DE10003691A1 - Optischer Sensor - Google Patents
Optischer SensorInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen optischen Sensor (1) zur Erfassung von Objekten in einem Überwachungsbereich mit wenigstens einem Sendelichtstrahlen emittierenden Sender (3), wobei das Sendelicht (2) über eine Sendeoptik (4) auf ein Objekt geführt ist, mit einem Empfangslicht (5) empfangenden Empfänger (6), wobei das vom Objekt reflektierte Empfangslicht über eine Empfangsoptik (7) zum Empfänger (6) geführt ist, mit einer Auswerteeinheit (10) zur Auswertung der am Ausgang des Empfängers (6) anstehenden Empfangssignale und mit einem Gehäuse (8), in welchem der Sender (3), die Sendeoptik (4), der Empfänger (6) und die Empfangsoptik (7) integriert sind. Das vom Sender (3) emittierte Sendelicht (2) dient zur Beleuchtung eines Flächenbereichs des Objekts. Der Empfänger (6) weist eine flächenförmige Anordnung von photoempfindlichen Elementen auf. In der Auswerteeinheit (10) werden die Bildinformationen an den Ausgängen der photoempfindlichen Elemente ausgewertet.
Description
Die Erfindung betrifft einen optischen Sensor gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Derartige optische Sensoren können insbesondere als Reflexionslichtschranken
oder Lichttaster ausgebildet sein. Diese Sensoren weisen einen in einem ge
meinsamen Gehäuse integrierten Sender und Empfänger auf, wobei der Sender
beispielsweise von einer Leuchtdiode gebildet ist. Die Leuchtdiode stellt eine
im wesentlichen punktförmige Strahlungsquelle dar und emittiert Sendelicht in
Form eines Sendelichtstrahlenbündels. Dieses Sendelichtstrahlenbündel wird
gegebenenfalls von einem den Überwachungsbereich begrenzenden Reflektor
oder einem im Überwachungsbereich angeordneten Objekt als Empfangslicht
strahlenbündel zum Empfänger zurückreflektiert. Das durch das auftreffende
Empfangslicht am Ausgang des Empfängers generierte Empfangssignal wird in
der Auswerteeinheit des Sensors mit einem Schwellwert bewertet. Je nachdem,
ob das Empfangssignal oberhalb oder unterhalb des Schwellwerts liegt, wird in
der Auswerteeinheit ein binäres Schaltsignal generiert, welches signalisiert, ob
ein Objekt im Überwachungsbereich ist oder nicht.
Bei derartigen optischen Sensoren erfolgt somit die Objekterfassung dadurch,
dass bei Eintritt des Objekts in den Überwachungsbereich der Strahlengang des
Sendelichtstrahlenbündels unterbrochen wird, was zu einer Änderung des
Schaltzustandes des binären Schaltsignals führt. Eine Erfassung der Struktur
des Objekts ist mit einem derartigen Sensor nicht möglich.
In einer Weiterbildung kann bei dem eingangs genannten optischen Sensor der
Empfänger von einem zeilenförmigen CCD-Element gebildet sein. Dabei ist
der Empfänger in vorgegebenem Abstand zum Sender angeordnet. In diesem
Fall ist der optische Sensor als ein nach dem Triangulationsprinzip arbeitender
Distanzsensor ausgebildet. Das vom Sender emittierte Sendelichtstrahlenbün
del und das von einem Objekt zurückreflektierte Empfangslichtstrahlenbündel
verläuft in einem von der Distanz des Objekts abhängigen Triangulationswin
kel. Entsprechend der Distanz des Objekts wird eine vorgegebene Anzahl von
photoempfindlichen Elementen des zeilenförmigen CCD-Elements durch das
auftreffende Empfangslichtstrahlenbündel belichtet. Durch die Auswertung der
belichteten photoempfindlichen Elemente wird in der Auswerteeinheit die Ob
jektdistanz berechnet. Auch in diesem Fall wird mit dem vom Sender emittier
ten Sendelicht das Objekt punktförmig zur Distanzermittlung abgetastet. Wei
tere Informationen über die Struktur des Objekts werden nicht erhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen optischen Sensor der ein
gangs genannten Art so auszubilden, dass damit die Strukturen von Objekten
erfassbar sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen.
Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfin
dung sind in den Unteransprüchen beschrieben. Bei dem erfindungsgemäßen
optischen Sensor dient das vom Sender emittierte Sendelicht zur Beleuchtung
eines Flächenbereichs des Objekts. Der Empfänger weist eine flächenförmige
Anordnung von photoempfindlichen Elementen auf. In der Auswerteeinheit
werden die Bildinformationen an den Ausgängen der photoempfindlichen Ele
mente ausgewertet.
Der optische Sensor bildet somit eine Kamera, in dessen Gehäuse neben dem
Empfänger mit der Empfangsoptik auch wenigstens ein Sender mit nachgeord
neter Sendeoptik angeordnet ist. Vorteilhafterweise ist auch die Auswerteein
heit in diesem Gehäuse integriert.
Mit dem erfindungsgemäßen Sensor kann somit nicht nur die Anwesenheit
eines Objekts im Überwachungsbereich erfasst werden. Zusätzlich wird auch
die Struktur des Objekts erfasst. Hierzu zählen insbesondere bestimmte Merk
male des Objekts wie zum Beispiel dessen Position und Lage innerhalb des
Objekts. Ebenso sind auch die Lagen der Kanten von Objekten erfassbar.
Der erfindungsgemäße Sensor kann sowohl als Schwarz-Weiß- als auch als
Farbkamera ausgebildet sein. Je nach Ausbildung des Sensors werden die
Strukturen von Objekten in Form von am Empfänger registrierten Grauwert
verteilungen oder Farbwertverteilungen erfasst und ausgewertet.
Ein weiterer Vorteil des Sensors besteht darin, dass sämtliche optoelektroni
schen Komponenten sowie vorzugsweise auch die Auswerteeinheit platzspa
rend in einem Gehäuse untergebracht sind.
In einer vorteilhaften Ausführungsform sind der oder die Sender mit jeweils
einer nachgeordneten Sendeoptik in Abstand neben dem Empfänger und der
vorgesehenen Empfangsoptik hinter einem Austrittsfenster angeordnet. Sind
zwei Sender vorgesehen, so befinden sich diese vorzugsweise beiderseits des
Empfängers. Dadurch wird eine besonders kleine Baugröße des optischen Sen
sors erzielt. Vorzugsweise ist die Strahlcharakteristik des Senders an die Emp
fangscharakteristik der Empfangsoptik und des Empfängers derart angepasst,
dass mit dem vom Sender emittierten und vom Objekt zurückreflektierten Sen
delicht der gesamte Empfänger ausgeleuchtet wird.
Hierzu können der oder die Sender von jeweils einer flächigen Leuchtdioden
anordnung und der Empfänger von einem entsprechend dimensionierten mat
rixförmigen CCD-Element gebildet sein. Zudem kann die Empfangsoptik von
einem Objekt mit einstellbarem Fokus und einstellbarer Blende gebildet sein.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 Schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels des erfin
dungsgemäßen optischen Sensors.
Fig. 2 Schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels des er
findungsgemäßen optischen Sensors.
Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen optischen
Sensors 1 zum Erfassen von nicht dargestellten Objekten in einem Überwa
chungsbereich. Der Sensor 1 ist als digitale Kamera ausgebildet, mit welcher
Strukturen von Objekten erfassbar sind. Der Sensor 1 weist einen Sendelicht 2
emittierenden Sender 3 auf, wobei dem Sender 3 eine Sendeoptik 4 nachgeord
net ist. Zudem weist der Sensor 1 einen Empfangslicht 5 empfangenden Emp
fänger 6 auf, welchem eine Empfangsoptik 7 vorgeordnet ist.
Der Sender 3 mit der Sendeoptik 4 sowie der Empfänger 6 mit der Empfangs
optik 7 sind in einem Gehäuse 8 integriert. An der Frontseite des Gehäuses 8
befindet sich ein Austrittsfenster 9, durch welches sowohl das Sendelicht 2 als
auch das Empfangslicht 5 geführt sind.
Das vom Sender 3 emittierte Sendelicht 2 wird in Form eines Sendelichtkegels
mit vorgegebenem Strahldurchmesser emittiert, wobei die Strahlformung mit
tels der Sendeoptik 4 erfolgt. Der Durchmesser des Sendelichtkegels ist nur so
groß gewählt, dass mit dem Sendelicht 2 ein Flächenbereich eines im Überwa
chungsbereich angeordneten Objekts beleuchtet wird. Das vom Objekt zurück
reflektierte Empfangslicht 5 weist einen im wesentlichen dem Sendelichtkegel
entsprechenden Durchmesser auf und ist über die Empfangsoptik 7 zum Emp
fänger 6 geführt.
Der Empfänger 6 besteht aus einer flächenförmigen, vorzugsweise matrixför
migen Anordnung von nicht dargestellten photoempfindlichen Elementen. Die
an den Ausgängen der photoempfindlichen Elemente anstehenden Empfangs
signale bilden Bildinformationen, welche in einer Auswerteeinheit (10) zur
Ermittlung der Strukturen der Objekte ausgewertet werden.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Auswerteeinheit 10 im Gehäuse 8
des Sensors 1 integriert. Die Auswerteeinheit 10 besteht dabei aus einem ge
eigneten Mikroprozessor. Beispielsweise kann hierfür ein sogenannter embed
ded PC-Prozessor verwendet werden. Hierbei handelt es sich um ein PC-Board
mit einer sehr kleinen Bauform.
An die Auswerteeinheit 10 ist ein Netzteil 11 zur Stromversorgung angeschlos
sen. Zudem ist am Eingang der Auswerteeinheit 10 ein Analog/Digital-
Wandler (12) vorgesehen. Mittels des Analog/Digital-Wandlers 12 werden die
an den Ausgängen der photoempfindlichen Elementen des Empfängers 6s an
stehenden analogen Empfangssignale digitalisiert und in die Auswerteeinheit
10 eingelesen.
Zum Anschluss an externe Einheiten wie zum Beispiel Steuerungen, ist ein im
Gehäuse 8 des Sensors 1 gelagerter Stecker 13 vorgesehen.
Der Sender 3 wird über eine Ansteuerelektronik 14 angesteuert, die an die
Auswerteeinheit 10 angeschlossen ist. Prinzipiell kann die Auswerteeinheit 10
auch außerhalb des Gehäuses 8 angeordnet sein. Der Analog/Digital-Wandler
12 zur Digitalisierung der Empfangssignale kann dann sowohl innerhalb als
auch außerhalb des Gehäuses 8 angeordnet sein.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich die Sende
optik 4 oberhalb der Empfangsoptik 7. Dabei sind die Sende- 4 und Empfangs
optik 7 dicht nebeneinanderliegend unmittelbar hinter dem Austrittsfenster 9
angeordnet. Prinzipiell kann die Sendeoptik 4 auch unterhalb oder seitlich ver
setzt zur Empfangsoptik 7 angeordnet sein.
Der Sender 3 weist einen flächigen Aufbau auf und emittiert Sendelicht 2 mit
einem hinreichend großen Strahldurchmesser Die Sendeoptik 4 besteht aus
einer Linse oder einem System von Linsen, wobei die Form der Sendeoptik 4
an die Abstrahlcharakteristik des Senders 3 angepasst ist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Sender 3 von einer flächigen An
ordnung von Leuchtdioden gebildet. Alternativ kann der Sender 3 von einer
Halogenlampe gebildet sein.
Die Leuchtdioden des Senders 3 sind vorzugsweise in einer rechteckigen oder
quadratischen Matrix angeordnet, wobei die Ebene, in der die Leuchtdioden
angeordnet sind, vorzugsweise parallel zur Ebene des Austrittsfensters 9 und
senkrecht zur Strahlachse des Sendelichts 2 verläuft.
Besonders vorteilhaft kann durch eine Lageveränderung des Senders 3
und/oder der Sendeoptik 4 auch der Abstrahlwinkel des Sendelichts 2 verändert
werden. Dadurch kann die Reichweite des Sensors 1 auf unterschiedliche Ob
jektdistanzbereiche eingestellt werden.
Je nach Ausbildung der Leuchtdioden ist der Sensor 1 als Schwarz-Weiß- oder
Farb-Kamera ausgebildet. Bei einer Schwarz-Weiß-Kamera wird von den
Leuchtdioden des Senders 3 monochromatisches Sendelicht 2 emittiert. Bei
spielsweise können im gelben, roten, blauen oder grünen Bereich emittierende
Leuchtdioden verwendet werden. Bei einem als Farb-Kamera ausgebildeten
optischen Sensor 1 werden Leuchtdioden verwendet, die durch eine Mischung
der einzelnen Grundfarben weißes Sendelicht 2 emittieren. Vorzugsweise er
folgt die Mischung der einzelnen Farben mittels eines Diffusors.
Alternativ können die Leuchtdioden des Senders 3 auch im Infrarotbereich lie
gendes Sendelicht 2 emittieren. In diesem Fall ist der Empfangsoptik 7 vor
zugsweise ein Tageslichtfilter vorgeordnet, mit welchem Fremdlichteinflüsse
eliminiert werden können.
Prinzipiell kann das Sendelicht 2 in Form von Dauerlicht emittiert werden. In
einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird das Sendelicht 2 ge
taktet in Form von Lichtblitzen emittiert. Zur Generierung der Lichtblitze wird
der Sender 3 mit geeigneten Triggersignalen angesteuert. Diese Triggersignale
können in der Ansteuerelektronik 14 des Sensors 1 generiert werden. Alternativ
kann die Vorgabe der Triggersignale von einer externen Einheit erfolgen, bei
spielsweise von einer Steuerung oder einem externen Sensor. In diesem Fall
werden die Triggersignale über einen Triggereingang im Stecker 13 in den Sen
sor 1 eingelesen.
Über die Triggersignale wird insbesondere der Takt und die Dauer der Licht
blitze vorgegeben. Weiterhin wird bei der Ansteuerung des Senders 3 auch die
Intensität der Lichtblitze vorgegeben.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform wird der Senderbetrieb über
eine Beleuchtungsregelung geregelt. Zweckmäßigerweise ist die Beleuchtungs
regelung in der Auswerteeinheit 10 integriert. Die Regelung des Senders 3 er
folgt zweckmäßigerweise in Abhängigkeit der Lichtmenge des auf dem Emp
fänger 6 auftreffenden Empfangslichts 5. Die in der Auswerteeinheit 10 gene
rierten Regelsignale werden an die Ansteuerelektronik 14 ausgegeben.
Der Empfänger 6 ist von einem matrixförmigen CCD-Element gebildet, wobei
die photoempfindlichen Elemente in einem Rechteck oder Quadrat angeordnet
sind. Typischerweise umfasst ein derartiges CCD-Element eine Anordnung von
512 × 512 photoempfindlichen Elementen.
Je nachdem, ob der Sensor 1 als Schwarz-Weiß- oder Farb-Kamera ausgebildet
ist, ist das CCD-Element als Schwarz-Weiß- oder als Farb-CCD-Element aus
gebildet.
Die Empfangsoptik 7 ist von einem Objektiv gebildet, mit welchem das Bild
eines Objekts verzerrungsfrei auf dem Empfänger 6 abgebildet ist. Vorzugs
weise ist der Fokus und die Blende des Objektivs in geeigneter Weise einstell
bar. Hierzu kann das Objektiv als Zoom-Objektiv ausgebildet sein. Alternativ
können auch Wechselobjektive eingesetzt werden.
Die Auswertung der digitalen Empfangssignale erfolgt in der Auswerteeinheit
10 unter Echtzeitbedingungen. Die Empfangssignale sind von Grauwertvertei
lungen gebildet, falls der Sensor 1 als Schwarz-Weiß-Kamera ausgebildet ist.
Ist der Sensor 1 als Farb-Kamera ausgebildet, sind die Empfangssignale von
entsprechenden Farbwertverteilungen gebildet.
Die Auswertung dieser Empfangssignale erfolgt mit bekannten Auswertever
fahren, wobei lediglich solche Algorithmen zum Einsatz kommen, die echtzeit
fähig sind.
Zweckmäßigerweise arbeitet die Auswerteeinheit 10 mit gängigen Betriebs
systemen wie zum Beispiel Windows-Systemen, so dass für die Auswertung
der Empfangssignale Standard-Softwarebibliotheken verwendet werden kön
nen. Die gegebenenfalls applikationsspezifische Software zur Auswertung der
Bildinformationen wird vorzugsweise auf einem Host-Rechner entwickelt und
geprüft und dann über eine Service-Schnittstelle in die Auswerteeinheit 10 des
optischen Sensors 1 geladen.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen opti
schen Sensors 1. Der Aufbau des in Fig. 2 dargestellten Sensors 1 entspricht
im wesentlichen dem Sensor 1 gemäß Fig. 1. Der einzige Unterschied der
Sensoren 1 besteht darin, dass bei dem in Fig. 2 dargestellten Sensor 1 zwei
Sender 3 mit jeweils einer nachgeordneten Sendeoptik 4 vorgesehen sind. Je
ein Sender 3 mit nachgeordneter Sendeoptik 4 ist oberhalb bzw. unterhalb des
Empfängers 6 mit der vorgeordneten Empfangsoptik 7 angeordnet. Die Sende
optiken 4 liegen beidseits der Empfangsoptik 7 dicht hinter dem Austrittsfens
ter 9. Die beiden Sender 3 werden vorzugsweise synchron angesteuert, so dass
das vorzugsweise in Form von Lichtblitzen emittierende Sendelicht 2 der Sen
der 3 jeweils im Gleichtakt emittiert wird.
Anstelle zweier Sender 3 können auch mehrere separat gesteuerte Sender 3
vorgesehen sein, wobei vorzugsweise jedem Sender 3 eine Sendeoptik 4 nach
geordnet ist.
In einer weiteren vorteilhaften, nicht dargestellten Ausführungsform der Erfin
dung umschließt die Sendeoptik 4 die Empfangsoptik 7 ringförmig.
Zweckmäßigerweise ist dann der Sender 3 von einer Anordnung von Leuchtdi
oden gebildet, welche den Empfänger 6 in entsprechender Weise ringförmig
umschließt.
Mit dem erfindungsgemäßen Sensor 1 können bestimmte Strukturen von im
Überwachungsbereich angeordneten Objekten erfasst werden. Hierzu gehören
insbesondere die Geometriedaten der Objekte, wobei insbesondere auch die
Lagen von Objektkanten mit dem Sensor 1 erfasst werden können. Desweiteren
kann die Position und Lage eines Objektes erfasst werden. Schließlich kann
auch die Oberflächenbeschaffenheit eins Objekts, insbesondere hinsichtlich des
Kontrasts oder der Farbe der Oberfläche, detektiert werden.
Dadurch können die erfindungsgemäßen optischen Sensoren 1 zur Objekterfas
sung, Objektidentifikation, Objektzählung, Objektsortierung und Objekttren
nung eingesetzt werden. Zudem können auch auf den Objekten angeordnete
Zeichen gelesen und erkannt werden.
1
Sensor
2
Sendelicht
3
Sender
4
Sendeoptik
5
Empfangslicht
6
Empfänger
7
Empfangsoptik
8
Gehäuse
9
Austrittsfenster
10
Auswerteeinheit
11
Netzteil
12
Analog/Digital-Wandler
13
Stecker
14
Ansteuerelektronik
Claims (18)
1. Optischer Sensor zur Erfassung von Objekten in einem Überwachungsbe
reich mit wenigstens einem Sendelichtstrahlen emittierenden Sender,
wobei das Sendelicht über eine Sendeoptik auf ein Objekt geführt ist, mit
einem Empfangslicht empfangenden Empfänger, wobei das vom Objekt
reflektierte Empfangslicht über eine Empfangsoptik zum Empfänger ge
führt ist, mit einer Auswerteeinheit zur Auswertung der am Ausgang des
Empfängers anstehenden Empfangssignale und mit einem Gehäuse, in
welchem der Sender, die Sendeoptik, der Empfänger und die Empfangs
optik integriert sind, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Sender (3)
emittierte Sendelicht (2) zur Beleuchtung eines Flächenbereichs des Ob
jekts dient, dass der Empfänger (6) eine flächenförmige Anordnung von
photoempfindlichen Elementen aufweist, und dass in der Auswerteeinheit
(10) die Bildinformationen an den Ausgängen der photoempfindlichen
Elemente ausgewertet werden.
2. Optischer Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Sender (3) mit der Sendeoptik (4) in Abstand neben dem Empfänger (6)
mit der Empfangsoptik (7) hinter einem Austrittsfenster (9) an der Front
seite des Gehäuses (8) angeordnet ist.
3. Optischer Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei
Sender (3) mit jeweils einer Sendeoptik (4) beidseits des Empfängers (6)
mit der Empfangsoptik (7) hinter einem Austrittsfenster (9) des Gehäuses
(8) angeordnet sind.
4. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeich
net, dass der oder jeder Sender (3) von einer flächigen Leuchtdioden-
Anordnung gebildet ist.
5. Optischer Sensor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Leuchtdioden monochromes farbiges Licht emittieren.
6. Optischer Sensor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Leuchtdioden weißes Lieht emittieren.
7. Optischer Sensor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Leuchtdioden Sendelicht (2) im Infrarotbereich emittieren, wobei der
Empfangsoptik (7) ein Tageslichtfilter vorgeordnet ist.
8. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeich
net, dass der Sender (3) oder jeder Sender (3) von einer Halogenlampe
gebildet ist.
9. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeich
net, dass das Sendelicht (2) des oder jeden Senders (3) getaktet in Form
von Lichtblitzen emittiert wird.
10. Optischer Sensor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur
Generierung der Lichtblitze der oder jeder Sender (3) mit Triggersignalen
angesteuert wird, die von einer Steuerung oder von einem externen Sen
sor generiert werden.
11. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekenn
zeichnet, dass in Abhängigkeit der auf den Empfänger (6) auftreffenden
Lichtmenge des Empfangslichts (5) die Sendeleistung des oder jeden
Senders (3) über die Auswerteeinheit (10) geregelt wird.
12. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Empfänger (6) von einem matrixförmigen CCD-
Element gebildet ist.
13. Optischer Sensor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der
Empfänger (6) von einem Schwarz-Weiß- oder Farb-CCD-Element ge
bildet ist.
14. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Empfangsoptik (7) von einem Objektiv mit einstellba
rem Fokus und einstellbarer Blende gebildet ist.
15. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Auswerteeinheit (10) im Gehäuse (8) integriert ist.
16. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Auswertung der Bildinformationen in der Auswerte
einheit (10) unter Echtzeitbedingungen erfolgt.
17. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-17, dadurch gekenn
zeichnet, dass die durch die Auswertung der Bildinformationen vorgege
benen Merkmale eines Objekts erfassbar sind.
18. Optischer Sensor nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die
Merkmale eines Objekts dessen Größe, Position sowie die Lage seiner
Kanten sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20014346U DE20014346U1 (de) | 1999-02-04 | 2000-01-28 | Optischer Sensor |
| DE10003691A DE10003691A1 (de) | 1999-02-04 | 2000-01-28 | Optischer Sensor |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904446 | 1999-02-04 | ||
| DE10003691A DE10003691A1 (de) | 1999-02-04 | 2000-01-28 | Optischer Sensor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10003691A1 true DE10003691A1 (de) | 2000-08-24 |
Family
ID=7896377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10003691A Ceased DE10003691A1 (de) | 1999-02-04 | 2000-01-28 | Optischer Sensor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10003691A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10026305A1 (de) * | 2000-05-26 | 2001-11-29 | Sick Ag | Optoelektronische Vorrichtung |
| DE10114784A1 (de) * | 2001-03-26 | 2002-10-10 | Sick Ag | Vorrichtung zur Überwachung eines Schutzfeldes |
| EP1380811B2 (de) † | 2002-07-03 | 2013-08-07 | Optosys SA | Optische Abstandsmessvorrichtung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5194729A (en) * | 1989-09-29 | 1993-03-16 | Minolta Camera Co., Ltd. | Document reading apparatus with area recognizing sensor and obstacle detection |
| DE19730341A1 (de) * | 1997-07-15 | 1999-01-21 | Sick Ag | Verfahren zum Betrieb einer opto-elektronischen Sensoranordnung |
-
2000
- 2000-01-28 DE DE10003691A patent/DE10003691A1/de not_active Ceased
Patent Citations (2)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |