DE10003207A1 - Kombinierte Trommelbremse für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Kombinierte Trommelbremse für ein KraftfahrzeugInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine kombinierte Trommelbremse (1) für ein Kraftfahrzeug, die zur Umsetzung sowohl der Betriebs- als auch der Feststellbremsfunktion geeignet ist. Zur Verbesserung der Funktion sowie zur Vereinfachung des Gesamtaufbaus der kompletten Bremsanlage ist nur eine einzige vorzugsweise elektromechanische Betätigungseinheit (9) zur Umsetzung der Betriebs- und der Feststellbremsfunktion vorgesehen. Dies bedingt nur eine Versorgungsleitung zur Trommelbremse (1). DOLLAR A Weiterhin ist die Trommelbremse (1) mit einer besonders einfach aufgebauten Nachstellvorrichtung (12) ausgestattet, die den Reibbelagverschleiß an beiden Bremsbacken (4, 5) berücksichtigt und somit eine besonders genaue Nachstellung erlaubt.
Description
Die Erfindung betrifft eine kombinierte Trommelbremse für ein
Kraftfahrzeug, die sowohl zur Umsetzung einer Betriebs- wie
auch einer Feststellbremsfunktion betätigbar ist.
So ist aus der DE 197 05 832 A1 eine kombinierte Trommelbremse
bekannt, die sowohl die Betriebs- als auch die Feststellbrems
funktion erfüllt. Dazu ist die dort beschriebene Trommelbremse
auf hydraulischem Wege für eine Betriebsbremsung und auf mecha
nischem Wege für eine Feststellbremsung betätigbar. Dies erfor
dert zwei voneinander unabhängige Betätigungsvorrichtungen die
für die jeweilige Bremsfunktion heranzuziehen sind. Die Notwen
digkeit getrennter Betätigungswege für die kombinierte Trommel
bremse bedingt einen unnötig komplexen Aufbau der gesamten
Bremsanlage, da sowohl hydraulische als auch mechanische Ver
bindungsleitungen zur kombinierten Trommelbremse erforderlich
sind. Ferner wird für eine derartige Anordnung der einfache
Einsatz komfortabler, elektromechanischer Betätigungsvorrich
tungen erschwert.
Als weiterer Nachteil für die beschriebene Trommelbremse er
weist sich die aufwendige Konstruktion der Nachstellvorrich
tung, die in den hydraulischen Betätigungszylinder integriert
ist und zur Berücksichtigung des Bremsbackenverschleißes vorge
sehen ist. Die Nachstellvorrichtung besitzt funktionale Mängel,
da sie lediglich den Reibbelagverschleiß an der in Hauptdrehrichtung
der Bremstrommel liegenden Primärbremsbacke berück
sichtigt. Dies kann zu Nachstellungen führen, die der realen
Verschleißsituation an beiden Bremsbacken nicht gerecht wird.
Darüber hinaus beschreibt die DE 197 14 046 A1 eine Trommel
bremse, die als elektromechanisch betätigbare Feststellbremse
ausgebildet ist und damit gerade nicht für dynamische Betriebs
bremsungen vorgesehen ist. Dabei ist eine elektromotorische Be
tätigungseinheit unmittelbar an der Trommelbremse befestigt und
wirkt über eine Spreizvorrichtung auf die beiden Bremsbacken
ein. Durch die Trommelbremse wird jedoch lediglich die Fest
stellbremsfunktion realisiert. Zur Umsetzung der Betriebsbrems
funktion ist in der genannten Anordnung eine eigenständig betä
tigbare Scheibenbremse vorgesehen. Dies bedingt wiederum einen
hohen Aufwand für die gesamte Bremsanlage.
Demgemäß besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine kombi
nierte Trommelbremse für ein Kraftfahrzeug derart weiterzubil
den, daß der Gesamtaufbau der Bremsanlage vereinfacht wird und
gleichzeitig eine funktionssicher arbeitende Nachstellvorrich
tung in die Trommelbremse integrierbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine kombinier
te Trommelbremse für ein Kraftfahrzeug vor, die über eine ein
heitliche Betätigungsvorrichtung zur Umsetzung sowohl einer Be
triebs- als auch einer Feststellbremsung verfügt. Dadurch ist
nur eine einzige Versorgungsleitung zur Betätigungsvorrichtung
der Trommelbremse notwendig. Vorzugsweise ist die Betätigungs
vorrichtung an eine Spreizvorrichtung gekoppelt, die mit zwei
Bremsbacken der Trommelbremse zusammenwirkt. Dabei ist die
Spreizvorrichtung zwischen ersten Enden der radial aufspreizba
ren Bremsbacken angeordnet.
Zum Ausgleich des Reibbelagverschleißes ist zwischen zweiten
Enden der Bremsbacken eine längenveränderliche Nachstellvor
richtung angeordnet, die insbesondere in Umfangsrichtung der
Trommelbremse fahrzeugfest abgestützt ist. Dadurch können die
auftretenden Bremsumfangskräfte über die Nachstellvorrichtung
in ein fahrzeugfestes Bauteil eingeleitet werden. Auf diesem
Wege wird vorteilhaft eine Trommelbremse vom Simplex-Typ ge
schaffen, die sich aufgrund geringerer Selbstverstärkungseffek
te besser für die Umsetzung der Betriebsbremsfunktion eignet.
Bevorzugt umfaßt die Nachstellvorrichtung eine mit einem Nach
stellhebel zusammenwirkende Gewindehülse sowie zwei in der Ge
windehülse drehbar aufgenommene Nachstellspindeln. Dabei ist
jede der Nachstellspindeln an einer Bremsbacke abgestützt. Der
drehbar an einem fahrzeugfesten Bauteil, vorzugsweise einer
Trägerplatte, gelagerte Nachstellhebel greift über eine Klinke
in eine Außenverzahnung der Gewindehülse ein. Im Falle einer
Nachstellung wird somit der Nachstellhebel geschwenkt und da
durch die Gewindehülse verdreht. Die über ein Innengewinde in
der Gewindehülse aufgenommenen Nachstellspindeln besitzen einen
gegenläufigen Geweindesteigungssinn, um bei Drehung der Gewin
dehülse eine Verlängerung der gesamten Nachstellvorrichtung und
damit ein geringfügiges Aufspreizen bzw. Nachstellen der Brems
backen hervorzurufen.
Um den ungleichmäßigen Verschleiß an den beiden Bremsbacken be
rücksichtigen zu können, unterscheiden sich die beiden Nachstellspindeln
in der Größe ihrer Gewindesteigung sowie in ihrer
Gewindelänge. Dadurch können die Bremsbacken entsprechend ihrem
Verschleiß möglichst genau nachgestellt werden.
Zur Berücksichtigung des Verschleißzustandes beider Bremsbacken
für die Nachstellung ist der Nachstellhebel mittels eines Über
tragungselementes an die radiale Aufspreizbewegung beider
Bremsbacken gekoppelt. Dazu ist das Übertragungselement, insbe
sondere ein flexibler Seilzug bzw. ein Gestänge, einerseits an
den schwenkbar gelagerten Nachstellhebel angelenkt und anderer
seits über eine an der zweiten Bremsbacke befestigte Umlenkvor
richtung mit der ersten Bremsbacke verbunden. Es ergibt sich
hieraus eine besonders genaue Bemessung der Nachstellung, die
gleichsam beide Bremsbacken betrifft.
Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist die ge
meinsame Betätigungsvorrichtung für Betriebs- und Feststell
bremsungen als elektromechanische Betätigungseinheit ausgebil
det. Daraus ergeben sich Vorteile hinsichtlich des Komfortver
halten sowie der Funktionalität für die gesamte Bremsanlage.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Frontansicht einer kombi
nierten Trommelbremse nach Simplex-Bauart mit einer
integrierten, erfindungsgemäßen Nachstellvorrichtung
Fig. 2 eine entlang der Linie X-X in Fig. 1 geschnittene
Darstellung der kombinierten Trommelbremse.
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel für eine kombinierte
Trommelbremse 1 nach Simplex-Bauart dargestellt, die sowohl als
Betriebs- als auch als Feststellbremse eingesetzt werden kann.
In diesem Zusammenhang weist die Simplex-Trommelbremse 1 gegen
über anderen Trommelbremsbauarten (z. B. Duo-Servo-
Trommelbremse) geringere Selbstverstärkungseffekte auf, wodurch
sich die gezeigte Trommelbremse besonders gut für den dynami
schen Bremsenbetrieb während der Fahrt (d. h. Betriebsbrems
funktion) eignet.
In bekannter Weise ist die Trommelbremse 1 innerhalb einer
Bremstrommel 2 angeordnet, wobei alle wesentlichen Bauteile der
Trommelbremse an einer fahrzeugfesten Trägerplatte 3 montiert
sind. Die Trommelbremse 1 umfaßt zwei Bremsbacken 4, 5, die ra
dial aufspreizbar an der Trägerplatte 3 gehalten sind. Zwischen
den Bremsbacken 4, 5 ist an deren ersten Enden 6, 7 eine mecha
nische Spreizvorrichtung 8 vorgesehen, die mit einer elektrome
chanischen bzw. insbesondere elektromotorischen Betätigungsein
heit 9 in Verbindung steht, entsprechend der oben genannten DE 197 14 046 A1.
Die elektromotorische Betätigunseinheit 9 übt im
einzelnen eine parallel zur Achsrichtung der Bremstrommel 2 ge
richtete Betätigungskraft auf die Spreizvorrichtung 8 aus, die
in eine radial auf die Bremsbacken 4, 5 wirkende Kraft umgewan
delt wird. Mittels der Betätigungseinheit 9 kann somit die
Spreizvorrichtung 8 auf elektrischem Wege ausgelenkt werden,
wodurch die Bremsbacken 4, 5 radial an die Bremstrommel 2 ge
drückt werden. Dabei wird die Betätigungseinheit 9 sowohl für
Betriebsbremsungen als auch für Feststellbremsungen herangezo
gen. Eine zusätzliche, eigenständige Betätigungsvorrichtung für
die Feststellbremsfunktion kann also vorteilhaft entfallen.
Zwischen den gegenüberliegenden, zweiten Enden 10, 11 der
Bremsbacken 4, 5 ist eine längenveränderliche Nachstellvorrich
tung 12 angeordnet, um den Reibbelagverschleiß an den Bremsbac
ken 4, 5 auszugleichen. Hierbei werden die Bremsbacken 4, 5
mittels Federn 21, 22 gegen die Spreizvorrichtung 8 bzw. die
Nachstellvorrichtung 12 verspannt.
Die Nachstellvorrichtung 12 ist allgemein als Klinken-Sperrad-
Anordnung ausgebildet. Sie umfaßt im wesentlichen eine mit ei
nem Nachstellhebel 13 zusammenwirkende Gewindehülse 14 mit In
nengewinde, die zwei Nachstellspindeln 15, 16 aufnimmt. Der
Nachstellhebel 13 ist schwenkbar an der fahrzeugfesten Träger
platte 3 gelagert und greift mit einer Klinke 17 in einen Zahn
kranz 18 an der Gewindehülse 14 ein. An dem der Klinke 17 ge
genüberliegenden Ende des Nachstellhebels 13 ist ein Seilzug 19
oder ein alternativ wirkendes Übertragungselement 19 befestigt.
Dieser Seilzug 19 ist mit seinem anderen Ende über eine an der
zweiten Bremsbacke 5 befestigte Umlenkrolle 20 an der ersten
Bremsbacke 4 fixiert. Dabei ist vorteilhaft in den Seilzug 19
ein Federelement 23 integriert, das den Seilzug 19 stets ge
spannt hält. Insgesamt wird durch den Seilzug 19 der Betäti
gungsweg beider Bremsbacken 4, 5 für die Bemessung der Nach
stellung berücksichtigt.
Während einer Betätigung der kombinierten Trommelbremse 1 wer
den die beiden Bremsbacken 4, 5 mittels der Spreizvorrichtung 8
radial auseinandergedrückt. Durch die Bewegung beider Bremsbac
ken 4, 5 wird der durch das Federelement 23 vorgespannte Seil
zug 19 über die Umlenkrolle 20 gezogen, so daß er an dem Nach
stellhebel 13 zieht und diesen um die Lagerstelle 24 entgegen
dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Dabei ist dafür gesorgt, daß bei
normalem Bewegungshub der Bremsbacken 4, 5, d. h. ohne Belagver
schleiß der Seilzug 19 beim Bremsen zwar vorgespannt ist und
der Nachstellhebel 13 geringfügig verschwenkt wird, jedoch
nicht in dem Maße, daß eine Nachstellung veranlaßt wird. Erst
bei Auftreten von Belagverschleiß wird ein höherer Bewegungshub
der Bremsbacken 4, 5 erzeugt, der zu einer entsprechend großen
Verschwenkung des Nachstellhebels 13 führt.
Bei ausreichender Schwenkbewegung des Nachstellhebels 13, wird
diese durch Eingriff der Klinke 17 in den Zahnkranz 18 in eine
Drehbewegung der Gewindehülse 14 umgewandelt. Dazu ist die Ge
windehülse 14 drehbar in einem fahrzeugfest montierten Abstütz
bock 25 gelagert. Bevorzugt ist der Abstützbock 25 entweder un
mittelbar in die Trägerplatte 3 integriert oder unmittelbar mit
dieser verbunden. Gleichzeitig ist die Gewindehülse 14 in Um
fangsrichtung der Bremstrommel 2 über den Zahnkranz 18 bzw. ein
Sicherungselement 26, insbesondere in Form einer Scheibe 26, am
Abstützbock 25 verschiebesicher gehalten. Dadurch können auf
tretende Bremsumfangskräfte über die Gewindehülse 14 auf den
Abstützbock 25 übertragen werden. Es ergibt sich somit eine
Trommelbremse 1 nach Simplex-Bauart.
Innerhalb der Gewindehülse 14 sind jeweils über ein Innengewin
de zwei Nachstellspindeln 15, 16 aufgenommen, die sich verdreh
gesichert an den zweiten Enden 10, 11 der Bremsbacken 4, 5 abstützen.
Die Gewindehülse besitzt dazu zwei getrennte Innenge
windeabschnitte, da die beiden Nachstellspindeln 15, 16 einen
gegenläufigen Gewindesteigungssinn aufweisen. Dadurch verschie
ben sich die Nachstellspindeln 15, 16 im Falle einer Nachstel
lung, d. h. bei Drehung der Gewindehülse 14, aus der Gewinde
hülse 14 heraus und verstellen die beiden Bremsbacken 4, 5 in
Richtung auf die Bremstrommel 2 zu.
Neben dem gegenläufigen Gewindesteigungssinn der beiden Nach
stellspindeln 15, 16, unterscheiden sich die Nachstellspindeln
auch in der Größe ihrer Gewindesteigung sowie ihrer Gewindelän
ge. Dies trägt dem Umstand Rechnung, daß an der sich in Haupt
drehrichtung 27 der Bremstrommel 2 an die Spreizvorrichtung 8
anschließenden ersten Bremsbacke bzw. Primärbremsbacke 4 auf
grund größerer Bremskräfte ein höherer Reibbelagverschleiß ein
stellt als an der zweiten Bremsbacke bzw. Sekundärbremsbacke 5.
Demzufolge weist die an der Bremsbacke 4 anliegende erste Nach
stellspindel 15 gegenüber der zweiten Nachstellspindel 16 einen
längeren Gewindeabschnitt auf, wobei die Gewindesteigung der
ersten Nachstellspindel 15 im Vergleich zur zweiten Nachstell
spindel 16 größer ist.
Anstelle eines Seilzuges 19 für die Kraftübertragung zwischen
beiden Bremsbacken 4, 5 und dem Nachstellhebel 13, kann auch
ein Kabel oder eine aus mehreren Kettengliedern gebildete Kette
verwendet werden. Es kann auch ein Gestänge oder ein analog
wirkendes Überragungselement zum Einsatz kommen.
Die Umlenkvorrichtung bzw. Umlenkrolle 20 kann aus einer fest
stehenden Scheibe mit einer umlaufenden Ringnut gebildet sein,
so daß der Seilzug 19 entlang dem Umfang mit möglichst niedri
ger Reibung gleitet. Sie kann jedoch auch als Rolle ausgebildet
sein, die unter Haftung des Seilzuges 19 gedreht wird.
Claims (11)
1. Kombinierte Trommelbremse (1) für ein Kraftfahrzeug, mit
zwei radial aufspreizbaren Bremsbacken (4, 5), zwischen de
ren ersten Enden (6, 7) eine an eine Betätigungsvorrichtung
(9) gekoppelte Spreizvorrichtung (8) angeordnet ist, da
durch gekennzeichnet, daß genau eine Betätigungsvorrichtung
(9) zur Betätigung der Trommelbremse (1) im Falle sowohl
einer Betriebs- als auch einer Feststellbremsung vorgesehen
ist.
2. Kombinierte Trommelbremse (1) nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen zweiten Enden (10, 11) der bei
den Bremsbacken (4, 5) eine längenveränderliche Nachstell
vorrichtung (12) angeordnet ist.
3. Kombinierte Trommelbremse (1) nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Nachstellvorrichtung (12) insbesonde
re in Umfangsrichtung der Trommelbremse (1) fahrzeugfest
abgestützt ist.
4. Kombinierte Trommelbremse (1) nach einem der Ansprüche 2-3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nachstellvorrichtung (12)
eine mit einem Nachstellhebel (13) zusammenwirkende Gewin
dehülse (14) aufweist, die zwei Nachstellspindeln (15, 16)
aufnimmt, wobei die zweiten Enden (10, 11) der Bremsbacken
(4, 5) an den Nachstellspindeln (15, 16) abgestützt sind.
5. Kombinierte Trommelbremse (1) nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Nachstellspindeln (15, 16) einen gegenläufigen
Gewindesteigungssinn aufweisen.
6. Kombinierte Trommelbremse (1) nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Nachstellspindeln (15, 16) sich in
der Größe der Gewindesteigung unterscheiden.
7. Kombinierte Trommelbremse (1) nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Nachstellhebel (13) über eine Klinke
(17) in einen Zahnkranz (18) an der Gewindehülse (14) ein
greift.
8. Kombinierte Trommelbremse (1) nach einem der Ansprüche 4-7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Nachstellhebel (13) drehbar
an einem fahrzeugfest montierten Element (3) gelagert ist.
9. Kombinierte Trommelbremse (1) nach einem der Ansprüche 4-8,
dadurch gekennzeichnet, daß während einer Bremsbetätigung
eine Schwenkbewegung des Nachstellhebels (13) an eine ra
diale Aufspreizbewegung beider Bremsbacken (4, 5) gekoppelt
ist.
10. Kombinierte Trommelbremse (1) nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Nachstellhebel (13) mittels eines
Übertragungselementes (19) über eine an einer zweiten
Bremsbacke (5) befestigte Umlenkvorrichtung (20) mit einer
ersten Bremsbacke (4) verbunden ist.
11. Kombinierte Trommelbremse (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvor
richtung (9) als elektromechanische, vorzugsweise elektromotorische,
Betätigungseinheit (9) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000103207 DE10003207A1 (de) | 2000-01-26 | 2000-01-26 | Kombinierte Trommelbremse für ein Kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000103207 DE10003207A1 (de) | 2000-01-26 | 2000-01-26 | Kombinierte Trommelbremse für ein Kraftfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10003207A1 true DE10003207A1 (de) | 2001-08-02 |
Family
ID=7628722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000103207 Withdrawn DE10003207A1 (de) | 2000-01-26 | 2000-01-26 | Kombinierte Trommelbremse für ein Kraftfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE10003207A1 (de) |
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