DE1000529B - Stirnkontaktierter MP-Kondensator - Google Patents
Stirnkontaktierter MP-KondensatorInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
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Description
- Stirnkontaktierter MP-Kondensator Die Erfindung betrifft stirnkontaktierte MP-Kondensatoren, bei denen also mindestens die eine Belegung von einer dünnen, auf eine Papierfolie aufgebrachten Metallschicht gebildet und diese Schicht durch auf die Stirnseite des Kondensatorwickels im allgemeinen aufgespritzte Zinkschichten kontaktiert wird. Um diese Kondensatoren gut imprägnieren zu können, wird das Zink vielfach nur auf einen Teil der Stirnseite gespritzt, damit das Imprägniermittel durch den frei gelassenen Teil der Stirnseite gut in das Innere des Wickels eindringen kann. Aufgabe der Erfindung ist es, die Kontaktsicherheit sowie die Symmetrie, die vor allem bei Hochfrequenzkondensatoren wichtig ist, zu erhöhen und trotzdem eine gute Durchimprägnierung des Kondensators zu gewährleisten. Zu diesem Zwecke wird die Stirnseite vollständig kontaktiert und außerdem werden zur Imprägnierung besondere Wege geschaffen, indem erfindungsgemäß die metallisierte Folie im unwirksamen Teil, d. h. dort, wo sie nicht als Dielektrikum wirksam ist, und die umhüllenden Papierlagen an entsprechenden Stellen perforiert werden. Dies kann in vorteilhafter Weise unmittelbar vor dem Wickeln durch ein Sägerad od. dgl. erfolgen, das die auf der Wickelmaschine der Wickelvorrichtung zugeführte Folie an ihrem Längsrand in regelmäßigen Abständen locht. Es gehört jedoch zur Erfindung, wenn erst der fertige Wickel dicht an seinen Stirnseiten radial durchbohrt wird.
- In Fig. i ist ein fertiger Kondensator gemäß der Erfindung im Schnitt gezeigt. Die eine Belegung des Kondensators wird durch die Metallschichten i gebildet, die auf die Dielektrikumschichten 2 insbesondere regenerierfähig dünn aufgedampft sind. Die andere Belegung, die längs der Achse des Kondensatorwickels gegen die erste Wicklung versetzt ist, wird durch die Metallschichten 3 gebildet, die auf den D.ielektrikumfolien 4 aufgedampft sind. Außerdem besitzt der Kondensator noch zwei äußere nicht metallisierte Papierlagen 5, 6. Die Kontaktierung der Belegung i erfolgt nun in an sich bekannter Weise durch Aufspritzen od. dgl. einer Metallschicht 7, an die in geeigneter Weise der Anschlußdraht 8 angelötet ist. In entsprechender Weise ist die Belegung 3 durch die aufgespritzte Kontaktschicht 9 kontaktiert, an die wiederum der Anschlußdraht io angelötet ist. Wird nun die ganze Stirnseite des Kondensatorwickels mit den Kontaktschichten 7, 9 versehen, so bereitet die einwandfreie DurchimprägtÜerung des Kondensatorwickels Schwierigkeiten. Zu diesem Zweck sind gemäß der Erfindung die Dielektrikumlagen 2, 4 und die umhüllenden Papierlagen 5, 6 an den Rändern, an denen die Lagen 2, 4 dielektrisch nicht wirksam sind, durchbohrt (s. die Durchbohrungen 1i, 12 am linken bzw. rechten Rand des Wickels). Die Durchbohrungen können, wie schon oben gesagt, vor dem Wickeln vorgenommen werden, z. B. durch ein Zahnrad od. dgl., das mit seinen Zähnen die Folie in regelmäßigen Abständen (s. Fig. 2a) oder in vorteilhafter Weise in unregelmäßigen Abständen (s. Fig. 2 b) durchbohren. Die Fig. 2 a und 2 b zeigen Ausschnitte derartiger perforierter Folien. In der Fig.2a ist 13 der metallfrei gelassene Rand der Dielektrikumfolie, die insbesondere aus Papier besteht, auf die die Metallschicht 14 regenerierfähig dünn aufgedampft ist. Dicht an der rechten metallisierten Kante der Dielektrikumfolie, die später im Wickel durch die Stirnkontaktschicht 7 bzw. 9 kurzgeschlossen wird, sind die Durchbohrungen 12 angebracht, die später nach Herstellung des Wickels und seiner Stirnkontaktierung das Eindringen des Imprägniermittels in das Innere des Kondensatorwickelsgestatten. Sehr v orteilhaft ist es, wie in, Fig. 2 b dargestellt, das Durchbohren der Folie von der Drehung des Wickeldorns abhängig zumachen. In Fig. 2b ist wieder 13 der metallfrei gelassene Rand der Dielektrikumfolie und 14 der auf diese Folie aufgedampfte Metallbelag. An der rechten metallisierten Kante des Folienstreifens ist jeweils nach einer Viertelumdrehung des Wickeldorns ein Loch angebracht worden. Die Abstände dieser Löcher 12 wachsen dem zunehmenden Durchmesser des Kondensatorwickels entsprechend, wie dies in Fig.2b gezeigt ist.
- Wie aus Fig. i ersichtlich, genügt es bei dem in Fig. i gezeigten Aufbau des Kondensators, bei dem die die Belegungen tragenden Folien 2, 4 gegeneinander versetzt angeordnet sind, jeweils nur den einen Rand dieser Folie zu durchbohren. Werden diese Folien nicht gegeneinander versetzt, so ist es vorteilhaft, beide Ränder der Folie zu durchbohr, wie dies z. B. bei den Umhüllungslagen 5, 6 des Kondensators der Fall ist.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCFIE: i. Auf seiner ganzen Stirnseite mit einer Stirnkontaktschicht versehener und imprägnierter elektrischer MP-Kondensator, dadurch gekennzeichnet, daß die metallisierten Folien (2, q.) im unwirksamen Teil, d. h. dort, wo sie nicht als Dielektrikum wirksam sind, und die umhüllenden Papierlagen (5, 6) an entsprechenden Stellen perforiert sind.
- 2. Metallisierte Dielektrikumfolie für Kondensatoren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur der eine Rand (14) der Dielektrikumfolie, bis zu dem die Metallisierun.g reicht, mit einer Lochreihe (i i bzw. 12) versehen ist.
- 3. Dielektrikumfolie mit einem metallfreien Rand für Kondensatoren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der metallfreie Rand (13) als auch der metallisierte Rand (14) mit je einer Lochreihe versehen sind. .
- 4. Folie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Löcher gleich groß ist.
- 5. Folie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Löcher entsprechend der Zunahme des Wickeldurchmessers zunimmt.
- 6. Kondensator nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Wickel umhüllenden Isolierstofflagen (5, 6) an ihren beiden Rändern perforiert sind.
- 7. Verfahren zur Herstellung von Lochreihen an Folien nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochreihen vor oder insbesondere während des Wickelns in die Folie geschnitten werden. B. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die Folie jeweils nach Umdrehung des Wickeldorns um einen bestimmten Winkel, insbesondere um etwa 9o° ein Loch gebohrt wird (Fig. 2b).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES30518A DE1000529B (de) | 1952-10-02 | 1952-10-02 | Stirnkontaktierter MP-Kondensator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES30518A DE1000529B (de) | 1952-10-02 | 1952-10-02 | Stirnkontaktierter MP-Kondensator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1000529B true DE1000529B (de) | 1957-01-10 |
Family
ID=7480177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES30518A Pending DE1000529B (de) | 1952-10-02 | 1952-10-02 | Stirnkontaktierter MP-Kondensator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1000529B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0149761A3 (en) * | 1984-01-24 | 1985-09-04 | Siemens Aktiengesellschaft | Impregnated electrical capacitor |
-
1952
- 1952-10-02 DE DES30518A patent/DE1000529B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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