DE10004152A1 - Fluorelastomerzusammensetzung - Google Patents
FluorelastomerzusammensetzungInfo
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Abstract
Es wird eine Fluorelastomerzusammensetzung beschrieben, welche umfaßt: (1) ein Fluorelastomer, das im wesentlichen aus Tetrafluorethylen-Einheiten, Perfluor(alkylvinylether)-Einheiten und eine Cyanogruppe enthaltenden Perfluorvinylether-Einheiten besteht, (2) ein bestimmtes Silan-Kopplungsmittel, (3) ein Vernetzungsmittel und (4) einen anorganischen Füllstoff. Diese Fluorelastomerzusammensetzung ermöglicht eine Verbesserung der Formbarkeit einer vernetzbaren Zusammensetzung, die einen von Kohlenstoffschwarz verschiedenen anorganischen Füllstoff enthält.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fluorelastomerzusam
mensetzung. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine ver
netzbare Zusammensetzung, die ein Fluorelastomer mit einer Cyano
gruppe als vernetzbare Gruppe, ein Vernetzungsmittel, einen anorga
nischen Füllstoff und eine Organosiliciumverbindung umfaßt.
Die offengelegte Japanische Patentveröffentlichung Nr. 8(1996)-
120144 beschreibt eine Fluorelastomerzusammensetzung, die ein Ter
polymer von Tetrafluorethylen, einem Perfluor(alkylvinylether) und
einem eine Cyanogruppe enthaltenden Perfluorvinylether der
allgemeinen Formel:
CF2=CFO(CF2)nOCF(CF3)CN (n: 2-5)
und als Vernetzungsmittel eine Bis(aminophenyl)-Verbindung der all
gemeinen Formel:
umfaßt, worin A eine Alkylidengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
oder eine Perfluoralkylidengruppe mit 1 mit 10 Kohlenstoffatomen ist
und X und Y jeweils eine Hydroxylgruppe oder eine Aminogruppe
sind.
Die offengelegte Japanische Patentveröffentlichung Nr. 9(1997)-
31284 beschreibt eine Fluorelastomerzusammensetzung, die ein Ter
polymer von Tetrafluorethylen, einem Perfluor(alkylvinylether) und
einem eine Cyanogruppe enthaltenden Perfluorvinylether und als
Vernetzungsmittel eine Bisamidoximverbindung der allgemeinen
Formel:
umfaßt; worin n eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist.
Diese vernetzbaren Zusammensetzungen sind vorzugsweise mit
Kohlenstoffschwarz gefüllt, wodurch ein Formteil mit besseren me
chanischen Eigenschaften bereitgestellt werden kann. Obwohl die ver
netzbaren Zusammensetzungen mit anderen anorganischen Füllstoffen
als Kohlenstoffschwarz gefüllt werden können, ergibt es sich, daß da
durch bei der Formbarkeit weniger erwünschte Ergebnisse als beim
Füllen mit Kohlenstoffschwarz erzielt werden können.
Die vorliegende Erfindung dient der Lösung des oben genannten
Problems, und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine durchschlagende Verbesserung der Formbarkeit einer vernetzba
ren Zusammensetzung zu erreichen, die ein Terpolymer von
Tetrafluorethylen, einem Perfluor(alkylvinylether) und einem eine
Cyanogruppe enthaltenden Perfluorvinylether, ein Vernetzungsmittel
und einen von Kohlenstoffschwarz verschiedenen, anorganischen
Füllstoff umfaßt.
Um die vorstehend genannte Aufgabe zu lösen, stellt die vorlie
gende Erfindung eine Fluorelastomerzusammensetzung bereit, welche
umfaßt:
- 1. Ein Fluorelastomer, das im wesentlichen aus Tetrafluorethylen- Einheiten, Perfluor(alkylvinylether)-Einheiten und eine Cyano gruppe enthaltenden Perfluorvinylether-Einheiten besteht, voraus gesetzt, daß die Alkylgruppe des Perfluor(alkylvinylethers) 1 bis 5 Kohlenstoffatome hat;
- 2. mindestens ein Silan-Kopplungsmittel, ausgewählt aus Verbindun
gen der nachstehenden allgemeinen Formeln (I) oder (II):
worin jeder Rest R eine Alkoxy- oder Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen ist, wobei die Alkoxy- oder Alkylgruppe eine Kette aufweist, in der mindestens eine Etherbindung enthalten sein kann, vorausgesetzt, daß mindestens zwei der Reste R Alkoxygrup pen sind, und
A eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, an die mindestens eine funktionelle Gruppe, ausgewählt aus einer Aminogruppe, einer Mercaptogruppe, einer Epoxygruppe, einer Vinylgruppe, einer Methacryloxygruppe und Halogenatomen, gebunden ist,
worin jeder Rest R eine Alkoxy- oder Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen ist, wobei die Alkoxy- oder Alkylgruppe eine Kette aufweist, in der mindestens eine Etherbindung enthalten sein kann, vorausgesetzt, daß mindestens zwei der Reste R Alkoxygrup pen sind,
R1 eine Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, die ge gebenenfalls eine Sulfidgruppe, eine Ethergruppe oder ein an eine Carbonylgruppe oder Sulfonylgruppe gebundenes Stickstoffatom enthält, wobei die Carbonyl- oder Sulfonylgruppe eine Kette auf weist, die gegebenenfalls den nachstehend definierten Rest RF ent hält,
B
oder eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung darstellt, die R1 direkt mit RF verbindet, und
RF eine Perfluoralkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist; - 3. ein Vernetzungsmittel und
- 4. einen anorganischen Füllstoff.
Es ist bevorzugt, daß das oben genannte Vernetzungsmittel eine
Verbindung ist, die durch eine der folgenden allgemeinen Formeln
(III) bis (VI) angegeben wird:
worin Y eine Alkylidengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine
Perfluoralkylidengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, eine
Gruppe der Formel -SO-, -O- oder -C(=O)- oder eine Kohlenstoff-
Kohlenstoff-Bindung ist, die zwei Benzolringe direkt miteinander
verbindet, und X eine Hydroxylgruppe oder eine Aminogruppe ist;
worin n eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist,
worin R2 H oder NH2 ist und n eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist;
und
worin R3 OH oder H ist und R4 H oder NH2 ist.
Der anorganische Füllstoff ist vorzugsweise mindestens eine Ver
bindung, die aus Titandioxid, Eisen(III)-oxid, Zinkoxid, Magnesium
oxid, Aluminiumoxid, Siliciumdioxid, Calciumsilicat, Aluminiumsili
cat, Magnesiumsilicat, Bariumsulfat, Calciumsulfat, Calciumcarbonat,
Magnesiumcarbonat und Bariumcarbonat ausgewählt ist.
Nachfolgend wird die erfindungsgemäße Fluorelastomerzusammen
setzung detailliert beschrieben.
Die Fluorelastomerzusammensetzung umfaßt ein Fluorelastomer,
eine bestimmte Organosiliciumverbindung, ein Vernetzungsmittel und
einen anorganischen Füllstoff.
Das Fluorelastomer ist ein Terpolymer von Tetrafluorethylen, ent
weder einem Perfluor(alkylvinylether) oder einem Perfluor(alkoxyal
kyvinylether) und einem eine Cyanogruppe enthaltenden Perfluorvinyl
ether, vorausgesetzt, daß die Alkyl- oder Alkoxygruppe des Perfluor(al
kylvinylethers) und des Perfluor(alkoxyalkylvinylethers) 1 bis 5 Koh
lenstoffatome hat. Es werden jene bevorzugt verwendet, die dadurch
erhalten werden, daß 50 bis 75 Mol-%, insbesondere 60 bis 75 Mol-%
Tetrafluorethylen und 49,8 bis 24,8 Mol-%, insbesondere 39,8 bis 24,8
Mol-% Perfluor(alkylvinylether) oder Perfluor(alkoxyalkylvinylether)
zusammen mit 0,2 bis 5 Mol-%, insbesondere 0,5 bis 2 Mol-% eines
eine Cyanogruppe enthaltenden Perfluorvinylethers als vernetzende
Monomereinheit copolymerisiert werden.
Als Perfluor(alkylvinylether) werden vorzugsweise Per
fluor(methylvinylether), Perfluor(ethylvinylether) oder Perfluor(pro
pylvinylether) verwendet. Als Perfluor(alkylvinylether) wird stärker
bevorzugt Perfluor(methylvinylether) verwendet.
Als Perfluor(alkoxyalkylvinylether) werden z. B.
CF2=CFOCF2CF(CF3)OCnF2n+1 (n: 1-5)
CF2=CFO(CF2)3OCnF2n+1 (n: 1-5)
CF2=CFOCF2CF(CF3)O(CF2O)mCnF2n+1 (n: 1-5 und m: 1-3) oder
CF2=CFO(CF2)2OCnF2n+1 (n: 1-5)
verwendet.
CF2=CFOCF2CF(CF3)OCnF2n+1 (n: 1-5)
CF2=CFO(CF2)3OCnF2n+1 (n: 1-5)
CF2=CFOCF2CF(CF3)O(CF2O)mCnF2n+1 (n: 1-5 und m: 1-3) oder
CF2=CFO(CF2)2OCnF2n+1 (n: 1-5)
verwendet.
Als eine Cyanogruppe enthaltender Perfluorvinylether werden z. B.
folgende Verbindungen verwendet:
CF2=CFO(CF2)nOCF(CF3)CN (n: 2-4)
CF2=CFO(CF2)nCN (n: 2-12)
in US-Patent Nr. 3 546 186 beschrieben
CF2=CFO(CF2CF(CF3)O)m(CF2)nCN (n: 2 und m: 1-5)
in US-Patent Nr. 4 138 426 beschrieben
CF2=CFO(CF2CF(CF3)O)m(CF2)nCN (n: 1-4 und m: 1-2)
in US-Patent Nr. 4 281 092 beschrieben und
CF2=CFO(CF2CF(CF3)O)nCF2CF(CF3)CN (n:0-4)
in US-Patenten Nr. 3 852 326 und 3 933 767 beschrieben.
CF2=CFO(CF2)nOCF(CF3)CN (n: 2-4)
CF2=CFO(CF2)nCN (n: 2-12)
in US-Patent Nr. 3 546 186 beschrieben
CF2=CFO(CF2CF(CF3)O)m(CF2)nCN (n: 2 und m: 1-5)
in US-Patent Nr. 4 138 426 beschrieben
CF2=CFO(CF2CF(CF3)O)m(CF2)nCN (n: 1-4 und m: 1-2)
in US-Patent Nr. 4 281 092 beschrieben und
CF2=CFO(CF2CF(CF3)O)nCF2CF(CF3)CN (n:0-4)
in US-Patenten Nr. 3 852 326 und 3 933 767 beschrieben.
Als Silan-Kopplungsmittel kann mindestens ein Silan-Kopplungs
mittel genannt werden, das aus Verbindungen ausgewählt ist, die durch
die nachstehenden allgemeinen Formeln (I) oder (II) angegeben wer
den:
worin jeder Rest R eine Alkoxy- oder Alkylgruppe mit 1 bis 5
Kohlenstoffatomen ist, wobei die Alkoxy- oder Alkylgruppe eine Kette
aufweist, in der mindestens eine Etherbindung enthalten sein kann,
vorausgesetzt, daß mindestens zwei der Reste R Alkoxygruppen sind,
und
A eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, an die mindestens eine funktionelle Gruppe, ausgewählt aus einer Amino gruppe, einer Mercaptogruppe, einer Epoxygruppe, einer Vinylgruppe, einer Methacryloxygruppe und Halogenatomen, gebunden ist,
A eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, an die mindestens eine funktionelle Gruppe, ausgewählt aus einer Amino gruppe, einer Mercaptogruppe, einer Epoxygruppe, einer Vinylgruppe, einer Methacryloxygruppe und Halogenatomen, gebunden ist,
worin jeder Rest R eine Alkoxy- oder Alkylgruppe mit 1 bis 5
Kohlenstoffatomen ist, wobei die Alkoxy- oder Alkylgruppe eine Kette
aufweist, in der mindestens eine Etherbindung enthalten sein kann,
vorausgesetzt, daß mindestens zwei der Reste R Alkoxygruppen sind,
R1 eine Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, die ge gebenenfalls eine Sulfidgruppe, eine Ethergruppe oder ein an eine Carbonylgruppe oder Sulfonylgruppe gebundenes Stickstoffatom enthält, wobei die Carbonyl- oder Sulfonylgruppe eine Kette aufweist, die gegebenenfalls den nachstehend definierten Rest RF enthält, B
R1 eine Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, die ge gebenenfalls eine Sulfidgruppe, eine Ethergruppe oder ein an eine Carbonylgruppe oder Sulfonylgruppe gebundenes Stickstoffatom enthält, wobei die Carbonyl- oder Sulfonylgruppe eine Kette aufweist, die gegebenenfalls den nachstehend definierten Rest RF enthält, B
oder eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung darstellt, die R1 direkt mit
RF verbindet, und
RF eine Perfluoralkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist.
RF eine Perfluoralkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist.
Beispiele von Silan-Kopplungsmitteln umfassen:
Aminosilane, wie γ-Aminopropyltrimethoxysilan, γ-Aminopropyl triethoxysilan, N-Phenyl-γ-aminopropyltrimethoxysilan, N-Methyl-γ- aminopropyltrimethoxysilan, N-β-(Aminoethyl)-γ-aminopropyltrimeth oxysilan, N-β-(Aminoethyl)-γ-aminopropylmethyldimethoxysilan und 3-Ureidopropyltrimethoxysilan; Mercaptosilane, wie γ-Mercaptopro pyltrimethoxysilan, γ-Mercaptopropyltriethoxysilan und γ-Mercapto propylmethyldimethoxysilan; Vinylsilane und Methacryloxysilane, wie Vinyltrimethoxysilan, Vinyltriethoxysilan, Vinyltris(β-methoxy ethoxy)silan und γ-Methacryloxytrimethoxysilan; Chlorsilane, wie γ- Chlorpropyltrimethoxysilan und y-Chlorpropylmethyldimethoxysilan; Epoxysilane, wie β-(3,4-Epoxycyclohexyl)ethyltrimethoxysilan, γ- Glycidoxypropyltrimethoxysilan und γ-Glycidoxypropylmeth yldimekthoxysilan und Verbindungen der Formeln:
Aminosilane, wie γ-Aminopropyltrimethoxysilan, γ-Aminopropyl triethoxysilan, N-Phenyl-γ-aminopropyltrimethoxysilan, N-Methyl-γ- aminopropyltrimethoxysilan, N-β-(Aminoethyl)-γ-aminopropyltrimeth oxysilan, N-β-(Aminoethyl)-γ-aminopropylmethyldimethoxysilan und 3-Ureidopropyltrimethoxysilan; Mercaptosilane, wie γ-Mercaptopro pyltrimethoxysilan, γ-Mercaptopropyltriethoxysilan und γ-Mercapto propylmethyldimethoxysilan; Vinylsilane und Methacryloxysilane, wie Vinyltrimethoxysilan, Vinyltriethoxysilan, Vinyltris(β-methoxy ethoxy)silan und γ-Methacryloxytrimethoxysilan; Chlorsilane, wie γ- Chlorpropyltrimethoxysilan und y-Chlorpropylmethyldimethoxysilan; Epoxysilane, wie β-(3,4-Epoxycyclohexyl)ethyltrimethoxysilan, γ- Glycidoxypropyltrimethoxysilan und γ-Glycidoxypropylmeth yldimekthoxysilan und Verbindungen der Formeln:
worin n 0 bis 1 ist und RF ein Perfluoralkylgruppe mit 1 bis 10 Koh
lenstoffatomen ist.
Beim Mischen werden bei der Durchführung eines
Direktmischverfahrens 0,2 bis 3 Gew.-Teile, vorzugsweise 0,5 bis 2
Gew.-Teile Silan-Kopplungsmittel pro 100 Gew.-Teile des oben ge
nannten Terpolymers verwendet.
Stattdessen kann das Silan-Kopplungsmittel auch eingeführt werden,
indem die Oberfläche eines anorganischen (anorg.) Füllstoffs mit dem
Silan-Kopplungsmittel behandelt und der behandelte anorganische
Füllstoff mit dem oben genannten Terpolymer gemischt wird. Bei die
sem Verfahren wird die erforderliche Menge (erf. Menge) des Silan-
Kopplungsmittel durch die Formel berechnet:
erf. Menge Silan-Kopplungsmittel = [spezif. Oberfläche (m2/g) anorg.
Füllstoff × Gew. (g) anorg. Füllstoff]/[spezif. Oberfläche (m2/g) Silan-
Kopplungsmittel].
(Der Begriff "spezif." heißt "spezifisch". Der Begriff "Gew." steht für
"Gewicht".)
Wenn die obige Formel jedoch unbekannte Parameter enthält, wird
das Silan-Kopplungsmittel in einer Menge von 0,2 bis 3 Gew.-Teilen,
vorzugsweise 0,2 bis 1 Gew.-Teil pro anorganischem Füllstoff verwen
det.
Die Behandlung des anorganischen Füllstoffs mit dem Silan-Kopp
lungsmittel erfolgt am üblichsten durch ein Trockenverfahren, bei dem
eine getrennt hergestellte wäßrige Lösung des Silan-Kopplungsmittels
oder einer Lösung des Silan-Kopplungsmittels in einem organischen
Lösungsmittel, wie einem Alkohol, zum anorganischen Füllstoff gege
ben wird, der z. B. in einem Henschel-Mischer ausreichend gerührt wird
und gleichmäßig dispergiert und getrocknet wird. Nach einer anderen
Ausführungsform kann die Behandlung des anorganischen Füllstoffs
mit dem Silan-Kopplungsmittel durch ein Suspensionsverfahren oder
ein Sprühverfahren erfolgen.
Der anorganische Füllstoff ist vorzugsweise mindestens eine Ver
bindung, die aus Titandioxid, Eisen(III)-oxid, Zinkoxid, Magnesium
oxid, Aluminiumoxid, Siliciumdioxid, Calciumsilicat, Aluminiumsili
cat, Magnesiumsilicat, Bariumsulfat, Calciumsulfat, Calciumcarbonat,
Magnesiumcarbonat und Bariumcarbonat ausgewählt ist.
Der anorganische Füllstoff wird in einer Menge von 1 bis 50 Gew.-
Teilen, vorzugsweise 5 bis 30 Gew.-Teilen, pro 100 Gew.-Teile Ter
polymer eingemischt.
Die durch die folgenden allgemeinen Formeln (III) oder (IV) darge
stellte Verbindung kann als Vernetzungsmittel verwendet werden:
worin Y eine Alkylidengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine
Perfluoralkylidengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, eine Gruppe
der Formel -SO2-, -O- oder -C(=O)- oder eine Kohlenstoff-
Kohlenstoff-Bindung ist, die zwei Benzolringe direkt miteinander
verbindet, und X eine Hydroxylgruppe oder eine Aminogruppe ist;
worin n eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist.
Außerdem kann eine Verbindung der folgenden allgemeinen For
meln (V) oder (VI) als Vernetzungsmittel verwendet werden:
worin R2 H oder NH2 ist und n eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist,
das heißt
worin n eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist, und
worin R3 OH oder H ist und R4 H oder NH2 ist,
vorzugsweise
vorzugsweise
Die Vernetzungsmittel werden in einer Menge von 0,2 bis 3 Gew.-
Teilen, vorzugsweise 0,5 bis 2 Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile des
oben genannten Terpolymers verwendet.
Die Fluorelastomerzusammensetzung, die die oben genannten
Komponenten als wesentliche Bestandteile umfaßt, kann geeignet mit
einem Verarbeitungshilfsmittel, einem Weichmacher und anderen
wahlfrei erforderlichen Mischmitteln bzw. Aufbereitungsmitteln
(nachfolgend als Mischmittel bezeichnet) ergänzt werden.
Diese Zusammensetzung kann durch Mischen der Mischmittel un
ter Verwendung von z. B. einer Doppelwalzenmühle bei 20 bis 80°C,
vorzugsweise 30 bis 60°C hergestellt werden. Das Vernetzen der Zu
sammensetzung erfolgt durch 5- bis 60minütiges, vorzugsweise 10- bis
30minütiges Erwärmen bei 150 bis 250°C, vorzugsweise 170 bis
220°C, z. B. mit Hilfe einer Formpreßvorrichtung. Zur Verbesserung
der Eigenschaften von Formgegenständen ist es im allgemeinen bevor
zugt, daß das Formteil aus dieser Zusammensetzung dem Vulkanisieren
in einem Ofen unterzogen wird, das etwa 10 bis 50 Stunden in Luft
oder einer inerten Atmosphäre bei 150 bis 320°C, vorzugsweise 200
bis 300°C durchgeführt wird.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht eine Verbesserung der
Formbarkeit eines eine Cyanogruppe enthaltenden Fluorelastomers,
das mit einem anorganischen Füllstoff gemischt ist, aufgrund der
Verwendung eines Silan-Kopplungsmittels in Kombination mit einem
Vernetzungsmittel zum Zeitpunkt ihrer Vernetzung.
Insbesondere wird ein deutlicher Beschleunigungseffekt beim Vul
kanisieren beobachtet, wenn als Silan-Kopplungsmittel ein Aminosilan
verwendet wird. Die Verwendung eines Aminosilans ist somit für ein
System geeignet, das mit einer großen Menge eines anorganischen
Füllstoffs gemischt ist.
Die Farbschattierung, die auf der Oberfläche eines Formteils nach
dem Vulkanisieren im Ofen auftritt, wird durch die Verwendung einer
Silanverbindung mit reduzierender Wirkung, z. B. eines Aminosilans,
Mercaptosilans oder Vinylsilans, als Silan-Kopplungsmittel vermie
den.
Wenn nur das Vernetzungsmittel der allgemeinen Formel (III) ver
wendet wird, zeigt der erhaltene Formgegenstand eine deutliche grüne
und farbige Schattierung, wie grüne Streifen. Durch die Kombination
des Vernetzungsmittels mit einem Silan-Kopplungsmittel mit reduzie
render Wirkung wird der Gegenstand insgesamt elfenbeinfarben und
eine Farbschattierung wird vermieden.
Das in die erfindungsgemäße Zusammensetzung gemischte Silan-
Kopplungsmittel wirkt auch als interner Formtrennmittelzusatz, wo
durch die Formtrenneigenschaften der Zusammensetzung beim Formen
verbessert werden.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der nachstehenden Bei
spiele ausführlicher erläutert.
Aus den folgenden Mischmitteln wurden unter Anwendung des
nachstehenden Verfahrens Fluorelastomerzusammensetzungen herge
stellt.
- - Fluorelastomer (ML1+10 des Polymers (150°C): 63 Pkte.)
Tetrafluorethylen 68,9 Mol-%
Perfluor(methylvinylether) 30,0 Mol-%
Perfluor(2-cyano-3,7-dioxa-8-nonen) 1,1 Mol-%
Dieses Fluorelastomer wurde nach dem Verfahren hergestellt, das in
der offengelegten Japanischen Patentveröffentlichung Nr. 8(1996)-
120144 offenbart ist.
- - Vernetzungsmittel A
2,2-Bis(3-amino-4-hydroxyphenyl)hexafluorpropan - - Vernetzungsmittel B
2,2,3,3,4,4,5,5-Octafluorhexandiamidoxim - - Wollastonit (I)
Nyad®400, von Nyco Minerals, Inc. hergestellt - - Wollastonit (2)
Wollastocoat Nyad®G, von Nyco Minerals, Inc. hergestellt - - Bariumsulfat
BC von Sakai Chemical Industry Co., Ltd. hergestellt - - Siliciumdioxid (1)
Carplex® 1120, von Shionogi & Co., Ltd. hergestellt - - Siliciumdioxid (2)
Aerosil®200, von Degussa hergestellt - - Titan(IV)-oxid
CR-93, von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd. hergestellt - - Eisen(III)-oxid
Brown401 von Resinocolor Kogyo hergestellt - - γ-Aminopropyltrimethoxysilan
A-1100, von Nippon Unicar Co., Ltd. hergestellt - - Vinyltris(β-methoxyethoxy)silan
A-172, von Nippon Unicar Co., Ltd. hergestellt - - γ-Mercaptopropyltrimethoxysilan
A-189, von Nippon Unicar Co., Ltd. hergestellt - - γ-Perfluor({1-(1-methyl-2-propoxy)ethoxy}propionyl)amino propyltrimethoxysilan A-1100(RF).
Dieses A-1100(RF),
((CH3O)3Si(CH2)3NHCOCF(CF3)OCF(CF3)CF2OCF2CF2CF3),
wurde aus A-1100 und Methylperfluor-2,5-dimethyl-3,6-dioxa
nonanoat, (MeOCOCF(CF3)OCF(CF3)CF2OCF2CF2CF3) synthe
tisiert.
Außerdem wurde in der vorliegenden Erfindung der anorganische
Füllstoff trocken mit der oben genannten Silanverbindung gemischt,
bevor er in die Zusammensetzung eingemischt wurde.
Wie in den Tabellen 1 und 2 aufgeführt, wurden die Verbindungen
erhalten, in dem 100 Gew.-Teile Perfluorpolymer mit einer Doppelwal
zenmühle bei 40 bis 60°C mit dem Vernetzungsmittel, wahlfrei zusam
men mit anderen Mischmitteln, gemischt wurden.
Die erhaltenen Verbindungen wurden 15 Minuten zu den gewünsch
ten Vernetzungsprodukten preßgeformt. Die Vernetzungstemperatur
betrug bei der Verwendung des Vernetzungsmittels A 220°C und bei
der Verwendung des Vernetzungsmittels B 190°C.
Diese wurden außerdem in einer Stickstoffatmosphäre bei folgenden
Temperaturbedingungen in einem Ofen vulkanisiert:
Die Temperatur wurde
4 Stunden bei 90°C gehalten,
innerhalb von 6 Stunden auf 204°C erhöht,
18 Stunden bei 204°C gehalten,
innerhalb von 6 Stunden auf 288°C erhöht,
18 Stunden bei 288°C gehalten und
innerhalb von 2 Stunden auf 100°C verringert.
Die Temperatur wurde
4 Stunden bei 90°C gehalten,
innerhalb von 6 Stunden auf 204°C erhöht,
18 Stunden bei 204°C gehalten,
innerhalb von 6 Stunden auf 288°C erhöht,
18 Stunden bei 288°C gehalten und
innerhalb von 2 Stunden auf 100°C verringert.
Es wurden folgende Tests durchgeführt, um die Eigenschaften der
erhaltenen Fluorelastomerzusammensetzungen auszuwerten.
- - Test zum Härten der Verbindung
ODR (Amplitudenwinkel 1°) gemäß JIS K6300 - - Test der Eigenschaften der gehärteten Produkte
Zugtest nach DIN 53504,
Härte nach DIN 53505 und
Verformungsrest nach ASTM D395, Verfahren B.
In den Beispielen 13 und 14 und dem Vergleichsbeispiel 5 wurden
außerdem nicht nur eine visuelle Prüfung des Aussehens der Formge
genstände sondern auch folgende Tests durchgeführt:
- - Wärmealterungstest in Luft
nach DIN 53508 und - - Ölbeständigkeitstest
Dem Eintauchen in ein bestimmtes Öl folgten Messungen gemäß
DIN 53504 und DIN 53505.
Claims (6)
1. Fluorelastomerzusammensetzung, dadurch gekennzeich
net, daß sie umfaßt:
- 1. ein Fluorelastomer, das im wesentlichen aus Tetrafluor ethylen Einheiten, Perfluor(alkylvinylether)-Einheiten und Cyanogruppen enthaltenden Perfluorvinylether-Einheiten be steht, vorausgesetzt, daß die Alkylgruppe des Perfluor- (alkylvinylethers) 1 bis 5 Kohlenstoffatome hat;
- 2. mindestens ein Silan-Kopplungsmittel, ausgewählt aus Verbin
dungen der nachstehenden Formeln (I) oder (II):
worin jeder Rest R eine Alkoxy- oder Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen ist, wobei die Alkoxy- oder Alkylgruppe eine Kette aufweist, in der mindestens eine Etherbindung enthalten sein kann, vorausgesetzt, daß mindestens zwei der Reste R Alkoxygruppen sind, und
A eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, an die mindestens eine funktionelle Gruppe, ausgewählt aus einer Aminogruppe, einer Mercaptogruppe, einer Epoxygruppe, einer Vinylgruppe, einer Methacryloxygruppe und Halogenatomen, gebunden ist,
worin jeder Rest R eine Alkoxy- oder Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen ist, wobei die Alkoxy- oder Alkylgruppe eine Kette aufweist, in der mindestens eine Etherbindung enthalten sein kann, vorausgesetzt, daß mindestens zwei der Reste R Alkoxygruppen sind,
R1 eine Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, die gegebenenfalls eine Sulfidgruppe, eine Ethergruppe oder ein an eine Carbonylgruppe oder Sulfonylgruppe gebundenes Stickstoffatom enthält, wobei die Carbonyl- oder Sulfonylgruppe eine Kette aufweist, die wahlfrei den nachstehend definierten Rest RF enthält,
B
oder eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung darstellt, die R1 direkt mit RF verbindet, und
RF eine Perfluoralkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist; - 3. ein Vernetzungsmittel und
- 4. einen anorganischen Füllstoff.
2. Fluorelastomerzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Vernetzungsmittel durch die
allgemeine Formel (III) dargestellt wird:
worin Y eine Alkylidengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Perfluoralkylidengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, eine Gruppe der Formel -SO2-, -O- oder -C(=O)- oder eine Kohlenstoff- Kohlenstoff-Bindung ist, die zwei Benzolringe direkt miteinander verbindet, und X eine Hydroxylgruppe oder eine Aminogruppe ist.
worin Y eine Alkylidengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Perfluoralkylidengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, eine Gruppe der Formel -SO2-, -O- oder -C(=O)- oder eine Kohlenstoff- Kohlenstoff-Bindung ist, die zwei Benzolringe direkt miteinander verbindet, und X eine Hydroxylgruppe oder eine Aminogruppe ist.
3. Fluorelastomerzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Vernetzungsmittel durch die
allgemeine Formel (IV) dargestellt wird:
worin n eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist.
worin n eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist.
4. Fluorelastomerzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Vernetzungsmittel durch die
allgemeine Formel (V) dargestellt wird:
worin R2 H oder NH2 ist und n eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist.
worin R2 H oder NH2 ist und n eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist.
5. Fluorelastomerzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch .
gekennzeichnet, daß das Vernetzungsmittel durch die
allgemeine Formel (VI) dargestellt wird:
worin R3 OH oder H ist und R4 H oder NH2 ist.
worin R3 OH oder H ist und R4 H oder NH2 ist.
6. Fluorelastomerzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der anorganische Füllstoff
mindestens eine Verbindung ist, die aus Titandioxid,
Eisen(III)-oxid, Zinkoxid, Magnesiumoxid, Aluminiumoxid,
Siliciumdioxid, Calciumsilicat, Aluminiumsilicat, Magnesium
silicat, Bariumsulfat, Calciumsulfat, Calciumcarbonat, Ma
gnesiumcarbonat und Bariumcarbonat ausgewählt ist.
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