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DE10001953C1 - Elektrischer Schalter - Google Patents

Elektrischer Schalter

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DE10001953C1
DE10001953C1 DE2000101953 DE10001953A DE10001953C1 DE 10001953 C1 DE10001953 C1 DE 10001953C1 DE 2000101953 DE2000101953 DE 2000101953 DE 10001953 A DE10001953 A DE 10001953A DE 10001953 C1 DE10001953 C1 DE 10001953C1
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DE
Germany
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conductor
switch
electrical
contact
contact surface
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DE2000101953
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Ulf Borck
Roland Drees
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Leopold Kostal GmbH and Co KG
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Leopold Kostal GmbH and Co KG
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/70Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard
    • H01H13/702Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard with contacts carried by or formed from layers in a multilayer structure, e.g. membrane switches
    • HELECTRICITY
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    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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Abstract

Ein elektrischer Schalter 1 zum Erstellen einer elektrischen Verbindung zwischen zwei in unterschiedlichen, zueinander parallelen Ebenen angeordneten, folienartig ausgebildeten und elektrisch voneinander isolierten elektrischen Leitern L¶1¶, L¶2¶ umfasst ein rechtwinklig zur Ebene der Leiter L¶1¶, L¶2¶ beweglich angeordnetes Schaltorgan mit einem elektrische Kontaktflächen 7, 10 aufweisenden Verbindungsmittel, das bei geschlossenem Schalter 1 mit einer in einer ersten Ebene befindlichen Kontaktfläche 7 an der von dem zweiten Leiter L¶2¶ wegweisenden Oberfläche des ersten Leiters L¶1¶ und mit einer in einer zweiten Ebene befindlichen Kontaktfläche 10 an der Oberfläche des zweiten Leiters L¶2¶ den ersten Leiter L¶1¶ durchgreifend anliegt.

Description

Die Erfindung betrifft einen elektrischer Schalter zum Erstellen einer elek­ trischen Verbindung zwischen zwei in unterschiedlichen, zueinander pa­ rallelen Ebenen angeordneten, folienartig ausgebildeten und elektrisch voneinander isolierten elektrischen Leitern umfassend ein rechtwinklig zur Ebene der Leiter beweglich angeordnetes Schaltorgan mit einem elektri­ sche Kontaktflächen aufweisenden Verbindungsmittel, das bei Erstellen einer Verbindung zwischen dem ersten Leiter und dem zweiten Leiter durchgreifend anliegt.
Bei Schaltungen, beispielsweise bei gedruckten Schaltungen werden elektrische Schalter dadurch realisiert, daß die beiden durch den Schalter elektrisch zu verbindenden Leiter jeweils in eine Kontaktfläche - einen so­ genannten Kontaktpad - münden. Als Verbindungsorgan zum Herbeifüh­ ren einer elektrischen Verbindung zwischen den beiden Leitern kann eine elektrisch leitende Schaltpille, etwa aus Carbon dienen, die unterseitig an einem Hütchen, das sich über eine elastische Membran auf dem Leiter­ bahnträger abstützt, gehalten ist. Durch die kegelstumpfförmig ausgebil­ dete Membran ist das Hütchen und somit die Schaltpille in vertikaler Richtung bewegbar. Das Hütchen und die Membran, die das Schaltorgan bei einem solchen Schalter darstellen, bestehen in der Regel aus Silikon; eine Vielzahl derartiger elektrischer Schalter in einer bestimmten Anord­ nung zueinander werden daher auch als Silikon- oder Gummischaltmatte bezeichnet. Durch einen solchen elektrischen Schalter erfolgt eine elektri­ sche Verbindung von zwei in der gleichen Ebene befindlichen elektrischen Leitern. Ein solcher Schalter ist beispielsweise bekannt aus TAUBNITZ, Gerhard: Gummischaltmatten, Messeinfo: electronica, elektro-anzeiger, Berlin, JgNr. 10, 1992, S. 98-100. Aus der DE 42 12 562 A1 ist ein weite­ rer elektrischer Schalter für eine Silikonschaltmatte beschrieben, der ohne einen Einsatz einer Schaltpille auskommt. Eine elektrische Kontaktierung wird beim Gegenstand dieses Dokumentes durch eine Schnappscheibe realisiert.
Es sind auch Schaltungsträger bekannt geworden, bei denen in mehreren Schichten übereinander und durch jeweils eine isolierende Schicht von­ einander elektrisch getrennte Leiterbahnen angeordnet sind. Elektrische Schalter lassen sich entsprechend der oben beschriebenen Art und Weise auf der äußersten Leiterschicht anordnen. Eine schaltbare Kontaktierung von zwei in unterschiedlichen Ebenen angeordneten elektrischen Leitern läßt sich dadurch realisieren, daß diese Leiter in die oberste Leiterbahn­ ebene geführt werden, in der zu diesem Zweck ein Schalter, wie zuvor beschrieben, angeordnet ist. Eine solche Schalterrealisierung, insbeson­ dere das Heraufführen der Leiterbahnen in die oberste Ebene ist jedoch aufwendig und kann beispielsweise bei einer Schaltung, bei der die ein­ zelnen Leiterbahnenebenen aus übereinander angeordneten Folien be­ stehen nicht ohne weiteres erfolgen. Ein direktes Schalten zum Verbinden von zwei in unterschiedlichen Ebenen befindlichen elektrischen Leitern ist mit einem solchen vorbekannten Schalter nicht möglich.
Neben diesen vorbekannten Schaltern sind Kollisionssensoren zur Aktivie­ rung von Rückhaltevorrichtungen für Insassen in Kraftfahrzeugen bekannt geworden, bei denen in Abhängigkeit von der Verformung bei einer Kolli­ sion die Rückhaltevorrichtungen entsprechend angesteuert werden kön­ nen. Derartige Kollisionssensoren umfassen mehrere in unterschiedlichen Ebenen parallel zueinander angeordnete elektrische Leiter, die gegenein­ ander elektrisch isoliert sind. Die elektrische Isolation kann, wie beispiels­ weise beim Gegenstand der DE 33 16 893 A1 eine Luftisolierung oder, wie beim Gegenstand der DE 92 16 276 U1 vorgesehen, aus Folienmate­ rial bestehen. Beim Gegenstand des letztgenannten Dokumentes ist diese Leiteranordnung außenseitig durch eine leicht deformierbare Verpac­ kungsfolie bedeckt, an der als Schaltorgan eine Nadelplatte angeordnet ist. Bei einem Aufprall auf die Nadelplatte werden die Nadeln zu den elek­ trischen Leitern hinbewegt und durchdringen in Abhängigkeit von der Auf­ prallintensität unterschiedlich viele elektrische Leiter, wodurch jeweils ein elektrischer Kontakt geschlossen wird. Mit einem solchen Kollisionssensor kann der Zeitablauf des Aufpralles und auch die Aufprallenergie abge­ schätzt werden. Diese vorbekannten Schalter sind jedoch nicht für ein wiederholtes Schalten ausgelegt.
Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Schalter bereitzustellen, mit dem auch eine mehrfache Durchkontaktierung von zwei in unterschiedlichen parallel zueinander liegendes Ebenen angeordneten Leitern möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Verbindungsmittel bei ge­ schlossenem Schalter mit einer in einer ersten Ebene befindlichen Kon­ taktfläche an der von dem zweiten Leiter wegweisenden Oberfläche des ersten Leiters und mit einer in einer zweiten Ebene befindlichen Kontakt­ fläche an der Oberfläche des zweiten Leiters den ersten Leiter durchgrei­ fend anliegt.
Der erfindungsgemäße Schalter umfaßt ein Schaltorgan, das rechtwinklig bzw. im wesentlichen rechtwinklig zur Ebene der Leiter angeordnet ist. Die Leiter sind folienartig ausgebildet, wobei mit dem Begriff "folienartig" sol­ che elektrischen Leiter gemeint sind, die nur eine geringe Dicke aufweisen und beispielsweise eine Folie sind oder auch im Wege eines Transfer- oder Druckverfahrens auf einen Träger aufgebracht sind.
Das Schaltorgan umfaßt Verbindungsmittel, die Kontaktflächen aufweisen, von denen eine bei geschlossenem Schalter auf der Oberfläche des Lei­ ters in der einen Ebene und eine weitere auf der Oberfläche des weiteren zu kontaktierenden Leiters in elektrisch leitender Verbindung anliegen. Die Kontaktflächen des Verbindungsmittels befinden sich in unterschiedlichen Ebenen zueinander entsprechend dem lotrechten Abstand der beiden zu kontaktierenden Leiteroberflächen. Das Verbindungsmittel stützt sich mit seiner einen Kontaktfläche an der Oberseite eines ersten, oberen Leiters bei geschlossenem Schalter ab. Die weitere Kontaktfläche zum Kontaktie­ ren des zweiten, in einer tieferen Ebene befindlichen Leiters ist entspre­ chend in einer zu der ersten Ebene beabstandeten Ebene am Verbin­ dungsmittel vorgesehen. Diese Ausbildung der Kontaktflächen kann bei­ spielsweise durch eine Abstufung des Verbindungsmittels realisiert sein, wobei die Kontaktfläche zum Kontaktieren der Oberfläche des tiefer lie­ genden Leiters die untere Stirnseite eines Fortsatzes ist, mit dem der oben liegende Leiter sowie alle zwischen dem oben liegenden Leiter und dem tiefer liegenden Leiter befindlichen Schichten durchgriffen werden. Entsprechende Aussparungen sind in den Schichtkörper, der als Laminat ausgebildet sein kann, eingebracht.
Mit dem erfindungsgemäßen elektrischen Schalter können benachbart bezogen auf die Anordnung in unterschiedlichen Ebenen zueinander an­ geordnete elektrische Leiter kontaktiert werden. Es besteht auch die Mög­ lichkeit mit diesem Schalter elektrische Leiter miteinander in elektrische Verbindung zu bringen, die durch weitere Schichten, beispielsweise weite­ re elektrische Leiter voneinander beabstandet sind. Bei den Ausgestal­ tungen ist lediglich sicherzustellen, daß die in die entsprechenden Schichten eingebrachten Durchbrüche zum Einführen des Verbindungs­ mittels ausreichend groß bemessen sind, damit eine unerwünschte Fehl­ kontaktierung mit anderen Leitern nicht erfolgt. Der erfindungsgemäße Schalter eignet sich auch, um ausgehend von einem Leiter mehrere, in unterschiedlichen Ebenen befindliche Leiter gleichzeitig zu kontaktieren oder um von der obersten Ebene zwei in einer tiefer liegenden Ebene und elektrisch voneinander isolierte Leiter zu kontaktieren.
In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß das gesamte Schaltor­ gan das Verbindungsmittel ist, welches bei einer Ausgestaltung des Schaltorgans als Hütchen einer Schaltmatte insgesamt elektrisch leitend, beispielsweise aus elektrisch leitendem Silikon hergestellt ist. Die Unter­ seite der das Hütchen tragenden elastischen Membran stützt sich auf der Oberseite des oben liegenden, ersten Leiters ab. Bildet dieser Leiter die oberste Schicht eines Mehrschichtleiters, auf der der Boden der Schalt­ matte aufliegt, kann die Membran unterseitig eine Kontaktwulst tragen, um auf diese Weise den Anpreßdruck auf den oberen Leiter zu erhöhen. Die Unterseite der das Hütchen tragenden Membran bildet eine erste Kon­ taktfläche, die in einer ersten Ebene, nämlich in der Ebene der Oberseite des ersten Leiters angeordnet ist. Das Schalthütchen weist einen zum Durchgreifen einer in die oberste Leiterschicht eingebrachten Öffnung vorgesehenen Fortsatz auf, dessen Unterseite sich bei geschlossenem Schalter in einer Ebene unterhalb der Ebene der ersten Kontaktfläche be­ findet. Liegt diese zweite Kontaktfläche auf der Oberfläche des zweiten Leiters auf, ist der elektrische Schalter geschlossen.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel, welches ebenfalls von der Ausbil­ dung des Schaltorgans als Hütchen einer Schaltmatte ausgeht, ist als Verbindungsmittel eine elektrisch leitende Schaltpille vorgesehen, die zur Ausbildung der beiden Kontaktflächen gestuft ist. Durch die stufige Aus­ bildung wird eine ringförmige Kontaktschulter zum Kontaktieren der Ober­ fläche des oben liegenden Leiters bereitgestellt. Der gegenüber der Kon­ taktschulter verjüngte Abschnitt dient zum Durchgreifen und zum Kontak­ tieren der Oberseite des zweiten, unten liegenden Leiters mit seiner vor­ deren Stirnseite. Bei geschlossenem Schalter liegt somit die Kontakt­ schulter in elektrischer Verbindung auf der Oberseite des oben liegenden und die Stirnseite des Fortsatzes auf der Oberseite des unten liegenden Leiters an.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung sind Bestandteil weiterer Unteransprüche sowie der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
Fig. 1: In einer schematisierten Schnittdarstellung ein Schalter zum Kontaktieren von zwei in unterschiedlichen Ebenen befindli­ chen elektrischen Leitern gemäß einem ersten Ausführungs­ beispiel in einer ersten Anwendung,
Fig. 2: In einer schematisierten Schnittdarstellung ein Schalter zum Kontaktieren von zwei in unterschiedlichen Ebenen befindli­ chen elektrischen Leitern entsprechend Fig. 1 gemäß einer zweiten Anwendung,
Fig. 3: In einer schematisierten Schnittdarstellung ein Schalter zum Kontaktieren von zwei in unterschiedlichen Ebenen befindli­ chen elektrischen Leitern entsprechend Fig. 1 gemäß einer dritten Anwendung,
Fig. 4: In einer schematisierten Schnittdarstellung ein Schalter zum Kontaktieren von zwei in unterschiedlichen Ebenen befindli­ chen elektrischen Leitern gemäß einem weiteren Ausführungs­ beispiel in einer ersten Anwendung,
Fig. 5: In einer schematisierten Schnittdarstellung ein Schalter zum Kontaktieren von zwei in unterschiedlichen Ebenen befindli­ chen elektrischen Leitern entsprechend Fig. 4 gemäß einer zweiten Anwendung
Fig. 6: In einer schematisierten Schnittdarstellung ein Schalter zum Kontaktieren von zwei in unterschiedlichen Ebenen befindli­ chen elektrischen Leitern entsprechend Fig. 4 gemäß einer dritten Anwendung und
Fig. 7: Ein Mehrschichtleiter mit an seinen Flachseiten angeordneten elektrischen Schaltern.
Ein elektrischer Schalter 1 ist Teil einer aus mehreren, nebeneinander angeordneten elektrischen Schaltern bestehenden Silikonschaltmatte 2. Die Silikonschaltmatte 2 ist auf der Oberseite eines Mehrschichtleiters 3 angeordnet, der aus drei elektrischen Leitern L1-L3 besteht, wobei die elektrischen Leiter L1-L3 durch dielektrische Schichten D1-D2 voneinander getrennt sind. Die zuunterst befindliche elektrische Schicht D3 ist auf ei­ nem Träger 4 aufgebracht, durch den der Mehrschichtleiter 3 ausgesteift ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die einzelnen Schich­ ten L1-L3 bzw. D1-D2 durch Folien realisiert, die miteinander verklebt sind.
Der elektrische Schalter 1 umfaßt ein Schaltorgan, bestehend aus einem Hütchen 5 und einer an dem Hütchen 5 angeformten Membran 6, die sich mit ihrer unteren Ringfläche 7 auf der Oberseite des Leiters L1 abstützt. Die Membran 6 ist in ihrem oberen Bereich kegelstumpfförmig ausgebildet und dient unter anderem zum Bereitstellen der notwendigen Rückführkraft für das Hütchen 5 nach einem Schaltvorgang. Der kegelstumpfförmige Abschnitt der Membran 6 geht in einen zylindrischen ringförmigen Ab­ schnitt über, an dem umfänglich der Boden 8 der Silikonschaltmatte 2 an­ grenzt.
Bei dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Schaltorgan jeweils insgesamt elektrisch leitend ausgebildet. Bei diesen Ausgestaltungen bildet das gesamte Schaltorgan das Verbindungsmittel.
Durch die untere Ringfläche 7 der Membran 6 ist eine erste Kontaktfläche bereitgestellt, an dem das Verbindungsmittel elektrisch leitend anliegt. Von der Unterseite des Hütchens 5 abragend ist ein zapfenförmiger Fort­ satz 9 angeformt, dessen untere Stirnfläche 10 die weitere Kontaktfläche darstellt, die bei geschlossenem Schalter 1 auf der Oberfläche des zwei­ ten Leiters - in Fig. 1 der elektrische Leiter L2 - aufliegt. Zur Kontaktie­ rung des Leiters L2 ist in den Leiter L1 in die darunter liegende dielektri­ sche Schicht D1 eine Ausstanzung 11 vom kreisförmigen Querschnitt ein­ gebracht, so daß die Oberseite des Leiters L2 bei einer Betätigung des Schalters 1 durch die Kontaktfläche 10 kontaktiert werden kann. Auf diese Weise ist bei geschlossenem Schalter 1 eine elektrische Verbindung zwi­ schen dem Leiter L1 und dem Leiter L2 hergestellt.
Die in den Fig. 2 und 3 gezeigten elektrischen Schalter sind ebenso aufgebaut wie der elektrische Schalter 1 der Fig. 1, wobei im Unter­ schied zu dem elektrischen Schalter der Fig. 1 bei dem elektrischen Schalter 12 der Fig. 2 eine Kontaktierung zwischen dem Leiter L1 und dem Leiter L3 bei geschlossenem Schalter 12 realisiert ist. Zu diesem Zweck ist bei dem elektrischen Schalter 12 der Fig. 2 lediglich der Fort­ satz 14 länger ausgebildet, damit dieser nicht nur den elektrischen Leiter L1 und die dielektrische Schicht D1 sondern auch den elektrischen Leiter L2 und die dielektrische Schicht D2 durchgreifen kann.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Anwendung ist durch den elektrischen Schalter 13 eine Kontaktierung zwischen dem Leiter L2 und dem Leiter L3 realisiert. Im Unterschied zu dem elektrischen Schalter 1 der Fig. 1 ist die Membran 6 in ihrem zylindrischen Abschnitt ausgebildet, damit sich die Ringfläche 15 auf der Oberseite des elektrischen Leiters L2 abstützen kann.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist mit entsprechenden Anwendungsfällen in den Fig. 4 bis 6 dargestellt. Der in Fig. 4 ge­ zeigte elektrische Schalter 16 entspricht prinzipiell in seinem Aufbau den elektrischen Schaltern 1, 12, 13, wobei im Unterschied zu diesen Schal­ tern 1, 12, 13 als Verbindungsmittel eine elektrisch leitende Schaltpille 17 eingesetzt ist. Die Schaltpille 17 ist gestuft ausgebildet, wodurch eine obe­ re Kontaktschulter 18 als die eine Kontaktfläche und durch die vordere Stirnfläche 19 des verjüngten Abschnittes der Schaltpille 17 die zweite Kontaktfläche bereitgestellt ist. Bei geschlossenem Schalter 16 liegt die Schaltpille 17 bei dem in Fig. 4 gezeigten Anwendungsfall mit ihrer Kontaktschulter 18 auf der Oberseite des Leiters L1 auf. Der verjüngte Ab­ schnitt durchgreift den Leiter L1 sowie die darunter befindliche dielektri­ sche Schicht D2 und liegt mit seiner vorderen Stirnfläche 19 auf der Ober­ seite des Leiters L2 auf. Zu diesem Zweck durchgreift der verjüngte Ab­ schnitt der Schaltpille 17 eine in den Leiter L1 und in die dielektrische Schicht D1 eingebrachte Ausstanzung 20, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des verjüngten Fortsatzes der Schaltpille 17. Bei der in Fig. 4 gezeigten Anwendung dient der Schalter 16 zum Kontaktieren des Leiters L1 mit dem Leiter L2.
Die in den Fig. 5 und 6 gezeigten Anwendungsfälle zeigen entspre­ chend aufgebaute Schalter 21, 22 wobei bei der in Fig. 5 gezeigten An­ wendung eine Kontaktierung zwischen dem Leiter L1 und dem Leiter L3 und bei der in Fig. 6 gezeigten Anwendung eine Kontaktierung zwischen dem Leiter L2 und dem Leiter L3 vorgesehen ist. Zu dieser Realisierung sind entsprechend der verjüngte Fortsatz der Schaltpille entweder verlän­ gert (vgl. Ausgestaltung gemäß Fig. 5) oder die Ausstanzung in dem obe­ ren Leiter L1 und der ersten dielektrischen Schicht D1 entsprechend größer ausgebildet (vgl. Darstellung der Fig. 6).
Fig. 7 zeigt einen weiteren Mehrschichtleiter 23 mit drei elektrischen Leitern L4-L6, die durch jeweils eine dielektrische Schicht D4, D5 voneinan­ der getrennt sind. Bei den elektrischen Leitern L4-L6 handelt es sich ebenfalls um Folienleiter. Auf den beiden Flachseiten der jeweils außen liegenden Leiter L4 bzw. L6 sind jeweils ein elektrischer Schalter 24, 25 angeordnet, die von Ihrer Ausgestaltung her den in den Fig. 4 und 6 gezeigten entsprechen. Mit beiden Schaltern 24, 25 ist eine elektrische Verbindung zwischen den Leitern L5 und L6 herstellbar.
Kombinierbar ist der erfindungsgemäße Schalter auch mit solchen, die eine Kontaktierung von elektrischen Leitern in einer Ebene ermöglichen. Durch eine Nebeneinanderanordnung von Mehrschichtleitern, die elek­ trisch voneinander getrennt sind, kann die Schichtanzahl, die zur Realisie­ rung einer bestimmten Schalteranzahl notwendig ist, reduziert vorgesehen sein.
Zusammenstellung der Bezugszeichen
1
elektrischer Schalter
2
Silikonschaltmatte
3
Mehrschichtleiter
4
Träger
5
Hütchen
6
Membran
7
Ringfläche
8
Boden
9
Fortsatz
10
untere Stirnfläche
11
Ausstanzung
12
elektrischer Schalter
13
elektrischer Schalter
14
Fortsatz
15
Ringfläche
16
elektrischer Schalter
17
Schaltpille
18
Kontaktschulter
19
vordere Stirnfläche
20
Ausstanzung
21
elektrischer Schalter
22
elektrischer Schalter
23
Mehrschichtleiter
24
elektrischer Schalter
25
elektrischer Schalter
D1
-D5
dielektrische Schicht
L1
-L6
elektrische Leiter

Claims (7)

1. Elektrischer Schalter zum Erstellen einer elektrischen Verbindung zwischen zwei in unterschiedlichen, zueinander parallelen Ebenen angeordneten, folienartig ausgebildeten und elektrisch voneinander isolierten elektrischen Leitern (L1-L6) umfassend ein rechtwinklig zur Ebene der Leiter (L1-L6) beweglich angeordnetes Schaltorgan mit einem elektrische Kontaktflächen (7, 10; 18, 19) aufweisenden Verbindungsmittel, das bei Erstellen einer Verbindung zwischen dem ersten Leiter und dem zweiten Leiter durchgreifend anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel bei geschlossenem Schalter (1, 12, 13, 16, 21, 22, 24, 25) mit einer in einer ersten Ebene be­ findlichen Kontaktfläche (7, 18) an der von dem zweiten Leiter (L2, L3; L5, L6) wegweisenden Oberfläche des ersten Leiters (L1, L2; L6, L5) und mit einer in einer zweiten Ebene befindlichen Kontaktfläche (10, 19) an der Oberfläche des zweiten Leiters (L2, L3; L5, L6) den ersten Leiter (L1, L2; L6, L5) durchgreifend anliegt.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Kontaktieren des ersten Leiters (L1, L2) dienende Kontaktfläche (7) des Verbindungsmittels sich in ständiger elektrischer Verbindung mit dem ersten Leiter (L1, L2) befindet.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das ge­ samte Schaltorgan elektrisch leitend ausgebildet ist und sich auf dem ersten Leiter (L1, L2) abstützt.
4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltorgan das Hütchen (5) einer Schaltmatte (2) ist und über eine elektrisch leitende elastische Membran (6) mit dem Boden (8) der Schaltmatte (2) verbunden ist.
5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß unter­ seitig die Membran in einen Ringwulst übergeht, der von dem Bo­ den der Schaltmatte zu dem zu kontaktierenden elektrischen Leiter hin abragt.
6. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel eine gestuft ausgebildete Schaltpille (17) ist, bei der die Kontaktfläche zum Kontaktieren des ersten Leiters (L1, L2; L6, L5) als Kontaktschulter (18) ausgebildet ist, an die ein im Durchmesser kleinerer Fortsatz zum Durchgreifen des ersten Lei­ ters (L1, L2; L6, L5) angeformt ist, dessen endseitige Stirnfläche (19) die Kontaktfläche zum Kontaktieren des zweiten Leiters (L2, L3; L5, L6) ist.
7. Schalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltorgan das Hütchen einer Schaltmatte ist, von dem die Schaltpille getragen ist.
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