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DE1000086B - Einrichtung an mit Randschutzkontakten ausgeruesteten Steckvorrichtungen - Google Patents

Einrichtung an mit Randschutzkontakten ausgeruesteten Steckvorrichtungen

Info

Publication number
DE1000086B
DE1000086B DEV6162A DEV0006162A DE1000086B DE 1000086 B DE1000086 B DE 1000086B DE V6162 A DEV6162 A DE V6162A DE V0006162 A DEV0006162 A DE V0006162A DE 1000086 B DE1000086 B DE 1000086B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
parts
profile
contact set
installation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV6162A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Vedder GmbH
Original Assignee
Gebrueder Vedder GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Vedder GmbH filed Critical Gebrueder Vedder GmbH
Priority to DEV6162A priority Critical patent/DE1000086B/de
Publication of DE1000086B publication Critical patent/DE1000086B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

DEUTSCHES
kl. 21c 22
INTERNAT. KL. H 02 f
PATENTAMT
V 6162 VIIId/21 c ANMELDETAG: 1 3. AUGUS T 19 53
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT.· 3. JANUAR 1957
Die Hauptpatentanmeldung behandelt eine Einrichtung an mit Randschutzkontakten ausgerüsteten Steckvorrichtungen für elektrische Leitungen; die der Hauptpatentanmeldung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die Kontaktgabe zwischen den Randschutzkontakten der beiden Steckvarriehtungsteile — Stecker und Kupplung oder Dose — einerseits so intensiv wie möglich zu gestalten, andererseits aber auch selbstreinigend auszubilden.
Die Erzielung eines möglichst hohen Kontaktdruckes hängt zu einem großen Teil vom Material ab, aus welchem die einzelnen Teile hergestellt sind, wenngleich auch die Ausbildung und Anordnung der Randschutzkontakte bzw. der betreffenden Gehäuseteile hierbei eine gewisse Rolle spielen. Der größte Kontaktdruck nutzt aber nichts, wenn die betreffende Steckvorrichtung in feuchten oder von chemischen Dämpfen durchzogenen Räumen angeordnet ist bzw. wenn sie nicht sehr häufig betätigt wird, weil sich dann zwischen den beiden einen Kontaktsatz bildenden Teilen eine zunächst zwar dünne, stets aber dicker werdende und den Übergangswiderstand stetig erhöhende Oxydschicht bildet, so daß der Schutzkontakt seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann und Unfällen geradezu Vorschub leistet.
Die Hauptpatentanmeldung schafft nun einen sich selbstreinigend«! Kontaktsatz, bei welchem einer der Teile — im Querschnitt gesehen —■ konkav oder konvex ausgebildet ist. Die vorliegende Anmeldung verallgemeinert die Lösung der der Hauptpatentanmeldung zugrunde liegenden Aufgabe durch die Maßgabe, daß die beim Stecken den Kontaktschutz bildenden Flächen beider Teile der Steckvorrichtung—im Querschnitt gesehen — nicht parallel zueinander verlaufen.
Die Erfindung kann so durchgeführt werden, daß beide Teile des Kontaktsatzes ein von der Ebene abweichendes Profil aufweisen. Hierbei können beide Teile das gleiche Profil, jedoch mit unterschiedlichen Radien bzw. Winkeln besitzen, so daß auch hier vermieden ist, daß sich zwei Flächen zur Kontaktgabe plan gegeneinanderlegen; denn die Erfindung wird ja darin gesehen, daß zur Erzielung einer intensiven Kontaktgabe und zur Erzielung stets blanker Kontaktflächen keine sich plan gegeneinanderlegende Flächen vorhanden sind, wobei der Ausdruck »Fläche« im Sinne der Erfindung so zu verstehen ist, daß beide Teile des Kontaktsatzes nicht mit der ganzen Breite der einander zugewandten Flächen miteinander in Berührung stehen.
Wie in der Hauptpatentanmeldung kann die Erfindung auch dadurch verwirklicht werden, daß nur ein Teil des Kontaktsatzes ein von der Ebene abweichendes Profil besitzt. Letzten Endes können aber beide lediglich ebene Flächen aufweisen, jedoch ist es dann Einrichtung an mit Rands dmtzkontakten
ausgerüsteten Steckvorrichtungen
Zusatz zur Patentanmeldung V 6006 VIIId/21 c
Anmelder: Gebrüder Vedder G. m. b. H.,
Schalksmühle (Westf.)
erforderlich, daß sie in einem solchen Winkel zueinander stehen, daß die Ebenen nicht plan gegeneinanderzuliegen kommen. Im Sinne der Erfindung sind auch alle Arten von Verzahnungen zu verstehen, die geeignet sind, die Kontaktflächen durch Schaben zu reinigen.
In den Figuren sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Bei allen Figuren bedeutet ι den Kontakt des einen Teiles, z.B. des Steckers, wogegen 2 den anderen Kontaktsatzteil,
z. B. den einer Kupplung bzw. einer Steckdose darstellen soll.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Kontaktteil 1 eine trapezförmig gestaltete Nut 3, welche die eine Kontaktfläche darstellt. Das Profil 4 des Kontaktteiles 2 ist halbkreisförmig ausgebildet, so daß die Kontaktgabe im Querschnitt an zwei Punkten stattfindet und bei Herstellung oder Lösung des Kontaktes ein schabender Eingriff zwischen beiden Kontaktflächen erzielt wird, welcher die betreffenden Stellen der Kontaktflächen von Verunreinigungen befreit. Anstatt den Kontaktteil 2 mit einem Radius zu versehen, kann dessen der Nut 3 gegenüberliegende Kante bzw. Fläche auch eben ausgebildet sein, wobei aber die Stärke dieses Teiles 2 so bemessen sein muß, daß es in die Nut 3 eingreift.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 besitzt der Kontaktteil 1 ein V-förmiges Profil 5 mit verhältnismäßig spitzem Winkel, während der Kontaktteil 2 ein V-förmiges Profil 6 mit stumpfem Winkel aufweist.
Auch hier stehen die den Kontaktsatz bildenden Flächen nicht über ihre gesamte Breite miteinander im Eingriff.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 3 zeigt zwei Profile 4 bzw. 7, die einen unterschiedlichen Radius
aufweisen, so daß praktisch die gleiche Wirkung erzielt wird wie bei den beiden bereits beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung.
In der Fig. 4 sind zwei Teile 1 und 2 dargestellt, von denen der Teil 1 eine plane Fläche 9 zeigt und der Teil 2 zwei Kanten 8 aufweist, die gegen die plane Fläche 9 anliegen und daher bei Herstellen und Lösen der Kontaktverbindung an ihr entlang schaben.
In der Fig. 5 weist der Teil 1 wieder ein V-förmiges Profil 5 auf, wogegen der Teil 2 mit einem Profil 4 versehen ist.
Die Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher der Teil 1 ein halbkreisförmiges Profil 7, der Teil 2 dagegen eine plane Fläche 9 besitzt.
Die Fig. 7 zeigt in einem Längsteilschnitt eine Ausführung, bei welcher der Teil 1 eine plane Fläche 9 besitzt, wogegen der Kontaktteil 2 eine Verzahnung ro aufweist, deren Zähne in der einen Richtung zwar parallel zur Ebene der Fläche 9 verlaufen, deren Kanten oder Schneiden jedoch senkrecht ziwc Bewegungsrichtung, die zur Herstellung oder Lösung der Kontaktverbindung erforderlich ist, verlaufen. Eine solche Verzahnung hat ebenfalls eine außerordentlich sicherwirkende Selbstreinigung zur Folge, so daß auch hier die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe in hervorragender Weise gelöst wird.
Bei dem in der Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht der Teil 1 des· Kontaktsatzes a,us zwei Zangen od. dgl., die den Teil 2 umfassen. Da bei den bisherigen Kontakten dieses Ausführungsbeispieles die miteinander in Eingriff kommenden Flächen ebenfalls planparallel zueinander verlaufen, ist zwar durch die Anwendung einer Zange ein sehr hoher Kontaktdruck erzielt worden, jedoch kann von einer gegenseitigen Selbstreinigung der Kontaktteile bei einer solchen Ausführung nicht gesprochen werden.
Um auch bei so^ ausgebildeten Kontaktsätzen die Erfindung anwenden zu können, genügt es, wenn ein Teil des Kontaktsatzes nach der Erfindung- ausgebildet ist, so z. B. der den Kontaktpuffer darstellende Teil 2, der mit einem zahn- oder wellenförmigen Profil 11 versehen sein kann, so daß im Sinne der Erfindung nicht die ganze dem Gegenkontaktteil züge- 4S wandte Fläche mit jenem in Eingriff kommt. Es dürfte ersichtlich sein, daß bei einer solchen Kontaktgestaltung ebenfalls eine selbstreinigende Wirkung erzielt werden kann.
Diesen — nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten erfassenden — Ausführungen der Erfindung ist es zu entnehmen, daß es in unterschiedlichsten Gestaltungsformen möglich ist, die der Erfindung gestellte Aufgabe zu lösen, ohne daß durch die Ausführungsformen eine bindende Vorschrift dafür gegeben sein soll, daß der Kontaktteil des Steckers stets mit einem konkaven Querschnitt und der Kontaktteil der Dose mit einem konvexen Profil versehen sein muß. Die Kontaktschienen können mit diesen Profilen als Guß-, Spritz- oder Prägeteile versehen werden, jedoch ist es auch möglich, diese Profile spanabhebend anzubringen.

Claims (7)

P ATE N TA N S P R C C H E:
1. Einrichtung an mit Randschutzkontakten ausgerüsteten Steckvoirrichtungen für elektrische Leitungen oder Geräte nach Hauptpatentanmeldung V 6006 VIIIb/21 c, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Stecken den Kontaktsatz bildenden Flächen beider Teile der Steckvorrichtung — im Querschnitt gesehen — nicht parallel zueinander verlaufen,.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile des Kontaktsatzes ein von der Ebene abweichendes Profil aufweisen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile das gleiche Profil, jedoch unterschiedliche Radien bzw. Winkel aufweisen.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil des Kontaktsatzes ein von der Ebene abweichendes Profil aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil des Kontaktsatzes ein trapezförmiges Profil aufweist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil des Kontaktsatzes verzahnt ist.
7. Die Anwendung der Gestaltung der Kontaktflächen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 bei einem Kontaktsatz, bei welchem, der eine Kontaktteil den anderen zangenförmig umfaßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 739- 12.56
DEV6162A 1953-08-13 1953-08-13 Einrichtung an mit Randschutzkontakten ausgeruesteten Steckvorrichtungen Pending DE1000086B (de)

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Publications (1)

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DE1000086B true DE1000086B (de) 1957-01-03

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ID=7571499

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Country Status (1)

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DE (1) DE1000086B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278584B (de) * 1962-02-01 1968-09-26 Josef Eisert Elektrische Steckkontaktvorrichtung
US3725847A (en) * 1970-05-19 1973-04-03 Atomic Energy Authority Uk Electrical connectors for multiple thermocouple conductors

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278584B (de) * 1962-02-01 1968-09-26 Josef Eisert Elektrische Steckkontaktvorrichtung
US3725847A (en) * 1970-05-19 1973-04-03 Atomic Energy Authority Uk Electrical connectors for multiple thermocouple conductors

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