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DE1000285B - In Schwingungen versetzbare, an einen Foerderkanal od. dgl. angeschlossene Zuteilvorrichtung, welcher Foerdergut durch die Schwerkraft zulaeuft - Google Patents

In Schwingungen versetzbare, an einen Foerderkanal od. dgl. angeschlossene Zuteilvorrichtung, welcher Foerdergut durch die Schwerkraft zulaeuft

Info

Publication number
DE1000285B
DE1000285B DEC8672A DEC0008672A DE1000285B DE 1000285 B DE1000285 B DE 1000285B DE C8672 A DEC8672 A DE C8672A DE C0008672 A DEC0008672 A DE C0008672A DE 1000285 B DE1000285 B DE 1000285B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe section
allocation device
following
section
vibrations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC8672A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Gruenwald
Dipl-Ing Christian Isting
Dipl-Ing Gerhard Stagge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Chemische Werke Huels AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH, Chemische Werke Huels AG filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEC8672A priority Critical patent/DE1000285B/de
Publication of DE1000285B publication Critical patent/DE1000285B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G37/00Combinations of mechanical conveyors of the same kind, or of different kinds, of interest apart from their application in particular machines or use in particular manufacturing processes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/01Conveyors composed of several types of conveyors
    • B65G2812/012Conveyors composed of several types of conveyors for conveying material successively by a series of conveyors
    • B65G2812/013Conveyors composed of several types of conveyors for conveying material successively by a series of conveyors without relative movement between conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • In Schwingungen versetzbare, an einen Förderkanal od. dgl. angeschlossene Zuteilvorrichtung, welcher Fördergut durch die Schwerkraft zuläuft Für die Zuteilung von Schüttgütern aller Art zu irgendwelchen Apparaten, z. B. Mühlen, verwendete man bislang Fördergeräte mit Gummibändern, Trogkettenförderer, Drehteller usw. Diese Geräte sind in Anschaffung und Unterhaltung teuer und erfordern eine umfangreiche Ersatzteilhaltung und lange Stillstandszeiten für die nachgeschalteten Vorrichtungen bei etwa notwendigen Reparaturen. Man hat auch bereits in Schwingungen versetzbare Vorrichtungen, sogenannte Vibrationsfördergeräte, für diesen Zweck verwendet, die im allgemeinen aus offenen Rinnen bestehen. Alle diese Zuteilvorrichtungen sind aber dann nicht einsatzfähig, wenn die nachgeschaltete Vorrichtung mit Unter- und Überdruck betrieben werden soll, wie dies beispielsweise bei Einblasemühlen für Feuerungen der Fall ist. Aus diesem Grunde hat man bei Band- oder Trogkettenförderern die ganze Zuteilvorrichtung gekapselt oder bei Vibrationsfördergeräten geschlossene Rohre verwendet, die mit dem Bunkerauslauf usw. und mit dem nachgeschalteten Apparat flexibel, aber gasdicht, z. B. durch Gummimanschetten verbunden sind. Die bei allen derartigen Zuteilvorgängen notwendige Umlenkung des Schüttgutstromes um annähernd go0 wurde bei den geschlossenen Vibrationsfördergeräten in mehreren Stufen, meist in zweimal etwa 450 vorgenommen.
  • Dies hat aber vor allem bei feuchten oder sonst leicht backenden Schüttgütern den Nachteil, daß das Schüttgut infolge der durch die Schwingungen bedingten Stöße an den schrägen Flächen anbackt und in kurzer Zeit den Querschnitt des rohrförmigen Fördergerätes an den Umlenkstellen so stark verengt, daß der Strom des zu fördernden Schüttgutes gehemmt oder sogar völlig unterbunden wird.
  • Es wurde gefunden, daß man diese Nachteile bei in Schwingungen versetzbaren Zuteilvorrichtungen von durch Schwerkraft zulaufendem Fördergut in einen Förderkanal od. dgl. dadurch vermeiden kann, daß die zwischen dem Zulaufschacht 1 und dem Förderkanal 4 od. dgl. angeordnete Eintragevorrichtung als Rohrstück in Form eines Schmiegebogens mit durchgehend gleichem Querschnitt und mit nach oben gerichtetem Einlauf ausgebildet ist. Es ist vorteilhaft, auch insbesondere aus Gründen der Herstellung, das Rohrstück in Form eines Kreisbogens zu krümmen. In der Dimensionierung des Rohrstückes ist man ziemlich ungebunden, jedoch ergeben sich in der Praxis besonders günstige Verhältnisse, wenn man den mittleren Krümmungsradius R etwa anderthalbmal so groß wählt wie den Durchmesser d des Rohres und wenn das Rohrstück überall gleichen Querschnitt hat.
  • Die Zuteilvorrichtung nach der Erfindung kann z. B. die Form eines Zwischenstückes zwischen einem vorzugsweise senkrecht angeordneten Bunkerfallschacht und einer das Schüttgut aufnehmenden Kammer oder Vorrichtung haben. In diesem Falle wird man das Rohrstück mit Hilfe elastischer Verbindungsstücke mit dem Fallschacht derart koppeln, daß die Schwingungen des Rohrstückes sich zumindest teilweise auf den Fallschacht übertragen. Auf diese Weise wird eine Verstopfung im Fallschacht insbesondere durch Brückenbildung vermieden. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, den Bunkerfallschacht mit gleichem Querschnitt auszuführen wie das Rohrstück.
  • Die Abdichtung gegen den Bunkerfallschacht und die nachgeschaltete Apparatur kann auf beliebige Weise erfolgen, z. B. durch Gummikulissen beim Betrieb mit Unterdruck oder mit Hilfe von Harmonikamanschetten bei Uberdruck.
  • Wenn auch durch die erfindungsgemäß ausgebildete Zuteilvorrichtung eine Kontinuität des Schüttgutstromes erreicht wird, so kann es unter Umständen doch vorteilhaft sein, im Innern des Rohrstückes zur Erhöhung der Gleitfähigkeit einen Belag aus Kunstharzen oder thermoplastischen Kunststoffen anzubringen.
  • Zum Antrieb des Rohrstückes kann ein elektromagnetisch oder elektrodynamisch erregter Schwingunlgserzeugelr vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, zur Schwingungserzeugung efnen Unßuchterreger heranzuziehen. Die Anwendung eines elektromagnetischen oder elektrodynamfschen Vibrators als Schwingantrieb für das Rohrstück bringt insbesondere Vorteile hinssli,chttlich der EinTs,tellung der Fördermenge, da man die Förderleistung in einfacher Weise durch Änderung der Spannung beeinflussenl kann.
  • Eine weitere Möglichkeit zur Regulierung der Fördermenge besteht in einer Änderung der Neigung des Rohrstückes. Man kann die Anlage so ausbilden, daß man durch Spannungsregulierung eine Fein- und durch Änderung der Neigung eine Grobregulierung erhält.
  • Das neue Gerät ist im Preis etwa 75 O/o billiger als ein Aufgabegerät der eingangs geschilderten Bauarten. Die Wartung im Betrieb ist viel einfacher, da keine Getriebe und Motoren erforderlich sind. Der Kraftbedarf für die gleiche Förderleistung liegt bei 10 bis i5'/o desjenigen der eingangs genannten Geräte.
  • Im Falle von Störungen am Vibrator sind Reparaturen kurzfristig ausführbar, da lediglich der Schwingblock ausgewechselt werden muß. In diesem Falle sind lediglich vier Schrauben zu lösen und wieder zu montieren und das dreipolige Anschlußkabel anzuklemmen.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise naher erläutert.
  • Abb. I zeigt eine Ausführungsform der Erfindung für den Fall, daß die nachgeschaltete Apparatur mit Unterdruck betrieben wird. Aus einem höher angeordneten Vorratsbehälter oder einer Vorrichtung rutscht ein feinkörniger thermoplastischer Kunststoff mit 270/0 Wassergehalt durch den Schacht I, der senkrecht oder geneigt sein kann, in das Rohrstück 2, das gleichmäßig gekrümmt ist. Das Rohrstück 2 wird von einem gegebenenfalls schwenkbar angeordneten elektromagnetischen Vibrator 3 angetrieben und führt das feuchte Material völlig gleichmäßig dem Einlaufkanal 4 einer Saugmühle zu, wo es vom Mahlluftstrom erfaßt, in die Mühle gefördert und dort getrocknet und weiterzerkleinert wird.
  • Die Abb. 2 zeigt das Rohrstück 2 nach der Erfindung am Beispiel der Kohlenaufgabe zu mit Überdruck betriebenen Einblasemühlen für Kesselfeuerungen. Aus dem höher gelegenen Bunker wird eine Kohlenmischung mit einem Wassergehalt von etwa 200/0 und klebrigen oder schlecht gleitenden Verunreinigungen, z. B. Lette oder nasser Ruß, einer unter Überdruck betriebenen Einblasemühle zugeführt. Die Kohle rutscht aus dem Schacht I in das Rohrstück 2, das gleichmäßig gekrümmt ist und ebenfalls von einem elektromagnetischen Vibrator 3 angetrieben wird. Das Schüttgut wird von dort völlig gleichmäßig in den Einlaufkanal 4 der Mühle dosiert.
  • Zur Grobregelung der Fördermenge im Rohrstück 2 dient die Spindel 5, die eine Änderung der Neigung des Rohrstückes 2 gestattet. Zur Feinregelung der Fördermenge kann man Mittel zur Anderung der Spannung für denVibrator vorsehen. Das Rohrstück 2 ist mit Hilfe elastischer Dichtungen 6 an den Förderkanal 4 einer in der Zeichnung nicht dargestellten Mühle angeschlossen.
  • Um zu erreichen, daß sich die Schwingungen des Rohrstückes 2 auf den Bunkerfallschacht I übertragen, ist das Rohrstück 2 durch elastische Verbindungsstücke 7 mit dem Bunkerfallschacht I gekoppelt.
  • Die Merkmale der Unteransprüche sollen nur in Verbindung mit dem Gegenstand des Hauptanspruchs zur geschützten Erfindung gehören.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. In Schwingungen versetzbare, an einen Förderkanal od. dgl. angeschlossene Zuteilvorrichtung, welcher Fördergut durch die Schwerkraft zuläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Zulaufschacht (I) und dem Förderkanal (4) od. dgl. angeordnete Eintragevorrichtung als Rohrstück in Form eines Schmiegebogens mit durchgehend gleichem Querschnitt und mit nach oben gerichtetem Einlauf ausgebildet ist.
  2. 2. Zuteilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (2) einen mittleren Krümmungsradius (R) hat, der etwa anderthalbinal so groß ist wie der Durchmesser (d) des Rohres.
  3. 3. Zuteilvorrichtung nach Anspruch I oder 2 in Form eines Zwischenstückes zwischen einem vorzugsweise senkrechten Fallschacht und einer das Schüttgut aufnehmenden Kammer oder Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (2) mit Hilfe elastischer Verbindungsstücke (7) mit dem Fallschacht (i) derart gekoppelt ist, daß die Schwingungen des Rohrstückes (2) sich mindestens teilweise auf den Fallschacht (i) übertragen.
  4. 4. Zuteilvorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden mit einem vorgeordneten Fallschacht, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallschacht (I) und das Rohrstück (2) gleichen Querschnitt aufweisen.
  5. 5. Zuteilvorrichtung nach Anspruch I oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (2) zur Erhöhung der Gleitfähigkeit mit einem Belag, z. B. aus Kunstharzen oder thermoplastischen Kunststoffen, versehen ist.
  6. 6. Zuteilvorrichtung nach Anspruch I oder folgenden mit einem Schwingantrieb in Form eines elektromagnetischen oder elektrodynamischen Vibrators (3), dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Änderung der Schwingungsamplitude vorzugsweise durch Spannungsregelung vorgesehen sind.
  7. 7. Zuteilvorrichtung nach Anspruch I oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Grobeinstellung der Förderleistung eine Einrichtung, z. B. eine Spindel (5), vorgesehen ist, die eine Änderung der Neigung des Rohrstückes (2) gestattet.
  8. 8. Zuteilvorrichtung nach Anspruch I oder folgenden, die luftdicht an eine Kammer od. dgl. angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschluß des Rohrstückes (2) an den Förderkanal od. dgl. (4) eine flexible Abdichtung (6) vorgesehen ist.
    In.Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 450 I74, 907 037, 90I 5I6; Prospekt »Speisegerät Bauart EMS 4« der A.-B Vibro-Verken, Stockholm; Prospekt S 7020/I »Der Schenckwuchtspeiser« der Fa. Carl Schenck Maschinenfabrik in Darmstadt.
DEC8672A 1953-12-24 1953-12-24 In Schwingungen versetzbare, an einen Foerderkanal od. dgl. angeschlossene Zuteilvorrichtung, welcher Foerdergut durch die Schwerkraft zulaeuft Pending DE1000285B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172609B (de) 1961-08-05 1964-06-18 Demag Ag Kreiselwipper
DE1174705B (de) * 1959-11-18 1964-07-23 Basf Ag Vorrichtung zum Austragen rieselfaehigen Gutes unter Gasabschluss
DE1293081B (de) * 1964-07-30 1969-04-17 Schenck Gmbh Carl Einrichtung zum Austragen von austragsschwierigem, zum Zusammenbacken neigendem Gut aus Bunkern

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE450174C (de) * 1926-06-12 1927-10-01 Rudolf Geiger Hoehenfoerderer
DE901516C (de) * 1950-11-23 1954-01-11 Licentia Gmbh Foerderrohr oder -rinne mit Schwingantrieb und den Einstroemquerschnitt fuer das Foerdergut begrenzendem Abstreifer
DE907037C (de) * 1951-09-28 1954-03-18 Licentia Gmbh Aus einem trichterfoermigen, beweglich gelagerten Aufgabebehaelter und einer an den Bunker angeschlossenen Transporteinrichtung, insbesondere einer Foerderrinne, bestehende Anordnung

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