungsarme oder -freie Zündung des Gasbrenners ge
statten.
Diese Aufgabe wird jeweils mit einem Gas-Servoventil
nach Anspruch 1, sowie einem Gasfeuerungsautomat nach An
spruch 7 bzw. ein Verfahren zum Zünden eines Gasbrenners
nach Anspruch 9 gelöst.
Das erfindungsgemäße Gas-Servoventil weist eine An
triebseinrichtung zur Betätigung seines Ventilverschluss
glieds auf, die von einem elektrisch gesteuerten Pilot-
Steuerventil gesteuert ist. Dadurch kann das Gas-Servoven
til in Reaktion auf ein elektrisches Startsignal geöffnet
und geschlossen werden. Die Antriebseinrichtung des Gas-
Servoventils weist nun eine Verzögerungseinrichtung auf,
mit der die Öffnungsbewegung des Ventilverschlussglieds
zumindest um eine gegebene Verzögerungszeit verlangsamt
wird. Die Gestaltung bzw. Dimensionierung der Verzöge
rungseinrichtung beeinflusst den zeitlichen Ablauf der
Ventilöffnungsbewegung (Zeitsteuerung). Dadurch wird das
Gas-Servoventil nicht abrupt geöffnet, sondern langsam,
womit der einzuschaltende Gasstrom zunächst nur bis zu
einem geringen Maß allmählich freigegeben wird. Die Verzö
gerungseinrichtung muss dabei nicht zwingend einen all
mählichen Anstieg der Gasmenge steuern, sondern kann auch
zunächst einen beschränkten Gasstrom durchlassen, bis eine
Zündung erfasst ist oder eine Verzögerungszeit abgelaufen
ist und der Gasstrom vollständig freigegeben wird. Auf
diese Weise wird an dem nachfolgenden Brenner zum Zünd
vorgang nur eine beschränkte Gasmenge abgegeben, so dass
sich keine größeren Ansammlungen von zündfähigem Gemisch
bilden können. Es wird somit ein sogenanntes hartes Zünden
des Brenners vermieden. Dies insbesondere in Kombination
mit einem elektrischen, vorzugsweise batteriegespeisten
Funkengenerator, der innerhalb der Verzögerungszeit der
Verlangsamungseinrichtung mehrere Funken abgibt.
Wird der von dem Gas-Servoventil im Zündintervall
zunächst nur beschränkt freigegebene
Gasstrom innerhalb des Zündintervalls allmählich oder stu
fenweise erhöht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch,
dass eine Zündung unmittelbar nach dem Zeitpunkt erfolgt,
an dem an dem Brenner ein Gasluftgemisch ausgebildet wor
den ist, das zündfähig ist.
Der Gasstrom kann durch die Verlangsamungseinrichtung
zunächst auf einen konstanten niedrigen Wert limitiert und
erst nach Zündung oder Ablauf einer festgelegten Zeit völ
lig freigegeben werden. Es ist auch möglich, die Gasmenge
während des Zündintervalls rampenförmig von einem ersten
Wert auf einen zweiten Wert zu erhöhen. Ebenso sind
schrittweise Erhöhungen möglich.
Es ist prinzipiell möglich, das Ventilverschlussglied
des Gas-Servoventils nicht nur zum Öffnen und Schließen
des gasführenden Hauptkanals des Gas-Servoventils, sondern
auch zur Drosselung während der Zündphase heranzuziehen.
Es hat sich jedoch als zweckmäßig herausgestellt, dazu ein
gesondertes Drosselorgan vorzusehen, das in Abhängigkeit
von der Position der Ventilspindel des Gas-Servoventils
eine feinfühlige, allmählich abnehmende Drosselung des
Gasstroms bewirkt. Nach Ablauf der Verzögerungszeit kann
dann der Gasstrom nahezu sprunghaft vollständig freigege
ben werden, um so letztendlich eine sehr zügige Zündung zu
erhalten. Damit kann einem plötzlich auftretendem Wärmebe
darf auch entsprechend schnell entsprochen werden.
Die Verbindung des Drosselorgans mit der Ventilspin
del ermöglicht es, den gesamten Bewegungsweg der Ventil
spindel, die beim Öffnen des Gas-Servoventils durchlaufen
wird, in einen relativ großen, von der Ventilspindel durch
die Wirkung der Verlangsamungseinrichtung langsam durch
laufenen ersten Wegabschnitt, in dem eine Drosselung er
folgt, und einen zweiten, vergleichsweise kleineren Weg
abschnitt aufzuteilen, in dem, wenn er gleichermaßen lang
sam wie der erste Wegabschnitt durchlaufen wird, eine
plötzliche Freigabe des bereits teilweise durchlässigen
Gas-Servoventils bewirkt. Damit genügt es, wenn die Ver
langsamungseinrichtung die Antriebseinrichtung derart be
einflusst, dass sie beim Öffnen des Gas-Servoventils eine
im Wesentlichen wegunabhängige Bremsung oder Verlangsamung
der Bewegung der Ventilsspindel bewirkt.
Eine einfache und robuste Lösung ist bei einem diffe
renzdruckgesteuerten Gas-Servoventil, das den Differenz
druck zwischen Zuströmseite und Abströmseite nutzt, da
durch zu erreichen, dass wenigstens ein von dem Hauptkanal
zu der Antriebseinrichtung führender Verbindungskanal mit
wenigstens einem Drosselmittel versehen ist. Bevorzugt
werden zwei Drosselmittel, die an den beiden Enden des
Verbindungskanals angeordnet sind. Dadurch kann der Aufbau
des Differenzdrucks in der Antriebseinrichtung und die
Öffnungsbewegung der Ventilspindel gezielt verlangsamt
werden.
Wird der Verbindungskanal durch die Ventilspindel
geführt und mündet dieser in einer als Drosselöffnung aus
gebildeten Mündung an der Ventilspindel, kann außerdem die
Mündung mit der sich an dem Drosselorgan ausbildenden
Strömung wechselwirken. Auf diese Weise ist eine zusätzli
che Wechselwirkung erreichbar. Drosselt das Drosselorgan
den Gasfluss noch relativ stark, ist die Strömung an der
Mündung des Verbindungskanals auch noch langsam, wodurch
der Aufbau des Differenzdrucks in der Antriebseinrichtung
langsam von statten geht. Bei Freigabe des Hauptkanals
durch das Drosselorgan kann die Geschwindigkeit an dem
Ende der Ventilspindel, an dem sich die Mündung des Ver
bindungskanals befinden kann, derart zunehmen, dass der
Aufbau des Differenzdrucks in der Antriebseinrichtung be
schleunigt wird und das Gas-Servoventil dann schnell öff
net, d. h. die Bewegungsgeschwindigkeit der Ventilspindel
auf dem letzten Teil ihres Hubs, der nicht mehr der Dros
selung, sondern der vollständigen Freigabe des Ventils
zugeordnet ist, erheblich zunehmen.
Das an dem anderen Ende des Verbindungskanals ange
ordnete Drosselmittel verhindert, insbesondere bei der
Freigabe des Verbindungskanals zum Einleiten des allmähli
chen Öffnens des Gas-Servoventils, einen plötzlichen Dru
ckabfall in der Antriebseinrichtung und somit eine zu
schnelle anfängliche Öffnung. Durch Abstimmung der beiden
Drosselöffnungen bei den Enden des Verbindungskanals kann
der seitliche Verlauf der Öffnungsbewegung in weiten Gren
zen eingestellt werden.
Es hat sich als besonders zweckmäßig herausgestellt,
als Drosselorgan einen federnd an der Ventilspindel gela
gerten Ventilteller vorzusehen, wobei dessen Federweg grö
ßer ist als der Federweg eines lediglich zum vollständigen
Absperren bzw. Freigeben vorgesehenen zweiten Ventiltel
lers. Der Ventilteller des Drosselorgans kann dann eine
Mittelöffnung aufweisen, die auf einem konischen Abschnitt
der Ventilspindel sitzt. Der so gebildete Ringspalt bildet
eine Drosselstelle, wobei die Weite des Ringspalts von der
Relativposition des Ventiltellers des Drosselorgans in
Bezug auf die Ventilspindel abhängig ist.
Falls gewünscht, können anstelle des konischen Endes
der Ventilspindel auch anderweitige Formen, wie abgestuf
te, abschnittsweise zylindrische und sonstige Formen An
wendung finden.
Es hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt,
einen mit einem entsprechenden Gas-Servoventil ausgerüste
ten Feuerungsautomaten mit einem Funkengenerator zu verse
hen, der innerhalb der Verzögerungszeit des Gas-Servoven
tils mehrere Zündfunken erzeugt. Die Funkenerzeugung be
ginnt dabei vorzugsweise zeitlich mit oder bedarfsweise
auch kurzzeitig vor dem Beginn des Öffnens des Gas-Servo
ventils, das, wie erwähnt, zunächst langsam vonstatten
geht.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die von dem
Gasventil durchgelassene Gasmenge unter einen Grenzwert
beschränkt. Innerhalb dieser Verzögerungszeit kann die
anfänglich starke Drosselung allmählich vermindert werden,
so dass die durchgelassene Gasmenge von ihrem Anfangswert
innerhalb der Verzögerungszeit etwa auf ihren doppelten
oder dreifachen Wert ansteigt. Dieser Wert ist vorzugs
weise immer noch wesentlich kleiner als der maximale Gas
fluss bei ganz freigegebenen Ventil. Vorzugsweise liegt er
unterhalb 1/4 bis 1/5 des Maximalwerts.
Bei einem weiter verfeinerten Verfahren wird zumin
dest während der Verzögerungszeit eine Flammenüberwachung
vorgenommen und das Gasventil nur dann freigegeben, wenn
innerhalb der Verzögerungszeit eine Flamme erfasst worden
ist. Ansonsten wird das Gasventil wieder geschlossen, wo
durch Gefahrensituationen vermieden werden können.
Weitere Einzelheiten vorteilhafter Ausführungsformen
der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung, der Be
schreibung sowie Unteransprüchen. In der Zeichnung ist ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Es zei
gen:
Fig. 1 einen Warmwasserbereiter mit einem erfindungs
gemäßen Gas-Servoventil und Feuerungsautomaten in schema
tischer Darstellung,
Fig. 2 das erfindungsgemäße Gas-Servoventil in längs
geschnittener Darstellung, in geschlossenem Zustand,
Fig. 3 das Gas-Servoventil nach Fig. 2, in einer
ausschnittsweisen Detaildarstellung und in einem anderen
Maßstab,
Fig. 4 das Gas-Servoventil nach Fig. 2, in offenem
Zustand und längsgeschnittener Darstellung, und
Fig. 5 Zeitverläufe einzelner Größen beim Öffnen des
Gas-Servoventils als Zeitdiagramm.
In Fig. 1 ist in schematisierter Form ein Warmwas
serbereiter 1 veranschaulicht, bei dem Wasser in einer
Heizschlange 2 mittels eines Brenners 3 erwärmt wird. Zur
Zündung und Steuerung des Brenners 3 dient ein Feuerungs
automat 4, zu dem zumindest ein Gas-Servoventil 5, ein
Wasserschalter 6, eine Steuereinheit 7, ein Zündgenerator
8 sowie eine Zündelektrode 9 und ein Ionisierungsfühler 10
zur Flammenüberwachung gehören. Das Gas-Servoventil 5
weist ein Pilotsteuerventil 12 auf, das durch einen elek
tromagnetischen Antrieb 14 betätigt ist. Dieser ist über
eine Leitung 15 mit einem entsprechenden Ausgang 16 der
Steuereinheit verbunden. Der Ausgang liefert ein Digital
signal, d. h. ein Signal, das zwei Zustände - Ventil auf,
Ventil zu - unterscheidet (Schaltsignal). Dieses springt
von einem ersten Zustand auf einen zweiten, wenn das Gas-
Servoventil 5 öffnen soll und von dem zweiten Zustand auf
den ersten zurück, wenn das Gas-Servoventil schließen
soll. Entsprechend kann der Antrieb 14 zwei Zustände -
erregt, entregt - annehmen und zwei Positionen des Pilot
steuerventils 12 vorgeben. Dieses ist ein Wegeventil zur
Steuerung (wechselweisen Freigabe) zweier Kanäle 17, 18,
die zur Steuerung eines Membranantriebs 19 dienen. Dieser
bildet seinerseits eine Antriebseinrichtung zur Betäti
gung, d. h. zum gesteuerten Öffnen und Schließen eines
Drosselventils 20.
Der Membranantrieb 19 weist ein Gehäuse 21 auf, das
durch eine Membran 22 in zwei Arbeitskammern 23, 24 unter
teilt ist. Mit der Membran 22 ist eine Ventilspindel 25
verbunden, die, wie aus Fig. 2 und 3 hervorgeht, an ihrem
von der Membran 22 abliegenden Ende einen mit einer Gummi
dichtung versehenen Ventilteller 26 als Ventilverschlussglied
und einen zweiten, an der Ventilspindel 25 axial
verschiebbar gelagerten Ventilteller 27 als Drosselorgan
trägt. Die Ventilteller 27, 28 wirken mit entsprechenden
Ventilsitzen 29, 30 zusammen, die eine Ventilöffnung 31
umgeben. Die Ventilöffnung 31 ist in einer Zwischenwand
eines Ventilgehäuses 32 ausgebildet, durch das ein Haupt
kanal 33 führt. Dieser führt zu dem Brenner 3 (Fig. 1)
und versorgt diesen mit Gas, wenn das Drosselventil 20
offen ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, führt von dem Pilot
steuerventil 12 ein Verbindungskanal 34 in den Hauptkanal
33. Der Verbindungskanal 34 führt dabei durch die Ventil
spindel 25 zu einer Mündung 35, die bezogen auf eine durch
Pfeile P angedeutete Strömungsrichtung auf der Abströmsei
te des Drosselventils 20 angeordnet ist. Unmittelbar im
Anschluss an die Mündung 35 ist in dem Verbindungskanal 34
eine Engstelle 36 ausgebildet, die als Drosselmittel
dient. An dem anderen Ende des Verbindungskanals 34 ist
eine Düse 37 mit einer weiteren Engstelle 38 eingesetzt,
die als weiteres Drosselmittel dient. Zum gezielten Frei
geben und Sperren des Verbindungskanals 34 weist das Pi
lotsteuerventil 12 eine Wippe 39 auf, die an einem Ende
ein Dichtungshütchen 41 trägt. Die Wippe 39 ist mittels
einer Feder 42 in eine Ruhekipplage vorgespannt, in der
das Dichtungshütchen 41 die Düse 37 verschließt und somit
den Verbindungskanal 34 absperrt.
An ihrem anderen Ende trägt die Wippe 39 ein zweites
Dichtungshütchen 43, dem eine Düse 44 mit großer Durch
gangsweite zugeordnet ist. Diese gehört zu einem Über
strömkanal 45, der, wenn er von dem Dichtungshütchen 43
freigegeben ist, die Arbeitskammern 23, 24 miteinander
verbindet. Die Arbeitskammer 24 ist außerdem über einen
Druckbeaufschlagungskanal 46 mit der Zuströmseite des
Durchgangskanals 33 verbunden. Der Druckbeaufschlagungs
kanal 46 kann durch eine die Ventilspindel 25 umgebende
Durchgangsverbindung gebildet sein.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist das von dem Ventil
teller 26 gebildete Ventilverschlussglied durch eine
Druckfeder 48 auf seine Schließstellung hin vorgespannt.
Die Druckfeder 48 umgibt die Ventilspindel und stützt sich
an einer inneren Ringschulter 49 ab, die in einer Durch
gangsbohrung 51 eines rohrförmigen Halses 52 ausgebildet
ist, der zu einem aus Fig. 2 oder 4 ersichtlichen zwei
schaligen Gehäuse 21 des Membranantriebs 19 gehört. Mit
ihrem anderen Ende stützt sich die Druckfeder 48 an dem
Ventilteller 26 ab.
Die Ventilspindel 25 durchragt den Ventilteller 26
mit einem Fortsatz 54, durch den der Verbindungskanal 34
führt und die Engstelle 36 angeordnet ist. An seiner Au
ßenseite ist der Fortsatz 54 wenigstens abschnittsweise
konisch ausgebildet, wobei insbesondere am Anfang und am
Ende zylindrische Abschnitte vorhanden sind. Der Fortsatz
ragt 54 eine Zentralöffnung 55 des Ventiltellers 27, wobei
dieser vorzugsweise hutförmig ausgebildet ist. Sein hut
förmiger Innenteil legt einen Innenraum 56 fest, in dem
sich die Mündung 35 des Verbindungskanals 34 befindet. Der
Durchmesser der Zentralöffnung 55 ist geringfügig größer
als der größte Durchmesser des Fortsatz 54. Zwischen der
Außenfläche des Fortsatz 54 und der Zentralöffnung 55 ist
somit ein Ringspalt 57 festgelegt, dessen Spaltweite von
der Axialposition des Fortsatz 54 abhängig ist. Der Ven
tilteller 27 ist durch eine in Bezug auf die Druckfeder 48
vergleichsweise weichere Druckfeder 58 auf seine Endlage
hin vorgespannt, in der er gegen ein unmittelbar in der
Nähe der Mündung 35 befindliches Anschlagmittel, bspw.
einen Sicherungsring, gedrückt ist. Die Druckfeder 58
stützt sich mit einem Ende an dem Ventilteller 27 und mit
ihrem anderen Ende an dem Ventilteller 26 ab. Als zweck
mäßige Abmessungen haben sich die folgenden Maße zur Fest
legung der Gas-Startmenge herausgestellt:
Durchmesser der Zentralöffnung 55: 2,9 mm (Flüssiggas)
3,3 mm (Erdgas)
Außendurchmesser des Fortsatz 54 vorn: 2,8 mm
Ringspaltbreite: 0,05 mm (Flüssiggas)
0,2 mm (Erdgas)
Durchmesser Engstelle 38: 0,3 mm
Durchmesser Engstelle 36: 0,7 mm
Durchmesser der Zentralöffnung 55: 2,9 mm (Flüssiggas)
3,3 mm (Erdgas)
Außendurchmesser des Fortsatz 54 vorn: 2,8 mm
Ringspaltbreite: 0,05 mm (Flüssiggas)
0,2 mm (Erdgas)
Durchmesser Engstelle 38: 0,3 mm
Durchmesser Engstelle 36: 0,7 mm
Zu dem Feuerungsautomaten 4 gehört außerdem der Zünd
generator 8, der über eine Leitung 61 mit einem Ausgang 62
der Steuereinheit 7 verbunden ist. Der Zündgenerator 8
gibt an der Zündelektrode 9 elektrische, zum Funkenüber
schlag führende Impulse ab, wenn er über die Leitung 61
ein entsprechendes Ansteuersignal von der Steuereinheit 7
erhält. Die Steuereinheit 7 ist außerdem über eine Leitung
63 mit dem Ionisierungsfühler 10 verbunden, um das Vorhan
densein oder Nichtvorhandensein einer Flamme an dem Bren
ner 3 erfassen zu können.
An ihrem Eingang 64 erhält die Steuereinheit 7 über
eine Leitung 65 ein Signal von dem Wasserschalter 6, das
anzeigt, ob die Wasserströmung in einer Wasserleitung 66,
die zu der Heizschlange 2 führt, einen Grenzwert über
schritten hat oder nicht.
Der insoweit beschriebene Warmwasserbereiter 1 und
der Feuerungsautomat 4 arbeiten wie folgt:
Es wird zunächst davon ausgegangen, dass kein Wasser
bedarf vorliegt. In der Wasserleitung 66 ist somit keine
Wasserströmung vorhanden. Der Wasserschalter 6 liefert
kein Schaltsignal an die Steuereinheit 7. Diese sendet
demzufolge kein Steuersignal über die Leitung 15 an den
magnetischen Antrieb 14, d. h. dieser ist entregt. Das Gas-
Servoventil 5 befindet sich somit in dem in Fig. 2 ver
anschaulichten Zustand. In den Arbeitskammern 23, 24
herrscht durch Freigabe des Überströmkanals 45 der gleiche
Druck. Wegen fehlender Druckdifferenz entwickelt die Mem
bran 22 keine Stellkraft und der Ventilteller 26 ist durch
die Wirkung der Druckfeder 48 gegen seinen Ventilsitz 29
gedrückt. Er sperrt somit den Hauptkanal 33 vollständig
ab. Das Drosselventil 20 ist im Ruhezustand. Außerdem
nimmt die Steuereinheit 7 weder Ionisierungsüberprüfungen
vor, noch steuert sie den Zündgenerator 8 an.
Wird nun ein der Heizschlange 2 nachgeschalteter Hahn
geöffnet, setzt plötzlich eine Wasserströmung ein, wie in
Fig. 5 bei t0 beginnend veranschaulicht ist. Der sprung
hafte Anstieg des Wasserdurchflusses erreicht bereits nach
kürzester Zeit einen Schwellwert S und übersteigt diesen
zu einem Zeitpunkt t1. Wird der Schwellwert S überschrit
ten, spricht der Wasserschalter 6 an, d. h. das von dem
Wasserschalter abgegebene Signal ändert sprunghaft seinen
Wert, wie aus Fig. 5 hervorgeht. Die Steuereinheit 7
nimmt nun eine Systemüberprüfung, insbesondere eine Über
prüfung der Funktionsfähigkeit des Ionisierungsfühlers und
des im zugeordneten Schaltungsteils vor, wobei diese Über
prüfung zu einem Zeitpunkt A abgeschlossen ist. Zu diesem
Zeitpunkt A wird ein entsprechendes Aktivierungssignal
über die Leitung 61 an den Zündgenerator 8 gegeben, der
damit beginnt, Zündimpulse Z auszugeben. Diese kommen in
kurzer Folge, bspw. mit 4, 5 oder 8 Hz oder einem ähnli
chen Wert. Zeitgleich oder kurz verzögert darauf wird an
dem Ausgang 16 der Steuereinheit 7 ein Öffnungssignal an
das Gas-Servoventil 5 gegeben. Das Öffnungssignal schaltet
nahezu augenblicklich das Pilotsteuerventil 12 um. Die in
Fig. 2 veranschaulichte Wippe 39 kippt dabei aus der in
Fig. 2 veranschaulichten Stellung in die Position nach
Fig. 4. Damit wird der Überströmkanal 45 augenblicklich
geschlossen und der Verbindungskanal 34 wird freigegeben.
Bislang waren die Arbeitskammern 23, 24 durch den
Überströmkanal 45 miteinander verbunden und über den
Druckbeaufschlagungskanal 46 mit dem gleichen Druck beauf
schlagt, der auf der Zuströmseite des geschlossenen Gas-
Servoventils 5 ansteht. Nach dem Umschalten der Wippe 39
kann nun Gas aus der Arbeitskammer 23 durch die von der
Engstelle 38 gebildete Drossel in den Verbindungskanal 34
einströmen, der unter dem niedrigeren Druck der Abström
seite des Gas-Servoventils 5 steht. Es ergibt sich ein
langsamer Anstieg des Differenzdrucks zwischen den Ar
beitskammern 23 und 24. Dies führt zu einer ersten Axial
verlagerung der Ventilspindel 25, während der Zeit t2 wo
raufhin der Ventilteller 26 von dem Ventilsitz 29 abhebt.
Jedoch bleibt der Ventilteller 27, der wie aus Fig. 2
hervorgeht in Schließstellung des Gas-Servoventils nahezu
vollständig auf den konischen Fortsatz 54 aufgeschoben
ist, zunächst auf seinem Ventilsitz 30 liegen. Damit ver
sperrt der Ventilteller 27 noch immer den Durchgangskanal
33, obwohl der Ventilteller 26 bereits von seinem Ventil
sitz 29 abgehoben hat. Jedoch kann (nun (zu Ende von t2)
eine geringe Gasmenge durch den Ringspalt in der Durch
gangsöffnung des Ventiltellers 27 durchströmen.
In Fig. 5 sind die sich nun einstellenden Verhält
nisse durch eine Differenzdruckkurve angedeutet. Diese
bildet den Differenzdruck an einer Messblende ab und ist
somit dem Quadrat des Gasdurchflusses proportional. Nach
dem der Gasdurchfluss beginnend kurz nach t2 einen ersten
Wert erreicht hat (Kurve I), wird er durch den Ringspalt
begrenzt. Durch den Verbindungskanal 34 kann sich nun ge
drosselt durch die Engstellen 38, 36 allmählich der Druck
in der Arbeitskammer 23 auf den abströmseitigen Druck des
Gas-Servoventils 5 hin verringern. Mit abnehmendem Druck
nimmt die Druckdifferenz zwischen den Arbeitskammern 23,
24 zu, wodurch die Ventilspindel 25, verlangsamt durch die
Drosseln, die durch die engen Stellen 38, 36 gebildet wer
den, von den Ventilsitzen 30, 31 weg bewegt. Damit wird
der Ringspalt zwischen dem Fortsatz 54 und dem noch immer
auf dem Ventilsitz 30 aufliegenden Ventilteller 27 zuneh
mend größer, wodurch auch der Gasfluss allmählich vergrö
ßert wird. Dies ist in Fig. 5 durch den Kurvenabschnitt
II angegeben.
Bei allmählich zunehmendem Gasfluss werden an der
Zündelektrode 9 ständig Zündfunken Z abgegeben, die zu
einer Entzündung des Gas-Luftgemischs führen, sobald die
ses zündfähig ist. Die Ausbildung größerer Gasansammlungen
wird unterdrückt.
Mit fortgesetzter Bewegung der Ventilspindel 25 kommt
das Ende des Fortsatzes 54 schlussendlich an dem Ventil
teller 27 an und hebt auch diesen von seinem Ventilsitz 30
ab (Kurve III), so dass das Gas-Servoventil in vollständig
geöffnetem Zustand in der in Fig. 4 dargestellten Positi
on ankommt. Mit Abheben des Ventiltellers 27 von dem Ven
tilsitz 30 wird der Gasdurchfluss durch den Hauptkanal 33
nahezu plötzlich freigegeben, so dass die an dem Brenner 3
zwischenzeitlich entzündete Flamme schnell die gewünschte
volle Stärke erhält. Das Zünden erfolgt somit sanft, ver
puffungsfrei und ohne Ausbildung gefährlicher Gasansamm
lungen.
Die Steuereinheit 7 kann in Abhängigkeit von einem
Ionisierungssignal des Ionisierungsfühlers 10 oder zeit
gesteuert den Zündgenerator 8 abschalten. Außerdem kann
sie das Gas-Servoventil 5 sofort schließen, wenn keine
Flamme festgestellt wird. Beim Schließen des Gas-Servoven
tils 5 wird der Verbindungskanal 34 geschlossen und der
Überströmkanal 45 freigegeben. Dieser enthält kein Dros
selmittel, so dass der Druckausgleich zwischen den Ar
beitskammern 23, 24 nahezu augenblicklich stattfindet. Das
Gas-Servoventil 5 schließt dadurch sehr schnell.
Ein Gas-Servoventil 5 für einen Feuerungsautomaten 4
weist ein Pilotsteuerventil 12 auf. Dieses steuert einen
Verbindungskanal 34 zur Betätigung eines Membranantriebs
12. Dieser bewirkt eine langsame Öffnungsbewegung und eine
schnelle Schließbewegung des Gas-Servoventils 5. Die Ven
tilspindel 25 des Gas-Servoventils 5 trägt ein Ventilver
schlussglied 26 und ein Drosselorgan 27, das den Gasfluss
durch den Hauptkanal 33 des Gas-Servoventils 5 bei einer
langsamen Öffnungsbewegung der Ventilspindel 25 zunächst
von einem ersten beschränkten Wert auf einen zweiten grö
ßeren, jedoch noch immer beschränkten Wert ansteigend all
mählich freigibt und erst nach Durchlaufen dieses Drossel
wegs den Gasfluss ganz freigibt. Es wird dadurch eine Zündung
eines Brenners 3 mit geringem Gasdurchfluss und den
noch ein zügiger Anstieg der Leistung der gezündeten Flam
me von ihrem Anfangswert auf den Sollwert erbracht.
Claims (10)
1. Gas-Servoventil (5), insbesondere zur Steuerung
nur zeitweilig betriebener Gasbrenner (3),
mit einer Antriebseinrichtung (19) zur Betätigung seines Ventilverschlussglieds (26), wobei die Antriebsein richtung (19) von einem elektrisch gesteuerten Pilot-Steu erventil (12) gesteuert ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebseinrichtung (19) eine Verzögerungs einrichtung (36, 38) zur Verlangsamung der Öffnungsbewe gung des Ventilverschlussglieds (26) zumindest um eine gegebene Verzögerungszeit aufweist.
mit einer Antriebseinrichtung (19) zur Betätigung seines Ventilverschlussglieds (26), wobei die Antriebsein richtung (19) von einem elektrisch gesteuerten Pilot-Steu erventil (12) gesteuert ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebseinrichtung (19) eine Verzögerungs einrichtung (36, 38) zur Verlangsamung der Öffnungsbewe gung des Ventilverschlussglieds (26) zumindest um eine gegebene Verzögerungszeit aufweist.
2. Gas-Servoventil nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet,
dass zwischen dem Ventilverschlussglied (26) und der Antriebseinrichtung (19) eine axial verstellbar gelagerte Ventilspindel (25) angeordnet ist, die an einem Ende das Ventilverschlussglied (26) trägt, das in Abhängigkeit von der Axialposition der auf einem Ventilsitz (29) aufsitzt oder von diesem abgehoben wird, um einen Hauptkanal (33) zu steuern,
dass mit der Ventilspindel (25) wenigstens ein Dros selorgan (27) verbunden ist, das in dem Hauptkanal (33) angeordnet ist und eine von der Axialposition der Ventil spindel (25) abhängige Drosselwirkung aufweist,
dass die Antriebseinrichtung (19) einen Stellantrieb mit einem ersten Arbeitsraum (23) und einem zweiten Ar beitsraum (24) aufweist, die durch eine beweglich gelager te Trennwand (22) miteinander verbunden sind, die mit der Ventilspindel (25) verbunden ist,
dass das Pilot-Steuerventil (12) einen Verbindungs kanal (34) steuert, der aus einem der Arbeitsräume (23) in den von dem Ventilverschlussglied (26) gesteuerten Haupt kanal (33) führt, und
dass in dem Verbindungskanal (34) wenigstens ein Drosselmittel (38, 36) zur Beschränkung des Gasflusses aus dem Arbeitsraum (23) in den Hauptkanal (33) bei geöff neten Pilot-Steuerventil (12) angeordnet ist.
dass zwischen dem Ventilverschlussglied (26) und der Antriebseinrichtung (19) eine axial verstellbar gelagerte Ventilspindel (25) angeordnet ist, die an einem Ende das Ventilverschlussglied (26) trägt, das in Abhängigkeit von der Axialposition der auf einem Ventilsitz (29) aufsitzt oder von diesem abgehoben wird, um einen Hauptkanal (33) zu steuern,
dass mit der Ventilspindel (25) wenigstens ein Dros selorgan (27) verbunden ist, das in dem Hauptkanal (33) angeordnet ist und eine von der Axialposition der Ventil spindel (25) abhängige Drosselwirkung aufweist,
dass die Antriebseinrichtung (19) einen Stellantrieb mit einem ersten Arbeitsraum (23) und einem zweiten Ar beitsraum (24) aufweist, die durch eine beweglich gelager te Trennwand (22) miteinander verbunden sind, die mit der Ventilspindel (25) verbunden ist,
dass das Pilot-Steuerventil (12) einen Verbindungs kanal (34) steuert, der aus einem der Arbeitsräume (23) in den von dem Ventilverschlussglied (26) gesteuerten Haupt kanal (33) führt, und
dass in dem Verbindungskanal (34) wenigstens ein Drosselmittel (38, 36) zur Beschränkung des Gasflusses aus dem Arbeitsraum (23) in den Hauptkanal (33) bei geöff neten Pilot-Steuerventil (12) angeordnet ist.
3. Gas-Servoventil nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Pilot-Steuerventil (12) in wenigstens
einem der Arbeitsräume (23, 24) der Antriebseinrichtung
(19) angeordnet ist.
4. Gas-Servoventil nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Verbindungskanal (34) von dem Pilot-
Steuerventil (12) durch die Ventilspindel (25) zu einer
Mündungsöffnung (35) führt, die auf der Abströmseite des
Ventilverschlussglieds (26) angeordnet ist, und dass in
dem Verbindungskanal (34) zwei Drosselmittel (38, 36) an
geordnet sind.
5. Gas-Servoventil nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, dass die beiden Drosselmittel (36, 38) an den
Enden des Verbindungskanals (34) angeordnet sind.
6. Gas-Servoventil nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass Drosselorgan (27) eine Ventilscheibe auf
weist, die mit einer Zentralöffnung (55) auf einem koni
schen Abschnitt (54) der Ventilspindel (25) axial ver
schiebbar gelagerte und durch ein Federmittel (58) gegen
einen Anschlag gespannt ist.
7. Feuerungsautomat mit einem Gas-Servoventil nach
einem der vorhergehenden Ansprüche,
mit einem batteriegespeisten Funkengenerator (8), der
eine Funkenfrequenz aufweist, die größer ist als der Re
ziprokwert der Verzögerungszeit der Verzögerungseinrich
tung (36, 37).
8. Feuerungsautomat nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Funkenfrequenz ein Mehrfaches des Rezi
prokwerts der Verzögerungszeit der Verlangsamungseinrich
tung (36, 37) beträgt.
9. Verfahren zum Zünden eines Gasbrenners, wobei bei
dem Verfahren
ein Gasventil in Reaktion auf ein Startsignal zu nächst aus seiner Sperrstellung in eine Drossestellung überführt und ein Funkengenerator in Betrieb gesetzt wird, der an einem von dem Gasventil gespeisten Brenner darauf hin fortwährend Funkenüberschläge erzeugt,
die von dem Gasventil durchgelassene Gasmenge während einer vorgegebenen Verzögerungszeit unter einen Grenzwert beschränkt wird,
das Gasventil nach Ablauf der Verzögerungszeit voll ständig geöffnet wird.
ein Gasventil in Reaktion auf ein Startsignal zu nächst aus seiner Sperrstellung in eine Drossestellung überführt und ein Funkengenerator in Betrieb gesetzt wird, der an einem von dem Gasventil gespeisten Brenner darauf hin fortwährend Funkenüberschläge erzeugt,
die von dem Gasventil durchgelassene Gasmenge während einer vorgegebenen Verzögerungszeit unter einen Grenzwert beschränkt wird,
das Gasventil nach Ablauf der Verzögerungszeit voll ständig geöffnet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, dass zumindest während der Verzögerungszeit eine
Flammenüberwachung vorgenommen wird und dass das Gasventil
nach Ablauf der Verzögerungszeit geschlossen wird, falls
keine Flamme erfasst worden ist, und dass das Gasventil
nach Ablauf der Verzögerungszeit nur dann vollständig
freigegeben wird, wenn während der Verzögerungszeit eine
Flamme erfasst worden ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10006600A DE10006600B4 (de) | 2000-02-15 | 2000-02-15 | Gasventil und Verfahren zum Betrieb eines Gasventils |
| EP00124282A EP1126218A3 (de) | 2000-02-15 | 2000-11-14 | Gasventil und Feuerungsautomat für Gasbrenner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10006600A DE10006600B4 (de) | 2000-02-15 | 2000-02-15 | Gasventil und Verfahren zum Betrieb eines Gasventils |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10006600A1 true DE10006600A1 (de) | 2001-08-23 |
| DE10006600B4 DE10006600B4 (de) | 2004-02-26 |
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ID=7630918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10006600A Expired - Fee Related DE10006600B4 (de) | 2000-02-15 | 2000-02-15 | Gasventil und Verfahren zum Betrieb eines Gasventils |
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|---|---|
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| DE (1) | DE10006600B4 (de) |
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| EP1126218A3 (de) | 2003-09-24 |
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