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DE10003304A1 - Wärmetauschermatte und Wärmetauschereinheit zum Heizen und/oder Kühlen zu temperierender Räume - Google Patents

Wärmetauschermatte und Wärmetauschereinheit zum Heizen und/oder Kühlen zu temperierender Räume

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Publication number
DE10003304A1
DE10003304A1 DE10003304A DE10003304A DE10003304A1 DE 10003304 A1 DE10003304 A1 DE 10003304A1 DE 10003304 A DE10003304 A DE 10003304A DE 10003304 A DE10003304 A DE 10003304A DE 10003304 A1 DE10003304 A1 DE 10003304A1
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DE
Germany
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heat exchanger
exchanger mat
mat according
spacer
heat
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Ceased
Application number
DE10003304A
Other languages
English (en)
Inventor
Wim Van De Langenberg
Josef Kremer
Reinhard Sobczyk
Johannes Petrus Maria Verhulst
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BEKA HEIZ und KUEHLMATTEN GmbH
Original Assignee
BEKA HEIZ und KUEHLMATTEN GmbH
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Publication date
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Priority to DE20022360U priority patent/DE20022360U1/de
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/12Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating
    • F24D3/14Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating incorporated in a ceiling, wall or floor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Wärmetauschermatte (1) zum Temperieren eines Raumes, wobei die Wärmetauschermatte (1) Wärmetauscherrohre (10) aufweist, die von einem Heiz- oder Kühlmedium durchströmbar sind, wobei mindestens ein Abstandshalter (2, 2a) die Wärmetauscherrohre (10) in vorgegebenem Abstand zueinander fixiert. Dabei weist der mindestens eine Abstandshalter (2, 2a) mindestens eine Kontaktfläche (7) auf, die mit einer Metallkassette (5) zur Aufnahme der Wärmetauschermatte (1) wärmeleitend verbindbar ist, der mindestens eine Abstandshalter mindestens ein Haltemittel zur Halterung der Wärmetauschermatte (1) in der Metallkassette (5) aufweist, und der mindestens eine Abstandshalter (2, 2a) so ausgebildet ist, daß die Wärmetauscherrohre (10) im wesentlichen über ihre gesamte Länge wärmeleitend mit der Metallkassette verbindbar sind. Damit ist eine verbesserte Wärmeübertragung von den Wärmetauscherrohren (10) auf einen zu temperierenden Raum unter Erhaltung einer hohen Strukturflexibilität möglich.

Description

Die Erfindung betrifft eine Wärmetauschermatte nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Wärmetauschereinheit zum Heizen und/oder Kühlen zu temperierender Räume nach dem Oberbegriff des Anspruchs 18.
In der EP 299 909 wird eine Wärmetauschermatte beschrie­ ben, die ein Bündel von Wärmetauscherrohren aufweist und die in eine Metallkassette zur Halterung der Wärmetauscher­ rohre eingelegt ist. Die Wärmetauscherrohre sind an den jeweiligen Enden mit einer Vorlauf- und Rücklauf-Sammellei­ tung derart verbunden, daß sich eine mattenförmige Struktur ergibt. Die Wärmetauscherrohre liegen lose auf der tragen­ den Metallkassette auf, wodurch sich ein unregelmäßiger und schlechter Wärmeübergang von den Wärmetauscherrohren auf die Metallkassette ergibt.
Aus der DE 196 36 016 ist bekannt, daß die Wärmetauscher­ rohre mit Hilfe von plattenförmigen Trägermatten aus Kunst­ stoff mit dafür ausgebildeten Aufnahmekanälen in definier­ tem Abstand parallel ausgerichtet und gegeneinander fixiert werden. Die Wärmetauscherrohre liegen bei dieser Lösung zwar regelmäßig auf der Kassette auf, wodurch eine Ver­ gleichmäßigung und Verbesserung des Wärmeübergangs auf die Kassette stattfindet. Durch die großflächige Fixierung büßt man jedoch an struktureller Flexibilität ein und erhöht das Gewicht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wärmetauschermatte und eine Wärmetauschereinheit zu schaf­ fen, bei denen eine verbesserte Wärmeübertragung von den Wärmetauscherrohren auf einen zu temperierenden Raum unter Erhaltung einer hohen Strukturflexibilität vorliegt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Wärmetau­ schermatte mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und eine Wärmetauschereinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß weist der mindestens eine Abstandhalter der Wärmetauschermatte mindestens eine Kontaktfläche auf, die mit einer Metallkassette zur Aufnahme der Wärmetauschermat­ te wärmeleitend verbindbar ist. Weiterhin weist er minde­ stens ein Haltemittel zur Halterung der Wärmetauschermatte in der Metallkassette auf. Schließlich ist der Abstandhal­ ter so ausgebildet, daß die Wärmetauscherrohre im wesentli­ chen über ihre gesamte Länge wärmeleitend mit der Metallkas­ sette verbindbar sind.
Durch diese Anordnung haben sowohl die Abstandhalter als auch die Wärmetauscherrohre wärmeleitenden Kontakt mit der Metallkassette, wodurch ein verbesserter Wärmeübergang auf die Metallkassette, und damit den zu temperierenden Raum, resultiert. Gleichzeitig ist die Wärmetauschermatte für alle notwendigen Handhabungen bei Montage und Wartung in der Metallkassette fixierbar. Dadurch, daß die Befestigung der Wärmetauschermatte nicht ganzflächig, sondern über einzelne Abstandhalter erfolgt, kann die erfindungsgemäße Wärmetauschermatte leicht auch an komplexere Strukturen angepaßt werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist zwischen der Wärmetauschermatte und der Me­ tallkassette eine Zwischenschicht angeordnet. Weist die Zwischenschicht ein Akustikvlies auf, mit dem die akusti­ schen Eigenschaften (z. B. Dämpfung) der zu temperierenden Räume beeinflußt werden kann, so ergibt sich eine akustisch und wärmetechnisch optimierte Vorrichtung. Die akustischen Eigenschaften des Vlieses werden hierbei nicht beeinträch­ tigt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Wär­ metauscherrohre an beiden Enden jeweils mit einem Sammel­ rohr für die Zu- bzw. Ableitung des Heiz- oder Kühlmediums verbunden.
Mit Vorteil sind die Zwischenschicht und die Abstandhalter und/oder die Sammelrohre über eine Klebverbindung miteinander verbunden. Durch die Klebverbindung als stoff­ schlüssige Verbindung wird ein effektiver Wärmeübergang gewährleistet.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Kontaktfläche des mindestens einen Abstandhalter eben und liegt in einer Ebene mit mindestens einem Teil der Metallkassette zugewand­ ten äußeren Oberfläche der Wärmetauscherrohre. Dadurch wird für einen effizienten Wärmeaustausch die wärmeaustauschende Fläche besonders groß ausgebildet.
In einer Ausgestaltung ist mindestens ein Sammelrohr mit der Metallkassette und/oder der Zwischenschicht wärmelei­ tend verbindbar. Der Wärmeübergang und die Stabilität der Anordnung kann auf diese Weise weiter gesteigert werden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführung der Wärmetauscher­ matte verlaufen die Abstandhalter parallel zu mindestens einem der Sammelrohre. Eine solche Anordnung ist in beson­ ders einfacher Weise herzustellen.
Wenn der mindestens eine Abstandhalter so ausgebildet ist, daß die Wärmetauscherrohre auf der oder in Richtung der Me­ tallkassette und/oder der Zwischenschicht geführt werden, wird eine weitere Verbesserung der Auflage der Wärmetau­ scherrohre auf der Metallkassette und/oder der Zwischen­ schicht erzielt. Dies ist besonders vorteilhaft, sollte aufgrund der Ausgestaltung der Metallkassette eine unebene oder gewinkelter Verlegung der Wärmetauschermatte notwendig sein.
Zur Vergrößerung der Auflagefläche der Wärmetauscherrohre auf der Metallkassette und/oder der Zwischenschicht ist in einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform mindestens ein Abstandhalter in unmittelbarer Nähe eines Sammelrohres angeordnet. Neben einer besonders guten Energieübertragung hat dies den zusätzlichen Vorteil, daß eine gute Halterung der verhältnismäßig schweren Sammelrohre gewährleistet ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfin­ dungsmgemäßen Wärmetauschermatte weisen die Sammelrohre jeweils einen Anschluß für ein Heiz- oder Kühlmedium auf, wobei die Anschlüsse auf unterschiedlichen Randseiten der Wärmetauschermatte angeordnet sind.
In einer vorteilhaften Variante weist die Wärmetauschermat­ te mindestens zwei im wesentlichen parallel zueinander ver­ laufende Randseiten auf und die Anschlüsse der Sammelrohre sind auf der gleichen Randseite der Wärmetauschermatte ange­ ordnet, wodurch die Verbindung mit Zuleitungen und die Verbindung mehrerer Wärmetauschermatten besonders einfach zu realisieren ist.
Vorteilhaft ist es dabei, wenn mindestens einer der An­ schlüsse als Schnellkupplung ausgebildet ist, da sich damit die Montage der Wärmetauschermatte vereinfacht.
Sind die Wärmetauscherrohre als Kapillaren ausgebildet, so ist neben einem guten Wärmeübergang auch die Anpaßbarkeit an gekrümmte Flächen leicht ausführbar.
Besonders bevorzugt ist es, daß der mindestens eine Abstand­ halter in Richtung der Metallkassette zeigend eine erste Fläche aufweist, die als Kontaktfläche dient, und minde­ stens eine Ausnehmung aufweist, in der das Haltemittel angeordnet ist. Durch die Anordnung des Haltemittels in einer Ausnehmung ist Auflage der Kontaktfläche auf der Metallkassette bzw. Zwischenschicht in einfacher Weise gewährleistet.
Eine besonders bevorzugte Variante ergibt sich, wenn das Haltemittel aus Klebstoff besteht. Eine großflächige und einfache Fixierung der Wärmetauschermatte in der Metallkas­ sette ist somit möglich.
Als Materialien für die Wärmetauscherrohre werden je nach Anwendung Kupfer oder Kunststoff bevorzugt. Damit lassen sich Wärmetauschermatten mit einer besondershohen Wärmeübertragungsrate oder besonders leichte Wärmetauscher­ matten herstellen.
Die erfindungsgemäße Wärmetauschereinheit zum Heizen und/ oder Kühlen zu temperierender Räume weist eine Metallkasset­ te und eine Wärmetauschermatte, wie sie zuvor beschrieben auf. Durch die Verbindung dieser Elemente zu einer Einheit ist eine leichte und schnelle Montage möglich.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Eine Draufsicht auf eine Ausführungsform einer Wärmetauschermatte, bei der die Sammelrohre auf gegenüberliegenden Seiten liegen;
Fig. 2 Einen Schnitt A-A durch die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform.;
Fig. 3 Darstellung des Details X aus Fig. 2.
In Fig. 1 und 2 ist eine Metallkassette 5 dargestellt, in die eine Wärmetauschermatte 1 eingelegt ist. Zwischen der Wärmetauschermatte 1 und der Metallkassette 5 ist ein Aku­ stikvlies 4 als Zwischenschicht angeordnet.
Die Metallkassette 5 wirkt hierbei als tragendes Element und dient gleichzeitig dazu, die Befestigung an einer Decke, dem Fußboden oder einer Wand eines zu temperierenden Raums zu ermöglichen.
Die Wärmetauscherrohre der Wärmetauschermatte 1 sind in Form von Kapillaren 10 ausgebildet, um eine möglichst gute Wärmeübertragung zu erreichen. Die Kapillaren 10 sind auf gegenüberliegenden Seiten der Wärmetauschermatte 1 mit jeweils einem quer zu diesen verlaufenden Sammelrohr 3a, 3b verbunden. Die Sammelrohre 3a, 3b versorgen die Kapillaren 10 mit einem Heiz- oder Kühlmedium (z. B. Wasser).
Die Kapillaren 10 sind in der Wärmetauschermatte 1 durch Abstandhalter 2, 2a, gegeneinander in regelmäßigen Abstän­ den fixiert. Die Abstandhalter 2, 2a verlaufen bei dieser Ausführungsform senkrecht zu den Kapillaren 10 und parallel zu den Sammelrohren 3a, 3b.
In alternativen Ausgestaltungen werden die Abstandhalter 2, 2a schiefwinklig zu den Kapillaren 10 angeordnet.
Beim Betrieb der Wärmetauschermatte 1 wird durch die Ka­ pillaren 10 warmes bzw. kaltes Wasser geleitet, wodurch in ein Raum temperierbar ist. Das Wasser strömt in der in Fig. 1 gezeigten Anordnung parallel durch die Kapillaren 10 von einer Seite zur anderen.
Das Prinzip der Fixierung von Kapillaren 10 kann aber auch Anwendung finden, wenn die Sammelrohre 3a, 3b auf der gleichen Seite der Wärmetauschermatte 1 angeordnet sind und die Kapillaren 10 schlaufenförmig hin- und zurückgeführt werden. Auch eine U-förmige Anordnung der Kapillaren 10 ist möglich.
Die Sammelrohre 3a, 3b sind auf einer Randseite der Wärme­ tauschermatte 1 verschlossen und weisen auf der gegenüber­ liegenden Seite Schnellkupplungen 6 zum Verbinden mit An­ schlußleitungen oder weiteren Metallkassetten 5 auf. Eine Anbringung der Anschlüsse auf der gleichen Randseite ist ebenfalls möglich, insbesondere wenn dies unter den vor­ gegebenen Bedingungen zu einer Verkürzung der Anschlußlei­ tungen führt. Die Schnellkupplungen 6 können hierbei jeden Winkel zur Wärmetauschermatte 1 einnehmen, so daß ist ein Anschließen der Sammelrohre 3a, 3b an üblicherweise flexi­ ble Schläuche auch bei geringen Platzverhältnissen oder auf­ gelegten Dämmstoffen ohne Einschränkungen möglich ist.
Die Anordnung der Abstandhalter 2, 2a ist in Fig. 2 erkenn­ bar. Die mit den Abstandhaltern 2, 2a verbundenen Kapilla­ ren sind auf einem Akustikvlies 4 angeordnet, das wiederum auf den Boden des Metallkassette aufgelegt ist. Das Akustik­ vlies 4 dient zur Verbesserung der Akustik des zu temperie­ renden Raumes. Die Abstandhalter 2, 2a werden auf der Wärmetauschermatte 1 mit Hilfe von Klebstoff, auf dem Aku­ stikvlies 4 fixiert. Beim Einsatz von Wärmetauschermatten aus Kunststoffen, insbesondere aus Polypropylen ist die Verwendung von Heißklebern, d. h. zum Kleben thermisch erwei­ chender Kunststoffe, besonders geeignet.
Die Abstandhalter 2a sind in dieser Ausführungsform in unmittelbarer Nähe zu den Sammelrohren 3a, 3b angeordnet, so daß die Kapillaren 10 auf kurzem Wege in Kontakt mit dem Akustikvlies 4 kommen und auf einer möglichst großen Länge die Wärme übertragen können. Zusätzlich wird hierdurch eine Verbesserung der Fixierung aller Kapillaren 10 gegeneinan­ der und gegenüber der Metallkassette 5 ermöglicht.
Wie in Fig. 3 gezeigt, ist die Kontaktfläche 7 der Abstand­ halter 2, 2a zu dem Akustikvlies 4 für einen guten Wärme­ übergang und eine gute Verklebung in Richtung des Akustik­ vlieses 4 ausgelegt und eben ausgebildet. Der Wärmeübergang auf das Akustikvlies 4 und die Fixierung der Wärmetauscher­ matte 1 auf dem Akustikvlies 4 kann verbessert werden, wenn auch die Sammelrohre 3a, 3b der Wärmetauschermatte 1 durch Verklebung fixiert werden. Eine besonders effektiver Wärme­ übergang und eine leichte Fixierung ergeben sich, wenn die Sammelrohre 3a, 3b ebenfalls wärmeleitend mit dem Akustik­ vlies verbindbar sind.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Abstandhalter 2, 2a in Richtung der Metallkassette eine erste Fläche aufweisen, die als Kontaktfläche dient, sowie eine Ausnehmung 11 auf­ weisen, auf deren Grund eine zweite, zur Kontaktfläche 7 parallele Fläche angeordnet ist. Die zweite Fläche 11 ist zum Befestigen der Wärmetauschermatte 1 in der Metallkasset­ te 5 mit Klebstoff versehen. Durch die zweite, gegenüber der Kontaktfläche 7 in Richtung der Metallkassette 5 zurück­ gesetzte Fläche 11 wird ein Kleberreservoir geschaffen und die Abstandhalter 2, 2a, und damit auch die Kapillaren 10, werden nicht durch die Klebstoffdicke vom Akustikvlies 4 abgehoben. Diese Art der Fixierung der Kapillaren auf dem Akustikvlies 4 führt zu einer guten Auflage der gesamten Wärmetauschermatte inklusive der Kapillaren 10 auf dem Aku­ stikvlies 4. Durch die flächige Verklebung mit großer Auflagefläche ergibt sich ein zusätzlicher Wärmeübergang über die Abstandhalter 2, 2a auf das Akustikvlies 4. Da auch das Akustikvlies 4 selbst großflächig auf der Metallkassette 5 aufliegt, resultiert daraus auch eine gute Ener­ gieübertragung zur Metallkassette 5 und damit eine hohe Lei­ stungsfähigkeit der gesamten Vorrichtung.
Neben Klebstoffen können auch andere Befestigungsmittel eingesetzt werden. Denkbar sind hier insbesondere zweiteili­ ge, wieder lösbare Befestigungsmittel, wie zum Beispiel Schnappverschlüsse, so daß bei einer Reparatur die Wärmetau­ schermatte ohne Aufwand und Beschädigungen von der Metall­ kassette gelöst werden kann.
Die Kapillaren 10 und die Abstandhalter 2, 2a können in ihrer Ausführung aus verschiedenen Materialien gefertigt werden. Die Auswahl hängt dabei im wesentlichen von der Art der Verwendung ab. Bevorzugt ist hierbei der Einsatz von Me­ tallen und Kunststoffen, insbesondere Polypropylen. Bei erhöhter Brandgefahr oder für den Einsatz bei höheren Temperaturen ist zum Beispiel der Einsatz von Metallen, insbesondere des leicht verarbeitbaren Kupfers bevorzugt. Durch den geringen Preis und die leichte Formgebung von Kunststoffen sind diese für besonders ausgeformte Metallkas­ setten, insbesondere bei geschwungenen Metallkassetten, und für preisgünstigere Ausführungen geeignet.
Die Wärmetauschermatte 1 kann bereits auf dem Akustikvlies 4 vormontiert sein. Die Wärmetauschermatten-Akustikvlies- Kombination muß dann bei der Anbringung an den Wänden des zu temperierenden Raumes lediglich in die Metallkassette eingelegt oder eingeklebt und die Metallkassette selbst befestigt werden. Auch eine komplette Vormontage von Wärme­ tauschermatte 1, Akustikvlies 4 und Metallkassette 5 zu einer einteiligen Wärmetauschereinheit ist möglich. Neben der besonders schnellen und einfachen Anbringung hat dies weiterhin den Vorteil, daß die Wärmetauschermatten beim Transport gegen Beschädigungen besser geschützt sind.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsbeispie­ le. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, die von der erfindungsgemäßen Wärmetauschermatter oder Wärmetau­ schereinheit auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausfüh­ rungen Gebrauch machen.

Claims (18)

1. Wärmetauschermatte zum Temperieren eines Raumes, wobei die Wärmetauschermatte Wärmetauscherrohre aufweist, die von einem Heiz- oder Kühlmedium durchströmbar sind, wobei mindestens ein Abstandhalter die Wärmetau­ scherrohre in vorgegebenem Abstand zueinander fixiert, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Abstandhalter (2, 2a) mindestens eine Kontaktfläche (7) aufweist, die mit einer Metall­ kassette (5) zur Aufnahme der Wärmtauschermatte (1) wärmeleitend verbindbar ist, der mindestens eine Abstandhalter mindestens ein Haltemittel zur Halterung der Wärmetauschermatte (1) in der Metallkassette (5) aufweist, und der mindestens eine Abstandhalter (2, 2a) so ausgebildet ist, daß die Wärmetauscherrohre (10) im wesentlichen über ihre gesamte Länge wärmelei­ tend mit der Metallkassette verbindbar sind.
2. Wärmetauschermatte nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen der Wärmetauschermatte (1) und der Metallkassette (5) eine Zwischenschicht (4) ange­ ordnet ist.
3. Wärmetauschermatte nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Zwischenschicht ein Akustikvlies (4) aufweist, das die akustischen Eigenschaften des Raumes beeinflußt.
4. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wär­ metauscherrohre (10) an beiden Enden jeweils mit einem Sammelrohr (3a, 3b) für die Zu- bzw. Ableitung des Heiz- oder Kühlmediums verbunden sind.
5. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorherge­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (4) und die Abstandhalter (2, 2a) und /oder Sammelrohre (3a, 3b) über eine Klebverbindung miteinander verbunden sind.
6. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorherge­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kon­ taktfläche (7) des mindestens einen Abstandhalters (2, 2a) im wesentlichen eben ausgebildet ist und in einer Ebene mit mindestens einem Teil der Metallkassette (5) zugewandten äußeren Oberfläche der Wärmetauscherrohre (10) liegt.
7. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorherge­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß minde­ stens ein Sammelrohr (3a, 3b) mit der Metallkassette (5) und/oder der Zwischenschicht (4) wärmeleitend verbindbar ist.
8. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorherge­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter (2, 2a) parallel zu mindestens einem der Sammelrohre (3a, 3b) verlaufen.
9. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Abstandhalter (2, 2a) so ausgebildet ist, daß die Wärmetauscherrohre (10) auf der Metallkas­ sette (5) aufliegend oder durch die Abstandhalter (2, 2a) in Richtung der Metallkassette (5) und/oder der Zwischenschicht (4) geführt werden.
10. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorherge­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung der Auflagefläche der Wärmetauscherrohre (10) auf der Metallkassette (5) und/oder der Zwi­ schenschicht (4) mindestens ein Abstandhalter (2a) in unmittelbarer Nähe eines Sammelrohres (3a, 3b) ange­ ordnet ist.
11. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorherge­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sam­ melrohre (3a, 3b) jeweils einen Anschluß (6) für ein Heiz- oder Kühlmedium aufweisen, wobei die Anschlüsse (6) auf unterschiedlichen Randseiten der Wäremtau­ schermatte (1) angeordnet sind.
12. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der Ansprü­ che 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammel­ rohre (3a, 3b) jeweils einen Anschluß (6) für ein Heiz- oder Kühlmedium aufweisen, wobei die Anschlüsse (6) auf der gleichen, in Richtung der Wärmetauscher­ rohre (10) verlaufenden Randseite der Wärmetauscher­ matte (1) angeordnet sind.
13. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorherge­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß minde­ stens ein Anschluß (6) als Schnellkupplung ausgebil­ det ist.
14. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauscherrohre als Kapillaren (10) ausgebildet sind.
15. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Abstandhalter (2, 2a) in Richtung der Metallkassette (5) eine Fläche zeigend aufweist, die als Kontaktfläche (7) dient, und mindestens eine Aus­ nehmung (11) aufweist, in der das Haltemittel angeord­ net ist.
16. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorherge­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltemittel eine Klebstoffschicht aufweist.
17. Wärmetauschermatte nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wär­ metauschermatte (1) im wesentlichen aus Kupfer oder aus Kunststoff besteht.
18. Wärmetauschereinheit zum Temperieren eines Raumes, mit
  • - einer Metallkassette (5) und
  • - einer Wärmetauschermatte (1) nach einem der vorange­ henden Ansprüche.
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