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Die
Erfindung bezieht sich auf einen Rahmenaufbau gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 für
ein Batterie angetriebenes Industriefahrzeug.
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6 zeigt
einen gattungsbildenden Rahmenaufbau gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1 für einen
Batterie angetriebenen Gabelstapler, der in
JP 05-254460 AA offenbart ist. Eine
vordere Querplatte
52 und eine hintere Querplatte
53 sind
jeweils mit den vorderen und hinteren Enden eines unteren Rahmens
51 verbunden.
Die vordere Querplatte
52 und die hintere Querplatte
53 sind
miteinander durch obere Seitenbalken
54 und untere Seitenbalken
55 verbunden.
Jeder untere Seitenbalken
55 hat einen L-förmigen Querschnitt.
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Die
oberen Seitenbalken 54 sind mit den Platten 52, 53 verschweißt. Die
unteren Seitenbalken 55 sind an den Platten 52, 53 durch
T-förmige
Verbindungsstücke
oder durch Flanschverbindungen (nicht gezeigt) befestigt. Ein Batterieraum 56 wird
durch die oberen Seitenbalken 54, die unteren Seitenbalken 55,
die vordere Querplatte 52 und die hintere Querplatte 53 begrenzt.
Eine Batterie (nicht gezeigt) ist in dem Batterieraum 56 untergebracht.
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Der
in 6 gezeigte Rahmenaufbau kann in einem Gabelstapler
verwendet werden. Wenn ein derartiger Gabelstapler einen Gegenstand
trägt,
wirkt eine hohe Spannung auf die Schweißpunkte des Rahmenaufbaus.
Die oberen Seitenbalken 54 verstärken den Rahmenaufbau, um der
Spannung entgegenzuwirken.
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Beim
Batteriewechsel wird die Batterie aus dem Batterieraum 56 herausgehoben.
Da die Batterie jedoch sehr schwer sein kann, ist das Herausheben
der Batterie beschwerlich. Alternativ kann die Batterie horizontal
aus dem Batterieraum 56 entfernt werden. In diesem Fall
muss jedoch einer der oberen Seitenbalken 54 entfernt werden.
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Das
Entfernen eines der oberen Seitenbalken 54 verursacht eine
größere Spannungsbeanspruchung
der Schweißpunkte
des anderen Seitenbalkens 54 und der Schweißpunkte
der unteren Seitenbalken 55. Demzufolge wird die Haltbarkeit
des Rahmenaufbaus verkürzt.
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Die
Batterie kann horizontal über
einen der oberen Seitenbalken 54 entfernt werden, was ein Entfernen
der oberen Seitenbalken 54 unnötig macht. Die Batterie muss
jedoch an einer relativ hohen Position lokalisiert sein, was die
Fahrposition des Benutzers erhöht.
Das heißt,
dass die Höhe
des Fahrersitzes demzufolge erhöht
ist. Der Kopfschutz oder das Schutzgitter des Gabelstaplers muss
ebenfalls angehoben werden. Eine höhere obere Führung des Gabelstaplers
behindert Arbeitsvorgänge
des Gabelstaplers im Inneren oder in Innenräumen.
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Demzufolge
ist es Aufgabe der Erfindung, einen Rahmenaufbau gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 für
ein Batterie angetriebenes Industriefahrzeug derart zu verbessern,
dass eine einfache Montage bzw. Demontage der Batterie ermöglicht wird.
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Die
Aufgabe wird mit einem Rahmenaufbau mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Der
erfindungsgemäße Rahmenaufbau
enthält
eine untere Platte, einen vorderen Rahmenabschnitt, einen hinteren
Rahmenabschnitt und einen Batterieraum. Der vordere Rahmenabschnitt
ist von dem hinteren Rahmenabschnitt beabstandet und der Batterieraum
ist zwischen dem vorderen Rahmenabschnitt und dem hinteren Rahmenabschnitt
angeordnet. Der Batterieraum hat eine Öffnung (Serviceöffnung)
an einer Seite des Rahmenaufbaus zur Aufnahme einer Batterie. Der
Rahmenaufbau hat ferner eine zusätzliche
Seitenverstrebung (Verbinder oder Seitenbalken) zum Verbinden des
vorderen Rahmenabschnitts mit dem hinteren Rahmenabschnitt. Die zusätzliche
Seitenverstrebung erstreckt sich entlang des Umfangs der Öffnung,
da sie so geformt ist, so dass sie um die Öffnung herumgeführt ist.
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Weitere
Gesichtspunkte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, die beispielhaft
den Erfindungsgedanken darstellen, deutlich.
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Die
Merkmale der Erfindung sind ausführlich in
den beigefügten
Ansprüchen
ausgeführt.
Die Erfindung wird zusammen mit Aufgabe und Vorteilen am Besten
mit Bezug auf folgende Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
zusammen mit den beigefügten
Zeichnungen verständlich.
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1 ist
eine Perspektivansicht von hinten rechts, die einen Bereich eines
Rahmenaufbaus gemäß der Erfindung
darstellt;
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2 ist
eine Perspektivansicht von hinten links, die den Rahmenaufbau aus 1 zeigt;
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3 ist
eine Seitenansicht, die einen rechten Seitenbalken des Rahmenaufbaus
aus 1 zeigt;
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4 ist
eine Perspektivteilansicht, die eine Verstärkung des Rahmenaufbaus aus 1 zeigt;
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5 ist
eine Seitenteilansicht, die den rechten Vorderabschnitt des Rahmenaufbaus
aus 1 zeigt; und
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6 ist
eine Perspektivansicht, die einen Rahmenaufbau des Stands der Technik
darstellt.
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Ein
erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
wird nun mit Bezug auf 1 bis 5 beschrieben.
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1 und 2 zeigen
den Rahmenaufbau eines Batterie angetriebenen Gabelstaplers. Der Rahmenaufbau
enthält
eine untere Platte 1. Ein vorderer Rahmenabschnitt 2 und
ein hinterer Rahmenabschnitt 3 sind an der unteren Platte 1 befestigt.
Der vordere Rahmenabschnitt 2 enthält eine vordere Querplatte 4,
ein Paar Seitenplatten 5 und ein Paar vordere Achsenplatten 6.
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Ein
Schutzblech 7 ist auf jeder Seite der vorderen Abschnitte
der unteren Platte 1 durch beispielsweise Verschweißen, Nieten,
Schrauben oder Bolzen befestigt. Jede vordere Achsenplatte 6 ist
an der inneren Fläche
des entsprechenden Schutzblechs 7 befestigt. Die vorderen
Achsenplatten 6 sind ebenfalls mit der oberen Fläche der
unteren Platte 1 und der vorderen Fläche der vorderen Querplatte 4 verschweißt. Jede
Seitenplatte 5 ist mit der oberen Fläche des entsprechenden Schutzblechs 7 und
mit der vorderen Querplatte 4 verschweißt oder befestigt. Die vordere
Querplatte 4 ist durch die Seitenplatten 5 und
die vorderen Achsenplatten 6 gestützt.
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Ein
Paar Neigungszylinderhalter 8 oder Verstellzylinder sind
in dem vorderen Abschnitt des Rahmenaufbaus angeordnet. Jeder Halter 8 enthält eine Stützplatte 8a.
Jede Stützplatte 8a ist
mit der entsprechenden Seitenplatte 5 und mit der entsprechenden vorderen
Achsenplatte 6 verschweißt. Mit anderen Worten ausgedrückt, ist
jeder Neigungszylinderhalter 8 zwischen der entsprechenden
Seitenplatte 5 und der entsprechenden vorderen Achsenplatten 6 angeordnet.
Eine vordere Stange 9 ist an jedem Schutzblech 7 angeschweißt. Die
untere Platte 1, die vordere Querplatte 4, die
Seitenplatten 5, die vorderen Achsenplatten 6 und
die Schutzbleche 7 begrenzen ein Paar Kästen 10. Die Kästen 10 sind
durch einen vorbestimmten Abstand beabstandet.
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Der
hintere Rahmenabschnitt 3 enthält eine hintere Querplatte 11,
eine hintere Achsenplatte 12, eine hintere Kastenplatte 13 und
einen Flüssigkeitsbehälter, in
diesem Fall einen Öltank 14.
Die hintere Achsenplatte 12 ist mit der hinteren Fläche der
hinteren Querplatte 11 verschweißt. Der Öltank 14 ist mit der
hinteren Fläche
der hinteren Querplatte 11 und mit dem rechten Ende der
hinteren Achsenplatte 12 verschweißt. Die hintere Kastenplatte 13 ist
mit der hinteren Fläche
der hinteren Querplatte 11 und mit der unteren Fläche der
hinteren Achsenplatte 12 verschweißt, um einen hinteren Kasten 13a zu
begrenzen. Die vorderen Kästen 10 und
der hintere Kasten 13a enthalten elektrische bzw. elektronische
Vorrichtungen, wie beispielsweise Motoren.
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Der
hintere Rahmenabschnitt 3 enthält ein Paar hintere Stangen 15.
Eine der hinteren Stangen 15 ist mit der oberen Fläche der
hinteren Achsenplatte 12 verschweißt. Die andere hintere Stange 15 ist an
einer Halterung 14a befestigt, die an der Seite des Öltanks 14 angeschweißt ist.
Die vorderen Stangen 9 und die hinteren Stangen 15 stützen eine
obere Führung
(nicht gezeigt). Ein Frontschutz (nicht gezeigt) ist vor der vorderen
Querplatte 4 angeordnet. Die vorderen Stangen 9 sind
mit den Seiten des Frontschutzes verschweißt.
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Der
vordere Rahmenabschnitt 2 und der hintere Rahmenabschnitt 3 sind
miteinander durch einen rechten Seitenbalken (Seitenverstrebung) 16 und
einen linken Seitenbalken (zusätzliche
Seitenverstrebung) 17 verbunden. Der rechte Seitenbalken 16 ist
nach unten gebogen und der linke Seitenbalken 17 ist im
Wesentlichen gerade. Der vordere Abschnitt des rechten Seitenbalkens 16 ist
mit der Seite der entsprechenden Seitenplatte 5 und mit
einem Ende der vorderen Querplatte 4 verschweißt. Der hintere
Abschnitt des rechten Seitenbalkens 16 ist mit der Halterung 14a und
mit einem Ende der hinteren Querplatte 11 verschweißt. Wie
in 2 gezeigt ist, ist der vordere Abschnitt des linken
Seitenbalkens 17 mit der entsprechenden Seitenplatte 5 verschweißt. Der
hintere Abschnitt des Seitenbalkens 17 ist mit der linken
Seite der hinteren Achsenplatte 12 verschweißt.
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Ein
Batterieraum 18 ist durch die untere Platte 1,
die vordere Querplatte 4, die hintere Querplatte 11,
den rechten Seitenbalken 16 und den linken Seitenbalken 17 begrenzt.
Der Batterieraum 18 hat eine Öffnung (Serviceöffnung) 18a,
die durch die vordere Querplatte 4, die hintere Querplatte 11 und
den rechten Seitenbalken 16 begrenzt ist. Der rechte Seitenbalken 16 ist
entlang der unteren Seite der Öffnung 18a gebogen.
Vorzugsweise sind Rollen 24 oder Walzen (4)
auf der oberen Fläche
der unteren Platte 1 angeordnet, die den Boden des Batterieraums 18 ausbildet.
Obgleich zwei Rollen 24 gezeigt sind, kann jede Anzahl
an Rollen verwendet werden. Statt der gezeigten länglichen
Rollen können
die Rollen 24 ferner Kugellager sein.
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Wie
in 1 und 3 gezeigt ist, enthält der rechte
Seitenbalken 16 einen Abschnitt, der sich horizontal entlang
der unteren Seite der Öffnung 18a erstreckt,
und vertikale Abschnitte, die sich entlang der Seiten der Öffnung 18a erstrecken.
Der rechte Seitenbalken 16 hat ebenfalls einen vorderen
Endabschnitt 19 und einen hinteren Endabschnitt, die sich
von den oberen Enden der vertikalen Abschnitte erstrecken. Der vordere
Endabschnitt 19 ist mit der entsprechenden Seitenplatte 5 verschweißt und in der
Nähe des
entsprechenden Neigungszylinderhalters 8 angeordnet.
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Eine
L-förmige
Verstärkung 20 ist
vorzugsweise an einem vorderen Eckabschnitt 16a des Seitenbalkens 16 befestigt.
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Wie
in 4 gezeigt ist, ist eine zweite Verstärkung 21 an
der Innenseite des rechten Seitenbalkens 16 befestigt.
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Die
zweite Verstärkung 21 ist
mit der oberen Fläche 1a der
unteren Platte 1 verschweißt. Die zweite Verstärkung 21 erstreckt
sich entlang der unteren Seite der Öffnung 18a. Die Dicke
der zweiten Verstärkung 21 ist
größer als
die der unteren Platte 1. Die Verstärkung 21 verstärkt die
Steifigkeit des rechten Seitenbalkens 16, um ein Verbiegen
zu verhindern. Die Länge
der Verstärkung 21 ist
im Wesentlichen die gleiche wie die der unteren Platte 1.
Die Verstärkung 21 enthält einen
Vorsprung 21a. Der Ort des Vorsprungs 21a ist
entsprechend dem Eckabschnitt 16a des rechten Seitenbalkens 16.
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Wie
in 5 gezeigt ist, ist der vordere Endabschnitt 19 über der
unteren Platte 1 an einer höheren Position, als die einer
vorderen Achse 22 angeordnet. Der vordere Endabschnitt 19 ist
ebenfalls zwischen der vorderen Querplatte 4 und dem entsprechenden,
Neigungszylinderhalter 8 angeordnet und erstreckt sich
in die Nähe
des Neigungszylinderhalters 8. So ist der vordere Endabschnitt 19 mit
der Seite der entsprechenden Seitenplatte 5 an einem Ort
in der Nähe
des entsprechenden Neigungszylinderhalters 8 befestigt,
der eine Kraft auf den vorderen Rahmenabschnitt 2 überträgt.
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Das
Kennzeichnende des zuvor beschriebenen Rahmenaufbaus eines Batterie
angetriebenen Industriefahrzeugs wird nun beschrieben.
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Der
rechte Seitenbalken 16 ist entlang der Öffnung 18a des Batterieraums 18 gekrümmt, der
einen einfachen Einbau und ein horizontales Entfernen der Batterie
aus dem Batterieraum 18 ermöglicht. Folglich kann der Batterieraum 18 eine
relativ niedrige Position haben und die Batterie 23 kann
außerdem
leicht ausgewechselt werden.
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Die
Batterie 23 gleitet auf den Rollen (nicht gezeigt), die
auf der Oberfläche
der unteren Platte 1 angeordnet sind und einen Wechsel
der Batterie 23 erleichtern. Es ist viel leichter, die
Batterie 23 horizontal gleiten zu lassen, als sie vertikal
hochzuheben.
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Der
beschriebene Rahmenaufbau kann in einem Batterie angetriebenen Gabelstapler
verwendet werden. In diesem Fall sind relativ schwere Bauteile wie
z. B. ein Gegengewicht und die Batterie 23 in dem hinteren
Rahmenabschnitt 3 und auf der unteren Platte 1 angeordnet.
Wenn der Gabelstapler einen Gegenstand trägt, wird die Ladung auf seinem
Mast und auf seiner Gabel von den Neigungszylindern über die
Neigungszylinderhalter 8 zu der unteren Platte 1 übertragen.
In diesem Fall wirkt auf die untere Platte 1 eine Kraft,
die die vordere Platte 2 und die hintere Platte 3 näher aneinander
bringt oder sie voneinander entfernt. Gleichzeitig wirkt auf den
unteren horizontalen Abschnitt des rechten Seitenbalkens 16 eine
Biegekraft. Die Verstärkung 21 erhöht jedoch
die Steifigkeit des Seitenbalkens 16 und ermöglicht dem rechten
Seitenbalken 16, der Kraft zu widerstehen.
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Eine
Kraft, die auf die Halter 8 wirkt, erzeugt ein Moment,
das den vorderen Rahmenabschnitt 2 nach vorne und nach
hinten relativ zum hinteren Rahmenabschnitt 3, zur unteren
Platte 1 und der vorderen Achse 22 bewegt. In
diesem Fall wird der Eckabschnitt 16a beansprucht. Der
Eckabschnitt 16a ist jedoch durch die Versteifungen 20, 21 und
den Vorsprung 21a verstärkt,
was die Steifigkeit des rechten Seitenbalkens 16 erhöht.
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Der
vordere Endabschnitt 19 des rechten Seitenbalkens 16 erstreckt
sich in Richtung der Neigungszylinderhalter 8. Die Neigungszylinderhalter 8 übertragen
eine Kraft auf den vorderen Rahmenabschnitt 2, wenn der
Gabelstapler einen Gegenstand anhebt oder senkt. Auf dem vorderen
Endabschnitt 19 der Seitenbalkens 16, der in der
Nähe der
Halter 8 angeordnet ist, wirkt daher eine Kraft. Dieses
reduziert die Kraft, die auf den Eckabschnitt 16a des rechten
Seitenbalkens 16 wirkt. Selbst wenn die Öffnung 18a für den Zugang
der Batterie 23 an einer relativ tiefen Position angeordnet
ist, ist die Steifigkeit des gesamten Rahmenaufbaus durch den rechten
Seitenbalken 16 und die Verstärkungen 20, 21 erhalten.
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Der
Rahmenaufbau des beschriebenen Ausführungsbeispiels hat die folgenden
Vorteile.
- (1) Die Batterie 23 kann
horizontal aus der Öffnung 18a entfernt
werden, die an einer relativ tiefen Position der rechten Seite des
Fahrzeugs angeordnet ist. Der rechte Seitenbalken 16 erstreckt sich
entlang der unteren Seite der Öffnung 18a des
Batterieraums 18, der die Steifigkeit des gesamten Rahmenaufbaus
erhält.
- (2) Der rechte Seitenbalken 16 ist mit der Verstärkung 21 befestigt,
die an der unteren Platte 1 angeordnet ist, die den Seitenbalken 16 entlang
der unteren Seite der Öffnung 18a verstärkt. Die
Steifigkeit des Rahmenaufbaus wird daher verbessert.
- (3) Der Eckabschnitt 16a des rechten Seitenbalkens 16 ist
durch die Verstärkung 20 und
durch den Vorsprung 21a der Verstärkung 21 verstärkt. Der
vordere Rahmenabschnitt 2 wird folglich nicht relativ zum
hinteren Rahmenabschnitt 3 und der unteren Platte 1 verformt.
Wenn sich die Belastung auf den Eckabschnitt 16a konzentriert,
ist der Eckabschnitt 16a in der Lage, der Beanspruchung zu
widerstehen.
- (4) Die Kraft auf der Gabel wird bei den Zylinderhaltern 8 auf
den Rahmenaufbau übertragen.
Der vordere Endabschnitt 19 des rechten Seitenbalkens 16 ist
in der Nähe
des entsprechenden Neigungszylinderhalters 8 angeordnet.
Der rechte Seitenbalken 16 nimmt die Ladung wirkungsvoll auf,
wenn der Gabelstapler einen Gegenstand trägt.
- (5) Der rechte Seitenbalken 16 ist entlang der unteren
Seite der Öffnung 18a geformt.
Die Steifigkeit des Rahmenaufbaus auf der rechten Seite wird durch
die gekrümmte
Form des Seitenbalkens 16 und der Verstärkungen 20, 21 verstärkt. Folglich
wird der dargestellte Rahmenaufbau nur durch kleine Änderung
am herkömmlichen
Rahmenaufbau erhalten. Insbesondere wird der dargestellte Rahmenaufbau
durch Hinzufügen
des rechten Seitenbalkens 16 zu einem herkömmlichen
Rahmenaufbau erhalten.
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Die
Verstärkung 21 ist
mit der rechten Seite der unteren Platte 1 befestigt. Die
Verstärkung 21 ist dicker
als die untere Platte 1 und verstärkt daher wirkungsvoll den
rechten Seitenbalken 16. Verglichen mit einem Fall, bei
dem die untere Platte 1 selbst verdickt wird, reduziert
das beschriebene Ausführungsbeispiel
die Kosten.
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Der
rechte Seitenbalken 16 ist entlang der Öffnung 18a geformt.
Wenn der Rahmenaufbau eine Kraft aufnimmt, wird eine große Belastung
nur an den gekrümmten
Abschnitten des rechten Seitenbalkens 16 erzeugt. Das Verstärken der
gekrümmten
Abschnitte des Seitenbalkens 16 garantiert daher die Festigkeit
des gesamten Rahmenaufbaus. Da der Abschnitt, der verstärkt werden
muss, begrenzt ist, ist die Verstärkung leicht zu erreichen und
nicht teuer.
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Die
Batterie 23 kann horizontal an einer relativ niedrigen
Position bewegt werden. Verglichen mit einem Fall, bei dem die Batterie
zum Wechseln angehoben werden muss, erleichtert das dargestellte
Ausführungsbeispiel
das Auswechseln der Batterien. Ferner ist die Sitzposition des Anwenders
komfortabel und der Kopfschutz ist nicht erhöht.
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Es
sollte für
den Fachmann offensichtlich sein, dass die Erfindung in jeder anderen
spezifischen Form, ohne den Schutzumfang gemäß den Ansprüchen zu verlassen, ausgeführt werden
kann. Insbesondere sollte dies dahingehend verstanden werden, dass
die Erfindung in den folgenden Formen ausgeführt werden kann.
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In
dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind
der rechte Seitenbalken 16 und die Verstärkungen 20, 21 separat
ausgebildet und zusammengebaut. Jedoch können der Seitenbalken 16 und
die Verstärkungen 20, 21 einstückig ausgebildet
sein.
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Die
Form des rechten Seitenbalkens 16 kann verändert sein.
Der vordere Endabschnitt 19 oder der hintere Endabschnitt
können
weggelassen werden. Alternativ kann der Winkel der Eckabschnitte
des Seitenbalkens 16 und der Verstärkung 20 anders als neunzig
Grad sein. Beispielsweise kann der Winkel fünfundvierzig Grad oder gekrümmt sein.
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Die
Verstärkung 20 kann
an jedem Abschnitt des rechten Seitenbalkens anders als an dem Eckabschnitt 16a befestigt
sein. Beispielsweise kann die Verstärkung 20 an der Außenseite
des hinteren Eckabschnitts des rechten Seitenbalkens 16 befestigt
sein. Diese erhöht
ferner die Steifigkeit des gesamten Rahmenaufbaus. Zusätzlich zu
dem Vorsprung 21a der Verstärkung 21 kann ein
anderer Vorsprung ausgebildet sein, der entsprechend zu dem hinteren
Eckabschnitt des rechten Seitenbalkens 16 ausgebildet ist.
Der hintere Vorsprung verstärkt
den hinteren Eckabschnitt des rechten Seitenbalkens 16.
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Die
untere Platte 1 kann durch Biegen einer einzigen Platte
geformt werden, um die Dicke der Platte 1 gleich der Verstärkung 21 zu
machen.
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Der
Ort der Verstärkung 21 und
der der Verstärkung 20 können gewechselt
werden.
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Bei
dem gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Öffnung 18a zum
Entfernen der Batterie 23 auf einer Seite des Rahmenaufbaus
ausgebildet. Jedoch kann die Öffnung 18a auf
beiden Seiten des Rahmenaufbaus ausgebildet sein. In diesem Fall
sind beide Seitenbalken 16, 17 geformt, um sich
entlang der unteren Seite der entsprechenden Öffnung zu erstrecken. Jeder
Seitenbalken 16, 17 ist durch die Verstärkungen 20, 21 verstärkt. Dieser
Aufbau erlaubt es, dass die Batterie 23 von jeder Seite
des Fahrzeugs entfernt werden kann.
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Der
Ort des vorderen Endabschnitts 19 ist nicht auf den in
dem Ausführungsbeispiel
gezeigten Ort beschränkt,
solange zumindest ein Teil des vorderen Endabschnitts 19 höher als
die vordere Achse 22 ist, oder in der Nähe des entsprechenden Neigungszylinderhalters 8 zwischen
der vorderen Querplatte 4 und dem Neigungszylinderhalter 8 angeordnet
ist. Der vordere Endabschnitt 19 kann den entsprechenden
Halter 8 überlappen.
In diesem Fall wird die Kraft auf den entsprechenden Halter 8 wirkungsvoller
durch den Seitenbalken 16 aufgenommen.
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Der
Rahmenaufbau der Erfindung kann in Industriefahrzeugen nicht nur
in Gabelstaplern verwendet werden.
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Ein
Rahmenaufbau für
ein Industriefahrzeug ist mit einer unteren Platte 1, einem
vorderen Rahmenabschnitt 2, einem hinteren Rahmenabschnitt 3 und
einem Batterieraum 18 bereitgestellt. Der vordere Rahmenabschnitt 2 ist
von dem hinteren Rahmenabschnitt 3 beabstandet. Der Batterieraum 18 ist
zwischen dem vorderen Rahmenabschnitt 2 und dem hinteren
Rahmenabschnitt 3 angeordnet. Der Batterieraum 18 hat
eine Öffnung 18a an
einer Seite des Rahmenaufbaus zur Aufnahme einer Batterie. Der Rahmenaufbau
hat ferner einen Seitenbalken 16 zum Verbinden des vorderen
Rahmenabschnitts mit dem hinteren Rahmenabschnitt. Der Seitenbalken 16 erstreckt
sich entlang des Umfangs der Öffnung 18a.