DE10004376A1 - Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes auf Webmaschinen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes auf WebmaschinenInfo
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Abstract
Es soll, unter Beibehaltung des aus der Gewebeherstellung bekannten Fachbildeprozesses mittels Litzenrahmen, ein Dreher-Grundgewebe auf Webmaschinen hergestellt werden. DOLLAR A Die Aufgabe wird nach dem Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass als Fachbildemittel an sich bekannte Halblitzen mit Hebelitzen verwendet werden. DOLLAR A Die Webmaschine zur Verfahrensdurchführung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Fachbildemittel aus an sich bekannten Litzenrahmen 14, 15 in Kombination mit einer Vielzahl an sich bekannter Hebelitzen 14.1, 15.1 mit Halblitzen 21 bestehen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes nach den
Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch 1 und eine Webmaschine zur
Verfahrensdurchführung nach den Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch 4.
Bekannt ist aus der EP 0 534 629 B1 eine Webmaschine mit einem ersten Litzenrahmen und
einem zweiten Litzenrahmen, von denen jeder Litzenrahmen vertikal verschiebbar in
Schaftführungen der Webmaschine aufgenommen ist.
In mindestens einem der Litzenrahmen ist ein litzentragender Unterrahmen aufgenommen,
der in Richtung des Schussfadeneintrags innerhalb des z. B. ersten Litzenrahmens hin- und
herbewegbar aufgenommen ist.
Zur Ausführung der hin- und hergehenden Bewegung ist der Unterrahmen zusammen mit
einer in Schussrichtung verlaufenden Achse innerhalb des Litzenrahmens in Stützen des
Litzenrahmens verschiebbar aufgenommen.
Die Litzen des Unterrahmens bestehen abwechselnd aus kurzen und langen Litzen, wobei
jede kurze Litze eine leistenartige Form besitzt, deren freies Ende ein verdrehtes Kopfteil mit
einem Litzenauge zum Hindurchführen eines Dreherfadens aufweist.
Zur Herstellung eines Drehergewebes erfordert die bekannte Lösung einen relativ hohen
Bauaufwand, um neben dem der Ausführung des üblichen oszillierenden vertikalen
Bewegungsablaufs der wenigstens zwei Litzenrahmen eine dazu quer verlaufende
oszillierende hin- und hergehende Bewegung eines sogenannten Unterschaftrahmens zu
ermöglichen.
Bekannt ist aus der EP 0 369 S25 B1 ein Verfahren zum Herstellen eines Dreher- oder
Kreuzgewebes mit wenigstens einem Webschaft für die Steherfäden und zwei Webschäften
für die Dreherfäden. Auch bei dieser Ausführung ist der relativ hohe Bauaufwand nicht zu
verkennen.
Zur Herstellung fester Randkanten an Geweben ist aus DE 197 50 804 C1 eine
Dreherkantenvorrichtung bekannt, die aus zwei Hebelitzen besteht, welche Hebelitzen an
zwei wechselseitig bewegten Webschäften einer Webmaschine angeordnet sind.
Die Vorrichtung zum Bilden einer Dreherkante umfasst darüber hinaus eine Halblitze, die
von den Hebelitzen, entsprechend der Bewegung der Webschäfte, jeweils wechselweise
mitgenommen wird.
Die Halblitze besitzt zwei Schenkel, die an ihrem oberen Ende unter Bildung eines Kopfes
mit einer Öse zur Führung des Steherfadens zusammenlaufen.
Das Prinzip der Herstellung einer Dreherbindung für eine Dreherkante mit einer solchen
Dreherkantenvorrichtung ist bekannt, so dass an dieser Stelle nicht näher darauf eingegangen
werden muss.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes und
eine Webmaschine zu dessen Durchführung anzugeben, wonach unter Beibehaltung des aus
der Gewebeherstellung bekannten Fachbildeprozesses mittels wenigstens eines ersten und
eines zweiten Litzenrahmens ein Dreher-Grundgewebe herstellbar ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe nach dem Verfahren dadurch gelöst, dass als
Fachbildemittel an sich bekannte Halblitzen mit Hebelitzen nach der DE 197 50 804 C1 in
Kombination mit wenigstens zwei an sich bekannten Litzenrahmen verwendet werden.
Also anstelle der üblichen Weblitzen ist einer der wenigstens zwei Litzenrahmen mit einer
Vielzahl von ersten Hebelitzen für Halblitzen bestückt und der andere Litzenrahmen der
wenistens zwei Litzenrahmen ist mit der gleichen Vielzahl von zweiten Hebelitzen für die
Halblitzen bestückt.
In überraschender Weise hat sich nun gegenüber geäußerten Vorurteilen der Fachwelt
herausgestellt, dass die an sich bekannte Vorrichtung zum Bilden einer Dreherkante in ihrer
Mehrfachanordnung über die gewünschte Webbreite einer Webmaschine ein hervorragendes
Mittel zur Herstellung eines Drehergewebes ist.
In Verbindung mit Mitteln zur Aufrechterhaltung einer erforderlichen Spannung in der
sogenannten Steherfadenkette und der sogenannten Dreherfadenkette ermöglicht die
erfindungsgemäße Verwendung der bekannten Halblitzen mit Hebelitzen als Fachbildemittel
eine Leistungssteigerung bei der Herstellung von Dreher-Grundgeweben gegenüber dem
Stand der Technik von mehr als das Doppelte. War also nach dem Stand der Technik ein
Dreher-Grundgewebe von etwa 2400 mm Breite bei einer Maschinendrehzahl von etwa 200 Upm
erreichbar, wird mit der erfindungsgemäßen Lösung auf Luftdüsenwebmaschinen eine
Maschinendrehzahl von mehr als 450 Upm realisiert.
In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass die
Sollkettspannung der Steherfadenkette größer ist, als die Sollkettspannung der
Dreherfadenkette, und zwar entspricht die Sollkettspannung der Dreherfadenkette etwa der
Hälfte der Sollkettspannung der Steherfadenkette.
Zur Verfahrensdurchführung wird eine an sich bekannte Webmaschine verwendet, z. B. eine
Webmaschine mit fluidischem (Luft, Wasser) oder mechanischem Schussfadeneintragsmittel,
deren Fachbildemittel aus an sich bekannten Litzenrahmen bestehen, die erfindungsgemäß
mit einer Vielzahl an sich bekannter Halblitzen mit Hebelitzen kombiniert werden.
In einer anderen Webmaschine können erfindungsgemäß statt der Litzenrahmen die
Fachbildemittel aus einer an sich bekannten Jacquardeinrichtung in Kombination mit einer
Vielzahl an sich bekannter Halblitzen mit Hebelitzen bestehen.
Zum Längenausgleich in der Dreherfadenkette, die von einem separaten Dreherfaden-
Kettbaum über eine Streichwalze abgezogen wird, und zum Längenausgleich in der
Steherfadenkette, die von einem separaten Steherfadenkettbaum über die vorgenannte
Streichwalze abgezogen wird, ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die
Streichwalze über ihre Arbeitsbreite einen ersten Nocken besitzt, der auf die
Dreherfadenketten wirksam ist und dass die Streichwalze über ihre Arbeitsbreite, diametral
dem ersten Nocken gegenüberliegend, einen zweiten Nocken besitzt, der den
Längenausgleich in der Steherfadenkette bewirkt.
Der Längenausgleich zur Aufrechterhaltung der gewünschten konstanten Kettspannung
sowohl in der Dreherfadenkette als auch in der Steherfadenkette erfolgt dabei derart, dass die
Streichwalze mit einem Exzentertrieb wirkverbunden ist, wobei im Moment des
Webfachwechsels in der Steherfaden- und in der Dreherfadenkette wechselweise ein
Längenausgleich im Sinne der Aufrechterhaltung einer nahezu konstanten Zugspannung in
den beiden Ketten erfolgt.
Zur Überwachung der Zugspannung in der Dreher- und Steherfadenkette ist in dem Lauf der
jeweiligen Kette zwischen der Streichwalze und einem ersten Umlenkmittel der betreffenden
Kette wenigstens ein Kettspannungssensor zur Erfassung der jeweiligen Ist-Kettspannung
eingeordnet.
Der jeweils eine Spannungssensor steht mit der Programmsteuerung der Webmaschine
signalübertragend in Verbindung. In der Programmsteuerung erfolgt ein Soll-Istwert-
Vergleich der Kettspannungen von Dreherfadenkette und Steherfadenkette. Im Ergebnis des
jeweiligen Soll-Istwert-Vergleiches wird bei Abweichungen der vorgegebenen
Sollkettspannungen der Kettablassantrieb des betreffenden Kettbaumes entsprechend
angesteuert und die Kettspannung nachgeregelt. Diese Vorgehensweise ist bekannt und
insoweit nicht Gegenstand der erfindungsgemäßen Lösung.
Anstelle oder zusätzlich zu der direkten Erfassung der Kettspannung kann wenigstens ein
Spannungssensor im Bereich des fertigen Gewebes zwischen dem Bindepunkt des Gewebes
und einem ersten Mittel zur Gewebeumlenkung eingeordnet sein, der die Kettspannung
beider Ketten indirekt erfasst.
Auch dieser wenigstens eine Spannungssensor ist mit der Webmaschinensteuerung
signalübertragend verbunden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind zwischen der Streichwalze und den
Fachbildemitteln an geeigneter Stelle weitere die Ketten umlenkenden Mittel vorgesehen,
wobei für die Steherfadenkette u. a. die Schienen einer Kettwächtervorrichtung als
umlenkendes Mittel benutzt werden.
Anhand einer Zeichnungsfigur wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert.
Die schematisch dargestellte Webmaschine 1 umfasst erfindungsgemäß wenigstens einen
ersten Litzenrahmen 14 und einen zweiten Litzenrahmen 15, wobei jeweils der eine
Litzenrahmen 14 und der andere Litzenrahmen 15 zum Zwecke der Ausbildung eines
Webfaches 2.4 abwechselnd von nicht dargestellten Antriebsmitteln oszillierend vertikal
nach oben und unten bewegt wird. In dem Litzenrahmen 14 ist eine Vielzahl von ersten
Hebelitzen 14.1 einer aus dem DE-Patent 197 50 804 bekannten Dreherkantenvorrichtung
aufgenommen. Die gleiche Vielzahl von zweiten Hebelitzen 15.1 ist in dem Litzenrahmen 15
aufgenommen.
Jede erste und zweite Hebelitze 14.1, 15.1 arbeitet abwechselnd mit einer Halblitze 21
zusammen. Damit bilden die jeweiligen ersten und zweiten Hebelitzen 14.1, 15.1 zusammen
mit der jeweiligen Halblitze 21 in der Mehrfachanordnung innerhalb der Litzenrahmen 14, 15
die Mittel, die der Ausbildung eines Webfaches 2.4 beim Herstellen eines Dreher-
Grundgewebes 2 dienen.
Zur Verdeutlichung der erfindungsgemäßen Lösung sei noch einmal erwähnt, dass zur
Ausbildung des Webfaches 2.4 beim Herstellen eines Dreher-Grundgewebes 2 die
Fachbildemittel nicht aus Litzenrahmen mit einer Vielzahl von Weblitzen, sondern aus
wenigstens zwei Litzenrahmen bestehen, wobei in dem ersten Litzenrahmen 14 eine erste
Vielzahl und in dem zweiten Litzenrahmen 15 eine zweite Vielzahl von Hebelitzen 14.1, 15.1
mit Halblitzen 21 aufgenommen sind.
Nun ist aus der Praxis bekannt, dass bei Verwendung von zwei Hebelitzen 14.1, 15.1
zusammen mit einer Halblitze 21 als Dreherkantenvorrichtung der durch die Öse der
Halblitze 21 geführte Steherfaden 2.2 bei einem Fachwechsel eine weitaus größere
Entlastung hinsichtlich Zugspannung unterworfen ist, als der Dreherfaden 2.1.
Dementsprechend sieht die Webmaschine 1 erfindungsgemäß vor, dass die Streichwalze 6,
über welche zum einen von einem mit einem Kettablassantrieb 3.1 ausgerüsteter
Dreherfadenkettbaum 3 gelieferte Dreherfadenkette 2.1 und zum anderen von einem mit
einem Kettablassantrieb 4.1 ausgerüsteten Steherfadenkettbaum 4 gelieferte Steherfadenkette
2.2, zum Zwecke des Längungsausgleichs in der Dreher- und Steherfadenkette über die
Webbreite einen ersten Nocken 6.1 und einen zweiten, diametral dem ersten Nocken 6.1
gegenüberliegend angeordneten Nocken 6.2 besitzt.
Über den Nocken 6.1 ist die Dreherfadenkette 2.1 und über den Nocken 6.2 ist die
Steherfadenkette 2.2 geführt.
Bei Fachschluss bzw. bei der die Fachschlussposition durchlaufenden erfindungsgemäßen
Kombination ist naturgemäß eine Kettspannungsreduktion zu verzeichnen, die durch
geeignete, synchron zum Fachwechsel arbeitende Mittel ausgeglichen werden muss.
Ein geeignetes Mittel ist erfindungsgemäß die mit den Nocken 6.1, 6.2 ausgerüstete
Streichwalze, die ihrerseits über Koppelglieder 22 erfindungsgemäß mit einem mit der
Hauptantriebswelle 17 der Webmaschine 1 verbundenen Exzentertrieb 18 wirkverbunden ist.
Der Exzenter ist dabei so eingestellt, dass die Nocken 6.1, 6.2 bei Fachwechsel wechselweise
in einer der Ketten die aus der Reduktion der Zugspannung in den Ketten resultierende
Kettenlängung kompensieren.
1
Webmaschine
2
Dreher-Grundgewebe
2.1
Dreherfadenkette
2.2
Steherfadenkette
2.3
Schussfaden
2.4
Webfach
3
Dreherfaden
3.1
Kettablassantrieb
4
Steherfade
4.1
Kettablassantrieb
5
Warenbaum
6
Streichwalze
6.1
Nocken
6.2
Nocken
7
Spannungssensor
8
Spannungssensor
9
Spannungssensor
10
Umlenkwalze
10.1
Umlenkwalze
11
Umlenkwalze
12
Weblade
13
Webblatt
14
Litzenrahmen
14.1
Hebelitze mit Halblitzen
15
Litzenrahmen
15.1
Hebelitze mit Halblitzen
16
Webmaschinensteuerung
17
Hauptantriebswelle
18
Exzentertrieb
19
Einziehwalze
19.1. Einzelantrieb
19.1. Einzelantrieb
20
Kettwächtervorrichtung
20.1
Schienen
21
Halblitze
22
Koppelglieder
Claims (15)
1. Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes auf Webmaschinen, umfassend
Kett- und Schussfäden, wobei die Fäden flachen, rechteckigen Querschnitts sein können und
aus einem Polymer-Material bestehen können, wonach eine erste Webkette die
Dreherfadenkette und eine zweite Webkette die Steherfadenkette ist, welche Webketten
vorzugsweise von separaten Kettbäumen geliefert werden, wonach abwechselnd mit
aufeinander folgenden Schusseinträgen ein Webfach derart gebildet wird, dass der jeweilige
Dreherfaden den jeweiligen Steherfaden wechselweise von einer Seite des Steherfadens zu
dessen gegenüberliegender Seite und umgekehrt kreuzt, wobei die Dreherfäden transversal
bezüglich der Webebene nach oben und unten bewegt werden, während die Steherfäden
vertikal nach oben und unten bewegt werden, gekennzeichnet durch die Verwendung an
sich bekannter Halblitzen mit Hebelitzen als Fachbildemittel.
2. Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffs nach Patentanspruch 1, wonach in einer
Programmsteuerung der Webmaschine ein Soll-Istwert-Vergleich der Kettspannung für die
erste und zweite Webkette erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollkettspannung der
Steherfadenkette größer ist als die Sollkettspannung der Dreherfadenkette.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollkettspannung der
Dreherfadenkette etwa der Hälfte der Sollkettspannung der Steherfadenkette entspricht.
4. Webmaschine zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes nach den
Verfahrensmerkmalen der Ansprüche 1 und 2, umfassend
- - einen drehangetriebenen Dreherfaden-Kettbaum,
- - einen drehangetriebenen Steherfaden-Kettbaum,
- - eine drehangetriebene Warenabzugswalze,
- - Mittel zur Erfassung der Ist-Kettspannung,
- - Mittel zur Umlenkung der Webketten,
- - eine antriebsverbundene Weblade mit Webblatt,
- - antriebsverbundene Fachbildemittel,
- - Mittel zum Eintragen des Schussfadens in das Webfach und
- - eine Webmaschinensteuerung mit Mitteln zum Ausführen eines die Kettspannung betreffenden Soll-Istwert-Vergleiches,
5. Webmaschine zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes mit den Merkmalen des
Oberbegriffs von Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fachbildemittel aus einer
an sich bekannten Jacquardeinrichtung in Kombination mit einer Vielzahl an sich bekannter
Halblitzen (14.1; 15.1) mit Hebelitzen bestehen.
6. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur
Umlenkung der Webketten aus wenigstens einer Streichwalze (6) und weiteren zwischen der
Streichwalze (6) und den Fachbildemitteln (14, 14.1; 15, 15.1) angeordneten Mitteln
(10, 10.1; 11, 20.1) bestehen.
7. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine
Streichwalze (6) einen ersten Nocken (6.1.) zum Längenausgleich in der Dreherfadenkette
(2.1) und einen den ersten Nocken (6.1) diametral gegenüberliegend angeordneten zweiten
Nocken (6.2) zum Längenausgleich in der Steherfadenkette (2.2) besitzt.
8. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Zwangssteuerung der Streichwalze (6) durch einen mit der Hauptantriebswelle (17) der
Webmaschine (1) verbundenen Exzentertrieb (18) erfolgt.
9. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der
Streichwalze (6) und den Umlenkmitteln (10, 10.1; 11, 20.1) ein Spannungssensor (7) der
Dreherfadenkette (2.1) und ein Spannungssensor (8) der Steherfadenkette (2.2) zugeordnet
ist.
10. Webmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (10, 10.1, 11)
rotationssymmetrische Teile sind und dass die Mittel (20.1) die Schienen einer
Kettwächtervorrichtung (20) sind.
11. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur indirekten
Erfassung der Kettspannung ein weiterer Spannungssensor (9) im Bereich des fertigen
Gewebes (2) angeordnet ist.
12. Webmaschine nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die
Spannungssensoren (7, 8, 9) mit der Webmaschinensteuerung (16) signalübertragend
verbunden sind.
13. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Webkette
(2.1, 2.2) separate Umlenkmittel (10, 10.1; 11, 20.1) zugeordnet sind.
14. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Webmaschine
(1) fluidische Schussfadeneintragsmittel besitzt.
15. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Webmaschine
(1) mechanische Schussfadeneintragsmittel besitzt.
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