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DE10000693A1 - Insektenschutztür mit einem Türschliessmechanismus - Google Patents

Insektenschutztür mit einem Türschliessmechanismus

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Publication number
DE10000693A1
DE10000693A1 DE10000693A DE10000693A DE10000693A1 DE 10000693 A1 DE10000693 A1 DE 10000693A1 DE 10000693 A DE10000693 A DE 10000693A DE 10000693 A DE10000693 A DE 10000693A DE 10000693 A1 DE10000693 A1 DE 10000693A1
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DE
Germany
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frame
door
hollow chamber
insect
door according
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DE10000693A
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English (en)
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Gerhard Neher
Norbert Neher
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Neher Systeme & Co KG GmbH
Original Assignee
Neher Systeme & Co KG GmbH
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F1/00Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
    • E05F1/08Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
    • E05F1/10Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance
    • E05F1/12Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/52Devices affording protection against insects, e.g. fly screens; Mesh windows for other purposes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/132Doors
    • E05Y2900/136Screens; Insect doors

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  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Insektenschutztür mit einem an einem ortsfesten Anschlagrahmen (10) drehbar gelagerten, vorzugsweise aus Hohlprofilleisten als Rahmenschenkel (16, 18) zusammengesetzten Türflügelrahmen (12) zum Aufspannen eines Insektenschutzgitters. Für einen einfachen Türschließmechanismus (14) mit geringem Platzbedarf ist es vorgesehen, daß der Türflügelrahmen (12) über ein beim Türöffnen elastisch dehnbares und dabei aus einer Hohlkammer (20) des Türflügelrahmens (12) oder des Anschlagrahmens (10) ausziehbares Zugelement (30) selbsttätig schließend mit dem Anschlagrahmen (10) verbunden ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Insektenschutztür mit einem an einem ortsfesten Anschlagrahmen drehbar gelagerten, vorzugsweise aus Hohlprofilleisten als Rahmenschenkel zusammengesetzten Türflügelrahmen zum Aufspannen eines Insektenschutzgitters.
Insektenschutztüren dieser Art werden in der Regel als Vorsatztüren außenseitig vor einer Außentür, insbeson­ dere Balkon- oder Terrassentür montiert, um das Ein­ dringen von Insekten vor allem bei eventueller Raumlüf­ tung zu verhindern. Dabei kann ein gesonderter Montage­ rahmen als Türumrahmung in der Mauerleibung vorgesehen sein, oder aber es wird der Flügelrahmen der Insekten­ schutztür direkt an dem Blendrahmen der Außentür ange­ schlagen. In beiden Fällen ist die zur Verfügung ste­ hende Einbautiefe häufig durch Rolläden- oder Klapplä­ denvorbauten eingeschränkt, so daß eine äußerst flache Bauweise ohne überstehende Bauteile erforderlich ist. Daneben ist ein optisch unauffälliger Einbau wünschens­ wert, und es soll eine gute Insektenschutzfunktion ohne großen Handhabungsaufwand gewährleistet sein.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zu­ grunde, eine Insektenschutztür bzw. einen Türschließme­ chanismus dafür anzugeben, womit bei vereinfachter Be­ dienung ein zuverlässiger Insektenschutz ohne Beein­ trächtigung der Einbaumöglichkeiten gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1 bzw. 20 angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die bei den leicht gebauten Insektenschutztüren ausreichenden ge­ ringen Schließkräfte durch einen beim Türöffnen vorge­ spannten einfachen Zugmechanismus aufzubringen. Dement­ sprechend wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Türflügelrahmen über ein beim Türöffnen elastisch dehn­ bares und dabei aus einer Hohlkammer des Türflügelrah­ mens oder des Anschlagrahmens ausziehbares Zugelement selbsttätig schließend mit dem Anschlagrahmen verbunden ist. Damit wird eine optisch unauffällige und zugleich beengten Platzverhältnissen Rechnung tragende Bauform erreicht.
Vorteilhafterweise ist das Zugelement im Schließzustand in der Hohlkammer verdeckt angeordnet, so daß sich ein positiver optischer Gesamteindruck ergibt und die Dichtfunktion im Schließzustand der Tür gewährleistet bleibt.
Im Hinblick auf die baulichen Gegebenheiten ist es be­ sonders vorteilhaft, wenn die Hohlkammer durch eine Profilkammer des oberen Rahmenschenkels vorzugsweise des Türflügelrahmens gebildet ist.
Das Zugelement kann vorteilhafterweise durch eine Schraubenzugfeder oder eine gummielastische Zugschnur gebildet sein. Dabei ist es hinsichtlich einer ausrei­ chenden Federlänge besonders für große Türöffnungswin­ kel von Vorteil, wenn das Zugelement über eine Umlenk­ führung seitlich aus der langgestreckten Hohlkammer ausziehbar ist, so daß innerhalb der Hohlkammer bis zu der Umlenkstelle ein zusätzlicher Vorspannbereich zur Verfügung steht.
Um Reibungsgeräusche im Umlenkbereich zu vermeiden und die optische Gestaltung weiter zu verbessern, kann der aus der Hohlkammer herausziehbare Endabschnitt des Zu­ gelements durch eine biegeschlaffe, gegebenenfalls ine­ lastische Schnur gebildet ist.
Vorteilhafterweise ist das Zugelement an den oberen Rahmenschenkeln des Türflügel- und Anschlagrahmens in einem drehachsennahen Bereich angeordnet.
Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Zugelement an einer in eine Aufnah­ meöffnung der Hohlkammer einsetzbaren und vorzugsweise über Rastmittel darin verankerbaren Einbauhalterung in der Hohlkammer gehalten ist. Damit wird die Montage und gegebenenfalls auch die Nachrüstung von Insektenschutz­ türen ohne größere bauliche Veränderungen besonders vereinfacht. Dabei ist es weiter günstig, wenn die Auf­ nahmeöffnung als Wanddurchbruch einer dem Anschlagrah­ men zugewandten Hohlprofilwand des Türflügelrahmens ausgebildet ist.
Um die Schließkraft einstellen zu können, ist es vor­ teilhaft, wenn die Einbauhalterung zwischen einer Befe­ stigungsstelle für das hohlkammerseitige Ende des Zuge­ lements und einer Austrittsöffnung für den herauszieh­ baren Endabschnitt des Zugelements längenverstellbar ausgebildet ist.
In baulich vorteilhafter Ausführung ist es vorgesehen, daß die Einbauhalterung ein langgestreckt-blockförmi­ ges, formschlüssig in die Aufnahmeöffnung einsetzbares, vorzugsweise als Kunststoff-Formteil ausgebildetes Ein­ satzteil aufweist. Eine weitere Verbesserung der Ein­ baumöglichkeiten unabhängig von der Türdrehrichtung wird dadurch erreicht, daß das Einsatzteil bezüglich seiner Quermittelebene spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.
Die Längenverstellbarkeit läßt sich auf einfache Weise dadurch realisieren, daß die Einbauhalterung einen in einer Durchgangsbohrung des Einsatzteils verschiebbar gelagerten, in einer vorgegebenen Verschiebelage mit­ tels einer Klemmschraube feststellbaren Haltestab auf­ weist, und daß das hohlkammerseitige Ende des Zugele­ ments an dem vorzugsweise abgewinkelten freien Ende des Haltestabs gehalten ist.
Zur Verbesserung der Kinematik ist es vorgesehen, daß die Einbauhalterung einen vorzugsweise glatt abgekrümm­ ten Umlenkkanal als Umlenkführung für das Zugelement aufweist, wobei ein hohlkammerseitiger Kanalabschnitt in Längsrichtung der Hohlkammer und ein austrittseiti­ ger Kanalabschnitt quer dazu mündet.
Eine weitere funktionale Verbesserung sieht vor, daß das seilartig-langgestreckt ausgebildete Zugelement an einem hohlkammerseitigen Ende in der Hohlkammer fest gehalten ist und an einem aus der Hohlkammer herausra­ genden Ende über lösbare Verbindungsmittel mit dem der Hohlkammer gegenüberliegenden Rahmenschenkel des An­ schlag- oder Türflügelrahmens verbunden ist. Damit der geschlossene Flügel am Anschlagrahmen gut anliegt, ist es vorteilhaft, wenn die Verbindungsmittel aus Flachma­ terialstücken bestehen, die über Formpaarungen in ge­ genseitiger flachseitiger Anlage werkzeuglos miteinan­ der in Eingriff bringbar sind. Eine weitere Verbesse­ rung in dieser Hinsicht kann dadurch erreicht werden, daß die Einbauhalterung eine Ausnehmung zur Aufnahme von zwischen den durch das Zugelement verbundenen Rah­ menschenkeln überstehenden Teilen der Verbindungsmittel aufweist.
Vorteilhafterweise ist bei einem durch einen Blendrah­ men gebildeten Anschlagrahmen als rahmenfestes Verbin­ dungsmittel ein die Randkante des Blendrahmens umgrei­ fendes Winkelstück vorgesehen.
Um die Abschirmung gegen Insektendurchgang weiter zu verbessern, wird vorgeschlagen, daß der Türflügelrahmen in der Schließstellung über magnetische Zuhaltemittel an dem Anschlagrahmen in Anlage haltbar ist.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung besteht in der Be­ reitstellung eines Türschließmechanismus zum selbsttä­ tigen Schließen einer Insektenschutztür, die einen an einem ortsfesten Anschlagrahmen drehbar gelagerten Tür­ flügelrahmen zum Aufspannen eines Insektenschutzgitters aufweist, wobei zwischen dem Türflügelrahmen und dem Anschlagrahmen ein beim Türöffnen elastisch dehnbares und dabei aus einer Hohlkammer des Türflügelrahmens oder des Anschlagrahmens ausziehbares Zugelement ange­ ordnet ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Insektenschutztür mit einem Türschließme­ chanismus in geöffneter Stellung in einem abge­ brochenen Horizontalschnitt im Bereich der obe­ ren Rahmenschenkel;
Fig. 2 die Insektenschutztür nach Fig. 1 im Schließzu­ stand in einer Fig. 1 entsprechenden Darstel­ lung;
Fig. 3 den in eine Hohlprofilkammer des drehbaren Tür­ flügelrahmens eingesetzten Türschließmechanismus in einer ausschnittsweisen Seitenansicht;
Fig. 4 einen Vertikalschnitt der oberen Rahmenschenkel und des darin eingesetzten Türschließers entlang der Linie 4-4 der Fig. 3,
Fig. 5 und 6 ein rahmenfestes Verbindungsmittel für eine Zugfeder des Türschließers in Seitenansicht und Draufsicht;
Fig. 7 und 8 ein am ausziehbaren Ende der Zugfeder angeordnetes Verbindungsmittel in Seitenansicht und Draufsicht; und
Fig. 9 und 10 eine weitere Ausführungsform eines rah­ menfesten Verbindungsmittels zur Montage an ei­ nem Blendrahmen in einer Stirnseiten- und Breit­ seitenansicht.
Die in der Zeichnung dargestellte Insektenschutztür be­ steht im wesentlichen aus einem an einem ortsfesten Montagerahmen 10 drehbar gelagerten Türflügelrahmen 12 zum Aufspannen eines nicht gezeigten Insektenschutzgit­ ters und einem beim Türöffnen vorgespannten Türschließmechanismus 14 zum selbsttätigen Schließen des Türflü­ gelrahmens 12.
Der Türflügelrahmen 12 ist aus horizontalen Rahmen­ schenkeln 16 und vertikalen Rahmenschenkeln 18 recht­ eckförmig zusammengesetzt. Die Rahmenschenkel 16, 18 bestehen aus profilgleichen Hohlprofilleisten aus Alu­ minium, die auf Gehrung abgelängt sind und sich zu um die Rahmenöffnung umlaufenden Profilelementen ergänzen. Dabei kann in bekannter Weise eine Rastnut zur Halte­ rung einer ein Insektenschutzgewebe einfassenden Gummi­ schnur vorgesehen sein. Eine durchgehende Profil- bzw. Hohlkammer 20 ermöglicht am oberen Rahmenschenkel 16 eine platzsparende Aufnahme des Türschließmechanismus 14.
Der Montagerahmen 10 läßt sich außenseitig vor einer Außentür montieren und besteht ebenfalls aus als Pro­ filleisten ausgebildeten horizontalen und vertikalen Rahmenschenkeln 22, 24. Zur drehbeweglichen Lagerung des Türflügelrahmens 12 um eine vertikale Drehachse 26 sind die aneinander angrenzenden vertikalen Rahmen­ schenkel 24, 18 des Montage- und Türflügelrahmens über Scharniere 26 miteinander verbunden.
Der Türschließmechanismus 14 umfaßt ein federelastisch dehnbares Zugelement 30 und eine Einbauhalterung 32 zur einfachen Verankerung des Zugelements 30 in der Hohl­ kammer 20. Das Zugelement ist durchgängig durch eine Schraubenzugfeder 30 gebildet. Denkbar ist es auch, daß das Zugelement einen inelastischen Schnurabschnitt auf­ weist oder durch eine gummielastische Zugschnur gebil­ det ist. Die gezeigte Schraubenzugfeder 30 ist an einem hohlkammerseitigen Federende 34 mittels der Einbauhal­ terung 32 rahmenfest gehalten und weist einen aus der Hohlkammer 20 seitlich ausziehbaren Endabschnitt 36 auf, der an seinem Federende 38 über Verbindungsmittel 40 lösbar mit dem oberen Rahmenschenkel 22 des Montage­ rahmens 10 verbunden ist. Zur Umlenkung der Schrauben­ zugfeder 30 im Bereich der Austrittsstelle aus der Hohlkammer 20 ist eine Umlenkführung 42 vorgesehen, die durch die Einbauhalterung 30 gebildet ist. Um die er­ forderliche Federlänge gering zu halten und zugleich die Handhabung der Tür nicht zu beeinträchtigen, ist die Schraubenzugfeder 30 im drehachsennahen Eckbereich angeordnet, wobei zum Zwecke einer günstigen Zugwirkung das hohlkammerseitige Federende 34 einen größeren Ab­ stand zur Drehachse 26 aufweist als das andere Federen­ de 38. Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Türschließmechanismus 14 und insbesondere die Schrau­ benzugfeder 30 im Schließzustand in der Hohlkammer 20 verdeckt angeordnet, so daß ein optisch unauffälliger Einbau ermöglicht und die Bautiefe der Tür insgesamt nicht erhöht wird.
Die Einbauhalterung 32 umfaßt ein als Spritzgußteil ausgebildetes Einsatzteil 44 und einen an dem Einsatz­ teil 44 gelagerten Haltestab 46 zur Halterung des hohl­ kammerseitigen Federendes 34 (Fig. 2-4). Das langge­ streckt-blockförmige Einsatzteil 44 ist formschlüssig in eine durch einen Profilwanddurch gebildete seitliche Aufnahmeöffnung 48 der Hohlkammer 20 einsetzbar und darin über stirnseitig angeordnete Rastnasen 50 ver­ rastbar. Als Umlenkführung 42 für die Schraubenzugfeder 30 ist in dem Einsatzteil 44 ein Umlenkkanal 52 ausge­ formt, der aus einem in Längsrichtung der Hohlkammer 20 verlaufenden Kanalabschnitt 54 und einem quer dazu an einer seitlichen Austrittsöffnung 56 mündenden Kanalab­ schnitt 58 besteht. Der Übergang zwischen den Kanalab­ schnitten 54, 58 ist gekrümmt und gratfrei ausgebildet, um die Schraubenzugfeder 30 leichtgängig hindurchführen zu können. Um die Einbauhalterung 32 bei rechts- und linksanschlagenden Türen verwenden zu können, ist das Einsatzteil 44 bezüglich seiner Quermittelebene spie­ gelsymmetrisch ausgebildet.
Zur verschiebbaren Lagerung des Haltestabs 46 weist das Einsatzteil 44 eine Durchgangsbohrung 60 auf, die par­ allel zu dem hohlkammerseitigen Abschnitt 54 des Um­ lenkkanals 52 verläuft. In die Durchgangsbohrung 60 quer einschraubbare Wurmschrauben 62 ermöglichen es, den Haltestab 46 in einer vorgegebenen Verschiebelage zu fixieren. Auf diese Weise ist es möglichen, den Ab­ stand zwischen dem zur Halterung des Federendes 34 ab­ gekrümmten freien Ende 62 des Haltestabes 46 und der Austrittsöffnung 56 entsprechend der erforderlichen Fe­ derlänge einzustellen.
Um den Türschließmechanismus 14 außer Funktion setzen zu können, ist das Federende 38 des ausziehbaren Feder­ abschnitts 36 über die in Fig. 5 bis 8 näher gezeigten, durch Flachmaterialstücke gebildeten lösbaren Verbin­ dungsmittel 40 mit dem Anschlagrahmen 10 verbunden. Diese sind so gestaltet, daß eine schnelle und sichere Verbindung bei möglichst geringer Bautiefe erreicht wird. Zu diesem Zweck ist an dem Rahmenschenkel 22 des Anschlagrahmens 10 ein im Mittelbereich ausgeklinktes Winkelstück 64 angeschraubt, das an einem Einhänge­ schenkel 66 einen gegenüber den Seitenteilen 68 zu dem Türflügelrahmen 12 hin leicht vorspringenden, an seiner oberen Randkante gezahnten Mittelabschnitt 70 aufweist (Fig. 5, 6). Das Winkelstück 64 dient als Gegenhalter für die in Fig. 7 und 8 gezeigte Einhängeplatte 72, die an einem eingeschnittenen Lappen 74 mit dem Federende 38 fest verbunden ist. Die Einhängeplatte 72 ist in ih­ rem Mittelbereich 76 formkomplementär zu dem Mittelab­ schnitt 70 des Einhängeschenkels 66 ausgebildet, so daß im Einhängezustand bei gegenseitiger flachseitiger An­ lage lediglich die doppelte Wandstärke als Bautiefe senkrecht zur Rahmenebene freizuhalten ist. Um die In­ sektenabschirmung nicht zu beeinträchtigen, ist das Einsatzteil 44 außenseitig mit einer entsprechenden Ausnehmung 78 zur formschlüssigen Aufnahme der Einhän­ geplatte 72 versehen. Gegebenenfalls ist es möglich, den Türflügelrahmen 12 nicht an einem gesonderten Mon­ tagerahmen 10, sondern direkt am Blendrahmen einer Au­ ßentür anzuschlagen. In diesem Fall kann ein doppelt abgewinkeltes Winkelstück 64' entsprechend Fig. 9 und 10 vorgesehen sein, welches zur sicheren und definier­ ten Befestigung die eventuell abgenutzte Randkante 80 des Blendrahmens 82 mit dem zusätzlichen Winkelteil 84 umgreift und die Halteplatte 72 an dem freien Einhänge­ schenkel 66' aufnimmt.

Claims (20)

1. Insektenschutztür mit einem an einem ortsfesten An­ schlagrahmen (10) drehbar gelagerten, vorzugsweise aus Hohlprofilleisten als Rahmenschenkel (16, 18) zusammengesetzten Türflügelrahmen (12) zum Aufspan­ nen eines Insektenschutzgitters, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Türflügelrahmen (12) über ein beim Türöffnen elastisch dehnbares und dabei aus einer Hohlkammer (20) des Türflügelrahmens (12) oder des Anschlagrahmens (10) ausziehbares Zugele­ ment (30) selbsttätig schließend mit dem Anschlag­ rahmen (10) verbunden ist.
2. Insektenschutztür nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Zugelement (30) im Schließzustand in der Hohlkammer (20) verdeckt angeordnet ist.
3. Insektenschutztür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkammer (20) durch eine Profilkammer des oberen Rahmenschenkels vorzugswei­ se des Türflügelrahmens (12) gebildet ist.
4. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (30) durch eine Schraubenzugfeder oder eine gummielasti­ sche Zugschnur gebildet ist.
5. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Endabschnitt (36) des Zugelements (30) über eine Umlenkführung seit­ lich aus der langgestreckten Hohlkammer (20) aus­ ziehbar ist.
6. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Hohlkammer (20) ausziehbare Endabschnitt (36) des Zugelements (30) durch eine biegeschlaffe, gegebenenfalls ine­ lastische Schnur gebildet ist.
7. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (30) an den oberen Rahmenschenkeln des Türflügel- und An­ schlagrahmens (10) in einem drehachsennahen Bereich angeordnet ist.
8. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (30) an einer in eine Aufnahmeöffnung der Hohlkammer (20) einsetzbaren und vorzugsweise über Rastmittel darin verankerbaren Einbauhalterung (32) in der Hohlkam­ mer (20) gehalten ist.
9. Insektenschutztür nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Aufnahmeöffnung als Wanddurch­ bruch einer dem Anschlagrahmen (10) zugewandten Hohlprofilwand des Türflügelrahmens (12) ausgebil­ det ist.
10. Insektenschutztür nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauhalterung (32) zwi­ schen einer Befestigungsstelle für das hohlkammer­ seitige Ende des Zugelements (30) und einer Aus­ trittsöffnung (56) für den herausziehbaren Endab­ schnitt (36) des Zugelements (30) längenverstellbar ausgebildet ist.
11. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauhalterung (32) ein langgestreckt-blockförmiges, formschlüssig in die Aufnahmeöffnung einsetzbares, vorzugsweise als Kunststoff-Formteil ausgebildetes Einsatzteil aufweist.
12. Insektenschutztür nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Einsatzteil bezüglich seiner Quermittelebene spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.
13. Insektenschutztür nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauhalterung (32) einen in einer Durchgangsbohrung des Einsatzteils ver­ schiebbar gelagerten, in einer vorgegebenen Ver­ schiebelage mittels einer Klemmschraube feststell­ baren Haltestab aufweist, und daß das hohlkammer­ seitige Ende des Zugelements (30) an dem vorzugs­ weise abgewinkelten freien Ende des Haltestabs ge­ halten ist.
14. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauhalterung (32) einen vorzugsweise glatt abgekrümmten Umlenk­ kanal als Umlenkführung für das Zugelement (30) aufweist, wobei ein hohlkammerseitiger Kanalab­ schnitt in Längsrichtung der Hohlkammer (20) und ein austrittseitiger Kanalabschnitt quer dazu mün­ det.
15. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das seilartig­ langgestreckt ausgebildete Zugelement (30) an einem hohlkammerseitigen Ende in der Hohlkammer (20) rah­ menfest gehalten ist und an einem aus der Hohlkam­ mer (20) herausragenden Ende über lösbare Verbin­ dungsmittel (40) mit dem der Hohlkammer (20) gegen­ überliegenden Rahmenschenkel (22) des Anschlag- oder Türflügelrahmens (10,12) verbunden ist.
16. Insektenschutztür nach Anspruch 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Verbindungsmittel (40) aus Flach­ materialstücken bestehen, die über Formpaarungen in gegenseitiger flachseitiger Anlage werkzeuglos mit­ einander in Eingriff bringbar sind.
17. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauhalterung (32) eine Ausnehmung zur Aufnahme von zwischen den durch das Zugelement (30) verbundenen Rahmenschen­ keln überstehenden Teilen der Verbindungsmittel (40) aufweist.
18. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagrahmen (10) durch einen Blendrahmen gebildet ist, und daß ein die Randkante des Blendrahmens umgreifendes Winkelstück als Verbindungsmittel (40) zum Einhän­ gen des Zugelements (30) vorgesehen ist.
19. Insektenschutztür nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Türflügelrahmen (12) in der Schließstellung über magnetische Zuhal­ temittel an dem Anschlagrahmen (10) in Anlage halt­ bar ist.
20. Türschließmechanismus zum selbsttätigen Schließen einer Insektenschutztür, die einen an einem ortsfe­ sten Anschlagrahmen (10) drehbar gelagerten Türflü­ gelrahmen (12) zum Aufspannen eines Insektenschutz­ gitters aufweist, gekennzeichnet durch ein zwischen dem Türflügelrahmen (12) und dem Anschlagrahmen (10) angeordnetes, beim Türöffnen elastisch dehnba­ res und dabei aus einer Hohlkammer (20) des Türflü­ gelrahmens (12) oder des Anschlagrahmens (10) aus­ ziehbares Zugelement (30).
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