DE10001324B4 - Einrichtung und Verfahren zum Aufziehen flexibler Druckformen - Google Patents
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Abstract
Einrichtung zum Aufziehen flexibler Druckformen, bestehend aus einem Plattenzylinder (1) mit mindestens einem axial angeordneten, eine Klemmeinrichtung (12) und Spanneinrichtung (13) zum Spannen der Druckform (2) enthaltenden Kanal (11), wobei die Druckform (2) mit einer Andrückwalze (3) zum Aufbügeln der Druckform (2) auf die Oberfläche des Plattenzylinders (1) in Kontakt bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsschenkel (32a, 32b, 32a', 32b') der Andrückwalze (3) außerhalb ihrer Andrückwalzenlager (31a, 31b, 31a', 31b') wegabhängig mit einstellbaren Andrückkräften (F1; F2) beaufschlagbar sind.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Aufziehen flexibler Druckformen, bestehend aus einem Plattenzylinder mit mindestens einem axial angeordneten, eine Klemmeinrichtung und Spanneinrichtung zum Spannen der Druckform enthaltenden Kanal, wobei die Druckform mit einer Andrückwalze zum Aufbügeln der Druckform auf die Oberfläche des Plattenzylinders in Kontakt bringbar ist. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Aufziehen flexibler Druckformen, bei dem für jeden Druckauftrag zum Bedrucken von Druckbogen die dazugehörige Druckform auf einem Plattenzylinder mit mindestens einem axial angeordneten Kanal, der Klemm- und Spanneinrichtungen zum Spannen einer Druckform enthält, aufgespannt wird, wobei der Anfang der Druckform in einer Klemmeinrichtung erfasst und das Ende der Druckform zum Spannen in eine tangential zum Umfang des Plattenzylinder verlagerbare Spanneinrichtung verbracht und die Druckform mit einer Andrückwalze zum Aufbügeln an die Oberfläche des Plattenzylinders in Kontakt gebracht wird.
- Aus der
DE 195 11 075 A1 ist eine Einrichtung bekannt geworden, durch die flexibler Druckformen, insbesondere Druckplatten auf den Plattenzylinder von Bogenoffsetdruckmaschinen, aufgezogen werden. Zur Kompensation des Verziehens des Papiers zum Ende des Druckbogens hin soll durch diese Einrichtung die Druckform bei jedem Aufziehen lokal gezielt gestreckt bzw. gestaucht werden. Dazu werden einzelne Andruckrollen drehbar auf einer gemeinsamen Achse über die Breite der Druckform angeordnet. Dieser gemeinsamen Achse ist eine mit Spannschrauben versehene Traverse zugeordnet. Die Spannschrauben wirken in den Zwischenräumen zwischen den Andrückrollen auf die Achse, so dass diese gezielt eine Durchbiegung erfährt. So kann erreicht werden, dass beispielsweise die in der Mitte der Druckform liegenden Andrückrollen stärker an den Plattenzylinder drücken als die Andrückrollen am Rande der Druckform. Dadurch ergibt sich ein konvexer Verlauf des Liniendrucks, so dass die Druckform in diesem Falle beim Aufziehen breit gestreckt wird. - Der Nachteil der Erfindung besteht darin, dass ein erheblicher zusätzlicher Platzbedarf für die als Gegenlager dienende Traverse erforderlich ist. Die für den differenzierten Druck der Andrückrollen erforderlichen Kräfte sind relativ hoch und können die Druckplatte beschädigen.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine platzsparende Einrichtung und ein Verfahren zum Aufziehen flexibler Druckformen zu entwickeln, durch die wegabhängig der Druck auf die Druckform veränderbar ist, wobei der Druck am Rand der Druckform gegenüber dem Druck in der Mitte der Druckform abfällt.
- Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des 1. und des 10. Anspruchs gelöst.
- Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass keine raumeinengende und aufwendige Traverse zum Variieren des Drucks auf die Druckform erforderlich ist. Der Anpressdruck kann schonend und in feinen Abstufungen aufgebracht werden, so dass die Druckform keine Beschädigungen erfahren kann.
- Die Erfindung soll nun an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Die dazugehörigen Figuren haben folgende Bedeutung:
-
1 Schematische Seitenansicht mit Lagerung der Andrückwalze über Hebel seitlich im Gestell der Druckmaschine -
2 Schematische Seitenansicht mit Lagerung der Andrückwalze über ein in Richtung des Plattenzylinders verschiebbares Lager -
3 Draufsicht auf den Plattenzylinder mit angestellter Andrückwalze (die Durchbiegung der Andrückwalze ist stark übertrieben dargestellt). -
4 Draufsicht auf den Plattenzylinder mit angestellter Andrückwalze mit einer anderen Lagerung (die Durchbiegung der Andrückwalze ist stark übertrieben dargestellt). - Wie aus der
1 und2 ersichtlich, ist ein Plattenzylinder1 angeordnet, an dessen Umfang mindestens ein Plattenzylinder-Kanal11 eingebracht ist. Der Plattenzylinder-Kanal11 erstreckt sich parallel zur Achse des Plattenzylinders1 . Im Plattenzylinder-Kanal11 ist eine Klemmeinrichtung12 zum Klemmen des Anfangs21 der Druckform2 und eine Spanneinrichtung13 zum Klemmen des Endes22 der Druckform2 angeordnet. Die Spanneinrichtung13 ist tangential zum Umfang des Plattenzylinders1 verschiebbar und kann somit die Druckform2 auf der Mantelfläche des Plattenzylinders1 spannen. - Dem Plattenzylinder
1 ist weiterhin eine Andrückwalze3 zugeordnet. Die Druckform2 ist, wie aus der1 ersichtlich, über einen Hebel42 auf einer im Gestell gelagerten Hebellagerung41 angeordnet. Der Andrückwalze3 sind Andrückkräfte F1, F2 zugeordnet, die über die Hebel42 auf die Andrückwalzenlager31a ,31b (siehe1 ) oder direkt auf die Andrückwalzenlager31a ,31b (in1 nicht dargestellt) wirken. - In einer anderen Ausführung (
2 ) ist die Andrückwalze3 über eine Führung43 an den Plattenzylinder1 anstellbar. Die Andrückkräfte F1, F2 wirken direkt auf die Andrückwalzenlager3la ,31b . Dabei ist es möglich, dass pneumatisch beaufschlagbare, hier nicht dargestellte Einrichtungen zum Bewegen der Andrückwalzenlager31a ,31b angeordnet sind. Diese Aufgabe können aber auch Spannschrauben übernehmen. Weiterhin ist es denkbar, die Lage der Andrückwalzenlager31a ,31b als Exzenterlager auszuführen und so deren Anstellung an die Druckform2 zu realisieren. - Aus den
3 und4 ist die Lage der Andrückwalze3 ,3' und deren Lagerung ersichtlich. Die Andrückwalze3 ,3' besteht aus einem Walzenkörper33 ,33' und den Achsschenkel32a ,32b ,32a' ,32b' . Es ist zu erkennen, dass je Achsschenkel32a ,32b ,32a' ,32b' der Andrückwalze3 ,3' zwei Lager vorgesehen sind. Dabei handelt es sich um das gestellfeste Andrückwalzenlager31a ,31b ,31a' ,31b' und um das Einstell-Lager34a ,34b ,34a' ,34b' . In der3 ist dabei das Einstell-Lager34a ,34b – vom Walzenkörper33 aus gesehen – jenseits des Andrückwalzenlager31a ,31b angeordnet. In der Ausführung nach der4 befinden sich die Andrückwalzenlager31a' ,31b' außen. - Die Andrückwalzenlager
31a ,31b ,31a' ,31b' der Andrückwalze3 ,3' sind als Pendelrollenlager ausgeführt, um die Bewegung der Achsschenkel (31a ,31b ,31a' ,31b' ) zu ermöglichen. - Zur Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung:
Die Druckform2 wird manuell oder über eine nicht dargestellte Zuführeinrichtung mit ihrem Anfang21 in die Klemmeinrichtung12 des Plattenzylinders1 eingeführt und geklemmt (siehe hierzu die1 und2 ). Danach kann der Plattenzylinder1 in Richtung des in den Figuren eingetragenen Pfeils in Bewegung gesetzt werden. Dabei wird die Andrückwalze3 an die Druckform2 angestellt und durch die Andrückkräfte F1, F2 an diese gedrückt. Mit der Bewegung des Plattenzylinders1 wird die Druckform2 an die Oberfläche des Plattenzylinder1 angerollt. Dabei können auch die Andrückkräfte F1, F2 wegabhängig in Richtung Druckform-Ende22 erhöht werden. - Durch die auf die Einstell-Lager
34a ,34b ,34a' ,34b' wirkenden Andrückkräfte F1, F2 wird der Walzenkörper33 ,33' der Andrückwalze geringfügig verformt. In den3 und4 ist das stark übertrieben dargestellt. Das führte dazu, dass mittig das Maximum des Krafteintrages liegt und die Druckform2 daher in Richtung Druckform-Ende22 gereckt wird. Das heißt, es werden Kräfte ausgeübt, welche die Druckform2 in diesem Bereich in Richtung der seitlichen Begrenzung drücken. Damit wird Form der Druckform2 an die Form des bedruckten und dadurch veränderten Druckbogens angepasst. - Durch die oben beschriebene Einrichtung kann folgendes erfindungsgemäße Verfahren realisiert werden.
- Bei der Ausführung des aktuell vorliegenden Druckauftrags werden die farb- und wasserführenden Anteile der verwendeten Druckform permanent über einen Sensor erfasst. Diese Parameter werden einem Prozess-Rechner übermittelt, der unter Einbeziehung der dort abgelegten Parameter bezüglich Qualität des Bedruckstoffes und der aktuellen Druckpressung den Betrag für die Verformung des Druckbogens berechnet und als Stellgröße für die oben beschriebenen außerhalb der Lagerstellen der Andrückwalze
3 an die Einstell-Lager34a ,34b ,34a' ,34b' angreifende Stelleinrichtungen übermittelt. Die Stelleinrichtungen bringen dann die erforderlichen Andrückkräfte F1, F2 auf die Einstell-Lager34a ,34b ,34a' ,34b' , um die erforderliche Verformung der Druckform2 auf dem Plattenzylinder1 zu erzielen. - In einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden die Werte aus dem aktuellen Druckauftrag mit dort abgelegten auftragsbezogenen Referenzkurven verglichen. Dabei werden die Parameter hinsichtlich der Qualität des Druckbogen-Papiers einbezogen. Die naheliegendste Referenzkurve wird ermittelt und nach dieser die Andrückkräfte F1, F2 gesteuert.
- Bezugszeichenliste
-
- 1
- Plattenzylinder
- 11
- Plattenzylinder-Kanal
- 12
- Klemmeinrichtung
- 13
- Spanneinrichtung
- 2
- Druckform
- 21
- Druckform-Anfang
- 22
- Druckform-Ende
- 3
- Andrückwalze
- 31a
- Andrückwalzenlager
- 31b
- Andrückwalzenlager
- 32a
- Achsschenkel
- 32b
- Achsschenkel
- 33
- Walzenkörper
- 34a
- Einstell-Lager
- 34b
- Einstell-Lager
- 41
- Hebellagerung
- 42
- Hebel
- 43
- Führung
- F1
- Andrückkräfte
- F2
- Andrückkräfte
- α
- Winkel
Claims (12)
- Einrichtung zum Aufziehen flexibler Druckformen, bestehend aus einem Plattenzylinder (
1 ) mit mindestens einem axial angeordneten, eine Klemmeinrichtung (12 ) und Spanneinrichtung (13 ) zum Spannen der Druckform (2 ) enthaltenden Kanal (11 ), wobei die Druckform (2 ) mit einer Andrückwalze (3 ) zum Aufbügeln der Druckform (2 ) auf die Oberfläche des Plattenzylinders (1 ) in Kontakt bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsschenkel (32a ,32b ,32a' ,32b' ) der Andrückwalze (3 ) außerhalb ihrer Andrückwalzenlager (31a ,31b ,31a' ,31b' ) wegabhängig mit einstellbaren Andrückkräften (F1; F2) beaufschlagbar sind. - Einrichtung zum Aufziehen flexibler Druckformen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Angriffspunkte der Andrückkräfte (F1; F2) bezüglich der Andrückwalzenlager (
31a ,31b ) an der von dem Walzenkörper (33 ) abgewandten Seite angeordnet sind. - Einrichtung zum Aufziehen flexibler Druckformen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Angriffspunkte der Andrückkräfte (F1; F2) zwischen der Andrückwalzenlager (
31a' ,31b' ) und dem Walzenkörper (33' ) angeordnet sind. - Einrichtung zum Aufziehen flexibler Druckformen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Angriffspunkte der Andrückkräfte (F1; F2) als Einstell-Lager (
34a ,34b ,34a' ,34b' ) ausgeführt sind, die gegenüber den Andrückwalzenlagern (31a ,31b ,31a' ,31b' ) bezüglich der Oberfläche der Druckform (2 ) verlagerbar sind. - Einrichtung zum Aufziehen flexibler Druckformen nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass den Einstell-Lagern (
34a ,34b ,34a' ,34b' ) der Andrückwalze (3 ) eine pneumatisch beaufschlagbare Einrichtung zugeordnet ist. - Einrichtung zum Aufziehen flexibler Druckformen nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstell-Lager (
34a ,34b ,34a' ,34b' ) durch Spannschrauben verschiebbar sind. - Einrichtung zum Aufziehen flexibler Druckformen nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstell-Lager (
34a ,34b ,34a' ,34b' ) als Exzenterlager ausgeführt sind. - Einrichtung zum Aufziehen flexibler Druckformen nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückwalzenlager (
31a ,31b ,31a' ,31b' ) der Andruckwalze (3 ,3' ) als Pendelrollenlager ausgeführt sind. - Einrichtung zum Aufziehen flexibler Druckformen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Maximum der Andrückkräfte (F1; F2) dem Ende der Druckform (
2 ) zugeordnet ist. - Verfahren zum Aufziehen flexibler Druckformen, bei dem für jeden Druckauftrag zum Bedrucken von Druckbogen die dazugehörige Druckform (
2 ) auf einem Plattenzylinder (1 ) mit mindestens einem axial angeordneten Kanal (11 ), der Klemm- und Spanneinrichtungen zum Spannen einer Druckform (2 ) enthält, aufgespannt wird, wobei der Anfang der Druckform (2 ) in einer Klemmeinrichtung (12 ) gefasst und das Ende der Druckform (2 ) zum Spannen in eine tangential zum Umfang des Plattenzylinder (1 ) verlagerbare Spanneinrichtung (13 ) verbracht wird und die Druckform (2 ) mit einer Andrückwalze (3 ) zum Aufbügeln an die Oberfläche des Plattenzylinders (1 ) in Kontakt gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Parameter der für den aktuellen Druckauftrag verwendeten Druckfarbe und des Bedruckstoffes sowie die Druckpressung erfasst werden, aus diesen Werten die wegabhängige Verformung des Druckbogens ermittelt wird, diese Werte in die zur Anpassung der Verformung der Druckform (2 ) an die Verformung des Druckbogens erforderlichen wegabhängigen Werte umgerechnet und an außerhalb der Lagerstellen der Andrückwalzenlager (31a ,31b ,31a' ,31b' ) angreifende Stelleinrichtungen übermittelt werden. - Verfahren zum Aufziehen flexibler Druckformen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die farb- und wasserführenden Anteile der verwendeten Druckform über einen Sensor erfasst werden und diese einem Prozess-Rechner übermittelt werden, der unter Einbeziehung der dort abgelegten Parameter bezüglich Qualität des Bedruckstoffes und der aktuellen Druckpressung den Betrag für die Verformung des Druckbogens berechnet.
- Verfahren zum Aufziehen flexibler Druckformen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die farb- und wasserführenden Anteile der verwendeten Druckform über einen Sensor erfasst werden, diese einem Prozess-Rechner übermittelt werden, dort – unter Einbeziehung der im Rechner abgelegten Parameter bezüglich Qualität des Bedruckstoffes und der Druckpressung – mit im Prozess-Rechner abgelegte auftragsbezogene Referenzkurven verglichen wird und die naheliegendste Referenzkurve zur Einstellung der Andrückkräfte (F1, F2) gewählt wird.
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Owner name: KOENIG & BAUER AKTIENGESELLSCHAFT, 97080 WUERZB, DE |
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Effective date: 20110619 |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
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