DE10003217A1 - Flachsicherung mit Isolierkörper - Google Patents
Flachsicherung mit IsolierkörperInfo
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Abstract
Beschrieben wird eine Flachsicherung für Kraftfahrzeuge mit im Abstand (a) voneinander in einem Gehäuse (2) gehalterten und aus diesem herausstehenden Flachsteckern (1) aus Metall, die im Gehäuse (2) über einen Schmelzleiter miteinander verbunden sind. DOLLAR A Damit eine solche Flachsicherung auch bei höheren Betriebsspannungen einwandfrei arbeitet, sieht die Erfindung vor, daß in dem den Abstand (a) zwischen den Flachstrecken (1) überbrückenden Raum ein Isolierkörper (5) an dem Gehäuse (2) angeordnet ist. Vorzugsweise weist dabei der Isolierkörper (5) mindestens teilweise Keramik oder Kunststoff, insbesondere einen Thermoplast und/oder Duroplast, auf.
Description
Die Erfindung betrifft eine Flachsicherung für Kraftfahrzeuge mit im Abstand voneinander in ei
nem Gehäuse gehalterten und aus diesem herausstehenden Flachsteckern aus Metall, die Ge
häuse über einen Schmelzleiter miteinander verbunden sind.
Kraftfahrzeug-Flachsicherungen der vorstehend bezeichneten Art sind bekannt. In einem Ge
häuse sind zwei Flachstecker verankert und gehaltert und ragen aus diesem Gehäuse an einer
Seite so heraus, daß die metallenen Oberflächen der Flachstecker freiliegen und in Steckbuch
sen im Automobil eingesteckt werden können. Die beiden Flachstecker sehen wie flache Bänder
aus und werden häufig durch Ausstanzen aus Metallblechen hergestellt, wobei die beiden Flach
stecker im Abstand voneinander gehalten sind und im Bereich des Gehäuses über einen
Schmelzleiter miteinander verbunden sind. Für die Herstellung einer solchen Kfz-Flachsicherung
ist es bekannt, aus einem Kupfer- oder Zinkblech die äußeren Konturen auszustanzen und in der
Mitte zwischen den zwei im Abstand gehaltenen Flachsteckern aus einem Stück einen dünnen
Schmelzleiter auszustanzen. Zur weiteren Vereinfachung des Herstellungsverfahrens wird ein
solches Stanzteil in ein unten offenes Gehäuse, welches z. B. aus Kunststoff besteht, eingeführt,
bis unten nur noch die beiden metallenen Flachstecker herausstehen. Oben innerhalb des Ge
häuses ist dann einerseits der dünne Schmelzleiter gelagert, und andererseits befinden sich
noch weiter oben Verankerungsteile des Stanzstückes, die dort am Gehäuse verankert werden.
Bei einer solchen bekannten Flachsicherung stehen die Flachstecker also nach "unten" heraus,
weil sie dann am praktischsten in nach oben offene Steckbuchsen hineingesteckt werden kön
nen. Auf der in Steckrichtung hinteren Seiten, also "oben", haben die Flachsicherungen Anzei
gefelder, z. B. durchsichtige Wandungsteile des Gehäuses, wo der Betriebszustand des
Schmelzleiters sichtbar ist. Nach dem Schalten einer Sicherung erkennt man dort mit einem
Blick von oben, daß diese Flachsicherung ausgetauscht und durch eine neue ersetzt werden
muß.
In den Kraftfahrzeugen werden gegenüber früher mehr, größere und leistungstärkere elektrische
Aggregate eingesetzt, die auch eine größere elektrische Leistung für den Betrieb benötigen.
Während bisher bei Kraftfahrzeugen Spannungen von 6 Volt und überwiegend 12 Volt verwen
det werden, hat man Überlegungen angestellt, höhere Spannungen zu verwenden, um die ge
forderte größere Leistung leichter erbringen zu können. Eine Lösung ist z. B. der Einsatz einer
Spannung von 48 V. Die bekannten Flachsicherungen arbeiten bei den geringeren Spannungen
zwar einwandfrei, bei den größeren Spannungen entsteht jedoch nach dem Schalten, wenn der
Schmelzleiter der Flachsicherung geschmolzen ist, ein Lichtbogen. Dieser entsteht im oberen
Teil des Gehäuses, also in demjenigen Bereich, welcher dem unteren Ende des Gehäuses, wel
ches sich in Steckrichtung der Flachsicherung am Übergang zwischen dem Gehäuse und den
Flachsteckern befindet, gegenüberliegt. Zunächst bleibt der Lichtbogen zwischen den beiden
Steckkontakten bzw. den Flachsteckern stehen und verbrennt die oberen Teile dieser Flachstec
ker. Das Gehäuse der bekannten Flachsicherungen ist an einer Seite offen, meistens aus den
Gründen der beschriebenen Herstellung am unteren in Steckrichtung befindlichen Ende, also
neben derjenigen unteren Kante des Gehäuses, von welcher die Flachstecker herausstehen.
Von dort kann laufend Sauerstoff in das Innere des Gehäuses eintreten und das Verbrennen des
Lichtbogens unterhalten. Man hat beobachtet, daß der Lichtbogen allmählich nach unten in
Richtung auf die offene Seite des Gehäuses wandert. Er kann bis an die beschriebene untere
Kante des Gehäuses wandern und gegebenenfalls sogar noch weiter nach unten über diese
hinaus. Außer dem Abstand und der dazwischen befindlichen Luft sind die beiden Flachstecker
der bekannten Flachsicherungen nicht weiter gegeneinander isoliert und können mit Nachteil
durch die Einwirkungen des Lichtbogens verschweißen und verschmelzen. Die elektrische Lei
stung reicht in den meisten Fällen aus, daß ein Verschweißen wenigstens so weit stattgefunden
hat, daß man die Flachsicherungen nicht mehr aus der Steckbuchse herausziehen kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Flachsicherung der eingangs genannten Art zu
schaffen, die auch bei höheren Betriebsspannungen einwandfrei arbeitet.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in dem den Abstand zwischen
den Flachsteckern überbrückenden Raum ein Isolierkörper an dem Gehäuse angeordnet ist.
Zwar kann man sich Flachsicherungen mit mehreren Flachsteckern vorstellen, zur Erleichterung
des Verständnisses wird aber bei der Beschreibung hier von einer Ausführungsform mit zwei
Flachsteckern ausgegangen, die aus dem Gehäuse nach unten herausstehen. Der den Abstand
zwischen den zwei Flachsteckern überbrückende Raum liegt bei dieser bevorzugten Ausfüh
rungsform in der Mitte. Im oberen Bereich des Gehäuses verläuft der dünne Schmelzleiter. Im
unteren Bereich des Gehäuses schlägt die Erfindung vor, den genannten mittleren Raum mit
einem Isolierkörper zu füllen. Dieser kann einstückig mit dem Gehäuse ausgeformt oder ausge
staltet sein; es ist aber auch möglich, einen Isolierkörper an dem Gehäuse zu befestigen. Der
Lichtbogen wandert aus dem oberen Bereich des Gehäuses, wo der Schmelzleiter geschmolzen
ist, nach unten auf den besagten Raum hin und trifft bei der erfindungsgemäßen Flachsicherung
auf den Isolierkörper, wodurch der Lichtbogen abreißt, unterbrochen und gelöscht wird. Das be
fürchtete Verbrennen der Flachstecker entfällt, und mit Sicherheit kann der Lichtbogen so recht
zeitig gelöscht werden, daß ein Verbrennen der Flachstecker oder ein Verschweißen mit Steck
buchsenteilen entfällt. Man kann bei den Automobilen mit leistungsstarken Aggregaten also mit
höheren Betriebsspannungen arbeiten, z. B. mit 48 V, und dennoch können die bisherigen
Flachsicherungen eingesetzt werden, wenn sie nur mit dem Isolierkörper an dem Gehäuse in
dem Raum zwischen den Flachsteckern versehen sind. Es handelt sich hierbei nur um eine
scheinbar kleine Veränderung, die aber erhebliche technische und wirtschaftliche Wirkungen hat.
Wie der Name schon sagt, besteht der Isolierkörper aus isolierendem Material; bzw. es sind
Ausführungsformen denkbar, bei welchen der Isolierkörper teilweise isolierendes Material auf
weist, sofern damit dieselbe isolierende Wirkung und Löschung des Lichtbogens erreicht wird.
Die Erfindung ist weiter vorteilhaft dadurch ausgestaltet, daß der Isolierkörper mindestens teil
weise Keramik- oder Kunststoff, insbesondere ein Thermoplast und/oder Duroplast, aufweist.
Bei manchen Werkstoffen ist es zweckmäßig, den Isolierkörper ganz aus ein und demselben
Material herzustellen, so daß der Isolierkörper aus diesem Material besteht. Keramik und insbe
sondere Kunststoffe sind besonders gut verarbeitbar und herstellbar. Der Isolierkörper kann also
preiswert und in großer Stückzahl hergestellt und an das Gehäuse angesetzt oder in dieses ein
gesetzt und dort befestigt werden. Es ist auch möglich, das Gehäuse während der Formung mit
dem Isolierkörper zu versehen oder sogar einstückig mit diesem auszubilden.
Vorteilhaft ist es gemäß der Erfindung ferner, wenn der Isolierkörper derart an dem Gehäuse
befestigt ist, daß die in Steckrichtung der Flachsicherung weisende Endfläche des Isolierkörpers
etwa bündig neben der in Steckrichtung der Flachsicherung weisenden Endkante des Gehäuses
angeordnet ist. Die "in Steckrichtung der Flachsicherung weisende Endfläche" des Isolierkörpers
ist seine "untere" Endfläche in dem oben beschriebenen Sinne. Es handelt sich um diejenige
Fläche, die beim Einstecken der Flachsicherung in die Steckbuchse vorn liegt und der Steck
buchse zugewandt ist. Die untere Endfläche des Isolierkörpers wird also gemäß der Lehre der
Erfindung neben der unteren Endkante des Gehäuses in etwa bündig angeordnet. Dadurch blei
ben die Funktion, der Aufbau und die Handhabung der Flachsicherung im Betrieb im Vergleich
zu herkömmlichen Flachsicherungen erhalten. Weder der Automobilhersteller noch der Zulieferer
für elektrische Einrichtungen muß Umänderungen vornehmen. Mit Vorteil kann vielmehr auch die
neue Flachsicherung mit dem Isolierkörper mit den selben Einrichtungen im Kraftfahrzeug ver
wendet werden. Die beiden Flachstecker stehen aus der genannten unteren Endkante des Ge
häuses neben der unteren Endfläche des Isolierkörpers nach unten heraus, nämlich in Steck
richtung. Die Flachstecker sind folglich frei zum Kontaktieren, und dennoch wird der Lichtbogen
auf seiner Strecke von dem geschmolzenen Schmelzleiter nach vorn und unten durch die Isola
tion rechtzeitig gelöscht.
Es hat sich dabei als zweckmäßig erwiesen, wenn erfindungsgemäß der Isolierkörper die äußere
Form eines Quaders hat. Dabei ist es günstig, wenn bei einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung der Isolierkörper massiv ist. Es handelt sich also um einen sehr einfach herzustellen
den Block aus isolierender Substanz, der in eine entsprechende Ausnehmung an dem geformten
Gehäuse angebracht oder bei der Spritzgießherstellung des Gehäuses einstückig mit diesem
geformt wird. Man kann aber auch mit günstigen Wirkungen gemäß der Erfindung dem Isolier
körper die Gestalt eines hohlen Quaders geben, der an denjenigen zwei gegenüberliegenden
Stirnseiten offen ist, deren Ebenen senkrecht zur Steckrichtung der Flachsicherung verlaufen.
Zur Verbesserung der räumlichen Vorstellung wird der Quader in einem günstigen Fall so an
dem Gehäuse bzw. in diesem angebracht sein, daß die Steckrichtung senkrecht durch seine
beiden Stirnseiten verläuft. An diesen zwei gegenüberliegenden Stirnseiten ist der quaderförmi
ge Isolierkörper bei dieser Ausführungsform offen ausgestaltet. Man kann sich den Isolierkörper
als einen viereckigen Rahmen mit größerer Tiefe vorstellen, wobei seine Tiefe, wie auch die des
allgemein betrachteten Quaders - in Steckrichtung der Flachsicherung gesehen - etwa ein Vier
tel bis drei Viertel, vorzugsweise ein Drittel bis zwei Drittel und besonders bevorzugt die Hälfte
der Tiefe des Gehäuses einnimmt. Der Lichtbogen reißt bei seiner Wanderung nach unten recht
zeitig ab und zerstört die Flachstecker nicht.
Mit Vorteil ist erfindungsgemäß wenigstens eine der zwei Stirnseiten des Isolierkörpers einer
bevorzugten Ausführungsform durch eine Reißtrennwand geschlossen. Man kann sich diese
Ausführungsform so vorstellen, daß der an dem Gehäuse angebrachte Isolierkörper die Gestalt
eines nach vorn und unten einseitig offenen, quaderförmigen Kastens hat. Die geschlossene
Wand dieses Kastens ist die der Öffnung gegenüberliegende Stirnseite, deren Ebene senkrecht
zur Steckrichtung liegt. In dieser Ebene der geschlossenen Stirnseite liegt die Reißtrennwand.
Das kann ein Film sein, jedenfalls eine reißfähige oder aufbrechbare Wandung. Oberhalb der
Reißtrennwand bzw. nach oben hinten entsteht im Gehäuse beim Verdampfen des Schmelzlei
ters ein verhältnismäßig hoher Druck. Bevor das Gehäuse zerplatzen kann, reißt die Reißtrenn
wand auf. Diese Trennwand ist an einer geschützten Stelle untergebracht, wo nicht der Finger
einer Hand oder andere Gliedmaßen oder Teile einer Bedienungsperson zugegen sind und ver
letzt werden könnten. Der hohe Druck im Gehäuse durch das Verdampfen des Schmelzleiters
trägt auch dazu bei, den Lichtbogen zu löschen. Selbst wenn die Reißtrennwand geplatzt ist und
ein Reißen des Gehäuses mit Vorteil vermieden ist, kann das Öffnen des Innenraumes des Ge
häuses nicht mehr zur Erzeugung eines Lichtbogens oder zu dessen Unterhaltung führen, weil
der Lichtbogen bereits abgerissen ist.
Weiterhin ist die Erfindung vorteilhaft dadurch ausgestaltet, daß sich in der Reißtrennwand eine
Sollbruchstelle befindet. Diese Stelle begünstigt das Reißen oder Aufplatzen der Reißtrennwand,
welche somit für den neuen Isolierkörper gemäß der Erfindung einen wirkungsvollen Berstschutz
darstellt.
Zweckmäßig ist es gemäß der Erfindung auch, wenn in und/ oder an dem Isolierkörper Kühlrip
pen angebracht sind, die sich vorzugsweise lamellenförmig und im Abstand voneinander parallel
zur Steckrichtung der Flachsicherung erstrecken. Besonders wirkungsvoll kann man sich diese
kühlenden Lamellen bei der Ausführungsform des rahmenförmigen Isolierkörpers mit den beiden
offenen Stirnseiten vorstellen. Dann und auch wenn die hintere, obere Stirnseite mit der Reiß
trennwand verschlossen ist, werden die beim Schmelzen des Schmelzleiters entstehenden hei
ßen Gase, die dann unten vorn an der offenen Stirnseite des Isolierkörpers austreten, mit Vorteil
gekühlt.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den
anliegenden Zeichnungen. Diese zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht auf eine Flachsicherung gemäß der Erfindung mit ange
formtem, an der unteren, vorderen Stirnseite offenem Isolierkörper, dessen hinteres
Ende durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist,
Fig. 2 perspektivisch den separat herausgenommenen Isolierkörper mit der äußeren Form
eines Quaders, wobei die gestrichelte Linie als Steckrichtung der Flachsicherung ge
dacht ist und senkrecht zu den beiden Stirnseiten des quaderförmigen Isolierkörpers
steht,
Fig. 3 eine vertikale Schnittansicht entlang der gestrichelten Steckrichtung entsprechend den
Pfeilen III-III der Fig. 2,
Fig. 4 eine ähnlich Querschnittsansicht wie in Fig. 3, wobei jedoch die rahmenförmige Aus
führungsform des Isolierkörpers gezeigt ist, bei welcher der Quader innen hohl und an
beiden Stirnseiten offen ist,
Fig. 5 eine weitere andere Ausführungsform des Isolierkörpers in ähnlicher Querschnittsdar
stellung wie Fig. 3 und 4, wobei jedoch die obere hintere Stirnseite durch eine
Reißtrennwand geschlossen ist,
Fig. 6 eine ähnliche Schnittansicht wie in den Fig. 3-5, jedoch bei einer weiteren anderen
Ausführungsform, bei welcher der rahmenförmige Isolierkörper mit Kühlrippen versehen
ist, die sich längs in Steckrichtung der Flachsicherung erstrecken, und
Fig. 7 eine Querschnittsansicht der Fig. 6 entlang der Linie VII-VII
Die in Fig. 1 gezeigte Flachsicherung für Kraftfahrzeuge weist zwei im Abstand a voneinander
angeordnete Flachstecker 1, die aus Zinkblech ausgestanzt sind, auf. Diese stehen nach unten
vom aus dem allgemein mit 2 bezeichneten Gehäuse heraus. Sie erstrecken sich parallel zu der
mit der gestrichelten Linie veranschaulichten Steckrichtung 3, welche gestrichelt auch in den
Fig. 2 und 4 dargestellt ist. Diese Steckrichtung 3 der Flachsicherung erfolgt im Sinne der
hier beschriebenen Handhabung und Funktion der Flachsicherung nach vorn und unten. Die
beiden Flachstecker 1 werden in eine nicht dargestellte Steckbuchse eingeführt. Im oberen Be
reich der Flachsicherung oberhalb der gestrichelten Endlinie 4 des Isolierkörpers 5 sind die bei
den Flachstecker 1 innerhalb des Gehäuses 2 und daher in der Zeichnung der Fig. 1 unsichtbar
durch einen Schmelzleiter verbunden.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 ist der Isolierkörper 5 einstückig mit dem Gehäuse 2 aus
gebildet. Er reicht von seiner vorderen, unteren offenen Stirnseite 6, welche die vordere, untere
und in Steckrichtung 3 weisende Endfläche 7 bestimmt, bis zu der gegenüberliegenden Endflä
che 8, die man in den Fig. 1 und 2 nur durch die hintere Endlinie erkennt. Bei den Ausfüh
rungsformen gemäß Darstellung ist der Isolierkörper 5 quaderförmig.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2 und 3 ist der quaderförmige Isolierkörper 5 massiv, bei
den anderen Ausführungsformen ist der Isolierkörper 5 hohl.
Bei der hohlen Ausführungsform nach den Fig. 1 und 4-7 ist jeweils die vordere, untere, in
Steckrichtung 3 weisende Endfläche 7 des Isolierkörpers 5 offen. Senkrecht zu dieser ebenen
Endfläche 7 verläuft die Steckrichtung der Flachsicherung.
Der Isolierkörper 5 liegt in etwa bündig neben der vorderen, unteren Endkante 9 des Gehäuses,
wenngleich er in Steckrichtung 3 ein wenig hervorragt. Bei anderen Ausführungsformen liegt die
vordere, offene Stirnseite 6 mehr oder weniger genau in Flucht oder bündig mit der vorderen
Endkante 9 des Gehäuses 2. In letzterem Falle ist der den Abstand a zwischen den Flachstec
kern 1 (Fig. 1) überbrückende Raum, der sich also unten in der Mitte befindet, so groß gehal
ten, daß die Flachsicherung bis zu dieser vorderen Endkante 9 des Gehäuses 2 in die nicht dar
gestellte Steckbuchse eingeführt werden kann.
Bei der Ausführungsform der Fig. 4 hat der Isolierkörper 5 zwar die Gestalt eines Quaders, ist
aber an seinen beiden gegenüberliegenden Stirnseiten 6, 7 einerseits (vorn, unten) und 8 ande
rerseits (oben, hinten) offen.
Bei der Ausführungsform der Fig. 5 ist der Isolierkörper 5 auf seiner hinteren, oberen Stirnseite
8, welche also der Steckrichtung 3 entgegen gerichtet ist, durch eine Reißtrennwand 9 geschlos
sen. Diese kann ein dünner Film sein und dient als Berstschutz, wenn der durch das Verdamp
fen des Schmelzleiters entstandene Überdruck von hinten oben auf die Reißtrennwand 9 wirkt
und sie zum Platzen bringt.
Um das Platzen oder Aufreißen der Reißtrennwand 9 zu begünstigen, kann bei der Ausfüh
rungsform der Fig. 5 diese mit einer Sollbruchstelle 10 versehen sein.
Die letzte, in den Fig. 6 und 7 dargestellte Ausführungsform zeigt einen Isolierkörper 5, der
zwar an den beiden Stirnseiten 6, 7 (vorn unten) und 8 (hinten oben) offen ist. Am Boden 11 des
rahmenförmigen Isolierkörpers 5 sind aber im Abstand b voneinander lamellenförmig Kühlrippen
12 angebracht, diese verlaufen parallel zueinander und erstrecken sich in Steckrichtung 3. Man
kann sich vorstellen, daß diese Kühlrippen 12 sich nicht nur vom Boden 11 des Isolierkörpers 5
in dessen Inneres hinein erstrecken, sondern auch von den Seitenwänden oder von der oberen
Wandung 13 des Isolierkörpers 5 in dessen Inneres hineinragend vorgesehen sein können. Die
jeweilige Höhe der Kühlrippe 12 wird auf die räumlichen Verhältnisse in dem Isolierkörper einer
seits und die gewünschte Kühlwirkung andererseits abgestellt.
1
Flachstecker
2
Gehäuse
3
Steckrichtung
4
Endlinien des Isolierkörpers
5
Isolierkörper
6
Stirnseite
7
Endfläche
8
Endfläche
9
Endkante des Gehäuses
10
Sollbruchstelle
11
Boden
12
Kühlrippen
13
obere Wandung
a Abstand zwischen den Flachsteckern
a Abstand zwischen den Flachsteckern
1
b Abstand der Kühlrippen
Claims (9)
1. Flachsicherung für Kraftfahrzeuge mit im Abstand (a) voneinander in einem Gehäuse (2)
gehalterten und aus diesem herausstehenden Flachsteckern (1) aus Metall, die im Ge
häuse (2) über einen Schmelzleiter miteinander verbunden sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß in dem den Abstand (a) zwischen den Flachsteckern (1) über
brückenden Raum ein Isolierkörper (5) an dem Gehäuse (2) angeordnet ist.
2. Flachsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (5)
mindestens teilweise Keramik oder Kunststoff, insbesondere einen Thermoplast und/
oder Duroplast, aufweist.
3. Flachsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper
(5) derart an dem Gehäuse (2) befestigt ist, daß die in Steckrichtung (3) der Flachsiche
rung weisende Endfläche (7) des Isolierkörpers (5) etwa bündig neben der in Steckrich
tung (3) der Flachsicherung weisenden Endkante (9) des Gehäuses (2) angeordnet ist.
4. Flachsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Isolierkörper (5) die äußere Form eines Quaders hat.
5. Flachsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Isolierkörper (5) massiv ist.
6. Flachsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Isolierkörper (5) die Gestalt eines hohlen Quaders hat, der an denjenigen zwei gegen
überliegenden Stirnseiten (6) offen ist, deren Ebenen (7, 8) senkrecht zur Steckrichtung
(3) der Flachsicherung verlaufen.
7. Flachsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine der zwei Stirnseiten (6, 7; 8) durch eine Reißtrennwand (9) geschlossen
ist.
8. Flachsicherung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Reißtrenn
wand (9) eine Sollbruchstelle (10) befindet.
9. Flachsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in und/
oder an dem Isolierkörper (5) Kühlrippen (12) angebracht sind, die sich vorzugsweise
lamellenförmig und im Abstand (b) voneinander parallel zur Steckrichtung (3) der Flach
sicherung erstrecken.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE112010001697B4 (de) * | 2009-04-21 | 2013-08-08 | Smart Electronics, Inc. | Kleinsicherung und deren Herstellungsverfahren |
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2000
- 2000-01-26 DE DE2000103217 patent/DE10003217A1/de not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE112010001697B4 (de) * | 2009-04-21 | 2013-08-08 | Smart Electronics, Inc. | Kleinsicherung und deren Herstellungsverfahren |
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