DE10005626A1 - Bereitstellung von Mitteln zur Aufnahme von Sprachsignalen und Kommunikationseinrichtung - Google Patents
Bereitstellung von Mitteln zur Aufnahme von Sprachsignalen und KommunikationseinrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Kleidungsstück (10, 20, 30, 40), in welches zur Aufnahme von Sprachsignalen ein Mikrophon (11, 21, 31, 41) integriert ist. Die Erfindung betrifft außerdem eine Kommunikationseinrichtung, aufweisend ein derartiges Kleidungsstück (10, 20, 30, 40) und eine Empfangseinrichtung (7, 23) für von dem Mikrophon (11, 21, 31, 41) aus Sprachsignalen erzeugte elektrische Signale.
Description
Die Erfindung betrifft die Bereitstellung von Mitteln zur
Aufnahme von Sprachsignalen und eine derartige Mittel aufwei
sende Kommunikationseinrichtung.
In vielen Bereichen der Technik gewinnt die Steuerung von Ge
rätschaften durch Sprache sowie die gezielte Aufnahme und
Speicherung von Sprachsignalen zunehmend an Bedeutung. Bei
spielsweise kommen in der Medizin bei chirurgischen Operatio
nen und interventionellen Eingriffen zur Einsparung von Per
sonal zunehmend Geräte zum Einsatz, welche durch Sprache ge
steuert werden. Um einem Operateur die Steuerung von Geräten
mittels Sprache zu ermöglichen, sind die Verwendung von we
nigstens einem Mikrophon zur Aufnahme und Umsetzung der
Sprachsignale in elektrische Signale sowie von Mitteln zur
Auswertung der umgesetzten Sprachsignale, beispielsweise in
Form eines Spracherkennungssystems, erforderlich. Die Aufnah
me der Sprachsignale kann beispielsweise mit Richtmikrophonen
erfolgen, welche in größerer Entfernung von dem Operateur an
geordnet werden können, um Behinderungen des Operateurs durch
die Mikrophone zu vermeiden. Derartige Richtmikrophone haben
sich jedoch in der Praxis nicht durchgesetzt, da die zusammen
mit den Sprachsignalen des Operateurs aufgenommenen Umge
bungsgeräusche eine eindeutige Spracherkennung schwierig ges
talten.
Am weitesten verbreitet zur Aufnahme von Sprachsignalen sind
sogenannte "Headsets", bei denen es sich um eine am Kopf ge
tragene Vorrichtung handelt, welche einen zum Mund der das
Headset tragenden Person geführten Bügel aufweist, an dessen
Ende ein Mikrophon angeordnet ist. Die Akzeptanz dieser Head
sets, insbesondere bei Chirurgen, ist aufgrund mangelnder Be
quemlichkeit jedoch gering.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einer Person
ein Mikrophon zur Aufnahme von Sprachsignalen derart zur Ver
fügung zu stellen, dass die Person das Mikrophon nicht als
störend empfindet.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch ein von
einer Person tragbares Kleidungsstück, in welches ein Mikro
phon integriert ist. Unter einer Integration eines Mikrophons
in ein Kleidungsstück wird dabei verstanden, dass sich das
Mikrophon im Inneren des Kleidungsstücks, z. B. zwischen zwei
Stoffbahnen, befindet. Das Mikrophon kann sich dabei in einer
für das Mikrophon vorgesehenen, beispielsweise mit einem
Reisverschluss oder mit Druckknöpfen verschließbaren, Tasche
befinden oder fest, also nicht abnehmbar, mit dem Kleidungs
stück verbunden sein, indem es z. B. in das Kleidungsstück
eingenäht ist. Das Mikrophon kann also erfindungsgemäß derart
in das Kleidungsstück integriert sein, dass das Mikrophon dem
Kleidungsstück, beispielsweise vor der Reinigung des Klei
dungsstückes, entnommen werden kann. Das Mikrophon kann aber
auch derart mit dem Kleidungsstück verbunden sein, dass das
Kleidungsstück zerstört oder beschädigt werden müsste, wollte
man das Mikrophon dem Kleidungsstück entnehmen. Dies ist vor
zugsweise dann der Fall, wenn das Kleidungsstück als Einmal
bekleidung konzipiert ist. Vorzugsweise weist das Mikrophon
eine Größe und einen Anbringungsort in dem Kleidungsstück
auf, dass ein Träger des Kleidungsstückes das Mikrophon
selbst beim Tragen des Kleidungsstückes nicht registriert.
Durch das Tragen eines solchen Bekleidungsstückes kann dem
nach ein Mikrophon in einfacher und in einer für den Träger
komfortablen Weise zur Verfügung gestellt werden.
Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung ist das Kleidungsstück zum Tragen in einem Operations
saal vorgesehen. Nach Varianten der Erfindung kann das Mikro
phon dabei in einen Mundschutz oder in ein Halstuch integ
riert sein. Insbesondere bei der Integration des Mikrophons
in ein Halstuch bietet es sich nach einer Variante der Erfin
dung an, das Mikrophon in Form eines Kehlkopfmikrophons aus
zuführen. Durch die Integration eines Mikrophons in einen
Mundschutz oder ein Halstuch oder ein anderes Kleidungsstück,
welches zum Tragen in einem Operationssaal vorgesehen ist,
kann also, was den Bereich der Medizin anbelangt, das Tragen
eines kaum akzeptierten Headsets durch einen Operateur ver
mieden werden. Der Mundschutz, das Halstuch als auch andere
zum Tragen im OP vorgesehene und mit einem Mikrophon versehe
ne Kleidungsstücke können dabei aus Sterilitätsgründen als
Einmalbekleidung konzipiert sein.
Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Klei
dungsstück an seiner Oberfläche wenigstens mit einem mit dem
Mikrophon elektrisch verbundenen Kontakt versehen ist. An
diesen oberflächlich angeordneten Kontakt kann ein mit einem
entsprechenden Gegenkontakt versehenes Kabel zur Übertragung
von von dem Mikrophon aus Sprachsignalen erzeugten elektri
schen Signalen zu einer mit dem Kabel kontaktierbaren Emp
fangseinrichtung angeschlossen werden. Nach einer anderen ka
belbehafteten Ausführungsform der Erfindung weist das Mikro
phon ein Verbindungskabel zur direkten Übertragung der von
dem Mikrophon aus den Sprachsignalen erzeugten elektrischen
Signale zu einer Empfangseinrichtung auf. Das Verbindungska
bel erstreckt sich dabei von dem Mikrophon durch eine Öffnung
des Kleidungsstückes aus dem Inneren des Kleidungsstückes
nach außen und ist vorzugsweise mit einem mit einer Empfang
seinrichtung verbindbaren Steckvorrichtung versehen. Die ka
belbehaftete Ausführung derartiger in ein Kleidungsstück in
tegrierter Mikrophone erweist sich als relativ störungssiche
re Variante zur Übertragung von aus Sprachsignalen erzeugten
elektrischen Signalen von dem Mikrophon zu einer Empfangsein
richtung.
Sollte sich die kabelbehaftete Übertragung von Signalen von
dem Mikrophon zu einer Empfangseinrichtung als störend in be
zug auf die Kabelführung erweisen, kann nach einer anderen
Ausführungsform der Erfindung an der Oberfläche des ein Mik
rophon aufweisenden Kleidungsstückes eine mit dem Mikrophon
elektrisch verbundene Sendeeinrichtung zur drahtlosen Über
tragung der von dem Mikrophon aus den Sprachsignalen erzeug
ten elektrischen Signale zu einer eine Empfangseinheit auf
weisenden Empfangseinrichtung angeordnet sein. Die Übertra
gung der Sprachsignale erfolgen dabei mittels signaltragender
Wellen.
Eine Variante der Erfindung sieht vor, dass das Mikrophon we
nigstens eine elektrische Filterschaltung zur Unterdrückung
von durch Störgeräusche hervorgerufenen Störsignalen auf
weist, welche in den von dem Mikrophon aus den Sprachsignalen
erzeugten elektrischen Signalen enthalten sind. Bei den Stör
geräuschen handelt es sich beispielsweise um Atemgeräusche,
Schluckgeräusche oder Geräusche infolge an dem Mikrophon vor
beigleitenden Stoffes, welche durch adaptive Filterschaltun
gen, z. B. RC-Filter, unterdrückt werden können. Die Filter
schaltungen schaffen dabei die Voraussetzung für eine eindeu
tige Erkennung der Sprachsignale.
Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst durch eine Kommu
nikationseinrichtung, welche ein Kleidungsstück mit integ
riertem Mikrophon und eine Empfangseinrichtung für die von
dem Mikrophon aus den Sprachsignalen erzeugten elektrischen
Signale aufweist. Die Empfangseinrichtung kann einerseits zum
Speichern der aus den Sprachsignalen erzeugten elektrischen
Signale vorgesehen sein. Andererseits kann die Empfangsein
richtung nach einer Variante der Erfindung zur Umsetzung der
aus den Sprachsignalen erzeugten elektrischen Signale in Sig
nale zur Steuerung von Gerätschaften vorgesehen sein. Zur
Speicherung der Sprachsignale kann ein einfaches, in einer
Aufnahmeeinheit aufgenommenes Speichermedium, z. B. eine Kas
sette oder eine Diskette, verwendet werden. Die Speicherung
kann jedoch auch mittels eines Spracherkennungssystems zur
Umsetzung von Sprachsignalen in geschriebene Worte erfolgen.
Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Kommunikationseinrichtung
zu einer eingriffsbegleitenden Befundung vorgese
hen ist, so dass die in geschriebene Worte umgesetzten
Sprachsignale, beispielsweise in einfacher Weise in einen
Arztbericht eingebunden werden können.
Nach einer Variante der Erfindung weist die Empfangseinrich
tung wenigstens eine elektrische Filterschaltung zur Unter
drückung von durch Störgeräusche hervorgerufenen Störsignalen
aufweist, welche in den von dem Mikrophon aus den Sprachsig
nalen erzeugten elektrischen Signale enthalten sind. Auf die
se Weise werden wiederum die Voraussetzungen geschaffen, dass
mit der Kommunikationseinrichtung eine eindeutige Spracher
kennung von Sprachsignalen erfolgen kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten
schematischen Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen medizinischen Arbeitsplatz aufweisend eine Kom
munikationseinrichtung mit einem Mikrophon, welches
in einen Mundschutz integriert ist,
Fig. 2 einen medizinischen Arbeitsplatz aufweisend eine Kom
munikationseinrichtung mit einem Kehlkopfmikrophon,
welches in ein Halstuch integriert ist,
Fig. 3 ein Operationshemd mit integriertem Mikrophon und
Fig. 4 einen Mundschutz mit integriertem Mikrophon und An
schlusskabel.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten medizinischen Arbeitsplatz handelt
es sich um einen chirurgischen Arbeitsplatz. Der schemati
siert dargestellte Arbeitsplatz weist einen Patientenlage
rungstisch 1, eine Anästhesieeinrichtung 2, einen Instrumen
tiertisch 3 und einen Geräteschrank 4 auf.
Der Patientenlagerungstisch 1 umfasst eine vertikal verstell
bare Hubsäule 5 und eine Patientenlagerungsplatte 6, auf wel
cher ein Patient P gelagert ist. An dem Patientenlagerungs
tisch 1 sind die Anästhesieeinrichtung 2, welche in an sich
bekannter, nicht dargestellter Weise Geräte zur Narkotisie
rung, Denarkotisierung und zur Überwachung der Lebensfunktio
nen des Patienten P aufweist, und der Instrumentiertisch 3,
welcher in nicht dargestellter Weise Instrumente, Applikato
ren und Operationsmaterial für den chirurgischen Eingriff an
dem Patienten P bereithält, angeordnet. In dem Geräteschrank
4 sind in nicht dargestellter, aber an sich bekannter Weise
medizinisch-technische Geräte, z. B. ein Ultraschallgerät,
eine Spül-Saug-Pumpensteuerung, ein Insufflator, ein HF-Gerät
und eine Kaltlichtquelle, aufgenommen, deren Applikatoren, z. B.
ein Ultraschallkopf, ein Spül-Saug-Applikator, ein In
sufflations-Applikator, ein HF-Skalpell und ein Kaltlicht,
welche mit den entsprechenden medizinisch technischen Geräten
über geeignete Verbindungsleitungen verbunden sind, auf dem
Instrumentiertisch 3 für einen an dem Arbeitsplatz arbeiten
den Chirurgen C bereitgehalten werden.
In dem Geräteschrank 4 ist außerdem ein Rechner 7 mit Ein
richtungen zur Speicherung digitaler Daten aufgenommen. Im
Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels handelt es sich
bei der Speichereinrichtung um eine in Fig. 1 schematisch an
gedeutete Festplatte 8. Der Rechner 7 ist mit den in dem Ge
räteschrank 4 aufgenommenen medizinisch technischen Geräten
sowie mit den medizinisch technischen Geräten der Anästhesie
einrichtung 2 derart verbunden, dass ein Datenaustausch zwi
schen dem Rechner 7 und den medizinisch technischen Geräten
möglich ist. Die Vernetzung des Rechners 7 mit den medizi
nisch-technischen Geräten des Arbeitsplatzes ermöglicht es
dem Chirurgen C unabhängig von weiterem Personal die Bedie
nung der medizinisch technischen Geräte selbst zentral vom
Patientenlagerungstisch 1 aus sprachgesteuert vorzunehmen.
Hierzu wird auf einem an den Rechner 7 angeschlossenen Sicht
gerät 9 ein Bedienmenü angezeigt, welches den einzelnen medi
zinischen Geräten zugeordnete Bedienpunkte enthält, welche
der Chirurg C sprachgesteuert anwählen kann, um durch weitere
Spracheingaben Einstellungen an den jeweiligen Geräten vornehmen
zu können. Die Anordnung des Sichtgerätes 9 sollte
vorzugsweise im Sichtfeld des Chirurgen C erfolgen.
Um die medizinisch technischen Geräte des medizinischen Ar
beitsplatzes sprachgesteuert bedienen zu können, weist der
Arbeitsplatz eine Kommunikationseinrichtung auf.
Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels umfasst die
Kommunikationseinrichtung einen von dem Chirurgen C getrage
nen Mundschutz 10, in den ein Mikrophon 11 integriert ist,
und eine Empfangseinrichtung zum Empfang und zur Auswertung
von von dem Mikrophon aus Sprachsignalen erzeugten, elektri
schen Signalen. Das Mikrophon 11 ist im Falle des vorliegen
den Ausführungsbeispiels zwischen zwei Stoffflächen des Mund
schutzes 10 eingenäht. Ein im Inneren, d. h. zwischen den
miteinander vernähten Stoffflächen des Mundschutzes 10 ver
laufendes Kabel ist zu einem elektrischen Kontakt 12 geführt,
welcher sich von außen zugänglich an der Oberfläche des Mund
schutzes 10 befindet. An den Kontakt 12 ist ein mit einem
entsprechenden Gegenkontakt 13 versehenes Kabel 14 ange
schlossen, welches zu dem Rechner 7 geführt ist, der im Falle
des vorliegenden Ausführungsbeispiels als Empfangseinrichtung
für die von dem Mikrophon 11 aus den Sprachsignalen des Chi
rurgen C erzeugten elektrischen Signale dient. Der mit einer
entsprechenden Software betriebene Rechner 7 kann dabei die
von dem Mikrophon 11 aus den Sprachsignalen des Chirurgen C
erzeugten elektrischen Signale in Bediensignale für das auf
dem Anzeigegerät 9 angezeigte Bedienmenü und in Steuersignale
für das jeweils aus dem Bedienmenü angewählte medizinisch-
technische Gerät umsetzen. Beispielsweise kann der Chirurg
sprachgesteuert die Kaltlichtquelle auswählen und anhand wei
terer Spracheingaben, beispielsweise die Kaltlichtquelle, an-
oder ausschalten.
Neben der Sprachsteuerung zur Bedienung der medizinisch-
technischen Geräte besteht aber auch die Möglichkeit, über
das Bedienmenü eine Speicherung der vom Chirurgen C gesprochenen
Worte zu bewirken, so dass beispielsweise eine ein
griffsbegleitende Befundung ermöglicht wird. Die Sprachsigna
le können dabei in digitaler Form auf der Festplatte 8 oder
auch auf anderen Speichermedien, beispielsweise auf Disketten
oder auf einem Band eines Bandlaufwerkes, zur späteren Wie
dergabe zwischengespeichert werden. Besonders vorteilhaft ist
es, wenn der Rechner 7 mit einer Spracherkennungssoftware be
trieben wird, so dass die von dem Chirurgen C gesprochenen
Worte direkt in geschriebene Worte umgesetzt werden können.
Der in Fig. 2 gezeigte medizinische Arbeitsplatz ist bis auf
die Kommunikationseinrichtung mit dem in Fig. 1 gezeigten me
dizinischen Arbeitsplatz identisch. Im Unterschied zu der in
Fig. 1 gezeigten Kommunikationseinrichtung weist die in Fig. 2
gezeigte Kommunikationseinrichtung ein von dem Chirurgen C
getragenes Halstuch 20 auf, in das ein Kehlkopfmikrophon 21
integriert ist. Das Kehlkopfmikrophon 21 ist vollständig in
das Halstuch 20 integriert, d. h. es ist von Stoff umhüllt,
im Inneren des Halstuches 20 angeordnet und somit nicht ohne
Zerstörung des Stoffes des Halstuches 20 durch eine Person
zugänglich. An der äußeren Oberfläche des Halstuches 20 ist
eine mit dem Mikrophon 21 verbundene Sendeeinrichtung 22 für
signaltragende Wellen angeordnet, welche die von dem Mikro
phon 21 aus den Sprachsignalen des Chirurgen C erzeugten e
lektrischen Signale drahtlos zu einer Empfangseinheit 23 ü
berträgt. Die Empfangseinheit 23 für signaltragende Wellen
ist mit dem Rechner 7 verbunden, welcher wiederum die aus den
Sprachsignalen erzeugten elektrischen Signale auswertet und
in Bediensignale für das Bedienmenü oder in Steuersignale zur
Ansteuerung der medizinisch technischen Geräte umsetzt.
Die Anordnung von Mikrophonen der Kommunikationseinrichtung
in im Operationssaal tragbare Kleidungsstücke, wie dem in Fig.
1 gezeigten Mundschutz, dem in Fig. 2 gezeigten Halstuch oder
einem in Fig. 3 gezeigten, mit einem Mikrophon 31 versehenen
OP-Hemd 30 hat den Vorteil, dass sich das Mikrophon zur Auf
nahme von Sprachsignalen in unmittelbarer Nähe des Spracherzeugungszentrums
einer ein derartiges Bekleidungsstück tra
genden Person befindet, ohne dass die Person das Tragen des
Mikrophons als unangenehm und störend empfindet.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführung eines Bekleidungsstückes
in Form eines Mundschutzes 40, bei dem das in den Mundschutz
40 integrierte Mikrophon 41 mit einem sich aus dem Mundschutz
40 durch eine Öffnung 42 erstreckenden Kabel 43 versehen ist.
Das Kabel 43 weist dabei eine derartige Länge auf, dass es
direkt an eine Empfangseinrichtung für die von dem Mikrophon
41 aus Sprachsignalen erzeugten elektrischen Signale an
schließbar ist.
Jedes der vorstehend beschriebenen Mikrophone bzw. jede der
beschriebenen Empfangseinrichtungen kann in nicht dargestell
ter Weise wenigstens eine elektrisch Filterschaltung zur Sig
nalverarbeitung aufweisen, um durch Störgeräusche hervorgeru
fene Störsignale zu unterdrücken, welche in den von einem
Mikrophon aus den Sprachsignalen erzeugten elektrischen Sig
nalen enthalten sind.
Claims (12)
1. Kleidungsstück aufweisend ein in das Kleidungsstück (10,
20, 30, 40) integriertes Mikrophon (11, 21, 31, 41).
2. Kleidungsstück nach Anspruch 1, welches zum Tragen in ei
nem Operationssaal vorgesehen ist.
3. Kleidungsstück nach Anspruch 1 oder 2, welches als Mund
schutz (10, 40) ausgebildet ist.
4. Kleidungsstück nach Anspruch 1 oder 2, welches als Hals
tuch (20) ausgebildet ist.
5. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dessen
Mikrophon ein Kehlkopfmikrophon (21) ist.
6. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, an dessen
Oberfläche wenigstens ein mit dem Mikrophon (11) elektrisch
verbundener Kontakt (12) angeordnet ist, an den ein mit einem
entsprechenden Gegenkontakt (13) versehenes Kabel (14) zur
Übertragung von von dem Mikrophon (11) aus Sprachsignalen er
zeugten elektrischen Signalen zu einer mit dem Kabel (14)
kontaktierbaren Empfangseinrichtung (7) anschließbar ist.
7. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dessen
Mikrophon (41) ein Verbindungskabel (43) zur Übertragung von
von dem Mikrophon (41) aus Sprachsignalen erzeugten elektri
schen Signalen zu einer Empfangseinrichtung aufweist, wobei
sich das Verbindungskabel (43) durch eine Öffnung (42) des
Kleidungsstückes (40) aus dem Inneren des Kleidungsstückes
(40) nach außen erstreckt.
8. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, welches
eine mit dem Mikrophon (21) elektrisch verbundene Sendeein
richtung (22) zur drahtlosen Übertragung von von dem Mikrophon
(21) aus Sprachsignalen erzeugten elektrischen Signalen
zu einer Empfangseinrichtung (7, 23) aufweist.
9. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dessen
Mikrophon (11, 21, 31, 41) wenigstens eine elektrische Fil
terschaltung zur Unterdrückung von durch Störgeräusche her
vorgerufenen, in von dem Mikrophon (21, 21, 31, 41) aus
Sprachsignalen erzeugten elektrischen Signalen enthaltenen
Störsignalen aufweist.
10. Kommunikationseinrichtung aufweisend ein Kleidungsstück
(10, 20, 30, 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und eine
Empfangseinrichtung (7, 23) für von dem Mikrophon (11, 21,
31, 41) aus Sprachsignalen erzeugte elektrische Signale.
11. Kommunikationseinrichtung nach Anspruch 10, dessen Emp
fangseinrichtung (7, 23) die von dem Mikrophon (11, 21, 31,
41) aus den Sprachsignalen erzeugten elektrischen Signale in
Steuersignale umsetzt.
12. Kommunikationseinrichtung nach Anspruch 10 oder 11, des
sen Empfangseinrichtung (7, 23) wenigstens eine elektrische
Filterschaltung zur Unterdrückung von durch Störgeräuschen
hervorgerufenen, in den von dem Mikrophon (11, 21, 31, 41)
aus den Sprachsignalen erzeugten elektrischen Signalen ent
haltenen Störsignalen aufweist.
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