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DE10003217A1 - Flachsicherung mit Isolierkörper - Google Patents

Flachsicherung mit Isolierkörper

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Publication number
DE10003217A1
DE10003217A1 DE2000103217 DE10003217A DE10003217A1 DE 10003217 A1 DE10003217 A1 DE 10003217A1 DE 2000103217 DE2000103217 DE 2000103217 DE 10003217 A DE10003217 A DE 10003217A DE 10003217 A1 DE10003217 A1 DE 10003217A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating body
flat
housing
flat fuse
fuse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2000103217
Other languages
English (en)
Inventor
Henning H Schulte
Juergen Scheele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PUDENZ WILHELM GmbH
Original Assignee
PUDENZ WILHELM GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PUDENZ WILHELM GmbH filed Critical PUDENZ WILHELM GmbH
Priority to DE2000103217 priority Critical patent/DE10003217A1/de
Publication of DE10003217A1 publication Critical patent/DE10003217A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/041Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges characterised by the type
    • H01H85/0411Miniature fuses
    • H01H85/0415Miniature fuses cartridge type
    • H01H85/0417Miniature fuses cartridge type with parallel side contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/47Means for cooling

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  • Fuses (AREA)

Abstract

Beschrieben wird eine Flachsicherung für Kraftfahrzeuge mit im Abstand (a) voneinander in einem Gehäuse (2) gehalterten und aus diesem herausstehenden Flachsteckern (1) aus Metall, die im Gehäuse (2) über einen Schmelzleiter miteinander verbunden sind. DOLLAR A Damit eine solche Flachsicherung auch bei höheren Betriebsspannungen einwandfrei arbeitet, sieht die Erfindung vor, daß in dem den Abstand (a) zwischen den Flachstrecken (1) überbrückenden Raum ein Isolierkörper (5) an dem Gehäuse (2) angeordnet ist. Vorzugsweise weist dabei der Isolierkörper (5) mindestens teilweise Keramik oder Kunststoff, insbesondere einen Thermoplast und/oder Duroplast, auf.

Description

Die Erfindung betrifft eine Flachsicherung für Kraftfahrzeuge mit im Abstand voneinander in ei­ nem Gehäuse gehalterten und aus diesem herausstehenden Flachsteckern aus Metall, die Ge­ häuse über einen Schmelzleiter miteinander verbunden sind.
Kraftfahrzeug-Flachsicherungen der vorstehend bezeichneten Art sind bekannt. In einem Ge­ häuse sind zwei Flachstecker verankert und gehaltert und ragen aus diesem Gehäuse an einer Seite so heraus, daß die metallenen Oberflächen der Flachstecker freiliegen und in Steckbuch­ sen im Automobil eingesteckt werden können. Die beiden Flachstecker sehen wie flache Bänder aus und werden häufig durch Ausstanzen aus Metallblechen hergestellt, wobei die beiden Flach­ stecker im Abstand voneinander gehalten sind und im Bereich des Gehäuses über einen Schmelzleiter miteinander verbunden sind. Für die Herstellung einer solchen Kfz-Flachsicherung ist es bekannt, aus einem Kupfer- oder Zinkblech die äußeren Konturen auszustanzen und in der Mitte zwischen den zwei im Abstand gehaltenen Flachsteckern aus einem Stück einen dünnen Schmelzleiter auszustanzen. Zur weiteren Vereinfachung des Herstellungsverfahrens wird ein solches Stanzteil in ein unten offenes Gehäuse, welches z. B. aus Kunststoff besteht, eingeführt, bis unten nur noch die beiden metallenen Flachstecker herausstehen. Oben innerhalb des Ge­ häuses ist dann einerseits der dünne Schmelzleiter gelagert, und andererseits befinden sich noch weiter oben Verankerungsteile des Stanzstückes, die dort am Gehäuse verankert werden.
Bei einer solchen bekannten Flachsicherung stehen die Flachstecker also nach "unten" heraus, weil sie dann am praktischsten in nach oben offene Steckbuchsen hineingesteckt werden kön­ nen. Auf der in Steckrichtung hinteren Seiten, also "oben", haben die Flachsicherungen Anzei­ gefelder, z. B. durchsichtige Wandungsteile des Gehäuses, wo der Betriebszustand des Schmelzleiters sichtbar ist. Nach dem Schalten einer Sicherung erkennt man dort mit einem Blick von oben, daß diese Flachsicherung ausgetauscht und durch eine neue ersetzt werden muß.
In den Kraftfahrzeugen werden gegenüber früher mehr, größere und leistungstärkere elektrische Aggregate eingesetzt, die auch eine größere elektrische Leistung für den Betrieb benötigen. Während bisher bei Kraftfahrzeugen Spannungen von 6 Volt und überwiegend 12 Volt verwen­ det werden, hat man Überlegungen angestellt, höhere Spannungen zu verwenden, um die ge­ forderte größere Leistung leichter erbringen zu können. Eine Lösung ist z. B. der Einsatz einer Spannung von 48 V. Die bekannten Flachsicherungen arbeiten bei den geringeren Spannungen zwar einwandfrei, bei den größeren Spannungen entsteht jedoch nach dem Schalten, wenn der Schmelzleiter der Flachsicherung geschmolzen ist, ein Lichtbogen. Dieser entsteht im oberen Teil des Gehäuses, also in demjenigen Bereich, welcher dem unteren Ende des Gehäuses, wel­ ches sich in Steckrichtung der Flachsicherung am Übergang zwischen dem Gehäuse und den Flachsteckern befindet, gegenüberliegt. Zunächst bleibt der Lichtbogen zwischen den beiden Steckkontakten bzw. den Flachsteckern stehen und verbrennt die oberen Teile dieser Flachstec­ ker. Das Gehäuse der bekannten Flachsicherungen ist an einer Seite offen, meistens aus den Gründen der beschriebenen Herstellung am unteren in Steckrichtung befindlichen Ende, also neben derjenigen unteren Kante des Gehäuses, von welcher die Flachstecker herausstehen. Von dort kann laufend Sauerstoff in das Innere des Gehäuses eintreten und das Verbrennen des Lichtbogens unterhalten. Man hat beobachtet, daß der Lichtbogen allmählich nach unten in Richtung auf die offene Seite des Gehäuses wandert. Er kann bis an die beschriebene untere Kante des Gehäuses wandern und gegebenenfalls sogar noch weiter nach unten über diese hinaus. Außer dem Abstand und der dazwischen befindlichen Luft sind die beiden Flachstecker der bekannten Flachsicherungen nicht weiter gegeneinander isoliert und können mit Nachteil durch die Einwirkungen des Lichtbogens verschweißen und verschmelzen. Die elektrische Lei­ stung reicht in den meisten Fällen aus, daß ein Verschweißen wenigstens so weit stattgefunden hat, daß man die Flachsicherungen nicht mehr aus der Steckbuchse herausziehen kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Flachsicherung der eingangs genannten Art zu schaffen, die auch bei höheren Betriebsspannungen einwandfrei arbeitet.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in dem den Abstand zwischen den Flachsteckern überbrückenden Raum ein Isolierkörper an dem Gehäuse angeordnet ist. Zwar kann man sich Flachsicherungen mit mehreren Flachsteckern vorstellen, zur Erleichterung des Verständnisses wird aber bei der Beschreibung hier von einer Ausführungsform mit zwei Flachsteckern ausgegangen, die aus dem Gehäuse nach unten herausstehen. Der den Abstand zwischen den zwei Flachsteckern überbrückende Raum liegt bei dieser bevorzugten Ausfüh­ rungsform in der Mitte. Im oberen Bereich des Gehäuses verläuft der dünne Schmelzleiter. Im unteren Bereich des Gehäuses schlägt die Erfindung vor, den genannten mittleren Raum mit einem Isolierkörper zu füllen. Dieser kann einstückig mit dem Gehäuse ausgeformt oder ausge­ staltet sein; es ist aber auch möglich, einen Isolierkörper an dem Gehäuse zu befestigen. Der Lichtbogen wandert aus dem oberen Bereich des Gehäuses, wo der Schmelzleiter geschmolzen ist, nach unten auf den besagten Raum hin und trifft bei der erfindungsgemäßen Flachsicherung auf den Isolierkörper, wodurch der Lichtbogen abreißt, unterbrochen und gelöscht wird. Das be­ fürchtete Verbrennen der Flachstecker entfällt, und mit Sicherheit kann der Lichtbogen so recht­ zeitig gelöscht werden, daß ein Verbrennen der Flachstecker oder ein Verschweißen mit Steck­ buchsenteilen entfällt. Man kann bei den Automobilen mit leistungsstarken Aggregaten also mit höheren Betriebsspannungen arbeiten, z. B. mit 48 V, und dennoch können die bisherigen Flachsicherungen eingesetzt werden, wenn sie nur mit dem Isolierkörper an dem Gehäuse in dem Raum zwischen den Flachsteckern versehen sind. Es handelt sich hierbei nur um eine scheinbar kleine Veränderung, die aber erhebliche technische und wirtschaftliche Wirkungen hat.
Wie der Name schon sagt, besteht der Isolierkörper aus isolierendem Material; bzw. es sind Ausführungsformen denkbar, bei welchen der Isolierkörper teilweise isolierendes Material auf­ weist, sofern damit dieselbe isolierende Wirkung und Löschung des Lichtbogens erreicht wird.
Die Erfindung ist weiter vorteilhaft dadurch ausgestaltet, daß der Isolierkörper mindestens teil­ weise Keramik- oder Kunststoff, insbesondere ein Thermoplast und/oder Duroplast, aufweist. Bei manchen Werkstoffen ist es zweckmäßig, den Isolierkörper ganz aus ein und demselben Material herzustellen, so daß der Isolierkörper aus diesem Material besteht. Keramik und insbe­ sondere Kunststoffe sind besonders gut verarbeitbar und herstellbar. Der Isolierkörper kann also preiswert und in großer Stückzahl hergestellt und an das Gehäuse angesetzt oder in dieses ein­ gesetzt und dort befestigt werden. Es ist auch möglich, das Gehäuse während der Formung mit dem Isolierkörper zu versehen oder sogar einstückig mit diesem auszubilden.
Vorteilhaft ist es gemäß der Erfindung ferner, wenn der Isolierkörper derart an dem Gehäuse befestigt ist, daß die in Steckrichtung der Flachsicherung weisende Endfläche des Isolierkörpers etwa bündig neben der in Steckrichtung der Flachsicherung weisenden Endkante des Gehäuses angeordnet ist. Die "in Steckrichtung der Flachsicherung weisende Endfläche" des Isolierkörpers ist seine "untere" Endfläche in dem oben beschriebenen Sinne. Es handelt sich um diejenige Fläche, die beim Einstecken der Flachsicherung in die Steckbuchse vorn liegt und der Steck­ buchse zugewandt ist. Die untere Endfläche des Isolierkörpers wird also gemäß der Lehre der Erfindung neben der unteren Endkante des Gehäuses in etwa bündig angeordnet. Dadurch blei­ ben die Funktion, der Aufbau und die Handhabung der Flachsicherung im Betrieb im Vergleich zu herkömmlichen Flachsicherungen erhalten. Weder der Automobilhersteller noch der Zulieferer für elektrische Einrichtungen muß Umänderungen vornehmen. Mit Vorteil kann vielmehr auch die neue Flachsicherung mit dem Isolierkörper mit den selben Einrichtungen im Kraftfahrzeug ver­ wendet werden. Die beiden Flachstecker stehen aus der genannten unteren Endkante des Ge­ häuses neben der unteren Endfläche des Isolierkörpers nach unten heraus, nämlich in Steck­ richtung. Die Flachstecker sind folglich frei zum Kontaktieren, und dennoch wird der Lichtbogen auf seiner Strecke von dem geschmolzenen Schmelzleiter nach vorn und unten durch die Isola­ tion rechtzeitig gelöscht.
Es hat sich dabei als zweckmäßig erwiesen, wenn erfindungsgemäß der Isolierkörper die äußere Form eines Quaders hat. Dabei ist es günstig, wenn bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der Isolierkörper massiv ist. Es handelt sich also um einen sehr einfach herzustellen­ den Block aus isolierender Substanz, der in eine entsprechende Ausnehmung an dem geformten Gehäuse angebracht oder bei der Spritzgießherstellung des Gehäuses einstückig mit diesem geformt wird. Man kann aber auch mit günstigen Wirkungen gemäß der Erfindung dem Isolier­ körper die Gestalt eines hohlen Quaders geben, der an denjenigen zwei gegenüberliegenden Stirnseiten offen ist, deren Ebenen senkrecht zur Steckrichtung der Flachsicherung verlaufen. Zur Verbesserung der räumlichen Vorstellung wird der Quader in einem günstigen Fall so an dem Gehäuse bzw. in diesem angebracht sein, daß die Steckrichtung senkrecht durch seine beiden Stirnseiten verläuft. An diesen zwei gegenüberliegenden Stirnseiten ist der quaderförmi­ ge Isolierkörper bei dieser Ausführungsform offen ausgestaltet. Man kann sich den Isolierkörper als einen viereckigen Rahmen mit größerer Tiefe vorstellen, wobei seine Tiefe, wie auch die des allgemein betrachteten Quaders - in Steckrichtung der Flachsicherung gesehen - etwa ein Vier­ tel bis drei Viertel, vorzugsweise ein Drittel bis zwei Drittel und besonders bevorzugt die Hälfte der Tiefe des Gehäuses einnimmt. Der Lichtbogen reißt bei seiner Wanderung nach unten recht­ zeitig ab und zerstört die Flachstecker nicht.
Mit Vorteil ist erfindungsgemäß wenigstens eine der zwei Stirnseiten des Isolierkörpers einer bevorzugten Ausführungsform durch eine Reißtrennwand geschlossen. Man kann sich diese Ausführungsform so vorstellen, daß der an dem Gehäuse angebrachte Isolierkörper die Gestalt eines nach vorn und unten einseitig offenen, quaderförmigen Kastens hat. Die geschlossene Wand dieses Kastens ist die der Öffnung gegenüberliegende Stirnseite, deren Ebene senkrecht zur Steckrichtung liegt. In dieser Ebene der geschlossenen Stirnseite liegt die Reißtrennwand. Das kann ein Film sein, jedenfalls eine reißfähige oder aufbrechbare Wandung. Oberhalb der Reißtrennwand bzw. nach oben hinten entsteht im Gehäuse beim Verdampfen des Schmelzlei­ ters ein verhältnismäßig hoher Druck. Bevor das Gehäuse zerplatzen kann, reißt die Reißtrenn­ wand auf. Diese Trennwand ist an einer geschützten Stelle untergebracht, wo nicht der Finger einer Hand oder andere Gliedmaßen oder Teile einer Bedienungsperson zugegen sind und ver­ letzt werden könnten. Der hohe Druck im Gehäuse durch das Verdampfen des Schmelzleiters trägt auch dazu bei, den Lichtbogen zu löschen. Selbst wenn die Reißtrennwand geplatzt ist und ein Reißen des Gehäuses mit Vorteil vermieden ist, kann das Öffnen des Innenraumes des Ge­ häuses nicht mehr zur Erzeugung eines Lichtbogens oder zu dessen Unterhaltung führen, weil der Lichtbogen bereits abgerissen ist.
Weiterhin ist die Erfindung vorteilhaft dadurch ausgestaltet, daß sich in der Reißtrennwand eine Sollbruchstelle befindet. Diese Stelle begünstigt das Reißen oder Aufplatzen der Reißtrennwand, welche somit für den neuen Isolierkörper gemäß der Erfindung einen wirkungsvollen Berstschutz darstellt.
Zweckmäßig ist es gemäß der Erfindung auch, wenn in und/ oder an dem Isolierkörper Kühlrip­ pen angebracht sind, die sich vorzugsweise lamellenförmig und im Abstand voneinander parallel zur Steckrichtung der Flachsicherung erstrecken. Besonders wirkungsvoll kann man sich diese kühlenden Lamellen bei der Ausführungsform des rahmenförmigen Isolierkörpers mit den beiden offenen Stirnseiten vorstellen. Dann und auch wenn die hintere, obere Stirnseite mit der Reiß­ trennwand verschlossen ist, werden die beim Schmelzen des Schmelzleiters entstehenden hei­ ßen Gase, die dann unten vorn an der offenen Stirnseite des Isolierkörpers austreten, mit Vorteil gekühlt.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen. Diese zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht auf eine Flachsicherung gemäß der Erfindung mit ange­ formtem, an der unteren, vorderen Stirnseite offenem Isolierkörper, dessen hinteres Ende durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist,
Fig. 2 perspektivisch den separat herausgenommenen Isolierkörper mit der äußeren Form eines Quaders, wobei die gestrichelte Linie als Steckrichtung der Flachsicherung ge­ dacht ist und senkrecht zu den beiden Stirnseiten des quaderförmigen Isolierkörpers steht,
Fig. 3 eine vertikale Schnittansicht entlang der gestrichelten Steckrichtung entsprechend den Pfeilen III-III der Fig. 2,
Fig. 4 eine ähnlich Querschnittsansicht wie in Fig. 3, wobei jedoch die rahmenförmige Aus­ führungsform des Isolierkörpers gezeigt ist, bei welcher der Quader innen hohl und an beiden Stirnseiten offen ist,
Fig. 5 eine weitere andere Ausführungsform des Isolierkörpers in ähnlicher Querschnittsdar­ stellung wie Fig. 3 und 4, wobei jedoch die obere hintere Stirnseite durch eine Reißtrennwand geschlossen ist,
Fig. 6 eine ähnliche Schnittansicht wie in den Fig. 3-5, jedoch bei einer weiteren anderen Ausführungsform, bei welcher der rahmenförmige Isolierkörper mit Kühlrippen versehen ist, die sich längs in Steckrichtung der Flachsicherung erstrecken, und
Fig. 7 eine Querschnittsansicht der Fig. 6 entlang der Linie VII-VII
Die in Fig. 1 gezeigte Flachsicherung für Kraftfahrzeuge weist zwei im Abstand a voneinander angeordnete Flachstecker 1, die aus Zinkblech ausgestanzt sind, auf. Diese stehen nach unten vom aus dem allgemein mit 2 bezeichneten Gehäuse heraus. Sie erstrecken sich parallel zu der mit der gestrichelten Linie veranschaulichten Steckrichtung 3, welche gestrichelt auch in den Fig. 2 und 4 dargestellt ist. Diese Steckrichtung 3 der Flachsicherung erfolgt im Sinne der hier beschriebenen Handhabung und Funktion der Flachsicherung nach vorn und unten. Die beiden Flachstecker 1 werden in eine nicht dargestellte Steckbuchse eingeführt. Im oberen Be­ reich der Flachsicherung oberhalb der gestrichelten Endlinie 4 des Isolierkörpers 5 sind die bei­ den Flachstecker 1 innerhalb des Gehäuses 2 und daher in der Zeichnung der Fig. 1 unsichtbar durch einen Schmelzleiter verbunden.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 ist der Isolierkörper 5 einstückig mit dem Gehäuse 2 aus­ gebildet. Er reicht von seiner vorderen, unteren offenen Stirnseite 6, welche die vordere, untere und in Steckrichtung 3 weisende Endfläche 7 bestimmt, bis zu der gegenüberliegenden Endflä­ che 8, die man in den Fig. 1 und 2 nur durch die hintere Endlinie erkennt. Bei den Ausfüh­ rungsformen gemäß Darstellung ist der Isolierkörper 5 quaderförmig.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2 und 3 ist der quaderförmige Isolierkörper 5 massiv, bei den anderen Ausführungsformen ist der Isolierkörper 5 hohl.
Bei der hohlen Ausführungsform nach den Fig. 1 und 4-7 ist jeweils die vordere, untere, in Steckrichtung 3 weisende Endfläche 7 des Isolierkörpers 5 offen. Senkrecht zu dieser ebenen Endfläche 7 verläuft die Steckrichtung der Flachsicherung.
Der Isolierkörper 5 liegt in etwa bündig neben der vorderen, unteren Endkante 9 des Gehäuses, wenngleich er in Steckrichtung 3 ein wenig hervorragt. Bei anderen Ausführungsformen liegt die vordere, offene Stirnseite 6 mehr oder weniger genau in Flucht oder bündig mit der vorderen Endkante 9 des Gehäuses 2. In letzterem Falle ist der den Abstand a zwischen den Flachstec­ kern 1 (Fig. 1) überbrückende Raum, der sich also unten in der Mitte befindet, so groß gehal­ ten, daß die Flachsicherung bis zu dieser vorderen Endkante 9 des Gehäuses 2 in die nicht dar­ gestellte Steckbuchse eingeführt werden kann.
Bei der Ausführungsform der Fig. 4 hat der Isolierkörper 5 zwar die Gestalt eines Quaders, ist aber an seinen beiden gegenüberliegenden Stirnseiten 6, 7 einerseits (vorn, unten) und 8 ande­ rerseits (oben, hinten) offen.
Bei der Ausführungsform der Fig. 5 ist der Isolierkörper 5 auf seiner hinteren, oberen Stirnseite 8, welche also der Steckrichtung 3 entgegen gerichtet ist, durch eine Reißtrennwand 9 geschlos­ sen. Diese kann ein dünner Film sein und dient als Berstschutz, wenn der durch das Verdamp­ fen des Schmelzleiters entstandene Überdruck von hinten oben auf die Reißtrennwand 9 wirkt und sie zum Platzen bringt.
Um das Platzen oder Aufreißen der Reißtrennwand 9 zu begünstigen, kann bei der Ausfüh­ rungsform der Fig. 5 diese mit einer Sollbruchstelle 10 versehen sein.
Die letzte, in den Fig. 6 und 7 dargestellte Ausführungsform zeigt einen Isolierkörper 5, der zwar an den beiden Stirnseiten 6, 7 (vorn unten) und 8 (hinten oben) offen ist. Am Boden 11 des rahmenförmigen Isolierkörpers 5 sind aber im Abstand b voneinander lamellenförmig Kühlrippen 12 angebracht, diese verlaufen parallel zueinander und erstrecken sich in Steckrichtung 3. Man kann sich vorstellen, daß diese Kühlrippen 12 sich nicht nur vom Boden 11 des Isolierkörpers 5 in dessen Inneres hinein erstrecken, sondern auch von den Seitenwänden oder von der oberen Wandung 13 des Isolierkörpers 5 in dessen Inneres hineinragend vorgesehen sein können. Die jeweilige Höhe der Kühlrippe 12 wird auf die räumlichen Verhältnisse in dem Isolierkörper einer­ seits und die gewünschte Kühlwirkung andererseits abgestellt.
Bezugszeichenliste
1
Flachstecker
2
Gehäuse
3
Steckrichtung
4
Endlinien des Isolierkörpers
5
Isolierkörper
6
Stirnseite
7
Endfläche
8
Endfläche
9
Endkante des Gehäuses
10
Sollbruchstelle
11
Boden
12
Kühlrippen
13
obere Wandung
a Abstand zwischen den Flachsteckern
1
b Abstand der Kühlrippen

Claims (9)

1. Flachsicherung für Kraftfahrzeuge mit im Abstand (a) voneinander in einem Gehäuse (2) gehalterten und aus diesem herausstehenden Flachsteckern (1) aus Metall, die im Ge­ häuse (2) über einen Schmelzleiter miteinander verbunden sind, dadurch ge­ kennzeichnet, daß in dem den Abstand (a) zwischen den Flachsteckern (1) über­ brückenden Raum ein Isolierkörper (5) an dem Gehäuse (2) angeordnet ist.
2. Flachsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (5) mindestens teilweise Keramik oder Kunststoff, insbesondere einen Thermoplast und/ oder Duroplast, aufweist.
3. Flachsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (5) derart an dem Gehäuse (2) befestigt ist, daß die in Steckrichtung (3) der Flachsiche­ rung weisende Endfläche (7) des Isolierkörpers (5) etwa bündig neben der in Steckrich­ tung (3) der Flachsicherung weisenden Endkante (9) des Gehäuses (2) angeordnet ist.
4. Flachsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (5) die äußere Form eines Quaders hat.
5. Flachsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (5) massiv ist.
6. Flachsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (5) die Gestalt eines hohlen Quaders hat, der an denjenigen zwei gegen­ überliegenden Stirnseiten (6) offen ist, deren Ebenen (7, 8) senkrecht zur Steckrichtung (3) der Flachsicherung verlaufen.
7. Flachsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der zwei Stirnseiten (6, 7; 8) durch eine Reißtrennwand (9) geschlossen ist.
8. Flachsicherung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Reißtrenn­ wand (9) eine Sollbruchstelle (10) befindet.
9. Flachsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in und/ oder an dem Isolierkörper (5) Kühlrippen (12) angebracht sind, die sich vorzugsweise lamellenförmig und im Abstand (b) voneinander parallel zur Steckrichtung (3) der Flach­ sicherung erstrecken.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE112010001697B4 (de) * 2009-04-21 2013-08-08 Smart Electronics, Inc. Kleinsicherung und deren Herstellungsverfahren

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DE112010001697B4 (de) * 2009-04-21 2013-08-08 Smart Electronics, Inc. Kleinsicherung und deren Herstellungsverfahren

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