DE10000693A1 - Insektenschutztür mit einem Türschliessmechanismus - Google Patents
Insektenschutztür mit einem TürschliessmechanismusInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Insektenschutztür mit einem an einem ortsfesten Anschlagrahmen (10) drehbar gelagerten, vorzugsweise aus Hohlprofilleisten als Rahmenschenkel (16, 18) zusammengesetzten Türflügelrahmen (12) zum Aufspannen eines Insektenschutzgitters. Für einen einfachen Türschließmechanismus (14) mit geringem Platzbedarf ist es vorgesehen, daß der Türflügelrahmen (12) über ein beim Türöffnen elastisch dehnbares und dabei aus einer Hohlkammer (20) des Türflügelrahmens (12) oder des Anschlagrahmens (10) ausziehbares Zugelement (30) selbsttätig schließend mit dem Anschlagrahmen (10) verbunden ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Insektenschutztür mit einem
an einem ortsfesten Anschlagrahmen drehbar gelagerten,
vorzugsweise aus Hohlprofilleisten als Rahmenschenkel
zusammengesetzten Türflügelrahmen zum Aufspannen eines
Insektenschutzgitters.
Insektenschutztüren dieser Art werden in der Regel als
Vorsatztüren außenseitig vor einer Außentür, insbeson
dere Balkon- oder Terrassentür montiert, um das Ein
dringen von Insekten vor allem bei eventueller Raumlüf
tung zu verhindern. Dabei kann ein gesonderter Montage
rahmen als Türumrahmung in der Mauerleibung vorgesehen
sein, oder aber es wird der Flügelrahmen der Insekten
schutztür direkt an dem Blendrahmen der Außentür ange
schlagen. In beiden Fällen ist die zur Verfügung ste
hende Einbautiefe häufig durch Rolläden- oder Klapplä
denvorbauten eingeschränkt, so daß eine äußerst flache
Bauweise ohne überstehende Bauteile erforderlich ist.
Daneben ist ein optisch unauffälliger Einbau wünschens
wert, und es soll eine gute Insektenschutzfunktion ohne
großen Handhabungsaufwand gewährleistet sein.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zu
grunde, eine Insektenschutztür bzw. einen Türschließme
chanismus dafür anzugeben, womit bei vereinfachter Be
dienung ein zuverlässiger Insektenschutz ohne Beein
trächtigung der Einbaumöglichkeiten gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1
bzw. 20 angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die bei den
leicht gebauten Insektenschutztüren ausreichenden ge
ringen Schließkräfte durch einen beim Türöffnen vorge
spannten einfachen Zugmechanismus aufzubringen. Dement
sprechend wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der
Türflügelrahmen über ein beim Türöffnen elastisch dehn
bares und dabei aus einer Hohlkammer des Türflügelrah
mens oder des Anschlagrahmens ausziehbares Zugelement
selbsttätig schließend mit dem Anschlagrahmen verbunden
ist. Damit wird eine optisch unauffällige und zugleich
beengten Platzverhältnissen Rechnung tragende Bauform
erreicht.
Vorteilhafterweise ist das Zugelement im Schließzustand
in der Hohlkammer verdeckt angeordnet, so daß sich ein
positiver optischer Gesamteindruck ergibt und die
Dichtfunktion im Schließzustand der Tür gewährleistet
bleibt.
Im Hinblick auf die baulichen Gegebenheiten ist es be
sonders vorteilhaft, wenn die Hohlkammer durch eine
Profilkammer des oberen Rahmenschenkels vorzugsweise
des Türflügelrahmens gebildet ist.
Das Zugelement kann vorteilhafterweise durch eine
Schraubenzugfeder oder eine gummielastische Zugschnur
gebildet sein. Dabei ist es hinsichtlich einer ausrei
chenden Federlänge besonders für große Türöffnungswin
kel von Vorteil, wenn das Zugelement über eine Umlenk
führung seitlich aus der langgestreckten Hohlkammer
ausziehbar ist, so daß innerhalb der Hohlkammer bis zu
der Umlenkstelle ein zusätzlicher Vorspannbereich zur
Verfügung steht.
Um Reibungsgeräusche im Umlenkbereich zu vermeiden und
die optische Gestaltung weiter zu verbessern, kann der
aus der Hohlkammer herausziehbare Endabschnitt des Zu
gelements durch eine biegeschlaffe, gegebenenfalls ine
lastische Schnur gebildet ist.
Vorteilhafterweise ist das Zugelement an den oberen
Rahmenschenkeln des Türflügel- und Anschlagrahmens in
einem drehachsennahen Bereich angeordnet.
Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung
sieht vor, daß das Zugelement an einer in eine Aufnah
meöffnung der Hohlkammer einsetzbaren und vorzugsweise
über Rastmittel darin verankerbaren Einbauhalterung in
der Hohlkammer gehalten ist. Damit wird die Montage und
gegebenenfalls auch die Nachrüstung von Insektenschutz
türen ohne größere bauliche Veränderungen besonders
vereinfacht. Dabei ist es weiter günstig, wenn die Auf
nahmeöffnung als Wanddurchbruch einer dem Anschlagrah
men zugewandten Hohlprofilwand des Türflügelrahmens
ausgebildet ist.
Um die Schließkraft einstellen zu können, ist es vor
teilhaft, wenn die Einbauhalterung zwischen einer Befe
stigungsstelle für das hohlkammerseitige Ende des Zuge
lements und einer Austrittsöffnung für den herauszieh
baren Endabschnitt des Zugelements längenverstellbar
ausgebildet ist.
In baulich vorteilhafter Ausführung ist es vorgesehen,
daß die Einbauhalterung ein langgestreckt-blockförmi
ges, formschlüssig in die Aufnahmeöffnung einsetzbares,
vorzugsweise als Kunststoff-Formteil ausgebildetes Ein
satzteil aufweist. Eine weitere Verbesserung der Ein
baumöglichkeiten unabhängig von der Türdrehrichtung
wird dadurch erreicht, daß das Einsatzteil bezüglich
seiner Quermittelebene spiegelsymmetrisch ausgebildet
ist.
Die Längenverstellbarkeit läßt sich auf einfache Weise
dadurch realisieren, daß die Einbauhalterung einen in
einer Durchgangsbohrung des Einsatzteils verschiebbar
gelagerten, in einer vorgegebenen Verschiebelage mit
tels einer Klemmschraube feststellbaren Haltestab auf
weist, und daß das hohlkammerseitige Ende des Zugele
ments an dem vorzugsweise abgewinkelten freien Ende des
Haltestabs gehalten ist.
Zur Verbesserung der Kinematik ist es vorgesehen, daß
die Einbauhalterung einen vorzugsweise glatt abgekrümm
ten Umlenkkanal als Umlenkführung für das Zugelement
aufweist, wobei ein hohlkammerseitiger Kanalabschnitt
in Längsrichtung der Hohlkammer und ein austrittseiti
ger Kanalabschnitt quer dazu mündet.
Eine weitere funktionale Verbesserung sieht vor, daß
das seilartig-langgestreckt ausgebildete Zugelement an
einem hohlkammerseitigen Ende in der Hohlkammer fest
gehalten ist und an einem aus der Hohlkammer herausra
genden Ende über lösbare Verbindungsmittel mit dem der
Hohlkammer gegenüberliegenden Rahmenschenkel des An
schlag- oder Türflügelrahmens verbunden ist. Damit der
geschlossene Flügel am Anschlagrahmen gut anliegt, ist
es vorteilhaft, wenn die Verbindungsmittel aus Flachma
terialstücken bestehen, die über Formpaarungen in ge
genseitiger flachseitiger Anlage werkzeuglos miteinan
der in Eingriff bringbar sind. Eine weitere Verbesse
rung in dieser Hinsicht kann dadurch erreicht werden,
daß die Einbauhalterung eine Ausnehmung zur Aufnahme
von zwischen den durch das Zugelement verbundenen Rah
menschenkeln überstehenden Teilen der Verbindungsmittel
aufweist.
Vorteilhafterweise ist bei einem durch einen Blendrah
men gebildeten Anschlagrahmen als rahmenfestes Verbin
dungsmittel ein die Randkante des Blendrahmens umgrei
fendes Winkelstück vorgesehen.
Um die Abschirmung gegen Insektendurchgang weiter zu
verbessern, wird vorgeschlagen, daß der Türflügelrahmen
in der Schließstellung über magnetische Zuhaltemittel
an dem Anschlagrahmen in Anlage haltbar ist.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung besteht in der Be
reitstellung eines Türschließmechanismus zum selbsttä
tigen Schließen einer Insektenschutztür, die einen an
einem ortsfesten Anschlagrahmen drehbar gelagerten Tür
flügelrahmen zum Aufspannen eines Insektenschutzgitters
aufweist, wobei zwischen dem Türflügelrahmen und dem
Anschlagrahmen ein beim Türöffnen elastisch dehnbares
und dabei aus einer Hohlkammer des Türflügelrahmens
oder des Anschlagrahmens ausziehbares Zugelement ange
ordnet ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der
Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausfüh
rungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Insektenschutztür mit einem Türschließme
chanismus in geöffneter Stellung in einem abge
brochenen Horizontalschnitt im Bereich der obe
ren Rahmenschenkel;
Fig. 2 die Insektenschutztür nach Fig. 1 im Schließzu
stand in einer Fig. 1 entsprechenden Darstel
lung;
Fig. 3 den in eine Hohlprofilkammer des drehbaren Tür
flügelrahmens eingesetzten Türschließmechanismus
in einer ausschnittsweisen Seitenansicht;
Fig. 4 einen Vertikalschnitt der oberen Rahmenschenkel
und des darin eingesetzten Türschließers entlang
der Linie 4-4 der Fig. 3,
Fig. 5 und 6 ein rahmenfestes Verbindungsmittel für
eine Zugfeder des Türschließers in Seitenansicht
und Draufsicht;
Fig. 7 und 8 ein am ausziehbaren Ende der Zugfeder
angeordnetes Verbindungsmittel in Seitenansicht
und Draufsicht; und
Fig. 9 und 10 eine weitere Ausführungsform eines rah
menfesten Verbindungsmittels zur Montage an ei
nem Blendrahmen in einer Stirnseiten- und Breit
seitenansicht.
Die in der Zeichnung dargestellte Insektenschutztür be
steht im wesentlichen aus einem an einem ortsfesten
Montagerahmen 10 drehbar gelagerten Türflügelrahmen 12
zum Aufspannen eines nicht gezeigten Insektenschutzgit
ters und einem beim Türöffnen vorgespannten Türschließmechanismus
14 zum selbsttätigen Schließen des Türflü
gelrahmens 12.
Der Türflügelrahmen 12 ist aus horizontalen Rahmen
schenkeln 16 und vertikalen Rahmenschenkeln 18 recht
eckförmig zusammengesetzt. Die Rahmenschenkel 16, 18
bestehen aus profilgleichen Hohlprofilleisten aus Alu
minium, die auf Gehrung abgelängt sind und sich zu um
die Rahmenöffnung umlaufenden Profilelementen ergänzen.
Dabei kann in bekannter Weise eine Rastnut zur Halte
rung einer ein Insektenschutzgewebe einfassenden Gummi
schnur vorgesehen sein. Eine durchgehende Profil- bzw.
Hohlkammer 20 ermöglicht am oberen Rahmenschenkel 16
eine platzsparende Aufnahme des Türschließmechanismus
14.
Der Montagerahmen 10 läßt sich außenseitig vor einer
Außentür montieren und besteht ebenfalls aus als Pro
filleisten ausgebildeten horizontalen und vertikalen
Rahmenschenkeln 22, 24. Zur drehbeweglichen Lagerung
des Türflügelrahmens 12 um eine vertikale Drehachse 26
sind die aneinander angrenzenden vertikalen Rahmen
schenkel 24, 18 des Montage- und Türflügelrahmens über
Scharniere 26 miteinander verbunden.
Der Türschließmechanismus 14 umfaßt ein federelastisch
dehnbares Zugelement 30 und eine Einbauhalterung 32 zur
einfachen Verankerung des Zugelements 30 in der Hohl
kammer 20. Das Zugelement ist durchgängig durch eine
Schraubenzugfeder 30 gebildet. Denkbar ist es auch, daß
das Zugelement einen inelastischen Schnurabschnitt auf
weist oder durch eine gummielastische Zugschnur gebil
det ist. Die gezeigte Schraubenzugfeder 30 ist an einem
hohlkammerseitigen Federende 34 mittels der Einbauhal
terung 32 rahmenfest gehalten und weist einen aus der
Hohlkammer 20 seitlich ausziehbaren Endabschnitt 36
auf, der an seinem Federende 38 über Verbindungsmittel
40 lösbar mit dem oberen Rahmenschenkel 22 des Montage
rahmens 10 verbunden ist. Zur Umlenkung der Schrauben
zugfeder 30 im Bereich der Austrittsstelle aus der
Hohlkammer 20 ist eine Umlenkführung 42 vorgesehen, die
durch die Einbauhalterung 30 gebildet ist. Um die er
forderliche Federlänge gering zu halten und zugleich
die Handhabung der Tür nicht zu beeinträchtigen, ist
die Schraubenzugfeder 30 im drehachsennahen Eckbereich
angeordnet, wobei zum Zwecke einer günstigen Zugwirkung
das hohlkammerseitige Federende 34 einen größeren Ab
stand zur Drehachse 26 aufweist als das andere Federen
de 38. Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich, ist der
Türschließmechanismus 14 und insbesondere die Schrau
benzugfeder 30 im Schließzustand in der Hohlkammer 20
verdeckt angeordnet, so daß ein optisch unauffälliger
Einbau ermöglicht und die Bautiefe der Tür insgesamt
nicht erhöht wird.
Die Einbauhalterung 32 umfaßt ein als Spritzgußteil
ausgebildetes Einsatzteil 44 und einen an dem Einsatz
teil 44 gelagerten Haltestab 46 zur Halterung des hohl
kammerseitigen Federendes 34 (Fig. 2-4). Das langge
streckt-blockförmige Einsatzteil 44 ist formschlüssig
in eine durch einen Profilwanddurch gebildete seitliche
Aufnahmeöffnung 48 der Hohlkammer 20 einsetzbar und
darin über stirnseitig angeordnete Rastnasen 50 ver
rastbar. Als Umlenkführung 42 für die Schraubenzugfeder
30 ist in dem Einsatzteil 44 ein Umlenkkanal 52 ausge
formt, der aus einem in Längsrichtung der Hohlkammer 20
verlaufenden Kanalabschnitt 54 und einem quer dazu an
einer seitlichen Austrittsöffnung 56 mündenden Kanalab
schnitt 58 besteht. Der Übergang zwischen den Kanalab
schnitten 54, 58 ist gekrümmt und gratfrei ausgebildet,
um die Schraubenzugfeder 30 leichtgängig hindurchführen
zu können. Um die Einbauhalterung 32 bei rechts- und
linksanschlagenden Türen verwenden zu können, ist das
Einsatzteil 44 bezüglich seiner Quermittelebene spie
gelsymmetrisch ausgebildet.
Zur verschiebbaren Lagerung des Haltestabs 46 weist das
Einsatzteil 44 eine Durchgangsbohrung 60 auf, die par
allel zu dem hohlkammerseitigen Abschnitt 54 des Um
lenkkanals 52 verläuft. In die Durchgangsbohrung 60
quer einschraubbare Wurmschrauben 62 ermöglichen es,
den Haltestab 46 in einer vorgegebenen Verschiebelage
zu fixieren. Auf diese Weise ist es möglichen, den Ab
stand zwischen dem zur Halterung des Federendes 34 ab
gekrümmten freien Ende 62 des Haltestabes 46 und der
Austrittsöffnung 56 entsprechend der erforderlichen Fe
derlänge einzustellen.
Um den Türschließmechanismus 14 außer Funktion setzen
zu können, ist das Federende 38 des ausziehbaren Feder
abschnitts 36 über die in Fig. 5 bis 8 näher gezeigten,
durch Flachmaterialstücke gebildeten lösbaren Verbin
dungsmittel 40 mit dem Anschlagrahmen 10 verbunden.
Diese sind so gestaltet, daß eine schnelle und sichere
Verbindung bei möglichst geringer Bautiefe erreicht
wird. Zu diesem Zweck ist an dem Rahmenschenkel 22 des
Anschlagrahmens 10 ein im Mittelbereich ausgeklinktes
Winkelstück 64 angeschraubt, das an einem Einhänge
schenkel 66 einen gegenüber den Seitenteilen 68 zu dem
Türflügelrahmen 12 hin leicht vorspringenden, an seiner
oberen Randkante gezahnten Mittelabschnitt 70 aufweist
(Fig. 5, 6). Das Winkelstück 64 dient als Gegenhalter
für die in Fig. 7 und 8 gezeigte Einhängeplatte 72, die
an einem eingeschnittenen Lappen 74 mit dem Federende
38 fest verbunden ist. Die Einhängeplatte 72 ist in ih
rem Mittelbereich 76 formkomplementär zu dem Mittelab
schnitt 70 des Einhängeschenkels 66 ausgebildet, so daß
im Einhängezustand bei gegenseitiger flachseitiger An
lage lediglich die doppelte Wandstärke als Bautiefe
senkrecht zur Rahmenebene freizuhalten ist. Um die In
sektenabschirmung nicht zu beeinträchtigen, ist das
Einsatzteil 44 außenseitig mit einer entsprechenden
Ausnehmung 78 zur formschlüssigen Aufnahme der Einhän
geplatte 72 versehen. Gegebenenfalls ist es möglich,
den Türflügelrahmen 12 nicht an einem gesonderten Mon
tagerahmen 10, sondern direkt am Blendrahmen einer Au
ßentür anzuschlagen. In diesem Fall kann ein doppelt
abgewinkeltes Winkelstück 64' entsprechend Fig. 9 und
10 vorgesehen sein, welches zur sicheren und definier
ten Befestigung die eventuell abgenutzte Randkante 80
des Blendrahmens 82 mit dem zusätzlichen Winkelteil 84
umgreift und die Halteplatte 72 an dem freien Einhänge
schenkel 66' aufnimmt.
Claims (20)
1. Insektenschutztür mit einem an einem ortsfesten An
schlagrahmen (10) drehbar gelagerten, vorzugsweise
aus Hohlprofilleisten als Rahmenschenkel (16, 18)
zusammengesetzten Türflügelrahmen (12) zum Aufspan
nen eines Insektenschutzgitters, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Türflügelrahmen (12) über ein
beim Türöffnen elastisch dehnbares und dabei aus
einer Hohlkammer (20) des Türflügelrahmens (12)
oder des Anschlagrahmens (10) ausziehbares Zugele
ment (30) selbsttätig schließend mit dem Anschlag
rahmen (10) verbunden ist.
2. Insektenschutztür nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Zugelement (30) im Schließzustand
in der Hohlkammer (20) verdeckt angeordnet ist.
3. Insektenschutztür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hohlkammer (20) durch eine
Profilkammer des oberen Rahmenschenkels vorzugswei
se des Türflügelrahmens (12) gebildet ist.
4. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (30)
durch eine Schraubenzugfeder oder eine gummielasti
sche Zugschnur gebildet ist.
5. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Endabschnitt (36)
des Zugelements (30) über eine Umlenkführung seit
lich aus der langgestreckten Hohlkammer (20) aus
ziehbar ist.
6. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Hohlkammer
(20) ausziehbare Endabschnitt (36) des Zugelements
(30) durch eine biegeschlaffe, gegebenenfalls ine
lastische Schnur gebildet ist.
7. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (30) an
den oberen Rahmenschenkeln des Türflügel- und An
schlagrahmens (10) in einem drehachsennahen Bereich
angeordnet ist.
8. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (30) an
einer in eine Aufnahmeöffnung der Hohlkammer (20)
einsetzbaren und vorzugsweise über Rastmittel darin
verankerbaren Einbauhalterung (32) in der Hohlkam
mer (20) gehalten ist.
9. Insektenschutztür nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Aufnahmeöffnung als Wanddurch
bruch einer dem Anschlagrahmen (10) zugewandten
Hohlprofilwand des Türflügelrahmens (12) ausgebil
det ist.
10. Insektenschutztür nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einbauhalterung (32) zwi
schen einer Befestigungsstelle für das hohlkammer
seitige Ende des Zugelements (30) und einer Aus
trittsöffnung (56) für den herausziehbaren Endab
schnitt (36) des Zugelements (30) längenverstellbar
ausgebildet ist.
11. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 8 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauhalterung
(32) ein langgestreckt-blockförmiges, formschlüssig
in die Aufnahmeöffnung einsetzbares, vorzugsweise
als Kunststoff-Formteil ausgebildetes Einsatzteil
aufweist.
12. Insektenschutztür nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Einsatzteil bezüglich seiner
Quermittelebene spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.
13. Insektenschutztür nach Anspruch 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einbauhalterung (32) einen
in einer Durchgangsbohrung des Einsatzteils ver
schiebbar gelagerten, in einer vorgegebenen Ver
schiebelage mittels einer Klemmschraube feststell
baren Haltestab aufweist, und daß das hohlkammer
seitige Ende des Zugelements (30) an dem vorzugs
weise abgewinkelten freien Ende des Haltestabs ge
halten ist.
14. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 8 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauhalterung
(32) einen vorzugsweise glatt abgekrümmten Umlenk
kanal als Umlenkführung für das Zugelement (30)
aufweist, wobei ein hohlkammerseitiger Kanalab
schnitt in Längsrichtung der Hohlkammer (20) und
ein austrittseitiger Kanalabschnitt quer dazu mün
det.
15. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß das seilartig
langgestreckt ausgebildete Zugelement (30) an einem
hohlkammerseitigen Ende in der Hohlkammer (20) rah
menfest gehalten ist und an einem aus der Hohlkam
mer (20) herausragenden Ende über lösbare Verbin
dungsmittel (40) mit dem der Hohlkammer (20) gegen
überliegenden Rahmenschenkel (22) des Anschlag-
oder Türflügelrahmens (10,12) verbunden ist.
16. Insektenschutztür nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verbindungsmittel (40) aus Flach
materialstücken bestehen, die über Formpaarungen in
gegenseitiger flachseitiger Anlage werkzeuglos mit
einander in Eingriff bringbar sind.
17. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 8 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauhalterung
(32) eine Ausnehmung zur Aufnahme von zwischen den
durch das Zugelement (30) verbundenen Rahmenschen
keln überstehenden Teilen der Verbindungsmittel
(40) aufweist.
18. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis
17, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagrahmen
(10) durch einen Blendrahmen gebildet ist, und daß
ein die Randkante des Blendrahmens umgreifendes
Winkelstück als Verbindungsmittel (40) zum Einhän
gen des Zugelements (30) vorgesehen ist.
19. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis
18, dadurch gekennzeichnet, daß der Türflügelrahmen
(12) in der Schließstellung über magnetische Zuhal
temittel an dem Anschlagrahmen (10) in Anlage halt
bar ist.
20. Türschließmechanismus zum selbsttätigen Schließen
einer Insektenschutztür, die einen an einem ortsfe
sten Anschlagrahmen (10) drehbar gelagerten Türflü
gelrahmen (12) zum Aufspannen eines Insektenschutz
gitters aufweist, gekennzeichnet durch ein zwischen
dem Türflügelrahmen (12) und dem Anschlagrahmen
(10) angeordnetes, beim Türöffnen elastisch dehnba
res und dabei aus einer Hohlkammer (20) des Türflü
gelrahmens (12) oder des Anschlagrahmens (10) aus
ziehbares Zugelement (30).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10000693A DE10000693A1 (de) | 2000-01-10 | 2000-01-10 | Insektenschutztür mit einem Türschliessmechanismus |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10000693A DE10000693A1 (de) | 2000-01-10 | 2000-01-10 | Insektenschutztür mit einem Türschliessmechanismus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10000693A1 true DE10000693A1 (de) | 2001-07-12 |
Family
ID=7627092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10000693A Withdrawn DE10000693A1 (de) | 2000-01-10 | 2000-01-10 | Insektenschutztür mit einem Türschliessmechanismus |
Country Status (1)
| Country | Link |
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