DE10005371C2 - Werkzeugaufnahme für ein zahnradförmiges Werkzeug zum Feinen von gehärteten Zahnrädern - Google Patents
Werkzeugaufnahme für ein zahnradförmiges Werkzeug zum Feinen von gehärteten ZahnrädernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugaufnahme für ein zahnradförmiges Werk
zeug zum Feinen von gehärteten Zahnrädern, umfassend eine mit einer Werkzeug
spindel drehfest verbundene Nabe, einen Tragring zum Abstutzen des Werkzeugs,
eine Kupplungseinrichtung zum drehfesten Verbinden des Tragrings mit der Nabe,
die Pendelbewegungen des Tragrings ermöglicht, und eine Blockiereinrichtung, die
zum Abrichten des Werkzeugs betätigbar ist, um den Tragring gegen Pendelbewe
gungen zu blockieren.
Bei dem als Feinen bezeichneten Bearbeitungsverfahren werden mit einem
zahnradförmigen abrasiven Werkzeug die Zahnflanken eines gehärteten Zahnrades
feinbearbeitet. Dabei werden Beschädigungen an den Zahnflanken beseitigt, und die
Oberflächen der Zahnflanken werden in ihrer Struktur verfeinert. Werkzeug- und
Werkstückachse sind dabei parallel, die Werkzeugachse ist jedoch gegenüber der
Werkstückachse um den sogenannten Achskreuzwinkel verdreht. In der Regel sind
Feinmaschinen mit Einrichtungen zur automatischen Handhabung der Werkstücke
versehen. Die Werkstücke werden der Maschine zugeführt bis in eine Position
koaxial zur Werkstückachse; gleichzeitig wird das Werkstück tangential in das zahn
radförmige Werkzeug eingefädelt, woraufhin der Spannvorgang erfolgt. Die Werkstückachse
ausgeführt als drehantreibbarer Spindelstock mit dem gegenüber
stehenden Spann- Reitstock übernimmt den Spannvorgang. Dabei wird das Werk
stück mit Spannmitteln axial gespannt und drehfest mit dem antreibbaren Spindel
stock verbunden. Zum Feinvorgang wird die Werkstückachse in Drehung versetzt,
wobei die Zähne von Werkstück und Werkzeug im Eingriff stehen. Die Werkzeug
achse wird definiert angebremst, damit ein Flankenanlagedruck entsteht, was für
einen Abtrag auf der Zahnflanke Voraussetzung ist.
Bei herkömmlichen Feinmaschinen ist das Werkzeug starr auf der Werk
zeugspindel aufgespannt. Da die Werkstücke geringe Härteverzugsfehler haben,
muß zum Bearbeiten der gesamten Zahnflanke entsprechend lange gefeint werden,
bis die Zahnflanke gesäubert ist, was einen zeitlichen Nachteil bedeutet. Beim
Feinen muß nach vorgegebenen Zyklen das Werkzeug mit einem diamantbelegten
Werkstück einem sogenannten Abrichtrad abgerichtet werden. Das Abrichtrad wird
zum Abrichten der Maschine zugeführt, bzw. es ist in der Maschine auf der Werk
stückachse plaziert. Zum Abrichten muß das Werkzeug starr auf der Werkzeugachse
sein, um die Geometrie des Dia-Rades auf das Werkzeug zu kopieren.
In der DE 197 24 527 A1 ist eine Werkzeugaufnahme der eingangs genannten
Art offenbart, die Pendelbewegungen des Werkzeugs ermöglicht, wodurch der
angesprochene Zeitnachteil zum längeren Feinen ausgeglichen wird. Bei dieser
bekannten Werkzeugaufnahme besteht die Kupplungseinrichtung aus einem mit der
Nabe starr verbundenen Innenring. Der Tragring liegt mit einer inneren Gleitfläche an
einer äußeren Gleitfläche des Innenrings an. Diese beiden Gleitflächen sind als
Abschnitt einer Kugelinnenfläche bzw. einer Kugelaußenfläche ausgebildet, deren
Krümmungsmittelpunkt in der Ringebene liegt, und zwar in dessen Achse. Die
Blockiereinrichtung besteht aus einem Fixierstift, der in einer Radialbohrung des
Tragrings gelagert ist. Die Radialbohrung des Tragrings fluchtet mit einer Radial
bohrung des Innenrings, in die eine Feder eingesetzt ist, die sich auf der Stirnfläche
des Fixierstiftes abstützt. Im Bereich dieser Stirnfläche besitzt der Fixierstift einen
kegelstumpfförmig ausgebildeten Stirnabschnitt, der in einen kegelstumpfförmig
ausgebildeten Endabschnitt der Bohrung des Innenrings eintauchen kann, um die
beiden Ringe gegeneinander zu fixieren. In der nicht fixierten Stellung wird der
Fixierstift mittels der Feder in Außereingriffstellung in der Bohrung des Tragrings
gehalten. In eine Querbohrung des Tragring ist eine Madenschraube eingeschraubt,
die gegen eine Schrägfläche des Fixierstiftes drückt, so daß durch Verstellen der
Madenschraube die axiale Lage des Fixierstiftes einstellbar ist. In der einen
Endstellung des Fixierstiftes sollen die beiden Ringe aufeinander gleiten können,
während sie in der anderen Endstellung des Fixierstiftes gegeneinander fixiert sein
sollen. Es dürfte nicht ganz einfach sein, diese beiden Endstellungen des Fixierstiftes
durch eine entsprechende axiale Verstellung der Madenschraube zu erzielen. Es ist
nämlich darauf zu achten, daß in der Freigabestellung die Feder nicht in die Bohrung
des Tragrings hineinragt, weil sie sonst die Pendelbewegung behindern würde.
Andererseits muß der Tragring gegenüber dem Innenring genau ausgerichtet sein,
damit der Fixierstift zum Blockieren des Tragrings mit der Bohrung des Innenrings in
Eingriff gebracht werden kann. Die Blockiereinrichtung umfaßt insgesamt drei
Fixierstifte, die um 120° gegeneinander versetzt sind. Es müssen also drei
Madenschrauben verstellt werden. Der entscheidende Nachteil dieser bekannten
Blockiereinrichtung besteht darin, daß sie nur bei stillstehender Werkzeugspindel
durch entsprechendes Verdrehen der Madenschrauben betätigt werden kann. In
dieser Druckschrift ist auch noch eine einfacher ausgebildete Werkzeugaufnahme
ohne Blockiereinrichtung offenbart, bei der die Kupplungseinrichtung von einer
zwischen dem Tragring und dem Innenring angeordneten schichtartigen elastischen
Zone gebildet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Werkzeugauf
nahme dahingehend zu verbessern, daß die Blockiereinrichtung bei rotierender
Werkzeugspindel eingerückt bzw. die Blockierung aufgehoben werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Werkzeug
spindel Zentrierelemente radial beweglich gelagert sind, die zur Blockierung des
Tragrings an einer Umfangsfläche des Tragrings zur Anlage bringbar sind, und daß
eine bei rotierender Werkzeugspindel mittels Kraftbeaufschlagung antreibbare Ein
rückeinrichtung vorgesehen ist, um die Zentrierelemente unter Krafteinleitung zur
Anlage am Tragring radial zu verschieben.
Bei einer derartig ausgebildeten Werkzeugaufnahme braucht zum Abrichten
des Werkzeugs die Werkstückspindel nicht in Stillstand versetzt zu werden. Die
Blockiereinrichtung kann vielmehr bei rotierender Werkzeugspindel eingerückt und
nach erfolgtem Abrichten des Werkzeugs wieder ausgerückt werden. Ein weiterer
Vorteil besteht darin, daß beim Einrücken der Blockiereinrichtung der Tragring auto
matisch ausgerichtet wird, wenn die radial beweglichen Zentrierelemente an der
Umfangsfläche des Tragrings zur Anlage gebracht werden.
Bei einer in konstruktiver Hinsicht besonders vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung ist vorgesehen, daß die Einrückeinrichtung einen in der Werkzeug
spindel koaxial verschiebbar gelagerten Spannkonus umfaßt, der zur Krafteinleitung
an Schrägflächen der Zentrierelemente zur Anlage bringbar ist. Dieser Spannkonus
kann vorteilhafterweise mit einem in der Werkzeugspindel verschiebbar gelagerten
und hydraulisch antreibbaren Kolben betätigt werden.
Der Spannkonus kann aber auch selbst als hydraulisch antreibbarer Kolben
ausgebildet sein.
Der Grundgedanke der Erfindung kann auch in der Weise verwirklicht werden,
daß die Zentrierelemente als hydraulisch betätigbare Dehnhülse ausgebildet sind,
und daß die Krafteinleitung mittels eines kraftbeaufschlagbaren, verschiebbar gela
gerten Kolbens über eine Druckmedium erfolgt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kupplungs
einrichtung von einer Federscheibe gebildet wird. Eine derartige Federscheibe er
möglicht die angestrebte Pendelbewegung des Tragrings und damit des Werkzeugs
rechtwinklig zur Zahnflanke, sie genügt aber andererseits dem Erfordernis einer
hohen Drehsteifigkeit in Umfangsrichtung.
Zur Aufhebung der Blockierung des Tragrings ist vorgesehen, daß der Spann
konus mit der Kraft einer Feder in die Ausrückstellung vorgespannt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und
wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Werkzeugaufnahme für ein zahnrad
förmiges Werkzeug,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine in der Werkzeugaufnahme enthaltene Feder
scheibe, und
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine abgewandelte Werkzeugaufnahme.
In Fig. 1 der Zeichnungen ist eine Werkzeugspindel 1 einer Maschine zum
Feinen von gehärteten Zahnrädern schematisch dargestellt. Da solche Werkzeug
spindeln allgemein bekannt sind, werden nur diejenigen Merkmale derselben näher
erläutert, die für die Erfindung wesentlich sind. Mit der Werkzeugspindel 1 ist eine
Nabe 2 starr verbunden. Eine Federscheibe 3 ist mit Schrauben 4 an der Nabe 2
befestigt. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist die Federscheibe 3 in der Art eines Spei
chenrades ausgebildet. Im inneren Umfangsbereich der Federscheibe 3 sind meh
rere Öffnungen 5 zur Aufnahme der Schrauben 4 ausgebildet. Im äußeren Umfangs
bereich der Federscheibe 3 sind in der Verlängerung der speichenartigen Stege Öff
nungen 6 angeordnet, deren Zweck nachfolgend erläutert wird.
Ein zahnradförmiges Werkzeug 7 zum Feinen von gehärteten Zahnrädern ist
auf einem aus zwei Tragringhälften 8a und 8b bestehenden Tragring angeordnet. Die
Gesamtbreite der beiden Tragringhälften 8a und 8b ist etwas geringer als die Breite
des Werkzeugs 7. Das Werkzeug 7 ist zwischen zwei Flanschringen 9 und 10 mittels
Spannschrauben 11 verspannt. Die beiden Tragringhälften 8a und 8b sind durch
Schrauben 12 verbunden, die sich durch die äußeren Öffnungen 6 der Federscheibe
3 erstrecken.
Wegen der speichenradartigen Ausbildung der Federscheibe 3 kann deren
äußerer Umfangsbereich gegenüber dem inneren Umfangsbereich Kippbewegungen
rechtwinklig zur Drehachse ausführen, seine Verbindung mit dem inneren Umfangs
bereich ist aber in Umfangsrichtung sehr steif. Die Federscheibe 3 bewirkt daher eine
drehfeste Verbindung des Werkzeugs 7 mit der Werkzeugspindel 1, sie ermöglicht
aber Pendelbewegungen des Werkzeugs 7 in bezug auf die Drehachse.
In der Werkzeugspindel 1 sind mindestens drei radiale Bohrungen zur Dreh
achse symmetrisch angeordnet. In diesen Bohrungen sind Zentrierspannbacken 13
radial verschiebbar gelagert. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, liegen die Zentrierspann
backen 13 an einer inneren Umfangsfläche des Flanschrings 10 an. Während die
radial äußeren Stirnflächen der Zentrierspannbacken 13 zur Drehachse parallel sind,
sind die inneren Stirnflächen geneigt. Die geneigten inneren Stirnflächen der Zen
trierspannbacken 13 liegen an einem Spannkonus 14 an, der in einer konzentrischen
Axialbohrung der Werkzeugspindel 1 verschiebbar gelagert ist. An seinem verjüngten
Ende stützt sich der Spannkonus 14 mit einer Schraubendruckfeder 15 an der
Werkzeugspindel 1 ab. In der Axialbohrung der Werkzeugspindel 1 ist ferner ein
hydraulisch betätigbarer Kolben 16 verschiebbar gelagert, der auf das erweiterte
Ende des Spannkonus 14 einwirkt. Wenn der Kolben 16 mit Druck beaufschlagt und
in der Axialbohrung der Werkzeugspindel 1 nach links verschoben wird, dann wird
der Spannkonus 14 unter Kompression der Schraubendruckfeder 15 gleichfalls nach
links bewegt. Die an dem Spannkonus 14 anliegenden Zentrierspannbacken 13 wer
den daher in ihren Führungsbohrungen radial nach außen gedrückt, bis sie an der
inneren Umfangsfläche des Flanschrings 10 anliegen. Unter den von den Zentrier
spannbacken 13 auf den Flanschring 10 ausgeübten radialen Kräften wird das Werk
zeug 7 in bezug auf die Drehachse der Werkzeugspindel 1 rechtwinklig ausgerichtet
und sodann gegen eine Kippbewegung blockiert. In dieser in Fig. 1 gezeigten
blockierten Stellung kann das Werkzeug 7 mit einem Abrichtrad abgerichtet werden.
Wenn das Abrichten des Werkzeugs 7 abgeschlossen ist, wird die Druckbeaufschla
gung des Kolbens 16 aufgehoben. Die Schraubendruckfeder 15 kann sich daher ent
spannen und den Spannkonus 14 zusammen mit dem Kolben 16 in der Axialbohrung
der Werkzeugspindel 1 nach rechts verschieben. Zwischen dem Spannkonus 14 und
den Zentrierspannbacken 13 entsteht daher ein Spalt, der eine begrenzte radiale
Beweglichkeit der Zentrierspannbacken erlaubt. In dieser Freigabestellung des
Spannkonus 14 ermöglicht die Federscheibe 3 Pendelbewegungen in Richtung der
Drehachse des Werkzeugs. Wie dies eingangs bereits erwähnt wurde, ermöglichen
diese Pendelbewegungen des Werkzeugs eine raschere Bearbeitung eines gehär
teten Zahnrades.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, ist der Spannkonus 14
normalerweise unter der Vorspannkraft der Schraubendruckfeder 15 in der Freigabestellung
gehalten, und er wird durch Beaufschlagung des Kolbens 16 in die zum
Abrichten des Werkzeugs 7 erforderliche Spannstellung verschoben. Die axiale Ver
schiebung des Spannkonus 14 zwischen seiner wirksamen und seiner unwirksamen
Stellung kann bei rotierender Werkzeugspindel 1 durchgeführt werden.
Abweichend von dem in der Zeichnung dargestellten und vorstehend be
schriebenen Ausführungsbeispiel könnte der Spannkonus auch als hydraulisch
beaufschlagbarer Kolben ausgebildet sein.
Eine in Fig. 3 gezeigte abgewandelte Ausführungsform unterscheidet sich von
der in Fig. 1 gezeigten und vorstehend beschriebenen Werkzeugaufnahme durch die
Ausbildung der Blockiereinrichtung. Auf dem der inneren Umfangsfläche des
Flanschrings 10 gegenüberliegenden Umfangsfläche der Werkzeugspindel 1 ist eine
Dehnhülse 17 befestigt. Die Werkzeugspindel 1 ist ebenso wie bei der ersten Aus
führungsform mit einer konzentrischen Axialbohrung 18 versehen. In dieser Axial
bohrung ist ein Kolben 19 abgedichtet verschiebbar gelagert. Der Kolben 19 kann
von einem weiteren in der Axialbohrung 18 gelagerten Kolben 20 mit einer axial ge
richteten Kraft beaufschlagt werden. Die Axialbohrung 18 steht über zwei oder mehr
Radialbohrungen 21 mit der Ringkammer der Dehnhülse 17 in Verbindung. Der vor
dem Kolben 19 befindliche Bereich der Axialbohrung 18, die Radialbohrungen 21
und die Ringkammer der Dehnhülse 17 sind mit einem Druckmedium, vorzugsweise
Hydrauliköl gefüllt. Wenn der Kolben 19 von dem Kolben 20 mit einer axial gerichte
ten Kraft beaufschlagt und gemäß Fig. 3 nach links verschoben wird, dann wird das
in der Axialbohrung 18 befindliche Druckmedium von dem Kolben 19 verdrängt und
über die Radialbohrungen 21 in die Ringkammer der Dehnhülse 17 gedrückt. Infolge
dieser Druckbeaufschlagung weitet sich die Dehnhülse 17 in radialer Richtung auf,
bis sie an der inneren Umfangsfläche des Flanschrings 10 zur Anlage gelangt. Das
Werkzeug 7 wird demzufolge wie bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
in seiner zentrierten Stellung gegen Pendelbewegungen blockiert. Auch bei dieser
Ausführungsform kann die Betätigung des Kolbens 19 zum Blockieren bzw. Frei
geben des Werkzeugs bei rotierender Werkzeugspindel durchgeführt werden.
Claims (7)
1. Werkzeugaufnahme für ein zahnradförmiges Werkzeug zum Feinen von
gehärteten Zahnrädern, umfassend eine mit einer Werkzeugspindel drehfest ver
bundene Nabe, einen Tragring zum Abstützen des Werkzeugs, eine Kupplungs
einrichtung zum drehfesten Verbinden des Tragrings mit der Nabe, die Pendel
bewegungen des Tragrings ermöglicht, und eine Blockiereinrichtung, die zum Abrich
ten des Werkzeugs betätigbar ist, um den Tragring gegen Pendelbewegungen zu
blockieren, dadurch gekennzeichnet, daß in der Werkzeugspindel (1) Zentrier
elemente (13, 17) radial beweglich gelagert sind, die zur Blockierung des Tragrings
an einer Umfangsfläche des Tragrings (8, 10) zur Anlage bringbar sind, und daß eine
bei rotierender Werkzeugspindel (1) mittels Kraftbeaufschlagung antreibbare Einrück
einrichtung (14, 16, 19) vorgesehen ist, um die Zentrierelemente unter Krafteinleitung
zur Anlage am Tragring radial zu verschieben.
2. Werkzeugaufnahme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrückeinrichtung einen in der Werkzeugspindel (1) koaxial verschiebbar gelagerten
Spannkonus (14) umfaßt, der zur Krafteinleitung an Schrägflächen der Zentrierele
mente (13) zur Anlage bringbar ist.
3. Werkzeugaufnahme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in
der Werkzeugspindel ein auf den Spannkonus (14) einwirkender verschiebbar ge
lagerter und hydraulisch antreibbarer Kolben (16) angeordnet ist.
4. Werkzeugaufnahme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Spannkonus als hydraulisch antreibbarer Kolben ausgebildet ist.
5. Werkzeugaufnahme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zentrierelemente als hydraulisch betätigbare Dehnhülse (17) ausgebildet sind, und
daß die Krafteinleitung mittels eines kraftbeaufschlagbaren, verschiebbar gelagerten
Kolbens (19) über ein Druckmedium erfolgt.
6. Werkzeugaufnahme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung von einer Federscheibe (3) gebildet
ist.
7. Werkzeugaufnahme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Spannkonus (14) mit der Kraft einer Feder (15) in die Ausrückstellung vorgespannt
ist.
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