DE10005691A1 - Vorrichtung zum Ableiten und gleichzeitigen Auffangen von Urin und/oder Exkremente - Google Patents
Vorrichtung zum Ableiten und gleichzeitigen Auffangen von Urin und/oder ExkrementeInfo
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Abstract
Vorrichtung zur gleichzeitigen Ableitung und zum Auffangen von Urin und/oder Exkremente bei einem seine Notdurft verrichtenden Menschen bzw. einer behinderten Person mit künstlichem Darmausgang, die ihren Stomabeutel in aufrechter Körperhaltung rückspritzfrei und sauber entleeren möchte, bestehend aus einem mit einer Einlaßöffnung 39 aufweisenden, separaten, einstückigen, flexiblen Auffangschlauch 38, der während des Gebrauchs in einem einstückigen flexiblen, eine Einlaßöffnung 28 sowie eine Auslaßöffnung 29 aufweisenden asymmetrischen Haltetrichter 27, gehalten und aus diesem nach Beendigung der Notdurft nach unten herausgezogen wird. Während der separate Auffangschlauch 38 stets ein Einwegprodukt ist, besteht bezüglich des asymmetrischen Haltetrichters 27 grundsätzlich die Wahlmöglichkeit zwischen Einweg- und Mehrwegausführung. Denn aufgrund der erfinderischen Gestaltung bleibt der asymmetrische Haltetrichter stets vor Verunreinigungen bewahrt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Ableiten und
Auffangen von Urin und/oder Exkremente bei einem seine Notdurft
verrichtenden Menschen, bestehend aus einem asymmetrischen
Haltetrichter, mit einem eine Einlaßöffnung aufweisenden Einlaßbereich
und einem eine Auslaßöffnung aufweisenden Auslaßbereich sowie
einem separaten, flexiblen, einstückigen, wasserfesten, im
Einlaßbereich eine Einlaßöffnung aufweisenden Auffangschlauch, der
sich während des praktischen Gebrauchs in dem asymmetrischen
Haltetrichter befindet und nach Verrichtung der Notdurft aus denselben
nach unten herausgezogen wird.
Die Erfindung dient normal gesunden Menschen, die aus den
verschiedesten Gründen, so z. B. grundsätzlich im Stehen oder aber aus
Anlaß des Gesundheits-/Umweltschutzes (Wasserersparnis) urinieren
oder als Körperbehinderte einen Stomabeutel bzw. ihre Kock'sche
Tasche diskret entleeren wollen. Aufgrund der Fallhöhe und dem schwer
zu beeinflussenden Streuwinkel kommt es oft zu groben und feineren
Verspritzungen, die sich auch außerhalb der Toilettenschüssel oder auf
der Kleidung absetzen können.
Unter gleichzeitiger Verwendung eines Urineindickungsmittel ist die
Erfindung vorteilhaft geeignet, das anläßlich von Massenveranstaltungen
(love parade etc.) bisher nur unzureichend gelöste Toiletten-
Mangelproblem in den Griff zu bekommen, da einfache Sammel-
Container (ohne Anschluß an das städtische Abwassersystem) bereits
ausreichen, um die ggf. mit den eingedickten Fäkalien gefüllten
Auffangschläuche aufnehmen, transportieren und entsorgen zu können.
Einsickerungen ins Grundwasser von im Urin enthaltenen
Schadstoffen (Arzneimittel wurden bereits nachgewiesen!) kann auf
diese Weise wirksam vorgebeugt werden. Gleichzeitig ermöglicht die
Erfindung ein enormes Kosten/Wasser-Einsparpotenzial, wenn die im
häuslichen Bereich tagsüber im Zuge der Verrichtung der Kleinen
Notdurft abgesetzten Urinmengen nicht jedes Mal einzeln und mit
jedesmaliger Betätigung der Wassertaste, sondern statt dessen in dem
erfindugsgemäßen flexiblen Auffangschlauch bis Tagesende gesammelt
und dann in nur einem einzigen Spülvorgang entsorgt werden.
Aus der DE 43 43 789 C2 ist ein Urinableiter bekannt, der aus einem
beidseitig offenen, flexiblen Schlauch besteht, der aus einem sich zeitlich
verzögert in Wasser zumindest teilweise auflösenden Material gefertigt
ist.
Aus der DE 44 43 182 C2 ist eine weitere Vorrichtung zur Ableitung
von Urin bei einer seiner Notdurft verrichtenden, insbes. männlichen
Person bekannt. Diese Vorrichtung besteht aus einem flexiblen Schlauch,
der aus einem Flachbahnmaterial aus doppelgelegten Einzelblättern,
beispielsweise Papier, gefertigt und mit einem Haltebereich, einem
Einlaufbereich und einem Auslaufbereich versehen ist. Die Einzelblätter
sind in einer Vielzahl quasi endlos aneinandergereiht und an ihrer
gemeinsamen Vorderkante in einer längsverlaufenden Hohlkehle
einstückig miteinander verbunden.
Aus der US 4,608,046 ist eine Vorrichtung zum Ableiten von Urin bei
Frauen bekannt, bestehend aus einer an die Labia zu führenden Röhre.
Diese Röhre kann aus einem gewellten, flachen Bahnmaterial
zusammengerollt werden, sie ist flexibel und paßt sich entsprechend
dem Anwendungsfall an.
Die zuvor zitierten Erfindungen sowie weitere hier nicht benannte Urin/
Exkrementeableiter sind jeweils als beidseitig offene Durchlaufsysteme
konzipiert, wodurch ihre Verwendungsmöglichkeiten nicht allen
Bedürfnissen gerecht wird. So kann es ggf. aufgrund besonderer
Umstände durchaus erforderlich sein, Körperausscheidungen zunächst
aufzufangen.
Urinauffang- und Sammelvorrichtungen herkömmlicher Art, wie sie
z. B. im Krankenhausbereich Verwendung finden, weisen wegen ihrer
besonderen Konstruktion einen veralteten Stand der Technik auf und
eignen sich bekanntlich nicht für den mobilen Gebrauch unterwegs;
von daher stehen sie auch nicht in Wettbewerb mit der vorliegenden
Erfindung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfache, überaus
praktikable, kostengünstige, insbes. auch unterwegs unauffällig und
bequem mitzuführende Vorrichtung des tägl. Gebrauchs
bereitzustellen. Anläßlich von öffentlichen Groß-/
Massenveranstaltungen unter freiem Himmel gilt es, die Möglichkeiten
zur Verrichtung der Notdurft entscheidend zu verbessern sowie die
Anwendungsspreite und den Stand des Komfort der bisherigen Urin-
und/oder Exkrementableiter allgemein signifikant zu erhöhen.
Gelöst wird die Aufgabe, indem der aus 198 189 12 bekannte
asymmetrische Haltetrichter alternativ zur bekannten Lösung mit
einem separaten, einstückigen, flexiblen, wasserdichten
Auffangschlauch in der Weise bestückt wird, dass sich unterhalb der
Auslaßöffnung des Haltetrichters ein Auffangbereich und oberhalb der
Einlaßöffnung ein Überstand bildet, der, sobald er manschettenartig
zurückgeschlagen wird, den äußeren Mantel des asymmetrischen
Haltetrichter vollkommen überdeckt und ihn vor Verunreinigungen
bewahrt. Die gleiche Schutzwirkung übt der vorerwähnte speparate
Auffangschlauch auf den Innenbereich des asymmetrischen
Haltetrichter aus, so dass letzterer sowohl in Ein- als auch in
Mehrwegausführung denkbar ist.
Das den asymetrischen Haltetrichter manschettenartig überdeckende
flexible Material des separaten Auffangschlauchs paßt sich beim
Umfassen der Vorrichtung derselben nicht nur absolut widerstandslos
und formenmäßig an, sondern wirkt durch den Hand-/Haltekontakt
mit seiner Oberfläche zugleich als zuverlässiges Bremselement auf den
Auffangschlauch und verhindert dessen unbeabsichtigtes Entgleiten
aus dem asymmetrischen Haltetrichter.
Sofern der asymmetrische Haltetrichter, als Mehrwegprodukt zur
Verwendung kommt, ist er gegenüber einer Einwegausführung aus
einem beständigeren Material gefertigt. An seiner Vorderkante ist der
asymmetrische Haltetrichter einstückig umgebogen ausgebildet. Die
beiden in der Vorderkante umgebogenen Seitenteile des asymmetrischen
Haltetrichter sind an der Hinterkante zusammengeführt und durch
Verbindungsmittel, so z. B. einer Verbindungsnaht oder vorteilhaft mit
einer kostengünstigen Steckverbindung verbunden. Es sind jedoch auch
Druckknopf-, Klapp-, Klett-, punktuelle Klebestellen und dergleichen als
Verschlußalternativen vorgesehen.
Je nach Körpergröße des Benutzers können die Vorder- und
Hinterkante des gebrauchsfertig hergerichteten asymmetrischen
Haltetrichters gegeneinander gedrückt und damit sowohl die Einlaß-
wie auch die Auslaßöffnung des asymmetrischen Haltetrichters weit-
bzw. enggestellt werden. Dadurch ist ein stauloser Abfluß der
Körperausscheidungen in den flexiblen Auffangschlauch gewährleistet.
Weitere vorteilhafte Maßnahmen sind in den Unteransprüchen
beschrieben. Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben; es zeigt:
Fig. 1 die Draufsicht auf einen planliegenden,
einstückigen in Steckverbindung konzipierten asymmetischen
Haltetrichter vor seiner Schließung.
Fig. 2 die Draufsicht auf einen separaten
asymmetrischen Haltetrichter in vollzogener Steckverbindung
und eingeführtem separaten, einstückigen, flexiblen
Auffangschlauch, dessen oberer Teil noch nicht zur
Stülpmanschette über die Oberfläche des asymmetrischen
Haltetrichters ausgebildet und auch noch nicht überstülpt ist.
Fig. 3 bietet die Draufsicht auf einen länger als
breiten, rechteckigen, einstückigen, flexiblen, an seiner
Oberkante eine über seine gesamte Breite verlaufende
Einlaßöffnung aufweisenden Auffangschlauch.
Fig. 4 die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße,
gebrauchsfertig vorbereitete Vorrichtung zum Ableiten und
gleichzeitigem Auffangen von Urin und/oder Exkremente, bei
der als Verschlußkomponente die einfache, wirtschaftlich
vorteilhafte Steckverbindung zur Anwendung vorgesehen ist.
Der in der Fig. 1 dargestellte, noch planliegende, ungeschlossene,
einstückige, asymmetrische Haltetrichter 27 belegt eine
Ausführungsform, bei der die Verbindung der beiden Seitenteile 43, 43a
per Steckverbindung 34 vorgenommen wird. Der asymmetrische
Haltetrichter 27 besteht aus festerem Material als der flexible,
einstückige Auffangschlauch 38. Das hier vorgestellte Modell zeigt
die beiden als Widerlager 41, 42 ausgebildeten Stützzonen, die dem
asymmetrischen Haltetrichter 27 nach dessen Schließung maßgeblich
Halt verleihen.
Des weiteren wird gezeigt: konkaver Randverlauf 33, Trichteröffnung
29 unten, Steckschlitz 36 zum Einstecken der Steckzunge 34. Zur
Verhinderung einer unbeabsichtigten Öffnung des asymmetrischen
Haltetrichters 27 ist die Steckzunge 36 an ihrer Basis 34a
widerhakenförmig ausgebildet und hält die beiden Seitenteile 43, 43a,
gestützt auf das Widerlager 41 an der Hinterkante 31, 31a
zusammen, konkaver Rand-Verlauf 33.
Fig. 2 zeigt eine Seitendraufsicht auf den einstückigen, mit
seinen beiden Seitenteilen 43, 43a an der Hinterkante 31
zusammengeführten und per Steckverbindung 34 bereits geschlossenen,
asymmetrischen Haltetrichter 27 mit darin eingeführten, flexiblen,
einstückigen, noch nicht zur ganzen Breite entfalteten 48
Auffangschlauch 38, dessen Oberteil 46 über den konkaven
Randverlauf 33 herausragt, sowie dessen Unterteil 45, der aus der
unteren Auslaßöffnung 29 austritt und später den benötigten Füllraum
für Urin/Exkremente bildet. Die Steckverbindung ist erfolgt, indem
die Steckzunge 34 in ihrer ganzen Länge, inclusive der seitlichen
Widerhäckchen 34a, von außen bündig in den Steckschlitz 36
eingesteckt wird und sodann an dem inneren Seitenteil 43 anliegt.
Fig. 3 stellt einen länglichen, separaten, einstückigen, flexiblen
Auffangschlauch 38 dar, dessen Längenmaß jeweils so bemessen ist,
dass sich unterhalb der Auslaßöffnung 29 des Haltetrichters 27 ein
Austritt 45 des Auffangschlauchs 38 und oberhalb des konkaven
Randverlaufs 33 des Haltetrichters 27, ein überstehender Teil 46 des
Auffangschlauches 38 ergibt. Der untere, geschlossene Teil 45 des
Auffangschlauchs 38, der aus der Auslaßöffnung 29 des Haltetrichters
27 austritt, ist jeweils so dimensioniert, dass sich darin eine Füllmenge,
die dem maximalen Urin-/Exkrementenabgang eines normalen
Menschen bzw. der Füllmenge eines Stomabeutel bei seiner Entleerung
entspricht, ansammeln kann. Gleichfalls ist der obere Teil 46 so
dimensioniert, dass daraus eine Stülpmanschette 47 in Haltetrichterbreite
und Haltetrichterlänge mühelos formbar ist, während der mittlere Teil
49 den inneren Haltetrichterbereich abdeckt und so vor
Verunreinigungen schützt.
Fig. 4 veranschaulicht die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße,
zur Benutzung fertig hergerichtete Vorrichtung zur Ableitung und zum
gleichzeitigen Auffangen von Urin und/oder Exkremente bei einem seine
Notdurft verrichtenden Menschen bzw. bei einer Person mit einem
künstlichen Darmausgang, die ihren Stomabeutel bzw. Kock'sche
Tasche spritzfrei entleeren möchte.
Im einzelnen ist ferner abgebildet: Die aus dem oberen Teil 46 des
Auffangschlauch 38 geformte (hier schraffiert markierte)
Stülpmanschette 47, die den äußeren Mantel des asymmetrischen
Haltetrichters 27 überdeckt, so dass derselbe innen wie außen stets
gezielt vor Verunreinigungen bewahrt wird, der obere konkave Rand
33 des asymmetrischen Haltetrichter 27, sowie der den Füllraum
bildende, aus der Auslaßöffnung 29 nach unten austretende untere
Auffangschlauchbereich 45. Und Ziff. 28 zeigt die beim Gebrauch
(hier nicht abgebildet) dem Körper zugewandten Einlaßöffnungen 28, 39
sowohl des Haltetrichter 27 als auch des separaten, flexiblen
Auffangschlauch 38.
27
asymmetrischer Haltetrichter
28
Trichteröffnung, oben
29
Trichteröffnung, unten
30
Vorderkante d. Trichters
31
,
31
a Hinterkante
33
konkaver Rand
34
Steck(zungen)-Verbindung
34
a Widerhäkchen
36
Steckschlitz
38
separater Auffangschlauch
39
Schlauchöffnung
41
Widerlager
42
Stützzone
43
,
43
a Seitenteile
44
angedeuteter Auffangschlauchverlauf
45
unterer Bereich d. Auffangschlauchs
46
oberer Bereich d. Auffangschlauchs
47
Stülpmanschette
48
Falte
49
mittlerer Bereich d. Auffangschlauchs
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Ableiten und gleichzeitigen Auffangen
von Urin und/oder Exkremente bei einem seine Notdurft
verrichtenden Menschen, bestehend aus einem asymmetrischen
Haltetrichter 27 sowie einem separaten, einstückigen,
wasserfesten, länger als breiten, flexiblen Auffangschlauch 38 mit
einer in seinem oberen Einlaßbereich 46 aufweisenden
Einlaßöffnung 39, die sich über die gesamte Schlauchbreite
ausdehnt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der flexible, einstückige Auffangschlauch 38 mit seinem
äußeren, mittleren 49 Mantelbereich den gesamten Innenbereich
des asymmetrischen Haltetrichter 27 abdeckt, während der obere
Teil des flexiblen Auffangschlauches 38 als Stülpmanschette 47
zurückgeschlagen, die äußere Oberfläche des asymmetischen
Haltetrichter 27 übermantelt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das Material des einstückigen
Auffangschlauches 38 eine derartige Flexibilität aufweist, dass
es sich allen Gegebenheiten willig anpaßt und bei Bedarf zum
Zwecke des Verschließens ohne weiteres verknotbar ist.
4. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch
gekennzeichnet, dass die den asymmetrischen Haltetrichter 27
auf seiner Oberfläche überdeckende Stülpmanschette 47
vermittels des Anpressdruckes beim Haltevorgang ein
unbeabsichtigtes Herausziehen des separaten
Auffangschlauches 38 aus dem asymmetrischen Haltetrichter
27 verhindert.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass der flexible Auffangschlauch 38 bei
Bedarf mit einem Flüssigkeits-Eindickungsmittel präpariert sein
kann.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch
gekennzeichnet, dass der separate asymmetrische Haltetrichter
27 mittels eines kostengünstigen Steckverschlusses 34, im
"Do it yourself"-Verfahren bringbar ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6 dadurch
gekennzeichnet, dass der separate asymmetrische Haltetrichter
27 aus einem flexiblen, härterem Material als der separate,
einstückige Auffangschlauch 38 gefertigt ist.
8. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch
gekennzeichnet, dass eine stufenlose Weitstellung von Ein- und
Auslaßöffnung des asymmetrischen Haltetrichters 27 durch
gleichzeitigen Druck auf Vorder- 30 und Hinterkante 31,
31a einrichtbar und damit den individuellen Körpergrößen
bzw. Körperformen anpaßbar ist.
9. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen dadurch
gekennzeichnet, dass anstelle des separaten, flexiblen, nur eine
Einlaßöffnung aufweisenden Auffangschlauchs 38 ein solcher
aus gleichem Material in beidseitig offener Ausführung (nicht
dargestellt) verwendbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10005691A DE10005691A1 (de) | 2000-02-09 | 2000-02-09 | Vorrichtung zum Ableiten und gleichzeitigen Auffangen von Urin und/oder Exkremente |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10005691A DE10005691A1 (de) | 2000-02-09 | 2000-02-09 | Vorrichtung zum Ableiten und gleichzeitigen Auffangen von Urin und/oder Exkremente |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10005691A1 true DE10005691A1 (de) | 2001-08-23 |
Family
ID=7630327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10005691A Ceased DE10005691A1 (de) | 2000-02-09 | 2000-02-09 | Vorrichtung zum Ableiten und gleichzeitigen Auffangen von Urin und/oder Exkremente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10005691A1 (de) |
-
2000
- 2000-02-09 DE DE10005691A patent/DE10005691A1/de not_active Ceased
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