DE10000702A1 - Winkelschleifer - Google Patents
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Abstract
Ein Winkelschleifer mit einem Gehäuse 2 wird dadurch kostengünstiger herstellbar, daß es eine Montageschale 3, eine Deckelschale 4 und ein Einlegeteil 1 zwischen diesen beiden Schalen aufweist. Das Einlegeteil 1 ist mit einer ersten Festlegevorrichtung 10 und einer zweiten Festlegevorrichtung 11 zum Festlegen zwischen der Montageschale 3 und der Deckelschale 4 ausgestattet und weist eine Spindellockaufnahme 12 und eine Spindellageraufnahme 13 auf. Die Montageschale 3 weist ein erstes Festlegemittel 30 auf, in das die erste Festlegevorrichtung 10 des Einlegeteils 1 eingreift. Die Deckelschale 4 weist ein zweites Festlegemittel 40 auf, das in die Festlegevorrichtung 10 des Einlegeteils 1 eingreift. Das Einlegeteil 1 weist weiterhin eine zweite Festlegevorrichtung 11 auf, die mit entsprechenden Mitteln an der Montageschale 3 und der Deckelschale 4 in Eingriff gebracht werden.
Description
Die Erfindung geht von einem Winkelschleifer nach dem Ober
begriff des Anspruch 1 aus.
Ein Winkelschleifer mit einem solchen Gehäuse ist aus der DE 43 44 128
bekannt. Das Gehäuse ist hierbei einteilig ausge
bildet und auf ein topfförmiges Motorgehäuse aufgeschraubt.
Im Gehäuse ist integral mit diesem eine Spindellageraufnahme
ausgebildet, in der das Lager für eine Arbeitsspindel aufge
nommen wird. Zum Auswechseln eines Werkzeugs, das an der Ar
beitsspindel angebracht ist, muß die Arbeitsspindel festge
legt werden. Dies geschieht dadurch, daß eine Spindelarre
tierung mittels eines Handhebels gegen die Kraft einer Rück
stellfeder einen Rastnocken in eine Vertiefung eindrückt,
die an einem Spannflansch ausgebildet ist, der mit der Ar
beitsspindel so verbunden ist, daß er mit ihr mitdreht. Beim
Arbeiten der Arbeitsspindel und beim Austauschen des Werk
zeugs, das an dieser befestigt ist, treten hohe Kräfte be
ziehungsweise Spannkräfte auf. Dadurch ist es nötig, daß so
wohl die Spindellageraufnahme als auch die Arretiervorrich
tung aus einem hochwertigen, verschleißarmen Material beste
hen. Da die Spindellageraufnahme integral mit dem Gehäuse
ausgeführt ist, ist es nötig, daß das gesamte Gehäuse aus
einem solchen hochwertigen teuren Werkstoff gefertigt ist.
Der erfindungsgemäße Winkelschleifer mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß das gesamte
Gehäuse in Schalenbauweise herstellbar ist und aus einem ko
stengünstigen Werkstoff gefertigt sein kann, wobei nur das
separat in das Gehäuse einlegbare Einlegeteil aus besonders
hochwertigem Material bestehen muß. Somit ergibt sich die
Möglichkeit, ein kostengünstigeres Erzeugnis herzustellen,
als dies bisher möglich war. Dies wird dadurch ermöglicht,
daß das gesamte Gehäuse in Schalenbauweise, das heißt, mit
einer Montageschale und einer Deckelschale ausgeführt ist,
zwischen die das Einlegeteil eingelegt wird. Dadurch, daß
das Einlegeteil mit seiner ersten und zweiten Festlegevor
richtung zwischen der Montageschale und der Deckelschale
festgelegt ist, bleibt die Spindellageraufnahme und die
ebenfalls im Einlegeteil angeordnete Spindellockaufnahme in
ihrer Position zum Gehäuse stets ortsfest.
Vorteilhaft ist es, wenn die Spindellageraufnahme und die
Spindellockaufnahme parallel zueinander in einem Grundkörper
des Einlegeteils angeordnet sind und dieser Grundkörper eine
Durchbrechung aufweist, die senkrecht zur als durchgängiges
Loch ausgebildeten Spindellockaufnahme ausgerichtet ist. Da
durch ist es möglich, das Einlegeteil zwischen der Montage
schale und der Deckschale, die jeweils einen Schraubendom
aufweisen, der in der Flucht zum durchgängigen Loch angeord
net ist, gut in seiner Lage zwischen Montageschale und Dec
kelschale zu fixieren.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn das Einlegeteil einen
Ausleger aufweist, an dem eine erste Festlegevorrichtung an
geordnet ist, wobei der Querschnitt des Auslegers Doppel-T-
förmig ausgebildet ist. In die dadurch entstehenden Vertie
fungen auf beiden Seiten des Auslegers können die ersten
Festlegemittel der Montageschale und zweiten Festlegemittel
der Deckelschale gut eingreifen, so daß eine gute Fixierung
der Winkellage des Einlegeteils im Gehäuse zwischen den bei
den Schalen gewährleistet wird.
Vorteilhaft ist es des weiteren, wenn das Einlegeteil aus
einem hochwertigen, verschleißarmen Werkstoff besteht, dage
gen die Montageschale und die Deckelschale aus einem preis
günstigen Material. Dies wird dadurch ermöglicht, daß nur
die Spindellageraufnahme und die Spindellockbohrung stark
beansprucht werden, dagegen die restlichen Stellen des Ge
häuses kaum. Als Werkstoff für das Einlegeteil wird Grivory
oder ein ähnliches Material verwendet. Hierbei handelt es
sich um einen glasfaserverstärkten, hochbeanspruchbaren Po
lyamid-Kunststoff, Bezeichnung z. B. PA 6-66 GF.
Eine vorteilhafte Festlegung des Einlegeteils im Gehäuse
wird dadurch erreicht, daß der Ausleger des Einlegeteils
großflächig an ersten und zweiten Auflageflächen der Monta
geschale beziehungsweise Deckelschale anliegt.
Vorteilhafterweise weist das Einlegeteil im Bereich seines
durchgängigen Lochs jedem der Schraubendome zugewandte erste
und zweite Zentriervorrichtungen auf, die mit ersten und
zweiten Zentriermitteln der Schraubendome in Eingriff bring
bar sind. Dadurch wird eine Zentrierung und somit ein rich
tiges Einlegen des Einlegeteils zwischen Montageschale und
Deckelschale gewährleistet.
Weitere, vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den weiteren abhängigen Ansprüchen.
Die Erfindung ist anhand eines in den Zeichnungen darge
stellten Ausführungsbeispiels in der nachfolgenden Beschrei
bung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Einlegeteils,
Fig. 2 die Draufsicht auf das Einlegeteil aus Fig. 1
in Richtung II,
Fig. 3 einen Querschnitt durch das Einlegeteil entlang
der Ebene III-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Innenfläche einer Monta
geschale,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Innenseite einer Deckel
schale,
Fig. 6 einen Schnitt durch ein fertig montiertes Gehäu
se in der Ebene VI-VI der Fig. 4 und
Fig. 7 einen Schnitt durch das fertig montierte Gehäuse
entlang der Ebene VII-VII in Fig. 6.
Die Fig. 1 und 2 zeigen Ansichten eines Einlegeteils 1.
Identische Teile sind dabei mit gleichen Bezugsziffern ver
sehen. Das Einlegeteil 1 weist einen Grundkörper 14 und ei
nen Ausleger 15 auf. Am Grundkörper 14 ist eine Spindellage
raufnahme 13, eine Spindellockaufnahme 12 und eine zweite
Festlegevorrichtung 11 ausgebildet. Die Spindellageraufnahme
13 ist als Sackloch 130 (gestrichelt in Fig. 2) ausgebil
det. Die Spindellockaufnahme 12 ist als ein durchgängiges
Loch 120 (gestrichelt in Fig. 2 dargestellt) ausgestaltet.
Die Mittellängsachsen des durchgängigen Lochs 120 und des
Sacklochs 130 dabei parallel ausgerichtet. Die zweite Fest
legevorrichtung 11 weist eine Durchbrechung 140 auf, die
senkrecht zur Ebene, die von den beiden Mittellängsachsen
des durchgängigen Lochs 120 und des Sacklochs 130 gebildet
wird, ausgerichtet ist. Im Bereich um die beiden Öffnungen
des durchgängigen Lochs 120 ist jeweils eine erste Zentrier
vorrichtung 16 (siehe Fig. 6) beziehungsweise eine zweite
Zentriervorrichtung 17 ausgebildet.
Seitlich am Grundkörper 14 sind Flügel 110, 111 vorgesehen.
Der Flügel 111 ist als vom Grundkörper 14 abragender Steg
ausgebildet. Der Flügel 110 befindet sich symmetrisch auf
der gegenüberliegenden Seite des Grundkörpers 14. Diese Flü
gel 110, 111 sind vorgesehen, um das Einlegeteil 1 im mon
tierten Zustand festzulegen und insbesondere ein Verdrehen
um die Motorachse zu verhindern.
Der Ausleger 15 des Einlegeteils 1 ist integral mit dem
Grundkörper 14 ausgebildet und erstreckt sich von der Spin
dellageraufnahme 13 aus. An dem vom Grundkörper 14 entfern
ten Ende des Auslegers 15 ist eine erste Festlegevorrichtung
10 ausgebildet. Der gesamte Ausleger 15 ist Doppel-T-förmig
ausgestaltet. Die Form des Auslegers 15 wird anhand des in
Fig. 3 dargestellten Querschnitts durch die erste Festlege
vorrichtung 10 verdeutlicht. Durch die Doppel-T-Form sind
zwei Vertiefungen 100, 101 vorhanden, die durch eine Wand
102 voneinander getrennt sind. Die Wand 102 verläuft in der
Ebene, die durch die Mittellängsachsen des Sacklochs 130 und
des durchgängigen Lochs 120 gebildet wird. Die erste Vertie
fung 100 und die zweite Vertiefung 101 sind dabei im Quer
schnitt U-förmig ausgestaltet. In der Draufsicht der Fig. 2
weisen sie eine ovale Form auf. In Fig. 2 ist angedeutet,
wie ein zweites Festlegemittel 40 in Form einer zweiten Rip
pe 400, die an einer Deckelschale 4 (siehe Fig. 5) ausge
bildet ist, in die zweite Vertiefung 101 eingreift.
Fig. 4 zeigt die Innenseite einer Montageschale 3 eines Ge
häuses 2 (siehe Fig. 6 und 7). Im folgenden werden nur
die für die Erfindung wesentlichen Teile der Montageschale 3
beschrieben. Die Montageschale 3 weist eine erste Rippe 300
auf, die im montierten Zustand des Gehäuses 2 mit der ersten
Vertiefung 100 des Auslegers 15 (siehe Fig. 3) so ein
greift, daß das Einlegeteil 1 (siehe Fig. 1 bis 3) mit
seiner ersten Festlegevorrichtung 10 in seiner Winkellage
bezüglich der Montageschale 3 festgelegt wird. Dabei liegt
der Ausleger 15 (siehe Fig. 1 bis 3) großflächig auf der
ersten Auflagefläche 301 auf. Des weiteren weist die Monta
geschale 3 einen ersten Schraubendom 31 auf. Am ersten
Schraubendom 31 ist um eine Öffnung, die zur Aufnahme einer
Schraube dient, ein erstes Zentriermittel 32 ausgebildet,
das mit der ersten Zentriervorrichtung 16 (siehe Fig. 6) im
montierten Zustand des Gehäuses 2 in Eingriff ist. Außerdem
weist die Montageschale 3 eine erste Aufnahmeöffnung 33 auf,
durch die ein Spindellockbolzen 6 (siehe Fig. 7) in das
durchgängige Loch 120 (siehe Fig. 1, 2, 6 und 7) in die
Spindellockaufnahme 12 des Grundkörpers 14 des Einlegeteils
1 eingebracht werden kann. Weiterhin weist die Montageschale
3 einen ersten Steg 310 und einen zweiten Steg 320 mit Aus
nehmungen 311 bzw. 321 zur Aufnahme des Flügels 110 auf.
Weitere Einzelheiten bezüglich der relativen Lage zwischen
Montageschale 3 und Einlegeteil 1 werden anhand der Fig.
6 und 7 beschrieben.
Fig. 5 zeigt die Innenseite der Deckelschale 4, die in den
mit der Montageschale 3 zusammengesetzten Zustand durch
Hochklappen um die Mittelachse zwischen den Fig. 4 und 5
erreicht wird. Auch hier werden im folgenden nur die für die
Erfindung wesentlichen Teile beschrieben. Eine zweite Aufla
gefläche 401 sorgt dafür, daß das Einlegeteil 1 mit seinem
Ausleger 15 im montierten Zustand des Gehäuses 2 neben der
oben beschriebenen großflächigen Auflage an der Montagescha
le 3 auch großflächig an der Deckelschale 4 anliegt. Außer
dem greift eine zweite Rippe 400 an der Innenseite der Dec
kelschale 4 in die zweite Vertiefung 101 der ersten Festle
gevorrichtung 10 des Einlegeteils 1 (siehe Fig. 2) ein. Des
weiteren weist die Deckelschale 4 einen zweiten Schraubendom
41 auf, der im montierten Zustand fluchtend mit dem ersten
Schraubendom 31 der Montageschale 3 angeordnet ist. Der
zweite Schraubendom weist um seine Öffnung herum ein zweites
Zentriermittel 42 auf, welches im montierten Zustand des Ge
häuses 2 mit der zweiten Zentriervorrichtung 17 der zweiten
Festlegevorrichtung 11 des Einlegeteils 1 (siehe Fig. 1
und 2) in Eingriff ist. Zusätzlich weist die Deckelschale 4
eine zweite Aufnahmeöffnung 43 auf, die im montierten Zu
stand des Gehäuses 2 mit der ersten Aufnahmeöffnung 33 der
Montageschale 3 eine zusammenhängende Aufnahmeöffnung auf
weist, in die der Spindellockbolzen 6 (siehe Fig. 7) ein
führbar ist. Weiterhin ist ein erster Steg 410 und ein zwei
ter Steg 420 mit Ausnehmungen 411 bzw. 421 zur Aufnahme des
Flügels 111 vorgesehen.
Fig. 6 zeigt den vorderen Bereich des Gehäuses 2 in seinem
fertig montierten Zustand, nachdem das Einlegeteil 1 zwi
schen der Montageschale 3 und der Deckelschale 4 eingelegt
ist. Am Einlegeteil 1 ist das Sackloch 130, in dem ein Spin
dellager 8 zur Aufnahme der Arbeitsspindel 7 (nicht gezeigt)
angeordnet ist, zu erkennen. Außerdem ist das parallel zum
Sackloch 130 ausgebildete durchgängige Loch 120 gut zu er
kennen. Die senkrecht zur Ebene, die von den Mittellängsach
sen des durchgängigen Lochs 120 und des Sacklochs 130 gebil
det wird, ausgerichtete Durchbrechung 140 ist fluchtend zum
ersten Schraubendom 31 der Montageschale 3 und dem zweiten
Schraubendom 41 der Deckelschale 4 angeordnet. Zur einfachen
Zentrierung des Einlegeteils 1 zwischen Montageschale 3 und
Deckelschale 4 greift ein erstes Zentriermittel 32 am ersten
Schraubendom 31 in eine erste Zentriervorrichtung 16 am Ein
legeteil 1 ein. Zusätzlich greift noch eine zweite Zentrier
vorrichtung 17 am Einlegeteil 1 in ein zweites Zentriermit
tel 42 am zweiten Schraubendom 41 der Deckelschale 4 ein.
Zur sicheren Lagefixierung der einzelnen Teile des Gehäuses
2 zueinander ist durch den zweiten Schraubendom 41, die
Durchbrechung 140 eine Schraube 5 geführt, die in den ersten
Schraubendom 31 eingreift und somit zu einer sicheren Fixie
rung führt.
Fig. 7 zeigt die räumliche Anordnung des Einlegeteils 1 in
der Montageschale 3. Der Ausleger 15 mit seiner ersten Fest
legevorrichtung 10 liegt dabei großflächig an der ersten
Auflagefläche 301 (siehe Fig. 4) der Montageschale 3 an.
Die erste Rippe 300 des ersten Festlegemittels 30 an der
Montageschale 3 greift hierbei, wie zu Fig. 4 beschrieben,
in die erste Vertiefung 100 der ersten Festlegevorrichtung
10 ein. Dadurch wird eine Festlegung der Winkellage des Ein
legeteils 1 zur Montageschale 3 erreicht. Zur Unterbindung
einer Verdrehung des Einlegeteils 1 in der Montageschale 3
und somit dem Gehäuse 2, dient neben der gerade beschriebe
nen Festlegung mittels der ersten Festlegevorrichtung 10,
die zweite Festlegevorrichtung 11, wie zu Fig. 4 beschrie
ben. Im Sackloch 130 wird die Arbeitsspindel 7 im Spindella
ger 8 drehbar zum Einlegeteil 1 gelagert. Zum Festlegen der
Arbeitsspindel 7 zur Vornahme eines Werkzeugtauschs ist im
durchgängigen Loch 120 ein Spindellockbolzen 6 durch die er
ste Aufnahmeöffnung 33 eingeführt.
Die Montage des Gehäuses 2 erfolgt folgendermaßen:
In die Montageschale 3 wird das Einlegeteil 1 so eingelegt,
daß die zu den Fig. 1 bis 7 beschriebene Lage erreicht
wird. Im wesentlichen bedeutet dies, daß die erste Festlege
vorrichtung 10 mit dem ersten Festlegemittel 30 in Eingriff
gebracht wird und die zweite Festlegevorrichtung 11 bezüg
lich des ersten Schraubendoms 31 so zentriert wird, daß die
Durchbrechung 140 in einer Flucht mit dem ersten Schrauben
dom 31 ausgerichtet ist. Der Flügel 110 des Einlegeteils 1
kommt dabei in der Ausnehmung 311 des ersten Steges 310 und
in der Ausnehmung 321 des zweiten Steges 320 zu liegen. Daraufhin
wird die Deckelschale 4 so auf die Montageschale 3
gelegt, daß das zweite Festlegemittel 40 mit der ersten
Festlegevorrichtung 10 in Eingriff ist und der zweite
Schraubendom 41 fluchtend mit der Durchbrechung 140 und dem
ersten Schraubendom 31 ausgerichtet ist. Dabei wird auch der
Flügel 111 mit der Ausnehmung 411 des ersten Steges 410 und
mit der Ausnehmung 421 des zweiten Steges 420 in Eingriff
gebracht. Dadurch wird eine zusätzliche Verdrehsicherung des
Einlegeteils 1, insbesondere längs zur Motorachse, gewähr
leistet. Danach wird die Deckelschale 4 mit der Montagescha
le 3 mittels der Schraube 5, wie oben beschrieben, ver
schraubt.
Claims (11)
1. Winkelschleifer mit einem aus zwei Halbschalen (3, 4) be
stehenden Gehäuse (2) zur Aufnahme eines Motors (50) und
eines Getriebes (55) mit einer Antriebsspindel (53), da
durch gekennzeichnet, daß zwischen den Halbschalen (3, 4)
im Bereich des Getriebes (53) ein Einlegeteil (1) zur
Verstärkung des Gehäuses angeordnet ist.
2. Winkelschleifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einlegeteil (1) eine erste Festlegevorrichtung
(10) und eine zweite Festlegevorrichtung (11) zum Festle
gen des Einlegeteils (1) zwischen der Montageschale (3)
und der Deckelschale (4) des Gehäuses (2) und eine Spin
dellockaufnahme (12) mit einer Spindellageraufnahme (13)
aufweist.
3. Winkelschleifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spindellageraufnahme (13) ein Sackloch (130)
und/oder die Spindellockaufnahme (12) ein durchgängiges
Loch (120) ist.
4. Winkelschleifer nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es einen Grundkörper (14)
aufweist, in dem die Spindellageraufnahme (13) und die
Spindellockaufnahme (12) parallel zueinander angeordnet
sind.
5. Winkelschleifer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper (14) eine Durchbrechung (140) auf
weist, die senkrecht zum durchgängigen Loch (120) ausge
richtet ist.
6. Winkelschleifer nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es einen Ausleger (15) auf
weist, an dem die erste Festlegevorrichtung (10) angeord
net ist, wobei der Querschnitt des Auslegers (15) bevor
zugt doppel-t-förmig ausgebildet ist, so daß erste Fest
legemittel (30) der Montageschale (3) und zweite Festle
gemittel (40) der Deckelschale (4) in zwei Vertiefungen
(100, 101) der Festlegevorrichtung (20) eingreifen kön
nen.
7. Winkelschleifer nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem hochwertigen,
verschleißarmen Werkstoff besteht, insbesondere aus Gri
vory.
8. Gehäuse (2) mit einem Einlegeteil (1) nach einem der vor
stehenden Ansprüche, mit einer Montageschale (3), deren
erstes Festlegemittel (30) in die erste Festlegevorrich
tung (10) des Einlegeteils (1) eingreift, und mit einem
ersten Schraubendom (31), der mit dem durchgängigen Loch
(120) des Einlegeteils (1) in einer Flucht angeordnet
ist, und mit einer Deckelschale (4), deren zweites Fest
legemittel (40) in die erste Festlegevorrichtung (10) des
Einlegeteils (1) eingreift, und mit einem zweiten Schrau
bendom (41), der mit dem durchgängigen Loch (120) des
Einlegeteils (1) in einer Flucht angeordnet ist, so daß
durch die beiden Schraubendome, (31, 41) und das durchgän
gigen Loch (120) des Einlegeteils (1) eine Schraube (5)
führbar ist.
9. Gehäuse (2) nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Ausleger (15) des Einlegeteils (1)
großflächig sowohl an der Montageschale (3) als auch an
der Deckelschale (4) anliegt.
10. Gehäuse (2) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Einlegeteil (1) im Bereich seines
durchgängigen Loches (120) jedem der Schraubendome (31,
41) zugewandte erste und zweite Zentriervorrichtungen
(16, 17) aufweist, die mit ersten und zweiten Zentrier
mitteln (32, 42) der Schraubendome (31, 41) in Eingriff
sind.
11. Verfahren zum Zusammenbauen eines Winkelschleifers gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 7 mit folgenden Schritten:
- - Einlegen eines Einlegeteils (1) nach einem der Ansprü che 1 bis 6 in die Montageschale (3), so daß die erste Festlegevorrichtung (10) des Einlegeteils (1) mit dem er sten Festlegemittel (30) der Montageschale (3) und die zweite Festlegevorrichtung (11) des Einlegeteils (1) mit dem ersten Schraubendom (31) der Montageschale (3), ins besondere die erste Zentriervorrichtung (16) mit dem er sten Zentriermittel (32), in Eingriff sind;
- - Auflegen der Deckelschale (4) auf das vormontierte Bau teil, so daß die erste Festlegevorrichtung (10) des Ein legeteils (1) mit dem zweiten Festlegemittel (40) der Deckelschale (4) und die zweite Festlegevorrichtung (11) des Einlegeteils (1) mit dem zweiten Schraubendom (41) der Deckelschale (3), insbesondere die zweite Zentrier vorrichtung (17) mit dem zweiten Zentriermittel (42), in Eingriff sind;
- - Lagefixieren der Deckelschale (4) zur Montageschale (3), insbesondere durch Einschrauben einer Schraube (5) in die beiden Schraubendome (31, 41) und durch das Einle geteil (1) hindurch.
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