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DE10004917A1 - Schalbrett für eine verlorene Schalung und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Schalbrett für eine verlorene Schalung und Verfahren zu dessen Herstellung

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DE10004917A1
DE10004917A1 DE2000104917 DE10004917A DE10004917A1 DE 10004917 A1 DE10004917 A1 DE 10004917A1 DE 2000104917 DE2000104917 DE 2000104917 DE 10004917 A DE10004917 A DE 10004917A DE 10004917 A1 DE10004917 A1 DE 10004917A1
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/84Walls made by casting, pouring, or tamping in situ
    • E04B2/86Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms
    • E04B2/8652Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms with ties located in the joints of the forms

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Schalbrett für eine verlorene Schalung, insbesondere für Wände aus Beton. Um ein derartiges Schalbrett leicht bearbeitbar zu machen und eine ausreichende Isolierung bei der Wand erreichen zu können, wird vorgeschlagen, das Schalbrett aus Leichtzementgemisch herzustellen, bei dem insbesondere Polystyrolschaumelemente als Leichtzuschlagstoff dienen.

Description

Die Erfindung betrifft ein Schalbrett für eine verlorene Schalung, insbesondere für Wände aus Beton für eingeschossige Bauwerke, wie Wochenendhäuser, Bunga­ lows etc., sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Reine Betonwände haben üblicherweise eine schlechte Wärmedämmung. Insbe­ sondere wenn eine derartige Betonwand als Hausaußenwand im Bereich eines Ba­ dezimmers oder einer Küche verwandt wird, ergibt sich daher das Problem von Feuchtigkeitskondensation an der dem Badezimmer oder der Küche zugewandten Innenseite der Wand.
Derartige Kondensation führt zu unerwünschtem Schwitzwasser, das eventuell auch Schimmelbildung o. ä. als Folgeerscheinung hat.
Um diese Problematik zu umgehen, werden an entsprechenden Betonwänden, nachdem sie von der bei ihrer Herstellung benutzten Schalung befreit sind, häufig Innen- und/oder Außendämmungen angebracht. Eine derartige Anbringung von Dämmungen ist aber sehr aufwendig. Außerdem muss vor den üblichen Dämmun­ gen noch eine Schutzschicht vorgesehen werden, um die Dämmung vor Durchnäs­ sung oder mechanischen Beschädigungen zu schützen und um eine akzeptable optische Erscheinung zu gewährleisten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Herstellung von gedämmten Betonwänden zu erleichtern und insbesondere mit weniger Arbeitsstunden auf der Baustelle einen schnelleren Ablauf zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird jetzt erfindungsgemäß gelöst, indem derartige Wände aus Beton hergestellt werden unter Verwendung von Schalbrettern für eine verlorene Schalung, wobei diese Schalbretter aus Leichtzementgemisch bestehen.
Bisher bestanden verlorene Schalungen üblicherweise aus Faserbeton, der aber keine besonders guten thermischen Eigenschaften in der oben angesprochenen Richtung hat. Durch das Leichtzementgemisch wird dementgegen eine gute Isola­ tionswirkung des verlorenen Schalbrettes erreicht, wobei gleichzeitig eine ausrei­ chende Stabilität des Schalbrettes erzielt wird, so dass bei einer Schalung für eine Wand keine separaten Stützelemente für diese Schalung vorgesehen werden müs­ sen.
Man hat somit den Vorteil, dass sowohl der Arbeitsgang des separaten Ausscha­ lens für die Wand entfällt als auch das anschließende aufwendige Anbringen einer Dämmung. Außerdem bietet das Leichtzementgemisch als verlorene Schalung in sich ausreichend Schutz gegen Durchnässung und mechanische Beschädigung und kann aber auch leicht noch mit einem Anstrich, einem Putz o. ä. versehen werden.
Ein derartiges Leichtzementgemisch, das in einem derartigen Schalbrett für eine verlorene Schalung verwandt werden soll, enthält neben Zement und Wasser ins­ besondere noch einen Kunstharzvergüter und als Leichtzuschlagstoff Polystyrol­ schaumelemente (Styropor®). Diese Schaumelemente haben vorteilhafterweise einen durchschnittlichen Durchmesser in der Größenordnung von 2 mm bis 15 mm, insbesondere von 4 mm bis 10 mm. Damit wird eine besonders gute thermische Isolierwirkung erzielt.
Als Kunstharzvergüter bieten sich Produkte an wie die kommerziell zur Verfügung stehenden Produkte Ardion 90 der Firma PCI-Augsburg GmbH oder Uniflex-B der Firma Schomburg.
Insbesondere auch aus Kostengründen und unter Umweltgesichtspunkten können die Polystyrolschaumelemente aus Recyclingmaterial sein. Dieses steht auf dem Markt in ausreichender Menge zur Verfügung und kann auf die hier vorgeschlage­ ne Weise wiederverwandt werden ohne anderweitig entsorgt werden zu müssen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform für das Schalbrett weist es auf einer Seite, benachbart zu einem Ausschnitt parallel zu dessen Rändern verlaufende seitliche Nuten auf. Über diese kann es mit einem Abschlussbrett mit einem gegenüberlie­ genden Schalbrett verbunden werden. Gleichzeitig werden dabei Aufnahmen ge­ bildet für Fensterlaibungen, Türzargen oder dergleichen.
Das Abschlussbrett ist vorteilhafterweise aus demselben Material wie die Schal­ bretter.
Das Schalbrett kann auch noch Schlageisenhalterungen aufweisen, über die es dann mit einem parallel laufenden Schalbrett zu verbinden ist. In den sich zwi­ schen den Schalbrettern ergebenden Raum wird dann Ortbeton eingefüllt zum Aushärten sowie gegebenenfalls noch eine benötigte Bewehrung.
Bei einigen Schalbrettern sind im wesentlichen auf einer vertikal verlaufenden Li­ nie angeordnete Durchtrittsöffnungen vorgesehen. Hierdurch ist es möglich, zwei im Bereich dieser Durchtrittsöffnungen aneinander anstoßende Wände mit einem Mal auszugießen und dabei miteinander zu verbinden durch den Beton, der durch diese Durchtrittsöffnungen hindurchläuft.
Für die Herstellung des erfindungsgemäßen Schalbrettes wird vorgeschlagen, zu­ erst ein Granulat herzustellen, indem ein Gemisch aus ca. 10 Vol.-% Kunstharz­ vergüter, ca. 20 Vol.-% Zement, ca. 60 Vol.-% Polystyrolschaumelement (Styro­ por®) und ca. 10 Vol.-% Wasser getrocknet wird.
Mit diesem Granulat wird dann anschließend eine Mischung zubereitet, die ca. 70 Vol.-% Granulat, ca. 20 Vol.-% Zement und ca. 10 Vol.-% Wasser enthält.
Durch die Zubereitung des Granulats unter Verwendung des Kunstharzvergüters erreicht man eine gute Verbindung von Zement mit den Polystyrolschaumelemen­ ten, wobei der Zement sich als Schale um die Polystyrolschaumelemente herum­ legt. Es hat sich herausgestellt, dass derart gemantelte Polystyrolschaumelemente sich in der danach zubereiteten Mischung gleichmäßiger verteilen, ohne sich - wie normale Polystyrolschaumelemente - zu entmischen.
Um eine besonders gute Verbindung der Polystyrolschaumelemente mit dem Ze­ ment sicherzustellen wird vorgeschlagen, das Granulat für eine Dauer von ca. 48 Stunden zu trocknen.
Die danach unter Verwendung des Granulats hergestellte Mischung wird anschlie­ ßend in eine Form für ein Schalbrett eingefüllt und in dieser mindestens 24 Stunden ausgehärtet, insbesondere mindestens 30 Stunden. Dadurch erhält man ein ausreichend stabiles Schalbrett.
Die Stabilität kann noch verbessert werden, wenn die in die Form eingefüllte Mi­ schung verdichtet wird, insbesondere durch Rütteln der Form.
Nachdem das ausgehärtete Schalbrett ausgeformt ist, kann beispielsweise mit ei­ ner Scheibenfräse eine Schlageisenhalterung eingebracht werden, wie oben be­ schrieben, wobei allerdings grundsätzlich auch die Möglichkeit bestünde, eine ent­ sprechende Halterung bereits bei der Herstellung des Schalbrettes als in die Form einzulegendes/einzubauendes Formstück vorzusehen.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. Dabei zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Betonwand mit einer erfindungsgemäßen verlorenen Schalung;
Fig. 2 ein Schalbrett mit Schlageisenhalterung;
Fig. 3 ein Schlageisen in perspektivischer Ansicht;
Fig. 4 einen Schnitt durch eine Anschlussstelle von zwei Wänden;
Fig. 5 einen Schnitt durch die Einsatzstelle eines Fensters etc. an einer Wand;
Fig. 6 einen Schnitt durch eine Betonwand mit einer erfindungsgemäßen verlorenen Schalung in einer alternativen Ausführungsform;
Fig. 7 ein Stützelement in einer Betonwand gemäß der Ausführungsform in Fig. 6 in der Seitenansicht;
Fig. 8 das Stützelement gemäß Fig. 7 in der Aufsicht.
In Fig. 1 erkennt man den Schnitt durch eine Betonwand eines eingeschossigen Hauses, wie beispielsweise einem Bungalow, einem Wochenendhaus oder derglei­ chen. Diese Wand ruht im hier dargestellten Beispiel über ein Fundament 1 auf Erdreich 2, wobei zwischen dem Fundament 1 und der Wand selbst eine Sperr­ schicht 3 angeordnet ist. Bei dieser Sperrschicht 3 handelt es sich beispielsweise um eine Bitumenpappe o. ä. Die Wand selbst weist an ihrer Innen- und an ihrer Außenseite Schalbretter 4 auf, die aus einem Leichtzementgemisch bestehen. Zwischen diese Schalbretter ist dabei Beton 5 eingefüllt, gegebenenfalls zusam­ men mit hier nicht dargestellten Bewehrungseisen. Die Dicke für die hier bei einer Hausinnenwand dargestellten Schalbretter liegt etwa bei 4 cm, während die dazwi­ schenliegende Betonschicht ebenfalls etwa diese Dicke hat.
Da die Schalbretter aus Leichtzement bestehen, haben sie nicht nur eine ausrei­ chende Stabilität bei der Herstellung der Wand. Sie haben trotz ihrer Größe noch ein akzeptables Gewicht. Sie verbleiben als verlorene Schalung an der Betonwand, wobei sie auch als Isolierschicht dienen. Die Betonwand muss also nicht in einem separaten, Zeit- und kostenaufwendigen Verfahren nachträglich mit einer Wärme­ dämmung versehen werden, sondern kann direkt verputzt werden o. ä. Auf Fliesen, die an eine derart isolierte Wand angesetzt werden, entsteht auch in Küchen oder Bädern kaum unerwünschtes Kondenswasser, was zu Schimmelbildung o. ä. füh­ ren kann.
Bei der Herstellung der Betonwand werden die Schalbretter durch Schlageisen 6 zueinander beabstandet, die weiter unten detaillierter beschrieben werden. An die­ sen Schlageisen kann beispielsweise über eine Verschraubung 7 am oberen Ende der Wand noch ein Auflagerelement 8 fixiert werden, beispielsweise ein Holzbal­ ken o. ä.
In der Fig. 2 ist die Befestigung der Schlageisen an dem Schalbrett detaillierter dargestellt. An den oberen Rand 9 des Schalbrettes 4 ist eine im wesentlichen halbkreisförmige Nut 10 eingefräst. Diese Nut ist mit einem nach oben offenen Einlageschlitz 11 zu einer Seitenfläche des Schalbrettes 4 versehen, so dass sich eine in der Aufsicht T-förmige Öffnung am oberen Rand des Schalbrettes 4 ergibt.
In diese T-förmige Öffnung wird ein in der Fig. 3 dargestelltes Schlageisen 6 ein­ gelegt. Dieses Schlageisen 6 hat einen Vierkant 12, an dessen Enden Halteplat­ ten 13 angebracht sind. Indem diese Halteplatten 13 in die Nut 10 eingesetzt wer­ den, wobei der Vierkant 12 in den Einlageschlitz 11 zu Liegen kommt, kann ein derartiges Schlageisen 6 an dem Schalbrett 4 befestigt werden. Indem die Halte­ platte 13 am anderen Ende des Vierkantes 12 in eine gleichartige Nut 10 am obe­ ren Rand eines weiteren Schalbrettes 4 eingesetzt wird, wird zwischen diesen bei­ den erwähnten Schalbrettern ein Hohlraum erzeugt, der dann mit Ortbeton zu ver­ gießen ist zur Herstellung einer Betonwand. Die Schalbretter, die im hier beschrie­ benen Beispiel aus Leichtzementgemisch sind, verbleiben dann als verlorene Schalung an dieser Betonwand, wobei das Leichtzementgemisch die für eine Wand erforderliche Isolation darstellen.
Es sei hier noch erwähnt, dass der Vierkant 12 mit einer Bohrung 14 versehen ist, an der die oben erwähnte Verschraubung 7 angreift.
In der Fig. 4 ist noch die Verbindung von zwei T-förmig aufeinanderstoßenden Wänden dargestellt. Dabei sind an dem Schalbrett 15, das an der durchlaufenden Wand der anstoßenden Wand zugewandt ist, eine Mehrzahl von Durchtrittsöffnun­ gen 16 vorgesehen, die im wesentlichen auf einer Linie übereinander angeordnet sind. Seitlich von diesen Durchtrittsöffnungen stoßen Schalbretter 17 dichtend an das Schalbrett 15 an, wobei diese Schalbretter 17 als verlorene Schalung der an­ stoßenden Wand dienen. Die Schalbretter 17 sind dabei ebenfalls über entspre­ chende Schlageisen 6 zueinander beabstandet, unter Bildung eines dann mit Be­ ton auszugießenden Hohlraumes 18. Beim Ausgießen dieses Hohlraumes 18 mit Beton wird mittels der Durchtrittsöffnungen 16 gewährleistet, dass eine durchgän­ gige Verbindung des Betons in der anstoßenden Wand mit dem Beton der durch­ laufenden Wand gewährleistet ist.
Die Durchtrittsöffnungen können sowohl bei der Herstellung des Schalbrettes her­ gestellt werden durch entsprechende Ausformkörper in der Herstellform für das Schalbett. Es ist aber auch möglich, diese Öffnungen mit Lochsägen in ein ferti­ ges Schalbrett einzubringen.
In der Fig. 5 ist noch die Bildung einer Aufnahme für Fensterlaibungen oder Tür­ zargen etc. an einer Betonwand mit einer erfindungsgemäßen verlorenen Schalung dargestellt:
Bei dieser Aufnahme verläuft parallel zum Rand 19 eines Ausschnitts in einem Schalbrett 4 eine Nut 20. In dieser Nut 20 sitzt passgenau ein Abschlussbrett 21, das wie das Schalbrett 4 aus Leichtzementgemisch besteht. Das Abschlussbrett 21 sitzt an seiner der Nut 20 gegenüberliegenden Seite in einer gleichartigen Nut ei­ nes weiteren Schalbrettes, so dass ein mit Beton zu verfüllender Hohlraum 18 ge­ bildet wird und eine Betonwand mit einem Ausschnitt entsteht. Dieser Ausschnitt fungiert als Fensterloch oder als Türloch in einer Wand.
Dadurch, dass das Abschlussbrett 21 vom Ausschnittrand 19 beabstandet ist, ent­ steht eine um den Ausschnitt herumlaufende Aufnahme 22, in die, beispielsweise über PU-Schaum 23 o. ä. eine Fensterlaibung 24, eine Türzarge, etc. festzulegen ist.
In der Fig. 6 ist noch eine alternative Ausführungsform für eine Betonwand dar­ gestellt. Diese weist sich durch mehrere vertikal ausgerichtete Stützelemente 23 aus, die in einem fixen Abstand zueinander in entsprechende Ausnehmungen am Fundament 1 eingesetzt sind.
Zwischen diese Stützelemente sind dann übereinander liegende Schalbretter 4 eingesetzt.
In der Fig. 7 ist eines der erwähnten Stützelemente 23 noch einmal in der Seiten­ ansicht dargestellt. In der Fig. 8 erkennt man das gleiche Stützelement in der Aufsicht. Die Stützelemente sind wie die Schalbretter 4 aus Leichtzementgemisch hergestellt. Sie weisen benachbart zu ihren Stirnkanten 24 verlaufende Einschub­ nuten 25 auf, wobei in der Fig. 8 zu erkennen ist, dass diese Einschubnuten auf beiden Seiten der Stützelemente 23 vorhanden sind. In diese Einschubnuten wer­ den dann entsprechende Schalbretter 4 eingeschoben, die mit den Einschubnu­ ten 25 korrespondierende Einschubfedern aufweisen. Der sich zwischen den ein­ geschobenen Schalbrettern 4 ergebende Hohlraum wird dann in bekannter Weise wieder mit Beton verfüllt, der gegebenenfalls mit einer Bewehrung versehen sein kann.
Damit dieser flüssige Beton sich innerhalb der gesamten auf diese Weise aufge­ bauten Wand verteilen kann, weisen die Stützelemente 23 Ausschnitte 26 auf, wie sie in der Fig. 7 zu erkennen sind. Durch diese Ausschnitte 26 kann der flüssig eingefüllte Beton durch ein entsprechendes Stützelement 23 hindurchtreten.
Es sei hier noch erwähnt, dass in der Fig. 7 auch die am unteren Ende der Stütz­ elemente 23 vorhandene Fortsätze 27 zu erkennen sind, über die das Stützele­ ment 23 in seiner vertikalen Position am Fundament 1 einzusetzen ist.
Ein derartiges Stützelement 23 bietet sich insbesondere zur Verwendung bei Au­ ßenwänden an, die eine Gesamtdicke von ca. 30 cm aufweisen, wobei hier vorge­ schlagen wird, für die Schalbretter eine Dicke von 6 cm vorzusehen, damit die ge­ wünschte, bei Außenwänden besonders notwendige Wärmedämmung erreicht wird.
Es sei hier noch einmal besonders erwähnt, dass die beschriebenen Schalbretter jeweils aus einem Leichtzementgemisch bestehen, das Polystyrolschaumelemente als Leichtzuschlagstoffe enthält und somit trotz ausreichender Stabilität, die für Isolierung von Betonwänden gewünschten Dämmeffekt hat.

Claims (12)

1. Schalbrett für eine verlorene Schalung, insbesondere für Wände aus Be­ ton, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Leichtzementgemisch ist.
2. Schalbrett gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Leichtzementgemisch Kunstharzvergüter, Zement und Wasser sowie Polystyrolschaumelemente als Leichtzuschlagstoff enthält.
3. Schalbrett gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Polystyrolschaumelemente einen durchschnittlichen Durchmes­ ser aufweisen von 2 mm bis 15 mm, insbesondere 4 mm bis 10 mm.
4. Schalbrett gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Polystyrolschaumelemente aus Recyclingmaterial sind.
5. Schalbrett gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass das Schalbrett parallel zu Ausschnittsrändern verlaufende Nuten aufweist zur Bildung von Aufnahmen für Fensterlaibungen oder Türzar­ gen, etc.
6. Schalbrett gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es seitliche Schlageisenhalterungen aufweist.
7. Schalbrett gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Schalbrett im wesentlichen auf einer Linie angeordnete Durchtrittsöffnungen vorgesehen sind.
8. Verfahren zur Herstellung eines Schalbrettes gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es die Schritte umfasst,
ein Granulat herzustellen durch Trocknung eines Gemisches aus ca. 10 Vol.-% Kunstharzvergüter, ca. 20 Vol.-% Zement, ca. 60 Vol.-% Polystyrolelemente und ca. 10 Vol.-% Wasser
und anschließender Zubereitung einer Mischung aus ca. 70 Vol.-% Granulat, ca. 20 Vol.-% Zement und ca. 10 Vol.-% Wasser.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknung des Granulats eine Dauer von ca. 48 Stunden hat.
10. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung in eine Form eingefüllt und in dieser mindestens 24 Stunden ausgehärtet wird, insbesondere mindestens 30 Stunden.
11. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung nach dem Einfüllen in die Form verdichtet wird, insbe­ sondere durch Rütteln.
12. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in das ausgeformte Schalbrett mit einer Scheibenfräse eine Schlag­ eisenhalterung eingebracht wird.
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