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DE10004376A1 - Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes auf Webmaschinen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes auf Webmaschinen

Info

Publication number
DE10004376A1
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Authority
DE
Germany
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leno
warp
chain
tension
thread
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE10004376A
Other languages
English (en)
Inventor
Adnan Wahhoud
Peter Czura
Josef Hehle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lindauer Dornier GmbH
Original Assignee
Lindauer Dornier GmbH
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Filing date
Publication date
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Priority to JP2001026358A priority patent/JP2001254242A/ja
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C7/00Leno or similar shedding mechanisms
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms
    • D03D49/10Driving the warp beam to let the warp off

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Abstract

Es soll, unter Beibehaltung des aus der Gewebeherstellung bekannten Fachbildeprozesses mittels Litzenrahmen, ein Dreher-Grundgewebe auf Webmaschinen hergestellt werden. DOLLAR A Die Aufgabe wird nach dem Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass als Fachbildemittel an sich bekannte Halblitzen mit Hebelitzen verwendet werden. DOLLAR A Die Webmaschine zur Verfahrensdurchführung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Fachbildemittel aus an sich bekannten Litzenrahmen 14, 15 in Kombination mit einer Vielzahl an sich bekannter Hebelitzen 14.1, 15.1 mit Halblitzen 21 bestehen.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes nach den Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch 1 und eine Webmaschine zur Verfahrensdurchführung nach den Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch 4.
Bekannt ist aus der EP 0 534 629 B1 eine Webmaschine mit einem ersten Litzenrahmen und einem zweiten Litzenrahmen, von denen jeder Litzenrahmen vertikal verschiebbar in Schaftführungen der Webmaschine aufgenommen ist.
In mindestens einem der Litzenrahmen ist ein litzentragender Unterrahmen aufgenommen, der in Richtung des Schussfadeneintrags innerhalb des z. B. ersten Litzenrahmens hin- und herbewegbar aufgenommen ist.
Zur Ausführung der hin- und hergehenden Bewegung ist der Unterrahmen zusammen mit einer in Schussrichtung verlaufenden Achse innerhalb des Litzenrahmens in Stützen des Litzenrahmens verschiebbar aufgenommen.
Die Litzen des Unterrahmens bestehen abwechselnd aus kurzen und langen Litzen, wobei jede kurze Litze eine leistenartige Form besitzt, deren freies Ende ein verdrehtes Kopfteil mit einem Litzenauge zum Hindurchführen eines Dreherfadens aufweist.
Zur Herstellung eines Drehergewebes erfordert die bekannte Lösung einen relativ hohen Bauaufwand, um neben dem der Ausführung des üblichen oszillierenden vertikalen Bewegungsablaufs der wenigstens zwei Litzenrahmen eine dazu quer verlaufende oszillierende hin- und hergehende Bewegung eines sogenannten Unterschaftrahmens zu ermöglichen.
Bekannt ist aus der EP 0 369 S25 B1 ein Verfahren zum Herstellen eines Dreher- oder Kreuzgewebes mit wenigstens einem Webschaft für die Steherfäden und zwei Webschäften für die Dreherfäden. Auch bei dieser Ausführung ist der relativ hohe Bauaufwand nicht zu verkennen.
Zur Herstellung fester Randkanten an Geweben ist aus DE 197 50 804 C1 eine Dreherkantenvorrichtung bekannt, die aus zwei Hebelitzen besteht, welche Hebelitzen an zwei wechselseitig bewegten Webschäften einer Webmaschine angeordnet sind.
Die Vorrichtung zum Bilden einer Dreherkante umfasst darüber hinaus eine Halblitze, die von den Hebelitzen, entsprechend der Bewegung der Webschäfte, jeweils wechselweise mitgenommen wird.
Die Halblitze besitzt zwei Schenkel, die an ihrem oberen Ende unter Bildung eines Kopfes mit einer Öse zur Führung des Steherfadens zusammenlaufen.
Das Prinzip der Herstellung einer Dreherbindung für eine Dreherkante mit einer solchen Dreherkantenvorrichtung ist bekannt, so dass an dieser Stelle nicht näher darauf eingegangen werden muss.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes und eine Webmaschine zu dessen Durchführung anzugeben, wonach unter Beibehaltung des aus der Gewebeherstellung bekannten Fachbildeprozesses mittels wenigstens eines ersten und eines zweiten Litzenrahmens ein Dreher-Grundgewebe herstellbar ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe nach dem Verfahren dadurch gelöst, dass als Fachbildemittel an sich bekannte Halblitzen mit Hebelitzen nach der DE 197 50 804 C1 in Kombination mit wenigstens zwei an sich bekannten Litzenrahmen verwendet werden. Also anstelle der üblichen Weblitzen ist einer der wenigstens zwei Litzenrahmen mit einer Vielzahl von ersten Hebelitzen für Halblitzen bestückt und der andere Litzenrahmen der wenistens zwei Litzenrahmen ist mit der gleichen Vielzahl von zweiten Hebelitzen für die Halblitzen bestückt.
In überraschender Weise hat sich nun gegenüber geäußerten Vorurteilen der Fachwelt herausgestellt, dass die an sich bekannte Vorrichtung zum Bilden einer Dreherkante in ihrer Mehrfachanordnung über die gewünschte Webbreite einer Webmaschine ein hervorragendes Mittel zur Herstellung eines Drehergewebes ist.
In Verbindung mit Mitteln zur Aufrechterhaltung einer erforderlichen Spannung in der sogenannten Steherfadenkette und der sogenannten Dreherfadenkette ermöglicht die erfindungsgemäße Verwendung der bekannten Halblitzen mit Hebelitzen als Fachbildemittel eine Leistungssteigerung bei der Herstellung von Dreher-Grundgeweben gegenüber dem Stand der Technik von mehr als das Doppelte. War also nach dem Stand der Technik ein Dreher-Grundgewebe von etwa 2400 mm Breite bei einer Maschinendrehzahl von etwa 200 Upm erreichbar, wird mit der erfindungsgemäßen Lösung auf Luftdüsenwebmaschinen eine Maschinendrehzahl von mehr als 450 Upm realisiert.
In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass die Sollkettspannung der Steherfadenkette größer ist, als die Sollkettspannung der Dreherfadenkette, und zwar entspricht die Sollkettspannung der Dreherfadenkette etwa der Hälfte der Sollkettspannung der Steherfadenkette.
Zur Verfahrensdurchführung wird eine an sich bekannte Webmaschine verwendet, z. B. eine Webmaschine mit fluidischem (Luft, Wasser) oder mechanischem Schussfadeneintragsmittel, deren Fachbildemittel aus an sich bekannten Litzenrahmen bestehen, die erfindungsgemäß mit einer Vielzahl an sich bekannter Halblitzen mit Hebelitzen kombiniert werden.
In einer anderen Webmaschine können erfindungsgemäß statt der Litzenrahmen die Fachbildemittel aus einer an sich bekannten Jacquardeinrichtung in Kombination mit einer Vielzahl an sich bekannter Halblitzen mit Hebelitzen bestehen.
Zum Längenausgleich in der Dreherfadenkette, die von einem separaten Dreherfaden- Kettbaum über eine Streichwalze abgezogen wird, und zum Längenausgleich in der Steherfadenkette, die von einem separaten Steherfadenkettbaum über die vorgenannte Streichwalze abgezogen wird, ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die Streichwalze über ihre Arbeitsbreite einen ersten Nocken besitzt, der auf die Dreherfadenketten wirksam ist und dass die Streichwalze über ihre Arbeitsbreite, diametral dem ersten Nocken gegenüberliegend, einen zweiten Nocken besitzt, der den Längenausgleich in der Steherfadenkette bewirkt.
Der Längenausgleich zur Aufrechterhaltung der gewünschten konstanten Kettspannung sowohl in der Dreherfadenkette als auch in der Steherfadenkette erfolgt dabei derart, dass die Streichwalze mit einem Exzentertrieb wirkverbunden ist, wobei im Moment des Webfachwechsels in der Steherfaden- und in der Dreherfadenkette wechselweise ein Längenausgleich im Sinne der Aufrechterhaltung einer nahezu konstanten Zugspannung in den beiden Ketten erfolgt.
Zur Überwachung der Zugspannung in der Dreher- und Steherfadenkette ist in dem Lauf der jeweiligen Kette zwischen der Streichwalze und einem ersten Umlenkmittel der betreffenden Kette wenigstens ein Kettspannungssensor zur Erfassung der jeweiligen Ist-Kettspannung eingeordnet.
Der jeweils eine Spannungssensor steht mit der Programmsteuerung der Webmaschine signalübertragend in Verbindung. In der Programmsteuerung erfolgt ein Soll-Istwert- Vergleich der Kettspannungen von Dreherfadenkette und Steherfadenkette. Im Ergebnis des jeweiligen Soll-Istwert-Vergleiches wird bei Abweichungen der vorgegebenen Sollkettspannungen der Kettablassantrieb des betreffenden Kettbaumes entsprechend angesteuert und die Kettspannung nachgeregelt. Diese Vorgehensweise ist bekannt und insoweit nicht Gegenstand der erfindungsgemäßen Lösung.
Anstelle oder zusätzlich zu der direkten Erfassung der Kettspannung kann wenigstens ein Spannungssensor im Bereich des fertigen Gewebes zwischen dem Bindepunkt des Gewebes und einem ersten Mittel zur Gewebeumlenkung eingeordnet sein, der die Kettspannung beider Ketten indirekt erfasst.
Auch dieser wenigstens eine Spannungssensor ist mit der Webmaschinensteuerung signalübertragend verbunden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind zwischen der Streichwalze und den Fachbildemitteln an geeigneter Stelle weitere die Ketten umlenkenden Mittel vorgesehen, wobei für die Steherfadenkette u. a. die Schienen einer Kettwächtervorrichtung als umlenkendes Mittel benutzt werden.
Anhand einer Zeichnungsfigur wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert.
Die schematisch dargestellte Webmaschine 1 umfasst erfindungsgemäß wenigstens einen ersten Litzenrahmen 14 und einen zweiten Litzenrahmen 15, wobei jeweils der eine Litzenrahmen 14 und der andere Litzenrahmen 15 zum Zwecke der Ausbildung eines Webfaches 2.4 abwechselnd von nicht dargestellten Antriebsmitteln oszillierend vertikal nach oben und unten bewegt wird. In dem Litzenrahmen 14 ist eine Vielzahl von ersten Hebelitzen 14.1 einer aus dem DE-Patent 197 50 804 bekannten Dreherkantenvorrichtung aufgenommen. Die gleiche Vielzahl von zweiten Hebelitzen 15.1 ist in dem Litzenrahmen 15 aufgenommen.
Jede erste und zweite Hebelitze 14.1, 15.1 arbeitet abwechselnd mit einer Halblitze 21 zusammen. Damit bilden die jeweiligen ersten und zweiten Hebelitzen 14.1, 15.1 zusammen mit der jeweiligen Halblitze 21 in der Mehrfachanordnung innerhalb der Litzenrahmen 14, 15 die Mittel, die der Ausbildung eines Webfaches 2.4 beim Herstellen eines Dreher- Grundgewebes 2 dienen.
Zur Verdeutlichung der erfindungsgemäßen Lösung sei noch einmal erwähnt, dass zur Ausbildung des Webfaches 2.4 beim Herstellen eines Dreher-Grundgewebes 2 die Fachbildemittel nicht aus Litzenrahmen mit einer Vielzahl von Weblitzen, sondern aus wenigstens zwei Litzenrahmen bestehen, wobei in dem ersten Litzenrahmen 14 eine erste Vielzahl und in dem zweiten Litzenrahmen 15 eine zweite Vielzahl von Hebelitzen 14.1, 15.1 mit Halblitzen 21 aufgenommen sind.
Nun ist aus der Praxis bekannt, dass bei Verwendung von zwei Hebelitzen 14.1, 15.1 zusammen mit einer Halblitze 21 als Dreherkantenvorrichtung der durch die Öse der Halblitze 21 geführte Steherfaden 2.2 bei einem Fachwechsel eine weitaus größere Entlastung hinsichtlich Zugspannung unterworfen ist, als der Dreherfaden 2.1.
Dementsprechend sieht die Webmaschine 1 erfindungsgemäß vor, dass die Streichwalze 6, über welche zum einen von einem mit einem Kettablassantrieb 3.1 ausgerüsteter Dreherfadenkettbaum 3 gelieferte Dreherfadenkette 2.1 und zum anderen von einem mit einem Kettablassantrieb 4.1 ausgerüsteten Steherfadenkettbaum 4 gelieferte Steherfadenkette 2.2, zum Zwecke des Längungsausgleichs in der Dreher- und Steherfadenkette über die Webbreite einen ersten Nocken 6.1 und einen zweiten, diametral dem ersten Nocken 6.1 gegenüberliegend angeordneten Nocken 6.2 besitzt.
Über den Nocken 6.1 ist die Dreherfadenkette 2.1 und über den Nocken 6.2 ist die Steherfadenkette 2.2 geführt.
Bei Fachschluss bzw. bei der die Fachschlussposition durchlaufenden erfindungsgemäßen Kombination ist naturgemäß eine Kettspannungsreduktion zu verzeichnen, die durch geeignete, synchron zum Fachwechsel arbeitende Mittel ausgeglichen werden muss. Ein geeignetes Mittel ist erfindungsgemäß die mit den Nocken 6.1, 6.2 ausgerüstete Streichwalze, die ihrerseits über Koppelglieder 22 erfindungsgemäß mit einem mit der Hauptantriebswelle 17 der Webmaschine 1 verbundenen Exzentertrieb 18 wirkverbunden ist. Der Exzenter ist dabei so eingestellt, dass die Nocken 6.1, 6.2 bei Fachwechsel wechselweise in einer der Ketten die aus der Reduktion der Zugspannung in den Ketten resultierende Kettenlängung kompensieren.
ZEICHNUNGS-LEGENDE
1
Webmaschine
2
Dreher-Grundgewebe
2.1
Dreherfadenkette
2.2
Steherfadenkette
2.3
Schussfaden
2.4
Webfach
3
Dreherfaden
3.1
Kettablassantrieb
4
Steherfade
4.1
Kettablassantrieb
5
Warenbaum
6
Streichwalze
6.1
Nocken
6.2
Nocken
7
Spannungssensor
8
Spannungssensor
9
Spannungssensor
10
Umlenkwalze
10.1
Umlenkwalze
11
Umlenkwalze
12
Weblade
13
Webblatt
14
Litzenrahmen
14.1
Hebelitze mit Halblitzen
15
Litzenrahmen
15.1
Hebelitze mit Halblitzen
16
Webmaschinensteuerung
17
Hauptantriebswelle
18
Exzentertrieb
19
Einziehwalze
19.1. Einzelantrieb
20
Kettwächtervorrichtung
20.1
Schienen
21
Halblitze
22
Koppelglieder

Claims (15)

1. Verfahren zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes auf Webmaschinen, umfassend Kett- und Schussfäden, wobei die Fäden flachen, rechteckigen Querschnitts sein können und aus einem Polymer-Material bestehen können, wonach eine erste Webkette die Dreherfadenkette und eine zweite Webkette die Steherfadenkette ist, welche Webketten vorzugsweise von separaten Kettbäumen geliefert werden, wonach abwechselnd mit aufeinander folgenden Schusseinträgen ein Webfach derart gebildet wird, dass der jeweilige Dreherfaden den jeweiligen Steherfaden wechselweise von einer Seite des Steherfadens zu dessen gegenüberliegender Seite und umgekehrt kreuzt, wobei die Dreherfäden transversal bezüglich der Webebene nach oben und unten bewegt werden, während die Steherfäden vertikal nach oben und unten bewegt werden, gekennzeichnet durch die Verwendung an sich bekannter Halblitzen mit Hebelitzen als Fachbildemittel.
2. Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffs nach Patentanspruch 1, wonach in einer Programmsteuerung der Webmaschine ein Soll-Istwert-Vergleich der Kettspannung für die erste und zweite Webkette erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollkettspannung der Steherfadenkette größer ist als die Sollkettspannung der Dreherfadenkette.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollkettspannung der Dreherfadenkette etwa der Hälfte der Sollkettspannung der Steherfadenkette entspricht.
4. Webmaschine zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes nach den Verfahrensmerkmalen der Ansprüche 1 und 2, umfassend
  • - einen drehangetriebenen Dreherfaden-Kettbaum,
  • - einen drehangetriebenen Steherfaden-Kettbaum,
  • - eine drehangetriebene Warenabzugswalze,
  • - Mittel zur Erfassung der Ist-Kettspannung,
  • - Mittel zur Umlenkung der Webketten,
  • - eine antriebsverbundene Weblade mit Webblatt,
  • - antriebsverbundene Fachbildemittel,
  • - Mittel zum Eintragen des Schussfadens in das Webfach und
  • - eine Webmaschinensteuerung mit Mitteln zum Ausführen eines die Kettspannung betreffenden Soll-Istwert-Vergleiches,
dadurch gekennzeichnet, dass die Fachbildemittel aus an sich bekannten Litzenrahmen (14; 15) in Kombination mit einer Vielzahl an sich bekannter Halblitzen (14.1; 15.1) mit Hebelitzen bestehen.
5. Webmaschine zum Herstellen eines Dreher-Grundgewebes mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fachbildemittel aus einer an sich bekannten Jacquardeinrichtung in Kombination mit einer Vielzahl an sich bekannter Halblitzen (14.1; 15.1) mit Hebelitzen bestehen.
6. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Umlenkung der Webketten aus wenigstens einer Streichwalze (6) und weiteren zwischen der Streichwalze (6) und den Fachbildemitteln (14, 14.1; 15, 15.1) angeordneten Mitteln (10, 10.1; 11, 20.1) bestehen.
7. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Streichwalze (6) einen ersten Nocken (6.1.) zum Längenausgleich in der Dreherfadenkette (2.1) und einen den ersten Nocken (6.1) diametral gegenüberliegend angeordneten zweiten Nocken (6.2) zum Längenausgleich in der Steherfadenkette (2.2) besitzt.
8. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangssteuerung der Streichwalze (6) durch einen mit der Hauptantriebswelle (17) der Webmaschine (1) verbundenen Exzentertrieb (18) erfolgt.
9. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Streichwalze (6) und den Umlenkmitteln (10, 10.1; 11, 20.1) ein Spannungssensor (7) der Dreherfadenkette (2.1) und ein Spannungssensor (8) der Steherfadenkette (2.2) zugeordnet ist.
10. Webmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (10, 10.1, 11) rotationssymmetrische Teile sind und dass die Mittel (20.1) die Schienen einer Kettwächtervorrichtung (20) sind.
11. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur indirekten Erfassung der Kettspannung ein weiterer Spannungssensor (9) im Bereich des fertigen Gewebes (2) angeordnet ist.
12. Webmaschine nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungssensoren (7, 8, 9) mit der Webmaschinensteuerung (16) signalübertragend verbunden sind.
13. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Webkette (2.1, 2.2) separate Umlenkmittel (10, 10.1; 11, 20.1) zugeordnet sind.
14. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Webmaschine (1) fluidische Schussfadeneintragsmittel besitzt.
15. Webmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Webmaschine (1) mechanische Schussfadeneintragsmittel besitzt.
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