DE10004666A1 - Radbremsvorrichtung - Google Patents
RadbremsvorrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine durch äußere Kraft betätigte Bremsvorrichtung, insbesondere für Räder mit kleinem Durchmesser. DOLLAR A Die Aufgabe der Erfindung, eine einfache und kostengünstige Bremsvorrichtung zu schaffen, welche nicht auf die Lauffläche des Rades oder direkt auf die Fahrbahn wirkt, wird dadurch gelöst, daß die auf die Flanke des zu bremsenden Rades (7) wirkende Bremsvorrichtung (1) einteilig aus einem Rückstellelement (3) und einer Bremsfläche (4) gebildet ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine durch äußere Kraft betätigte Bremsvorrichtung, insbe
sondere für Räder mit kleinem Durchmesser.
Einfache Bremsvorrichtungen sind an Tretrollern als Fußbremsen oder an Roll
schuhen (auch bekannt unter dem Begriff Inline-Skate) als Gummistopper bekannt.
Diese Bremsvorrichtungen werden indirekt mittels einer Mechanik oder direkt durch
die Bewegung des Fußes betätigt.
Der Nachteil dieser Bremsvorrichtungen besteht darin, daß diese direkt auf die Lauf
fläche des Rades bzw. direkt auf die Fahrbahn wirken und damit die Bremse in der
Wirkung vom Zustand der Lauffläche des Rades bzw. vom Zustand der Fahrbahn
abhängig ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und kosten
günstige Bremsvorrichtung zu schaffen, welche nicht auf die Lauffläche des Rades
oder direkt auf die Fahrbahn wirkt.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 ange
gebenen Merkmale gelöst.
Die Vorteile, die durch die Erfindung erreicht werden bestehen darin, daß gegenüber
den bekannten technischen Lösungen der Wirkbereich der Bremse von der Lauffläche
des Rades auf die seitliche(n) Flanke(n) verlegt wird (werden). Dabei ist nur ein
minimaler Platzbedarf erforderlich.
Durch die Trennung von Bremsfläche und Lauffläche wird verhindert, daß durch das
Rad eventuell angesammelte Verunreinigungen oder dgl. die Bremswirkung
beeinträchtigen und den Verschleiß der Lauffläche des gebremsten Rades erhöhen.
In vorteilhafter Weise ist die Bremseinrichtung einteilig ausgeführt.
In einer einzigen Baugruppe werden die Funktionen Befestigungsmöglichkeit der
Bremsvorrichtung selbst, Rückstellelement, Bremsfläche(-belag) und
Befestigungsmöglichkeit für die Betätigung vereint.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind aus den
übrigen Unteransprüchen und aus dem nachfolgend anhand der Zeichnung
prinzipmäßig beschriebenen Ausführungsbeispiel ersichtlich.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht auf die einseitig wirkende Radbremsvorrichtung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die einseitig wirkende Radbremsvorrichtung;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die einseitig wirkende Radbremsvorrichtung, jedoch
mit gekoppelten Rädern;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die zweiseitig wirkende Radbremsvorrichtung.
In Fig. 1 wird die Anordnung der einteiligen Bremsvorrichtung 1 - einseitig wirkend -
in einer Seitenansicht dargestellt.
Die Bremsvorrichtung 1 besteht aus der Bremsbefestigung 2, dem Rückstell
element 3, der Bremsfläche 4 und der steifen Betätigungsbefestigung 5.
Die Bremsvorrichtung 1 ist hier auf der stehenden Achse 6 des Rades 7 befestigt.
Sie kann zusätzlich an einem feststehenden Widerlager 8 abgestützt sein.
Wie in Fig. 2 dargestellt, kommt es beim Einleitung der Kraft 9 zu einer elastischen
Verformung des Rückstellelements 3 (gestrichelte Darstellung), wodurch sich die
Bremsfläche 4 an die seitliche Flanke des Rades 7 anlegt und so der Bremsvorgang
mittels Reibung bewirkt wird.
Nach einer Entlastung durch Verringerung der aufgebrachten Kraft 9 federt die
Bremsfläche 4 in ihre Ausgangsstellung zurück.
In Fig. 3 wird als eine weitere Ausgestaltung der vorgenannte konstruktive Aufbau
und die Funktionsweise der Bremsvorrichtung 1 auf die mit einer Kupplung 10
verbundenen Räder 7 und 11 dargestellt.
Eine Erhöhung der Bremswirkung kann erreicht werden, indem beidseitig des
Rades 7 die Bremsvorrichtungen angeordnet werden, wie dies in Fig. 4 dargestellt
wird.
Hier ziehen die zeitgleich aufgebrachten Kräfte 9 und 14 die Bremsflächen 4 und 13
gegen die Flanken des Rades 7.
An den Bremsflächen 4 bzw. 13 können zur Verbesserung der Bremswirkung
zusätzlich Reibbeläge 12 angeordnet werden.
1
Bremsvorrichtung
2
Bremsbefestigung
3
Rückstellelement
4
Bremsfläche
5
Betätigungsbefestigung
6
Achse
7
Rad
8
Widerlager
9
Kraft
10
Kupplung
11
Rad
12
Bremsbelag
13
Bremsfläche
Claims (4)
1. Radbremsvorrichtung, insbesondere für Räder mit kleinem Durchmesser,
dadurch gekennzeichnet, daß
die auf die Flanke des zu bremsenden Rades (7) wirkende Bremsvorrichtung (1)
einteilig aus einem Rückstellelement (3) und einer Bremsfläche (4) gebildet ist.
2. Radbremsvorrichtung, nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die aus dem Rückstellelement (3) und der Bremsfläche (4) gebildete Bremsvor
richtung (1) auf die Flanke zweier mit einer Kupplung verbundenen Räder (7, 11)
wirkt.
3. Radbremsvorrichtung, nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die aus den Rückstellelementen (3) und den Bremsflächen (4, 13) gebildeten
Bremsvorrichtungen (1) auf die Flanken der Räder (7, 11) wirkt.
4. Radbremsvorrichtung, nach Anspruch 1 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Bremsfläche (4 bzw. 13) mindestens ein Reibbelag (12) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000104666 DE10004666A1 (de) | 2000-02-03 | 2000-02-03 | Radbremsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000104666 DE10004666A1 (de) | 2000-02-03 | 2000-02-03 | Radbremsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10004666A1 true DE10004666A1 (de) | 2001-08-09 |
Family
ID=7629651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000104666 Withdrawn DE10004666A1 (de) | 2000-02-03 | 2000-02-03 | Radbremsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10004666A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2965488A1 (fr) * | 2010-10-05 | 2012-04-06 | Gerald Garnier | Systeme de freins pour patins a roulettes ou rollers |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4819767A (en) * | 1987-09-11 | 1989-04-11 | Laird Oscar B | Hand brake apparatus for hand trucks |
| DE19646323C1 (de) * | 1996-09-26 | 1997-11-20 | Gotthard Heide | Rollschuh |
| DE19703023C2 (de) * | 1997-01-28 | 1999-05-20 | Achim Strothmann | Bremsvorrichtung für Inline-Skates |
| DE19751075A1 (de) * | 1997-11-18 | 1999-06-10 | Daniel Dipl Ing Andrei | Sicherheitssystem für Inline-Skates |
| DE29912764U1 (de) * | 1999-07-21 | 1999-11-18 | Walter, Konrad, 76287 Rheinstetten | Mobile Bremsvorrichtung für Rollschuhfahrer, Inlineskaterfahrer, Rollerbladesfahrer oder sich ähnlicher Fortbewegungsmittel bedienenden Personen |
-
2000
- 2000-02-03 DE DE2000104666 patent/DE10004666A1/de not_active Withdrawn
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