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DE109991C - - Google Patents

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Publication number
DE109991C
DE109991C DENDAT109991D DE109991DA DE109991C DE 109991 C DE109991 C DE 109991C DE NDAT109991 D DENDAT109991 D DE NDAT109991D DE 109991D A DE109991D A DE 109991DA DE 109991 C DE109991 C DE 109991C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cup
insert
teat
cock
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT109991D
Other languages
English (en)
Publication of DE109991C publication Critical patent/DE109991C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/10Pulsators arranged otherwise than on teat-cups

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

Die Melkmaschine, welche zu der Art gehört, die durch Auf- und Abstreichen der Zitzen und durch Walken des Euters die Kuh veranlassen, die Milch herzugeben, ist mit einer Steuerung ausgestattet, welche die beiden luftdicht abgeschlossenen Räume des Melkbechers, wie ein solcher in der Patentschrift 11044t angegeben ist, abwechselnd mit dem Saugraum oder der Aufsenluft in Verbindung bringt, so dafs die Zitze sich' abwechselnd auf- und ab- ! bewegt.
Die Steuerung an dem Einsatz B der Kanne besteht aus einem doppelten Dreiweghahn g, dessen Dreiwege gl und g2 um 900 versetzt zu einander angeordnet sind. Der Dreiweg gl steht durch den Schlauch D mit dem Becherraum c1 in Verbindung, in dem die Zitze e hängt (Fig. i, 2 und 3). Durch Drehen des Hahnes g um 90° wird dieser Innenraum cl des Bechers somit durch den Dreiweg g1 einmal mit dem Kanneneinsatz B und das andere Mal mit der äufseren Luft in Verbindung gebracht.
Von dem zweiten Dreiweg g2 des Hahnes g, welcher also um 90° versetzt zu dem ersten Dreiweg gx dieses Hahnes g angeordnet ist (Fig. 2, 4, 5 und 6), führt der Schlauch ο nach dem äufseren Becherraum m (Fig. 1). Es wird also heim Drehen des Hahnes g um 90 ° auch der äufsere Becherraum m einmal mit dem Kanneneinsatz B und das andere Mal mit der iiufseren Luft in Verbindung gebracht. Es herrscht somit immer abwechselnd in Herr» einen Becherraum LuftverdUnnung und in dem anderen Becherraum der gewöhnliche Luftdruck.
Beim Drehen des Hahnes g wird also zunächst Verbindung durch den oberen Dreiweg g1 des Kanneneinsatzes B, in dem die Luft verdünnt ist, mit dem inneren Bechereinsatz c1 hergestellt und in diesem Bechereinsatz c1 ebenfalls LuftverdUnnung hervorgerufen, wodurch die Zitze e in diesem Becher nach unten gezogen wird. Bei dieser Stellung des Hahnes g (Fig. 1, 2 und 5) ist weiter der untere Dreiweg g- von dem Kanneneinsatz B abgeschlossen, so dafs durch don Schlauch ο der aufsere Becherraum m mit der äufseren Luft in Verbindung steht, in diesem also keine Saugwirkung herrscht, und infolge dessen zu gleicher Zeit auch die Zitze e von oben in .den Becher gedrückt wird. Durch diese Verbindung des Dreiweges g1 mit dem Kanneneinsatz B wird also die Zitze zwischen den Reibern f nach unten geführt, wobei sie sich an denselben reibt.
Dreht man nun den Hahn g um 90°, dann tritt das Umgekehrte ein (Fig. 3 und 4).
Die Luft wird jetzt aus dem äufseren Becherraum m durch dera Schlauch 0 in den Kanneneinsatz B abgesogen, infolge dessen werden die Eutertheile durch die entstehende LuftverdUnnung an dem Rand des Raumes tn festgesaugt. Auch tritt die Zitze e, da die Eutertheile, von denen sie umgeben ist, festgehalten werden und die Saugwirkung in derfi inneren .Becherraum ύι aufgehoben ist, wieder zurück.
Beim Hochgehen der Zitze e reibt sie sich abermals on den Reibern f. .
Je mehr sich nun aber das Euter entleert, desto schlauer wird dasselbe, tritt mehr und mehr in den Bechereinsatz c1 hinein und füllt diesen vollständig aus, so dafs die Zitze zuweilen gegen die untere Becherwand stöfst, wodurch die Ausflufsoffnung der Zitze verschlossen gehalten wird. Um dies zu verhindern, ist \x>n dem Schlauch o, welcher zu dem a'ufseren Bechereinsatz m führt, ein Schlauch r abgezweigt (Fig. ι), der unmittelbar mit dem Kanneneinsatz B in Verbindung steht und von diesem durch den Hahn s abgeschlossen werden kann. Aufserdem ist vor dem Weg des unteren Dreiweges g-2, der die Verbindung mit der äufseren Luft herstellt, ein Abschlufshahn r angebracht.
Wenn nun der Nervenreiz eingetreten ist und die Milch stark ausströmt, also das Melken eingeleitet ist, dann Öffnet man den Hahn s; dadurch wird der äufscre Becherraum m dauernd mit dem Kanneneinsatz B in Verbindung gebracht und somit dauernd ein Saugen in dem Becherraum m erhalten. Der Hahn r wird gleichzeitig geschlossen, damit die äufsere Luft nicht zuströmen kann. Auf diese Weise verhindert man also, dafs die die Zitze e umgebenden Eutertheile in den Becher c1 hineintreten können.
Der Hahn g kann jede geeignete Ausführung erhalten, welche es ermöglicht, durch einfaches Hin- und Herbewegen die ganze Melkarbeit zu verrichten. . . ■
In den Fig. 7 und 8 ist: beispielsweise eine zweite Ausführung dieses Hahnes angegeben. Hier liegen die Wege für den inneren und üufseren Becherraum in einer Ebene des Hahnes gs und es ist deshalb nur eine Eintrittsöffnung für den Kanneneinsatz B erforderlich.
■ Der Hahn g* besitzt zwei parallel verlaufende Durchbohrungen 1 und 2, sowie zwei Winkelbohrungen 3 und 4. Bei der Stellung Fig. 7 steht der innere Becherraum c1 mit dem Knnneneinsntz B durch die Bohrung 2 in Verbindung. Die Milch strömt in der Pfeilrichtung in dem. Weg 2 durch den Hahn in den Kanneneinsatz B. Zu dem üufseren Becheirnum m hat dagegen die äußere Luft durch den Winkelweg ·\ Zutritt, welche in der Pl'eilrichtung den Hahn durchströmt.
Bei der Stellung Fig. 8 ist das Umgekehrte der Fall. Hier steht der äufsere Becherraum m durch den Weg 1 mit dem Kanneneinsatz B in Verbindung. Die Luft strömt aus m in der Pfeilrichtung auf dem Weg t nach dem Kanneneinsatz B. Der Winkelweg 2 ist» dagegen geschlossen und on dessen Stelle ist der Wirikelweg 4 getreten, durch welchen in der Pfeilrichtung die äufsere Luft nach dem inneren Bechereinsatz c1 strömt.

Claims (1)

  1. ; Patent-Ansprüche:
    l.. Eine Melkmaschine, dadurch gekennzeichnet, ■ dafs die beiden luftdicht abgeschlossenen Räume (cl m) des Melkbechers durch einen Hahn (g) mit um go° versetzt über einander liegenden Dreiwegen (gl g*) abwechselnd mit einem Saugraum (B) oder der Aufsenluft in Verbindung gebracht werden, damit die Zitze bei dem Melken in dem Becher auf- und abbewegt wird.
    2i Eine Ausführung der Melkmaschine nach Anspruch 1, bei welcher der Hahn (g) durch einen Hahn (ga) mit vier in einer Ebene liegenden Wegen ersetzt ist, von denen die inneren (1 und 2) parallel verlaufen , während die äufseren (3 und 4) Winkelwege sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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