DE1000264B - Sicherung fuer Geschosszuender - Google Patents
Sicherung fuer GeschosszuenderInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
- F42C15/20—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin
- F42C15/22—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin using centrifugal force
-
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- F42—AMMUNITION; BLASTING
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-
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- F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
- F42C15/18—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a carrier for an element of the pyrotechnic or explosive train is moved
- F42C15/184—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a carrier for an element of the pyrotechnic or explosive train is moved using a slidable carrier
-
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- F42C15/28—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges operated by flow of fluent material, e.g. shot, fluids
- F42C15/30—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges operated by flow of fluent material, e.g. shot, fluids of propellant gases, i.e. derived from propulsive charge or rocket motor
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- F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Sicherung für Geschoßzünder, die über zwei Feuerkanäle gleichzeitig oder
wahlweise zünden.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwei bekannte parallel angeordnete federbelastete
Pilleträger-Schieberbolzen durch eine gemeinsame Sperrvorrichtung gesichert und gleichzeitig auslösbar
sind.
Weitere Merkmale der Erfindung sind aus der Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Sicherungsvorrichtung nach der Erfindung beispielsweise
dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Ansicht der im Innern gelegenen
Teile der neuen Sicherungsvorrichtung;
Fig. 2 zeigt die Sicherungsvorrichtung, teilweise geschnitten.
ι ist eine zylindrische Scheibe. Mit 2 ist die Wand
des Geschosses bezeichnet, in dem die Scheibe ι angeordnet ist. In der zylindrischen Scheibe ι sind drei
parallele Bohrungen 3 bis 5. Die Bohrungen 3 und 5 sind einander gleich. An einem Ende sind diese beiden
Bohrungen mit Gewinden 6 bzw. 7 versehen. In diese sind Schraubbolzen 8 bzw. 9 eingeschraubt, die axiale
Bohrungen haben. Die Bohrung der Schraube 8 ist in Fig. ι bei 10 sichtbar. In den Bohrungen ruhen
Enden von Federn 11 und 12. Die anderen Enden der
Federn sind in Ausnehmungen in zylindrischen Bolzen 14 und 15 gelagert. Die Ausnehmungen im
Bolzen 15 ist bei 13 zu erkennen. Die Bolzen 14 und
15 sind an ihrem Umfang mit Nuten 16 bzw. 17, die
vorzugsweise geneigte Wände haben, versehen. In diese Nuten greifen Kugeln 18 bzw. 19 ein. Die
Kugeln sind in einer Bohrung 20 gelagert, die in rechtem Winkel zu den Bohrungen 3 bis 5 durch die
Scheibe 1 verläuft. In der Bohrung 20 sind zwei Stifte 21 und 22 untergebracht. Diese liegen mit ihren
Außenenden gegen die Kugeln 18 und 19 und mit ihren Innenenden gegen einen Bolzen 23 an zwei
Abflachungen desselben an. Der Bolzen 23 ist an einer Stirnseite mit einer Feder 24 verbunden, die an einer
in der Bohrung 4 angeordneten Schraube 25 befestigt ist. An der anderen Seite des Bolzens 23 ist eine öse
26 angebracht, durch die ein Schmelzdraht 27 greift, dessen Enden an Kontakten 28 und 29 befestigt sind,
die auf einer in einer Bohrung 31 der Scheibe 1 angeordneten
Platte 30 stehen. Die Kontakte 28 und 29 sind mit einer Stromquelle verbunden. Die nicht von
der Feder belasteten Enden der beiden Bolzen 14 und 15 sind mit Schlitzen 32, 33 versehen. In diese
Schlitze greifen Stifte 34, 35 ein, die in Bohrungen 36 bzw. 37 liegen. Diese Bohrungen sind im rechten
Winkel zu den Bohrungen 3 und 5 angeordnet. Weiterhin haben die beiden Bolzen 14 und 15 durch-Sicherung
für Geschoßzünder
Anmelder: Aktiebolaget Bofors,
Bofors (Schweden)
Bofors (Schweden)
Vertreter: Dipl.-Chem. Dr. W. Koch, Hamburg 4,
und Dr.-Ing. R. Glawe, München 27, Cuvilliesstr. 16,
xo Patentanwälte
und Dr.-Ing. R. Glawe, München 27, Cuvilliesstr. 16,
xo Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 26. Februar 1952
Schweden vom 26. Februar 1952
Lars Anders Birger Karsberg, Karlskoga (Schweden)
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gehende Bohrungen 38, 39, die je eine Zündpille enthalten, deren eine bei 40 sichtbar ist. In der Scheibe 1
sind ferner zwei durchgehende Öffnungen angeordnet,
«5 die in Verbindung mit den Bohrungen 38 und 39 gebracht
werden können. Lediglich eine dieser Öffnungen ist bei 41 dargestellt. Diese beiden Öffnungen
sollen als Führungen für Schlagbolzen dienen. Ein derartiger Schlagbolzen ist 42. Wenn die beschriebene
Vorrichtung als Sicherungsvorrichtung für Geschosse mit Hohlladung dienen soll, so werden sowohl die
Zündpillen in den Bohrungen 38 und 39 als auch die Schlagbolzen weggelassen.
Die Sicherungsvorrichtung wirkt wie folgt: Es ist zweckmäßig, von der in Fig. 1 dargestellten gesicherten
Stellung der beiden Bolzen 14 und 15 auszugehen. Die Kugeln 18 und 19 greifen dann in die Nuten 16
und 17. Die Stifte 21 und 22 drücken sie in diese Nuten, da ihre inneren Enden vom Bolzen 23 auseinandergehalten
werden. In dieser Stellung sind die Bohrungen 38 und 39 versetzt zur Öffnung 41 und der
entsprechenden Öffnung des Bolzens 14. Wenn jetzt den Kontakten 28 und 29 Strom zugeführt wird, so
wird der Schmelzdraht 27 erhitzt und zerstört. Darauf wird mittels der Feder 24 der Bolzen 23 zwischen den
Stiften 21 und 22 herausgezogen. Da die Bolzen 14 und 15 unter Federdruck stehen und wegen der Formgebung
der Nuten 16 und 17 werden die Kugeln 18
und 19 aus den Vertiefungen herausgedrückt, so daß sich die Bolzen 14 und 15 frei bewegen können in der
Weise, daß ihre geschlitzten Enden auf die Stifte 34 und 35 auflaufen. In dieser Stellung werden sie festgehalten.
Die Bohrungen 38 und 39 treten dann in Verbindung mit dem Kanal 41 und dem entsprechen-
den im Bolzen 14. Die Sicherung ist dann entsichert.
Einer der Schlagbolzen oder beide können jetzt in Funktion treten. Wenn die Sicherungsvorrichtung für
ein Geschoß mit Hohlladung vorgesehen ist, so bildet jede der Bohrungen 38 und 39 in der entsicherten
Stellung einen Feuerkanal. Der Bolzen 23 kann auch axial liegen und durch Beschleunigungskräfte des
Geschosses oder durch den Gasdruck in dem Geschoß verschoben werden.
Claims (6)
1. Sicherung für Geschoßzünder, die über zwei Feuerkanäle gleichzeitig oder wahlweise zünden,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei bekannte parallel angeordnete federbelastete (10, 12) Pilleträger-Schieberbolzen
(14, 15) durch eine gemeinsame Sperrvorrichtung gesichert und gleichzeitig
auslösbar sind.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrvorrichtung zwei Sperrstifte (21, 22) aufweist, die mit ihren Außenenden
in Ausnehmungen (16, 17) an den Schieberbolzen eingreifen und mit ihren inneren Enden gegen
einen verschiebbaren Sicherungsbolzen (23) anliegen.
3. Sicherung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen an den
Schieberbolzen Ringnuten (16, 17) sind.
4. Sicherung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ringnuten (16, 17)
und vor den Außenenden der Sperrstifte (21, 22) Kugeln (18, 19) angeordnet sind.
5. Sicherung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberbolzen (14, 15)
Längsschlitze (32, 33) haben, durch welche bekannte Hubbegrenzungsstifte (36, 37) reichen.
6. Sicherung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsbolzen (23)
unter Einwirkung einer Zugfeder (24) steht, die bestrebt ist, ihn von den Enden der Sperrstifte
(21, 22) abzuziehen, und daß er in bekannter Weise durch einen Schmelzfaden gegen die Zugfeder
(24) festgehalten ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schwedische Patentschrift Nr. yy 191;
USA.-Patentschriften Nr. 1 309 771, 1 342 652, 2 452 072, 2 472 366.
Schwedische Patentschrift Nr. yy 191;
USA.-Patentschriften Nr. 1 309 771, 1 342 652, 2 452 072, 2 472 366.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE730239X | 1952-02-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1000264B true DE1000264B (de) | 1957-01-03 |
Family
ID=20316691
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA17525A Pending DE1000264B (de) | 1952-02-26 | 1953-02-26 | Sicherung fuer Geschosszuender |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1000264B (de) |
| FR (1) | FR1126909A (de) |
| GB (1) | GB730239A (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1309771A (en) * | 1919-07-15 | Edward w | ||
| US1342652A (en) * | 1917-01-11 | 1920-06-08 | Bethlehem Steel Corp | Fuse |
| US2452072A (en) * | 1944-03-17 | 1948-10-26 | Sherman A Schatz | Explosive bullet |
| US2472366A (en) * | 1943-09-08 | 1949-06-07 | Robert B Brode | Thermal time delay |
-
1952
- 1952-10-30 FR FR1126909D patent/FR1126909A/fr not_active Expired
-
1953
- 1953-02-19 GB GB4660/53A patent/GB730239A/en not_active Expired
- 1953-02-26 DE DEA17525A patent/DE1000264B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1309771A (en) * | 1919-07-15 | Edward w | ||
| US1342652A (en) * | 1917-01-11 | 1920-06-08 | Bethlehem Steel Corp | Fuse |
| US2472366A (en) * | 1943-09-08 | 1949-06-07 | Robert B Brode | Thermal time delay |
| US2452072A (en) * | 1944-03-17 | 1948-10-26 | Sherman A Schatz | Explosive bullet |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1126909A (fr) | 1956-12-04 |
| GB730239A (en) | 1955-05-18 |
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