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DE10002093A1 - Vakuumoberfläche für eine Nass-Farbstoff-Druckvorrichtung - Google Patents

Vakuumoberfläche für eine Nass-Farbstoff-Druckvorrichtung

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Publication number
DE10002093A1
DE10002093A1 DE10002093A DE10002093A DE10002093A1 DE 10002093 A1 DE10002093 A1 DE 10002093A1 DE 10002093 A DE10002093 A DE 10002093A DE 10002093 A DE10002093 A DE 10002093A DE 10002093 A1 DE10002093 A1 DE 10002093A1
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Germany
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axis
channels
vacuum
platen
print media
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Application number
DE10002093A
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DE10002093B4 (de
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John D Rhodes
Steve O Rasmussen
Angela Chen
Geoff Wotton
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Hewlett Packard Development Co LP
Original Assignee
Hewlett Packard Co
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Publication date
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Abstract

Eine Auflageplattenoberflächenstruktur, die insbesondere für eine Druckvorrichtung für einen Vakuumniederhalter nützlich ist, ist durch Dimensionieren von Kanälen und Anschlüssen einer Druckmedienauflageplattenoberflächenstruktur konfiguriert, um ein Niederhalten einer vorderen Kante und einer hinteren Kante von Druckmedien sicherzustellen. Das Vakuum wird über die Auflageplattenoberfläche in Übereinstimmung mit vorbestimmten Farbstofflußcharakteristika auf der Grundlage einer bekannten Farbstoffzusammensetzung und einer bekannten Druckmedienzusammensetzung verteilt, derart, daß keine Druckartefakte durch das Vakuum erzeugt werden, das den Naß-Farbstoff durch die Kapillaren des Mediums zieht.

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die gleichzeitig eingereichte deutsche Patentanmeldung von John D. Rhodes u. a. mit dem Titel "Vakuumsteuerung für einen Vakuumnieder­ halter" (im folgenden als "Rhodes" bezeichnet) und auf die gleichzeitig eingereichte deutsche Patentanmeldung von Steve O. Rasmussen mit dem Titel "Druckmedien-Vakuumniederhalter" (im folgenden als "Rasmussen" bezeichnet).
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf eine Vakuumniederhaltervorrichtung und ein Verfahren zum Be­ trieb derselben und, genauer gesagt, auf einen Vakuumnieder­ halter für Einzelblatt-Druckmedien, der insbesondere für eine Naß-Farbstoff-Druckvorrichtung nützlich ist, wie z. B. Tintenstrahldrucker.
Es ist bekannt, eine vakuuminduzierte Kraft zu verwenden, um ein Blatt eines flexiblen Materials an einer Oberfläche an­ zuhaften, z. B. um ein Blatt eines Druckmediums temporär auf einer Auflageplatte zu halten. Im nachfolgenden wird "vaku­ uminduzierte Kraft" auch als "vakuuminduzierter Fluß", oder nur als "Vakuumfluß" oder einfach nur als "Vakuum" oder "An­ saugung" bezeichnet. Solche Vakuumniederhaltersysteme sind eine relativ herkömmliche, ökonomische Technologie zur kom­ merziellen Implementierung und können die Durchsatzanforde­ rungen verbessern. Es ist z. B. bekannt, eine rotierende Trommel mit Löchern durch die Oberfläche bereitzustellen, wobei ein Vakuum durch den Trommelzylinder eine Ansaugkraft durch die Trommeloberfläche bereitstellt. Die Bezeichnung "Trommel", wie sie nachfolgend verwendet wird, ist beab­ sichtigt als Synonym für irgendeine krummlinige Implemen­ tierung zu dienen, die die vorliegende Erfindung ausführt, sei es ein voller Zylinder, wie er in einem beispielhaften Ausführungsbeispiel gezeigt ist, ein Halbzylinder-Ausfüh­ rungsbeispiel, ein halbkugelförmiges Ausführungsbeispiel oder ähnliches, wie es durch Fachleute erkannt würde. Obwohl die Bezeichnung "Auflageplatte" als eine flache oder ebene Halteoberfläche definiert werden kann, wird sie in der Drucktechnologie auch für krummlinige Oberflächen verwendet, wie z. B. für eine herkömmliche Schreibmaschinengummirolle, so daß folglich für die vorliegende Erfindung "Auflageplat­ te" für eine Papierniederhalteroberfläche beliebiger Form verwendet wird, die in einer Druckvorrichtung (Hardcopy-Vor­ richtung) verwendet wird.
Bei einer Druckvorrichtung, wie z. B. einem Kopierer oder einem Computerdrucker, wird eine Auflageplatte entweder zum Transport von Einzelblatt-(Cut Sheet)-Druckmedien zu einer internen Druckstation oder zum Halten der Druckmedien an der Druckstation verwendet, während Bilder gebildet werden, oder für beides. Um die Beschreibung zu vereinfachen, wird im nachfolgenden die Bezeichnung "Papier" verwendet, um auf alle Arten von Druckmedien Bezug zu nehmen, wobei keine Be­ schränkung des Umfangs der Erfindung dadurch beabsichtigt oder impliziert ist. Ein universelles Problem stellt die Handhabung von Papier mit unterschiedlicher Größe dar. Of­ fene Löcher um die Kanten eines Blattes, das kleiner ist als die Abmessungen des Vakuumfeldes in der Auflageplattenober­ fläche führen zu Vakuumverlusten zum Halten des Papiers. Mit anderen Worten resultieren zu viele freiliegende Vakuuman­ schlüsse in einer Änderung der Flußkräfte in jedem Vakuuman­ schluß und einem Verlust des Haltedrucks an den mit einem Blatt Papier bedeckten Anschlüssen. Folglich kann ein Blatt Papier, das kleiner ist als das gesamte Vakuumfeld, nicht fest an der Oberfläche anhaften. Bekannte Vorrichtungen ver­ lassen sich allgemein auf einen Anwender, der die Betriebs­ funktionen manuell umschaltet, um das Vakuumfeld einzustel­ len, um es an die Größe des derzeitig verwendeten Papiers anzupassen.
Bei der Durchführung von Versuchen, ein Vakuum zu verwenden, um Papier in "Naß-Farbstoff"-Druckumgebungen niederzuhalten, d. h. in Druckvorrichtungen, wie z. B. einem Tintenstrahl­ drucker, der einen flüssigen Farbstoff verwendet, wurde ein anderes Problem offensichtlich. Die Bezeichnung "Naß-Farb­ stoff" oder nur "Farbstoff" wird hier als allgemeiner Aus­ druck für alle solchen Druckvorrichtungen verwendet, unab­ hängig davon, ob diese Tinte (die selber auf Farbstoff oder auf Pigmenten basieren kann), einen Naß-Toner oder ein an­ deres flüssiges Färbemittel verwenden. Die Tintenstrahl­ technologie ist relativ gut entwickelt. Herkömmliche Pro­ dukte, wie z. B. Computerdrucker, Graphikplotter, Kopierer und Faksimilemaschinen, verwenden die Tintenstrahltechnolo­ gie, um Ausdrucke zu erzeugen. Die Grundsätze dieser Techno­ logie sind z. B. in verschiedenen Artikeln des Hewlett- Packard Journal offenbart: Bd. 36, Nr. 5 (Mai 1985), Bd. 39, Nr. 4 (August 1988), Bd. 39, Nr. 5 (Oktober 1988), Bd. 43, Nr. 4 (August 1992), Bd. 43, Nr. 6 (Dezember 1992) und Bd. 45, Nr. 1 (Februar 1994). Tintenstrahlgeräte sind ebenfalls durch W. J. Lloyd und H. T. Taub in Output Hardcopy [sic] De­ vices, Kapitel 13 (Ed. R. C. Durbeck und S. Sherr, Academic Press, San Diego, 1988), beschrieben.
Bei einem Tintenstrahldrucker mit einer Trommeloberfläche, die z. B. ein Feld von diskreten Vakuumlöchern verwendet, führt der lokalisierte Vakuumdruck gegen Regionen der Unter­ seite des Papiers benachbart zu den Vakuumbereichen dazu, daß der Naß-Farbstoff durch die Kapillaren des Papiermate­ rials gezogen wird, bevor der Farbstoff Zeit hat, sich zu setzen. Dies führt zu wechselnden Konzentrationen von dunk­ len und hellen Abschnitten des Farbstoffs in dem abschlie­ ßenden Bild, entsprechend den einzelnen bzw. individuellen Einflußregionen der Löcher in dem Feld. Eine nicht-gleich­ förmige Sättigung führt zu einer Deformation des Papiers während die Tinte trocknet, was herkömmlicherweise als Pa­ pierfalte bezeichnet wird. Überdies können bei einer Tinten­ strahlumgebung die Vakuumkräfte durch die Anschlüsse um die Peripherie des Papiers die Tintentropfenabschußtrajektorie beeinflussen, was zu Fehldrucken oder zufälligen Artefakten in dem abschließenden Bild führt.
Daher besteht eine Notwendigkeit nach einem Vakuumpapiernie­ derhalter, der für die Verwendung in einer Naß-Farbstoff- Druckumgebung geeignet ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Vakuumpapierniederhalter zu schaffen, der für die Verwendung in einer Naß-Farbstoff-Druckumgebung geeignet ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Auflageplattenoberflächen­ struktur gemäß Anspruch 1, einer Vakuumauflageplattenvor­ richtung gemäß Anspruch 11 und durch ein Verfahren gemäß An­ spruch 20 gelöst.
Gemäß ihren grundsätzlichen Aspekten schafft die vorliegende Erfindung eine Auflageplattenoberflächenstruktur für einen Vakuumniederhalter eines Druckmechanismus zum Drucken mit Naß-Farbstoff auf einem Druckmedium, wobei der Druckmecha­ nismus einen Vakuumerzeugungsmechanismus zum Erzeugen einer vorbestimmten Vakuumkraft hat. Die Struktur weist folgende Merkmale auf: den Vakuumniederhalter mit einer Auflageplat­ te, die Auflageplatte mit einer ersten Oberfläche zur Auf­ nahme von Druckmedien darauf, wobei die erste Oberfläche eine vorbestimmte Breitenabmessung in einer vorbestimmten ersten Symmetrieachse hat, und wobei die erste Oberfläche einer Mehrzahl von Vakuumkanälen hat, die parallel verteilt angeordnet sind, wobei jeder der Kanäle im wesentlichen pa­ rallel zu der ersten Symmetrieachse ist, wobei benachbarte Kanäle eine im wesentlichen identische vorbestimmte Kanal­ form und Kanalabmessungen haben; jeder der Kanäle hat zu­ mindest einen Vakuumanschluß, der diesen zugeordnet ist, der jeden der Kanäle mit dem Vakuumerzeugungsmechanismus fluid­ mäßig koppelt, wobei jeder der Kanäle von benachbarten Ka­ nälen durch Auflageplattenoberflächenstrukturrippen getrennt ist, wobei jede der Rippen im wesentlichen parallel zu der ersten Symmetrieachse ist, derart, daß die Rippen eine druckmedienaufnehmende Oberflächen bilden; und die Rippen haben eine vorbestimmte Rippenform und vorbestimmte Rippen­ abmessungen, und die Kanäle haben die vorbestimmte Kanalform und Kanalabmessungen, derart, daß die Vakuumkraft durch die Kanäle verteilt wird und auf Regionen der Druckmedien ausge­ übt wird, die auf den Rippen aufgenommen sind und die Kanäle überspannen, um die Druckmedien auf der ersten Oberfläche der Auflageplatte zu halten, wobei die erste Oberfläche ein Niederhalten der vorderen und der hinteren Kante auf der Auflageplatte bewirkt.
Gemäß einem anderen grundsätzlichen Aspekt schafft die vor­ liegende Erfindung eine Vakuumauflageplattenvorrichtung für eine Tintenstrahlvorrichtung mit einem Mechanismus zum Er­ zeugen eines Vakuums, Fv. Die Vorrichtung weist folgende Merkmale auf: eine Auflageplatte mit einer äußeren Auflage­ plattenoberfläche und einer inneren Auflageplattenoberfläche wobei Druckmedienblätter nacheinanderfolgend zu der äußeren Auflageplattenoberfläche aus einer vorbestimmten Medienzu­ führungsrichtung zugeführt werden, wobei die Auflageplatte eine erste Achse, die senkrecht zu der vorbestimmten Medien­ zuführungsrichtung ist, und eine zweite Achse hat, die pa­ rallel zu der vorbestimmten Medienzuführungsrichtung ist; wobei die äußere Auflageplattenoberfläche eine äußere Aufla­ geplattenoberflächenstruktur mit einem sich wiederholenden Muster von Vakuumkanälen in der äußeren Auflageplattenober­ fläche hat, wobei jeder der Kanäle eine Kanalhauptachse, die im wesentlichen parallel zu der ersten Achse ist, und eine Kanalnebenachse hat, die im wesentlichen parallel zu der zweiten Achse ist, wobei die äußere Auflageplattenoberflä­ chenstruktur Auflageplattenoberflächenstrukturrippen hat, wobei jede der Rippen ein Paar der Vakuumkanäle trennt, wo­ bei die Rippen eine Rippenhauptachse im wesentlichen paral­ lel zu der ersten Achse und eine Rippennebenachse im wesent­ lichen parallel zu der zweiten Achse haben; und wobei jeder der Vakuumkanäle zumindest einen Vakuumanschluß von der äußeren Auflageplattenoberfläche zu der inneren Auflageplat­ tenoberfläche hat, der jeden der Vakuumkanäle mit dem Me­ chanismus zum Erzeugen eines Vakuums fluidmäßig koppelt, und wobei die Rippen eine vorbestimmte Rippenform und Rippenab­ messungen und die Kanäle eine vorbestimmte Kanalform und Ka­ nalabmessungen haben, derart, daß die Vakuumkraft durch die Kanäle verteilt wird und auf Regionen der Druckmedien ausge­ übt wird, die auf den Rippen aufgenommen sind und die Kanäle überspannen, um das Druckmedium an der äußeren Auflageplat­ tenoberfläche zu halten, und wobei die Auflageplatte ferner einen Niederhalter für die vordere Kante und die hintere Kante des Druckmediums bildet.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Tintenstrahldruckvorrichtung mit einem Mechanismus zum Erzeugen einer Vakuumkraft Fv geschaffen. Die Vorrichtung weist folgende Merkmale auf: ein Gehäuse; einen Mechanismus zum Tintenstrahldrucken, der an dem Gehäuse angebracht ist; einen Mechanismus zum Halten von Einzelblatt-Druckmedien, der an dem Gehäuse angebracht ist; einen Vakuumtrommelmecha­ nismus, der innerhalb des Gehäuses angebracht ist und dem Mechanismus zum Halten der Einzelblatt-Druckmedien zugeord­ net ist, um einzelne Blätter der Druckmedien von dem Mecha­ nismus zum Halten zu einer Druckstation benachbart zu dem Mechanismus zum Tintenstrahldrucken zu transportieren, und wobei der Vakuumtrommelmechanismus eine vorbestimmte longi­ tudinale Drehachse und eine vorbestimmte axiale Länge hat und eine innere Oberfläche einschließt, die eine Vakuumkam­ mer bildet, die fluidmäßig mit dem Mechanismus zum Erzeugen einer Vakuumkraft gekoppelt ist, wobei eine äußere Oberflä­ che, die benachbart zu dem Mechanismus zum Halten der Ein­ zelblatt-Druckmedien angeordnet ist, eine zylindrische Auf­ lageplatte zum aufeinanderfolgenden Aufnehmen einzelner Blätter der Medien von dem Mechanismus zum Halten bildet, wobei die äußere Oberfläche eine Mehrzahl von Vakuumkanälen über die äußere Oberfläche einschließt, wobei jeder der Ka­ näle zumindest einen Vakuumanschluß hat, der sich von einem Inneren eines jeweiligen Kanals zu der inneren Oberfläche derart erstreckt, daß die vorbestimmte Vakuumkraft zu jedem der Kanäle gekoppelt und dadurch über die Auflageplatte ver­ teilt wird, wobei die Kanäle eine vorbestimmte Kanallänge parallel zu der Drehachse und eine vorbestimmte umfangsmä­ ßige Kanalbreite haben, wobei die Kanallänge etwa gleich oder weniger als die vorbestimmte axiale Länge des Trommel­ mechanismus ist, und die umfangsmäßige Kanalbreite niedriger ist als eine Abmessung, wobei die Vakuumkraft, die durch die jeweiligen Kanäle verteilt wird, ein Niederhalten der vor­ deren Kante und der hinteren Kante der Druckmedien schafft.
Gemäß wiederum einem weiteren grundsätzlichen Aspekt schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Verwenden einer bekannten Vakuumkraft zum Halten von Druckmedien während einer Naß-Druck-Druckoperation, das folgende Schritte auf­ weist: Bereitstellen einer Auflageplatte mit einer Druckme­ dienauflageplattenoberflächenstruktur mit Vakuumkanälen, die in Übereinstimmung mit einer vorbestimmten Geometrie über die Auflageplatte ausgerichtet, gebildet und dimensioniert sind, um ein Niederhalten der vorderen Kante und der hin­ teren Kante der Druckmedien sicherzustellen; Zuführen der Druckmedien zu der Auflageplatte; und Halten der Druckmedien an der Auflageplatte mit der Vakuumkraft, die durch die Ka­ näle während des Druckens verteilt wird.
Es ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß diese die Verteilung der Vakuumkraft über ein Druckmedienblatt opti­ miert.
Es ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß diese einen Vakuumniederhalter schafft, der keinen Naß-Farbstoff von dessen anfänglicher Abscheidungsdispersion zieht.
Es ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß diese eine geringere Vakuumniederhalterverformung der Druckmedien bewirkt, wodurch eine permanente Deformation aufgrund der Farbstoffinfusion und des Trocknens während der Druckopera­ tionen minimiert wird.
Es ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß diese die Fähigkeit schafft, unterschiedlich große Papiermedien zu halten.
Es ist ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß diese die Möglichkeit schafft, Medien mit unterschiedlicher Steifigkeit zu halten.
Es ist ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß diese die akustischen Vakuum-Pegel reduziert.
Es ist ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß diese einen Niederhalter für die vordere und die hintere Kante eines steifen Mediums auf einer zylindrischen oder Trommelimplementierung schafft.
Es ist ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß diese Variationen der Oberflächenhöhe der Medien minimiert, was seinerseits einen engeren Stift-zu-Medien-Abstand ermög­ licht, wodurch eine bessere Druckqualität erreicht wird.
Anhand der beiliegenden Figuren werden nachfolgend bevor­ zugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Tinten­ strahldruckvorrichtung gemäß der vorliegenden Er­ findung.
Fig. 2A und 2B schematische Darstellungen eines ersten Aus­ führungsbeispiels der vorliegenden Erfindung einer Vakuumtrommeloberfläche einer Auflageplatte in der Tintenstrahldruckvorrichtung, wie sie in Fig. 1 ge­ zeigt ist.
Fig. 3A und 3B schematische Darstellungen eines zweiten Aus­ führungsbeispiels der vorliegenden Erfindung einer Vakuumtrommeloberfläche einer Auflageplatte in der Tintenstrahldruckvorrichtung, wie sie in Fig. 1 ge­ zeigt ist.
Fig. 4A, 4B und 4C schematische Darstellungen eines dritten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung einer Vakuumtrommeloberfläche einer Auflageplatte in der Tintenstrahldruckvorrichtung, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, wobei Fig. 4A und 4B schema­ tische Darstellungen eines dritten Ausführungsbei­ spiels der vorliegenden Erfindung einer Vakuumtrom­ meloberfläche einer Auflageplatte sind, und Fig. 4C eine perspektivische Darstellung eines Abschnitts der Trommel gemäß dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 4A und 4B ist.
Fig. 5 einen Tintenstrahldrucker gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die Zeichnungen, auf die in dieser Beschreibung Bezug ge­ nommen wird, sind nicht maßstabsgetreu gezeichnet, es sei denn es ist speziell darauf hingewiesen.
Detailliert wird nun Bezug genommen auf ein spezifisches Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, das die der­ zeit beste bekannte Art zur Ausführung der Erfindung dar­ stellt. Alternative Ausführungsbeispiele werden ebenfalls kurz beschrieben.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Niederhalterober­ flächen die in Verbindung mit einem oder mehreren unter­ schiedlichen Vakuumverteilsystemen verwendet werden können, wie sie in der Literatur beschrieben sind. Eine Vielzahl von Verfahren und Vorrichtungen zum Verteilen eines Vakuums zu einer flexiblen Materialhalteroberfläche sind im Stand der Technik bekannt (siehe z. B. US-A-3,617,127 (McDuff) für einen Transport eines photographischen Materials mit einer Vakuumauflageplatte, US-A-4,145,040 (Huber) für eine Grei­ fertrommel, US-A-4,202,542 (Lammers u. a.) für eine Vorrich­ tung zur Handhabung flexibler Blattmaterialien unterschied­ licher Größe, US-A-4,504,843 (Prohl u. a.) für eine Ober­ flächenstruktur für die Trommel eines Aufzeichnungsgerätes, US-A-5,383,001 (Bosy) für eine Vakuumtrommel zur Befestigung von Medien unterschiedlicher Größen oder US-A-5,183,252 (Wolber u. a.) für eine Vakuumtrommel für Medien unter­ schiedlicher Größe. Die bevorzugten Ausführungsbeispiele zur Implementierung sind in den ebenfalls anhängigen Anmeldungen der Anmelderin, auf die oben Bezug genommen wurde, gezeigt. Die grundsätzlichen Aspekte, die von Rhodes und Rasmussen gelehrt werden, sind, daß die Auflageplatte entweder mit einem Ventil versehen ist, wobei ein automatischer Mechanis­ mus vorgesehen ist, um nur diejenigen Auflageplattenvakuum­ öffnungen, die durch ein Blatt Papier bedeckt sind, zu akti­ vieren, oder nicht mit einem Ventil versehen sind, bei dem ein Vakuum über die Oberfläche über konstant offene Vakuum­ öffnungen ausgeübt wird.
Zur Vereinfachung der Erklärung wird die vorliegende Erfin­ dung anhand beispielhafter Ausführungsbeispiele beschrieben, die eine Druckvorrichtung umfassen, die Einzelblatt-Druck­ medien verwenden, und wie es hier unter Bezugnahme auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel offenbart wird, eine volle Trommelauflageplatte haben. Es ist jedoch offensichtlich, daß die Erfindung eine breitere Anwendbarkeit hat. Die Ver­ wendung einer Druckvorrichtung bei den beispielhaften Aus­ führungsbeispielen dient nicht zur Beschränkung des Schutz­ bereichs der Erfindung und sollte auch nicht als eine impli­ zierte Beschränkung desselben aufgefaßt werden.
Fig. 1 zeigt einen Tintenstrahldrucker 100, der einen Va­ kuumtrommel-Papierniederhalter 101 gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet. Es ist für Fachleute offensichtlich, daß eine Trommeltypauflageplattenimplementierung lediglich eine einer Vielzahl von Auflageplattengeometrien ist, die zur Verwendung der vorliegenden Erfindung herangezogen wer­ den kann. Ein Gehäuse 103 schließt den elektrischen und me­ chanischen Betriebmechanismus des Druckers 100 ein. Der Be­ trieb wird durch eine elektronische Steuerung verwaltet (normalerweise ein Mikroprozessor oder durch eine gedruckte Schaltungsplatine (nicht gezeigt), die durch eine anwen­ dungsspezifische integrierte Schaltung ("ASIC") gesteuert wird), die durch geeignete Kabel mit dem Computer (nicht gezeigt) verbunden ist. Es ist bekannt, Bild-, Druck-, Druckmedien-Handhabungs-, -Steuerungs-Funktionen und Logik­ operationen anhand von Firmware- oder Software-Befehlen für herkömmliche oder allgemein eingesetzte Mikroprozessoren oder ASICs zu programmieren und auszuführen. Einzelblatt- Druckmedien 105 werden durch einen Endanwender in den Ein­ gabebehälter 107 eingebracht, werden durch einen geeigneten Papier-Weg-Transportmechanismus (nicht gezeigt) in der X- Achse (siehe entsprechend bezeichneten Pfeil) zu dem Vakuum­ trommelniederhalter 101 zugeführt, der das Blatt auf der Vakuumtrommelauflageplatte 109 fängt und der es an eine interne Druckstation durch eine Drehung der Trommel um deren zylindrische longitudinale Achse zuführt, wie dies in Phan­ tomlinien A-A, 120 gezeigt ist. Ein Wagen 111, der auf einem Gleiter 113 angebracht ist, bewegt sich hin und her über das Druckmedium in der Y-Achse (siehe entsprechend bezeichneten Pfeil). Ein Codiererstreifen 513 und zugehörige bekannte Po­ sitionscodier-Geräte (nicht gezeigt) sind vorgesehen, um die Stellung des Wagens 111 zu jeder vorgegebenen Zeit nachzu­ verfolgen. Ein Satz von einzelnen Tintenstrahlstiften oder Druckkartuschen 117 ist lösbar in dem Wagen 509 zum leichten Zugriff und zum leichten Ersetzen befestigt (im allgemeinen werden in einem vollständigen Farbsystem Tinten für die pri­ mären Subtraktionsfarben Cyan, Gelb, Magenta (CYM) und für wahres Schwarz (K) bereitgestellt). Jede Tintenstrahl-Druck­ vorrichtung 117 hat einen oder mehrere Druckkopfmechanismen (in dieser Darstellung nicht zu sehen), um sehr kleine Tin­ tentröpfchen auszuspritzen ("jetting"), um Punktbahnen auf benachbart angeordneten Druckmedien zu bilden, wobei gra­ phische Bilder und alphanumerischer Text unter Verwendung herkömmlicher Punktmatrix-Manipulationstechniken erzeugt werden. Es wird darauf hingewiesen, daß auch ein stationä­ rer, seitenbreiter Tintenstrahlmechanismus verwendet werden könnte.
Die Vakuumkraft, Fv, die durch den Pfeil 119 dargestellt ist, wird auf herkömmliche Weise erzeugt, wie z. B. durch ein geeignet konfiguriertes Sauggebläse (nicht gezeigt), das an der innersten Oberfläche oder der "Vakuumseitenoberflä­ che" des Vakuumtrommelniederhalters 101 angebracht ist. Die hier beschriebenen Ausführungsbeispiele betreffen ein Sy­ stem, das eine Vakuumkraft verwendet, die äquivalent zu einem Druck im Bereich von etwa 1,245 bis 4,982 kPa (etwa 5 bis 20 Inch Wassersäule ("WC")) ist.
Bezugnehmend auf Fig. 2A und 2B ist in Verbindung mit Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel für eine Auflageplattenober­ fläche 200 für die Auflageplatte 109 gezeigt, der Einfach­ heit halber in Fig. 2A als ein im Querschnitt grobliniges Teil, mit einem Querschnitt A-A, der in Fig. 2B gezeigt ist (wobei die äußeren Grenzlinien lediglich darstellen, daß dies ein Teil eines sich wiederholenden Musters um die Ober­ fläche der Trommel 101 ist). Der Abschnitt der Auflageplatte 109 ist bei diesem Ausführungsbeispiel für einen Vakuumnie­ derhalter 101, der nicht mit Ventilen versehen ist, vorge­ sehen. Das heißt, daß immer dann, wenn der Vakuum-erzeugende Mechanismus aktiviert wird (siehe Fig. 1, Pfeil 119), ein Vakuum zu der Auflageplatte 109 verteilt wird, und eine An­ saugkraft wird über die Auflageplattenoberfläche 200 ver­ teilt. Vakuumkanäle 203 der Auflageplattenoberfläche 200 sind bereitgestellt und bei einem bevorzugten Ausführungs­ beispiel durch Formen und Abmessungen charakterisiert, die speziell derart entwickelt sind, daß ein Naß-Farbstoff, der auf dem Druckmedium durch die Druckereinrichtung aufgebracht bzw. abgeschieden wird, im wesentlichen nicht innerhalb des Druckmediums durch die durch die Kanäle verteilte Vakuum­ kraft erneut verteilt wird. Eine erneute Farbstoffverteilung ergibt sich aufgrund der Verwendung des Vakuums, und eine ungleiche Farbstoffverteilung führt zu Druckqualitätsdefek­ ten. Niedrige Vakuumpegel und die Verwendung von feinen Oberflächentexturen auf der Trommel minimieren die erneute Verteilung von Farbstoff. Zu diesem Zweck sind die Kanäle einzeln mit der Vakuumkraft Fv durch Löcher 205 durch den zugeordneten Kanalboden 204 von den Kanälen in dem Mitten­ hohlraum 121 des Trommelniederhalters 101 gekoppelt. Die Löcher haben einen Durchmesser im Bereich von etwa 0,4 bis etwa 0,7 Millimeter ("mm"). Die Auflageplattenkanalgrößen sind aus Gründen der Darstellbarkeit übertrieben darge­ stellt. Bei einer kommerziellen Implementierung zur Verwen­ dung in einer Naß-Farbstoff-Druckvorrichtung sollten die Ka­ näle eine Querschnittsbreite "w" - d. h. in einer Richtung parallel zu der Papierzuführungsachse - im Bereich von etwa 0,7 bis 1,5 mm haben. (Zur Vereinfachung der Erklärung wer­ den die Kanalsymmetrieachsen im nachfolgenden Zusammenhang hier nur als "Achsen" bezeichnet.) Die Kanalhauptachsenlänge bezüglich der Breite der Auflageplatten parallel zu der Drehachse 120 wird relativ zu dem spezifischen Ausführungs­ beispiel sein. Die Kanäle haben eine Tiefe "d" in der Ober­ fläche der Auflageplattenoberfläche 200 im Bereich von etwa 0,2 bis 0,7 mm. Zwischen jedem Kanal ist eine Rippe, wobei die Rippen eine Querschnittsoberflächenbreite "r" in einer Richtung parallel zu der Papierzuführungsachse im Bereich von etwa 0,7 bis 1,5 mm haben. Für einen exemplarischen Trommelniederhalter 101 mit einem Umfang von etwa 170 mm stellt der dargestellte Aufbau folglich einen 11,25 Gradab­ schnitt der gesamten Auflageplattenoberfläche 200 dar, mit anderen Worten wiederholt sich die Struktur umfangsmäßig über die Oberfläche bei einer 2,85 Grad Drehung.
Nachdem eine Papierzuführung bezüglich einer bestimmten Druckvorrichtungsimplementierung relativ ausgerichtet ist, ist es für Fachleute erkennbar, daß die Kanäle und deren beabstandete Rippen bezüglich der Papierzuführungsachsen­ richtungen gedreht werden können, abhängig von der tatsäch­ lichen, kommerziellen Ausgestaltung.
Um eine Vielzahl von Druckmedienbreiten handhaben zu können, ist die longitudinale Achsenbreite A-A der Trommelauflage­ plattenoberfläche 200 in fünf longitudinale Oberflächensek­ toren 211, 212, 213, 214, 215, 216, 217 aufgeteilt. Jeder Sektor 211 bis 217 ist getrennt mit dem Vakuum verbunden. Zwischen den Sektoren 211 bis 217 sind krummlinige Auflage­ plattenoberflächenbereiche 219, die keiner Vakuumkraft aus­ gesetzt sind, um die Entfernung des Blatt Papiers zu verein­ fachen, sobald das Seitendrucken beendet ist. Diese krumm­ linigen Bereiche können z. B. durch einen Satz von Rechen­ angeln (nicht gezeigt) in Eingriff genommen werden, um die vordere Kante des Blatt Papiers von der Oberfläche 200 abzu­ heben, wie es in Fachkreisen bekannt ist. Es ist ebenfalls bekannt, einen positiven Luftdruckmechanismus (nicht ge­ zeigt) zu verwenden, um die vordere Kante anzuheben, um das Entfernen zu vereinfachen.
In Verbindung mit Fig. 1 zeigen Fig. 3A bis 3B ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Auflageplattenoberfläche 300 ohne Ventil, das zur Vereinfachung der Beschreibung wiederum als im Querschnitt krummliniges Teil gezeigt ist. Für "einfa­ ches" Papier - z. B. 20 Pfund, weiß - und eine auf Wasser basierende Tinte mit einer Viskosität von etwa 2 . 10-3 Pa.s (etwa 2 Centipoise) wurde herausgefunden, daß die Oberflä­ chenstruktur eine optimierte Verteilung der Vakuumkraft über ein Blatt eines Druckmediums schafft und daß der Vakuumnie­ derhalter keine Naß-Tinte von deren ursprünglicher Abschei­ dungsdispersion zieht, um sichtbare Druckartefakte zu erzeu­ gen.
Die Kanäle 303 haben eine Querschnittsbreite "w" im Bereich von etwa 0,7 bis 1,5 mm. Die Kanäle 303 haben eine Tiefe "d" in der Oberfläche der Auflageplattenoberfläche 300 im Be­ reich von etwa 0,2 bis 0,7 mm. Zwischen jedem Kanal 303 ist eine Rippe 307, wobei die Rippen eine Querschnittsoberflä­ chenbreite "r" im Bereich von etwa 0,7 bis 1,5 mm haben. Die Vakuumlöcher 305 haben einen Durchmesser im Bereich von etwa 0,4 bis 0,7 mm. Ein beispielhafter Trommelniederhalter 101 hat einen Umfang von etwa 170 mm, wobei der gezeigte Aufbau folglich einen etwa 2,8346 Grad-Abschnitt der gesamten Auf­ lageplattenoberfläche 300 darstellt, mit anderen Worten wie­ derholt sich das Muster umfangsmäßig um die Oberfläche bei einer 2,8346 Grad Drehung, was zu einer Gesamtheit von 127 solcher Sektionen führt.
Wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2A und 2B ist die Oberflächenstruktur wiederum in Sektoren entlang der longi­ tudinalen Achse A-A 311, 312, 313, 314, 315 unterteilt.
Das in Fig. 4A bis 4C gezeigte Ausführungsbeispiel für eine Auflageplattenoberfläche 400 ist aus Gründen der Darstellung als im Querschnitt krummliniges Teil gezeigt. Die Auflage­ platte 109 bei diesem Ausführungsbeispiel ist für einen mit einem Ventil versehenen Vakuumtrommelniederhalter 101. Mit anderen Worten hat die Auflageplatte 400 Vakuumanschlüsse 405 die gesteuert sind, wie z. B. durch Ventilmechanismen, wie sie in den oben erwähnten ebenfalls anhängigen Anmel­ dungen von Rhodes oder Rasmussen beschrieben sind, um eine Vakuumkraft nur an Sektoren bereitzustellen, auf denen ein Druckmedium vorhanden ist.
Die Kanäle 403 haben eine Querschnittsbreite "w" im Bereich von etwa 0,7 bis 1,2 mm. Die Kanäle 403 haben eine Tiefe "d" in der Oberfläche der Auflageplattenoberfläche 400 im Be­ reich von etwa 0,7 bis 2,0 mm. Zwischen jedem Kanal 403 ist eine Rippe 407, wobei die Rippen jeweils eine Querschnitts­ oberflächenbreite "r" im Bereich von etwa 1,0 bis 2,5 mm ha­ ben. Die Vakuumanschlüsse 405 im Boden 404 jedes Kanals 403 haben einen Durchmesser im Bereich von 0,7 bis 1,2 mm. Die Vakuumanschlüsse 405 sind über die longitudinale Achse der Auflageplatte um "a" von etwa 10 mm voneinander beabstandet. Bei einem beispielhaften Trommelniederhalter 101 mit einer Umfangsfläche von etwa 170 mm ist der Aufbau, der darge­ stellt ist, folglich ein etwa 2,022 Grad-Abschnitt der ge­ samten Auflageplattenoberfläche 400; mit anderen Worten wie­ derholt sich die Struktur bei jeder 2,022 Grad Drehung des Umfangs um die Oberfläche, was zu einer Gesamtheit von etwa 127 Abschnitten führt.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel des mit einem Ventil versehenen Vakuumanschlusses 405, wie er durch Rasmussen de­ tailliert offenbart wird. In Fig. 5 ist eine Klappe 501, die in eine offene Stellung vorgespannt ist und ein Vakuumaus­ strömloch 503 aufweist, unterhalb des Auflageplattenkanal­ boden 404 innerhalb des Vakuumanschlusses 405 angebracht, um als ein Verschluß- bzw. Torventil unter einer vorbestimmten Vakuumkraft Fv zu wirken, um den Vakuumdurchgang zwischen dem zugeordneten Kanal und dem Vakuumerzeugungsmechanismus abzuschließen, außer wenn eine Region eines Blatt Papier den Kanal bedeckt.
Eine Vielzahl von Mechanismen zum Entfernen eines Blatt Pa­ piers, das auf einem Vakuumniederhalter 101, der durch ein Vakuumloch gesteuert ist, gehalten ist - wie z. B. Gebläse, auswählbare Anhebefinger, und ähnliches - sind in Fachkrei­ sen bekannt, und können in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Eine weitere Erläuterung dieser Mechanismen ist für das Verständnis der vorliegenden Erfin­ dung nicht erforderlich.
Wie für Fachleute ersichtlich ist, kann das beschriebene Ausführungsbeispiel abgeändert werden, um auf spezifische Entwurfserfordernisse angepaßt zu werden. Die Auflageplat­ tengröße, die Anzahl von Vakuumkanalführungskonstruktionen in der Auflageplatte können verändert werden, um an eine bestimmte Implementierung angepaßt zu sein. In diesem Sinn kann das bevorzugte Ausführungsbeispiel auf einen spezifi­ schen Entwurf einer Druckvorrichtung zurechtgeschneidert sein. Bei einer Naß-Farbstoff-Druckvorrichtung sollten die Abmessungen der Kanäle und Anschlüsse minimiert sein, der­ art, daß Druckartefakte durch ein Vakuumziehen von Naß-Farb­ stoff durch die Kapillaren des Mediums nicht erzeugt werden. Faktoren, wie z. B. Papierzusammensetzung, Farbstoffzusam­ mensetzung und ähnliches, wie sie einem Fachmann bekannt sein würden, werden die Implementierungsspezifikationen verändern. Verallgemeinert gesprochen wurde herausgefunden, daß ein Verhältnis von offenem zu geschlossenem Fluß von etwa 100 : 1 geeignet ist. Die Stufeneinteilung der Anordnung jedes Membranvakuumplenumventils des Mechanismus zum Vertei­ len der Vakuumkraft, wie es in Fig. 4A bis 4C gezeigt ist, ist vorteilhaft, nachdem größere Detailmerkmale des spezifi­ schen Ventilentwurfs die Empfindlichkeiten hinsichtlich Her­ stellungs- und Zusammenbau-Toleranzen reduzieren können.
Es ist in Fachkreisen bekannt, daß Druckmedien und zugeord­ nete Druckvorrichtungen typischerweise als A-Größe, z. B. im Bereich von 12,7 × 17,78 cm bis 13,97 × 35,56 (5 × 7 Inch bis 5, 5 × 14 Inch (oder "legal")), und nachfolgend ansteigend zur B-Größe, C-Größe und D-Größe, die für große Ingenieur­ ausdrucke, Blaupausen und ähnliches geeignet sind, einge­ teilt werden. Die vorliegende Erfindung kann auf jede dieser Vorrichtungen in Übereinstimmung mit allgemeinen Ingenieur­ prinzipien und Praktiken angepaßt werden.
Die vorhergehende Beschreibung des beispielhaften Ausfüh­ rungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wurde aus Gründen der Darstellung und Beschreibung dargelegt. Sie ist nicht als erschöpfend oder die Erfindung auf die präzise Form oder die exemplarischen Ausführungsbeispiele, die beschrieben wurden, beschränkend anzusehen. Offensichtlich sind viele Modifikationen und Variationen - insbesondere z. B. in dem Verteilerentwurf - für Fachleute offensichtlich. Während die derzeit beste Art zur Ausführung in Form einer mehrstückigen Anordnung oder eines mehrstückigen Aufbaus gezeigt ist, lie­ gen einstückige Formen, die unter Verwendung fortschritt­ licher, bekannter Gußtechniken entwickelt werden können, ebenso innerhalb des Schutzbereichs der Erfindung. Auf ähn­ liche Weise sind jegliche Prozeßschritte, die beschrieben wurden, mit anderen Schritten austauschbar, um dasselbe Er­ gebnis zu erreichen. Das Ausführungsbeispiel wurde ausge­ wählt und beschrieben, um die Prinzipien der Erfindung und deren beste Umsetzung in die Praxis zu beschreiben, wodurch ermöglicht wird, daß Fachleute die Erfindung für verschie­ dene Ausführungsbeispiele und mit verschiedenen Modifika­ tionen, die für die bestimmte Verwendung und Implementierung verwendet werden, verstehen.

Claims (21)

1. Auflageplattenoberflächenstruktur (200; 300; 400) für einen Vakuumniederhalter (101) einer Druckeinrichtung (100) zum Drucken mit Naß-Farbstoff auf Druckmedien, wobei die Druckeinrichtung (100) eine Vakuumerzeugungs­ einrichtung zum Erzeugen einer vorbestimmten Vakuum­ kraft aufweist, wobei die Struktur folgende Merkmale aufweist:
den Vakuumniederhalter (101) mit einer Auflageplatte (109);
wobei die Auflageplatte (109) eine erste Oberfläche zur Aufnahme der Druckmedien auf derselben aufweist, wobei die erste Oberfläche eine vorbestimmte Breitenabmessung in einer vorbestimmten ersten Symmetrieachse aufweist, und wobei die erste Oberfläche eine Mehrzahl von Va­ kuumkanälen (205; 305; 405) aufweist, die parallel ver­ teilt angeordnet sind, wobei jeder der Kanäle im we­ sentlichen parallel zu der ersten Symmetrieachse ist, wobei benachbarte Kanäle im wesentlichen eine iden­ tische, vorbestimmte Kanalform und vorbestimmte Kanal­ abmessungen haben;
wobei jeder der Kanäle (205; 305; 405) zumindest einen Vakuumanschluß (405), der diesem zugeordnet ist, auf­ weist, der jeden der Kanäle jeweils mit der Vakuumer­ zeugungseinrichtung fluidmäßig koppelt, wobei jeder der Kanäle von benachbarten Kanälen durch Auflageplatten­ oberflächenstrukturrippen (207; 307; 407) getrennt ist, wobei jede der Rippen im wesentlichen parallel zu der ersten Symmetrieachse ist, derart, daß die Rippen eine Druckmedienaufnahmeoberfläche bilden; und
wobei die Rippen (207; 307; 407) eine vorbestimmte Rip­ penform und vorbestimmte Rippenabmessungen haben, und die Kanäle die vorbestimmte Kanalform und die vorbe­ stimmten Kanalabmessungen haben, derart, daß die Vaku­ umkraft durch die Kanäle verteilt wird und auf Regionen der Druckmedien ausgeübt wird, die auf den Rippen auf­ genommen sind und die Kanäle überspannen, um die Druck­ medien auf der ersten Auflageplattenoberfläche zu hal­ ten, wobei die erste Oberfläche ein Niederhalten für die vordere und die hintere Kante auf der Auflageplatte schafft.
2. Auflageplattenoberflächenstruktur nach Anspruch 1, bei der die Struktur Oberflächengeometrien hat, derart, daß ein Naß-Farbstoff, der auf die Druckmedien durch die Druckeinrichtung (100) aufgebracht wird, im wesent­ lichen nicht erneut innerhalb der Druckmedien durch die Vakuumkraft verteilt wird, die durch Kanäle verteilt wird und auf die Druckmedien zwischen den Rippen ausge­ übt wird.
3. Auflageplattenoberflächenstruktur nach Anspruch 1 oder 2, mit einer Mehrzahl von Kanälen, wobei jeder der Ka­ näle (205; 305; 405) eine Hauptachse im wesentlichen parallel zu der ersten Symmetrieachse und eine Kanalne­ benachse senkrecht zu der Hauptachse und parallel zu einer Druckmedienaufnahmeachse aufweist.
4. Auflageplattenoberflächenstruktur nach Anspruch 3, bei der jeder der Kanäle (205; 395; 405) eine Mehrzahl von Vakuumanschlüssen (405) aufweist, wobei jeder der An­ schlüsse eine ventilmäßige Kopplung zwischen jeweils jedem der Kanäle und der Vakuumerzeugungseinrichtung schafft, wobei die Anschlüsse entlang der Hauptachse innerhalb jedes der Kanäle an Orten in denselben, die vorbestimmten Druckmedienbreiten zugeordnet sind, ver­ teilt sind, derart, daß ein Naß-Farbstoff, der auf die Druckmedien durch die Druckereinrichtung aufgebracht wird, innerhalb der Druckmedien aufgrund der Vakuum­ kraft durch die Anschlüsse, die durch die Kanäle ver­ teilt wird und auf die Druckmedien ausgeübt wird, im wesentlichen nicht erneut verteilt wird.
5. Auflageplattenoberflächenstruktur nach einem der An­ sprüche 1 bis 4, bei der
die Auflageplattenoberflächenstruktur eine zweite Sym­ metrieachse als eine Druckmedienaufnahmeachse aufweist, die im wesentlichen senkrecht zu der ersten Symmetrie­ achse ist; und
die Auflageplattenoberflächenstruktur in diskreten Ka­ nalsektoren entlang der ersten Achse derart angeordnet ist, daß die Kanäle innerhalb jedes der Sektoren in ei­ ner Mehrzahl von Gruppen verteilt angeordnet sind, und daß jeder der Kanäle in einer Gruppe eine Kanalhaupt­ achse im wesentlichen parallel zu der und kürzer als die erste Symmetrieachse und eine Kanalnebenachse senk­ recht zu der Hauptachse parallel zu der Druckmedienauf­ nahmeachse aufweist.
6. Auflageplattenoberflächenstruktur nach Anspruch 5, bei der jeder der diskreten Kanalsektoren (211; 311) über der Auflageplattenoberflächenstruktur in der ersten Symmetrieachse verteilt angeordnet ist, mit einer Sek­ torbreitenabmessung entlang der ersten Symmetrieachse und Orten auf der Auflageplatte, die vorbestimmten Ver­ änderungen der Druckmedienbreitenabmessung zugeordnet ist.
7. Auflageplattenoberflächenstruktur nach Anspruch 5, bei der
die Auflageplattenoberflächenstruktur eine zweite Sym­ metrieachse aufweist, die ferner eine Druckmedienauf­ nahmeachse aufweist, die im wesentlichen senkrecht zu der ersten Symmetrieachse ist,
jede der Rippen (207, 307, 407) eine Rippenabmessung entlang der ersten Symmetrieachse hat, die kleiner ist als die Sektorbreitenabmessung entlang der ersten Sym­ metrieachse, derart, daß die Sektoren ein sich wieder­ holendes Muster von Kanalgruppen in der ersten Auflage­ plattenoberfläche und in einer Rippenabmessung entlang der Druckmedienaufnahmeachse bilden, und
jeder der Kanäle und jede der Rippen eine Kanalabmes­ sung entlang der ersten Achse und eine Kanalabmessung entlang der zweiten Achse haben, wobei die Vakuumkraft durch die Kanäle verteilt wird, um die Druckmedien an den Rippen zu halten, derart, daß ein Naß-Farbstoff auf den Medien durch die Vakuumkraft in den Kanälen im we­ sentlichen nicht erneut innerhalb der Medien verteilt wird.
8. Auflageplattenoberflächenstruktur nach Anspruch 5, bei der
die Auflageplattenoberflächenstruktur eine zweite Sym­ metrieachse hat, die ferner eine Druckmedienaufnahme­ achse im wesentlichen senkrecht zu der ersten Symme­ trieachse aufweist;
jede der Rippen eine Rippenabmessung entlang der ersten Achse näherungsweise gleich der ersten vorbestimmten Oberflächenbreitenabmessung hat, und eine Rippenab­ messung entlang der zweiten Achse hat, derart, daß die Sektoren ein sich wiederholendes Muster von Kanal­ gruppen in der ersten Auflageplattenoberfläche bilden, die durch eine einzelne der Rippen getrennt sind; und
jeder der Kanäle eine Kanalabmessung entlang der ersten Achse und eine Kanalabmessung entlang der zweiten Achse hat, wobei die Vakuumkraft durch die Kanäle verteilt ist, um die Druckmedien derart an den Rippen zu halten, daß ein Naß-Farbstoff auf den Medien durch die Vakuum­ kraft innerhalb der Kanäle im wesentlichen nicht erneut innerhalb der Medien verteilt wird.
9. Auflageplattenoberflächenstruktur nach einem der An­ sprüche 1 bis 8, bei der
der Niederhalter ein zylindrischer Vakuumtrommelaufbau ist, wobei die erste Symmetrieachse die longitudinale Achse des zylindrischen Aufbaus und die Rotationsachse der Trommel ist,
die erste Oberfläche eine äußere Oberfläche der Trommel ist, die angepaßt ist, um Druckmedien auf derselben um­ fangsmäßig um die longitudinale Achse aufzunehmen, und
der Aufbau eine innere Kammer hat, die durch eine in­ nere Oberfläche der Trommel gebildet ist, wobei die vorbestimmte Vakuumkraft über die Anschlüsse zu der Kammer und zu den Kanälen gekoppelt ist.
10. Auflageplattenoberflächenstruktur nach Anspruch 4, bei der die Kanäle parallel zu der ersten Achse sind.
11. Vakuumauflageplattenvorrichtung für eine Tintenstrahl­ vorrichtung mit einer Einrichtung zum Erzeugen eines Vakuums Fv, wobei die Vorrichtung folgende Merkmale aufweist:
eine Auflageplatte (101) mit einer äußeren Auflageplat­ tenoberfläche (109) und einer inneren Auflageplatten­ oberfläche (121), wobei Druckmedienblätter aufeinander­ folgend zu der äußeren Auflageplattenoberfläche (109) aus einer vorbestimmten Medienzuführungsrichtung gelie­ fert werden, und wobei die Auflageplatte (101) eine er­ ste Achse senkrecht zu der vorbestimmten Medienzufüh­ rungsrichtung und eine zweite Achse parallel zu der vorbestimmten Medienzuführungsrichtung hat;
wobei die äußere Auflageplattenoberfläche (109) eine äußere Auflageplattenoberflächenstruktur (200; 300; 400) hat, die ein sich wiederholendes Muster von Vaku­ umkanälen (205; 305; 405) in der äußeren Auflageplat­ tenoberfläche hat, wobei jeder der Kanäle eine Kanal­ hauptachse im wesentlichen parallel zu der ersten Achse und eine Kanalnebenachse im wesentlichen parallel zu der zweiten Achse hat;
wobei die äußere Auflageplattenoberflächenstruktur (200; 300; 400) Auflageplattenoberflächenstrukturrippen (207; 307, 407) hat, wobei die Rippen eine Rippenhaupt­ achse im wesentlichen parallel zu der ersten Achse und eine Rippennebenachse im wesentlichen parallel zu der zweiten Achse haben; und
wobei jeder der Vakuumkanäle (205; 305; 405) zumindest einen Vakuumanschluß (405) von der äußeren Auflageplat­ tenoberfläche zu der inneren Auflageplattenoberfläche hat, der jeweils den jeweiligen der Vakuumkanäle zu der Einrichtung zum Erzeugen eines Vakuums fluidmäßig kop­ pelt, wobei die Rippen eine vorbestimmte Rippenform und vorbestimmte Rippenabmessungen haben, und die Kanäle eine vorbestimmte Kanalform und vorbestimmte Kanalab­ messungen haben, derart, daß die Vakuumkraft durch die Kanäle verteilt wird und auf Regionen der Druckmedien ausgeübt wird, die auf den Rippen (104) aufgenommen sind und die Kanäle überspannen, um die Druckmedien an der äußeren Auflageplattenoberfläche zu halten, und wobei die Auflageplatte ferner einen Niederhalter für die vordere Kante und die hintere Kante der Druckmedien schafft.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, bei der die Auflageplatte (101) eine Oberflächengeometrie hat, bei der Naß-Farb­ stoff, der auf die Druckmedien (109) durch die Druckeinrichtung (100) aufgebracht wird, innerhalb der Druckmedien durch die Vakuumkraft, die durch die Kanäle verteilt ist und auf die Druckmedien zwischen den Rip­ pen ausgeübt wird, nicht erneut verteilt wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, bei der die Auf­ lageplatte (101) im wesentlichen zylindrisch ist, wobei die erste Achse eine longitudinale Drehachse und die zweite Achse eine Medienaufnahmeachse ist, derart, daß Druckmedienblätter durch die äußere Auflageplattenober­ fläche umfangsmäßig um die Drehachse aufgenommen sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, bei der die äußere Auflageplattenoberflächenstruktur (200; 300; 400) eine vorbestimmte Gruppe von Vakuumkanälen auf­ weist, die als eine Mehrzahl von umfangsmäßigen Aufla­ geplattenoberflächenstruktursektoren verteilt angeord­ net sind, wobei jeder der Auflageplattenoberflächen­ struktursektoren (211; 311) longitudinal über die Auf­ lageplatte (101) parallel zu der longitudinalen Dreh­ achse derart verteilt angeordnet ist, daß Kombinationen der Sektoren vorbestimmten Druckmedienquerschnitten zu­ geordnet sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, bei der jeder der An­ schlüsse (405) verschlußgesteuert ist, derart, daß Sek­ toren auswahlmäßig nur aktiviert werden, wenn ein Sek­ tor durch ein Medium mit dem vorbestimmten Druckmedien­ querschnitt, der diesem zugeordnet ist, bedeckt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, bei der die Auflageplat­ tenoberflächenstruktur angeordnet ist, um eine Mehrzahl von Kanälen derart umfangsmäßig um die Auflageplatte zu haben, daß jeder der Kanäle eine Hauptachse im wesent­ lichen parallel zu der longitudinalen Achse und eine Kanalnebenachse senkrecht zu der Hauptachse hat.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, bei der die Rippen brei­ ter sind als die Kanäle in Richtung der Druckmedienauf­ nahmeachse.
18. Tintenstrahldruckvorrichtung mit einer Einrichtung zum Erzeugen einer vorbestimmten Vakuumkraft Fv, mit fol­ genden Merkmalen:
einem Gehäuse (103);
einer Einrichtung (111, 113, 115, 117) zum Tinten­ strahldrucken, die an dem Gehäuse angebracht ist;
einer Einrichtung (107) zum Halten von Einzelblatt- Druckmedien, die an dem Gehäuse angebracht ist;
einer Vakuumtrommeleinrichtung (101), die innerhalb des Gehäuses angebracht ist und der Einrichtung zum Halten der Einzelblatt-Druckmedien zugeordnet ist, zum se­ quentiellen Bewegen einzelner Blätter der Druckmedien von der Einrichtung zum Halten zu einer Druckstation benachbart zu der Einrichtung zum Tintenstrahldrucken; und
wobei die Vakuumtrommeleinrichtung eine vorbestimmte longitudinale Drehachse (120) und eine vorbestimmte axiale Länge aufweist und eine innere Oberfläche, die eine Vakuumkammer (121) bildet, die fluidmäßig mit der Einrichtung zum Erzeugen einer Vakuumkraft verbunden ist, und eine äußere Oberfläche aufweist, die benach­ bart zu der Einrichtung zum Halten der Einzelblatt- Druckmedien ist, die eine zylindrische Auflageplatte zur sequentiellen Aufnahme einzelner Blätter der Medien von der Einrichtung zum Halten bildet, wobei die äußere Oberfläche eine Mehrzahl von Vakuumkanälen (205; 305; 405) über die äußere Oberfläche einschließt, wobei je­ der der Kanäle zumindest einen Vakuumanschluß (207; 307; 407) aufweist, der sich von einem Inneren eines jewei­ ligen Kanals zu der inneren Oberfläche derart er­ streckt, daß die vorbestimmte Vakuumkraft zu jedem der Kanäle gekoppelt ist und dadurch über die Auflageplatte verteilt ist, wobei jeder der Kanäle eine vorbestimmte Kanallänge parallel zu der Drehachse und eine vorbe­ stimmte umfangsmäßige Kanalbreite hat, wobei die Kanal­ länge etwa gleich oder niedriger als die vorbestimmte axiale Länge der Trommeleinrichtung ist, und die Um­ fangskanalbreite niedriger ist als eine Abmessung, wo­ bei die Vakuumkraft, die durch die jeweiligen Kanäle verteilt ist, ein Niederhalten der vorderen Kante und der hinteren Kante der Druckmedien bewirkt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, bei der der Vakuumfluß, der durch einen jeweiligen Kanal verteilt ist, einen Wert hat, der größer oder gleich einem Wert ist, der erforderlich ist, um ein Blatt, das einen jeweiligen Kanal überspannt, festzuhalten, und der niedriger ist als ein Wert, der zu einer erneuten Verteilung von Naß-Farbstoff führt, der durch die Einrichtung zum Tin­ tenstrahldrucken auf das Blatt, das den jeweiligen Kanal überspannt, aufgebracht wird.
20. Verfahren zur Verwendung einer bekannten Vakuumkraft zum Halten von Druckmedien während eines Naß-Farbstoff­ druckbetriebs, mit folgenden Schritten:
Bereitstellen einer Auflageplatte (101) mit einer Druckmedienauflageplattenoberflächenstruktur (200; 300; 400), die Vakuumkanäle (205; 305; 405) aufweist, die über die Auflageplatte in Übereinstimmung mit einer vorbestimmten Geometrie ausgerichtet, geformt und di­ mensioniert sind, um ein Niederhalten der vorderen Kan­ te und hinteren Kante der Druckmedien sicherzustellen;
Zuführen der Druckmedien zu der Auflageplatte; und
Halten der Druckmedien an der Auflageplatte mittels der Vakuumkraft, die durch die Kanäle während des Druckens verteilt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 20 bei dem die vorbestimmte Geometrie eine Funktion von Farbstofflußcharakteristi­ ka, die auf einer bekannten Farbstoffzusammensetzung und einer bekannten Druckmediumzusammensetzung derart basiert, daß Druckartefakte durch die bekannte Vakuum­ kraft, die Naß-Farbstoff durch die Kapillaren des Me­ diums zieht, nicht erzeugt werden.
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