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DE10005691A1 - Vorrichtung zum Ableiten und gleichzeitigen Auffangen von Urin und/oder Exkremente - Google Patents

Vorrichtung zum Ableiten und gleichzeitigen Auffangen von Urin und/oder Exkremente

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Publication number
DE10005691A1
DE10005691A1 DE10005691A DE10005691A DE10005691A1 DE 10005691 A1 DE10005691 A1 DE 10005691A1 DE 10005691 A DE10005691 A DE 10005691A DE 10005691 A DE10005691 A DE 10005691A DE 10005691 A1 DE10005691 A1 DE 10005691A1
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DE
Germany
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funnel
flexible
asymmetrical
separate
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Ceased
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DE10005691A
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English (en)
Inventor
Heinz Roempke
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Individual
Original Assignee
Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K11/00Closets without flushing; Urinals without flushing; Chamber pots; Chairs with toilet conveniences or specially adapted for use with toilets
    • A47K11/12Urinals without flushing
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K11/00Closets without flushing; Urinals without flushing; Chamber pots; Chairs with toilet conveniences or specially adapted for use with toilets
    • A47K11/02Dry closets, e.g. incinerator closets
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/44Devices worn by the patient for reception of urine, faeces, catamenial or other discharge; Colostomy devices
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A50/00TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE in human health protection, e.g. against extreme weather
    • Y02A50/30Against vector-borne diseases, e.g. mosquito-borne, fly-borne, tick-borne or waterborne diseases whose impact is exacerbated by climate change

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Abstract

Vorrichtung zur gleichzeitigen Ableitung und zum Auffangen von Urin und/oder Exkremente bei einem seine Notdurft verrichtenden Menschen bzw. einer behinderten Person mit künstlichem Darmausgang, die ihren Stomabeutel in aufrechter Körperhaltung rückspritzfrei und sauber entleeren möchte, bestehend aus einem mit einer Einlaßöffnung 39 aufweisenden, separaten, einstückigen, flexiblen Auffangschlauch 38, der während des Gebrauchs in einem einstückigen flexiblen, eine Einlaßöffnung 28 sowie eine Auslaßöffnung 29 aufweisenden asymmetrischen Haltetrichter 27, gehalten und aus diesem nach Beendigung der Notdurft nach unten herausgezogen wird. Während der separate Auffangschlauch 38 stets ein Einwegprodukt ist, besteht bezüglich des asymmetrischen Haltetrichters 27 grundsätzlich die Wahlmöglichkeit zwischen Einweg- und Mehrwegausführung. Denn aufgrund der erfinderischen Gestaltung bleibt der asymmetrische Haltetrichter stets vor Verunreinigungen bewahrt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Ableiten und Auffangen von Urin und/oder Exkremente bei einem seine Notdurft verrichtenden Menschen, bestehend aus einem asymmetrischen Haltetrichter, mit einem eine Einlaßöffnung aufweisenden Einlaßbereich und einem eine Auslaßöffnung aufweisenden Auslaßbereich sowie einem separaten, flexiblen, einstückigen, wasserfesten, im Einlaßbereich eine Einlaßöffnung aufweisenden Auffangschlauch, der sich während des praktischen Gebrauchs in dem asymmetrischen Haltetrichter befindet und nach Verrichtung der Notdurft aus denselben nach unten herausgezogen wird.
Die Erfindung dient normal gesunden Menschen, die aus den verschiedesten Gründen, so z. B. grundsätzlich im Stehen oder aber aus Anlaß des Gesundheits-/Umweltschutzes (Wasserersparnis) urinieren oder als Körperbehinderte einen Stomabeutel bzw. ihre Kock'sche Tasche diskret entleeren wollen. Aufgrund der Fallhöhe und dem schwer zu beeinflussenden Streuwinkel kommt es oft zu groben und feineren Verspritzungen, die sich auch außerhalb der Toilettenschüssel oder auf der Kleidung absetzen können.
Unter gleichzeitiger Verwendung eines Urineindickungsmittel ist die Erfindung vorteilhaft geeignet, das anläßlich von Massenveranstaltungen (love parade etc.) bisher nur unzureichend gelöste Toiletten- Mangelproblem in den Griff zu bekommen, da einfache Sammel- Container (ohne Anschluß an das städtische Abwassersystem) bereits ausreichen, um die ggf. mit den eingedickten Fäkalien gefüllten Auffangschläuche aufnehmen, transportieren und entsorgen zu können.
Einsickerungen ins Grundwasser von im Urin enthaltenen Schadstoffen (Arzneimittel wurden bereits nachgewiesen!) kann auf diese Weise wirksam vorgebeugt werden. Gleichzeitig ermöglicht die Erfindung ein enormes Kosten/Wasser-Einsparpotenzial, wenn die im häuslichen Bereich tagsüber im Zuge der Verrichtung der Kleinen Notdurft abgesetzten Urinmengen nicht jedes Mal einzeln und mit jedesmaliger Betätigung der Wassertaste, sondern statt dessen in dem erfindugsgemäßen flexiblen Auffangschlauch bis Tagesende gesammelt und dann in nur einem einzigen Spülvorgang entsorgt werden.
Aus der DE 43 43 789 C2 ist ein Urinableiter bekannt, der aus einem beidseitig offenen, flexiblen Schlauch besteht, der aus einem sich zeitlich verzögert in Wasser zumindest teilweise auflösenden Material gefertigt ist.
Aus der DE 44 43 182 C2 ist eine weitere Vorrichtung zur Ableitung von Urin bei einer seiner Notdurft verrichtenden, insbes. männlichen Person bekannt. Diese Vorrichtung besteht aus einem flexiblen Schlauch, der aus einem Flachbahnmaterial aus doppelgelegten Einzelblättern, beispielsweise Papier, gefertigt und mit einem Haltebereich, einem Einlaufbereich und einem Auslaufbereich versehen ist. Die Einzelblätter sind in einer Vielzahl quasi endlos aneinandergereiht und an ihrer gemeinsamen Vorderkante in einer längsverlaufenden Hohlkehle einstückig miteinander verbunden.
Aus der US 4,608,046 ist eine Vorrichtung zum Ableiten von Urin bei Frauen bekannt, bestehend aus einer an die Labia zu führenden Röhre. Diese Röhre kann aus einem gewellten, flachen Bahnmaterial zusammengerollt werden, sie ist flexibel und paßt sich entsprechend dem Anwendungsfall an.
Die zuvor zitierten Erfindungen sowie weitere hier nicht benannte Urin/­ Exkrementeableiter sind jeweils als beidseitig offene Durchlaufsysteme konzipiert, wodurch ihre Verwendungsmöglichkeiten nicht allen Bedürfnissen gerecht wird. So kann es ggf. aufgrund besonderer Umstände durchaus erforderlich sein, Körperausscheidungen zunächst aufzufangen.
Urinauffang- und Sammelvorrichtungen herkömmlicher Art, wie sie z. B. im Krankenhausbereich Verwendung finden, weisen wegen ihrer besonderen Konstruktion einen veralteten Stand der Technik auf und eignen sich bekanntlich nicht für den mobilen Gebrauch unterwegs; von daher stehen sie auch nicht in Wettbewerb mit der vorliegenden Erfindung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfache, überaus praktikable, kostengünstige, insbes. auch unterwegs unauffällig und bequem mitzuführende Vorrichtung des tägl. Gebrauchs bereitzustellen. Anläßlich von öffentlichen Groß-/­ Massenveranstaltungen unter freiem Himmel gilt es, die Möglichkeiten zur Verrichtung der Notdurft entscheidend zu verbessern sowie die Anwendungsspreite und den Stand des Komfort der bisherigen Urin- und/oder Exkrementableiter allgemein signifikant zu erhöhen.
Gelöst wird die Aufgabe, indem der aus 198 189 12 bekannte asymmetrische Haltetrichter alternativ zur bekannten Lösung mit einem separaten, einstückigen, flexiblen, wasserdichten Auffangschlauch in der Weise bestückt wird, dass sich unterhalb der Auslaßöffnung des Haltetrichters ein Auffangbereich und oberhalb der Einlaßöffnung ein Überstand bildet, der, sobald er manschettenartig zurückgeschlagen wird, den äußeren Mantel des asymmetrischen Haltetrichter vollkommen überdeckt und ihn vor Verunreinigungen bewahrt. Die gleiche Schutzwirkung übt der vorerwähnte speparate Auffangschlauch auf den Innenbereich des asymmetrischen Haltetrichter aus, so dass letzterer sowohl in Ein- als auch in Mehrwegausführung denkbar ist.
Das den asymetrischen Haltetrichter manschettenartig überdeckende flexible Material des separaten Auffangschlauchs paßt sich beim Umfassen der Vorrichtung derselben nicht nur absolut widerstandslos und formenmäßig an, sondern wirkt durch den Hand-/Haltekontakt mit seiner Oberfläche zugleich als zuverlässiges Bremselement auf den Auffangschlauch und verhindert dessen unbeabsichtigtes Entgleiten aus dem asymmetrischen Haltetrichter.
Sofern der asymmetrische Haltetrichter, als Mehrwegprodukt zur Verwendung kommt, ist er gegenüber einer Einwegausführung aus einem beständigeren Material gefertigt. An seiner Vorderkante ist der asymmetrische Haltetrichter einstückig umgebogen ausgebildet. Die beiden in der Vorderkante umgebogenen Seitenteile des asymmetrischen Haltetrichter sind an der Hinterkante zusammengeführt und durch Verbindungsmittel, so z. B. einer Verbindungsnaht oder vorteilhaft mit einer kostengünstigen Steckverbindung verbunden. Es sind jedoch auch Druckknopf-, Klapp-, Klett-, punktuelle Klebestellen und dergleichen als Verschlußalternativen vorgesehen.
Je nach Körpergröße des Benutzers können die Vorder- und Hinterkante des gebrauchsfertig hergerichteten asymmetrischen Haltetrichters gegeneinander gedrückt und damit sowohl die Einlaß- wie auch die Auslaßöffnung des asymmetrischen Haltetrichters weit- bzw. enggestellt werden. Dadurch ist ein stauloser Abfluß der Körperausscheidungen in den flexiblen Auffangschlauch gewährleistet.
Weitere vorteilhafte Maßnahmen sind in den Unteransprüchen beschrieben. Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben; es zeigt:
Fig. 1 die Draufsicht auf einen planliegenden, einstückigen in Steckverbindung konzipierten asymmetischen Haltetrichter vor seiner Schließung.
Fig. 2 die Draufsicht auf einen separaten asymmetrischen Haltetrichter in vollzogener Steckverbindung und eingeführtem separaten, einstückigen, flexiblen Auffangschlauch, dessen oberer Teil noch nicht zur Stülpmanschette über die Oberfläche des asymmetrischen Haltetrichters ausgebildet und auch noch nicht überstülpt ist.
Fig. 3 bietet die Draufsicht auf einen länger als breiten, rechteckigen, einstückigen, flexiblen, an seiner Oberkante eine über seine gesamte Breite verlaufende Einlaßöffnung aufweisenden Auffangschlauch.
Fig. 4 die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße, gebrauchsfertig vorbereitete Vorrichtung zum Ableiten und gleichzeitigem Auffangen von Urin und/oder Exkremente, bei der als Verschlußkomponente die einfache, wirtschaftlich vorteilhafte Steckverbindung zur Anwendung vorgesehen ist.
Der in der Fig. 1 dargestellte, noch planliegende, ungeschlossene, einstückige, asymmetrische Haltetrichter 27 belegt eine Ausführungsform, bei der die Verbindung der beiden Seitenteile 43, 43a per Steckverbindung 34 vorgenommen wird. Der asymmetrische Haltetrichter 27 besteht aus festerem Material als der flexible, einstückige Auffangschlauch 38. Das hier vorgestellte Modell zeigt die beiden als Widerlager 41, 42 ausgebildeten Stützzonen, die dem asymmetrischen Haltetrichter 27 nach dessen Schließung maßgeblich Halt verleihen.
Des weiteren wird gezeigt: konkaver Randverlauf 33, Trichteröffnung 29 unten, Steckschlitz 36 zum Einstecken der Steckzunge 34. Zur Verhinderung einer unbeabsichtigten Öffnung des asymmetrischen Haltetrichters 27 ist die Steckzunge 36 an ihrer Basis 34a widerhakenförmig ausgebildet und hält die beiden Seitenteile 43, 43a, gestützt auf das Widerlager 41 an der Hinterkante 31, 31a zusammen, konkaver Rand-Verlauf 33.
Fig. 2 zeigt eine Seitendraufsicht auf den einstückigen, mit seinen beiden Seitenteilen 43, 43a an der Hinterkante 31 zusammengeführten und per Steckverbindung 34 bereits geschlossenen, asymmetrischen Haltetrichter 27 mit darin eingeführten, flexiblen, einstückigen, noch nicht zur ganzen Breite entfalteten 48 Auffangschlauch 38, dessen Oberteil 46 über den konkaven Randverlauf 33 herausragt, sowie dessen Unterteil 45, der aus der unteren Auslaßöffnung 29 austritt und später den benötigten Füllraum für Urin/Exkremente bildet. Die Steckverbindung ist erfolgt, indem die Steckzunge 34 in ihrer ganzen Länge, inclusive der seitlichen Widerhäckchen 34a, von außen bündig in den Steckschlitz 36 eingesteckt wird und sodann an dem inneren Seitenteil 43 anliegt.
Fig. 3 stellt einen länglichen, separaten, einstückigen, flexiblen Auffangschlauch 38 dar, dessen Längenmaß jeweils so bemessen ist, dass sich unterhalb der Auslaßöffnung 29 des Haltetrichters 27 ein Austritt 45 des Auffangschlauchs 38 und oberhalb des konkaven Randverlaufs 33 des Haltetrichters 27, ein überstehender Teil 46 des Auffangschlauches 38 ergibt. Der untere, geschlossene Teil 45 des Auffangschlauchs 38, der aus der Auslaßöffnung 29 des Haltetrichters 27 austritt, ist jeweils so dimensioniert, dass sich darin eine Füllmenge, die dem maximalen Urin-/Exkrementenabgang eines normalen Menschen bzw. der Füllmenge eines Stomabeutel bei seiner Entleerung entspricht, ansammeln kann. Gleichfalls ist der obere Teil 46 so dimensioniert, dass daraus eine Stülpmanschette 47 in Haltetrichterbreite und Haltetrichterlänge mühelos formbar ist, während der mittlere Teil 49 den inneren Haltetrichterbereich abdeckt und so vor Verunreinigungen schützt.
Fig. 4 veranschaulicht die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße, zur Benutzung fertig hergerichtete Vorrichtung zur Ableitung und zum gleichzeitigen Auffangen von Urin und/oder Exkremente bei einem seine Notdurft verrichtenden Menschen bzw. bei einer Person mit einem künstlichen Darmausgang, die ihren Stomabeutel bzw. Kock'sche Tasche spritzfrei entleeren möchte.
Im einzelnen ist ferner abgebildet: Die aus dem oberen Teil 46 des Auffangschlauch 38 geformte (hier schraffiert markierte) Stülpmanschette 47, die den äußeren Mantel des asymmetrischen Haltetrichters 27 überdeckt, so dass derselbe innen wie außen stets gezielt vor Verunreinigungen bewahrt wird, der obere konkave Rand 33 des asymmetrischen Haltetrichter 27, sowie der den Füllraum bildende, aus der Auslaßöffnung 29 nach unten austretende untere Auffangschlauchbereich 45. Und Ziff. 28 zeigt die beim Gebrauch (hier nicht abgebildet) dem Körper zugewandten Einlaßöffnungen 28, 39 sowohl des Haltetrichter 27 als auch des separaten, flexiblen Auffangschlauch 38.
Bezugszeichen
27
asymmetrischer Haltetrichter
28
Trichteröffnung, oben
29
Trichteröffnung, unten
30
Vorderkante d. Trichters
31
,
31
a Hinterkante
33
konkaver Rand
34
Steck(zungen)-Verbindung
34
a Widerhäkchen
36
Steckschlitz
38
separater Auffangschlauch
39
Schlauchöffnung
41
Widerlager
42
Stützzone
43
,
43
a Seitenteile
44
angedeuteter Auffangschlauchverlauf
45
unterer Bereich d. Auffangschlauchs
46
oberer Bereich d. Auffangschlauchs
47
Stülpmanschette
48
Falte
49
mittlerer Bereich d. Auffangschlauchs

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Ableiten und gleichzeitigen Auffangen von Urin und/oder Exkremente bei einem seine Notdurft verrichtenden Menschen, bestehend aus einem asymmetrischen Haltetrichter 27 sowie einem separaten, einstückigen, wasserfesten, länger als breiten, flexiblen Auffangschlauch 38 mit einer in seinem oberen Einlaßbereich 46 aufweisenden Einlaßöffnung 39, die sich über die gesamte Schlauchbreite ausdehnt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible, einstückige Auffangschlauch 38 mit seinem äußeren, mittleren 49 Mantelbereich den gesamten Innenbereich des asymmetrischen Haltetrichter 27 abdeckt, während der obere Teil des flexiblen Auffangschlauches 38 als Stülpmanschette 47 zurückgeschlagen, die äußere Oberfläche des asymmetischen Haltetrichter 27 übermantelt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des einstückigen Auffangschlauches 38 eine derartige Flexibilität aufweist, dass es sich allen Gegebenheiten willig anpaßt und bei Bedarf zum Zwecke des Verschließens ohne weiteres verknotbar ist.
4. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die den asymmetrischen Haltetrichter 27 auf seiner Oberfläche überdeckende Stülpmanschette 47 vermittels des Anpressdruckes beim Haltevorgang ein unbeabsichtigtes Herausziehen des separaten Auffangschlauches 38 aus dem asymmetrischen Haltetrichter 27 verhindert.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Auffangschlauch 38 bei Bedarf mit einem Flüssigkeits-Eindickungsmittel präpariert sein kann.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass der separate asymmetrische Haltetrichter 27 mittels eines kostengünstigen Steckverschlusses 34, im "Do it yourself"-Verfahren bringbar ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass der separate asymmetrische Haltetrichter 27 aus einem flexiblen, härterem Material als der separate, einstückige Auffangschlauch 38 gefertigt ist.
8. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass eine stufenlose Weitstellung von Ein- und Auslaßöffnung des asymmetrischen Haltetrichters 27 durch gleichzeitigen Druck auf Vorder- 30 und Hinterkante 31, 31a einrichtbar und damit den individuellen Körpergrößen bzw. Körperformen anpaßbar ist.
9. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass anstelle des separaten, flexiblen, nur eine Einlaßöffnung aufweisenden Auffangschlauchs 38 ein solcher aus gleichem Material in beidseitig offener Ausführung (nicht dargestellt) verwendbar ist.
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